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Mutismus-Podcast

Author: Christine Winter

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Description

Der Podcast über psychisch bedingte Sprechblockaden von Christine Winter.

Sie arbeitet als Kommunikationstrainerin. Und sie ist Mutismus-Beraterin. Darüber hinaus hatte sie von klein auf bis weit ins Erwachsenenalter selbst Selektiven Mutismus und kennt aus eigener Erfahrung die Probleme, die man als Mutismus-Betroffene hat.

Gut verständlich bespricht sie im Mutismus-Podcast, was Betroffene und Helfer über Mutismus (med. "Schweigen") wissen sollten.

"Lass uns über Sprechblockaden reden" ist ihr Motto und ihr Herzenswunsch. Denn so lange wir dieses ungewöhnliche Problem nicht erklären können, wird es auch nicht verstanden.

Weitere Infos, den Infoletter, Kontaktmöglichkeiten und Angebote findest du auf der Webseite:
christine-winter.de/mutismus-podcast
162 Episodes
Reverse
Um sicher ohne Blockade durch eine Situation zu kommen, wird es nötig sein, den Plan kleiner zu machen. Sehr viel kleiner. Noch besser wär, ihn ganz zu vergessen und komplett aus dem Moment heraus zu agieren - so wie Nicht-Mutisten das ja auch tun.
Wie der Mutismus-Podcast entstanden ist. Was in den fünf Jahren seit der ersten Folge entstanden ist. Und ein herzliches Dankeschön an meine Podcast-UnterstützerInnen und Motivations-SpenderInnen.
Die Frage, ob ein Hund das Mutismus-Problem lösen würde, kommt öfter mal auf. (Vor allem, wenn auf Social Media eine zu Herzen gehende Geschichte zu finden ist, in der ein Kind einen Hund bekommen hat und danach überall spricht.) Die kurze Antwort: Das lässt sich nicht pauschal und nicht in einem Satz beantworten.
In dieser Folge findest du keinen Rat für oder gegen Medikamente, sondern Hinweise für Arztgespräche, falls eine medikamentöse Therapie im Raum steht.
Im Gespräch mit Aniko geht es um ihr Kinderbuch über Selektiven Mutismus und um ihre Erfahrungen und Tipps als Mutter eines ehemals mutistischen Kindes.
In Folge 125 ging es um die Wörter "Mut" und "Angst", die ich gern von Fachleuten im Austausch über Selektiven Mutismus seltener hören wollen würde. In dieser Folge schaue ich in die umgekehrte Richtung: Welche Begriffe sollten mehr berücksichtigt werden?
Mir sind in kurzer Zeit gleich mehrere Aussagen von Fachleuten über Selektiven Mutismus untergekommen, in denen "fehlender Mut" in einem Atemzug mit "nicht sprechen" genannt wurde. Da steigt bei mir der Puls, denn diese Verknüpfung ist weder hilfreich noch zutreffend. Und in dieser Folge vom Mutismus-Podcast mache ich meinem Ärger mal Luft.
Wenn ich mich heute an meine Schulzeit zurückerinnere, sieht das Verhalten eines Lehrers, das ich damals gehasst habe, plötzlich ganz anders aus. Vielleicht war seine Absicht, mir zu helfen, weil er gesehen hat, dass ich in der Klasse nicht sprechen konnte. Aber als Schülerin wäre ich lieber übersehen und schlecht benotet worden...
Ein Blogpost aus dem Jahr 2017 (also lang, bevor es den Mutismus-Podcast gab) erzählt von einer Begegnung mit Selektivem Mutismus, wie sie jeden Tag passieren kann.
Manche Kinder sind buchstäblich von Tag Eins ihres Lebens an auffällig in ihrem Kontakt-Verhalten. Ihre Eltern sagen, dass sie (rückblickend) den Selektiven Mutismus schon lang vor dem Spracherwerb gesehen haben. Andere Kinder sind erst mal kontaktfreudig und fallen dann mehr und mehr auf, weil sie ungewollt verstummen.
Wünschst du dir manchmal, es gäbe eine einfache Formel, die mutistische Blockaden verhindern hilft? Ich hätte da eine…
Was Selektiven Mutismus besonders macht, ist der Wechsel zwischen dem Mutismuszustand und dem Zustand ohne Mutismus. Das ist ein guter Grund, mal ausführlich über die mutistische Blockade zu sprechen - in dieser Folge mit dem Fokus auf die Gemeinsamkeiten, die Mutisten mit allen anderen Menschen haben.
Was Selektiven Mutismus besonders macht, ist der Wechsel zwischen dem Mutismuszustand und dem Zustand ohne Mutismus. Das ist ein guter Grund, mal ausführlich über die mutistische Blockade zu sprechen - in dieser Folge mit dem Fokus auf die Auswirkungen (z. B. im Schulunterricht).
Was Selektiven Mutismus besonders macht, ist der Wechsel zwischen dem Mutismuszustand und dem Zustand ohne Mutismus. Das ist ein guter Grund, mal ausführlich über die mutistische Blockade zu sprechen - in dieser Folge mit dem Fokus auf die äußere und die innerliche Wahrnehmung.
Was Selektiven Mutismus besonders macht, ist der Wechsel zwischen dem Mutismuszustand und dem Zustand ohne Mutismus. Das ist Grund genug, mal ausführlich über die mutistische Blockade zu sprechen - in dieser Folge mit dem Fokus auf Kontakt (oder genauer gesagt: die Unmöglichkeit, Kontakt zu haben).
Nach der vorigen Folge über Autismus-Spektrum-Störungen blieb die Frage offen, ob man nicht auch Mutismus in so einem Spektrum verorten sollte. Nein. Sollte man nicht.
Kommunikationsbesonderheiten, spezielle Herausforderungen... Aber trotz ähnlicher Begriffe sind Autismus-Spektrum-Störungen und Selektiver Mutismus sehr verschieden.
Ich erzähle dir von einer Abiturientin mit Selektivem Mutismus. Sie steht beispielhaft für ein Problem, das sich auf Mutisten aller Altersgruppen übertragen lässt.
Die Frage nach Fortschritten und Rückschritten ist keine Hilfe im täglichen Umgang mit Selektivem Mutismus. Denn es wird erst viel später im Rückblick erkennbar, welche Entwicklung sich woraus ergeben hat.
Ohne Symptom kriegen wir nicht mit, wenn wir über die Grenzen dessen gehen, was momentan geht. Also geht es nicht darum, diesen hilfreichen Hinweis loszuwerden - es geht darum, dass er sich so selten wie nötig meldet.
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