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Die Woche in den Schweizer Sprachregionen
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Die Woche in den Schweizer Sprachregionen

Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Jeweils am Wochenende berichtet SRF 4 News darüber, welche Themen und News die Romandie und das Tessin Schweiz beschäftigt und einmal im Monat auch über Themen aus der rätoromanischen Schweiz.
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Bei der Wahl der Waadtländer Kantonsregierung kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen gemacht hat Jean-François Thuillard (SVP). Roger Nordmann (SP) landete auf Platz 2. Stimmen abgejagt hat ihm eine linke, junge Frau. Weitere Themen: ⦁ Sparen im Asylwesen im Tessin: Junge Erwachsene sollen neu in sogenannten Jugendzentren untergebracht werden. So braucht es weniger Betreuende pro Person. Statt für vier Jugendliche ist ein Erzieher dort für 13 junge Erwachsene zuständig. ⦁ Die Stadt Lugano hat grosse Pläne: Sie möchte zur Krypto-Hauptstadt Europas werden. Dazu hat die Stadt Lugano die Zusammenarbeit mit einer privaten Krypto-Firma verlängert. Doch es gibt auch Kritik. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne und Martina Kobiela von der Tessiner Zeitung.
"Pilotprojekt an geheimem Ort": Forschende aus der Romandie testen Kompostierung als neue Bestattungsform für Menschen. Wie das geht und warum in Zukunft Friedhöfe allgemein anders gedacht werden dürften. · Drogen-Konsumraum: Mitte März eröffnet in Chur der erste Konsumraum. Die Stadt erhofft sich damit das Ende der offenen Drogenszene im Churer Park Stadtgarten. Doch viele sind noch skeptisch. · Chalandamarz im Engadin: Der erste März ist der Fixpunkt in der Agenda vieler Engadinerinnen und Engadiner - auch solcher, die nicht mehr in der Region leben. Warum dieser Anlass mehr ist als Schellenursli und Kinderumzug. Aus der Westschweiz: Patricia Michaud, Freischaffende Journalistin Aus der rätoromanischen Schweiz: Flavio Bundi, Chefradaktor RTR Moderation: Silvia Staub
Wie steht’s um die Löhne von denen, die in Skigebieten die Lift-Bügel hinhalten oder den Schnee von den Sessellift-Polstern wischen? Das war jetzt Thema in der Westschweiz, genauer gesagt im Waadtland. Denn vom vielen Geld, dass die Skipässe kosten, kommt bei den Angestellten offenbar nur wenig an. Die weiteren Themen: · Im Tessin wollen Kleinparteien im Grossen Rat mehr Mitsprache. Dazu soll die Mindestgrösse für eine Fraktion gesenkt werden, fordert eine Kleinpartei – und läuft damit auf bei den Grossen. · Bei der Jagd gelten im Tessin bald neue Regeln: Die giftige Bleimunition wird bald verboten, und künftig dürfen dort auch Jägerinnen aus anderen Kantonen auf die Pirsch – wenn auch nur mit spezieller Gast-Erlaubnis. Diese Woche mit Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von SRF und mit Martina Kobiela, Redaktorin bei der Tessiner Zeitung. Die Sendung über den grossen Einfluss des kleinen Movimento per il Socialismo findet sich hier: https://www.srf.ch/audio/die-woche-in-den-schweizer-sprachregionen/die-tessiner-kleinstpartei-mit-grossem-einfluss?id=AUDI20251121_NR_0030
Ein mutmasslich durch Fussball-Fans gezündeter Feuerwerkskörper legt den Bahnverkehr um Lausanne zwei Tage lang lahm. Die Diskussion um Fan-Gewalt ist neu lanciert. Weitere Themen: · Bundesasylzentren: Es gibt harsche Kritik aus dem Tessin am geplanten Pilotprojekt zur getrennten Unterbringung auffälliger Asylsuchender in Balerna/Chiasso. Nach einem Treffen von dieser Woche mit Vertretern vom Kanton Tessin und den Gemeinden will das Staatssekretariat für Migration nun über die Bücher. Wir ordnen die Resultate ein und fragen, welche Erfahrungen aus Les Verrières im Kanton Neuenburg gezogen werden können. Dort wurde letztes Jahr ein ähnliches Projekt abgebrochen. · Konzertsaal im Tessin: Das Auditorio Stelio Molo in Lugano schliesst vorübergehend. Was bedeutet das für das Orchestra della Svizzera italiana und welche Bedeutung hat der wohl beste Konzertsaal des Tessins? · Fasnachtstraditionen: Im Tessin wird der Risotto gefeiert, im Wallis soll es eine bestimmte Fasnacht auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes schaffen. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin.
Bereits zum zweiten Mal pfeifft das Tessiner Verwaltungsgericht das Erziehungsdepartement von Marina Carobbio zurück. Ein Chefposten wurde mit zwei Personen besetzt, die nicht über die nötige Berufserfahrung verfügten. Weitere Themen: · Die SVP des Kantons Waadt hat mit Hilfe von KI-Werbung für einen Kandidaten gemacht. Allerdings ist dabei die Waadtländer Kantons-Fahne nicht korrekt herausgekommen. Die Fehler blieben bis zur Veröffentlichung unbemerkt. · In den Freiburger Skigebieten Charmey und Moléson hört man seit diesem Jahr vermehrt Schweizerdeutsch auf der Piste. In Charmey hat sich der Anteil an Deutschschweizer Schneesportlerinnen und -sportler verdoppelt. Grund: Dank Magic Pass probieren mehr Deutschschweizer ein Freiburger Skigebiet aus. · Umstrittene Schneekanonen im Skigebiet Leysin-Les Mosses. Das Skigebiet will schneesicherer werden und neu 175 Schneekanonen aufstellen. Gegen das Projekt gingen über 500 Einsprachen ein. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz und Gerhard Lob, freier Journalist aus dem Tessin.
Lausanner Stadt-Polizisten haben sich in internen Chats rassistisch, frauenfeindlich und antisemitisch geäussert. Das Corps zieht nun Konsequenzen: Wechsel beim Personal, eine neue Polizeikultur und Diskriminierung soll frühzeitig erkannt werden. Weitere Themen: · Grosse Entscheidung fürs Spital im Oberengadin: Seit Anfang Jahr stehen das Spital Oberengadin ohne Geld der Gemeinden da. Der Konkurs droht. In diesen Tagen entscheiden die Einwohnenden der elf Gemeinden, ob das Spital eine neue Zukunft erhält. Unsere Journalistin vor Ort sagt, welche Bedeutung das Spital für die rätoromanische Region Oberengadin hat. · Tram kommt mit Verspätung an: Ein weiterer Schritt für den öffentlichen Verkehr zwischen Lausanne und Renens. Ein erstes Fahrzeug ist angekommen. Allerdings ein halbes Jahr zu spät. Wir fragen nach, ob die Linie doch Ende Jahr in Betrieb genommen werden kann, und welche Bedeutung sie hat. · Film zu mysteriösem Hotel-Brand: Ein neuer Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des legendären Hotels Waldhaus in Vulpera, das vor 37 Jahren abbrannte. Der Film blickt zurück auf Verlust und Erinnerung. Wir sprechen darüber, wieso der Hotelbrand noch heute die Menschen in der Region berührt. Zu Gast: Fadrina Hofmann, Redaktorin bei der «Engadiner Post», und Philippe Reichen, SRF-Westschweiz-Korrespondent.
Ein paar Gläser Wein während der politischen Debatte vormittags um 11 Uhr? Oder mit ein bisschen Promille ans Rednerpult? Das sei im Kantonsparlament des Kantons Waadt gang und gäbe sagt der grüne Grossrat Oleg Gafner. Mit einer Motion will er den Alkoholausschank im Parlament einschränken. Fehlende Geburten im Kanton Tessin: Im Tessin fehlen die Kinder. Die Rede ist von einem historischen Tiefstand der Geburtenrate. Das Thema hat die Tessiner Politik diese Woche stark beschäftigt. Zahlreiche Vorstösse lagen auf dem Tisch, um gegen den Geburtenrückgang anzukämpfen. Doch das Geld fehlt. Freiburgs berühmter Strassenwischer geht in Pension: Als Mitarbeiter der Stadtreinigung hat Michel Simonet das Stadtbild in Freiburg fast 40 Jahre lang geprägt. Bekannt wurde er für die Rose, die er jeden Tag frisch am Putzwägeli montierte. Noch bekannter später durch Tiktok und sein Buch «un balais et une rose». Im Buch schreibt er über seine Beobachtungen als Strassenwischer. Nun gibt er das Putzzeug ab – wird aber weiter in Freiburg aktiv bleiben. Aus der Romandie: Eva Hirschi, freischaffende Journalistin in Lausanne Aus dem Tessin: Gerhard Lob, freischaffender Journalist in Locarno Moderation: Silvia Staub
Die umstrittene Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli (Mitte) sagt Entschuldigung für die Waadtländer Steueraffäre – oder doch nicht? Darüber debattiert das Waadtländer Parlament anlässlich eines Untersuchungsberichts zur Affäre. Die weiteren Themen: Mehr als drei Wochen nach dem katastrophalen Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana in der Silvesternacht sind die Folgen im Wallis und darüber hinaus bis ins Tessin spürbar. Das Genfer Strafgericht hat diese Woche einen Streit zwischen zwei Rocker-Banden, den Hells Angels und den Bandidos, verhandelt – alles andere als Alltag für die Genfer Justiz. Gut ein Jahr nach der Einweihung des Schweizer Supercomputers ALPS in Lugano stellen wir die Frau vor, die am Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) dafür sorgt, dass die die Berechnungen der Wissenschaftler auch tatsächlich laufen auf der hochgezüchteten Hardware. Zu Gast sind diese Woche Martina Kobiela, Redaktorin der Tessiner Zeitung, und Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von SRF.
Italiens Aussenminister Antonio Tajani spricht beim Unglück von Crans-Montana von fahrlässigem Verhalten. Das kommt im Tessin nicht gut an. Währenddessen gehen in der Westschweiz die Wogen hoch wegen Karikaturen vom Satiremagazin «Charlie Hebdo». Eine Strafanzeige wurde eingereicht. Weitere Themen: · Entscheid mit Ausnahmewert: Im Tessin könnte es schon bald eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) geben. Die zuständige Kommission hat grünes Licht gegeben. Das kommt im Tessin und in der Schweiz nur selten vor. Die PUK soll den Fall «Hospita» aufklären, bei dem mutmasslich viel gemauschelt wurde und bei dem die Lega stark in der Kritik steht. · Bericht und Ankündigung mit Brisanz: In der Waadtländer Steueraffäre kommt es zu einem Strafverfahren. Manche Reiche haben zwischen 2009 und 2021 zu wenig Steuern bezahlt. Wie es dazu kam, wird jetzt von der Justiz untersucht. Ausserdem kritisiert ein Bericht des Parlaments Regierungsmitglied Valérie Dittli scharf. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Journalistin in Bern, und Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin.
Die Worte von Bundespräsident Guy Parmelin nach der Brandkatastrophe. Sie ist ein einschneidendes Ereignis für die Schweiz. Schock und Trauer sitzen tief. Wir schauen, wie die Westschweiz die Tragödie zu verarbeiten versucht. Und wie das Tessin und die Rumantschia Anteil nehmen und reagieren. Ausserdem: · Der Blick nach vorne - was die anderen Sprachregionen 2026 beschäftigt: von der Eishockey-WM in Freiburg über die schwierige Umsetzung der Tessiner Krankenkassen-Initiativen bis zu den Wahlen in Graubünden, wo die Rumantschia ihre Mehrheit verlieren könnte. Gäste: · Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne. · Iwan Santoro, SRF Tessinkorrespondent. · David Truttmann, Chefredaktor der rätoromanischen Redaktion FMR.
Es war ein bewegtes Jahr für die Schweizer Sprachregionen. Im Jahresrückblick küren wir das jeweils wichtigste Thema der jeweiligen Sprachregion - und fragen, wie es damit im neuen Jahr weitergeht. Regierungskrise im Kanton Waadt: Ausgelöst durch den Fall Valérie Dittli, entwickelte sich die Situation rund um die Waadtländer Regierung zu einer regelrechten Krise. Was das mit der Deutschschweizer Steuerpolitik zu tun hat und was die Menschen im Kanton Waadt nächstes Jahr erwartet. Finanzloch im Kanton Tessin: Das Tessin ist der ärmste Kanton der Schweiz mit den tiefsten Löhnen. 2025 hat sich die Situation verschärft. Was die Tessinerinnen und Tessiner versuchen, dagegen zu tun und wie es nächstes Jahr weitergeht. Gefährdetes Dorf Brienzauls im Kanton Graubünden: 2025 war das Schicksalsjahr für das Dorf Brienz/Brienzauls im Kanton Graubünden. Der Bergsturz ist zwar gebannt, doch die Gefahr bleibt. Die meisten Einwohnenden haben dieses Jahr die Umsiedlung beschlossen. Wie es jetzt weitergeht. Aus der Westschweiz: Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent SRF in Lausanne Aus dem Tessin: Gerhard Lob, freier Journalist in Locarno Aus der Rumantschia: David Truttmann, Chefredaktor der rätoromanischen Medienstiftung FMR in Chur Moderation: Silvia Staub
Im Tessiner Bleniotal gibt es die geheimnisvollen Case dei Pagani, die Häuser der Heiden. Über diese Ruinen war bisher kaum etwas bekannt, ausser mündliche Überlieferungen. Doch nun hat ein Tessiner Archäologe Neues herausgefunden über die Bauten und wie Menschen in Not sie genutzt haben. Die weiteren Themen: · Die Freiburger Staatsanwaltschaft bestraft 71 Aktivistinnen und Aktivisten wegen der Besetzung eines Geflügel-Schlachthofs im freiburgischen Courtepin im Juli letzten Jahres. · Der Kanton Tessin will auch im Winter mehr Gäste anlocken. Damit diese Desaisonalisierung gelingt, erweitern unter anderem Bergbahnen ihre Betriebszeiten. · In Genf wird dieses Wochenende wieder die Fête de l’ Escalade gefeiert, die an eine siegreiche Schlacht im Jahr 1602 erinnert. Die RSI-Dokumentation über die Case dei Pagani gibt es hier zu sehen: https://www.rsi.ch/play/tv/storie/video/il-mistero-delle-case-dei-pagani?urn=urn:rsi:video:2065506 Zu Gast sind in der Sendung diese Woche Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und Martina Kobiela, Redaktorin der Tessiner Zeitung.
In der Gemeinde Vernier im Kanton Genf hätten die Menschen letztes Wochenende eine neue Regierung wählen sollen. Doch schon zum zweiten Mal droht die Annulierung wegen Verdacht auf Wahlbetrug. Was ist da los - und was könnte helfen? · Auch im Kanton Graubünden wird der Abstimmungssonntag in denkwürdiger Erinnerung bleiben: Die Rede ist von einer «krachenden Niederlage” für die Kantonsregierung und das Parlament. Denn die Bevölkerung hat deutlich nein gesagt zu den Renten für Regierungsmitglieder. Warum das vielleicht das Comeback der Bündner SVP einläuten könnte. · SVP gegen Kreuzworträtsel: im Kanton Wallis hat die SVP gegen die Verantwortlichen eines Kreuzworträtsels einer Zeitung geklagt. Nun hat das Gericht ein Urteil gefällt. · Die Bündner Musikerin und "Volksmusikpionierin" Corin Curschellas gewinnt den Preis der Brandenberger-Stiftung für ihr Engagement für die rätoromanische Kultur. Aus der Westschweiz: Patricia Michaud Aus der rätoromanischen Schweiz: David Truttmann Moderation: Silvia Staub
Im Kanton Waadt hat SP-Regierungsrätin Rebecca Ruiz diese Woche ihren Rücktritt bekannt gegeben – aus gesundheitlichen Gründen. Wir fragen nach, welche Rolle die Proteste und Streiks dieser Tage dabei spielen. Weitere Themen: · Burgen von Bellinzona sollen attraktiver werden: Stadt und Kanton wollen die Festung von Bellinzona aufwerten und so massiv mehr Besucherinnen und Besucher in die drei Burgen anlocken. Allerdings ist der Eintritt danach in die UNESCO-Weltkultur-Erbe-Stätte nicht mehr gratis – und das betrifft auch die Bevölkerung von Bellinzona. · Drohnen für Passagiere: Mit chinesischen Drohnen soll das Tessiner Maggiatal mit dem Gotthard-Pass verbunden werden. Das spart viel Zeit. Unsere Korrespondentin sagt, was das bringen würde und wie gross die Chancen sind, dass das Projekt zum Fliegen kommt. Zu Gast: Martina Kobiela, Redaktorin der Tessiner Zeitung, sowie Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von SRF.
Die Tessiner Kleinpartei «Movimiento per il socialismo» scheint einen guten Riecher zu haben für Themen: Ihre Initiative gegen Lohn-Dumping hat im Tessiner Grossen Rat zu langen Diskussionen geführt – und ein anderes Anliegen ihrer Anliegen fand sogar eine Mehrheit. Die weiteren Themen: · Im Kanton Waadt erhalten Weinbäuerinnen und Weinbauern künftig eine Prämie, wenn sie Reben ausreissen – so will Staatsrätin Valerie Dittli die Überproduktion von Waadtländer Wein in den Griff bekommen. · Christian Constantin, Präsident des FC Sion, nimmt im Tessin ein neues Projekt in Angriff: Er will die Landzunge Capo San Martino südlich von Lugano wieder zum Leben erwecken. Zu Gast sind diese Woche Gerhard Lob, freier Journalist in Locarno, und Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne.
Genf, die Waadt und Freiburg planen Sparmassnahmen. Das treibt Staatsangestellte auf die Strassen. In der Waadt sind tagelange Streiks angekündigt - und Freiburg startet zum ersten Mal mit einem Notbudget ins neue Jahr. Weitere Themen: · Gemeinden gegen Kanton: Ein grosser Teil der Tessiner Gemeinden budgetiert für das nächste Jahr einen Verlust. Sie schieben die Schuld dem Kanton zu. Er wälze zu viele Aufgaben auf sie über. · Der Gold-Kanton Tessin atmet auf: Für den Kanton ist die Goldverarbeitung eine wichtige Branche. Die drei Gold-Raffinerien beschäftigen 1800 Angestellte. Ein drohender Wegzug in die USA scheint nun vom Tisch zu sein. Doch: Wieso ist die Goldbranche überhaupt so wichtig für das Tessin? · Langjährige Tradition für einen Heiligen: Am 11.11. ist St. Martins-Tag. Gefeiert wird der Heilige vor allem in den katholischen Kantonen – mit einer besonderen Tradition im Kanton Jura. Unser Korrespondent erzählt, wie das Fest abläuft. Zu Gast: Martina Kobiela, Redaktorin der «Tessiner Zeitung», und Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent SRF.
Es ist das grosse Thema im Graubünden: dem Spital in Samedan droht die Insolvenz. Es ist das zweitgrösste Spital im Kanton und wichtig für die Gesundheitsversorgung der gesamten Region. Spätestens im Frühling könnte das Geld endgültig ausgehen. Was passiert jetzt und wie konnte es soweit kommen? · Nach dem spektakulären Brand des Botta-Restaurants 2022 auf dem Glacier 3000, muss sich die mutmassliche Verursacherin nun vor Gericht verantworten. Der Gastrochefin wird fahrlässige Verursachung eines Brandes vorgeworfen - wwegen einem Fonduerechaud. Es drohen bis zu 3 Jahre Gefängnis. · Die Rätoromanischen Literaturtage sind gerettet – dank dem Umzug nach Chur. Letzte Woche gingen sie in Chur über die Bühne. Das ist nicht selbstverständlich, denn ob sie weiter stattfinden, stand lange auf der Kippe. Dabei ist der Anlass ein wichtiger Ort für die romanische Sprache und ihre Community. Aus dem Engadin: Fadrina Hofmann, Journalistin bei der "Engadiner Post" Aus der Westschweiz: Eva Hirschi, freischaffende Journalistin in Lausanne Moderation: Silvia Staub
In der Stadt Genf spielt sich derzeit ein Drama um die Direktorin des Theaters, der Comédie de Genève: Séverine Chavrier soll sich arrogant verhalten haben, werfen ihr anonyme Stimmen vor – die Beschuldigte wehrt sich. Die weiteren Themen: · Das Tessin und die Westschweiz diskutieren über die Aufnahme von verletzten Kindern aus dem Gaza-Streifen und die ablehnende Haltung einiger Deutschschweizer Kantone · Im Tessin sorgt Regierungspräsident Norman Gobbi von der Lega für Schlagzeilen mit einem Sololauf bei der Umsetzung der Krankenkassen-Initiativen. Diese Woche mit Dario Brander, Journalist bei «20 Minutes» in Genf und mit Gerhard Lob, freier Journalist aus Locarno.
Zum ersten Mal konnte die Gemeinde Moutier, die noch bis Ende Jahr zum Kanton Bern gehört, Parlament und Regierung im Kanton Jura wählen. Die Wahlbeteiligung ist aber tiefer als in allen anderen Bezirken. Dafür gibt es Gründe. Weitere Themen: · Menschen demonstrieren: Nun brauche es Massnahmen gegen die Wölfe, fordern Organisationen aus den Berggebieten. Mit ihrem Frust und ihren Forderungen sind sie vors Regierungsgebäude in Bellinzona gezogen. · Norweger filmt Solo-Bergsteigung: Magnus Midtbø hat allein das Matterhorn bestiegen. Sein Film wird auf YouTube millionenfach geschaut. Die Zermatter Bergrettung befürchtet einen Nachahm-Effekt. In der Westschweiz wird damit eine Diskussion weitergeführt, die bereits seit längerem läuft – werden solche Gebirgstouren zu bedenkenlos gemacht? · Oliven fühlen sich im Tessin wohl: Im Tessin werden nicht nur «Maroni» geerntet, sondern auch Oliven. Das Klima ist für sie ideal. Für die Tessiner Landwirtschaft sind sie jedoch kaum von Bedeutung. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Journalistin in Bern, und Iwan Santoro, Tessin-Korrespondent von Radio SRF.
Sieben von zehn Kantonspolizisten und -polizistinnen haben schon einmal über einen Stellenwechsel nachgedacht. Ein Viertel ist auf Stellensuche. Das zeigt eine Umfrage der Polizeigewerkschaften. Sie sorgt auch für Diskussionen in der Politik. Weitere Themen: · Wo die Schweiz mehr Schienen und Strassen braucht: Die ETH Zürich hat im Auftrag des Bundes eine Prioritätenliste erstellt. Wie sie in der Westschweiz und im Tessin ankommt · Mit der Sonne Stahl recyceln: Ein jurassisches Start-Up entwickelt eine Weltneuheit - sie ist vor allem auch für die Uhrenindustrie in der Region interessant Gäste: · Dario Brander, Redaktor bei «20 minutes» · Martina Kobiela, Redaktorin Tessinerzeitung
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