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Westend Podcast

Author: Westend Verlag

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Description

Hier finden die Podcastformate des Westend Verlags statt:

IM GESPRÄCH: Der Verlag stellt die Fragen, auf die es ankommt. Präzise, kritisch und aufgeschlossen. Gemeinsam mit seinen Gästen präsentiert er Sachbücher, untersucht politische Annahmen, sichtet gesellschaftliche Hintergründe und zeigt Alternativen auf.

TISCHGESPRÄCH: Die Liveaufzeichnung unserer Tischgespräche – jetzt auch als Podcast. Hier finden Sie Mitschnitte von Vorträgen, Buchpräsentationen und anderen Veranstaltungen mit unseren Autorinnen und Autoren. Regelmäßig hochgeladen, jederzeit nachhörbar.
134 Episodes
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Patrik Baab sprach mit Sevim Dağdelen über die aktuellen Entwicklungen der Weltpolitik nach der US-Wahl und mögliche Perspektiven für eine autonome deutsche Außenpolitik.
Rüdiger Grünhagen sprach mit dem Meteorologen und ARD-Wettermann Sven Plöger - Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021, das Dürrejahr 2022 mit Wasserknappheit, massiven Waldbränden und Hitzewellen - UN-Generalsekretär António Guterres sagt: "Wir sind auf dem Highway in die Klimahölle." Doch was tun die meisten Regierungen und viele von uns privat? Wenig bis nichts, lieber erstmal abwarten! Statt Probleme anzupacken und die noch verbleibende Zeit zu nutzen, reden wir uns lieber die Welt schön. Helfen wird das niemandem, denn die Natur ist für unsere Wünsche taub, in ihr finden schlicht physikalische Prozesse statt. In diesem Buch geht es darum, diese zu verstehen und dann zu schauen, wie wir eine nachhaltigere und gerechtere Welt für unsere Kinder und Enkel schaffen können. Wo müssen wir uns verändern und wo können uns technische Lösungen helfen? Und wie können wir besser kommunizieren, um wieder zu mehr Miteinander zu kommen? Alles beginnt - wie immer - mit der Haltung im Kopf ...
Jonas Tögel sprach mit Willy Wimmer über die sogenannte "Herzlandtheorie" von Mackinder gesprochen, die auch heute noch ein zentraler Baustein zum Verständnis von Geostrategie ist. Wir haben ebenfalls die (mangelnde) Souveränität Deutschlands diskutiert, die Frage von Krieg und Frieden im Ukraine Krieg und was Herr Wimmer von der anstehenden Bundestagswahl erwartet.
Sevim Dağdelen, Jeffrey Sachs und Zachary Gallant im Gespräch über die Folgen der US-Wahl, den Krieg in der Ukraine und die Rolle der NATO in den amerikanisch geprägten Angriffskriegen seit der Jahrtausendwende.
Arno Luiks Interviews beginnen oft mit provozierenden Fragen, schon mit der ersten Antwort wird der Leser in diese Gespräche hineingezogen – und liest Dinge, die er anderswo nicht gelesen hat. Arno Luik verführt seine Gegenüber von Beginn an zu einer erstaunlichen Offenheit und schafft es, Brisantes aus ihnen herauszukitzeln. Dieser Gesprächsband ist eine faszinierende Zeitreise, in der sich Geschichte auf eine mitreißende Weise entfaltet: anekdotisch, politisch, intim. Sie zeigt, warum wir wurden, wer wir sind: eine zerrissene, eine verstörte, manchmal trotzdem schöne Welt – um die es sich lohnt, zu kämpfen. Arno Luik, geboren 1955, war Reporter für Geo und den Berliner Tagesspiegel, Chefredakteur der taz, Vizechef der Münchner Abendzeitung und langjähriger Autor der Zeitschrift Stern. Gespräche von "Deutschlands führendem Interviewer" (taz, Peter Unfried) sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden; für sein Gespräch mit Inge und Walter Jens wurde Luik 2008 als "Kulturjournalist des Jahres" ausgezeichnet. Für seine Enthüllungen in Sachen Stuttgart 21 erhielt er den "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" des Netzwerks Recherche. Zuletzt erschien von ihm bei Westend der Bestseller "Schaden in der Oberleitung - Das geplante Desaster der Deutschen Bahn" (2019).
Herzlich Willkommen zum ersten Tischgespräch-Podcast. Bei den Tischgesprächen handelt es sich um die Audiomitschnitte von Veranstaltungen und Lesungen in den Räumlichkeiten der Buchkomplizen. Das Gesundheitswesen in Deutschland ist gut. Es ist sogar so gut, dass es mit einer Pandemie fertig wird. Aber es ist auch in großer Gefahr, denn was wir in Deutschland derzeit erleben, ist nicht weniger als eine Zeitenwende: Krankenhäuser werden aus öffentlichem Besitz an private Klinikkonzerne verschleudert. Der Digitalisierung wird das Individuum Patient geopfert. Das Gesundheitssystem wird zu einem profitablen Herrschaftsinstrument umgebaut. Dr. med. Bernd Hontschik, geboren 1952 in Graz, war bis 1991 Oberarzt an der Chirurgischen Klinik des Städtischen Krankenhauses Frankfurt-Höchst und bis 2015 in eigener chirurgischer Praxis mitten in Frankfurt tätig. Hontschik ist Autor des Bestsellers »Körper, Seele, Mensch«, Herausgeber der Reihe »medizinHuman« im Suhrkamp Verlag und Kolumnist der Frankfurter Rundschau. Er ist langjähriges Vorstandsmitglied der »Thure-von-Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin«, Beirat der Akademie Menschenmedizin und der Zeitschrift Chirurgische Praxis. Im Westend Verlag erschienen zuletzt »Erkranken schadet Ihrer Gesundheit« (2019) sowie, gemeinsam mit Claudia Hontschik, »Kein Örtchen. Nirgends« (2020). Hontschik lebt in Frankfurt am Main.
Das Jahr 1990 kann als einer der wichtigsten Momente der Nachkriegsgeschichte angesehen werden, da es einzigartige Chancen bot – sowohl für eine internationale Friedensordnung wie auch für eine erneuerte Demokratie, die dann diesen Namen verdiente. Heute wissen wir, dass diese Chancen aus geopolitischen Interessen und denen der Kapitaleigner gezielt blockiert und somit verspielt wurden. Warum war dies, entgegen den großen Hoffnungen der Bevölkerung, so leicht? In diesem Podcast über die Einheit und ihre Vorgeschichte nehmen die renommierte Essayistin Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld die Tabus rund um die Einheit ins Visier mit einem Blick auf bislang unterschätzte Zusammenhänge. Daniela Dahn untersucht, wie in atemberaubend kurzer Zeit die öffentliche Meinung mit großem Tamtam in eine Richtung gewendet wurde, die den Interessen des Westens entsprach. Mit ihrer stringenten Zusammenschau reichen Materials aus den Medien wird das offizielle Narrativ über die Wende erschüttert. Rainer Mausfelds Analyse zeigt die Realität hinter der Rhetorik in einer kapitalistischen Demokratie. Die gemeinschaftlichen Analysen werden in einem grundlegenden Gespräch vertieft und liefern einen schonungslosen Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie.
Egoismus, Eurozentrismus und Rassismus sind stärker denn je. Nichts verdeutlicht dies mehr als der andauernde Krieg in Gaza, der zum Sinnbild jener korrumpierten Moralvorstellung geworden ist, die den Nahen Osten und andere Regionen der Welt seit Jahrzehnten heimsucht. Nach den gescheiterten Kriegen in Afghanistan, im Irak und anderswo hätte man meinen können, dass die westliche Welt aus ihren Fehlern gelernt hat. Die Aufzeichnung der Buchlesung und Diskussion mit Emran Feroz und Alena Jabarine in Frankfurt, Teil 2.
Egoismus, Eurozentrismus und Rassismus sind stärker denn je. Nichts verdeutlicht dies mehr als der andauernde Krieg in Gaza, der zum Sinnbild jener korrumpierten Moralvorstellung geworden ist, die den Nahen Osten und andere Regionen der Welt seit Jahrzehnten heimsucht. Nach den gescheiterten Kriegen in Afghanistan, im Irak und anderswo hätte man meinen können, dass die westliche Welt aus ihren Fehlern gelernt hat. Die Aufzeichnung der Buchlesung und Diskussion mit Emran Feroz und Alena Jabarine in Frankfurt, Teil 1.
Wenn politische Rhetorik zunehmend von Konfrontation bestimmt ist – außen wie innen –, braucht es Stimmen, die Verständigung suchen. Klaus von Dohnanyi und Sahra Wagenknecht analysieren die gegenwärtige Lage mit klarem Blick und strategischer Tiefe. Beide fordern, was in der heutigen Politik oft in Vergessenheit gerät: Diplomatie als Pflicht, Vernunft als Haltung und Verantwortung als Ausdruck von Stärke.
Albrecht Müller, Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs und Mitgestalter der Ostpolitik Willy Brandts, erinnert an die Verpflichtung, die aus der Geschichte erwächst: Deutschland müsse ein „Volk der guten Nachbarn“ bleiben – ein Land, das auf Vernunft, Ausgleich und Diplomatie setzt. Sevim Dagdelen warnt vor einer neuen Logik der Konfrontation und hinterfragt die politischen und militärischen Entscheidungen, die Europa zunehmend in Krisen treiben. Gemeinsam diskutieren beide über historische Verantwortung, die Macht der politischen Narrative und die Frage, wie Frieden und Sicherheit in einer zunehmend polarisierten Welt bewahrt werden können.
Der Krieg in der Ukraine tobt weiter – und mit ihm die Schlagzeilen, Schuldzuweisungen und Narrative. Doch wie kam es überhaupt zu diesem eskalierenden Konflikt? Welche Entwicklungen wurden im Westen zu wenig beachtet – und warum bleibt eine diplomatische Lösung bisher aus? Markus J. Karsten spricht mit Jacques Baud darüber – und über vieles mehr. Baud, ehemals Geheimdienstanalyst und UN-Berater, legt in seinem neuen Buch eine faktenbasierte Rekonstruktion der Vorgeschichte des Ukrainekriegs vor. Auf Grundlage westlicher, ukrainischer und russischer Quellen kritisiert er die einseitige Berichterstattung und plädiert für eine Rückkehr zur Sachlichkeit, um Wege aus der Eskalationsspirale aufzuzeigen. Die Bücher von Jacques Baud: https://www.buchkomplizen.de/jacques-baud.html
Egoismus, Eurozentrismus und Rassismus sind stärker denn je. Nichts verdeutlicht dies mehr als der fortlaufende Krieg in Gaza, der zum Sinnbild jener korrumpierten Moralvorstellung geworden ist, die den Nahen Osten und andere Regionen der Welt seit Jahrzehnten heimsucht. Nach den gescheiterten Kriegen in Afghanistan, Irak und anderswo hätte man meinen können, dass die westliche Welt aus ihren Fehlern gelernt hätte. Doch seit Gaza wird täglich deutlich, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Errungenschaften der Aufklärung - Menschenrechte, liberale Demokratie und alles andere - haben für viele Teile der Welt nie gegolten. Der Westen hat alles verraten, wofür er einst angeblich stand. Markus J. Karsten spricht mit Emran Feroz darüber – und über vieles mehr.
Das Erstarken der politischen Ränder, Identitätspolitik, Migration und die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit haben das Vertrauen in die Demokratie erschüttert. Unser gesellschaftliches Miteinander steht vor einer Neugestaltung. Europa und Freiheit gehören untrennbar zusammen – schweigen wir also nicht. Während der Frankfurter Buchmesse 2025 spricht Markus J. Karsten mit Ulrike Guérot und Wolfgang Kubicki über diese Herausforderungen und darüber, wie wir die offene Gesellschaft bewahren können.
Viele Tumorpatientinnen und -patienten stellen sich die Frage, was sie tun können, um ihre Heilung zu unterstützen. Die Ernährung spielt hierbei eine sehr große Rolle. Der langjährige Leiter des Tumorzentrums München stellt neueste Erkenntnisse vor, zeigt, wie auch Gesunde mit der richtigen Ernährung vorbeugen können, und klärt gleichzeitig über Mythen bezüglich gesunder Ernährung auf. Johannes Bröckers spricht mit Volkmar Nüssler darüber und über vieles mehr.
Der deutsche Blick auf den Islam ist von Verharmlosungen mindestens genauso geprägt wie von Vorurteilen. Auf seiner Reise zu muslimischen Communitys unterzieht der Journalist Teseo La Marca die deutsche Islamdebatte einem Realitätstest. Im Gespräch mit Muslimen, linken Apologetikern und Islamkritikern zeigt sich, wie Islamisten die polarisierte Debatte nutzen, um unter dem Radar der Öffentlichkeit ihre eigene Agenda voranzutreiben. Dagegen hilft nur eine offenere, schonungslosere Diskussion. Nicht ob der Islam zu Deutschland gehört, sollten wir uns fragen, sondern: Welcher Islam?
Die Aufzeichnung fand am 01. Oktober 2025 im Pfefferberg Theater statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorian Baganz. Aus den menschlichen Verwerfungen des 2. Weltkrieges sind in Deutschland zwei Staaten, die DDR und die Bundesrepublik, hervorgegangen. Mit der Bürde der deutschen Verantwortung für die unendlichen Zerstörungen und Verbrechen der Nazizeit mussten sie einen neuen Weg in die Gemeinschaft mit anderen Völkern finden. Der Frieden war eine aus den Trümmern erstandene Hoffnung für alle Deutschen. Im Rückblick sieht Gabriele Gysi die Gemeinsamkeit beider deutscher Staaten in ihrem unmittelbaren Bezug aufeinander. Noch heute ist die deutsche Frage nicht gelöst, nur neu gestellt.
Der zweite Teil des Vortrags von Jonas Tögel mit dem Titel „Kriegsspiele. Einblicke in Geostrategie in einer multipolaren Welt“ wurde am 23. September 2025 in Neu-Isenburg aufgezeichnet. Während sich der Krieg in der Ukraine weiter zuspitzt, wächst nicht nur die Gefahr einer militärischen Eskalation. Parallel tobt eine erbitterte Propagandaschlacht, in der alle Konfliktparteien mit den modernsten Manipulationsinstrumenten arbeiten. Moskau spielt dabei immer wieder die Karte einer möglichen atomaren Eskalation aus, während der Westen bemüht ist, dieses Risiko herunterzuspielen.
Der erste Teil des Vortrags von Jonas Tögel mit dem Titel ‚Kriegsspiele. Einblicke in Geostrategie in einer multipolaren Welt‘ wurde am 23.09.2025 in Neu-Isenburg aufgenommen. Während sich der Krieg in der Ukraine zuspitzt, nimmt nicht nur die Gefahr einer militärischen Eskalation zu. Auch die Propagandaschlacht wird von allen Konfliktparteien erbittert und mit den modernsten Manipulationswaffen geführt. Von russischer Seite wird immer wieder die Karte einer möglichen atomaren Konfrontation ausgespielt. Der Westen versucht dagegen, diese Gefahr als gering darzustellen.
Markus J. Karsten spricht mit Klaus von Dohnanyi - Wenn politische Rhetorik immer stärker von Konfrontation geprägt ist, sind Stimmen unverzichtbar, die Verständigung ins Zentrum rücken. Klaus von Dohnanyi und Erich Vad betrachten die aktuelle Lage mit analytischer Schärfe und strategischer Tiefe. Sie erinnern an etwas, das allzu oft übersehen wird: Diplomatie ist nicht Schwäche, sondern Pflicht und Ausdruck von Stärke. Ihr Denken ist auf Lösungen ausgerichtet – denn Frieden entsteht nicht durch Eskalation, sondern durch Dialog, Verhandlungen und den Mut zu politischer Klugheit. Ihr Gespräch lädt dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen: Gesprächsbereitschaft, Augenmaß und Verantwortung. Die Gefahr einer weiteren Eskalation ist real – und wächst. Darum ihr klarer Appell: Mehr Diplomatie!
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