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This is Media NOW – das Update für alle, die Medien machen

Author: Medien.Bayern GmbH

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Die MEDIENTAGE MÜNCHEN für eure Ohren: Wer macht es besser, die KI oder der Mensch? Welche Strategien gibt es für Medienschaffende, um auf TikTok zu bestehen? Wie geht es mit klassischen TV- und Radioanbietern weiter? Welche Reformen sind für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denkbar? Was können wir gegen Hate Speech und Fake News tun? Regelmäßig wirft Host Lukas Schöne einen Blick auf diese und noch viel mehr Fragen. Es sind Expert:innen aus der Branche zu Gast, ihr hört Ausschnitte von Medienevents und manchmal gibt der Host seinen eigenen Blick auf die Medienwelt zum Besten.
Es gibt auch einen LinkedIn-Newsletter zum Podcast: https://www.linkedin.com/newsletters/lukas-sch%25C3%25B6ne-podcast-welt-7190728146453688320/
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„Ein neues Zeitalter hat begonnen.“ Mit dieser Ankündigung kommentierte Benjamin Hartwich, Head of Digital & Data bei Life Radio in Österreich, ein KI-Experiment, das im vergangenen Sommer den „Heiligen Gral“ des Radios berührte. Er ließ er die Stimme der Morning-Show-Moderatorin Steffi klonen und on air schicken. Nicht als dauerhaften Ersatz, sondern als Test. Denn er ist überzeugt: Im Radio sollte menschliches Handeln neu definiert werden. Ihm geht es um den Einsatz von KI als „Coworker“: Von automatisierten Redaktions-Newslettern bis hin zu KI-gestützten Service-Hotlines. Das Ziel ist es, repetitive Aufgaben zu verschlanken, um wieder mehr Zeit für das eigentliche Kerngeschäft zu haben. Im Gespräch mit Lukas Schöne erklärt Benjamin, was für ihn dieser Kern ist und warum die Radiobranche gerade jetzt einen „Hardcut“ und mehr Kooperation braucht. Er plädiert für einen pragmatischen Umgang mit technologischer Disruption. Denn am Ende bleibt der Kern des Radios für ihn unverändert: Gemeinschaft schaffen und nah am Menschen sein.
Drei Prozent. Das ist die bemerkenswert geringe Zahl an Menschen, die laut einer aktuellen Forsa-Umfrage Social Media vertrauen. Obwohl wir alle dort viele Stunden verbringen. Für etablierte Medienmarken ergibt sich daraus eine paradoxe Situation: Wie erreicht man ein Publikum, das auf den Plattformen zwar präsent, aber gleichzeitig maximal skeptisch ist gegenüber KI-Content und Clickbait? In dieser Folge spricht Lukas Schöne mit Diane Dotzauer, Programmbereichsleiterin beim Bayerischen Rundfunk für die Flaggschiffe Bayern 1, Bayern 3 und PULS. Sie diskutieren über die Rückkehr zu „Real-Life-Ritualen“ und physischen Begegnungen als Antwort auf die digitale Flut. Diane Dotzauer gibt Einblicke in den Strategiewechsel bei PULS: weg vom großen, kostspieligen Open Air, hin zu regionalen Karaoke-Partys und Mitmach-Konzerten direkt vor der Haustür der Menschen. Außerdem räumt sie mit Klischees über die Gen Z auf. Denn die zieht es überraschend oft dorthin, wo man sie im Marketing-Handbuch wohl selten vermutet: ins Bierzelt und zum Fasching.
Das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt und doch fühlt es sich schon jetzt so an, als bräuchten wir einen Moment zum Durchatmen. In der ersten Folge nach der Winterpause begrüßt Lukas Schöne seine Kollegin Petra Schwegler, ihres Zeichens Chefredakteurin des MEDIENTAGE MÜNCHEN Blogs, Vernetzerin beim MedienNetzwerk Bayern und Expertin für alle Medienlagen. Gemeinsam werfen sie einen persönlichen Blick auf das vor uns liegende Medienjahr. Es geht nicht um die üblichen Trend-Prognosen, sondern um konkrete Gedanken, Texte, Filme und Begegnungen, die Mut machen und eine andere Perspektive zeigen. Sie diskutieren, warum fundierte Medienkritik gerade jetzt so wichtig ist und wieso wir uns von der Bequemlichkeit des „He said, she said“-Journalismus verabschieden müssen. Außerdem geht es darum, warum Dialekte und lokale Identität eine unterschätzte Stärke sind und weshalb wir öfter mal „bis zwanzig zählen“ sollten, bevor wir die nächste Schlagzeile raushauen.
„Am Ende wird alles sehr viel geiler, als wir uns das heute vorstellen können!“ Dieser Satz von Journalist Richard Gutjahr kommt träumerisch daher, aber er ist es nicht. Denn nach einem (Medien-)Jahr voller Unsicherheiten, Umbrüche und Fragezeichen ist es höchste Zeit für etwas Optimismus. In der letzten Folge von This is Media Now für dieses Jahr blicken wir deshalb bewusst konstruktiv nach vorn: Es geht um sieben Perspektiven, die zeigen, wie es besser werden kann. Es geht darum, was wir von Creatorn lernen können, warum KI Arbeitsprozesse verbessert, wie Medien wie "Boom Radio" in Großbritannien eine Heimat für eine ganze Generation werden und warum „Kooperation statt Konkurrenz“ für Medienhäuser der Zukunftsweg sein könnte.
Ohne lokale Medien fehlt ein großer Teil des Kitts, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Doch ausgerechnet Lokaljournalismus steht massiv unter Druck – ökonomisch, personell, technologisch. Was also tun? In dieser Folge von This is Media Now blicken wir auf die Rolle des Lokaljournalismus in unserer Demokratie: Warum vertrauen Menschen lokalem Journalismus mehr als anderen Medien und Institutionen? Warum sind regionale Angebote so wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe? Und wie kann ein zeitgemäßer Lokaljournalismus aussehen, der junge Zielgruppen erreicht, Partizipation ermöglicht und wirtschaftlich überlebensfähig bleibt? Mit dabei sind Stimmen von der #MTM25-Bühne: unter anderem von Christian Wegner (Süddeutscher Verlag), Alexandra Haderlein (Relevanzreporter), Markus Knall (Ippen Digital), Prof. Dr. Rainer Nübel (Hochschule Fresenius) und Peter Müller (Augsburger Allgemeine). Es geht darum, wie Lokaljournalismus in Zukunft nicht nur bestehen, sondern wieder an Bedeutung gewinnen kann. Außerdem blicken wir auf die BLM-Studie „Lokaljournalismus und Demokratie“, die den zentralen Wert von lokalen Medien nachhaltig unterstreicht.
Was ist eigentlich (noch) ein Podcast? Das ist eine Frage, die sich nach einem Jahr voller Veränderungen wieder neu stellt. Doch zwischen dem Siegeszug von Videoformaten, KI-generierten Inhalten und Plattformlogiken scheint der Podcast unbeirrt auf dem Vormarsch; halt nicht mehr nur als reines Audioformat, sondern als multimediales Ökosystem. Host Lukas Schöne fasst in dieser Episode zusammen, was führenden Köpfen der Branche im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN zu den Entwicklungen im Podcast-Markt gesagt haben: Unter anderem sprechen Maria Lorenz-Bokelberg (Pool Artists), Alexander Krawczyk (Seven.One Audio), Daniela Jakab (Lage der Nation) und Cathrin Jakob (ARD Podcast Unit). Es geht ums Geld verdienen, erfolgversprechende Strategien und Formate und darum, warum Vertrauen die zentrale Währung im Podcast ist. Außerdem gibt es ein Gespräch mit Sarah Berg-Türkis, Audio Lead ZEIT Verlag, darüber, warum ZEIT und Podcasts so gut zusammenpassen. Was bedeutet das alles für Creator, Publisher und die Vermarktung? Und: Warum lohnt es sich, die Podcast-DNA zu bewahren, trotz Video und KI? Darüber reden wir in dieser Folge von This is Media NOW.
Es ist eine zentrale Frage für alle, die journalistisch arbeiten: Wie groß ist unsere Verantwortung für den demokratischen Diskurs, vor allem auf den digitalen Plattformen? Beleidigende und polarisierende Inhalte performen dort oft besser als informierende und sachliche. Das hat nicht zuletzt eine aktuelle Analyse zur Bundestagswahl 2025 von Goldmedia im Auftrag von BLM und LFK gezeigt. Doch was heißt das für die journalistische Arbeit im Netz? Welche Tonalität begünstigt rassistische Kommentare? Und wie lässt sich diese Erkenntnis mit dem journalistischen Anspruch auf Differenzierung und Tiefe in Einklang bringen? Die Neuen deutschen Medienmacher*innen zeigen in dem datenbasierten Projekt „BetterPost“, welchen Einfluss journalistische Posts auf Kommentarspalten haben und welche Standards Redaktionen daraus ableiten können. Im Gespräch mit Lukas Schöne berichtet die Projektverantwortliche Jutta Brennauer in dieser Folge über zentrale Erkenntnisse. Außerdem kommt Markus Beckedahl zu Wort, der bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN eine demokratische Infrastruktur jenseits der Plattformriesen gefordert hat. Und Florian Hager, Stephan Schmitter und Jagoda Marinic machen klar: Es geht um mehr Perspektivenvielfalt, Tiefe und größere Diskursräume, um Vertrauen zu schaffen.
Was macht Medien in KI-Zeiten noch besonders? Und was ist ihre Rolle in einer Welt, in der Inhalte zunehmend von Maschinen generiert werden? Unter anderem diese Fragen standen im Mittelpunkt am Tag drei der Medientage München. Host Lukas Schöne nimmt euch mit auf eine Tour durch die wichtigsten Themen der Konferenz. Es geht um Chancen durch KI im (Lokal-)Journalismus („every village needs a journalist“), um Vertrauen als wichtigste Währung in der Medienwelt, um die Bedeutung der Community Economy und um die Frage, warum in Zukunft vielleicht nicht mehr nur Marken, sondern vor allem Menschen die Art prägen, wie Medien konsumiert und verstanden werden.
Es sind viele große Themen, die die Medienbranche zurzeit bewegen. In dieser Episode blicken wir zurück auf Tag eins der MEDIENTAGE MÜNCHEN. Host Lukas Schöne fasst zentrale Themen und Debatten zusammen: von demokratischen Herausforderungen über Plattformmacht bis hin zum Wandel der Medienökonomie. BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege warnt vor wachsender Medienverdrossenheit und Hass im Netz. Er fordert neue Antworten auf die Frage, wie sich verlässlicher Journalismus in Zukunft finanzieren lässt. Dr. Markus Söder plädiert für mehr Freiheit und Investitionen im digitalen Wettbewerb. Die internationale Perspektive liefern Goli Sheikholeslami (Politico) und Jeff Jarvis. Beide blicken mit Sorge auf die Entwicklungen in den USA. Sie sprechen vom Niedergang des Lokaljournalismus und über die Rolle der Medien in einem zunehmend polarisierten politischen Klima. Jarvis fordert einen grundlegenden Perspektivwechsel: weg vom „Content“, hin zum Journalismus als Dienstleistung für Communities. Zum Abschluss spricht Lukas Schöne mit Medienanalyst Evan Shapiro über die Verschmelzung von klassischem Medienbetrieb und Creator Economy. Warum TikTok, Reddit und YouTube längst keine Randphänomene mehr sind, weshalb der Begriff „Reichweite“ überschätzt ist und was Medienhäuser seiner Meinung nach jetzt tun müssen, um relevant zu bleiben.
Alles begann mit einem Weltempfänger auf einem Dach im Jemen. Dort hat Yasmina Al-Gannabi die Deutsche Welle zu schätzen gelernt und verstanden, wie wichtig es ist, zuzuhören. Heute analysiert sie als Senior Audience Development Managerin und Social Media Security Officer bei der Deutschen Welle das Nutzungsverhalten von Zielgruppen in über 30 Sprachräumen. Außerdem beschäftigen sie Cyber-Angriffe auf Journalist:innen und der Umgang mit Hate Speech und orchestrierten Fake News Kampagnen. Sie ist in Regionen unterwegs, in denen freie Medien gefährdet sind und weiß, wie umkämpft die Aufmerksamkeit der Menschen ist. Im Gespräch mit Lukas Schöne erzählt sie, was Daten ihr über Zielgruppen verraten können und welche Grenzen das hat. Sie berichtet über den schmalen Grat zwischen klugem Aufmerksamkeitsmanagement und Clickbait und weiß, worauf es beim Storytelling auf TikTok ankommt.
Die Bestandsaufnahme der (Medien)-Welt kann schwindelig machen: Der Druck auf die Pressefreiheit wächst, KI ist weiter allgegenwärtig, die Debattenkultur wankt und Geschäftsmodelle stehen in Frage. Die MEDIENTAGE MÜNCHEN 2025 greifen all das auf. Es steht viel auf dem Spiel und das merkt man dem Programm an. In dieser Folge reden wir mit Susanne Adele Schlüter aus dem Konferenzteam der MEDIENTAGE über das, was auf der Bühne besprochen wird. Es geht um politische Kontroversen, prominente Speaker:innen und das diesjährige Motto, das all das zusammenfasst: WTFuture? Wir werfen einen Blick auf den Eröffnungsgipfel, moderiert von Eva Schulz, und die zu erwartende scharfzüngige Einlage von Oliver Kalkofe. Wir blicken voraus auf spannende transatlantische Perspektiven von Goli Sheikholeslami (POLITICO) und Jeff Jarvis und fragen uns, wie wir zwischen all den Herausforderungen neue Ideen, neue Formate und neue Perspektiven finden.
Was bedeutet es, junge Menschen nicht nur als Zielgruppe, sondern auch als Mitarbeitende ernst zu nehmen? Max Lotter ist stellvertretender Programmchef bei DASDING, dem jungen Angebot des SWR, und arbeitet täglich mit einem Redaktionsteam, das so jung ist wie die Zielgruppe selbst. Mit Lukas Schöne spricht er darüber, was für moderne Führung heute wichtig ist. Es geht um Offenheit, Flexibilität und die Bereitschaft, zuzuhören. Er erzählt, warum ihn Bewerbungen mit einem „Galigrü“ am Ende neugierig machen und wie mehr Work-Life-Balance nicht nur das Team stärkt, sondern sogar das Programm besser macht. Außerdem dreht sich das Gespräch um die Frage, ob es "die eine" Gen Z überhaupt gibt und inwiefern Medien das Bild dieser Generation selbst erzeugen.
Die ersten Stimmen erklären den Podcast bereits für tot und wollen lieber von „Shows“ sprechen. Die Gründe liegen für sie auf der Hand: Der Siegeszug von Video scheint unaufhaltsam und längst sind multimediale Formate mit starken Personenmarken im Zentrum entstanden, die sich immer weiter entfernen vom ursprünglichen Podcast Gedanken. Ist „Audio only“ tot? Oder ist das in Zukunft ohnehin egal, weil Grenzen immer mehr verschwimmen und Content in allen Varianten ausgespielt wird? Über diese und viele weitere Fragen spricht Lukas Schöne, ausnahmsweise als Gast, im Universalcode Podcast mit Christian Jakubetz. Sie diskutieren, warum der Begriff „Show“ nicht für alle Inhalte passt und welche Vorteile reine Audioproduktionen haben. Und sie wagen einen Blick in die Zukunft: Steuern wir auf eine “formatlose” Medienwelt zu?
In dieser Folge geht es um eine besondere Kraft des Lokalradios: Nähe. Was bedeutet sie konkret? Und wie lässt sie sich im Alltag leben? Host Lukas Schöne schaut zurück auf die Lokalrundfunktage in Nürnberg, wo klar wurde: Nähe ist eine Haltung. Larissa Lannert zum Beispiel, Morningshow-Moderatorin bei Charivari 95.5 in München, gibt ihre private Handynummer raus und verbindet auf diesem Weg Menschen miteinander. Tim Lauth, CEO von The Radio Group, öffnet wortwörtlich die Türen seiner Sender und die Community bringt Brötchen mit. Und bei Radio Mainwelle in Bayreuth schafft ein starkes Netzwerk auf WhatsApp echte Bindung, unabhängig vom Ausspielweg. Nähe bedeutet aber auch: Repräsentanz. Dennis Horn von 1Live zeigt, wie Unterhaltung zum strategischen Vehikel wird, um neue Stimmen ins Programm zu holen – divers, aus verschiedenen Lebensrealitäten. Und nicht zuletzt geht es um Strukturen: Wie lassen sich Ressourcen sinnvoll bündeln, um genau diese Nähe auch in Zukunft zu ermöglichen?
Wie gelingt es, in einer Branche im Dauerumbruch tatsächlich wirksam zu sein? In Folge 156 spricht Host Lukas Schöne mit Annette Kümmel, der neuen Geschäftsführerin der Medien.Bayern GmbH, über ihre ersten 100 Tage im Amt. Sie erklärt ihren klaren Kompass für die Zukunft: Vertrauen schaffen, Mut haben, Wandel gestalten. Annette bringt über 30 Jahre Branchenerfahrung mit – unter anderem bei ProSiebenSat.1, wo sie sich intensiv mit Medienpolitik und Nachhaltigkeit befasst hat. In dieser Folge erklärt sie, warum die Medienbranche heute mehr denn je echte Veränderungsbereitschaft braucht, wie wir junge Zielgruppen wieder besser erreichen und warum „Journalismus neu denken“ keine Phrase bleiben darf.
Christian Milling ist überzeugt: Die Verbreitungskosten müssen runter! Nur so könne Lokalradio überleben und seiner systemrelevanten Aufgabe gerecht werden. „Jeden Cent, der nicht in Technik fließt, können wir in gute Inhalte stecken.“ Vor allem in ländlichen Regionen aber sei die Infrastruktur nicht gut aufgestellt und diese damit benachteiligt. Milling hat 2021 das Ahrtalradio gestartet und setzt sich engagiert für Lokalradio auf dem Land ein. Ab und zu eckt er damit auch an. Er hinterfragt Buzzwords wie „Cloud“, schaut kritisch auf den KI-Hype und bezweifelt, ob eine Zentralisierung in Funkhäusern wirklich Geld spart. Stattdessen setzt er auf smarte Technik, virtuelle Studios und unkonventionelle Wege in der Verbreitung.
Sind wir 2025 schon längst „Beyond Social Media“? Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. sind heute das Epizentrum popkultureller Debatten, News-Verbreitung (echt und fake) und manchmal sogar Frischkäse-Fandoms. Aber was funktioniert auf diesen Plattformen wirklich? Was wollen junge Zielgruppen sehen – und was brauchen sie? In dieser Folge von This is Media NOW gehen Fabian Grischkat, Steve Heng und Moritz Meyer den Erfolgsfaktoren von Social Content auf den Grund. Zwischen der Dönerpreis-Bremse von Olaf Scholz und der Liebe von Sophie Passmann zu körnigem Frischkäse klären wir: Was bedeutet „vertical & snackable“ konkret? Wie wichtig ist Community-Building für den Algorithmus? Und wie gelingt konstruktives Influencer-Marketing auf Plattformen, die teils fragwürdigen politischen und gesellschaftlichen Einfluss haben? Der Blick auf die Creator-Economy zeigt: Reichweite ist nicht alles – Relevanz ist die entscheidende Währung.
Was bewegt Menschen, die den etablierten Medien kritisch gegenüberstehen – oder sich längst abgewendet haben? Und was müsste passieren, damit ihr Vertrauen zurückkehrt? In dieser besonderen Episode wagt Host Lukas Schöne ein Experiment: Drei fiktive, aber realitätsnahe Charaktere – erschaffen mit Hilfe von KI – erzählen ihre ganz persönliche Sicht auf die Medienlandschaft. Da ist Aylin, Studentin aus Thüringen, für die Echtheit und Diversität keine Kür, sondern Grundbedingung sind. Thomas, Handwerksmeister aus NRW, der sich nicht mehr verstanden fühlt. Und Sabine, Mutter aus Bayern, die ihren News-Mix vor allem aus Insta, WhatsApp & Bauchgefühl zusammenstellt. Zwischen Enttäuschung, Kritik und Hoffnung zeichnen ihre Stimmen ein eindrucksvolles Stimmungsbild – und eröffnen neue Perspektiven für alle, die Medien machen. Ein KI-gestützter Blick auf echte Herausforderungen.
Was ist eigentlich guter Lokaljournalismus? Für Katja Ilnizki ist die Antwort klar: Geschichten, die relevant sind, mit Haltung erzählt werden – und vor allem nicht einfach runtergebetet werden. In dieser Folge spricht die Gründerin von kokolores.media mit Host Lukas Schöne über den Status quo des Lokaljournalismus, über unnötigen Kokolores, der Leserinnen und Leser kaltlässt – und darüber, wie Lokaljournalismus wieder zu dem werden kann, was er sein sollte: eine Lebensversicherung für die Demokratie. Katja Ilnizki, die mit Mitte 20 eine der jüngsten Chefredakteurinnen Deutschlands war, setzt sich heute mit ihrer eigenen Firma dafür ein, dass lokale Berichterstattung neue Relevanz gewinnt – durch Nähe, durch Strukturwandel in Redaktionen und durch einen Perspektivwechsel weg von Clickbait hin zu konstruktiven Geschichten. Eine Folge über das große Potenzial der kleinen Geschichten und darüber, warum im Lokalen mehr Zukunft steckt, als viele denken.
In Folge 151 von This is Media NOW dreht sich alles um eine Technologie, die einst als das „nächste große Ding“ galt, dann aber aus dem medialen Fokus verschwand: Sprachassistenten. Voice war zwar nicht weg und auch nie tot, aber der ganz große Durchbruch blieb scheinbar aus. Im Kontext der KI-Entwicklungen der vergangenen Jahre könnte die Technologie aber wieder an Bedeutung gewinnen. Das Potential ist da: In einem Viertel der deutschen Haushalte steht mindestens ein Gerät. Mit dem Start von Alexa Plus in den USA deutet sich ein Comeback an. Host Lukas Schöne spricht mit Dominik Meißner, Mitgründer der Voice-Agentur 169 Labs, über den realistischen Blick auf die Voice-Technologie: Was hat den ursprünglichen Hype gebremst? Warum funktionieren einfache Use Cases besser als komplexe Dialogszenarien? Und welche neuen Chancen eröffnen sich mit der Verbindung aus Sprachinterface und Large Language Models – besonders für die Medienbranche?
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