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Software Architektur im Stream
Software Architektur im Stream
Author: Eberhard Wolff
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© Creative Commons Attribution-Sharealike 3.0 Unported License
Description
Live-Diskussion zu Software-Architektur im Stream. Einmal in der Woche diskutiert Eberhard Wolff, Lisa Schäfer oder Ralf D. Müller Software-Architektur im Live-Stream auf YouTube und Twitch - oft zusammen mit einem Gast. Zuschauer können über den Chat mitdiskutieren oder Fragen stellen. Der Podcast enthält die Audio-Spur des Streams. Weitere Infos und einen Übersicht über die Folgen gibt es unter https://software-architektur.tv/ .
300 Episodes
Reverse
Der Informatik-Pionier Peter Naur formulierte 1985 in seinem Aufsatz “Programming as Theory Building” die These, dass Programmieren im Kern bedeutet, eine Theorie zu entwickeln – ein tiefes Verständnis eines Problems und seiner Lösung.
Diese Perspektive erklärt, warum Änderungen an bestehenden Systemen so schwierig sind, wie Legacy-Software entsteht und weshalb iterative Softwareentwicklung so wirkungsvoll sein kann.
In dieser Episode diskutiert Eberhard Naurs Überlegungen und setzt sie in Beziehung zu aktuellen Herausforderungen der Softwareentwicklung – etwa zur verbreiteten Vorstellung im Kontext generativer KI, Programmieren bestehe primär lediglich im Erzeugen von Code.
Links
Programming as Theory Building
Prof. Christiane Floyd zu “menschenzentrierter Software-Entwicklung”
KI = Bullshit
Software-Entwicklung = Lernen?
In dieser Episode spricht Lucas Dohmen mit Eberhard Wolff darüber, wie man Anwendungen aus dem Cloud-Angebot großer Hyperscalers wegmigriert. Er berichtet dabei aus der Praxis: Gemeinsam mit dem Team von fejo.dk, einem der meistgenutzten Portale für Ferienhäuser in Dänemark, hat er die Anwendung von Amazon Web Services (AWS) in die Hetzner Cloud umgezogen. Lucas erläutert, wie sie dabei vorgegangen sind, welche Vorteile es gibt, welche Herausforderungen sie lösen mussten und wie ein solcher Weg typischerweise aussieht.
Links
Hyperscaler-Exit bei SWAGLab
Frage zu Hetzner bei Mastodon
Frage zu lokalen Points of Presence bei Mastodon
Serverless Architektur mit Sascha Möllering
LinkedIn Frage zu Kamal
Software architecture and organizational design are deeply interconnected. Conway’s Law captures this relationship, while the Inverse Conway Maneuver uses it to shape architecture through team structures. Team Topologies adds a practical model for designing effective team interactions and boundaries. This talk explores how organizational decisions directly influence architectural outcomes — and why integrating Team Topologies into your architectural strategy is probably critical. You’ll learn how purposeful team design can reduce cognitive load, improve system modularity, and create architectures that evolve more sustainably.
This episode is supported by Agile meets Architecture.
Soziotechnische Architektur Reviews mit Jonas Clusen und Hansjörg Gude In dieser Episode von Software-Architektur im Stream spricht Hansjörg Gude mit Eberhard Wolff über soziotechnische Architektur Reviews (STAR). Der Ansatz erweitert klassische Reviews um die organisatorische Perspektive. Das Ergebnis des Reviews zeigt, wie Teams, Kommunikation und Strukturen die Architektur beeinflussen. Gemeinsam diskutieren wir, wie STAR hilft, technische und soziale Spannungsfelder zu erkennen und daraus konkrete, wirksame Verbesserungen für Systeme und Organisationen abzuleiten - und wie durch den Ansatz Organisationen auch schon nachweisbar verbessert worden sind.
STAR-Reviews
Virtueller Kaffee mit Hansjörg, Jonas oder Eberhard
Dokumentation hat bei vielen keinen guten Ruf: zu aufwändig, zu trocken, zu weit weg vom eigentlichen Entwickeln. Häufig entsteht sie losgelöst vom Entwicklungsprozess, wird einmal geschrieben und danach kaum noch gelesen oder gepflegt. Statt ein lebendiger Teil des Produkts zu sein, veraltet sie stillschweigend.
Im agilen Manifest heißt es: “Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation”. Diese Aussage wird oft als Aufruf verstanden, Dokumentation zu vernachlässigen oder ganz wegzulassen. Doch war das wirklich die Intention? Oder geht es vielmehr um eine neue Art von Dokumentation – zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Fokus?
In diesem Stream geht es darum, wie Dokumentation im agilen Umfeld sinnvoll funktionieren kann: leichtgewichtig statt schwerfällig, integriert statt nachgelagert, hilfreich statt Pflichtübung. Es geht um Praxis, Haltung und konkrete Ansätze, um Teams durch Doku zu unterstützen, statt sie auszubremsen.
Persistenz ist kein Detail, sondern prägt die gesamte Architektur. In dieser Episode diskutieren wir den klassischen Mismatch zwischen objekt-orientierter Domänenlogik und relationalen Datenbanken, die Rolle von O/R-Mappern und die Bedeutung u.a. von Aggregates und Domain-driven Design.
Wir vergleichen relationale und NoSQL-Ansätze wie Dokumenten-Datenbanken und zeigen, warum unterschiedliche Persistenztechnologien zu unterschiedliche Architekturen führt.
Folgen zu Konsistenz
Taktisches Domain-driven Design
Catalog of Patterns of Enterprise Application Architecture
Code-First war gestern – Requirements-Driven ist die Zukunft! Doch bedeutet das wirklich, dass wir zu detaillierten Wasserfall-Spezifikationen zurückkehren müssen? Mitnichten!
In dieser Episode spricht Ralf D. Müller mit Simon Martinelli über den AI Unified Process (AIUP), einen agilen und iterativen Entwicklungsansatz, der Requirements ins Zentrum stellt – nicht den Code. Simon zeigt, wie man mit AIUP moderne Software entwickelt, bei der Anforderungen, Spezifikationen, Code und Tests gemeinsam durch kurze Iterationen wachsen, während KI als Konsistenz-Engine dient.
Wir diskutieren die zentrale Frage: Brauchen wir perfekte, deterministische Spezifikationen für KI-Code-Generierung? Simon argumentiert, dass dies der falsche Ansatz ist. Stattdessen ermöglicht AIUP iterative Verbesserung: Requirements treiben die Entwicklung, Spezifikationen werden detaillierter, Tests schützen das Systemverhalten, während der generierte Code sich gemeinsam mit allem anderen weiterentwickelt.
The rapid development of generative artificial intelligence (GenAI) and large language models (LLMs) is on the verge of fundamentally changing software architecture. In this talk, we will take a “look into the crystal ball” to explore what impact these technologies will have on traditional architectural decisions, code lifecycle and human-machine interaction.
We will explore how the use of LLMs could lead to traditional architectural issues such as choice of programming language becoming less important, while new challenges arise in the areas of security and ethical responsibility. We will also discuss the potential benefits of more automated and optimized development practices enabled by these technologies.
This talk is aimed at software architects, developers and technology enthusiasts who want to understand how GenAI and LLMs will shape the future architecture of our software landscapes. Together we will take an informed look at the future of software development and discuss how we as professionals can prepare for it.
This recording from the Software Architecture Gathering 2025 was powered by iSAQB e.V. in collaboration with Software-Architektur im Stream.
Many thanks to Kameramensch-Filmproduktion https://kameramensch.de/: Johannes Klemt, Nico Schallat, Vladimir Traut for providing the footage.
Event tech by Team Kingsize https://www.team-kingsize.de/
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At the recent Software Architecture Gathering, Eberhard gave a talk on models, modularization, and Bounded Contexts, while Alistair explored similar themes in conversations with attendees. In this episode, the two come together to discuss the key concepts behind these topics, compare their perspectives, and answer questions from the audience.
Quote from ParnasHere is the quote from Parnas’ paper that Alistair referred to:
“We propose instead that one begins with a list of difficult design decisions or design decisions which are likely to change. Each module is then designed to hide such a decision from the others.”
LinksDavid Parnas: On the Criteria To Be Used in Decomposing Systems into Modules
Alistair Cockburn: Design in Object Technology 2: The Annotated Class of 1994 EPUB Printed
Residuality Theory with Barry O’Reilly
Stimmen aus der Praxis – Live-Stream mit Erfahrungsberichten und Diskussion
Wie erleben Menschen, die in der IT unterrepräsentiert sind, ihren Arbeitsalltag wirklich? In diesem Live-Stream bringen wir ungefilterte Stimmen direkt auf die Bühne der IT-Tage.
Im Vorfeld haben wir persönliche Erfahrungsberichte gesammelt – von Mikroaggressionen im Team-Meeting bis zu strukturellen Hürden beim Karrierestart. Diese anonymisierten Geschichten lesen wir vor und diskutieren gemeinsam: Was läuft schief? Was funktioniert bereits gut? Und vor allem: Was kannst Du selbst, Dein Team oder Deine Organisation morgen konkret anders machen?
Aus der Praxis für die Praxis: Diese Session richtet sich an alle, die Diversität nicht nur als HR-Thema verstehen, sondern als strategischen Erfolgsfaktor für ihre IT-Organisation. Ob CTO, Teamlead oder Entwickler:in – hier erhältst Du ungefilterte Einblicke aus dem Projektalltag, die sonst oft unsichtbar bleiben, und kannst konkrete Impulse direkt in Deinen Alltag mitnehmen.
Was Du mitnimmst: Echte Erfahrungen statt Theorie, Verständnis für Barrieren im IT-Alltag und Handlungsfelder für inklusive Teams – so konkret wie möglich, so anonym wie nötig.
Mit Liam Bergh, Sabine Wojcieszak und Eberhard Wolff
In this engaging live fishbowl session from the Software Architecture Gathering, Vaughn Vernon, Cheryl Hung, Avraham Poupko, Eberhard Wolff, and Ralf D. Müller tackle one of the most pressing questions in the field: Is software architecture about human intelligence or artificial intelligence? As AI tools increasingly design systems, analyze code, and critique architectural decisions, the panel debates whether these technologies augment or replace the architect’s role. They explore the nuanced balance between machine-generated patterns and human creativity, the ethical and accountability challenges of AI-driven architecture, and practical ways architects can thrive in an AI-augmented future. Audience participation ensures a lively, thought-provoking dialogue on the evolving craft of software architecture.
Livestream production by Kameramensch-Filmproduktion: Johannes Klemt, Nico Schallat, Vladimir Traut
Event tech by Team Kingsize
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In this special live episode from the Software Architecture Gathering, Clare Sudbery joins Eberhard for an open conversation about learning, empathy, and psychological safety in tech. Building on her talk “Let’s Stop Making Each Other Feel Stupid”, Clare reflects on how the culture of expertise in software development can unintentionally discourage curiosity and collaboration. Together, they explore practical ways to create environments where questions are welcomed, mistakes become opportunities for growth, and knowledge sharing thrives behind the scenes of architecture and development.
Links from Clare’s talk
In this live episode from the Software Architecture Gathering, Claudine Allen joins Ralf to explore how software architects can leverage large language models (LLMs) as collaborative design partners. Drawing from her research, case studies, and experiments, Claudine discusses a practical framework for engaging with LLMs throughout the architecture analysis and design process. They delve into key questions such as what to tell LLMs, how to prompt them effectively, and how to assess risks—highlighting the enduring importance of human judgment in architecture while embracing the transformative potential of AI-powered collaboration.
In this special live episode from the Software Architecture Gathering, Jacqui Read joins Eberhard and Ralf for an insightful conversation on the rise of diagrams-as-code and the role of AI in software documentation. Jacqui highlights how using textual notations like PlantUML, Mermaid, and Structurizr transforms diagramming from an artistic task into a systematic, data-driven process. They discuss the benefits, limitations, and need for critical understanding when working with AI-generated diagrams, empowering teams to improve consistency, collaboration, and automation behind the scenes of architecture workflows.
Digitale Souveränität ist aktuell ein sehr heiß diskutiertes Thema und im Mainstream der Gesellschaft angekommen. In dieser Episode diskutiert Sven Müller mit Eberhard Wolff den Einfluss von digitaler Souveränität auf Software-Architektur. Ziel ist es, die digitale Handlungsfähigkeit unserer Organisationen zu stärken. Aspekte sind nicht nur die häufig diskutierte Unabhängigkeit von US-Cloud-Anbietern, sondern vor allem gezielte Make-or-buy-Enscheidungen, der Einsatz von offenen Standards oder Open Source nicht nur zum Sparen von Lizenzkosten.
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Whitepaper Digitale Souveränität im Software Engineering
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Schätzen gehört zum Alltag vieler Projekte – doch jede Schätzung ist immer spezifisch für ein Team. Kann man Aufwand objektiv bewerten oder gar “absolut” schätzen? Und wie gehen wir mit Deadlines um, deren Name schon suggeriert, dass sie über Leben und Tod eines Projekts entscheiden?
In dieser Episode beleuchten wir den Umgang mit Schätzungen und Terminen aus unterschiedlichen Perspektiven: Wie viel Objektivität ist wirklich möglich, welche psychologischen und organisatorischen Faktoren beeinflussen uns – und was bedeutet das für den realistischen Umgang mit Deadlines?
Links
Diversity Umfrage
heise Blog: Warum objektive Schätzungen in der Softwareentwicklung nicht funktionieren
Intro to Beyond Estimates with Woody Zuill
heise Blog: IT-Projekte: Kostenfaktor statt Wettbewerbsvorteil
heise Blog: Beten wir Komplexität an?
Können wir Entwickler:innen-Produktivität messen?
Theorie des Aufräumens - Kent Beck’s “Tidy First?” mit Marco Emrich 2/2
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In IT most of us need to work in teams for various reasons, and if you think that is not always easy, this is the stream you should join. We think a lot has been said about team work already, but let us dive into various aspects together; team topologies, psychological safety, personality types, body language, remote work and teams and just plain old communication. Aino Vonge Corry and Lisa Maria Schäfer are discussing all those topics and are happily looking forward to your questions. Aino will also have a talk at Software Architecture Gathering called “What We (Should Have) Learned From Lord of the Rings”.
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KI war schon mehrfach Thema im Stream. Doch diesmal geht darum, wie wir sie für den Stream selbst einsetzen: Es gibt jetzt automatische Transkriptionen und Zusammenfassungen.
Diese neuen Features sind mit Hilfe von KI, Prompt-Driven Development und GitHub Copilot entstanden. In dieser Episode sprechen Ralf und Eberhard darüber, wie sie dabei vorgegangen sind und welche Erfahrungen sie gesammelt haben:
Was hat gut funktioniert? Was weniger? Und vor allem – was haben wir über den praktischen Einsatz von LLMs in echten Projekten gelernt?
So stehen in dieser Halloween-Episode keine Kürbisse, sondern Code und KI im Mittelpunkt.
Oliver Zeigermann und Lisa Maria Schäfer sprechen anhand einer Demo-Applikation über das Thema generative KI.
Wardley Maps sind ein visuelles Werkzeug, das dabei unterstützen kann, Systeme im strategischen Zusammenhang zu betrachten und Entscheidungen bewusster zu treffen. In dieser Episode zeigt Markus Harrer, wie sich mit Wardley Mapping Abhängigkeiten in Softwaresystemen nachvollziehbarer darstellen lassen und wie es helfen kann, Architekturentscheidungen besser einzuordnen. Zusätzlich macht er anhand von Beispielen aus der Legacy-Modernisierung deutlich, wie diese Technik genutzt werden kann, um Diskussionen über den Umgang mit gewachsenen Systemen anzuregen und neue Blickwinkel darauf zu eröffnen. Teilnehmende erhalten Anregungen, wie Wardley Maps im Alltag eine strukturiertere und entspanntere Auseinandersetzung mit Softwaresystemen ermöglichen können.
Links
Slides
Workshop-Folien
Markus Harrer zu Software Analytics
Wardley Maps Meets Software Architecture
Markus Blog Top 5 Learning Wardley Maps























