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Great Growing Up - Der Podcast für Beziehungskompetenz im Business
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Great Growing Up - Der Podcast für Beziehungskompetenz im Business

Author: Matthias Stolla

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Description

4 Episodes
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Ohne Soft Skills geht nichts im Job. Sie sind allerdings nichts für Weicheier. Für Soft Skills braucht es Mut Willkommen zu Teil 3 der Serie über Beziehungskompetenz im Business. In Teil 2 ging es um die fünf Qualitäten, die emotional intelligente Menschen auszeichnen. Bezug genommen habe ich auf einen Artikel, der sich auf Führungskräfte bezog. Dieser  Artikel hier zeigt, warum emotionale Intelligenz alleine nicht ausreicht, um Menschen verantwortlich zu führen. Sie reicht noch nicht einmal, um sich selbst verantwortlich zu verhalten. Es braucht etwas, das mich befähigt, diese Qualität in erlebbares Verhalten zu verwandeln: Beziehungskompetenz. Die gibt es nur mit Soft Skills, und die sind nichts für Weicheier. Wer seine Soft Skills ausbilden, oder noch besser: trainieren, will muss etwas aushalten können: Ärger, Trauer und Angst zum Beispiel. Das ist etwas für Mutige. Sie wollen den Artikel lieber als Podcast hören? Einfach hier klicken. Alle Artikel zum Thema Beziehungskompetenz gibt es hier. Was erwachsene Menschen ausmacht Ich stelle fest, dass Beziehungskompetenz etwas ist, das Führungskräften besonders gut tut.  Weil sie andere Menschen führen. Aber sie ist eine Grundqualität, die jeder erwachsene Mensch braucht. Ich behaupte, sie ist die Qualität, die erwachsene Menschen ausmacht. Die fünf Qualitäten, die einen emotional intelligenten Menschen auszeichnen sind nach David Goleman, Autor des Bestsellers "EQ. Emotinale Intelligenz": Selbstbewusstheit, Selbstmotivation, Selbststeuerung, soziale Kompetenz, Empathie. Den EQ einsetzen Hier geht es darum, warum diese Qualitäten alleine wirkungslos bleiben. Es braucht etwas, damit diese, Qualitäten, tatsächlich einen Effekt haben. Damit sie  die Effizienz von Mitarbeitern steigern. Das hat ein Trainerkollege von mir in einem Artikel auf business-wissen.de sehr gut beschrieben: Thomas Holzer, Berater, Coach und Wirtschaftsmediator in Freiburg. Emotionale Intelligenz, schön und gut, aber wie bringe ich sie dazu, dass sie wirkt? Fachwissen alleine ist nicht das allein entscheidende Merkmal, das ein Unternehmen zum Erfolg führt. Immer wichtiger wird es, dass die Mitarbeiter in der Lage sind, tragfähige Beziehungen aufzubauen und zu halten. Die Beziehungskompetenz von Mitarbeitern, von Auszubildenden, und vor allem die von Führungskräften,wird immer wichtiger. Diese Beziehungskompetenz basiert auf emotionaler Intelligenz, aber eben auch auf Soft Skills. Kernbereiche emotionaler Intelligenz Thomas Holzer bezieht sich auf ein Buch, auf den Bestseller „EQ. Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman. Das stammt aus den 90er Jahren, ist aber immer noch interessant. Goleman schreibt zum Beispiel, dass es wichtig ist, die eigenen Gefühle, und auch die anderer wahrzunehmen. Er unterscheidet, wie in der vorherigen Episode aufgeführt,  zwischen fünf Kernbereichen emotionaler Intelligenz. Selbstbewusstheit Wer Hard und Soft Skills in der Balance hält, ist im Beruf erfolgreich. Selbstbewusstheit ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen. Ich muss ein bisschen schmunzeln, wenn ich solche Formulierungen lese. Ich würde einfach sagen, die eigenen Gefühle zu fühlen. Denn das bringt uns näher an das, worum es geht. Wir fühlen Trauer, wir fühlen Ärger, wir fühlen Angst oder wir fühlen Freude. Das tun wir unentwegt. Wir nehmen nur oft nicht wahr, dass wir etwas fühlen. Ich trainiere Menschen darin, zwischen diesen vier Gefühlen zu unterscheiden: Ärger, Trauer, Angst und Freude. Wer dazu in der Lage ist, nimmt seine Gefühle deutlich differenzierter wahr als es die meisten Menschen tun. Und nur wer sie wahrnimmt, kann sie nutzen und in Soft Skills verwandeln. Selbstregulation Emotional intelligente Menschen können ihre Gefühle bewusst nutzen. Sie können sich zum Beispiel entscheiden, mit ihrer Angst sehr bewusst umzugehen. So können sie die Angst nutzen, um aufmerksam und vorsichtig zu sein und dennoch zu tun, was eben ansteht. Ich kann Soft Skills aber auch auf eine Art einsetzen, die ganz und gar nicht als weich wahrgenommen wird: Meinen Ärger kann ich nutzen, um klare Worte zu sprechen, um Grenzen zu setzen, um ein „Nein“ auszusprechen. Ich kann meine Fähigkeit zu trauern ganz bewusst einsetzen, um empathisch zu sein, um mitzufühlen, was in meinem Gegenüber vorgeht. Diese Fähigkeit bezeichnet Goleman als Selbstregulation. Ich nenne das verantwortlichen Umgang mit Gefühlen. Selbstmotivation Der verantwortliche Umgang mit meinen Gefühlen ermöglicht es mir, klare Prioritäten zu setzen. Ich kann beispielsweise meinen Ärger nutzen, um meiner Bequemlichkeit eine klare Grenze zu setzen: Nein, ich bleibe nicht im Bett liegen. Ich stehe auf und gehe meine Aufgaben mit Mut und Entschlossenheit an. Das ist nichts anderes als ganz praktische Selbstmotivation. Empathie Im Aspekt Empathie hat mein Kollege Holzer einen wichtigen Punkt versteckt. „Je ausgeprägter die Selbsterkenntnis ist, desto fähiger ist man, die Gefühle anderer korrekt zu interpretieren“, schreibt er. Je deutlicher ich selbst wahrnehmen und benennen kann, was ich fühle, desto deutlicher und akkurater kann ich wahrnehmen, was in meinem Gegenüber vorgeht. Das ist eine Erfahrung, die ich während meiner Trainer-Ausbildung gemacht habe. Erst als ich mir erlaubt habe, meine eigene Angst zu spüren, war ich in der Lage, die Angst in anderen Menschen wahrzunehmen. Ehe ich diesen Prozess gestartet habe, war das Gefühl Angst viel zu bedrohlich für mich. Empathie ist von entscheidender Bedeutung für die Ausbildung von Soft Skills. Die zentrale Fähigkeit Alle ziehen an einem Strang? Mit Soft Skills kein Problem. So geht es vielen Menschen, beispielsweise mit den Gefühlen Trauer oder Ärger: Erst wenn wir in der Lage sind, sie selbst wahrzunehmen, sind wir auch in der Lage, zu erspüren, was in unserem Gegenüber vorgeht. Das ist für Trainer ein immens wichtiger Punkt. Für mich ist es die zentrale Fähigkeit, die mich als Trainer ausmacht. Ohne diese Fähigkeit könnte ich in meinen Trainings nicht so arbeiten wie ich es tue. Aber auch jeder andere Mensch, der mit anderen Menschen zusammenarbeiten will, wird nicht ohne sie auskommen. Soziale Kompetenz Soziale Kompetenz ist wichtig, Holzer beschreibt sie so: „Die Fähigkeit, akzeptable Kompromisse einzugehen und soziale Anpassungen zu finden und sie zu verwirklichen.“ Also, darüber hätte sich der gute Freiherr von Knigge gefreut und das vielleicht einfach mit Anstand bezeichnet. Ein Wort, das zugegebenermaßen ein bisschen aus der Mode gekommen ist. Ich glaube es wäre ganz schön, wenn wir hin und wieder mehr über Anstand sprächen. Darüber, das richtige Maß zu finden, zwischen dem, was ich will und dem, was für alle anderen gut ist. Integrales Element Thomas Holzer beschreibt emotionale Intelligenz als das integrale Element zwischen Denken und Fühlen. Das hört sich gut an, finde ich. Und er schreibt weiter: Wenn beide Fähigkeiten, also das Denken und das Fühlen, wenn das Kognitive mit der emotionalen Intelligenz verbunden wird, dann werden herausragende Leistungen möglich. Zum Beispiel beim Lösen von ganz simplen oder ganz komplizierten sachlichen Problemen. Oder auch bei der Integration von Menschen in ein völlig neues Umfeld. Bei der Beurteilung von Mitarbeitern, bei Verhandlungen mit Geschäftspartnern. Denn immer geht es um das Gleiche. Immer geht es darum, dass ich hineinspüren kann in meinem Gegenüber, damit ich erfühlen kann, wo ist der andere gerade? Wie geht’s ihm gerade und wie gehe ich so damit um, dass es für beide den höchsten Nutzen bringt? Etwa, indem ich die richtigen Worte finde, den richtigen Ton anschlage. Soft Skills führen zum Erfolg Was es braucht, damit die emotionale Intelligenz einen spürbaren wirtschaftlichen Nutzen bringt, sind die sogenannten Soft Skills. Erst wenn wir die emotionale Intelligenz mit den Soft Skills verbinden, haben wir Beziehungskompetenz. Soft Skills haben mehr mit Gefühlen zu tun als mancher von uns glauben möchte. Wir gehen sie Punkt für Punkt durch. Einfühlungsvermögen Einfühlungsvermögen ist die Fähigkeit, berührbar zu sein, wahrzunehmen, was im anderen  vorgeht. Dieser Soft Skill  ist mit der Trauer verknüpft. Trauer ist eine Form von Berührbarkeit: Ich lasse zu, dass mich der Schmerz berührt,. Das ist Trauer. Und diese Berührbarkeit kann ich auch nutzen, um mich in andere Menschen hinein zu fühlen. Integrationsfähigkeit Integrationsfähigkeit ist die Qualität, die mich dazu bringt, meine Mitarbeiter alle ins Team mit hineinzunehmen. So, dass es keine Außenseiter gibt. Da kann ein ganzer Strauß von Gefühlen dahinterstecken: etwa meine eigene Berührbarkeit, weil ich nicht möchte, dass Hans-Peter oder Ingrid als Außenseiter draußen stehen, weil ich selbst weiß, wie schmerzvoll sich so etwas anfühlt. Oder meine Angst, weil ich ja nicht weiß, was Hans-Peter oder Ingrid treiben, wenn sie außerhalb des Teams unterwegs sind. Oder auch meine Freude, weil ich es mag, wenn ich Menschen um mich herum habe und ich als Integrationsfigur wirksam bin. Kontaktfähigkeit Kontaktfähigkeit hat viel mit bewusstem Umgang mit Angst zu tun. Denn wann immer ich mit Menschen, die ich noch nicht kenne, in Kontakt gehe, muss ich über meine Angst gehen. Die kann bei manchen größer, bei manchen kleiner sein, aber wann immer ich mich auf unbekannte Menschen einlasse, hat es was mit Angst zu tun. Und was ich brauche, um über diese Angst zu gehen, ist ein bewusster Umgang damit. So kann ich für den Mut entscheiden. Für den Mut, kontaktwillig und damit kontaktfähig zu werden. Konfliktfähigkeit Konfliktfähigkeit hat viel damit zu tun, Disharmonie auszuhalten, für meine Belange, für meinen Standpunkt einzutreten, klare Worte zu sprechen. Dafür brauche ich eine gute Verbindung zu meinem Gefühl Ärger. Denn nur wenn ich mir erlaube, dieses Gefühl bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren, bin ich in der Lage, klare Ansagen zu machen, Ja oder Nein zu sagen und auch Grenzen zu setzen. Teamfähigkeit So soll es sein. Teamfähigkeit setzt gut trainierte Soft Skills voraus. Teamfä
003: Ihr Unternehmen stellt den Auszubildenden alles auch nur Denkbare zur Verfügung, um sie bei Laune zu halten, aber bei einigen bewirken Sie exakt das Gegenteil. Sie jammern und nörgeln in einem fort. Und das Schlimmste: Dieses Phänomen ist hochansteckend. Was dagegen hilft? Fünf simple Schritte. Episode 3 zum Lesen Der Beitrag Jammerlappen – Der Azubi nörgelt ständig erschien zuerst auf .
002: Wo es Menschen gibt, gibt es Konflikte. Hier erfahren Sie, warum es so gut wie nie um das Thema an der Oberfläche geht und was wirklich dahinter steckt. Und wie Sie den Umgang mit Konflikten nutzen können, um Wachstum zu ermöglichen: Ihren Auszubildenden, Mitarbeitern und Ihrem Unternehmen. Episode 2 zum Lesen            Episode 2 zum Herunterladen Der Beitrag Umgang mit Konflikten im Beruf erschien zuerst auf .
001: Qualifizierter Nachwuchs ist nicht so leicht zu bekommen. Oft fehlt es den Auszubildenden an wichtigen Schlüsselqualifikationen.Genau darin verbirgt sich eine Chance für Unternehmen, die ihre Attraktivität steigern wollen: Den Nachwuchs ganzheitlich qualifizieren heißt das Zauberwort. Episode 1 zum Lesen        Episode 1 als Download Der Beitrag Ganzheitlich Ausbilden – Warum eigentlich? erschien zuerst auf .
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