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SR 1 Fernsehrausch - der TV-Podcast zum Hören
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SR 1 Fernsehrausch - der TV-Podcast zum Hören

Author: SR

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Wer hat das Fernsehen cool gemacht? Wir sprechen mit denen, die das elektronische Lagerfeuer neu erfunden haben – die es schräg, verrückt, einfach anders gemacht haben. Die coolen TV-Socken des 20. und 21.Jahrhunderts, mit Blicken hinter die Kulissen - und in die Glaskugel der Fernsehzukunft.
24 Episodes
Reverse
Er ist ein absoluter Fußballexperte und auch mit 73 Jahren denkt der Sportreporter noch nicht ans Aufhören. Dabei kann Marcel Reif auf viele aufregende Spiele und Reportagen zurückblicken. Er versteht sein Handwerk; als Fußball-Trainer hatte er allerdings weniger Erfolg, wie er munter erzählt. Marcel Reif kam in Polen zur Welt. Mit seinen Eltern wanderte er zunächst nach Israel aus und kam mit acht Jahren dann nach Deutschland. Seine Kindheit und Jugend hat Marcel Reif in Kaiserslautern verbracht und auch beim 1. FCK Fußball gespielt. Das hat ihn geprägt, ihm damals Heimat und Sicherheit gegeben. Bis heute ist er der Region verbunden geblieben. Dem Saarland auch. Seinen ‚Ritterschlag‘ bekam Reif, als ihm Fritz Walter das ‚Du‘ angeboten hat. Bei seinem Freund und Kollegen Günther Jauch hat das 'Du' dagegen Jahrzehnte gedauert …
Schon mit zwei Jahren stand Annika Preil erstmals vor einer Kamera, mit zwölf war sie als Serientochter von Uschi Glas und Elmar Wepper in 'Zwei Münchner in Hamburg' zu sehen. Doch die meisten kenen sie sicher aus 'Anna und die wilden Tiere'. Annika erzählt, wie gefährlich es ist, mit diesen wilden Tieren zu drehen, und was sie dabei schon alles erlebt hat. Sie will gerne noch lange als Moderatorin und Schauspielerin arbeiten, hat aber auch einen Plan B, falls es anders kommen sollte.
Isabel Varell ist ein Multitalent. Die Sängerin, Musicaldarstellerin, Schauspielerin, Autorin und Fernsehmoderatorin hat schon fast alles gemacht - sie war im Playboy, im Dschungelcamp und selbst am Ballermann hat sie mal auf der Bühne gestanden. Sie verrät, wie es im Schowgeschäft hinter den Kulissen zugeht, sie spricht über ihre aktuellen Projekte, aber auch über ihre langjährige Freundschaft mit Hape Kerkeling und erklärt, woran ihre Beziehung mit Drafi Deutscher gescheitert ist.
In den 70ern war Frederic Meisner aus keinem Versandhauskatalog wegzudenken. Die meisten von Euch werden ihn aber nicht als Model, sondern als Moderator kennen: Von 1988 bis 2002 hat er abwechselnd mit Peter Bond die Gameshow 'Glücksrad' moderiert, Maren Gilzer hat die Buchstaben an der Wand umgedreht. Da keiner den Erfolg der Show abschätzen konnte, musste gerade am Anfang viel improvisiert und Preise kurzfristig besorgt werden. Aber 'Glücksrad' entwickelte sich zur Kultshow in den 90ern! Neben 'normalen Kandidaten' haben auch immer mal wieder Prominente das Glücksrad gedreht. Unter anderem auch Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel - damals noch als Bundesfamilienministerin. Das 'Glücksrad' kommt auch bald wieder zurück ins Fernsehen - aber ohne Frederic Meisner. RTL2 wird die Gameshow künftig mit Thomas Herrmanns und Sonya Kraus machen. Meisner wurde gar nicht erst gefragt. Aber er ist fein mit der Entscheidung, sagt Frederic Meisner: Mittlerweile hat er zwei Geschäfte für Trachtenmode und träumt vom Lebensabend in Südfrankreich.
Tanja Schumann stand schon früh auf den Bühnen-Brettern, die die Schauspielwelt bedeuten. Völlig überraschend bekam sie dann 1993 das Angebot, in die neue 'Samstag-Nacht'-Show bei RTL einzusteigen, ein Riesenerfolg. Bei SR 1 erzählt sie, dass sie fünf Jahre später ein weiteres Mal überrumpelt wurde, diesmal vom Ende der Show. Das war aber noch nicht der Tiefpunkt ihres Lebens - der kam 2006, als sie Privatinsolvenz anmelden musste, nachdem sie sich mit ostdeutschen Immobilien verspekuliert hatte. Das war 'die schlimmste Zeit', auch, weil es ihr unglaublich peinlich war - und sie dem gehässigen Getuschel in der Fernsehszene ausgesetzt war. Die erste fette Gage nach der Insolvenz: Das Dschungelcamp 2014. Auch das war nicht die tollste Erfahrung - aber: Tanja Schumann ist glücklich und zufrieden, hat ihr Leben im Griff, arbeitet regelmäßig als Theaterschauspielerin und Synchronsprecherin und: Vielleicht gibt es ja sogar ein Comeback von 'Samstag Nacht', wie vielerorts gemunkelt wird. Und wenn, dann natürlich mit ihr als der 'Schreinemakers ihre Schwester'.
Ruth Moschner hat so viele Fernsehsendungen wie kaum jemand sonst moderiert, die Liste ist lang. Anfang des Jahrhunderts hatte sie ihren Durchbruch mit der RTL-Comedy-Show ‚Freitag Nacht News‘. Da hat auch Rudi Carell sie entdeckt und in seine Show ‚7 Tage, 7 Köpfe‘ eingeladen. Sie polarisiert wie nur wenige andere Moderatorinnen im TV. Und auch wenn sie versucht, das nicht an sich heranzulassen, trifft es sie. Als Gegenrezept geht Ruth Moschner offensiv mit Social-Media-Hatern um. Und es macht sie sauer, dass zu wenig dagegen getan wird. Sie ist extrem ehrgzeig: Bei fast jeder TV-Show, bei der es etwas zu gewinnen gab, hat sie gewonnen (‚Schlag den Star‘, ‚Dancing on Ice‘, ‚Perfektes Promi Dinner‘, usw.), dank akribischer Vorbereitung, in die sie ihr komplettes Umfeld einspannt.
‚Frikadellen-Frauke‘ war einer ihrer Spitznamen - damals, in Wunstorf bei Hannover. Grund: Ihre Eltern hatten eine Fleischerei im Ort und Klein-Frauke musste immer die Frikadellen für die Schulkantine mitbringen. Bald war sie der kleinen Stadt und den Wurstwaren entwachsen und machte Karriere in den Medien. Erst bei Radio ffn, dann beim Fernsehsender RTL. Für SR 1 erzählt Frauke Ludowig von ihren vielen Erlebnissen mit den unzähligen Promis, denen sie in ihrer langen Laufbahn begegnet ist - von Siegfried & Roy über Bruce Willis, Mick Jagger & Keith Richards bis Kevin Costner. Und sie erzählt von ihren Füßen, die vor zwei Jahren für Furore im Netz sorgten.
Michael Mittermeier hat die Corona-Zeit genutzt, um mal wieder ein Buch zu schreiben: ‚Nur noch eine Folge - Fernsehen von A bis Zapped‘. Zapped - so hieß sein Bühnenprogramm, mit dem er deutschlandweit bekannt wurde und das ihm Auftritte beispielsweise auch in ‚Wetten, dass…?‘ bescherte. Im SR1-Fernsehrausch erzählt Mittermeier, dass er immer nur das eine wollte: Auf die Bühne gehen, immer und jederzeit! Sogar in den USA, der Heimat der Stand-up-Comedy, als völlig unbekannter Oberbayer mit schlechtem Englisch! Bald ist er mit einem Jubiläumsprogramm (‚25 Jahre Zapped‘) wieder auf Deutschlandtour, was er denn auch kaum noch abwarten kann.
Die Oma besorgte ihm aus der großen Stadt in seinem Auftrag die erste Schallplatte seines Lebens (Visage: ‚Fade to Grey‘), bald war er kleinstadtbekannt als düsterer ‚Goth‘, der mit einem echten Katzenkopf um den Hals durch die Gegend zog. Erste Medienerfahrungen sammelte Kavka bei kleinen lokalen Radiostationen und verschiedenen Musikzeitschriften. Die Prominenz, die er schließlich bei den beliebten TV-Musiksendern erreichte, wurde ihm zwischenzeitlich viel zu viel. Dafür lernte er große Stars und ihre Spleens kennen - von Mariah Carey über Phil Collins bis Kylie Minogue - mit der er sogar eine kurze, nun ja, Affäre hatte. Die großen Zeiten des Musikfernsehens sind unwiederbringlich vorbei, sagt Kavka - was er aber für wichtiger denn je hält in diesen unübersichtlichen Zeiten, das ist guter Musikjournalismus. Und den versucht er immer noch - im Fernsehen, im Radio, im Web und als Buchautor (‚Depeche Mode‘). Gleichzeitig arbeitet Kavka als DJ und tourt erfolgreich durch die Lande.
Er selbst wollte nie Comedian sein - denn er weiß, was er kann, und er weiß, was er nicht kann. Von all seinem Können und Nicht-Können erzählt Thomas Hermanns im SR1-Fernsehrausch dann aber so lustig und fesselnd, als wäre er doch einer. Das Multitalent hat viele verwegene Ideen, und er kann sie umsetzen und präsentieren - als Moderator, Regisseur und Drehbuchautor. Hermanns ist in Bochum geboren, mit sechs Jahren nach Nürnberg gekommen, hat in München studiert, aber seine Inspirationen hat er auf der ganzen Welt geholt. Seit 30 Jahren ist er mit dem gleichen Mann zusammen - exakt so lange, wie sein Baby, der Quatsch Comedy Club, existiert. Besonders stolz ist Hermanns aber vor allem auch auf seine Eltern. Die haben ihn immer unterstützt - gerade auch dann, als er ihnen ‚gebeichtet‘ hatte, dass er Männer liebt. Für Mama und Papa Hermanns kein Problem. Und was er noch liebt? Das Tanzen, Musicals und den ESC…
Armin Maiwald raucht seit über 75 Jahren. Aufgewachsen im Krieg und in der Nachkriegszeit, waren Zigaretten etwas ganz Besonderes - paradoxerweise auch fürs Überleben. Das Kind Armin wurde zum Dealer, aber seine liebevolle Mutter, eine Kriegswitwe, brachte ihn wieder zurück auf den Pfad der Tugend. Das Rauchen hat er bis heute nicht gelassen - und erfolgreich überlebt. Ein Mann der Rekorde: Mehr als 1000 Filme hat Maiwald in den letzten 50 Jahren für die ‚Sendung mit der Maus‘ gemacht. Und es sind noch immer viele Fragen unbeantwortet. Jede Woche bekommt die ‚Maus‘-Redaktion unzählige Fragen von den jungen Zuschauerinnen und Zuschauer.
Der Mann hat wirklich schon alles erlebt beim Fernsehen. Und vieles angestoßen. Besonders wichtig ist dem gebürtigen Düsseldorfer Wolfram Kons sein Engagement für die RTL-Kinderhilfs-Stiftung, deren Gesamtleitung er hat. Aber auch an vielen anderen Stellen beweist er Ausdauer: Fürs Frühstücksfernsehen steht er morgens um Zwei auf - was ihm nichts ausmacht, da er zu jeder Zeit an jedem Ort sofort einschlafen kann. Und er hat ein Ziel: Bis mindestens März 2024 möchte er weiter das Frühstücksprogramm moderieren, dann nämlich hätte er den Weltrekord der längsten Moderation einer TV-Frühsendung geknackt und käme ins Guinnessbuch der Rekorde. Kons weiß aber auch, "dass es beim Fernsehen ebenso wie in der Politik und beim Sport an einem Tag ‚Hosianna‘, am nächsten Tag ‚Kreuzige ihn‘ heißen kann".
Es sind die frühen Tage des Privatfernsehens in Deutschland, als Harry Wijnvoord, 39, zum Dauergast in den Wohnstuben wird. 1989 war das. RTL hatte den Entertainer entdeckt und dann sagenhafte acht Jahre lang vor die Kamera der täglichen Spielshow gestellt. Bei so vielen Sendungen kann schon mal was schiefgehen - oder auch kaputt, zum Beispiel ein nagelneues Auto, das im falschen Moment auf die Bühne braust. Diese und viele andere Geschichten erzählt Wijnvoord mit sanfter Ironie, spart aber auch die unangenehmen Seiten des Jobs nicht aus. Trotz des Zerwürfnisses mit Walter Freiwald - kurz vor dessen Tod haben die beiden TV-Urgesteine lange telefoniert und sich versöhnt. Auf das Unterhaltungsfernsehen von heute blickt Wijnvoord mit viel Misstrauen - man traue sich nichts mehr, ‚bloß kein Risiko‘ sei die Devise.
Seine berühmteste Rolle war und ist: Karlchen, die satirisch-sarkastisch kommentierende Handpuppe mit dem norddeutschen Slang. Jeder kennt sie, nicht jeder liebt sie - aber für Hergen Schimpf wurde sie zum Markenzeichen. In frisch-fromm-fröhlicher Weise erzählt der alte Haudegen des Privat-Fernsehens von den anarchischen Tagen der frühen 80er, von damals, als alles im deutschen TV auf den Kopf gestellt wurde. Vor dieser Zeit war Schimpf bei BILD ("heute ein Hetz-Blatt") und bei Radio Luxemburg, wo er auch das Saarland kennengelernt hat. Heute lebt Schimpf beschaulich in der Lüneburger Heide, direkt an der Elbe, zusammen mit seiner Frau - die Beiden sind seit mehr als 55 Jahren verheiratet.
Im Quotenrausch… - Moderatorin Bärbel Schäfer war Mitte der 90er eine der erfolgreichsten Fernsehgesichter in Deutschland. Jeden Tag um 14 Uhr hat sie bei RTL die nach ihr benannte Sendung geleitet, 1500 Folgen lang. Dann das plötzliche Aus. Seitdem ist sie vor allem als Autorin sehr erfolgreich und sitzt einmal wöchentlich hinter dem Radio-Mikrofon - für ihre Talkshow ‚Bärbel Schäfer - der Sonntagstalk‘ bei HR3, der Popwelle des Hessischen Rundfunks. Schwere Schicksalsschläge, die auch öffentlich gnadenlos ausgebreitet wurden, hatte sie zu verarbeiten. Auch davon erzählt sie ohne Scheu - und ohne Bitterkeit.
Kult-Kommentator Werner Hansch hat im SR1-Podcast ‚Fernsehrausch‘ in ergreifender Weise über seinen Vater und seine Kindheit während des Zweiten Weltkrieges gesprochen. Der 82-Jährige erzählt: ‚Alle haben mitgemacht. Aber mein Vater, der einfache Bergmann Stefan Hansch, war auf der anderen Seite. Das ist ein Grund, warum ich heute noch so unglaublich stolz bin auf meinen Vater.‘Wegen Vorbereitung zum Hochverrat musste Hanschs Vater anderthalb Jahre im Konzentrationslager Buchenwald absitzen - und immer wieder Folter ertragen. Danach kam er als gebrochener Mann zurück. ‚Mein Vater war schon tot, als er noch lebte. Ich bin ja erst sehr spät dahintergekommen. Mein Vater war gar nicht in der Lage, mit mir darüber zu sprechen.‘ Auch über die Flucht mit seiner Mutter nach Polen während des Krieges und die dramatische Rückkehr nach Deutschland erzählt Hansch.Weiteres Thema ist Hanschs Spielsucht. Im vergangenen Jahr hatte er zum ersten Mal darüber gesprochen - im ‚SR 1 Fernsehrausch‘ erzählt er von seinem Abrutschen in die Sucht, von seinen daraus resultierenden finanziellen Schwierigkeiten, seiner Therapie und von seinem ehrenamtlichen Engagement in einer Institution, die vor den Gefahren der Spielsucht warnt. Und er berichtet von seinem Verhalten gegenüber engsten Freunden und Verwandten, die er zur Finanzierung seiner Sucht abgezockt hat.
Schauspieler und Fernsehmodertor in einem - Jochen Schropp ist gerade eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Fernsehen. So moderiert er seit vielen Jahren ‚Promi Big Brother‘ und ‚Die Festspiele der Reality-Stars‘. Die Schauspielseite des gebürtigen Hessen begann mit der ARD-Vorabendserie ‚Sternenfänger‘, dann kamen Engagements unter anderem für den ‚Polizeiruf‘ und die ZDF-Rosamunde-Pilcher-Reihe. Gerade dreht er einen Kino-Film mit Elyas M‘ Barek (‚Liebesdings‘ kommt 2022 raus) - außerdem wird er bald als Familienvater in einer TV-Serie zu sehen sein. Seit seinem öffentlichen Outing 2018 setzt sich Schropp auch immer wieder für Rechte von Homosexuellen ein - vor allem in der TV-Branche.
Der gebürtige Berliner Hugo Egon Balder heißt eigentlich Egon Hugo Balder – in den 70er Jahren meinte seine damalige Plattenfirma, ‚Hugo Egon‘ würde sich besser verkaufen, was Balder allerdings als ‚Trugschluss‘ bezeichnet. Aber er blieb bei seinen umgedrehten Vornamen.Balders Berufsleben begann ganz seriös als Theaterschauspieler. Dann kamen Musik und Kabarett dazu, Frank Elstner schließlich holte ihn als Moderator und Gag-Schreiber zu ‚Radio Luxemburg‘. Mit Beginn des Privat-Fernsehens startete Balders TV-Karriere. Von seinem Image als ‚Titten-Hugo‘ hat er sich mittlerweile erholt. Im SR1-Fernsehrausch spricht er über die wilden 80er und 90er, über seine fünf Ehen, und: Warum ihm Loyalität in der Showbranche so viel bedeutet. Balder spricht auch über seine jüdische Herkunft. Mutter und Bruder waren schon in einem der Todeszüge nach Auschwitz, als beide durch einen großen Zufall gerettet wurden. Tief eingeprägt hat sich der Moment, als er sehr viel später, im Nachlass seiner Mutter, den Judenstern fand, den sie hatte tragen müssen.
Christian Rach stammt aus dem saarländischen St. Ingbert, das er nach Abitur und Zivildienst verließ, um in Hamburg Philosophie und Mathematik zu studieren. Sein bisschen Geld sparte er auf, um zwischendurch immer mal wieder besonders gut essen gehen zu können. Kurz vor Schluss sagte er dem Studium adieu und tauchte stattdessen tief in die Töpfe der Welt ein, kam über prägende Kocherfahrungen in Grenoble und in Wien zurück nach Hamburg, wo er 1986 sein erstes eigenes Restaurant eröffnete.Rachs Fernsehkarriere begann 2005 nach einem Casting für ein neues RTL-Format, das dann als 'Rach, der Restauranttester' ein Quotenhit wurde. Seitdem ist er ein gefragtes Fernsehgesicht, regelmäßig zur Zeit in der VOX-Kochshow 'Grill den Henssler', wo er sich vor allem mit dem 'Bauch des Volkes' Reiner Calmund regelmäßig Wortgefechte liefert. Und so will Rach weiter aktiv bleiben - wenn möglich bis ins hohe Alter, allerdings irgendwann dann nur noch 'zu den Uhrzeiten, die ich bestimme.'
Carsten Spengemanns erste Leidenschaft galt der Schauspielerei. Die Seifenoper ‚Verbotene Liebe‘ war sein Sprungbrett zur größtmöglichen Bekanntheit - die er unvermutet beim Start von ‚Deutschland sucht den Superstar‘ erlangte, als er gemeinsam mit Michelle Hunziker die ersten beiden Staffeln moderierte. Der Hamburger wurde vom Ruhm überrollt (‚das war nicht mehr auszublenden - und ging ganz schön an die Nieren‘), sorgte immer wieder für Schlagzeilen in der Boulevardpresse (vor allem, als er sich gegen Vorwürfe wehren musste, einer Geliebten einen Ring gestohlen zu haben), kam aber schließlich wieder in ruhigere Gewässer - die er auch nicht mehr verlassen möchte. Momentan moderiert Spengemann bei ‚ran NFL‘ und hat seine große Liebe zum American Football erfolgreich in einen Job verwandelt. Und als Co-Autor hat er sogar ein Buch darüber geschrieben, den Bestseller: ‚Die Pille für den Mann: Fast alles über American Football - verrückte Fakten, kurioses Wissen‘.
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