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Big Pool Theory - Der Podcast, der für's Schwimmen Wissen schafft
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Big Pool Theory - Der Podcast, der für's Schwimmen Wissen schafft

Author: Big Pool Theory

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Description

Wir sind ein Zusammenschluss aus schwimmbegeisterten Wissenschaftler:innen und möchten an dieser Stelle Forschung an die Beckenränder Deutschlands bringen. Wir freuen uns auch über Wünsche und Anregungen von Trainerseite: Interessiert euch ein spezielles Thema und ihr möchtet den aktuellen Forschungsstand dazu wissen? Dann schreibt uns gerne an: bigpooltheory(at)dstv-schwimmtrainer.de
40 Episodes
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Wie sieht gelungene Führung im Schwimm-Leistungssport heute aus? In dieser Folge sprechen Ilka Staub und Lukas Mundelsee über eine aktuelle Studie der Loughborough University, in der 15 olympische Schwimmer aus vier europäischen Ländern rund um die Olympischen Spiele 2024 in Paris ausführlich über ihre Erfahrungen mit der Führung durch ihre Trainerinnen und Trainer berichten.Wir sprechen darüber, warum sich Führungsanforderungen insbesondere bei erfahrenen Athleten verändern und welche Grenzen stark autokratische Führungsansätze haben können. Dabei geht es um die Bedeutung eines gemeinsamen Verständnisses für das „Warum“ hinter harten Trainingseinheiten, aber auch um psychologische Sicherheit, emotionale Intelligenz und die Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team.Die Folge wird abgerundet von einigen praktischen Tipps, die nicht nur für erwachsene Athleten, sondern auch für Coaches jüngerer Schwimmerinnen und Schwimmer umsetzbar sind.Link zur Studie:https://doi.org/10.1177/1747954126144643Link zu Beispiel-Feedback-Bögen:https://mundelsee.de/gute-fuehrung-beginnt-mit-feedback-boegen-sport/
Nach unserer Sommerpause starten wir mit einer neuen Folge BigPoolTheory. Dieses Mal geht es um Selbstgespräche auf Wettkämpfen. Unser Host Dr. Lukas Mundelsee spricht mit Lina Jonkmans über ihre Bachelorarbeit, die inzwischen in der Zeitschrift Sportwissenschaft (https://ls.sport-iat.de/ls/Record/4098143) publiziert wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Formen von Selbstgesprächen mit Motivation, emotionaler Befindlichkeit, Ergebniszufriedenheit und Wettkampfangst bei jugendlichen Schwimmerinnen und Schwimmern zusammenhängen.Die Ergebnisse zeigen ein spannendes Muster: Positive motivationale Selbstgespräche gehen insbesondere mit einer höheren Motivation für den nächsten Start und einer besseren emotionalen Befindlichkeit einher. Negative Selbstgespräche treten zwar seltener auf, stehen aber mit geringerer Motivation und größerer Besorgnis in Zusammenhang. Instruktionale Selbstgespräche – etwa der Fokus auf Technik oder Renneinteilung – nehmen eine etwas andere Rolle ein. Die Studie basiert auf den Daten von 72 jugendlichen Schwimmerinnen und Schwimmern im Alter von 13 bis 17 Jahren. Gemeinsam sprechen Lukas und Lina darüber, was diese Ergebnisse für die Trainings- und Wettkampfpraxis bedeuten und wie Trainerinnen und Trainer Selbstgespräche gezielt gegenüber ihren Schwimmer:innen thematisieren können. Das im Podcast thematisierte Selbstgespräch von Tommy Haas kann man sich unter folgendem Link anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=8gQ2NhteF44
Wie gelingt guter Schwimmunterricht in Gruppen, in denen dieVoraussetzungen der Kinder kaum unterschiedlicher sein könnten? Und wie können Lehrende Lernstände erfassen, ohne wertvolle Zeit zu verlieren?In dieser Folge steht der „Eulenblick“ im Mittelpunkt – einwissenschaftlich entwickeltes Verfahren zur Erhebung des Lernstands imSchwimmenlernen. Mit seiner Hilfe können Kinder schnell und unkompliziert verschiedenen Lernphasen zugeordnet werden. Lehrkräfte erhalten dadurch eine fundierte Grundlage, um passgenaue Lernangebote auszuwählen und Schwimmunterricht gezielt zu gestalten. Unterstützt wird dieser Prozess durch die neue Schwimm-Lehr-App „Schuhuu“, die passende Spiel- und Übungsformen direkt bereitstellt.Host Sebastian Fischer (Universität Kassel) spricht gemeinsam mit den Studierenden Hannah und Maximilian aus dem Projekt „Kasseler Welle“ mit Dr. Ilka Staub (Deutschen Sporthochschule Köln), die den Eulenblick und das zugrunde liegende Modell der schwimmerischen Grundbildung maßgeblich mitentwickelt hat. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Wasservertrautheit,Tauchen und Schweben die Grundlage erfolgreichen Schwimmenlernens bilden, wie Diagnostik Lehrkräfte entlasten kann und weshalb ein Perspektivwechsel in der Schwimmvermittlung notwendig ist.Wie diese Ansätze in der Praxis wirken, das wird jetzt im Projekt „Kasseler Welle“ erprobt. Dort arbeiten die Stadt Kassel und die Universität Kassel zusammen, um jährlich rund 2.000 Kindern nachhaltige Wasserkompetenz zu vermitteln. Der Eulenblick unterstützt dabei, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht, und Schwimmförderung wirksam und nachhaltig zu gestalten.Eine Folge für alle, die Schwimmenlernen neu denken und mehr Kinder souverän ins Wasser bringen möchten. Alle Infos zum Eulenblick:http://www.dieeuleunddasschwimmen.deArtikel: Fokken, I., & Staub, I. (2026). Jedes Kind im Blick: Wie das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung und der Eulenblick den Schwimmunterricht professionalisieren. sportpädagogik, 2026(3+4), 63-67.App-Test für’s iPad (Prototyp): https://testflight.apple.com/join/f1jS9fV2Projekt Kasseler Welle: https://www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen-und-institute/sport-und-sportwissenschaft/training-und-bewegung/projekte/login/kasseler-welle-2026-wasser-erleben-lernen-leben-erhalten/werde-teil-der-kasseler-welle.html
In dieser Folge haben wir Kerstin Vogel, ehemalige Spitzenschwimmerin und heutige DSV-angestellte Trainingswissenschaftlerin am Bundesstützpunkt Essen, am Mikrofon. Gemeinsam mit Host Lukas Mundelsee spricht Kerstin darüber, wie sie ihre eigenen leistungsportlichen Erfahrungen gewinnbringend an heutige Athletinnen und Athleten weitergibt, welche stilistischen Fehlerbilder ihr immer wieder unterkommen und wie sie daran in Kooperation mit den Trainerinnen und Trainern sowie den Sportlerinnen und Sportlern arbeitet.
In dieser Folge haben wir zum ersten mal den mit der DSTV assoziierten Rechtsanwalt Helmut Reitz zu Gast. Host Lukas Mundelsee und Helmut sprechen über das sogenannten Herrenberg-Urteil und welche Relevanz dieses für Trainerinnen und Trainer im Schwimmen haben. Wichtiger Hinweis: Die Aufnahme fand Mitte Februar statt. Kurze Zeit später hat der DOSB folgende Zwischenmeldung zu dem Thema veröffentlicht:"Die durch Paragraf 127 des Sozialgesetzbuchs IV zum 01.03.2025 in Kraft getretene Übergangsregelung, die es Lehrkräften ermöglicht, ihre Lehrtätigkeiten - zukunftsbezogen bis zum 31.12.2026 und rückwirkend bis zum 01.07.2023 - rechtssicher als selbständige Tätigkeit auszuüben, wird laut Medienberichten bis zum 31.12.2027 verlängert. Grund für die Verlängerung ist, dass die Regierungskoalition noch mehr Zeit benötigt, die beabsichtigte langfristige und dauerhafte gesetzliche Neuregelung zu erarbeiten. Diese soll auf Basis eines Regelungsvorschlages des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Wirkung zum 01.01.2028 von einer Arbeitsgruppe umgesetzt werden. Über neue Entwicklungen hierzu werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten."Das heißt - entgegen dem, was wir im Podcast sagen - wird die Frist laut Medienberichten noch um ein weiteres Jahr bis 31.12.2027 verlängert.
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