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Die Letzte Filmkritik
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Daniel Pook und der Kaffeemann sind in Bälde schon wieder auf der Berlinale 2026 unterwegs - kurz vorher ist noch ihr Lieblingsfilm der Internationalen Filmfestspiele Berlin vom Vorjahr im regulären Kinoprogramm erschienen. Little Trouble Girls (Kaj ti je deklica) lässt uns zwischen Tagträumen und Wirklichkeit am Erwachsenwerden einer Jugendlichen auf Chorfahrt ihrer katholischen Schule teilhaben. Gefühlvoll natürlich gespielt und von Regisseurin Urška Djukić kunstvoll inszeniert, ist dieser Film ein fesselndes Werk voll erster Leidenschaft, die mal verwirrend, enttäuschend, aber auch traumhaft und erweckend sein kann.
Ohne Filmkritiken oder Analysen hört ihr in diesem Podcast einen Zusammenschnitt von Aufnahmen, die Daniel spontan unterwegs oder an verschiedenen Schauplätzen beim Sundance Film Festival 2026 ins Aufnahmegerät geplaudert hat. Erfahrt, wie so ein Mensch denkt, der sich durch Umstände und Möglichkeiten eines solchen Festivals manövriert und der sich wie ein Kind an Weihnachten über seinen tollen Rucksack freut. Bevor hier bald viele spannende Rezensionen von Sundance 2026 folgen.
Mit Schirm, Charme, Tops und Flops beenden Patrick aus Hürth und Daniel Pook ihr Filmjahr 2025, um endlich 2026 auch hier in Die Letzte Filmkritik richtig willkommen zu heißen. Erfahrt hier nun also endlich, was die größten Enttäuschungen oder Ärgernisse, aber auch die Lieblingsfilme der beiden Kritiker im vergangenen Kalenderjahr gewesen sind!Kapitel dieses Podcasts:(00:00:00) Intro(00:04:27) Top 5 - Patrick: Bugonia(00:09:21) Top 5 - Daniel: Weapons(00:16:54) Top 5 - Patrick & Daniel: One Battle After Another(00:38:09) Top 5 - Daniel: Der Brutalist(00:48:20) Top 5 - Patrick: F1(00:54:18) Top 5 - Daniel: In die Sonne schauen(01:02:47) Top 5 - Patrick: Like a Complete Unknown(01:09:49) Top 5 - Daniel: Universal Language(01:16:27) Top 5 - Patrick: 28 Years Later(01:20:35) Flop 5 - Daniel: Der Salzpfad(01:29:01) Flop 5 - Patrick: Happy Gilmore 2(01:31:05) Flop 5 - Daniel: Ein Minecraft Film(01:34:26) Flop 5 - Patrick: Mission Impossible - The Final Reckoning(01:37:17) Flop 5 - Daniel: Superman(01:47:30) Flop 5 - Patrick: Jurassic World - Die Wiedergeburt(01:49:25) Flop 5 - Daniel: All das Ungesagte Zwischen Uns - Regretting You(01:54:27) Flop 5 - Patrick: Black Phone 2(01:58:21) Flop 5 - Daniel: The Life of Chuck(02:00:52) Flop 5 - Patrick: Flight Risk(02:04:04) Flop-Sondernennung - Patrick: Wicked - Teil 2(02:05:44) Anmoderation des Filmjahres 2026
Nicht One Battle After Another, nicht Bugonia,… schon gar nicht Avatar 3 ist Daniel Pooks Lieblingsfilm des Jahres 2025 geworden. Es ist, auch für ihn überraschend, eine deutsche Produktion. Nun mag In die Sonne Schauen längst kein Geheimtipp mehr sein, zumal der in Cannes mit dem Jury-Preis geehrte Film als unser Oscar-Beitrag bei den kommenden Academy Awards antritt. Dennoch möchte jetzt auch Die Letzte Filmkritik verspätet dazu beitragen, dass selbst die letzten Skeptiker sich dieses Meisterwerk von Mascha Schilinski endlich ansehen.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit ausnahmsweise mal durchweg nur guten bis sehr guten Filmen vom Jahresende 2025, über die Daniel nun Anfang 2026 noch mal kurz aneinandergereiht etwas zu sagen hat: Die My Love, Eddington, The Change (aka Anniversary) und Sentimental Value.Kapitel dieses Filmmenüs:(00:00:00) Einleitung & Intro-Musik(00:01:51) Die My Love(00:11:31) Eddington(00:20:17) The Change(00:38:14) Sentimental Value
Für einen Film mit Feuer im Titel sehen wir in Avatar: Fire & Ash bemerkenswert viel Wasser. Und verdächtig viele Sequenzen, die direkt genauso aus Teil zwei kopiert worden sein könnten. Ähnlich plump wiederholt die Geschichte das Geschehen aus The Way of Water nur leicht verändert. Die interessanteste Frage stellt sich außerhalb des Films: Wie oft noch wird James Cameron nach gleichem Muster erneut Milliarden an den Kinokassen einspielen?
Stimmungsvoll und gegenwartsnahe glaubhaft baut Zone 3 zuerst sein beklemmendes Überwachungsszenario auf, verspricht darin eine spannende Neo-Noir-Ermittlungsstory zu erzählen - aber ausgerechnet die ist eine große Schwäche dieser Romanadaption, die lieber tatsächlich ihre viel bessere Buchvorlage hätte adaptieren sollen.
In dieser Letzten Filmkritik sagt Daniel viele Dinge über einen Edgar-Wright-Film, die er nie geglaubt hätte einmal über einen Edgar-Wright-Film sagen zu müssen. Obwohl ihm schon Last Night in Soho nicht mehr so gut gefallen hatte, wie noch zuvor alle vorherigen Werke des Briten. 2026 blicken wir ausführlich darauf zurück, weshalb das Remake der Stephen-King-Geschichte The Running Man im Jahr 2025 durchaus nicht ohne Grund kein Kinoerfolg geworden ist.
Schon Tron: Legacy wusste als erstes Sequel des Klassikers von 1982 nicht so recht, das namensgebende Programm als Charakter erneut prominent unterzubringen. Und Tron: Ares? Macht sich diese Mühe schon gar nicht mehr, lässt Tron einfach ganz weg. Auch sonst kommt der dritte große Kinofilm der Disney-Reihe einer Verkettung kritischer Systemfehler gleich. Mit wenigstens tollem Soundtrack. - Daniel betrachtet im OverExposition-Special rückblickend ausführlich, trotzdem ohne zu große Spoiler, was hier alles von vorne bis hinten nicht passt.
Bugonia von Yorgos Lanthimos war einer der besten Filme im Jahr 2025. Grund genug, sich der Adaption einer südkoreanischen Vorlage auch jetzt noch ausführlich anzunehmen. Daniel analysiert das US-Remake in diesem Filmkritik-Podcast erst ohne große Spoiler, liefert zum Schluss - nach Vorwarnung - aber außerdem seine Interpretation des Endes und zieht Bezüge zu früheren Werken des griechischen Regisseurs. All das auf Basis seines vormals zum Bugonia-Kinostart erschienenen Artikels bei Golem.
Viele Jahre nach dem hauseigenen Trash-Versuch, mit Lake Placid vs. Anaconda noch die letzten Dollars und Euros aus dem hauseigenen Riesenschlangen-Franchise zu quetschen, probiert Sony Pictures es jetzt noch einmal als selbstironisch gemeinte Komödie mit Jack Black, Ice Cube und Paul Rudd. Das Ergebnis ist schlicht langweilig und hätte problemlos als müdes Anaconda-Spin-Off der ohnehin längst ebenso blöd gewordenen Jumanji-Fortsetzungen durchgehen können.
Utopien als Ziel, Purismus als Selbstanspruch, Glorifizierung von Idolen - und ein Kampf nach dem anderen als Schwur fürs Leben. Ob beim Antagonisten oder jenen, die er im Verlauf des Films jagt: Die verschiedenen Fraktionen und Personen in One Battle After Another eint, dass sie auf verschiedenste Art und Weise mit Desillusionen konfrontiert werden oder diese sogar gleich selbst verkörpern. Daniel erklärt das in diesem OverExposition-Podcast (mit wenigen Spoilern) genauer.
Er bestahl mehr als 40 McDonald’s-Filialen, nistete sich anschließend lange unentdeckt in einem Spielzeugladen ein. Nur die Kurzbeschreibung der realen Begebenheiten um Räuber Jeffrey Manchester, dessen Gefängnisausbruch und Doppelleben auf der Flucht, ist purer Stoff für eine Hollywoodverfilmung. Eine typische dieser Art ist der charmante, berührende, zugleich systemkritische Roofman: Der Hochstapler mit Channing Tatum, Kirsten Dunst und Peter Dinklage aber zum Glück nun nicht geworden.
Es war der beklemmendste „Was wäre wenn“-Film des Jahres 2025. Und A House of Dynamite ist deswegen so beängstigend, weil er das Szenario eines plötzlichen Nuklearangriffs auf die Vereinigten Staaten, aus Sicht der dortigen Geheimdienst-, Militär- und Politikzentralen, glaubhaft versucht durchzuspielen - letztlich jedoch keine endgültige - oder gar beruhigende - Antwort auf eben jenes “Was wäre wenn” liefern kann.
Starre Blicke unserer Haustiere aus Fenstern oder in dunkle Ecken können manchmal gruselig sein. Genau davon lebt Good Boy, der als kompletter Film auf Augenhöhe eines Vierbeiners durchweg dichte Horroratmosphäre bietet. Als Low-Budget-Indie von angenehmen 73 Minuten Gesamtlänge fällt es uns leicht, zu verzeihen, dass dieses unverbrauchte Konzept sehr viel mehr hätte bieten können.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet dem in Monster so vernarrten Regisseur Guillermo del Toro mit seinem Frankenstein kein monsterguter Film gelingen würde? Anstatt einer spannenden eigenen Interpretation, sehen wir bei Netflix nur eine teuer produzierte, uninspiriert vereinfachte Neuerzählung, die sich ziemlich unnötig über zweieinhalb Stunden erstreckt und dafür nie genug fasziniert oder fesselt.
Hervorragend ausgestattet, stark besetzt, mit wunderbarer Musik und oft wirklich schön anzusehen… doch irgendwie leider auch ganz schön langweilig. Auf der Berlinale 2025 haben wir Herz aus Eis noch als La tour de glace bzw. The Ice Tower kennengelernt, mit deutschem Titel wird der unbefriedigend zähe Märchenfilmset-Albtraum jedoch natürlich nicht plötzlich spannender.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Eternity, der zwar sicherlich kein Film für die Ewigkeit ist, der aber doch immerhin kurzweilig unterhält. Was Daniel von Die Unfassbaren 3 aka Now You See Me, Now You Don’t überhaupt nicht sagen kann. Viel empfehlenswerter, zumindest für Fans purer Action, ist Sisu: Road to Revenge, der viel mehr “over the top” geht als sein Vorgänger, Daniel gerade deswegen aber sogar besser gefallen hat. Ebenfalls gut unterhalten, sogar amüsiert, hat unseren Kritiker The Mastermind als charismatisch gespielte Mischung aus Bottle Rocket und Red Rocket, nur etwas nüchterner ausgespielt und ohne “Rocket” im Titel.Kapitel dieses Filmmenüs:(00:00:47) Eternity(00:21:20) Die Unfassbaren 3(00:36:36) Sisu: Road to Revenge(00:56:19) The Mastermind
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.Kapitel dieses Filmmenüs:(00:01:05) Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben(00:11:10) HIM - Der Größte Aller Zeiten(00:23:17) Keeper(00:42:12) Five Nights at Freddy’s 2
Horror aus Österreich, manchmal kommt dabei einer der besten Filme des Jahres heraus. Das war allerdings 2024, als Daniel von Des Teufels Bad ganz begeistert war. Auf der Berlinale 2025 weckte das falsche Hoffnungen, beim Kinobesuch zu Andreas Prochaskas nicht annähernd so gelungenem Welcome Home Baby - der es inzwischen trotzdem auch ohne unseren Zuspruch zu einem regulären Release gebracht hat.























Super das gilt als Kunst? Kein Wunder das ich es nicht unter Film und tv finde ;)