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Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast!
Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast!
Author: ouatic@gmx.de
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Once Upon A Time In Cimema - Der Filmpodcast mit Zeljko und Timo. Jede Woche setzen wir uns an einem Donnerstag zusammen um über die großen Kinostreifen, Serien, Fernseh- und Streamingfilme zu plaudern.
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264 Episodes
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Folge #190: Exhuma
In dieser Folge von Once Upon A Time In Cinema besprechen Timo, Zeljko und Lucas eine Reihe von Filmen und Serien, die von Reality-Formaten über Horror-Klassiker bis hin zu groteskem Humor reichen. Los geht es mit der neuen Staffel von 7 vs Wild (2024). Lucas berichtet von den Herausforderungen und Unterhaltungswerten dieser Staffel, die das Überleben der Teilnehmer in Neuseelands Berglandschaft zeigt. Besonders Joey Kelly sorgt für Spannung und Aufsehen.
Dann sprechen wir über Back on Track: Neuanfang mit Bushido (2024), eine Reality-Doku-Serie mit Bushido, der jungen Menschen in schweren Lebenslagen Rat geben will. Lucas äußert sich kritisch: Das Format erscheint ihm zu sehr gescriptet und die "Tipps" von Bushido nicht hilfreich genug. Für ihn bleibt die Serie ein Beispiel für unrealistische Inszenierung und wird als Empfehlung von ihm abgelehnt.
Beim Horror geht’s weiter mit The Shining (1980) und seinem Nachfolger Doctor Sleep (2019). Timo diskutiert die unterschiedlichen Stile der beiden Filme: Während The Shining atmosphärisch und subtil ist, legt Doctor Sleep mehr Wert auf Fantasy-Elemente und bietet eine moderne Sicht auf das Übernatürliche. Lucas merkt an, dass Doctor Sleep für ihn ein guter Nachfolger ist, auch wenn einige Szenen aus seiner Sicht als reiner "Fanservice" angelegt sind. Alle drei sind sich einig, dass die verschiedenen Regiestile die beiden Filme sehr einzigartig machen.
Mit Braindead (1992) werfen wir einen Blick auf einen Trash-Horror-Klassiker. Timo lobt Peter Jacksons absurde Splatter-Komödie, die von grotesken Effekten und skurrilem Humor geprägt ist. Der Film ist nichts für schwache Nerven, aber für Fans von blutigem und übertriebenem Trash eine klare Empfehlung. Der Witz und die drastischen Effekte machen den Film auch heute noch sehenswert.
Zu guter Letzt besprechen wir Exhuma (2024), einen atmosphärischen Mystery-Horror aus Südkorea, der uns alle begeistert hat. Die kulturellen Elemente und die besondere Stimmung machen den Film einzigartig. Timo und Lucas schätzen vor allem die tiefgründigen Details zu koreanischen Begräbnisritualen, während Zeljko die gelungene Mischung aus Horror und Mystery hervorhebt. Der Film fordert Aufmerksamkeit und fesselt mit seiner intensiven Atmosphäre.
"Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
FILME DER FOLGE:
"7 vs Wild" Staffel 4 (2024)
"Back on Track: Neuanfang mit Bushido" (2024)
"The Shining" (1980)
"Doctor Sleep" (2019)
"Braindead" (1992)
"Exhuma" (2024)
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Folge #184: Rosalie
In dieser Folge sprechen Timo, Zeljko und Lucas über eine bunte Mischung aus Fantasy, Komödie und Thriller, die uns in den letzten Tagen beschäftigt hat. Los geht es mit einer heißen Diskussion über "Die Ringe der Macht – Staffel 2" (2024). Lucas lässt seinem Frust freien Lauf und bezeichnet die neue Staffel als "die schlechteste, die er je gesehen hat". Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die Handlung und die Charakterentwicklung, die er als uninspiriert und langweilig beschreibt. Besonders die Darstellung von Galadriel als unbesiegbare Heldin ohne jegliche Tiefe sorgt für Unmut. Dennoch findet Lucas auch einen positiven Punkt: Die Orks seien diesmal weniger digital und mehr praktisch umgesetzt, was zumindest ein wenig Atmosphäre rettet.
Weiter geht es mit der ZDF-Serie "Doppelhaushälfte" (2022–). Timo und Lucas loben die Serie als charmante, deutsche Komödie, die in den vergangenen Staffeln immer wieder auf witzige Weise kulturelle Konflikte und gesellschaftliche Themen behandelt. Lucas betont, wie er die dritte Staffel zwar etwas überzogen, aber dennoch sehr unterhaltsam fand. Die Serie schaffe es, die Nachbarschaftskonflikte zwischen der migrantischen und der deutschen Familie auf humorvolle Weise darzustellen, ohne dabei zu klischeehaft zu werden.
Anschließend besprechen wir "Rebel Ridge" (2024), den neuesten Thriller von Jeremy Saulnier, der für seine harten, spannungsgeladenen Filme wie Green Room bekannt ist. Timo hebt die intensiven Actionsequenzen und die düstere Atmosphäre hervor, lobt aber besonders die intelligente Story, die sich fernab von klassischen Action-Klischees bewegt.
Zum Abschluss widmen wir uns "Rosalie" (2023), einem französischen Historiendrama, das die bewegende Geschichte einer Frau im 19. Jahrhundert erzählt, die aufgrund ihrer starken Körperbehaarung in ihrer Gesellschaft als Außenseiterin gilt. Zeljko lobt die subtile Darstellung der Hauptfigur und die eindrucksvolle visuelle Gestaltung des Films. Lucas ist ebenfalls beeindruckt und hebt hervor, dass der Film sich bewusst gegen die typischen Freakshow-Klischees entscheidet und stattdessen eine tiefgehende Charakterstudie präsentiert.
Hört rein, um mehr über unsere Gedanken zu diesen Filmen und Serien zu erfahren!
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FILME DER FOLGE:
"Die Ringe der Macht – Staffel 2" (2024)
"Doppelhaushälfte" (2022–)
"Rebel Ridge" (2024)
"Rosalie" (2023)
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Folge #183: The Peasants
In dieser Folge widmen sich Timo, Zeljko und Lucas einer breiten Palette an Filmen – von düsteren Sci-Fi-Abenteuern bis hin zu charmanten deutschen Komödien. Wir beginnen mit einem weiteren Eintrag ins legendäre Alien-Franchise: "Alien: Romulus" (2024). Zeljko war gleich zweimal im Kino, um den Film auf sich wirken zu lassen, und hebt die vielen kleinen Details hervor, die erst beim zweiten Schauen richtig zur Geltung kommen. Er ist überzeugt: Der Film gliedert sich stark in die Tradition der ersten beiden Teile ein und gehört für ihn zu den besten der Reihe. Timo und Lucas stimmen zu, sind jedoch etwas vorsichtiger mit ihren Lobeshymnen, da die Erwartungen an Alien: Romulus hoch waren.
Weiter geht es mit "Perfekt verpasst" (2024), einer deutschen Serie, die bereits für Diskussionen sorgte. Timo, der sich zuvor die Meinungen von David Hain und Robert Hofmann angesehen hatte, war positiv überrascht, wie unterhaltsam die Serie letztlich war. Trotz der Kritikpunkte, die er gehört hatte, gefiel ihm die Geschichte rund um Bastian Pastewka und Anke Engelke. Vor allem der Humor und die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern funktionierten überraschend gut. Lucas stimmte zu, dass die Serie "wegzusnacken" war, und beide waren begeistert von der musikalischen Einlage der fiktiven Band Jays for Life.
Als Nächstes besprechen wir die ZDF-Komödie "Alles gelogen" (2024) mit Bastian Pastewka in der Hauptrolle. Die Geschichte eines notorischen Lügners, der sich durch das Leben schummelt, kam bei Timo gut an, auch wenn er einräumt, dass die Serie eher leichte Unterhaltung ist. Im Vergleich zu Perfekt verpasst fällt der Film für ihn jedoch etwas ab, bietet aber dennoch entspannte Unterhaltung.
Danach werfen wir einen nostalgischen Blick auf "Robocop" (1987). Lucas, der den Film nach langer Zeit wieder gesehen hat, ist begeistert von der brutal-blutigen Darstellung eines dystopischen Detroits. Der Film fängt für ihn perfekt die düstere Atmosphäre der 80er-Jahre-Actionfilme ein und bleibt ein zeitloser Klassiker. Weniger begeistert waren wir vom Remake, "Robocop" (2014). Lucas fand den Versuch, das Original zu modernisieren, misslungen. Der Film verzichtet auf die Härte und die Satire des Originals und wird von Lucas als enttäuschender „Power-Ranger-Film“ abgetan.
Zum Abschluss sprechen wir über den polnischen Film "Das Flüstern der Felder" (2024). Timo war besonders beeindruckt von der ästhetischen Präsentation, die den ganzen Film wie ein bewegtes Ölgemälde wirken lässt. Lucas hingegen fand den Stil teilweise anstrengend und hätte sich eine kürzere Laufzeit gewünscht. Dennoch waren wir uns einig, dass der Film eine visuelle Meisterleistung ist und besonders durch seine handgemalten Bilder hervorsticht.
Hört rein, um mehr über diese Filme und unsere persönlichen Meinungen zu erfahren!
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FILME DER FOLGE:
"Alien: Romulus" (2024)
"Perfekt verpasst" (2024)
"Alles gelogen" (2024)
"Robocop" (1987)
"Robocop" (2014)
"Das Flüstern der Felder" (2024)
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Folge #176: The Bikeriders
In dieser heißen Folge aus Mallorca, wo Lucas sich gerade aufhält, während Timo und Zeljko in Deutschland schwitzen, geht es um atmosphärische Thriller und mysteriöse Horrorfilme. Trotz der Hitze auf der Insel hat Lucas es geschafft, sich für die Aufnahme Zeit zu nehmen – wenn auch mit einer geplanten Arschbombe in den Pool direkt danach.
Zunächst gibt es Abstecher zu "The Watchers" (2023), im Deutschen "They See You" – ein Horror-Mystery-Thriller von Ishana Shyamalan, der Tochter von M. Night Shyamalan. Timo gibt einen detaillierten Überblick über den Film und ist dabei etwas enttäuscht von der vorhersehbaren Handlung und dem obligatorischen Twist, der eher mittelmäßig ausfällt. Trotzdem schafft der Film es, eine gewisse Atmosphäre aufzubauen, auch wenn das Ende enttäuscht.
Ein weiterer Film in der Diskussion ist "Here Before" (2021) mit der großartigen Andrea Riseborough. Ein ruhiges Drama, das sich langsam entfaltet und durch seine melancholische Atmosphäre besticht, jedoch am Ende durch einen Twist etwas an Glaubwürdigkeit verliert.
Film der Woche: "The Bikeriders" (2023) – ein intensives Drama über eine Motorradgang in den 1960er Jahren. Timo und Zeljko sind begeistert von der authentischen Darstellung und der fesselnden Story. Besonders hervorzuheben sind die beeindruckenden schauspielerischen Leistungen und die atmosphärische Inszenierung, die den Geist der Zeit perfekt einfängt.
Die Diskussionen sind wie immer gespickt mit persönlichen Anekdoten und Meinungen der Hosts, die nicht nur die Filme auseinandernehmen, sondern auch über ihre Abkühlungsstrategien in der Sommerhitze sprechen – sei es der Pool auf Mallorca, der schattige Arbeitsplatz oder der Bach hinterm Haus.
Hört rein, um mehr über die Meinungen von Timo, Lucas und Zeljko zu erfahren und ein paar Filmtipps für die heißen Tage zu bekommen!
"Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
FILME DER FOLGE:
"The Bikeriders" (USA, 2023)
"The Watchers" / "They See You" (USA, 2023)
"Here Before" (UK, 2021)
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Von Namens-Wirrwarr, KI-Diskussionen und einem französischen Fiebertraum
Von fehlenden Mikrofon-Halterungen, Oster-Traditionen und einem Film, der die Jungs völlig ratlos zurücklässt!
Die Folge startet mit einem entspannten Plausch über Zeljkos improvisiertes Podcast-Setup – seine neue Mikrofon-Halterung lässt immer noch auf sich warten, weshalb er sich heute ein bisschen wie ein Außenreporter fühlt! Dazu gibt es lustige Namens-Aussprachen ("Schelle" für Zeljko) und einen Ausblick auf die bevorstehenden Osterfeiertage. Timo ist nach seiner Erkältung endlich wieder fit und freut sich auf seine alljährliche Karfreitags-Tradition: Die Passion Christi schauen.
Zeljko hat derweil einen erfolgreichen Rewatch hinter sich: Er hat sich Weapons noch einmal gemütlich zu Hause mit Freunden angesehen. Der Film fasziniert ihn auch bei der zweiten Sichtung enorm. Die Jungs schwärmen von Zach Creggers Regiearbeit und Timo empfiehlt wärmstens das 50-minütige YouTube-Essay von "Horrorzeit" (Alice) zu dem Film, das noch einmal völlig neue tiefenpsychologische Ebenen des Horror-Hits aufdeckt.
Ein kurzer, aber spannender Exkurs führt die beiden zum Thema Künstliche Intelligenz: Wie weit darf KI bei der Synchronisation von Filmen oder bei der Erstellung von Album-Covern gehen? Timo erklärt, wie er selbst KI-Tools als Werkzeug für die Podcast-Cover nutzt, aber warum handgemachte Kunst am Ende doch unersetzlich bleibt.
Dann geht es an Timos Watchlist: Er hat sich durch die Serie Scrappetta gebinged. Ein solider Thriller, bei dem ihn allerdings das stark bearbeitete Gesicht von Hauptdarstellerin Nicole Kidman irritiert hat – was zu einer kleinen Diskussion über den Schönheits- und Jugendwahn in Hollywood führt. Noch ärgerlicher war für ihn allerdings das offene Cliffhanger-Ende der Staffel. Außerdem gab es für ihn die deutsche Dramödie Ganzer halber Bruder mit Christoph Maria Herbst. Ein Film, der die typischen Wohlfühl-Klischees bedient, genau das liefert, was er verspricht, und grundsolide unterhält. Auch Colin Farrells neuer Film A Big Bold Beautiful Journey wird als "mittelmäßig" kurz abgehakt.
Der Film der Woche ist diesmal Alpha, das neueste Werk der französischen Body-Horror-Meisterin Julia Ducournau (Raw, Titane). In einem alternativen Frankreich der 90er Jahre wütet das "Red Wind"-Virus, das seine Opfer langsam zu Stein erstarren lässt. Doch wer hier einen geradlinigen Sci-Fi-Horror erwartet, wird enttäuscht. Der Film entpuppt sich als ein extrem verkopftes, verschachteltes Drama. Und hier sind sich beide Jungs absolut einig: Der Film hat sie komplett verwirrt und ratlos zurückgelassen! Besonders das letzte Drittel, die unklaren Zeitsprünge und das extrem metaphorische Ende sorgten für Frust. Visuell atemberaubend und stark gespielt, aber erzählerisch viel zu kryptisch – ein Film, der bei Timo (2,5/5) und Zeljko (2/5) leider durchfällt.
Eine Folge voller intensiver Diskussionen, ehrlicher Kritiken und einem dicken Fragezeichen am Ende – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:(00:00) Intro
(07:40) Weapons
(30:30) Scrapetta
(39:10) Ganzer Halber Bruder
(42:20) Alpha
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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263: Von FSK-Geheimnissen, fliegenden Hai-Nazis und freizügigen Biker
Von fragwürdigen Trash-Filmen über schwedische Regie-Talente bis hin zu einem intensiven Beziehungs-Kammerspiel!
Die Folge beginnt direkt mit der wichtigen Frage "Mütze, Glatze oder Glatze, Mütze?", bevor die Jungs sich ernsthafteren Themen widmen. Zeljko berichtet von einem FSK-Video der Kino Plus-Crew, das ihm endlich die Augen darüber geöffnet hat, wie die Altersfreigaben in Deutschland eigentlich funktionieren. Spoiler: Es geht nicht primär um die Härte der Gewalt, sondern ausschließlich um den Jugendschutz und das Verständnis der jeweiligen Altersgruppe. Timo, der das Video ebenfalls gesehen hat, war besonders überrascht über die kleine Größe des Prüfgremiums und die Tatsache, dass reine Streaming-Titel oft gar nicht offiziell geprüft werden.
Danach geht es an die Film-Front, und Timo hat ordentlich aufgeräumt (oder sich eher durch den Schmutz gewühlt). Er wollte eigentlich Dead Snow mit seiner Frau schauen, landete dann aber bei Sky Sharks. Ein Fehler, wie er unumwunden zugibt. Der Versuch, einen trashigen Kultfilm im Stil von Iron Sky oder Sharknado zu erschaffen, endet für ihn in einem Desaster aus miesem CGI, fliegenden Nazi-Haien und unnötigen Nacktszenen (unter anderem mit Michaela Schaffrath und Eva Habermann). Ein Film, den er als "vergessenswürdig" und schlichtweg "Müll" abstempelt.
Um sich von diesem Trash-Trauma zu erholen, hat Timo den lettischen Animationsfilm Away von Gints Zilbalodis (Flow) nachgeholt. Ein komplett dialogfreies, meditatives und fast schon hypnotisches Abenteuer, das der Regisseur in dreieinhalb Jahren komplett alleine auf die Beine gestellt hat. Ein wunderschöner Gegenpol zum vorherigen Hai-Wahnsinn.
Zeljko hat derweil Predator: Badlands von Dan Trachtenberg einem Rewatch unterzogen. Auch bei der zweiten Sichtung (diesmal in Gesellschaft) ist er von dem Film absolut begeistert und beide sind sich einig: Ein absolut sehenswerter Beitrag zum Predator-Universum.
Der Film der Woche ist das britische Drama Pillion von Regie-Debütant Harry Lighton. Der Film begleitet einen schüchternen jungen Mann (Harry Melling), der sich in einen charismatischen, aber extrem dominanten Biker (Alexander Skarsgård) verliebt und in die Welt des BDSM abtaucht. Timo und Zeljko sind beide von der intensiven und ehrlichen Darstellung dieser 24/7-Dom/Sub-Beziehung fasziniert. Ohne den erhobenen Zeigefinger und ohne ins Lächerliche zu verfallen, zeigt der Film eine komplexe Machtdynamik. Besonders loben sie das Schauspiel von Skarsgård, der die kalte Dominanz perfekt verkörpert, und das überraschende Finale, das mit den Erwartungen der Zuschauer spielt. Ein starker, sinnlicher und mutiger Film, der beide extrem beeindruckt hat – auch wenn sie vermuten, dass das nischige Thema nicht jeden ansprechen wird.
Eine Folge, die von bodenlosem Trash über meditative Animation bis hin zu einem tiefgründigen queeren Beziehungsdrama reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
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Inhalt:(00:00) Intro
(18:30) The Long Walk
(39:15) Rental Family
(43:00) Good Luck, Have Fun, Don't Die
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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Von Komparsen-Einsätzen, endlosen Märschen und dem Kampf gegen das Doomscrolling
Die Folge beginnt direkt mit einem echten Insider-Bericht: Timo war als Komparse bei einer HBO-Produktion in Frankfurt dabei! Er erzählt von dem surrealen Erlebnis, in einem kleinen Konzertkeller eine Szene ohne Musik (aber mit viel gestelltem Jubel) zu drehen. Ein spannender und leicht chaotischer Einblick in die Mühlen einer großen Serienproduktion – auch wenn die Bezahlung (und das anschließende Bibbern im kalten Wind) eher auf Mindestlohn-Niveau lagen.
Zeljko hat sich derweil dem dystopischen Horror gewidmet und die Stephen-King-Verfilmung The Long Walk (Todesmarsch) gesehen. Die Prämisse eines tödlichen Marathons, bei dem nur der Letzte überlebt, hat ihn extrem gefesselt. Timo, der den Film ebenfalls gesehen hat, war von der Atmosphäre angetan, stolperte aber über die fehlende Logik: Wer läuft bitteschön 450 Kilometer am Stück, ohne Schlaf und mit schwersten Verletzungen? Einig sind sich beide: Ein spannender Film, dessen Ende jedoch typisch King-esk eher unterwältigend ausfällt.
Zeljko hat außerdem den melancholischen Indie-Film Rental Family nachgeholt. Die Geschichte um einen gestrandeten amerikanischen Schauspieler, der in Japan als Ersatz-Familienmitglied gebucht wird, hat ihn tief berührt. Ein wunderschöner, unaufgeregter Film, der tiefe Einblicke in die japanische Kultur bietet, ohne belehrend zu wirken. Zeljko, der den Film bereits kannte, stimmt voll und ganz zu: Ein echtes "Feel-Good-Movie" im besten Sinne, das leider viel zu sehr unter dem Radar fliegt.
Der Film der Woche ist Gore Verbinskis rasantes Sci-Fi-Action-Spektakel Good Luck, Have Fun, Don't Die. Sam Rockwell brilliert als Mann aus der Zukunft, der in einem Diner in Los Angeles ein Team zusammenstellen muss, um die Welt zu retten. Ein visuell beeindruckender, völlig abgedrehter Film, der sich für Timo und Zeljko wie eine einzige, adrenalingeladene "Doomscrolling"-Session anfühlt. Beide loben die starken Bilder, den wilden Humor und die Action, sind sich aber auch einig: Mit 134 Minuten Laufzeit ist der Film mindestens eine halbe Stunde zu lang und verliert sich manchmal in seinem eigenen Chaos. Dennoch: Ein absoluter Trip, den man gesehen haben sollte!
Eine Folge, die von Set-Anekdoten über düstere King-Verfilmungen bis hin zu einem visuellen Action-Feuerwerk reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
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Inhalt:(00:00) Intro
(18:30) The Long Walk
(39:15) Rental Family
(43:00) Good Luck, Have Fun, Don't Die
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Von kaputten Mikros, epischen Serien-Finals und Neil-Diamond-Vibes
Von flachem Humor zum Einstieg über Oscar-Vorbereitungen bis hin zu einem erfrischend ehrlichen Beziehungsdrama!
Die Folge startet diesmal mit einem kleinen Technik-Fauxpas: Zeljkos Mikrofon hat eine kleine Bruchstelle, was beim Festhalten unweigerlich zu einer herrlichen Portion Pipi-Kacka-Humor führt. Nachdem das geklärt ist, geht es direkt ans Serien-Eingemachte.
Timo hat es geschafft: Er hat die fünfte und letzte Staffel von Stranger Things komplett beendet! Sein Fazit zum großen Finale fällt allerdings etwas gemischt aus. Die extrem langen Laufzeiten der Folgen (teilweise über zwei Stunden!) und ein gewisses "Auf-der-Stelle-Treten" der Story haben ihn gegen Ende etwas ermüdet. Außerdem sorgt die plötzliche Rückkehr einer fast vergessenen Figur aus Staffel 2 (Eight) für Diskussionsstoff darüber, ob Serienmacher zu sehr auf Fan-Kritik hören. Zeljko fehlen noch zwei Folgen, er ist aber weiterhin guter Dinge für sein eigenes Finale.
Da am Veröffentlichungswochenende dieser Folge die Oscars anstehen, ist Timo fleißig am Nominierungen-Nachholen (und erinnert sich dabei lachend an den legendären Will-Smith-Slap). Gesehen hat er den Anwärter Song Sung Blue, ein Biopic mit Hugh Jackman und Kate Hudson über eine Neil Diamond-Coverband. Ein überraschend starkes, auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama, das er wärmstens empfehlen kann. "Sweet Caroline"-Ohrwurm inklusive!
Der Film der Woche ist diesmal Bradley Coopers Regiearbeit Is This Thing On?. Die Geschichte handelt von Alex (Will Arnett) und Tess (Laura Dern), deren Ehe in einer tiefen Krise steckt. Alex flüchtet sich auf die Bühnen New Yorker Stand-up-Clubs, um sein Leben und seine Beziehungsprobleme zu verarbeiten. Timo brauchte anfangs etwas, um in die Stimmung des Films hineinzufinden, schätzte aber letztlich die ungeschönte Darstellung einer echten Beziehung und das treffende Zitat: "Let's be unhappy together". Zeljko hingegen war von Anfang an hellauf begeistert. Er feiert die unglaubliche Authentizität des Films, die starken schauspielerischen Leistungen (besonders von Laura Dern) und den Mut, sich von typischen Hollywood-RomCom-Klischees zu verabschieden.
Eine Folge, die von flachen Gags über kritische Serien-Analysen bis hin zu einer tiefgehenden Betrachtung von Liebe, Partnerschaft und Ehrlichkeit reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
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Inhalt:(00:00) Intro
(01:50) Stranger Things
(19:10) Song Sung Blue
(28:10) Is This Thing On?
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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Von Urlaubsplänen über Serien-Highlights bis hin zu einem deutschen Film, der die Jungs tief berührt hat!
Die Folge startet mit einem kleinen Plausch über Flexibilität (und was sie kostet) und einem Gesundheits-Update von Timo, der sich langsam von seiner Krankheit erholt. Das führt zu einer Diskussion über das Kranksein als Selbstständiger vs. Angestellter und die Sehnsucht nach einem "krankfreien Kranksein" für Serienmarathons.
Apropos Serien: Zeljko hat die HBO-Miniserie Task endlich abgeschlossen und ist restlos begeistert. Für ihn ist die Serie ein absolutes Highlight, das ihn mit starken Charakteren und exzellentem Storywriting bis zum Schluss gefesselt hat. Das führt die beiden zu einer tiefergehenden Diskussion über die Entwicklung der Serienlandschaft durch Streaming-Dienste: Haben Netflix & Co. die Qualität durch höhere Budgets erst ermöglicht oder leiden wir unter einer Aufmerksamkeitsspanne, die nur noch für "Second Screen"-Inhalte reicht? Timo und Zeljko beleuchten die Vor- und Nachteile von Binge-Watching, die Bedeutung von physischen Medien im Vergleich zum flüchtigen Stream und warum manche Serien heute Produktionswerte erreichen, die früher undenkbar waren. Ein spannender Exkurs über die Evolution des Fernsehens!
Danach geht es um einen echten Klassiker: Zeljko hat Oldboy im Kino gesehen! Park Chan-wooks Meisterwerk von 2003 hat auch heute nichts von seiner Wucht verloren. Die Diskussion dreht sich um die brillante Inszenierung, den unvergesslichen Soundtrack und die Frage, warum das US-Remake einfach nicht an das Original heranreicht. Timo erinnert sich an den Rewatch der gesamten Rache-Trilogie vor fünf Jahren im Podcast – wie die Zeit vergeht!
Der Film der Woche ist diesmal Fatih Akins neuestes Werk: Amrum. Ein Film, der beide völlig überrascht und begeistert hat. Die Geschichte des 12-jährigen Nanning, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Amrum ums Überleben kämpft, ist ein intensives Drama, das den Krieg spürbar macht, ohne ihn direkt zu zeigen. Timo und Zeljko loben die authentische Darstellung, den spannenden Sprachmix aus Deutsch und Öömrang (Friesisch) und die beklemmende Atmosphäre, die an Das weiße Band erinnert. Besonders beeindruckt waren sie von der schauspielerischen Leistung – und dem überraschenden Auftritt von Matthias Schweighöfer in einer ernsten Rolle! Ein Film über Identität, Ausgrenzung und den Verlust der Unschuld, der lange nachwirkt.
Eine Folge voller persönlicher Einblicke, Nostalgie für Klassiker und einer leidenschaftlichen Empfehlung für einen starken deutschen Film.
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Inhalt:(00:00) Intro
(08:40) Task
(10:50) Streaming und die Bedeutung von Streamingdiensten in der Serienlandschaft
(18:50) Oldboy (2003)
(29:20) Amrum
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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Von Tischtennis-Träumen, Oscar-Buzz und Schweineküssen
Von gesundheitlichen Rückschlägen, Serien-Marathons und einem Film, der die Ping-Pong-Platte zur großen Bühne macht!
Timo ist krank und klingt etwas schnupfig, was ihn aber nicht davon abhält, mit Zeljko über die vergangene Woche zu philosophieren. Da er krankheitsbedingt viel Zeit hatte, hat er einen massiven Rewatch von Stranger Things gestartet und innerhalb kürzester Zeit fast drei Staffeln durchgezogen. Das führt zu einer kleinen Diskussion über die Entwicklung der Kids und die Vorfreude auf das Finale, das Zeljko noch vor sich hat.
Der Hauptteil der Folge widmet sich aber dem Film der Woche: Marty Supreme von Josh Safdie. Timothée Chalamet schlüpft in die Rolle von Marty Reisman, einem jungen Schuhverkäufer im Manhattan der 50er Jahre, der von einer großen Karriere als Tischtennis-Profi träumt. Ein Film, der in Timos Bubble mit Höchstwertungen überschüttet wurde, ihn selbst aber etwas ratlos zurückließ. Während er die visuelle Umsetzung, den analogen Look und das Schauspiel (inklusive einer fast unerkennbaren Gwyneth Paltrow!) lobt, empfand er die Story als etwas unfokussiert und sprunghaft. Zeljko hingegen war von der Energie, den Dialogen und dem Humor ("Ich bin ein Vampir!") begeistert und sieht den Film als potenziellen Oscar-Kandidaten, auch wenn er nicht ganz an die Intensität von Uncut Gems herankommt.
Timo und Zeljko diskutieren über die Parallelen zu anderen Safdie-Filmen, die beeindruckende Vorbereitung von Chalamet (fast 10 Jahre Tischtennis-Training!), den Cameo von Penn Jillette und die Frage, ob der Film eher Mainstream oder Arthouse ist. Einig sind sie sich: Marty Supreme ist ein unterhaltsamer, gut gemachter Film, der vielleicht nicht jeden als Meisterwerk überzeugt, aber definitiv einen Blick wert ist – besonders für Fans von skurrilen Charakteren und schnellen Ballwechseln.
Eine Folge, die von Serien-Nostalgie bis hin zu einem sportlichen Biopic (oder doch nicht ganz?) reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und sehr unterschiedlichen Perspektiven.
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Inhalt:(00:00) Intro
(01:50) Stranger Things
(06:40) Marty Supreme
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Von Dschungelcamp-Trauma, Uckermark-Krimis und einem tödlichen Eis-Thriller
Von Reality-TV-Krisen, japanischen Horror-Klassikern und einer Rentnerin auf Rachefeldzug!
Nach dem Finale des Dschungelcamps sind die Jungs in eine kleine Existenzkrise gefallen. Timo berichtet von dem Quoten-Hit und seiner Vorahnung zum Gewinner, während Zeljko froh ist, dem linearen Fernsehen entkommen zu sein.
Stattdessen hat sich Zeljko dem klassischen japanischen Horrorfilm Onibaba (1964) gewidmet. Ein atmosphärisches Meisterwerk in Schwarz-Weiß über zwei Frauen im 14. Jahrhundert, die Samurai töten, um zu überleben. Zeljko war von den Bildern und der bedrohlichen Stimmung überwältigt, gibt aber zu, dass man sich auf den alten Schinken einlassen muss.
Timo hat sich hingegen in die Untiefen von RTL+ gewagt und die Krimi-Reihe Miss Merkel geschaut. Sein Fazit: Cringe pur! Schlecht gespielt, absurd konstruierte Fälle und eine Angela Merkel, die Mordfälle in der Uckermark löst – so schlecht, dass man nicht wegschauen kann. Als Kontrastprogramm gab es die bayerische Komödie Zweigstelle über eine himmlische Behörde. Eine charmante Idee mit Eberhofer-Vibes, die für Timo aber eher wie ein in die Länge gezogener Sketch wirkte.
Gemeinsam besprechen sie den Tier-Horror-Thriller Primate. Ein klassischer Slasher im Tiergewand, der Timo und Zeljko positiv überrascht hat. Trotz kleiner Logiklöcher punktet der Film mit Spannung, Härte und einem coolen Jay Courtney – perfekt für einen spaßigen Filmabend mit Freunden.
Der Film der Woche ist der eisige Thriller Dead Of Winter. Emma Thompson spielt eine Rentnerin, die auf dem Weg zum Eisfischen Zeugin eines Verbrechens wird und zur Jägerin mutiert. Zeljko beschreibt den Film treffend als "Die Hard meets Dexter auf Rentner-Niveau". Während die Story einige Logiklöcher aufweist (Stichwort: Handschuh und Eis/Fenster-Botschaft!), besticht der Film durch seine eisige Atmosphäre, den starken Score und eine glaubwürdige Emma Thompson, die eben nicht wie ein Actionheld rennt. Ein solider Thriller mit 90er-Jahre-Vibe, der trotz Schwächen gut unterhält.
Eine Folge voller absurder TV-Momente, spannender Entdeckungen und eiskalter Spannung – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
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(04:20) Onibaba
(14:40) Miss Merkel
(21:00) Zweigstelle
(26:00) Primate
(38:10) Dead of Winter
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Von schweren Wochen, Film-Therapie und einem poetischen Meisterwerk
Die Folge beginnt diesmal etwas gedämpfter: Timo und Zeljko sprechen über eine emotional schwere Woche, nachdem Timo auf der Beerdigung eines Freundes war. Das führt zu einem nachdenklichen Austausch über die Endlichkeit des Lebens, Carpe Diem und die therapeutische Wirkung von Filmen.
Nach einem kleinen, philosophischen Exkurs über das "Nicht-Wissen" (Danke, Sokrates!) und geschwollene Sprache, geht es direkt in den Film-Talk. Zeljko hat sich No Other Choice noch einmal in der deutschen Synchronfassung im Kino angesehen und war erneut begeistert. Die Nuancen, die er durch die Synchro noch besser verstehen konnte, haben den Film für ihn sogar noch aufgewertet. Timo hingegen bleibt ein Verfechter des O-Tons, auch wenn er zugibt, dass man manchmal nicht jedes Detail versteht. Das entfacht eine spannende Diskussion über Medienkonsum: Vinyl vs. Streaming, Alben vs. Singles und die Kunst, sich voll und ganz auf ein Werk einzulassen.
Zeljko berichtet außerdem von der HBO-Miniserie Task, die er fast beendet hat. Er ist voll des Lobes für die spannende Story und die komplexen Charaktere. Mark Ruffalo liefert für ihn eine seiner stärksten Leistungen ab.
Der Film der Woche ist Chloé Zhaos Historien-Drama Hamnet. Und hier sind sich beide einig: Der Film ist visuell atemberaubend! Die authentischen Sets, das natürliche Licht und die Kostüme versetzen einen direkt ins England des 16. Jahrhunderts. Während Timo die erste Hälfte und das Kennenlernen des Paares etwas zu hastig fand und die emotionale Verbindung anfangs vermisste, war Zeljko von der Darstellung der Begierde und der späteren Tiefe beeindruckt. Beide feiern die herausragende Performance von Jessie Buckley, die den Film trägt und viel über Mimik und Gestik transportiert. Das poetische, anspruchsvolle Englisch (Shakespeare-Style!) war für beide eine Herausforderung, aber die emotionale Wucht des Films kam dennoch an. Ein Film, der trotz kleiner Schwächen durch seine Schönheit und sein Schauspiel besticht und zu Recht im Oscar-Gespräch ist.
Eine Folge, die von ernsten Lebensthemen über leidenschaftliche Medien-Diskussionen bis hin zu einem bildgewaltigen Drama reicht – wie immer mit viel Herz und persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:(00:00) Intro
(06:10) No Other Choice
(07:40) Vinyl vs. Streaming, Alben vs. Singles und die Kunst
(21:55) Task
(26:15) Hamnet
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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Von Glasfaser-Frust, Neustart-Wundern und einer Osgood-Perkins-Retrospektive
Von technischen Pannen über Router-Probleme bis hin zu einem koreanischen Thriller-Highlight!
Die Folge beginnt mit einer ordentlichen Portion Technik-Frust: Zeljko kämpft mit einem Routertausch bei seiner Schwester und Timo berichtet von seinem Glasfaser-Desaster, bei dem die Geschwindigkeit plötzlich einbrach. Nach viel Hin und Her mit dem Support entpuppte sich die Lösung als der absolute Klassiker der IT-Welt: Ein einfacher Neustart hat das Problem behoben. Nach diesem kleinen Exkurs in die Welt der Netzwerke und IP-Adressen tauchen die Jungs aber schnell tief in die Filmwelt ein.
Zufälligerweise haben beide gleich drei Filme von Regisseur Osgood Perkins (Longlegs) gesehen und widmen ihm quasi eine kleine Retrospektive. Den Anfang macht The Blackcoat's Daughter (im Deutschen Die Tochter des Teufels), ein atmosphärischer Slow-Burner, der durch seine Ruhe und das subtile Unbehagen besticht. Weiter geht es mit Gretel & Hansel, einer visuell beeindruckenden, düsteren Märchenadaption, die vor allem durch ihre Bildsprache und das Lichtdesign überzeugt.
Der dritte im Bunde ist Keeper, ein Kammerspiel über ein Paar in einer Waldhütte, das lange kryptisch bleibt und erst im Finale seine Karten auf den Tisch legt. Timo und Zeljko diskutieren über das Foreshadowing, die irreführenden Poster und die Parallelen zu The Night House.
Der Film der Woche ist No Other Choice (im Original The Ax) von Park Chan-wook (Oldboy). Der koreanische Thriller über einen Familienvater, der seinen Job verliert und zu drastischen Mitteln greift, um wieder Fuß zu fassen, hat beide beeindruckt. Zeljko feiert die tollpatschige Art des Protagonisten, den schwarzen Humor und die gewohnt grandiose Kameraarbeit des Regisseurs. Timo hingegen hatte etwas Schwierigkeiten mit der Länge des Films und den Sprachbarrieren im O-Ton, erkannte aber dennoch die Qualität und die starke Bildsprache an. Ein Film, der trotz seiner düsteren Thematik skurrile und witzige Momente bietet und zum Nachdenken über die Arbeitswelt anregt.
Zum Abschluss gibt es noch einen kurzen Schwenk zum Dschungelcamp (Timos Guilty Pleasure) und eine Diskussion über die Zukunft der Synchronisation durch KI.
Eine Folge voller technischer Anekdoten, tiefgehender Film-Analysen und einer großen Portion Osgood Perkins – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:(00:00) Intro
(11:20) The Blackcoat's Daughter
(21:40) Gretel & Hansel
(29:00) Keeper
(44:30) No Other Choice
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Von Platzkämpfen, Zombie-Töchtern und einem religiösen Albtraum
Von Knie-Fetischen über Schuh-Etikette im Kino bis hin zu einem echten Festival-Highlight!
Nach einem kleinen, aber feinen Diskurs über die Ästhetik von Knien (ja, wirklich!) und der Frage, ob man im Kino die Schuhe ausziehen darf, tauchen Timo und Zeljko tief in das Fantasy Filmfest ein. Die Dauerkarten waren diesmal heiß begehrt, was zu einer interessanten neuen Dynamik im Kinosaal und einem kleinen Kampf um die besten Plätze führte.
Die beiden lassen ihre Festival-Erlebnisse Revue passieren:
Zeljko hat sich den Metal-Splatter-Spaß Deathgasm 2: Goremageddon angesehen, der zwar den Humor des Vorgängers trifft, ihn aber nicht mehr ganz so sehr vom Hocker haut wie damals. Timo hat den Film aufgrund einer drohenden Schneewalze (und vielleicht auch wegen der schlechten Kritiken) lieber ausgelassen.
Einig waren sich beide bei Every Heavy Thing, einem experimentellen Film mit Barbara Crampton, der für beide eher eine Enttäuschung war – zu wirr, zu wenig greifbar.
Ganz anders sah es bei Dust Bunny aus. Der Fantasy-Horrorfilm mit Mads Mikkelsen über ein Mädchen, das einen Monsterjäger anheuert, um das Wesen unter ihrem Bett zu töten, hat beide begeistert. Ein charmantes, düsteres Märchen mit tollen Kostümen und einem Hauch von Die fabelhafte Welt der Amélie, auch wenn Timo die Dialoglastigkeit etwas kritisiert.
Überrascht wurden sie von der koreanischen Horrorkomödie My Daughter is a Zombie. Was nach einem billigen Klamauk aussah, entpuppte sich als herzliche und witzige Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung im Zombie-Setting – inklusive einer großartigen Katze!
Timo wirft noch The Turkish Coffee Table in den Ring, ein Remake des spanischen Schockers The Coffee Table. Ein Film, der mit schwarzem Humor beginnt und dann in eine beklemmende Tragödie umschlägt – definitiv nichts für schwache Nerven!
Das absolute Highlight für beide war aber The Holy Boy (La Valle dei Sorrisi). Der italienische Folk-Horrorfilm über einen Judolehrer, der in ein mysteriöses Dorf voller lächelnder Menschen kommt, hat sie mit seiner dichten Atmosphäre, den starken Bildern und der tiefgründigen Geschichte komplett umgehauen. Ein Film, der ohne billige Effekte auskommt und lange nachwirkt – für Zeljko sogar ein Anwärter auf die Top 3 des Jahres.
Eine Folge voller Festival-Feeling, skurriler Momente und echter Filmperlen, die man sich vormerken sollte. Und für alle Fans: Die Termine für die nächsten Fantasy Filmfest Nights im April stehen schon!
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Inhalt:(00:00) Intro
(19:00) Deathgasm 2: Goremageddon
(26:15) Every Heavy Thing
(30:30) Dust Bunny
(44:40) My Daughter is a Zombie
(52:40) The Turkish Coffee Table
(1:00:15) The Holy Boy
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Von Miet-Familien, Spionage-Thrillern und offenen Beziehungen
Von Urlaubserinnerungen, Kirmes-Besuchen und einem Film, der die Jungs in eine hitzige Beziehungsdebatte stürzt!
Die Folge beginnt entspannt mit einem kleinen Plausch über Urlaubsfeeling, Wellen und die Tatsache, dass man die schönen Dinge vor der eigenen Haustür oft gar nicht wahrnimmt. Zeljko berichtet von seinem Besuch auf dem Wasen und im Mercedes-Benz-Museum, während Timo in Erinnerungen an seine Vogelspinnen-Stammtisch-Zeiten schwelgt.
Nach einem kurzen Ausblick auf das kommende Fantasy Filmfest (Achtung: Nächste Woche gibt's eine Recap-Folge früher als sonst!), geht es direkt ans Eingemachte. Timo hat sich den Film Rental Family angesehen, ein charmantes Drama mit Brendan Fraser über einen gescheiterten Schauspieler in Japan, der sich als "Miet-Familienmitglied" verdingt. Ein unaufgeregter, herzlicher Film, der einen faszinierenden Einblick in die japanische Kultur bietet und Timo sehr berührt hat.
Zeljko hat den Found-Footage-Horrorfilm Shelby Oaks von YouTube-Kritiker Chris Stuckmann nachgeholt. Während er den Film als solides Erstlingswerk mit starken Bildern und einer guten Atmosphäre empfand, war Timo eher enttäuscht. Für ihn bediente sich der Film zu sehr an bekannten Mustern wie Blair Witch Project und Lake Mungo und bot wenig Neues, abgesehen von einem gelungenen Jumpscare.
Ein absolutes Highlight für Timo war die HBO-Miniserie Task. Der Crime-Thriller mit Mark Ruffalo über eine FBI-Taskforce, die gegen eine Einbrecherbande und einen Motorradclub ermittelt, hat ihn mit seiner Spannung, den komplexen Charakteren und dem emotionalen Tiefgang komplett gefesselt. Eine klare Empfehlung für alle Fans von Mare of Easttown!
Der Film der Woche ist diesmal die romantische Komödie Splitsville mit Dakota Johnson. Hier scheiden sich die Geister! Die Geschichte über ein Paar, das sich scheiden lassen will und bei Freunden mit einer offenen Ehe unterkommt, hat Timo anfangs mit ihrem französischen Vibe und absurden Humor (Penis-Witze inklusive!) gut unterhalten. Doch die Auseinandersetzung mit dem Thema "offene Beziehung" blieb für ihn zu oberflächlich und diente eher als Katalysator für Konflikte als für echte Tiefe. Zeljko hingegen fand die Chemie zwischen den Darstellern und die realistische Darstellung von Beziehungsproblemen gelungen, auch wenn er den Film stellenweise als etwas theatralisch empfand. Das führt zu einer spannenden und sehr persönlichen Diskussion über Beziehungsmodelle, Eifersucht und die Frage, was eine Partnerschaft eigentlich ausmacht.
Eine Folge voller Filmtipps, kontroverser Meinungen und einem tiefen Einblick in das Beziehungsleben der Hosts (und der Filmcharaktere).
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Inhalt:(00:00) Intro
(7:40) Rental Family
(20:10) Shelby Oaks
(30:30) Task
(47:30) Splitsville
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Von Ninja-Parcours, düsteren Dramen und einem Yautja auf der Jagd
Von emotionalen Tiefschlägen bis zu einem Sci-Fi-Kracher, der das Franchise neu definiert!
Timo startet mit einem Motivations-Schub: Er hat die zehnte Staffel von Ninja Warrior Germany nachgeholt (dank eines RTL+-Geschenks der Telekom!) und ist begeistert von der Athletik und Spannung der Show. Ein motivierender Exkurs, der ihn fast selbst von der Couch geholt hätte – aber nur fast!
Dann wird es ernst: Zeljko hat das belgisch-holländische Drama Skunk gesehen, das ihn noch immer tief beschäftigt. Die Geschichte über einen Jugendlichen in einer Anstalt, der mit seiner traumatischen Vergangenheit kämpft, ist ein harter "Downer", der ihn zu Tränen gerührt hat. Timo bestätigt den Eindruck: Ein Film, der wehtut, aber wichtig ist und in einer Reihe mit Trainspotting oder Systemsprenger steht.
Der Film der Woche ist diesmal Dan Trachtenbergs neuester Beitrag zum Predator-Universum: Predator: Badlands. Und hier sind sich beide einig: Der Film ist ein Volltreffer! Erstmals steht ein Predator (Yautja) als Protagonist im Mittelpunkt, der auf einem feindlichen Planeten seine erste große Jagd bestehen muss. Der Film bricht mit toxischen Männlichkeitsbildern, bietet spektakuläre Action, ein geniales Worldbuilding und einen bombastischen Score, den Zeljko am liebsten unter der Dusche hören würde. Timo feiert den Humor und die Buddy-Comedy-Elemente, während Zeljko von der Inszenierung und dem Mut, neue Wege zu gehen, begeistert ist.
Einziger kleiner Wermutstropfen für Timo: Das Design des Predators war für ihn anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem: Ein spaßiger, spannender und visuell beeindruckender Sci-Fi-Actioner, der Lust auf mehr macht!
Eine Folge voller Kontraste – von sportlicher Unterhaltung über emotionale Tiefschläge bis hin zu intergalaktischer Action.
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Inhalt:(00:00) Intro
(02:20) Skunk
(10:20) Fantasy Filmfest White Nights '26
(17:00) Ninja Warrior Germany Staffel 10
(30:00) Predator: Badlands
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Von Prinzipien, Pixel-Trilogien und einem Unfall, der eskaliert
Von politischen Absagen, BDSM-Romanzen und einem Film, der die Jungs in eine ferne Kultur entführt!
Die Folge startet mit einem kleinen Stimmungscheck und einem Ausflug in Timos Fotografen-Alltag.
Danach tauchen die beiden in ihre zuletzt gesehenen Filme ein. Zeljko hat sich den finnischen Film Dogs Don't Wear Pants angesehen – eine ungewöhnliche BDSM-Romanze über Trauerbewältigung, die ihn mit ihrer Tiefe und Authentizität positiv überrascht hat. Timo kennt den Film zwar noch nicht, ist aber durch seine eigenen Erfahrungen mit der Szene sofort interessiert.
Im Anschluss schwelgen beide in Erinnerungen an The Green Knight. Zeljko hat das visuell beeindruckende, aber erzählerisch zähe Fantasy-Drama nachgeholt und ist zwiegespalten: Handwerklich meisterhaft, aber emotional packt es ihn nicht. Timo bestätigt den Eindruck: Starke Bilder, gewöhnungsbedürftige Erzählweise.
Timo hat sich außerdem ein episches Triple-Feature gegönnt und die komplette Herr der Ringe-Trilogie (Extended!) an drei Abenden geschaut. Sein Fazit: Immer noch die beste Trilogie aller Zeiten, auch wenn das CGI bei Gollum langsam sein Alter zeigt. Die praktischen Effekte und Miniaturbauten sind aber nach wie vor ungeschlagen.
Weniger begeistert war Timo vom Double Feature Der Schuh des Manitou und Das Kanu des Manitou. Während der erste Teil auch nach fast 25 Jahren noch als Komödien-Klassiker funktioniert, kann die späte Fortsetzung trotz Nostalgie-Bonus nicht an den alten Charme anknüpfen. Das führt zu einer kleinen Diskussion über Humor im Wandel der Zeit und den Umgang mit politischer Korrektheit.
Zeljko hat sich trotz anfänglicher Skepsis Avatar: Fire & Ash (Teil 3) im Kino angesehen und wurde völlig überrascht: Für ihn ist es der bisher beste und stimmigste Teil der Reihe! Die Technik ist wieder Benchmark, aber diesmal hat ihn auch die Story mehr gepackt.
Ein echtes Highlight für Timo war der Netflix-Film A House of Dynamite von Kathryn Bigelow. Der Thriller über einen atomaren Angriff auf die USA fesselte ihn mit seiner Echtzeit-Spannung und den verschiedenen Blickwinkeln so sehr, dass er zwischendurch Pausen zum Durchatmen brauchte.
Der Film der Woche ist das iranische Drama It Was Just an Accident. Ein scheinbar harmloser Autounfall löst eine Kette von Ereignissen aus, die tief in die politischen und gesellschaftlichen Strukturen des Irans blicken lassen. Während Zeljko von der Authentizität, den fremden Kulturen und der unerwarteten Wendung begeistert war, tat sich Timo mit der Hektik und den vielen Dialogen schwer. Ihm fehlte der emotionale Zugang und das Hintergrundwissen, um die volle Tragweite der Geschichte zu erfassen.
Eine Folge voller persönlicher Prinzipien, großer Blockbuster und kleiner Perlen aus aller Welt – wie immer mit viel Leidenschaft und unterschiedlichen Perspektiven.
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Inhalt:(00:00) Intro
(08:00) Dogs don't wear Pants
(15:40) The Green Knight
(22:30) The Lord of the Rings Trilogy
(27:40) Die Manitu Duologie
(35:30) Avatar: Fire & Ash
(45:40) A House of Dynamite
(56:40) It was just an Accident
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Die große Jahresvorschau 2026 – Von Zombies, Weltraumabenteuern und einem Cliffhanger-Reboot
Frohes neues Jahr! Timo und Zeljko melden sich aus der Zukunft – oder der Vergangenheit? Egal, sie sind da und starten direkt mit einem Paukenschlag: Der Podcast zieht um! Ab der nächsten Folge gibt's Once Upon A Time In Cinema immer sonntags. Warum? Mehr Zeit für aktuelle Kino- und Streaming-Starts, um euch noch frischer mit Infos zu versorgen.
Aber bevor es soweit ist, werfen die beiden einen Blick auf das, was das Filmjahr 2026 zu bieten hat. Zeljko ist schon ganz heiß auf den Januar und 28 Years Later: The Bone Temple, den zweiten Teil der neuen Zombie-Trilogie. Ein weiteres Highlight auf seiner Liste ist Street Fighter, der mit Jason Momoa und 50 Cent aufwartet – auch wenn Timo sich hier mehr Härte gewünscht hätte. Auch auf Mortal Kombat 2 freut er sich riesig.
Timo hat eine ganze Liste mit über 40 Filmen vorbereitet! Er startet mit dem iranischen Crime-Drama It Was Just an Accident und freut sich auf Hamnet von Chloé Zhao. Ein besonderes Highlight für ihn ist Project Hail Mary, die Verfilmung des Andy Weir-Romans mit Ryan Gosling und Sandra Hüller. Auch auf den neuen Narnia-Film von Greta Gerwig ist er gespannt, ebenso wie auf The Drama mit Robert Pattinson und Zendaya. Horrorfans dürfen sich auf The Bride (Maggie Gyllenhaals Frankenstein-Film), They Follow (das Sequel zu It Follows) und den neuen Robert Eggers Film The Werwulf freuen. Aber auch Skurriles wie Animal Friends mit Ryan Reynolds und Aubrey Plaza oder Ti Wests Horror-Version von A Christmas Carol, Ebenezer, stehen auf dem Plan.
Gemeinsam diskutieren sie über das kommende Cliffhanger-Reboot mit Pierce Brosnan und Franz Rogowski, das Zeljko überraschend positiv stimmt. Auch der dritte Teil von Dune steht im Raum, bei dem Zeljko noch unsicher ist, ob er ihn im Kino sehen wird, während Timo sich auf The Adventures of Cliff Booth, das Once Upon a Time in Hollywood-Prequel von David Fincher, freut.
Neben den großen Blockbustern werfen sie auch einen Blick auf kleinere Perlen wie The Shrinking Man oder den Horrorfilm Backrooms von A24. Und natürlich darf auch ein kleiner Exkurs zu Silvester-Traditionen (Dinner for One und eine mögliche Prequel-Serie zu Miss Sophie!) nicht fehlen.
Eine vollgepackte Vorschau auf ein spannendes Kinojahr, mit vielen persönlichen Tipps, kontroversen Meinungen und der gewohnten Portion Leidenschaft.
Also, nicht wundern: Die nächste Folge kommt am Sonntag! Bis dahin: Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – diesmal noch am Donnerstag!
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Der große Jahresrückblick 2025 – Von Kack-Themen, Kaffeeflecken und Kino-Highlights!
Jubiläum! Die 250. Folge startet mit einem... sagen wir mal, "organischen" Thema. Timo und Zeljko philosophieren über die biologischen Notwendigkeiten des Lebens (ja, es geht ums Kacken und Pipi machen bei Vögeln!), bevor sie sich den wirklich wichtigen Dingen widmen: Filmen!
Nach einem kurzen Exkurs über Zeljkos neues, halliges Aufnahme-Setup im "Playroom" (nein, nicht der Playroom aus Fifty Shades of Grey!) und den alltäglichen Weihnachtsstress, stürzen sich die beiden in ihren großen Jahresrückblick.
Timo präsentiert seine Highlights chronologisch und startet mit dem Animationsfilm Flow, der ganz ohne Sprache auskommt und ihn tief berührt hat. Weiter geht's mit The Last Showgirl, in dem Pamela Anderson ein beeindruckendes Comeback feiert, und dem Sci-Fi-Kammerspiel Bugonia von Yorgos Lanthimos, das mit seiner cleveren Story um Aliens und Verschwörungen punktet. Ein besonderes Herzensprojekt war für ihn die norwegische Dark-Fairy-Tale-Satire The Ugly Stepsister.
Auch Zeljko hat eine bunte Liste dabei. Sein absolutes Highlight und "Film des Jahres" ist Reflection in a Dead Diamond, ein wilder Mix aus Giallo und Eurospy, der ihn mit seiner einzigartigen Machart komplett geflasht hat. Weitere Favoriten sind der Anime-Blockbuster Demon Slayer: Infinity Castle und F1 mit Brad Pitt – für ihn ein audiovisuelles Brett, das im Kino einfach Spaß macht.
Gemeinsame Nenner finden die beiden bei Weapons, dem neuen Horror-Mystery-Hit von Zach Cregger, und dem überraschend starken Lurker, einem Thriller über Ruhm und Fan-Obsession. Auch die Miniserie Adolescence hat beide gleichermaßen begeistert und emotional mitgenommen.
Natürlich darf auch ein Blick auf Dokumentationen nicht fehlen: Timo war tief bewegt von Famous Last Words mit Jane Goodall und der kontroversen Doku Babo – Die Haftbefehl Story, die für ihn eher ein Mahnmal als eine Heldenreise ist. Zeljko hingegen feiert die Energie und "Realness" des Rappers.
Eine Folge voller Lachen, tiefsinniger Gedanken und einer Menge Filmtipps für die Feiertage.
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Von Weihnachts-Traditionen, vergessenen Superstars und einem A24-Juwel
Von Gedächtnislücken über Tarantino-Rewatches bis hin zu einem Film, der tief unter die Haut geht!
Nach einem kleinen Plausch über Zeljkos Ehrfurcht vor der Technik und Timos selektives Gedächtnis (wer weiß schon noch, was er vorgestern gegessen hat?), tauchen die Jungs direkt in die Filmwelt ein.
Timo ist mitten im Weihnachtsmodus und berichtet von seinem Rewatch der norwegischen Serie Hjem til jul (Weihnachten zu Hause). Er liebt die ersten zwei Staffeln und empfiehlt die Serie jedem, der auf romantische und "cozy" Weihnachtsstimmung steht – am besten im norwegischen Originalton! Allerdings war die dritte Staffel nach fünf Jahren Pause für ihn nicht mehr ganz so stark wie der Anfang.
Zeljko hat sich von seinem Sohn zu einem Rewatch von Django Unchained überreden lassen und ist immer noch begeistert von Tarantinos Western-Epos. Die Charaktere, die Dialoge, die Musik – für ihn ist der Film immer noch ein Meisterwerk, auch wenn er heute vielleicht eine halbe Stunde kürzer sein dürfte. Timo hingegen gibt zu, dass er Tarantinos Frühwerke oft erst später zu schätzen gelernt hat.
Als Kontrastprogramm zum aktuellen Blockbuster-Kino hat Timo sich den Indie-Film Lurker angesehen. Die Geschichte über einen jungen Mann, der sich in das Leben eines aufstrebenden Popstars drängt, entwickelt sich von einem Drama zu einem spannenden Thriller über Ruhm, Abhängigkeit und Zurückweisung. Ein kleiner, feiner Film, der ihn positiv überrascht hat.
Der Film der Woche ist diesmal das A24-Drama Sorry Baby. Und der hat beide tief beeindruckt! Was als stilles Porträt einer jungen Frau beginnt, entfaltet sich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit einem traumatischen Erlebnis – einem sexuellen Übergriff im nahen Umfeld. Timo und Zeljko loben die authentische Darstellung, die starken Dialoge und die Tatsache, dass der Film trotz des schweren Themas Momente der Hoffnung und sogar des Humors bietet. Besonders die nuancierte Darstellung der Täter-Opfer-Dynamik und die Entscheidung der Protagonistin am Ende haben zu intensiven Diskussionen geführt. Ein wichtiger, sensibler und handwerklich hervorragender Film, der noch lange nachwirkt.
Eine Folge voller persönlicher Einblicke, spannender Filmtipps abseits des Mainstreams und einer tiefgehenden Besprechung eines echten Film-Highlights.
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(16:40) Hjem Til Jul
(27:00) Django Unchained
(35:40) Lurker
(47:30) Sorry, Baby
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