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Author: Brettspiel-News.de

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Brettspiel-News.de ist ein Online-Magazin rund um das Thema analoge Spiele. Hier werden Brettspiele, Kartenspiele und digitale Umsetzungen vorgestellt.
In unserem Podcast führen wir Interviews mit Verlagen, Autor:innen und anderen Personen aus der Brettspiel-Branche, besprechen einzelne Spiele und diskutieren im Team, zu zweit oder allein über alles rund um analoge Spiele.
579 Episodes
Reverse
Ein verschwundenes Original, eine täuschend echte Fälschung und vier Ermittler, die im Dunkeln tappen – zumindest teilweise. In dieser Episode von Playthrough stürzen sich Tobi, Daniel, Peter und Philipp in das innovative Rätselspiel Perspectives. Das Besondere: Jeder von uns sieht Details, die den anderen verborgen bleiben. Nur durch präzise Beschreibungen und messerscharfe Kombination können wir den Fall um den „Nagaraja“ lösen. War es ein Insider-Job? Wann genau wurde die Statue ausgetauscht? Begleitet uns bei einer hitzigen Diskussion voller Notizen, Skizzen und Geistesblitze. Schafft ihr es, die Hinweise schneller zu verknüpfen als wir? Hört rein und rätselt mit!Spiel: Perspectives (Orange Box)Fall: Der NagarajaSchwierigkeit: KniffligTeamwork-Faktor: 10/10Perspectives Orange mit 48% Rabatt kaufenHashtags: #PlaythroughPodcast #PerspectivesGame #Brettspiele #Rätselspaß #Deduktion #GamingGroup #NagarajaFallDie Musik stammt von envato.com und wurden lizensiert am 19.3.2026.
🎲 Warum lieben wir Brettspiele? Und welche Geheimtipps haben wir für dich? – Eine neue Folge unseres Podcasts!Brettspiele sind mehr als nur Zeitvertreib – sie verbinden, fordern heraus und sorgen für unvergessliche Momente. Doch was macht sie so besonders? In dieser Folge gehen Dennis, René und Sven dieser Frage auf den Grund und teilen ihre neuesten Spiele-Highlights – von packenden Solospielen bis zu kooperativen Abenteuern für zwei.🔹 Sven stellt die mystische Spielreihe Sylvion, Urbion, Cyberion, Stellarion & Onirim vor – allesamt Solo- oder Duell-Erlebnisse mit einzigartigem Charme. Doch nicht jedes hat ihn gleich überzeugt. Welches hat es ihm besonders angetan?🔹 René schwärmt von Carp City – ein Wimmelbild-Spiel mit Stickern, das nicht nur ihm, sondern auch seiner Tochter begeistert. Perfekt für kreative Köpfe und Familien!🔹 Dennis hat mit Strandgut ein neues Lieblingsspiel entdeckt – dank eines Gutscheins. Warum das Spiel mit seinem tollen Material und cleveren Mechaniken nicht nur für den Strandurlaub taugt, verrät er im Podcast.🔹 Svens Life of Amazonia war ein zwiespältiges Erlebnis: Trotz falscher Erwartungen hatte er Spaß – doch reicht das für eine Empfehlung?🔹 René testet Klong, ein Deckbau-Abenteuer mit Drachen und Schätzen. Warum er es zwar nicht kaufen würde, aber trotzdem immer wieder spielen möchte, erfährst du hier.🔹 Dennis rundet die Folge mit Combo Up und Der große Dalmuti ab – zwei Spiele, die das klassische Ladder-Climbing auf den Kopf stellen. Was macht sie so besonders?💬 Und zum Schluss: Wir brauchen deine Ideen! Welche Themen sollen wir in Zukunft besprechen? Schreib uns deine Wünsche – und freu dich auf einen kleinen Outtake zum Abschluss.🎧 Jetzt reinhören und selbst entdecken, warum Brettspiele so faszinierend sind! Welches Spiel hat dich zuletzt begeistert? 👇 #Brettspiele #Podcast #Spieleempfehlungen
Stell dir vor, du hältst ein Spiel in Händen, das:✔ Verlage ablehnten – weil es "zu langweilig" war✔ Einen ganzen Verlag rettete – und seinen Schöpfer zum Star machte✔ Bis heute in über 40 Sprachen gespielt wirdDas ist keine Fantasie. Das ist die wahre Geschichte von "Catan".In dieser Folge enthüllt Peter Neugebauer – einer der engsten Weggefährten von Klaus Teuber – die unglaublichen Geheimnisse hinter dem Welterfolg:🔹 Wie Teuber 1986 auf den Göttinger Spieleautorentagen mit einem Spiel aus Knetmasse ("Barbarossa") die Szene aufmischte – und warum Neugebauer ihm dafür 100 D-Mark zahlte🔹 Warum die ersten Catan-Prototypen komplett unfair waren – und wie eine simple Änderung alles veränderte🔹 Wie das Cover von "Miss Saigon" inspiriert wurde – und warum Verlage das Spiel zunächst für "altmodisch" hielten🔹 Das Geheimnis der TM GmbH: Wie ein kleines Team aus Redakteuren, Designern und Geschichtenerzählern das Spiel perfektionierte🔹 Warum "Catan" jeden Monopoly-Spieler wütend macht – und warum das genau sein Erfolgsrezept istUnd das Beste: Peter Neugebauer war dabei. Von Anfang an. Er kennt die unveröffentlichten Prototypen, die gescheiterten Ideen und die persönlichen Geschichten hinter dem Spiel, das die Brettspielwelt für immer veränderte.🎧 Jetzt reinhören und erfahren:➡️ Warum "Catan" kein Zufall war – sondern das Ergebnis von Jahrzehnten harter Arbeit, genialen Ideen und einer Prise Glück➡️ Wie aus einer verrückten Idee eines Einzelnen ein globaler Megahit wurde➡️ Was Klaus Teuber wirklich über den Erfolg dachte – und warum es ihm am Ende nicht um Ruhm ging🚨 Spoiler: Diese Folge wird dein Bild von Brettspielen für immer verändern.🎧 Jetzt streamen und die unglaubliche Geschichte von "Catan" entdecken!(Verfügbar auf allen Podcast-Plattformen)
Was kommt 2026 auf den Tisch? In dieser Folge unseres Brettspiel-Podcasts nehmen wir euch mit auf eine spannende Reise durch die neuesten Ankündigungen der Branchenriesen Asmodee und Awakened Realms – und verraten, warum diese Entwicklungen nicht nur für Hardcore-Fans, sondern für alle Spielenden interessant sind!🔍 Asmodee feiert 18 Jahre – und revolutioniert den Release-Kalender!Mehr Spiele, weniger Hype, mehr Spielspaß: Warum der Verlag seine Neuheiten jetzt über das ganze Jahr verteilt – und wie das euren Geldbeutel und eure Regale entlastet. Plus: Das neue Asmodee-Kids-Label, ein überarbeitetes Logo und warum die Marke plötzlich wie ein echter Consumer-Brand auftritt. Und natürlich: Die heißesten IPs – von Star Wars über Arkham Horror bis zu exklusiven Events und Sondereditionen, die Fans begeistern werden.📦 Awakened Realms: Legacy-Spiele, Nostalgie & Materialschlachten!Von Tamashi: Legacy bis zu Nemesis Legacy – warum die Fortsetzungen der Kultspiele noch mehr Tiefe und Individualität versprechen. Und dann ist da noch Cozys Sticker Will: Ein Spiel, das das Geschichtenerzählen der Kindheit mit modernen Mechaniken verbindet – wird das der nächste Überraschungshit? Wir spekulieren, analysieren und freuen uns auf die ersten Praxistests!🎨 Einsteigerfreundlich & voller Magie: Die „Adventures in der Box“-ReihePen & Paper für alle – ohne Vorkenntnisse, aber mit viel Abenteuer! Warum die neuen Spiele von Otavio mit Themen wie Tierwelten und Märchenfiguren perfekt für Familien und Gelegenheits-Spielerinnen und Schauspieler sind.💡 Die Zukunft des Brettspielmarkts: Trends, Strategien & was uns wirklich bewegtWie reagieren Verlage auf die Wünsche der Community? Warum werden Legacy-Elemente immer wichtiger? Und welche Spiele könnten 2024 wirklich überraschen? Unsere Experten Stephan, Steffen, Jesper und René teilen ihre Einschätzungen – und verraten, worauf sie sich am meisten freuen.🎧 Hört rein, wenn ihr wissen wollt:✅ Welche Spiele 2026 unbedingt auf eurer Wunschliste stehen sollten✅ Warum Asmodees neue Strategie ein Game-Changer sein könnte✅ Welche Legacy-Spiele das Zeug zum Klassiker haben✅ Und warum „Cozys Sticker Will“ vielleicht eure nächste Lieblingsbeschäftigung wird👉 Jetzt reinhören und keine Neuheit verpassen! (Und verratet uns in den Kommentaren: Welches Spiel freut euch am meisten?)#Brettspiele #Asmodee #AwakenedRealms #Neuheiten2026 #Podcast #Tabletop
Standard oder Chaos? In dieser Folge unseres Brettspiel-Podcasts stellen wir eine Frage, die jeden Sammler umtreibt: Brauchen wir genormte Spieleschachteln – oder ist Kreativität wichtiger als Praktikabilität?Gemeinsam mit Nils und René nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die Welt der Brettspiel-Verpackungen – von klassischen Eurogame-Formaten wie „Zug um Zug“ bis zu modernen Experimenten wie „Nature“ mit seiner quadratischen Schachtel. Warum fällt es uns so schwer, diese Spiele ins Regal zu sortieren? Und warum fühlt sich manche Verpackung an, als wäre sie um das Design herum gebaut – statt um das Spiel?🔍 Die großen Fragen der Folge:✔ Standard vs. Innovation: Warum halten sich manche Verlage an bewährte Formate – und andere brechen bewusst mit Konventionen?✔ Platzverschwendung & Frust: Warum steckt in manchen Schachteln so viel Luft, dass man ein zweites Spiel darin verstecken könnte?✔ Inserts, die keiner braucht: Welche Spiele haben die schlechteste Verpackungslösung – und welche sind vorbildlich?✔ „Drachenakademie“ & Co.: Wie gut funktioniert die Erweiterung zu „Schwingenschlag“? Bringt sie frischen Wind – oder nur unnötige Komplexität?✔ Neuheiten-Check: „Battle of Hope“ und „Deckers“ – halten die Spiele, was die Verpackung verspricht?💡 Warum das Thema jeden Spieler angeht:Ob Sammler, Gelegenheitsspieler oder Familien – die Verpackung beeinflusst alles: vom ersten Eindruck über die Lagerung bis hin zum Spielspaß. Und manchmal entscheidet ein schlechtes Insert darüber, ob ein Spiel wieder auf den Tisch kommt – oder im Schrank verstaubt.🎙 Unsere Diskussion zeigt:Die Brettspiel-Branche steht vor einem Dilemma: Soll sie praktische Standards bewahren – oder mutige Design-Experimente wagen? Und wie viel Einfluss hat eigentlich die Community auf die Entscheidungen der Verlage?👉 Jetzt reinhören und mitdiskutieren!Was ist eure Meinung? Sollten Verpackungen genormt sein – oder ist Abwechslung wichtiger? Und welches Spiel hat euch mit seiner Schachtel am meisten genervt?#Brettspiele #Verpackungswahnsinn #Regalchaos #Spieleschachteln #CommunityFeedback #Drachenakademie #BattleOfHope #Deckers
Von Daniel, Sven, Stefan und Nils: Manche Brettspiele sind wie gute Freunde: Man trifft sie nicht jeden Tag, aber wenn, dann fühlt es sich an, als wäre keine Zeit vergangen. In unserer neuen Podcast-Folge haben wir uns vier solcher „alten Lieben“ vorgeknöpft – Spiele, die vielleicht nicht mehr neu sind, aber trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistern.Mystic Vale: Deckbuilding mit Durchblick„Das ist richtig genial!“ – Stefan über ein Spiel, das vor zehn Jahren mit einer revolutionären Idee kam: Card-Crafting.Statt Karten zu ziehen, baut ihr sie hier selbst – aus durchsichtigen Folien, die ihr übereinanderlegt. Als Druiden rettet ihr ein verfluchtes Tal, sammelt Mana und verbessert euer Deck Runde für Runde. „Die Mechanik ist so einfach wie genial“, sagt Sven. „Und die Erweiterungen bringen noch mehr Abwechslung ins Spiel.“Pictures: Kreativität mit Alltagsgegenständen„Das ist ein Mordspaß!“ – Daniel über ein Spiel, das mit Bauklötzen, Schnüren und kleinen Figuren Bilder nachbauen lässt.Keine komplizierten Regeln, nur pure Kreativität: Pictures fordert euch auf, Motive mit den seltsamsten Materialien nachzustellen. „Manchmal lachen wir uns kaputt, weil jemand ein Bild mit einer Socke und einem Löffel nachgebaut hat – und es trotzdem perfekt passt“, erzählt Stefan. Perfekt für gemütliche Spieleabende mit Freunden oderFamilie.Suburbia: Stadtplanung mit Strategie„Das ist ein Spiel, das man immer wieder spielen kann“ – Sven über einen Klassiker, der seit 2012 nichts von seinem Charme verloren hat.Hier baut ihr eure eigene Vorstadt – Plättchen für Plättchen, mit Einkommen, Einwohnern und Prestige. „Jede Entscheidung hat Konsequenzen“, erklärt Stefan. „Legt ihr ein Industriegebiet oder setzt ihr auf Wohnviertel?“ Besonders gelungen: der Aufholmechanismus, der dafür sorgt, dass niemand zu weit zurückfällt. Und die Erweiterungen bringen noch mehr Tiefe ins Spiel. Ein Vergleich mit Artengarten liegt nahe – doch während dieses Spiel auf Harmonie setzt, geht es in Suburbia um knallharte Strategie.Der Eiserne Thron: Machtkämpfe in Westeros„Das Spiel hat eine hohe Einstiegshürde – aber wenn man drin ist, will man nicht mehr aufhören“ – Nils über ein Spiel, das seit 2003 nichts von seiner politischen Brisanz verloren hat.Wer Game of Thrones liebt, wird hier fündig: Als Häuser Westeros’ kämpft ihr um die Vorherrschaft – mit Diplomatie, List und, wenn nötig, mit dem Schwert. „Die Charaktere sind gut an die Serie angelehnt, und die Mechaniken spiegeln die Intrigen und Machtspiele wider“, sagt Nils. Die Erweiterungen machen das Spiel noch variabler – perfekt für alle, die komplexe Strategie und epische Machtkämpfe lieben.Warum wir diese Spiele immer wieder spielenDiese vier Klassiker zeigen: Ein gutes Brettspiel lebt nicht von seinem Erscheinungsdatum, sondern von den Momenten, die es schafft. Vielleicht habt auch ihr ein Spiel im Regal, das ihr schon lange nicht mehr gespielt habt – aber das eigentlich nur darauf wartet, wiederentdeckt zu werden.Habt ihr ein Brettspiel, das ihr immer wieder spielt? Schreibt uns in die Kommentare!
In dieser Folge besprechen wir zu Beginn, wie lange ein Brettspiel dauern darf. Es werden verschiedene Aspekte angebracht, wodurch die Spieldauer unterschiedlich wahrgenommen wird.Im Anschluss sprechen René, Jesper, Nils und Sven über ihre gespielten Spiele der letzten Wochen.Fear of the Dark, Gloomhaven, Dodos Riing Dinos, Spooktacular, The Crooked Crown, Gwent, Invincible, First in Flight
In diesem neuen Quiz-Format versuchen die Teilnehmer über fünf Frage-Kategorien mit je fünf Fragen die meisten Punkte zu machen. Nebenbei besprechen wir Brettspielthemen und am Ende gibt es sogar ein paar Outtakes.
Wenn im Januar die Spielwarenmesse in Nürnberg ihre Tore öffnet, ist das für die Branche immer eine ganz eigene Hausnummer. Daniel und Tobi vom Brettspiel-News-Team haben sich dieses Jahr gemeinsam ins Getümmel gestürzt – und dabei festgestellt, dass die Messe für sie dieses Mal mehr war als nur ein reiner Arbeitstermin. Es ging um das gemeinsame Erkunden, das Networking und den Blick hinter die Kulissen.Doch erst einmal auf Anfang: Die Reise war alles andere als ein Selbstläufer. Wer im tiefsten Winter durch Deutschland tourt, weiß, was das bedeutet. Starker Schneefall und widrige Straßenverhältnisse machten die Anreise zu einer echten Geduldsprobe. Aber eins vorweg: Der Aufwand hat sich gelohnt, sobald der erste Kaffee im Pressebereich dampfte und der Blick über die Neuheiten schweifen konnte.Der Kontrast zur SPIEL in Essen ist dabei jedes Jahr aufs Neue faszinierend. Wo in Essen die schiere Masse an Fans die Hallen flutet, regiert in Nürnberg die Fachbesucher-Atmosphäre. Das bedeutet: weniger Gedränge, entspanntere Gespräche an den Ständen und ein Fokus, der klar auf dem Business und den kommenden Trends liegt. Es ist eine ruhigere, fast schon analytische Art, das Hobby zu erleben.Inhaltlich gab es für die beiden einiges zu entdecken. Besonders spannend war die Entwicklung bei HABA – nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Zeit scheint sich der Verlag wieder zu stabilisieren, was für die Branche ein wichtiges Signal ist. Auch bei Game Factory und Kosmos gab es reichlich Futter. Während Game Factory mit innovativen Konzepten und Erweiterungen punktete, stand bei Kosmos natürlich das große Jubiläum der Exit-Reihe im Rampenlicht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Varianz das System auch nach Jahren noch hergibt.Müsste ich das Erlebnis einordnen, läge der Reiz vor allem in der Mischung aus harten Branchen-Fakten und den persönlichen Anekdoten, die so ein Messebesuch eben schreibt – vom Networking-Abend bis zum fachlichen Austausch über neue Mechaniken.Wer wissen will, welche Titel uns in den nächsten Monaten in den Regalen begegnen, sollte in die Episode reinhören. Die Vorfreude auf das Spielejahr ist nach diesem Trip definitiv geweckt.
Am Stand von Brettspiel-News war zum Messegespräch Sven von Biberstein Spiele zu Gast, um über die Neuheiten des Verlags zu sprechen, der vor einem Jahr gestartet ist. Das Interview führte Toby. Nach den bereits vorgestellten Titeln „1980 Sixtinische Kapelle“ und „1998 ISS“ standen zum einjährigen Jubiläum zwei neue Spiele im Fokus: „1906 San Francisco“ und „1923 Cotton Club“. Ein wiederkehrendes Detail bleibt das kompakte Schachtelformat – gedacht für wenig Regalfläche und als „Mitnehmformat“ für Runden unterwegs. In der Einordnung wurden die Spiele je nach Mechanik zwischen gehobenem Familienspiel und Kennerspiel verortet. Dabei wurde betont, dass die Grundprinzipien bewusst zugänglich bleiben sollen, auch wenn sich über Aufgaben und Optimierung zusätzliche Tiefe ergibt. „1906 San Francisco“ setzt thematisch auf den Wiederaufbau von San Francisco nach dem Erdbeben von 1906. Gespielt werden kann 1–4 Personen, inklusive Solo-Modus und einer eigenen Variante für zwei Personen. Im Zentrum steht das Errichten von Häusern, gesteuert über einen Aktionsmechanismus: Aktionskarten liegen in zufälliger Reihenfolge auf dem Spielfeld, wodurch Entscheidungen stark vom Timing abhängen. Aktionen lassen sich nicht nur am eigenen Standort ausführen – bestimmte Felder können auch „aus der Distanz“ genutzt werden, dann gegen Zahlung von Dollar. Die Palette reicht von Material beschaffen über Baugenehmigungen bis zum Schutt räumen. Zusätzliche Punktequellen entstehen über öffentliche und private Aufgaben, die den Aufbauplan um Prioritäten und Abwägungen erweitern. Das Spiel endet nach maximal sechs Runden oder früher, sobald eine Person alle eigenen Häuser gebaut hat. „1923 Cotton Club“ führt nach Harlem in die Zeit der Prohibition und nimmt den Cotton Club als thematischen Bezug. Ziel ist es, den eigenen Club über Berühmtheiten und passende Voraussetzungen sichtbar zu machen. Mechanisch wird das über Worker Placement umgesetzt: Mit Geschäftspartnern werden Aktionsfelder belegt, um Ressourcen zu erhalten und Künstler zu gewinnen. Parallel wird der Club ausgebaut, und über gesammelte Symbole sollen die Vorlieben der auftretenden Persönlichkeiten erfüllt werden. Zusätzlich kommen Ereignisse ins Spiel, die neue Anforderungen setzen oder Bonuspunkte ermöglichen. Zu beiden Titeln wurde außerdem auf begleitende Hintergrundinfos verwiesen – etwa über Instagram, wo sich weitere Details zu Künstlern und historischen Bezügen finden sollen – sowie auf die Online-Präsenz des Verlags mit Shop und weiteren Informationen
In dieser Episode des Brettspiel-News-Team-Podcasts reden wir über das spannende Thema der Spieletreffs, ein zentraler Aspekt für alle Brettspielfans, die neue Spieler und Gruppen kennenlernen möchten.Dennis, Sven und Philipp teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen, wenn es darum geht, Spiele auszuwählen, die für unterschiedliche Spielniveaus geeignet sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Spiele man mitbringen sollte, insbesondere wenn man die Spielgewohnheiten und Vorlieben der anwesenden Personen nicht kennt.Sven hat vor, in seiner Firma einen regelmäßigen Brettspielabend zu organisieren, und möchte sicherstellen, dass die Auswahl der Spiele sowohl Anfängern als auch erfahrenen Spielern gerecht wird. Er diskutiert, wie wichtig der erste Eindruck ist und welche Spiele potenzielle Spieler anziehen oder abschrecken könnten. Auch Philipp bringt seine Erfahrungen aus dem Spieleverein ein, wo er ebenfalls auf die Ungewissheit über das Spielniveau der Teilnehmer stößt. Dies löst eine lebhafte Diskussion darüber aus, welche Strategien und Spiele sich für den Einstieg eignen. Die Drei erörtern verschiedene Spiele, die sie für ihre kommenden Spieletreffs in Betracht ziehen.Von klassischen Titeln wie „Zug um Zug“ und „7 Wonders“ bis hin zu Spielen wie „Heat“ und „Port Royale“ wird eine breite Palette von Optionen erörtert. Sie reflektieren, wie bestimmte Spiele durch ihre Mechaniken und Themen auch weniger erfahrene Spieler ansprechen können und wie wichtig es ist, eine Balance zwischen anspruchsvollen und leichteren Spielen zu finden.Darüber hinaus teilen die Podcaster ihre eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Spielen, die sie zuletzt gespielt haben, darunter "Molly House", "Zombicide" und das neue „Kingdom Crossing“. Dennis gibt Einblicke in die Themen und Mechanismen dieser Spiele und wie sie im Kontext von Spieletreffs funktionieren könnten. Auch die Herausforderungen beim Vermitteln von Spielregeln und dem Umgang mit unterschiedlichen Spielstilen werden angesprochen. Die Episode endet mit dem Ausblick auf zukünftige Spieleabende und den Anreiz, die Vielfalt der Brettspielwelt weiterhin zu erkunden. Es wird deutlich, dass die Auswahl der Spiele und die Dynamik innerhalb einer Gruppe entscheidend dafür sind, ob neue Spieler kommen und Spaß haben oder ob man sie durch eine ungünstige Spielwahl vergrault. Mit einer Vielzahl von Tipps und Ideen runden die Podcaster die Episode ab, um ihre Zuhörer zu motivieren, selbst aktiv zu werden und neue Spiele-Entdeckungen zu teilen.
In der aktuellen Folge des Brettspiel-News-Podcasts ist Channing Jones zu Gast – Autor von Era of Atlantis. Am Rande der Messe in Essen spricht er über die Entstehung des Spiels, das zuvor auf GameFound finanziert wurde, und ordnet ein, welche Ideen dahinterstehen. Das Interview führte Daniel.Era of Atlantis verbindet Area Control mit Worker Placement und führt in eine mythische Welt, die zeitlich „vor 12.000 Jahren“ verortet wird. Spielende treten als Geheimgesellschaften auf und übernehmen dabei jeweils zwei von fünf Fraktionen. Ein zentraler Punkt: Viele Entscheidungen sind auf Zusammenarbeit angelegt. Die Wertung hängt laut Channing Jones an gemeinsamen Ergebnissen – beispielhaft wird beschrieben, dass am Ende nur der niedrigere Wert der beiden kontrollierten Fraktionen für die eigene Punkteausbeute zählt. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, in dem Absprachen, Timing und Verhandlungen eine größere Rolle spielen als bei klassischen Mehrheiten-Spielen. Im Ablauf wählen Spielende in ihrem Zug eine Figur und führen Aktionen aus, bleiben dabei aber an Entscheidungen von Verbündeten gekoppelt. Das Management von Einfluss und Ressourcen wird so als gemeinsames „Austarieren“ angelegt, bei dem eigene Ziele und die Pläne anderer ständig mitgedacht werden müssen. Neben Era of Atlantis spricht Channing Jones auch über seinen Hintergrund in der Szene und über Galactic Era, sein erstes Spiel im selben Universum. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf ein weiteres Projekt: Gnomenparlament, das sich um Abstimmungen und Regeländerungen dreht. Zum Abschluss wird erwähnt, dass Era of Atlantis auch über den Tabletop Simulator ausprobiert werden kann; weitere Updates laufen über CJ Games.Hier gibt es das Spiel zu unterstützen.
In der neuen Folge von Pile of Shame geht es um Spiele, die über längere Zeit ungesehen im Regal standen – gekauft mit Vorfreude, dann aber nicht gespielt. In großer Runde (Daniel, Toby, Sven, Nils und Steffen) wird der eigene „Stapel der Schande“ durchforstet: Jede Person bringt ein noch unverzocktes Spiel mit, erzählt kurz, warum es eingezogen ist – und warum es bislang liegen blieb.Zum Auftakt gibt es eine kleine Einschätzrunde: Anhand von Hinweisen versuchen alle, das mitgebrachte Spiel der anderen zu erraten. Danach folgt die Vorstellung der Titel und der ersten Eindrücke aus der Runde – inklusive der Frage, wie viel Einstiegshürde, Vorbereitung und Spieltempo jeweils mitbringen. Im Gespräch tauchen dabei sehr unterschiedliche Kandidaten auf: Legacies als komplexes Spiel rund um Generationen und Vermögensaufbau, Regicide als kooperatives Kartenspiel mit Pokerdeck, außerdem Earth und E-Mission mit Naturthemen und kooperativen Ansätzen. Zum Abschluss steht Hotstreak als wettbewerbsorientierter, eher chaotischer Kontrast mit auffälligem Material und ungewöhnlicher Mechanik.Zwischendurch wird eingeordnet, welche Erwartungen an die Spiele geknüpft waren, welche Mechaniken am Tisch zünden – und wo Frust entstehen kann, etwa durch viel Zufall, knappe Entscheidungen oder hohen Aufbauaufwand. Insgesamt steht weniger das Ergebnis im Vordergrund als das gemeinsame Erleben am Tisch und die Frage, welche „Regalleichen“ als Nächstes eine Chance bekommen.
Live von der SPIEL in Essen war in einer Folge des Brettspiel News Podcasts Björn vom Brettspiel Club Niederrhein zu Gast. Im Gespräch mit Daniel ging es um die Entstehung des Vereins, die Organisation der öffentlichen Spieletreffs und darum, wie sich aus einer Spielrunde in kurzer Zeit eine größere Community entwickelt hat.Nach Angaben aus dem Podcast zählt der Brettspiel Club Niederrhein inzwischen über 230 Mitglieder. Gespielt wird nicht an einem einzigen Ort, sondern verteilt auf mehrere Städte am Niederrhein. Die Treffen sind als öffentliche Spieletreffs angelegt, bei denen Brett und Kartenspiele auf den Tisch kommen und bei denen auch neue Personen ohne Vorerfahrung dazukommen können.Gegründet wurde der Verein laut Björn am 1. Mai 2023. Als Auslöser beschreibt er die Idee, wieder häufiger „am Tisch“ zu spielen. Der erste Vorsitzende Frank habe den Club initiiert, die Nachfrage nach den Treffen sei dann schneller gewachsen als zunächst erwartet. Neben regelmäßigen Spieletreffs gehören laut Podcast auch größere Formate dazu, etwa Spieletage und Brettspiel Wochenenden, die teils gemeinsam mit lokalen Partnern organisiert werden.Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Willkommenskultur bei den Treffen. Björn schildert, dass bei den Terminen verantwortliche Personen darauf achten, Gäste gezielt anzusprechen und passende Runden zu finden. Die Idee dahinter ist, Hürden beim Einstieg niedrig zu halten, etwa wenn jemand noch unsicher ist, welche Art Spiele zum eigenen Geschmack passt oder wie schnell sich eine Gruppe findet.Außerdem stellte Björn eine vereinseigene App als zentrales Organisationstool vor. Dort laufen demnach Informationen zu Terminen und Veranstaltungen zusammen, ebenso die Kommunikation innerhalb des Clubs. Mitglieder können sich laut Beschreibung für Spiele und Treffen koordinieren, gleichzeitig sei auch eine einmalige Teilnahme für Gäste abbildbar. Im Podcast wurde das als praktische Lösung eingeordnet, um viele Standorte und Termine übersichtlich zu bündeln.Zum Abschluss ging es um den Austausch innerhalb der Brettspiel Community, den der Club über Messen, Treffen und persönliche Kontakte erlebt. Björn beschrieb dabei vor allem die Vernetzung als Mehrwert, weil dadurch Spielideen, Erfahrungen und Gruppen leichter zusammenfinden können.
In der 108. Episode des Brettspiel-News-Team-Podcasts kommen die Gastgeber Dennis, Tobi, Jesper und Nils zusammen, um über ihre neuesten Spieleerfahrungen und Vorsätze für das Jahr 2026 zu diskutieren.Die Episode beginnt mit einem Rückblick auf die guten Vorsätze, die die Runde für das neue Jahr gefasst hat. Tobi teilt seinen Entschluss, seinen "Pile of Shame" – eine Sammlung ungespielter Brettspiele – zu reduzieren und spricht ehrlich über seine Käufe und die Herausforderungen beim Spielen von über 250 Titeln, während Jesper ebenfalls seine Sammlung trackt, um gezielt seine Spieleauswahl zu verbessern.Die Diskussion entwickelt sich weiter, als die Gastgeber ihre Lieblingsspiele und die Herausforderungen des Spielens im neuen Jahr thematisieren. Tobi bringt "Old King’s Crown" ins Spiel, ein asymmetrisches Bietspiel, das ihm zufolge episch und unterhaltsam ist, während Nils "Thebai" vorstellt, ein Spiel, das bei ihm nicht so gut ankam wie die vorherigen T-Spiele, und Jesper seine Begeisterung für "Arche Nova" als Familienspiel teilt. Jesper beschreibt seine Erfahrungen mit der Erweiterung des Spiels und die Herausforderungen an die Siegpunktbedingungen, während Tobi und Nils ihre kritischen Beobachtungen zu "Hot Streak" und "Magical Athlete" im Kontext von Partyspielen hinzufügen.Der Dialog ist dynamisch, da sie über die Vor- und Nachteile verschiedener Spiele sprechen und die Balance zwischen Spaß und strategischem Denken beleuchten. Nils erwähnt, dass er mit der "Invincible"-Serie vertraut ist und das Kartenspiel zu dieser IP als sehr ansprechend empfindet, was die Runde dazu anregt, die Verbindung von Spiele-IPs und deren Anziehungskraft zu diskutieren. Abschließend resümieren die Gastgeber ihre Lieblingsspiele und die damit verbundenen Erlebnisse, und sie ermutigen die Zuhörer, ihre eigenen Spielesammlungen zu überdenken und mehr Spiele zu spielen.Der Podcast schließt mit dem Aufruf, weiterhin die Freude am Brettspielen zu pflegen und Erfahrungen zu teilen.
In dieser Episode steht Patrick im Mittelpunkt, der das Brettspielgeschäft AllGames4You inzwischen führt. Das Interview führte Daniel auf der SPIEL in Essen 2025. Im Gespräch schildert Patrick, wie sich seine private Begeisterung für Brettspiele mit diesem Schritt verbunden hat und welche Pläne er für die Weiterentwicklung des Geschäfts in den kommenden Jahren verfolgt.Zunächst geht es um die Veränderung des Sortiments und der Ladenfläche. All Games for You startete ursprünglich mit einem kleineren Brettspielangebot, nutzt inzwischen aber den Großteil der Fläche für Spiele. Patrick beschreibt, dass die Nachfrage in diesem Bereich deutlich gewachsen ist und sich die Ausrichtung des Shops entsprechend verschoben hat. Parallel dazu habe sich eine aktive Community entwickelt. Regelmäßige Spieleabende und Veranstaltungen sorgen dafür, dass der Laden nicht nur als Verkaufsort genutzt wird, sondern auch als Treffpunkt, an dem Neuheiten ausprobiert und Spielrunden organisiert werden.Ein weiterer Abschnitt dreht sich um Patricks Eindrücke von der SPIEL in Essen. Dort nutzt er die Messe nicht nur, um Neuheiten zu sichten, sondern auch, um Kontakte zu pflegen, mit Verlagsmitarbeitenden zu sprechen und sich über Trends zu informieren. Er gibt Einblicke, wie er Informationen zu neuen Titeln sammelt und daraus Entscheidungen für die Sortimentsplanung ableitet.Im Rahmen des Gesprächs kommen auch Spiele zur Sprache, die ihn zuletzt beschäftigt haben. Patrick nennt dabei unter anderem Boss Fighters als Titel, der während der Messe viel Aufmerksamkeit erhalten habe. Außerdem beschreibt er, dass sich seine eigenen Vorlieben im Lauf der Zeit verändert haben und inzwischen auch kooperative Spiele bei ihm stärker im Fokus stehen als früher.Zum Ende hin wird deutlich, welche Rolle Patrick dem gemeinschaftlichen Aspekt beimisst. Neben wirtschaftlichen Fragen geht es ihm darum, Spielkultur vor Ort zu fördern und Menschen über das gemeinsame Spielen zusammenzubringen. Damit zeichnet die Episode ein Bild davon, wie sich ein stationärer Handel zwischen Sortiment, Veranstaltungen und Szene Vernetzung weiterentwickeln kann.
In dieser Episode des Brettspiel News Podcasts ist Erik zu Gast, der mit Wyrmgold im kommenden Jahr sein erstes Spiel veröffentlichen will. Aufgenommen wurde das Gespräch auf der SPIEL in Essen, am Stand des Spielezentrums Herne. Dort spricht Erik über die Entstehung von Believe in me, please und den Weg von der ersten Idee bis zur geplanten Veröffentlichung 2026. Interviewer ist Daniel.Entwickelt wurde der Titel von einem Trio aus Erik sowie Cornel und Hennecke. Ausgangspunkt waren gemeinsame Gespräche über Brettspiele und darüber, welche Art Erlebnis am Tisch entstehen soll. Im Kern versetzt Believe in me, please die Spielenden in die Rolle von Göttern, die um Gläubige ringen. Nach Eriks Schilderung stand das Thema früh fest, bevor einzelne Mechaniken konkret ausformuliert wurden. Die Gottheiten sind dabei für Naturphänomene zuständig, die im Spielverlauf beansprucht und genutzt werden können. Als Tonvorbilder nennt Erik humoristische Einflüsse, unter anderem Terry Pratchett und Monty Python.Auch die Verlagssuche ist Teil des Gesprächs. Erik beschreibt, dass es zunächst sehr unterschiedliche Reaktionen gab, von Zurückhaltung bis deutlichem Interesse. Am Ende habe sich mit Wyrmgold ein Partner gefunden, der die Grundidee verstanden und das Projekt begleiten wollte.Beim Blick auf den Spielablauf geht es vor allem um Interaktion und Entscheidungen unter Zeitdruck am Tisch. Nach Eriks Angaben kombiniert Believe in me, please mehrere bekannte Bausteine wie Tableau Building und Deck Building. Zusätzlich soll ein verdeckter Stichmechanismus enthalten sein. Über ausgespielte Karten werden Naturphänomene beansprucht, die eigene Gottheit weiter ausgebaut und zugleich die Pläne der anderen im Blick behalten. Ein zentraler Anspruch in der Entwicklung sei gewesen, Downtime zu begrenzen, damit die Partien in Bewegung bleiben und Reaktionen auf gegnerische Züge möglich sind.Zur Gestaltung nennt Erik die Illustratorin Maren, die auch an Pagan gearbeitet hat. Für 2026 ist die Veröffentlichung angesetzt, bis dahin wird laut Erik weiter getestet und am Feinschliff gearbeitet.
In einer neuen Folge des Brettspiel News Podcasts ist Johannes zu Gast, früher Teil des Teams und inzwischen hauptberuflich in der Brettspielentwicklung tätig. Das Gespräch entsteht direkt vor Ort auf der SPIEL in Essen, am Stand des Spielezentrums Herne, und nutzt die Messekulisse als Ausgangspunkt, um über Neuheiten und beobachtete Branchentrends zu sprechen. Interviewer ist Daniel.Naishi als Zwei Personen Spiel mit offener AuslageZum Einstieg stellt Johannes das Zwei Personen Spiel Naishi vor. Thematisch ist es im feudalen Japan verortet und setzt auf strategisches Hand Management sowie Set Collection. Im Kern geht es darum, die eigene Provinz über Karten aufzubauen. Dafür werden Karten aus einer offenen Auslage und aus der eigenen Hand genutzt, wobei Entscheidungen nicht nur die eigene Wertung beeinflussen, sondern auch mit Blick auf den Zugrhythmus der Gegenseite getroffen werden müssen.Johannes beschreibt dabei einen Spannungsbogen aus Punkteaufbau und Schadensbegrenzung. Wer effizient sammelt, kann Wertungsketten vorbereiten, gleichzeitig wird aber immer wieder abgewogen, welche Optionen dem Gegenüber geöffnet werden und wie sich Minuspunkte vermeiden lassen. Ergänzend kommen Spezialaktionen ins Spiel, die einzelne Spielzüge gezielt verschieben können und laut Johannes für zusätzliche Dynamik sorgen.Auch die Gestaltung ist Thema. Johannes verweist auf die Illustrationen von Marine Los Co., die dem Titel eine klare Atmosphäre geben und den japanischen Rahmen visuell tragen.Mythwind erhält eine Erweiterung mit mehr MiteinanderNach Naishi richtet sich der Blick auf Mythwind und eine neue Erweiterung. Johannes ordnet Mythwind als Sandbox Spiel ein, das bislang eher solitär geprägt war, nun aber zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten zwischen Spielenden und Figuren erhalten soll. Im Gespräch stehen vor allem Elemente, die Beziehungen im Dorf stärker betonen, etwa das Aufbauen von Verbindungen zwischen Dorfbewohnern und das gemeinsame Erleben von Ereignissen, die Freundschaften im Spielkontext abbilden.Die Erweiterung wird dabei als Schritt beschrieben, der das bisherige Spielgefühl um eine deutlichere soziale Ebene ergänzt, ohne den offenen, freien Charakter des Grundspiels aufzugeben.Neuheiten von Board Game Circus und beobachtete TrendsIm weiteren Verlauf geht es auch um Neuheiten aus dem Umfeld von Board Game Circus und um Tendenzen, die Johannes auf der Messe wahrnimmt. Genannt wird unter anderem eine wachsende Präsenz von Zwei Personen Spielen, die nicht nur als reines Duell gedacht sind, sondern unterschiedliche Genres abdecken.Als Beispiel kommt Deep Regrets zur Sprache, das Horror Elemente mit einer humorvoll inszenierten Darstellung kombiniert. Johannes hebt dabei vor allem Designentscheidungen hervor, die thematische Reibung bewusst einsetzen, und ordnet dies in eine breitere Entwicklung ein, in der Tonalität und Illustration stärker als eigener Teil des Spielerlebnisses verstanden werden.Einblicke in Arbeit und ZusammenarbeitNeben den Spielen selbst öffnet das Gespräch auch den Blick hinter die Kulissen. Johannes beschreibt seine Erfahrungen im Umfeld von Board Game Circus, spricht über Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren sowie Illustratoren und ordnet ein, welche Rolle Abstimmung, Entwicklungsschritte und Teamarbeit in der Entstehung neuer Projekte spielen. Entlang dieser Stationen entsteht ein Messegespräch, das sowohl Neuheiten streift als auch zeigt, wie stark Trends, Produktion und kreative Entscheidungen in der Praxis miteinander verzahnt sind.
In dieser Folge von Brettspiel News Talk steht „Jurassic Crisis“ im Mittelpunkt. Das Survival Brettspiel von Sperling Games setzt auf eine Dinosaurier Insel als Schauplatz und greift laut Gespräch mehrere Motive auf, die viele aus digitalen Survival Spielen kennen, darunter Sammeln und Verwalten von Ressourcen, Crafting sowie das Zähmen von Dinosauriern. Zu Gast ist Andi von Sperling Games, der das Projekt entwickelt hat und gemeinsam mit Thomas und Stephan über Idee, Mechaniken und den Weg zur Veröffentlichung spricht. Zur Gamefound Kampagne.Im Kern starten die Personen am Tisch ohne nennenswerte Ausstattung und bauen ihre Überlebensgrundlage Schritt für Schritt auf. Dafür werden Rohstoffe beschafft, Aufträge abgearbeitet und Ausrüstung hergestellt. Ein zentrales Element ist dabei das Crafting, das sich als roter Faden durch die Partien zieht und Entscheidungen über Prioritäten, Risiko und Timing verlangt. Ergänzt wird das durch Begegnungen mit Dinosauriern, die nicht nur als Gefahr auftreten, sondern auch gezähmt werden können und damit neue Optionen eröffnen.Interessant ist zudem die Ausrichtung als Teamspiel mit eigenen Zielen. Im Spielverlauf arbeiten die Beteiligten zusammen, sind aber zugleich in Konkurrenz, weil jede Person eigene Vorgaben verfolgt. Diese Konstruktion soll dafür sorgen, dass Absprachen wichtig bleiben, ohne dass alle Entscheidungen vollständig gemeinsam getroffen werden. Für zusätzliche Bewegung im Ablauf sorgen Ereigniskarten und wechselnde Situationen auf der Insel, die laut Gespräch immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen setzen.Andi beschreibt außerdem den Hintergrund der Figuren. Zu Beginn wählt jede Person einen eigenen Charakter mit individueller Geschichte und besonderen Fähigkeiten. Die Charaktere stammen aus unterschiedlichen Zeitepochen und sind auf der mysteriösen Insel gestrandet. Über die Partien hinweg sollen so nach und nach mehr Informationen über die Insel, ihre Gefahren und ihre Besonderheiten sichtbar werden.Auch die Entwicklung von „Jurassic Crisis“ ist Thema. Erste Ideen reichen laut Andi bis 2017 zurück. Seitdem wurde der Entwurf wiederholt angepasst, um ein Gleichgewicht zwischen Komplexität und einem gut steuerbaren Spielfluss zu finden. Dabei spielten Testpartien und Rückmeldungen aus der Community eine wichtige Rolle, die im Gespräch als kontinuierliche Begleitung des Projekts beschrieben werden.Mit Blick auf die Veröffentlichung ist eine Crowdfunding Kampagne geplant, die im Gespräch für Juni 2024 genannt wird. Dabei wird betont, dass ein vollständig ausgearbeitetes Grundspiel im Fokus stehen soll und nicht ein Konzept, das erst über nachträgliche Inhalte fertiggestellt wird. Das Grundspiel ist laut Angaben für 1 bis 2 Personen vorgesehen, mit Erweiterungsoptionen bis zu 4 Personen.
In dieser Folge der Brettspiel-News Quiz-Show geht es um den Titel „Quizmeister 2025“. Peter, Tobi, Nils und Stefan treten in einem klar strukturierten Format gegeneinander an: Sieben Runden, wechselnde Kategorien und pro Frage mehrere Antwortmöglichkeiten. Für zusätzliche Spannung sorgt, dass alle Kandidaten zwei Joker zur Verfügung haben, die sie gezielt einsetzen können, wenn eine Frage zum Risiko wird. Moderation: Daniel.Den Auftakt macht eine Runde rund um „Catan“. Hier werden sowohl historische Details als auch Regeln und spielmechanische Aspekte abgefragt. Schnell zeigt sich: Es reicht nicht, eine Antwort nur zu erahnen – wer sicher punkten will, muss Wissen abrufen und im Zweifel auch begründen können, warum eine Jahreszahl oder Regelvariante plausibel ist.Mit „Klecks für Klecks“ verschiebt sich der Fokus stärker auf Brettspiel-Allgemeinwissen: etwa dazu, wie viele Spiele ein bestimmter Illustrator gestaltet hat oder welche Titel auf Plattformen wie BoardGameGeek besonders viele Bewertungen gesammelt haben. Neben Faktenwissen spielt hier auch ein Gefühl für die Szene mit hinein, weil sich manche Antworten eher über Einordnung als über reines Auswendiglernen nähern.Dazwischen liegen Schätzfragen, die das Feld regelmäßig neu sortieren: Verkaufszahlen, Größenordnungen und Einschätzungen zu bekannten und weniger bekannten Titeln fordern nicht nur Wissen, sondern auch ein gutes Maß für Zahlen und Trends. Immer wieder entstehen dabei kurze Diskussionen am Tisch – mal als Abgleich, mal als humorvoller Schlagabtausch, wenn sich Begründungen widersprechen oder ein Joker plötzlich zum entscheidenden Werkzeug wird.Zum Abschluss wartet mit „Pixel-Brei“ eine visuelle Runde: verpixelte Cover, schnelle Reaktionen und der Vorteil für die Person, die zuerst den richtigen Titel erkennt. Damit wird das Finale weniger zur Rechenaufgabe als zum direkten Duell um Aufmerksamkeit und Wiedererkennung.Am Ende entscheidet die Punktzahl über den Titel – und weil das Feld eng beieinanderliegt, bleibt der Ausgang bis in die letzte Runde offen. Die Episode verbindet Quiz-Struktur mit lockerer Dynamik: Wissen steht im Mittelpunkt, getragen von Wortgefechten, spontanen Allianzen und dem typischen Druck, wenn jede richtige Antwort plötzlich doppelt zählt.
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