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Grenzfrei - der Podcast des Münchner Flüchtlingsrats
Grenzfrei - der Podcast des Münchner Flüchtlingsrats
Author: Münchner Flüchtlingsrat
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© Münchner Flüchtlingsrat
Description
Migration und ihre Auswirkungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten - Das wollen wir mit Grenz:frei. Hier zeigen wir euch wie Integration in München und Deutschland funktioniert und lassen euch teilhaben an der Arbeit mit den Geflüchteten. Wir sprechen über Probleme und Hindernisse, aber auch über die schönen Seiten der ehrenamtlichen Arbeit.
Mehr Infos findet ihr auf unserer Website: www.grenzfrei.net
Neue Folgen gibt es immer am ersten Freitag im Monat.
Mehr Infos findet ihr auf unserer Website: www.grenzfrei.net
Neue Folgen gibt es immer am ersten Freitag im Monat.
27 Episodes
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Es war ein schöner und hoffnungsvoller Moment als ukrainische Flüchtlinge nach der Invasion Russlands mit offenen Armen empfangen wurden. Sie mussten kein Asylverfahren durchlaufen und konnten sofort Arbeit suchen. Gleichzeitig harrten weiterhin bspw. Flüchtlinge aus dem Nahen Osten an der belarussisch-polnische Grenze aus und verloren ihre mediale Aufmerksamkeit. Werden die ukrainischen Flüchtlinge tatsächlich anders behandelt und falls ja, wieso? Diese und weitere Fragen versuchen wir mit dem Journalist Jonas Schreijäg, der sich selbst intensiv mit der Thematik in seiner Reportage „Kein echter Flüchtling“ beschäftigt hat, zu klären.
Wir laden Euch ein auf eine Reise in die Jahre 2015 – 2022. Die Feier der „Willkommenskultur“ wurde abgelöst von kritischen bis skeptischen Tönen: Schaffen wir das wirklich? Wollen wir das überhaupt schaffen? Wir fragen nach der Rolle der Medien: Unbedachte Äußerung oder Meinungsmache? Politische Willensbildung oder Manipulationsversuch? Was darf und muss gezeigt, was sollte besser nicht gezeigt werden? Mit diesen und einigen weiteren Aspekten medialen Framings Geflüchteter beschäftigt sich die neue Folge von „Grenzfrei“.
In dieser Folge vom Grenzfrei geht es um die Geschichte, Staatsstruktur, das politische System sowie politische Situation in Bosnien-Herzegowina. Zu Gast ist Anela Dumonjić sie stammt aus Bosnien und ist zur Zeit Studentin an der Ludwig-Maximilian-Universität.
In dieser Folge von Grenzfrei geht es um die Asylpolitik und die Grenzschutz-Agentur der EU aus dem Blickwinkel von Bernd Kasparek. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Migration und Grenzen.
Wir haben ihn gefragt, was aktuell passiert an den europäischen Außengrenzen, wie es um die Grenzpolitik der EU steht - und wie die EU Flucht und Migration solidarisch und human gestalten könnte.
Link zur Website von Bernd Kasparek: https://b-kasparek.net
Dieser Beitrag kontrastiert die dramatische Geschichte einer transatlantischen Seeflucht von 1939 mit den Fluchtversuchen vieler tausender Menschen im europäischen Mittelmeer des 21. Jahrhunderts.
Wir berichten wie die verfolgten, vom Tod bedrohten Passagiere des Schiffs "St. Louis", sich 1939 in Situationen wiederfanden, die stark an aktuelle Medienbeiträge über Push-Backs und verweigerte Asylanträge an den EU-Außengrenzen erinnern.
Die Genfer Flüchtlingskonvention und das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, die die Aufnahme von Geflüchteten per See und Land international regeln, gab es 1939 noch nicht. Aber auch heute, wo es diese und weitere gesetzliche Regelungen zur Aufnahme von Menschen in humanitären Notsituationen gibt, wiederholen sich Flüchtlingsdramen, die im Ausmaß das der „St. Louis“ noch übertreffen.
Die Worte von Gustav Schröder, dem Kapitän der "St. Louis", sind auch ein knappes Jahrhundert später noch nicht verhallt: "Niemals aber möge die Mahnung vergessen werden, die das tragische Schicksal der Passagiere für die gesamte Menschheit bedeutet, damit sich Grausamkeit und Unmenschlichkeit, wo es auch immer sei, nie wieder breit machen können.“
Quellenangaben zu dieser Folge:
Zeitungsartikel zur Geschichte der St. Louis:
https://www.spiegel.de/geschichte/irrfahrt-der-st-louis-wie-die-usa-937-juedische-fluechtlinge-abwiesen-a-1134494.html
https://www.abendblatt.de/hamburg/magazin/article127570842/Die-St-Louis-war-ihr-Schicksal.html
Zahlen zur heutigen Situation:
https://www.proasyl.de/thema/tod-an-den-aussengrenzen/
Memoiren Gustav Schröder: https://www.natuerlichteambuilding.de/teambuilding-blog/2016/2/15/von-florida-nach-auschwitz-oder-heimatlos-auf-hoher-see-gustav-schrder-1949-kapitel-7-ende
Triggerwarnung: Gewalt gegen Geflüchtete
In dieser Folge von Grenzfrei geben wir euch einen Einblick in die Arbeit des Münchner Flüchtlingsrats.
Thema ist die Ausstellung „Hate Hurts“ die vom 07. bis zum 17. Dezember 2021 im Kösk stattgefunden hat. Gezeigt wurden die Bilder der Fotojournalistin Cinzia d‘Ambrosio, die sie über mehrere Jahre entlang der Balkanroute und in Südeuropa von Geflüchteten gemacht hat. Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Sofia spricht mit der Fotografin, Mitgestaltern und weiteren Ehrenamtlichen über die Idee, das Konzept und die grundlegende Frage: Europa schaut weg - schaust du hin?
https://www.cinziadambrosi.com/index/G00007GMCq6pvVSA
https://www.spiegel.de/politik/ausland/gewalt-gegen-fluechtlinge-foto-projekt-hate-hurts-a-1262244.html
http://muenchner-fluechtlingsrat.de/fotoausstellung-hate-hurts-europa-schaut-weg-schaust-du-hin/
https://taz.de/Polnisch-belarussische-Grenze/!5822377/
Ab Freitag, 03.12.2021
ein Blickwinkel:
Nina Klofac und Helena Grebner von der Münchner Organisation „Save Me“ unterstützen afghanische Ortskräfte, aber auch andere Geflüchtete, die nach der Machtübernahme der Taliban im August mit Evakuierungsflügen aus Kabul nach Deutschland kamen. Mit Ilona Daiker sprechen sie über die große Unsicherheit und fehlende humanitäre Aufnahmeprogramme für diese in ihrem Heimatland hoch gefährdeten Menschen. Um die aktuelle Situation in Afghanistan besser einordnen zu können, sprechen Ilona Daiker und Kathrin Sydow vorab über die geschichtlichen Entwicklungen dieses gebeutelten Landes, das zum Spielball internationaler Interessen wurde und sich seit über 40 Jahren im Kriegszustand befindet.
Im Interview hören wir dieses mal den Blickwinkel von Stefan Keßler, dem stellvertretenden Direktor des Jesuiten Flüchtlingsservice mit den Themen Recht und Politik. Er sitzt im Berliner Büro des Jesuit Refugee Service und macht Lobbyarbeit für Flüchtlinge, unter anderem von 2012 bis 2019 im Konsultativforum der Frontex.
Was er und seine Kollegen dort tun und erreicht haben, wird er uns anschaulich schildern, wir sprechen mit ihm darüber wie Frontex als Agentur europäischen öffentlichen Rechts arbeitet und welche problematischen Situationen sich ergeben können, insbesondere auch in der Zusammenarbeit mit den EU Mitgliedsstaaten.
Viele haben, so wie wir, sicher schon von der EU Grenzschutz Agentur Frontex gehört.
Möglicherweise war dies im Zusammenhang mit Grenzschutz, Geflüchteten und Meldungen über Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen und insbesondere Küsten einiger Staaten. Die Rolle von Frontex wurde uns dabei aber nicht wirklich klar.
Wir haben deshalb beschlossen, einmal genauer aufzurollen, was es eigentlich konkret mit dieser Agentur auf sich hat. Kathrin Sydow und Ellen Duwe Sprechen in dieser Folge über Ihren Recherchen über die Agentur Frontex.
In der aktuellen Folge geht es um die sogenannten Push-Backs.
Push Backs – das sind kollektive, gewalttätige Ausweisungen von Migrant:innen die seit einigen Jahren an den Außengrenzen der Europäischen Union durchgeführt werden.
Im Gespräch mit Michael Schneiss, einem Mitarbeiter von Erik Marquardt (MdEP für B90/Grüne), beleuchten wir Push-Backs genauer und beantworten Fragen wie: Was passiert bei Push Backs genau? Welche Akteure sind beteiligt? Welche Rolle spielt Frontex? Was ist die Rechtslage? Und: Was können wir Bürger:Innen tun, um die Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen zu verhindern?
Mehr Infos auch zu unseren Quellen findet ihr unter:
https://grenzfrei.net/blickwinkel-pushbacks-an-den-europaeischen-grenzen/
Engagement gegen die Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen
Konkrete Schritte, wie Du helfen kannst: https://erik-marquardt.eu/2020/05/11/howtohelp/
Leave No One Behind: https://lnob.net
Kontakt zur Erik Marquardt und Michael Schneiss sowie Informationen über ihre Arbeit
Neuigkeiten über aktuelle Entwicklungen über den Telegramkanal von Erik Marquardt: https://t.me/erikmarquardt
Folgen könnt ihr Michael bei Twitter unter https://twitter.com/MichaelSchneiss
Website von Erik Marquardt: www.erik-marquardt.eu
Erik auf der Website des Europäischen Parlaments, hier findet man auch unsere Parlamentarischen Aktivitäten
https://www.europarl.europa.eu/meps/de/197462/ERIK_MARQUARDT/home
Eriks Team https://erik-marquardt.eu/mein-team/
Quellen
Griechischer Regierungschef legitimiert Pushbacks (auf Griechisch)
https://primeminister.gr/2021/07/04/26906
Rettungsinseln, die zu Pushbacks missbraucht werden
https://www.justsecurity.org/70309/tents-at-sea-how-greek-officials-use-rescue-equipment-for-illegal-deportations/
Regelmäßige Berichte über Pushbacks in der Ägäis
https://aegeanboatreport.com
https://mare-liberum.org/de/
Regelmäßige Berichte über Pushbacks im zentralen Mittelmeer
https://alarmphone.org/de/
https://twitter.com/seawatchcrew
Libysche Küstenwache
Direkte Zusammenarbeit mit Frontex
https://www.spiegel.de/ausland/libyen-wie-frontex-hilft-fluechtlinge-in-folterknaeste-zurueckzuschleppen-a-e80e275d-0002-0001-0000-000177330683
Schießt auf Menschen in Seenot
https://twitter.com/seawatch_intl/status/1410584003065884677?s=20
Weitere Quellen unter: www.grenzfrei.net
Gemeinschaft und Teilhabe: Am 20. Juni 2021 hat sich der der internationale Weltflüchtlingstag 2021 zum zwanzigsten Mal gejährt. Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause konnte der Münchner Flüchtlingsrat hierzu wieder eine Kulturveranstaltung auf die Beine stellen. Wie dieser Tag gestaltet wurde und welche kreativen Acts man sich ansehen konnte erzählt uns Sofia Koussouris. Sie gibt in dieser Folge einen Einblick in die Veranstaltung und Stimmung rund um den World Refugee Day.
Der schöne Text „kleine heile Seifenblase“ aus dem Programmpunkt „Word Up Slam“ von Mikado und KJR Ebersberg wurde geschrieben und vorgetragen von Lisa.
Weitere Programmpunkte waren das Puppentheater von Ekkiko, und Musik von Schüler:innenprojekten, Diane Veronica Mburu, Hip Hop Jam mit Yinkok und Thior, Elie and Friends, Talking People, Vue Belle, One Corner, Arte Oriental. Außerdem beteiligt waren Farhang e.V. und Kikula.
Moderiert haben Zarah Akhlaqi und Souad Alfa
Das Dublin Verfahren - schonmal gehört? Bei diesem Aspekt des Asylverfahrens geht es grundsätzlich darum zu ermitteln, welches Land für die jeweiligen Geflüchteten zuständig ist. Einen genaueren Blick auf diesen Vorgang werfen Jaya Mirani und Sofia Koussouris in unserer aktuellen Folge, indem sie über die Geschichte, Kritik und vieles mehr sprechen.
Merh Infos zu uns findet ihr unter: www.grenzfrei.net
Der Journalist Hussam Al Zaher kam 2015 als Gelüchteter aus Syrien nach Deutschland. Schnell war ihm klar, dass die deutschen Medien viel über Geflüchtete wie ihn berichteten. Und, dass Geflüchtete wie er in den Berichten fast nie zu Wort kamen.
Mit dem Ziel, Geflüchteten eine Stimme zu geben, hat Hussam 2017 die Online Plattform "Kohero" gegründet, auf dem Geflüchtete die Themen beitragen können, die sie beschäftigen.
In dieser Folge sprechen wir mit Hussam und Lilli von Kohero über die Entstehungsgeschichte des Kohero Magazins und ihres Podcasts, darüber, wie sie ihre Themen finden und was ihre Vision für die Zukunft ist.
Mehr über das Kohero Magazin erfährst du hier: www.kohero-magazin.de
Den Multivitamin Podcast gibts unter www.kohero-magazin.de/podcast/
Geflüchtetenberatung während einer Pandemie? Nach knapp einem Jahr Lockdown und Social Distancing haben wir mit Julian Rapp vom Infobus in Ingolstadt gesprochen. Gemeinsam geben wir euch einen Einblick in die Arbeit des Münchner Flüchtlingsrats und wie geflüchtete Personen auch während Covid19 beraten und unterstützt werden können.
Blickwinkel:
Unser Gast Tobias Winkler von der Hilfsorganisation "Liebe im Karton" teilt mit uns seinen Blickwinkel auf die immer noch katastrophalen, menschenunwürdigen Zustände im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos und darum, warum nicht nur dort, sondern auch in anderen Flüchtlingscamps die Hilfe oft nicht so ankommt, wie es sein sollte.
Mehr zu Liebe im Karton findet ihr unter:
https://www.liebe-im-karton.de/
„Flüchtlingswelle“, „Asylantenflut“- Diese Begriffe werden im Zusammenhang mit Geflüchteten oft genannt. Aber was steckt eigentlich dahinter? Welchen Einfluss haben solche Begriffe auf unsere Wahrnehmung? Jaya Mirani und Sofia Koussouris arbeiten ehrenamtlich beim MFR und werfen in dieser Folge einen Blick auf das sogenannte „Framing“ von Geflüchteten. Sie schauen sich gemeinsam mit dem Kommunikationswissenschaftler Professor Lars Guenther an, wie Framing funktioniert und wie Flucht und geflüchtete Personen in den Medien dargestellt werden.
Nach dem Brand im Geflüchtetenlager Moria wurde Kara Tepe zum Ausweichlager. Über die aktuelle Situation in dem Geflüchtetencamp sprechen wir mit Journalistin Franziska Grillmeier in unserer zweiten Podcast-Folge. Sie ist seit 2018 auf Lesbos und berichtet über die unmenschlichen Zustände, unter denen die Geflüchteten dort leiden müssen. Im Gespräch erzählt sie wie es aus ihrer Sicht zu diesen Umständen kam und welche Auswirkung hat das Wegschauen der Europäer hat.
Mehr Infos zu unserm Gast:
https://freischreiber.de/profiles/franziska-grillmeier/
In diesem Podcast ist unser Thema die Situation der Geflüchteten auf Lesbos. Auf einen kurzen geschichtlichen Abriss des Camps Moria folgt ein Gespräch mit Prof Dr. Gerhard Trabert, der vor Ort auf Lesbos geflüchtete Menschen ärztlich versorgt hat. Gerhard Trabert ist Mediziner und Sozialarbeiter, hat u.a. eine Professur an der Hochschule in Wiesbaden, betreibt eine mobile Praxis in Mainz und versorgt so obdachlose Menschen und fährt immer wieder auf Auslandseinsätze in Krisengebiete. In unserer Sendung geht es um seinen letzten Auslandseinsatz auf Lesbos kurz nach der Brandkatastrophe im September diesen Jahres.
Migration und ihre Auswirkungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten - Das wollen wir mit Grenz:frei.
Wie wir das in Zunkunft vorhaben und wer wir sind erzählen wir euch in diesem Teaser.
Wir zeigen euch wie Integration in München und Deutschland funktioniert und lassen euch teilhaben an der Arbeit mit den Geflüchteten. Wir sprechen über Probleme und Hindernisse, aber auch über die schönen Seiten der ehrenamtlichen Arbeit.
Mehr Infos zu uns findet ihr unter: www.grenzfrei.net
In dieser Folge erzählen Schülerinnen des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, wie ihre Lehrerinnen wichtige Projekte gegen Rassismus und für mehr Courage an der Schule ins Leben gerufen haben. Sie berichten von Workshops, Aktionen und dem Engagement des „C-Teams“, das das soziale Klima an der Schule stärken soll. Die Episode gibt einen persönlichen Einblick, wie Schule durch gemeinsames Handeln zu einem Ort von Respekt, Vielfalt und Mut werden kann.





