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Bei Anruf Wettbewerb
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Author: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf / DICE & IKartR
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Wenn Wettbewerbsökonom Justus Haucap und Wettbewerbsjurist Rupprecht Podszun zum Hörer greifen, wird es spannend: Die beiden Professoren der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) diskutieren die aktuellen Fälle aus der Wettbewerbswelt. Von heimlichen Kartellen über die Macht der Plattform-Giganten, dem Digital Market Act (DMA) bis hin zu neuesten Entwicklungen im Kartellrecht: Hier kriegen Sie fundierte Experten-Analyse auf den Punkt. Schluss mit kompliziert – reinhören, verstehen, mitreden!
Ihre Meinung zählt: BeiAnrufWettbewerb@dice.hhu.de
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Wie deckt man eigentlich ein Kartell auf? Und was passiert, wenn beim Bundeskartellamt der Verdacht auf geheime Preisabsprachen aufkommt? In dieser Folge von Bei Anruf Wettbewerb sprechen Rupprecht Podszun und Justus Haucap mit Katrin Roesen, Leiterin der SonderkommissionKartellbekämpfung (SKK) beim Bundeskartellamt. Wenn sie eingeschaltet wird und die Teams des Bundeskartellamts ausschwärmen, geht es um die harten Fälle der Kartellrechtsdurchsetzung: Durchsuchungen organisieren, Beweise sichern, Absprachen aufdecken. Die promovierte Juristin gibt einen seltenen Einblick in die Praxis der Kartellverfolgung. Sie erklärt, wie solche Dawn Raids vorbereitet und koordiniert werden, ohne dabei die Grundrechte jedeseinzelnen aus dem Blick zu verlieren.Außerdem sprechen die drei über die Werkzeuge derKartellaufklärung, die Digitalisierung und Beweissicherung im Home Office. Wie entstehen Preisabsprachen heute – über Plattformen, Messenger oder algorithmische Systeme? Und was bedeutet es für das Kartellrecht, wenn digitale Agenten kollusive Preise erzeugen? Und welche Kartelle gibt es außer Preisabsprachen? Und wo übernachtet man in der Stadt mit Q?🎧 Die Praxis der Kartellverfolgung – in der neuen Folge von Bei Anruf Wettbewerb.
Wenn Märkte schrumpfen oder sich neu ordnen, stellt sich schnell eine alte Frage: Was passiert mit dem Wettbewerb? Darüber sprechen Kartellrechtler Rupprecht Podszun und Wettbewerbsökonom Justus Haucap in dieser Folge von Bei Anruf Wettbewerb – anhand von drei aktuellen Entwicklungen. Zunächst geht es um die Reform des Presse-Grosso. Mit „Fit for Future“ soll der Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften künftig zentral organisiert werden. Das Bundeskartellamt hat die Pläne nach sehr ausführlicher Prüfung nun freigegeben. Doch wenn sich in einer ohnehin schrumpfenden Branche Strukturen bündeln, bleibt die Frage: Stabilisierung oder schleichende Konzentration zulasten kleinerer Grossisten?Von dort führt der Blick zum Briefmarkt. Nach der Insolvenz des größten privaten Konkurrenten DVS erhärtet sich die Dominanz der Deutschen Post auf dem Briefmarkt noch weiter. Wettbewerber kritisieren strukturelle Vorteile – insbesondere die Mehrwertsteuerbefreiung. Brisant ist die Rolle des Bundesfinanzministeriums, das Anträge anderer Zusteller auf Steuerbefreiung nicht weiterverfolgt hat. Abschließend weitet sich die Diskussion auf die Fusionskontrolle. Ein BRG-Bericht im Auftrag von GSMA hinterfragt Maßstäbe und Evidenz der Fusionskontrolle. Der Ökonom Tommaso Valletti widerspricht deutlich und Haucap und Podszun springen ihm bei. Zwischen Strukturwandel, Marktmacht – und am Ende sogar Schweinen im Weltall.Weiterführende InformationenBRG im Auftrag von GSMA - A Dynamic Framework for the Assessment of Horizontal Mergers Pressemeldung Bundeskartellamt - Bundeskartellamt billigt die Pläne der FFF-Gruppe zur Reform des PressevertriebsMonopolkommission, Offene Umsatzsteuerfragen gefährdenExistenz der alternativen Briefdienste!Valetti Tommasso, LinkedIn-Post, Innovations, Mergers and the Myth, that "anything goes"WirtschaftsWoche, Mit der DVS muss der größte Post-Konkurrent in die Insolvenz.Schweine im Weltall
Zwei Themen dominieren diese Folge von „Bei Anruf Wettbewerb“: Im ersten Teil besprechen die beiden Wettbewerbsfreunde von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Justus Haucap und Rupprecht Podszun, das Warnschreiben der US-Wettbewerbsbehörde FTC an 42 Großkanzleien wegen ihrer Teilnahme am Mansfield-Zertifizierungsprogramm. Der Vorwurf: Über das Programm könnten sich Kanzleien bei Einstellungs- und Beförderungspraktiken koordinieren und damit den Wettbewerb auf Arbeitsmärkten einschränken.Haucap betont den verbraucherschützenden Nutzen von Zertifikaten, weil sie Standards absichern, die man selbst nicht überprüfen kann. Podszun warnt dagegen vor Absprachen zwischen Wettbewerbern – wenn Manager gemeinsam Praktiken abstimmen, leidet der Wettbewerb, auch bei guten Zielen. Im zweiten Teil steht Amazon im Fokus. Das Bundeskartellamt kritisiert die Praxis, dass Amazon aus seiner Sicht zu hohe Preise sanktioniert, indem betroffene Händler aus der Buy-Box entfernt werden. Die ausführliche Begründung der Behörde liegt bislang noch nicht vor. Haucap und Podszun ordnen den Fall jedoch eher zurückhaltend ein: Niedrige Preise sind aus Verbrauchersicht grundsätzlich wünschenswert, der Mechanismus wirkt eigentlich intelligent und hat den Preiswettbewerb auf der Plattform eher angeheizt. Eine klare „Theory of Harm“ ist aus ihrer Sicht nicht ohne Weiteres erkennbar. Bringt die noch nicht veröffentlichte Begründung des Bundeskartellamts weitere Erkenntnisse? Weiterführende InformationenJUVE- US-Federal-Trade-Commission greift 42 Großkanzleien anFTC- Federal Trade Commission Chairman Andrew N. Ferguson Issues Warning Letters to Law Firms on Anticompetitive DEI Hiring
Rigorosum in der neuen Ausgabe von Bei Anruf Wettbewerb: Die beiden Wettbewerbsprofessoren der HHU Düsseldorf, Rupprecht Podszun und Justus Haucap, sprechen über Unterschiede in der Promotionspraxis an ihren jeweiligen Instituten. Das bietet Gelegenheit, über kürzlich abgeschlossene Dissertationen zu sprechen.Ökonom Justus Haucap stellt eine Arbeit zu Global Choice Sets vs. Local Choice Sets vor. Im Kern geht es um eine scheinbar einfache, aber zentrale Frage der Marktabgrenzung: Zählen alle theoretisch verfügbaren Alternativen – oder nur die Auswahlmöglichkeiten, die Verbraucher:innen tatsächlich wahrnehmen und nutzen? Dabei zeigt sich auch, wie Bonuskarten das Leben der Kartellwächter vereinfachen können.Kartellrechtler Rupprecht Podszun berichtet aus der juristischen Promotionspraxis, vergleicht Arbeitsweisen von Ökonomen und Juristen und wirft einen Blick auf Promotionskulturen im Ausland, etwa in den Niederlanden. Außerdem stellt er Arbeiten zum Common Ownership vor – mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen für den Wettbewerb.In einer weiteren Dissertation geht es um die Kohärenz von Kartellrecht, DMA und DSGVO: Greifen die Regelwerke sinnvoll ineinander oder droht Unternehmen eine Überforderung durch zu viel Regulierung? Zum Schluss folgt ein Blick auf politische Entwicklungen und den Stand der Dinge in der Kommission Wettbewerb & KI des Bundeswirtschaftsministeriums.LiteraturhinweiseBeems, Belle (2025), The Interaction between Enforcers of Competition Law, the DMA, and the GDPR - An Inquiry into the Coherence of Enforcement across Legal Domains, Kluwer Law International.Weller, Jonas (2025), Aktionärsstruktur und Wettbewerb-Eine theoretische und empirische Untersuchung zur kartellrechtlichen Bedeutung von Common Ownership am Beispiel BlackRock.D-Kart-Adventskalender (2025).
Zum Jahresauftakt 2026 analysieren Rupprecht Podszun und Justus Haucap die Bruchstellen der aktuellen Wirtschaftspolitik. Während die EU bei E-Autos zu umstrittenen Mitteln greift, zeigen nationale Gerichte in Schadensersatzprozessen überraschende Entschlossenheit. Ein Check-up zu drei Themen, die in der Wettbewerbswelt für Schlagzeilen sorgen:Chinesische E-Autos & Mindestpreise: Die EU setzt auf Preisuntergrenzen, doch das Duo Podszun/Haucap bleibt skeptisch. Warum diese Maßnahme keine strukturellen Probleme löst, sondern vor allem neue Wettbewerbsverzerrungen schafft.Neuer Mut bei der Schadensermittlung: Abseits der großen Handelspolitik zeichnet sich in der Rechtsprechung eine Trendwende ab. Anstatt sich in endlosen ökonomischen Gutachtenschlachten zu verlieren, setzen die Gerichte zunehmend Pragmatismus:Idealo vs. Google: Im jahrelangen Streit um den Missbrauch der Marktstellung durch Google Shopping hat das LG Berlin II ein wegweisendes Urteil gefällt. Wir analysieren, wie das Gericht den Schaden konkret beziffert hat und was dieses Signal für künftige Verfahren gegen Tech-Giganten bedeutet.Kartellschaden bei Badarmaturen: Auch in Stuttgart weht ein neuer Wind. Der Insolvenzverwalter der Praktiker-Baumärkte hat erfolgreich Schadensersatz gegen das Armaturen-Kartell erstritten.Das Fazit der Experten: In beiden Fällen wird deutlich: Statt langwieriger, theoretischer Berechnungen wird nun pragmatisch geschätzt. Ein Vorgehen, das die beiden HHU-Professoren ausdrücklich begrüßen, da es den Rechtsschutz beschleunigt und langwierige Verfahren endlich abkürzen könnte.Ein spannender Start in das Wettbewerbsjahr 2026!Weitere InformationenHaucap, J., Karacuka, M. & Inke, H. (2025), Anempirical inquiry into cartel overcharges and cartel fines including an assessment of the EU’s guidelines on cartel fines and damages. Eur J Law Econ. Haucap, J. / Heimeshoff, U. (2022),Kartellschadensermittlung im Spannungsfeld zwischen Präzision und Effizienz: Prinzipielle Anforderungen aus ökonomischer Perspektive und praktische Handlungsoptionen, Zeitschrift für Wettbewerbsrecht.Schweitzer H., Woeste K. (2022), Zum Umgang mitökonomischer Unsicherheit bei der Schätzung von Kartellschäden: Eckpfeiler eines Kartellschadensersatzspezifischen Beweisrechts, Zeitschrift für Wettbewerbsrecht.LG Berlin II 16. Zivilkammer, Urteil vom 13.November 2025 , Az: 16 O 275/24OLG Stuttgart 2. Zivilsenat, Badarmaturen-Kartell
In der letzten Folge vor den Feiertagen drehen Justus Haucap und Rupprecht Podszun noch einmal richtig auf - mit Big Tech: Die Kommission hat mit einer Geldbuße gegen X (ehemals Twitter) wegen Verstößen gegen den Digital Services Act (DSA), mit dem laufenden Google AdTech-Verfahren, einem neuen Verfahren gegen Meta wegen der Einbindung von KI in WhatsApp und einem Verfahren gegen Google wegen KI-Verstößen eine größere Ladung Geschenke für Wettbewerbsfreaks abgeliefert. Zum Auspacken haben sich die beiden Düsseldorfer Professoren einen Kollegen ins Studio geholt: Reinhold Kesler. Er ist Juniorprofessor für Ökonomie und Recht an der Heinrich-Heine-Universität und ein Datenfuchs. Ihm macht keiner ein X für ein U vor, denn Kesler schaut in die Daten, von Apple bis Temu. Das sind spannende Erkenntnisse. Der Gabentisch ist also prall gefüllt – mit den neuesten Fällen, Daten und Streitfragen aus der digitalen Wettbewerbswelt. So kann man ein Jahr mal enden lassen.Shoutout an den formidablen Producer, der auch 2025 wieder am Mischpult saß: Marc Feist!Das Podcast-Team von "Bei Anruf Wettbewerb" verabschiedet sich für dieses Jahr - wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern viel Zeit über die Feiertage zum Nachhören verpasster Folgen. Und machen Sie doch einfach Ihren Liebsten eine Freude, indem Sie ihnen einen richtig guten Podcast empfehlen. Zum Beispiel "Bei Anruf Wettbewerb"! Alles Gute!Weitere Informationen Reinhold Kesler, Bernd Skiera, Lennart Kraft & Tim Koschella (2025), Existence, Antecedents and Consequences of Non-Compliance in Mobile App Markets, DICE Discussion Paper. Morgane Cure, Matthias Hunold, Reinhold Kesler, Ulrich Laitenberger & Thomas Larrieu (2022), Vertical integration of platforms and product prominence, Journal of Economics. Matthias Hunold , Reinhold Kesler &Ulrich Laitenberger (2020), Rankings of Online Travel Agents, Channel Pricing, and Consumer Protection, Marketing Science. Matthias Hunold , Reinhold Kesler & Ulrich Laitenberger, Frank Schlütter (2018), Evaluation of best price clauses in online hotel bookings, International Journal of Industrial Organization.
Die Monopolkommission hat die Lebensmittel-Lieferkette, vom Hof bis auf den Teller, untersucht. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Rupprecht Podszun, aktuell Mitglied der Monopolkommission, und Justus Haucap, der einmal Vorsitzender dieses Beratungsgremiums der Bundesregierung war. Food for thought für die beiden Wettbewerbsprofessoren gab es auch bei zwei Konferenzen, die Haucap besucht hat: Die Competition Policy Conference des DICE und das Forum von Bundeswettbewerbsbehörde und Wifo in Wien. Zwischendurch tischen die Düsseldorfer etwas zur Durchsetzung des Digital Markets Act auf und zum Kartellschadensersatz auf. Zum Abschluss gibt’s ein echtes Schmankerl: Es geht ums Anwaltsgeheimnis. Soll „Legal Privilege“ auch für angestellte Syndikusanwälte in Unternehmen gelten?Sondergutachten 84: Wettbewerb in der LebensmittellieferketteZum Adventskalender D-Kart (ab 1.12.)Competition Policy Conference 2025 Fachtagung von WiFo und Bundeswettbewerbsbehörde in Wien
Rupprecht Podszun war als Mitglied der Monopolkommission in Berlin unterwegs, um der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die neue Sektoruntersuchung „Energie 2025“ zu überreichen. Podszun erklärt, was die Monopolkommission zum Wettbewerb bei Gas, Strom, Ladesäulen und Fernwärme empfiehlt. Außerdem: Die Ludwig-Erhard-Büste kehrt zurück ins Wirtschaftsministerium - und mit ihr der Wettbewerb? Wettbewerbsökonom Justus Haucap war bei den Feierlichkeiten im Ministerium und berichtet von seinen Eindrücken.Weitere InformationenCast4COMPetition Energie 2025Sektorgutachten EnergieRede der Bundeswirtschaftsministerin zur Sozialen MarktwirtschaftErstes wirtschaftspolitisches Symposium des BMWE - Soziale Marktwirtschaft in Zeiten des Umbruchs
Justus Haucap und Rupprecht Podszun, die beiden Düsseldorfer Wettbewerbsexperten, warten zwar noch auf einen Nobelpreis für den lustigsten Kartellrechts-Podcast – in der Zwischenzeit sprechen sie über den Nobelpreis für Wirtschaft 2025. Er ging an drei Innovationsforscher, die Ökonomen Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt. Innovation und Wettbewerb, das zieht sich als Thema durch diese Folge: Fusionskontrolle (samt innovation defence und Investitionszusagen) waren Thema bei der Professorentagung des Bundeskartellamts. In München wurde das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb neu eröffnet. In Mannheim gedachte man der 2024 verstorbenen Kollegin Heike Schweitzer. Und in Berlin startet die Kommission Wettbewerb & Künstliche Intelligenz. Wer dabei ist und worum es geht – wird hier geklärt
In dieser Folge von Bei Anruf Wettbewerb steckt einiges drin: Justus Haucap verrät seinem Wettbewerbsfreund von der HHU Rupprecht Podszun, was er und seine Kolleginnen und Kollegen aus dem Beraterkreis der Wirtschaftsministerin der Bundesregierung empfehlen, damit Deutschland wieder auf den Wachstumspfad zurückkehrt.Rupprecht Podszun bringt im Gegenzug frische Einblicke aus dem Düsseldorfer Gesprächskreis Kartellrecht mit: Die EU-Kommission arbeitet an einem Merger der Merger-Guidelines für horizontale und vertikale Fusionen – was ist der Stand bei diesem Mega-Fusionsvorhaben? Außerdem: Der Wirtschaftspolitische Ausschuss und die AG Wettbewerb des Vereins für Socialpolitik tagten vergangene Woche am DICE. Und: Wie steht es eigentlich um den Wettbewerb im Rüstungssektor? Am Lehrstuhl Podszun hat manunter die Lupe genommen, was das Bundeskartellamt bei Militär-Fällen macht. Weitere InformationenPodszun R. und L. Wardelmann, Wettbewerb und Kartellrecht im Rüstungssektor, Wirtschaft und Wettbewerb, Heft 10 2025. Grimm, V., J. Haucap, S. Kolev & V. Wieland (2015), Eine Wachstumsagenda für Deutschland.
Frisch berufen in den Beraterkreis von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärt Justus Haucap seinem Wettbewerbsfreund von der Heinrich-Heine-Universität Rupprecht Podszun seine erste Ehrenamtshandlung: Das Berater-Quartett will die Rentenversicherung zukunftsfest machen. Von dort starten die beiden Düsseldorfer Professoren aber sofort Richtung Wettbewerb: Der Google-Adtech-Fall bewegte in den letzten Wochen die Gemüter - und natürlich auch Podszun und Haucap. Der war übrigens gerade in Südafrika (dienstlich) und hat spannende Einblicke mitgebracht, u.a. zur Frage eines Public Interest-Tests und der Rolle von Investitionszusagen. Die sind ja schließlich auch in Europa schwer im Kommen. Last but not least: Das Landgericht Dortmund hat dem Bundeskartellamt einen interessanten Brief geschickt... alles rund um Kartellrecht und Wettbewerbsökonomie wie immer in "Bei Anruf Wettbewerb"!
Zurück aus der Sommerpause melden sich Justus Haucap und Rupprecht Podszun diesmal direkt von der Bühne – live beim 8. Düsseldorfer Doktorandenseminar im Kartellrecht! Gemeinsam mit ihrem Gast Christian Kersting, Professor für Bürgerliches Recht sowie deutsches und internationales Unternehmens-, Wirtschafts- und Kartellrecht an der Heinrich-Heine-Universität, diskutieren sie die großen und kleinen Fragen der Wettbewerbspolitik, den besten Bundeskanzler, langweilige Märkte, Fälle und Ratschläge fürs Leben.Die Fragen stellt Anna Kronenberg, Doktorandin bei Prof. Podszun - sie hat sie vorher bei den Teilnehmer*innen des Doktorandenseminars eingesammelt. Eine besondere Folge mit Live-Atmosphäre – direkt, lebendig und mit ordentlich Würze! Anna Kronenberg war Host des BGB-Podcasts „Einfall im Recht💡“: https://linktr.ee/ls.podszun
Frauke Brosius-Gersdorf und das Bundesverfassungsgericht - Wettbewerbsökonom Justus Haucap hat Fragen an Kartellrechtler Rupprecht Podszun. Und der findet zum Glück auch noch einen Dreh zum Wettbewerb bei dieser staatstragenden Thematik... denn darum geht es wie immer in "Bei Anruf Wettbewerb!": Aktuelle Entwicklungen in Kartellrecht und Wettbewerbsökonomie. Diesmal kommentieren die beiden Düsseldorfer Professoren den Tönnies-Fall und eine Entscheidung des OLG Düsseldorf zur UTP-Regulierung (bislang kein HIT). Zum Ende der Vorlesungszeit an der Uni darf Podszun auch noch einen Leitsatz vorlesen, nämlich aus der Urteilsbegründung des BGH im Fusionsfall Meta/Kustomer. Jetzt reinhören!
In dieser Folge wird’s international: Rupprecht Podszun berichtet frisch zurück von der ASCOLA-Tagung in Chicago, wo sich die weltweite Wettbewerbsgemeinde getroffen hat. Neben spannenden Panels zu Themen wie „Labour and Competition“ – also der Wirkung von Kartellrecht auf Arbeitsmärkte – ging es auch um Grundsatzfragen:Welche Ziele sollte das Kartellrecht verfolgen? Wie politisch darf es werden? Und was meint eigentlich das sagenumwobene „public interest“ – geht es um Wettbewerbsfähigkeit oder Demokratie?Und: Wer hat Rupprecht Podszun abgelöst und übernimmt künftig den Vorsitz der ASCOLA? Podszun verrät es – und diskutiert mit Justus Haucap, ob die beiden nun ernsthaft ins Filmgeschäft einsteigen.Weitere Hinweise8. Offenes Düsseldorfer Doktorandenseminar im KartellrechtPrager, Elena, and Matt Schmitt (2021), Employer Consolidation and Wages: Evidence from Hospitals, American Economic Review 111 (2): 397–427.
Großes Programm bei Bei Anruf Wettbewerb: Justus Haucap berichtet vom Symposium der Stiftung Marktwirtschaft im Gedenken an Heike Schweitzer. Mit Rupprecht Podszun spricht Haucap über die Untersagung des Zusammenschlusses von Tönnies und Vion sowie die neue Empfehlung des Bundeskartellamts zur 50+1-Regel im Fußball.Außerdem: Podszun hat sein erstes Monopolkommissions-Gutachten an Verkehrsminister Schnieder übergeben – es geht um die Bahn. Wie Podszun nach Berlin kam – und was im Gutachten steht – wird erörtert. Und: Wer gewinnt die begehrte „Bei Anruf Wettbewerb“-Tasse für Vorschläge zur Schwärzung von Geschäftsgeheimnissen?!Weitere InfosEine Juristin unter Ökonomen - Heike Schweitzers Wirken im Kronberger Kreis, Herausgegeben von Lars P. Feld, Clemens Fuest, Justus Haucap, Volker Wieland und Berthold U. WiggerPressemeldung Bundeskartellamt, Bundeskartellamt untersagt Übernahme von Vion-Schlachthöfen durch Tönnies10. Sektorgutachten Bahn (2025): Sondervermögen Schiene: Jetzt die Weichen richtig stellen!Cast for COMPetition zum Sektorgutachten Bahn2025
In dieser Folge von „Bei Anruf Wettbewerb“ blicken Justus Haucap und Rupprecht Podszun auf die ersten Amtswochen von Teresa Ribera zurück, der die Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission untersteht. Die Erwartungen waren hoch – und jetzt haben die beiden Düsseldorfer Experten für Kartellrecht und Wettbewerbsökonomie Ribera zum ersten Mal live erlebt. Haucap und Podszun analysieren die ersten Signale aus Brüssel. Außerdem geht es um einen Preis für Justus Haucap, die KI-Entscheidung des OLG Köln – gestützt auf den DMA, Fitnessstudios, Andreas Mundt, einen neuen Kommentar zum Kartellrecht und diese Perle der Musikgeschichte: Night Train - Ick renn Durch'n ParkWeitere InformationenKersting / Meyer-Lindemann / Podszun : Kartellrecht - Kommentar zum Deutschen und Europäischen Kartellrecht
Seit zwölf Jahren müssen Tankstellen ihre Preise an die Markttransparenzstelle melden – ein großer Schritt für mehr Wettbewerb an der Zapfsäule. Doch das Bundeskartellamt sieht weiterhin Probleme. Welche Möglichkeiten hat die Behörde, um wirksam gegen hohe Preise vorzugehen? Und wo liegen die Grenzen ihrer Eingriffsbefugnisse? Justus Haucap und Rupprecht Podszun von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf diskutieren die aktuelle Lage auf dem Kraftstoffmarkt – und werfen einen interessierten Blick nach Österreich: Dort läuft die Benzinpreistransparenz offenbar besser. Ein Modell auch für Deutschland? Bevor es um Märkte geht, wird gefeiert: Haucap erzählt, welchen Geburtstag er kürzlich in Berlin mitgefeiert hat. Und zum Schluss wird’s interaktiv: Immer wieder verzögern Akteneinsicht-Anträge Verfahren erheblich. Wie ließe sich dieses Problem lösen? Hörerideen sind gefragt – schreibt uns an BeiAnrufWettbewerb@dice.hhu.de und gewinnt eine der limitierten Bei Anruf Wettbewerb-TassenWeitere InformationenMartin, Simon (2024), Market transparency and consumer search—Evidence from the German retail gasoline market, The Rand Journal of Economics, Vol. 55 (4).Stabile und nachhaltige Finanzen für einen handlungsfähigen Staat, Symposium des Bundesrechnungshofes anlässlich seines 75-jährigen Bestehens
Wenn der Staat zur Beschaffung auf den Markt tritt, ist das Vergaberecht zu beachten. Ob im Brückenbau oder bei Rüstungsinvestitionen – die neuen Milliarden werden die Märkte durcheinanderwirbeln. Justus Haucap und Rupprecht Podszun haben sich prominente Verstärkung geholt, um zu verstehen, wie das Vergaberecht funktioniert. Zu Gast ist bei ihnen Dr. Gabriele Herlemann, Vorsitzende der 2. Vergabekammer beim Bundeskartellamt. Sie erklärt, wie das Vergaberecht funktioniert – und wo es klemmt. Muss sich das Vergaberecht ändern, um schneller zu beschaffen? Welche Stellschrauben gibt es, um effizienter zu werden? Diese Folge von „Bei Anruf Wettbewerb“ ist ein Muss für alle, die bisher dachten, Vergaberecht sei eine trockene Materie – und die sich für Wettbewerb, öffentliche Beschaffung und Rechtspolitik interessieren.Weitere InformationenStellungnahme der Monopolkommission zurBeschaffung im Rüstungswesen
Donald Trump sorgt nicht nur im Welthandel für Turbulenzen. Auch die Wettbewerbswelt steht Kopf. Wie sollte die EU-Wettbewerbspolitik darauf reagieren? Mehr Protektionismus wagen – oder Wettbewerb stärken? Justus Haucap hat dazu einen Gastbeitrag für die FAZ verfasst – und gewährt seinem Wettbewerbsfreund Rupprecht Podszun (und natürlich allen Hörer:innen von Bei Anruf Wettbewerb) exklusive Einblicke. Auch für die Verhandler einer möglichen neuen Bundesregierung lohnt sich das Zuhören: Bleibt dem Bundeskartellamt die Befugnis erhalten, nach § 32f GWB wettbewerbliche Verkrustungen aufzubrechen? Außerdem: Der EuGH-Fall Android Auto. Wie immer gilt: Für Fans von Kartellrecht und Wettbewerbsökonomie ist auch diese Folge Bei Anruf Wettbewerb conditio sine qua non.
Justus Haucap war beim FIW-Symposium in Innsbruck und bringt jede Menge Eindrücke mit: Wer war da und was waren die vorherrschenden Themen? Mit seinem Telefonjoker und Wettbewerbsfreund von der Heinrich-Heine-Universität Rupprecht Podszun diskutiert er in dieser Folge von „Bei Anruf Wettbewerb“, welche Vorteile eine gemeinsame europäische Waffen-Beschaffungsstrategie hätte und weshalb der Stopp der DMA-Verfahren als politisches Druckmittel problematisch ist. Außerdem: Zwei Urgesteine des Wettbewerbs verabschieden sich von der großen Bühne: Armin Jungbluth, früher Leiter des Referats Wettbewerbs- und Verbraucherpolitik im Wirtschaftsministerium, sowie der oberste Wettbewerbsrichter am BGH, Wolfgang Kirchhoff, gehen in den Ruhestand. Und ein Blick nach Österreich – steht dort etwas sinnvolles im Koalitionsvertrag, das die neue Bundesregierung in Sachen Wettbewerbspolitik abkupfern könnte? Einschalten und wettbewerbsfähig bleiben!





