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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders
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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

Author: iRead Media

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Ob aus Literatur, Kunst oder Philosophie: auf lesedusche.de verschaffen wir klassischen Texten Gehör! In unserem Podcast widmen wir (Ulrike und Dirk) uns mit Hilfe spannender Momentaufnahmen ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und teilen mit euch Originaltexte, die wir als besonders anregend empfinden.

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215 Episodes
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"[...] aber ich war wenigstens beruhigt, daß es kein Vegetarier mit langen Locken war, davon gibt es hier böse Exemplare.", stellte Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918) Anfang 1911 fest. Kurz zuvor in Ascona angekommen, hatte sie bewusst darauf verzichtet, sich den Reformern auf dem Monte Verità anzuschließen - obwohl sie gegenüber der freigeistigen, anarchistischen Aufbruchstimmung der Jahre um 1900 durchaus aufgeschlossen war. Was hielt sie vom Mitmachen ab? Hatten sie die anstrengenden Jahre in der Schwabinger Bohème desillusioniert? Hierüber sprechen wir in dieser Episode unter Hinzunahme der interessanten Beobachtungen von Erich Mühsam (1878-1934), der selbst einige Zeit in der Gemeinschaft auf dem Monte Verità verbrachte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=t05BHw8eb8s&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
Heute reisen wir ins London der 1670er Jahre. Die Stadt hat schwere Jahre hinter sich: 1665 raffte die Pest ein Viertel der Bevölkerung hin, 1666 folgte der große Stadtbrand und 1667 der Angriff der Niederländer. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen steht diese Zeit ganz im Zeichen eines unbändigen individuellen Freiheitsdrangs, vom "Merry King" Karl II. (1660-1685) durchaus gern gesehen. In der aufblühenden Theaterszene treffen zwei Ausnahmetalente aufeinander: Aphra Behn (1640-1689) und John Wilmot, 2. Earl von Rochester (1647-1680). Wir betrachten das Schaffen dieser beiden Provokateure, die in ihren unzeitgemäßen Werken die althergebrachte Ordnung aufs Korn nahmen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=PPfFUNSC2Q8&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Ich bin so müde von nichts als Millionen und Actionen zu hören" klagte Liselotte von der Pfalz Ende November 1719 in einem ihrer Briefe. Keine fünf Jahre nach dem Tod des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. (1638-1715) geschieht etwas Ungeheuerliches in seinem Reich: ein ungeahnter, vom Finanzgenie John Law (1671-1729) und Liselottes Sohn Philippe d'Orléans (1674-1723) initiierter Börsenhype nimmt seinen Lauf. Alle, die es sich irgendwie leisten können, wollen dabei sein, als die Aktienkurse immer weiter steigen... Was Liselotte von diesem Spektakel hielt, welche Beobachtungen sie machen konnte und wie die Sache ausging, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=T_HZbROhlk4&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Ich kann mir auch gar nicht erklären, woher das Mädchen die Kühnheit herbezogen hat", wunderte sich Margarete von Navarra (1492-1549) in einem Brief an ihren Bruder, König Franz I., über die strikte Weigerung ihrer eigenen 12jährigen Tochter Johanna (1528-1572), eine für sie arrangierte, rein politisch motivierte Ehe einzugehen. Aber war sie wirklich so entrüstet über diesen Skandal im Sommer 1540, oder stimmte sie Johanna insgeheim sogar zu? Schließlich reifte in den kommenden Jahren der verwegene Plan in ihr, Boccaccios "Decamerone" eine auf eigenen Erfahrungen fußende Novellensammlung gegenüberzustellen, in der es vor allem um eines ging: den Traum vom ungezwungenen Umgang von Mann und Frau, losgelöst von den starren Maßregeln und mit einer Prise derbem Humor gewürzt. Begleitet mit uns Margarete auf ihrem Weg von der angepassten Schwester des Königs zur selbstbewussten Autorin des "Heptameron". 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=Wibw8D0xfEk&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Es giebt ein Wesen auf der Welt, woran mein Geist Jahrtausende verweilen kann", jubiliert Friedrich Hölderlin (1770-1843) im Juli 1796 an einen Freund. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits in Susette Gontard (1769-1802) verliebt, deren Sohn Henry er seit einem halben Jahr als Hofmeister unterrichtete. Beide erlebten kurz darauf den schönsten Sommer ihres Lebens, und Hölderlin ließ die frischen Sinneseindrücke in sein Hauptwerk "Hyperion" einfließen. In dieser Episode sprechen wir über das Schicksal dieses letztendlich unglücklichen Liebespaars und das Zusammenspiel von persönlicher Freiheit, Poesie und Philosophie in den wilden Jahren der frühen Romantik. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=cHAJd7cIQfg&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
"Die alte Schwätzerin Madame Campan erzählt in ihren bald honigsüßen, bald tränennassen Memoiren (...)" polterte Stefan Zweig, um dann aber doch gern auf die dort auffindbaren Informationen zurückzugreifen. Und Goethe las sie ebenfalls mit großem Interesse: die im Todesjahr von Henriette Campan (1752-1822) veröffentlichten Erinnerungen an ihre Zeit als Kammerfrau Marie-Antoinettes (1755-1793). Sie enthalten eine Fülle von Details sowohl zum täglichen Hofleben als auch zu den großen, zunehmend brutalen Umwälzungen ab 1789. Neben dem Weg einer jungen, bürgerlichen Frau in eine so verantwortungsvolle Stellung interessierte uns vor allem die Entstehung ihrer Memoiren. War das überhaupt möglich: nach mehr als 30 Jahren so detaillierte Erinnerungen zu Papier zu bringen? Oder half ein Ghostwriter nach, der einen sehr guten Überblick über die Quellenlage zur Revolution hatte? Deine Meinung interessiert uns! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=DHoPOKU2Rl4&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
"Wie ein Wunderthier haben sie mich aufgesucht, angestaunt, bewundert." schrieb ein sichtlich stolzer Wilhelm Hauff (1802-1827) im Jahr 1826. Heute aber werden "Hauffs Märchen" fast immer an zweiter Stelle genannt nach der großen Sammlung der Brüder Grimm. Und was gehört überhaupt dazu? Ach ja ... "Das Kalte Herz". Und: "Der kleine Muck". Und der "Zwerg Nase". Aber "Das Wirtshaus im Spessart" doch auch, oder? Uns interessierte, wie diese bunte Mischung zustande kam. Wie konnte Hauff in seiner kurzen Lebenszeit so viel schreiben, und warum verblasste im 20. Jahrhundert die Erinnerung an ihn? Um diesen Fragen nachzugehen, verglichen Ulrike und ich die beiden Buchausgaben unserer Kindheit (BRD / DDR) und stießen dabei auf interessante Unterschiede ... 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=DTW2ASZAHwM&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
Weihnachten 1913 in der Donaumonarchie. Überall gärt es, doch am Hof in Wien scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der inzwischen 83jährige Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) versucht mit gewohnt strenger Arbeitsdisziplin, den vielfältigen Herausforderungen in seinem Riesenreich gerecht zu werden. Feste wie Weihnachten waren da eher lästige Pflichtveranstaltungen - oder? Wie lief das Weihnachtsfest konkret ab, wer wurde eingeladen und was gab es zu essen? Wir versuchen, unter Zuhilfenahme des legendären "Schönbrunner Menübuchs" ein wenig hinter die Kulissen zu schauen und die Stimmung so kurz vor der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" einzufangen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipp 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=5WhidzpSIMA&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
"Jane ist versponnen und affektiert", so beschreibt eine Verwandte die 12-jährige Jane Austen (1775-1817). Mag sein, aber zu diesem Zeitpunkt schrieb der auch noch als "durchaus nicht hübsch" bezeichnete Teenager bereits außergewöhnliche Texte, die an den gemeinsamen Leseabenden ihrer Familie vorgetragen wurden. Die drei Notizbücher, die sie bis 1793 füllte und die bis ins 20. Jahrhundert unter Verschluss blieben, machten uns neugierig: Unter welchen Bedingungen schrieb die junge Jane Austen? Wofür interessierte sie sich? Und waren hier schon Ansätze ihrer großen Romane wie "Stolz und Vorurteil" zu erkennen? Darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Bonus 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=QIYoITS4DPk&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
Großbritannien, Anfang 1716. König Georg I., selbst noch nicht lange auf dem Thron, entsendet einen neuen Botschafter nach Konstantinopel: Edward Wortley Montagu. Mit dabei: seine Ehefrau Lady Mary Wortley Montagu (1689-1762) und deren kleiner Sohn. Sie saugt alle Eindrücke förmlich auf, lernt sehr viel (z.B. über eine frühe Form der Pockenimpfung) und berichtet in ihren ausführlichen "Briefen aus dem Orient" sowohl über die Reise quer durch Europa als auch über das Leben im Zentrum des osmanischen Reichs. In unserer Episode sprechen wir über ihre oft völlig neuartigen Beobachtungen und die Wirkung, die sie damit in ihrer Heimat erzielen wollte. P.S.: Das im Video integrierte Gemälde "Das türkische Bad" von Dominique Ingres beruht übrigens auf einer der ganz besonderen Begegnungen Lady Marys, über die wir natürlich auch sprechen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Querverweisen zu ähnlichen Themen 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=NXix1bJ9Y9M&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Freud sagte nicht viel zum Schlußwort und vergab allen ihre Langeweile." notierte Lou Andreas-Salomé (1861-1937) am 6. November 1912 in ihrem Tagebuch, das sie während ihres mehrmonatigen Studienaufenthalts in Wien führte. Hier wollte sie bei niemand Geringerem als Sigmund Freud (1856-1939) alles über das noch ganz neue Fach der Psychoanalyse lernen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es bei den Veranstaltungen konkret zuging, ob sich die Schülerin mit ihrem Lehrer vertrug und was Rainer Maria Rilke mit dem Thema zu tun hatte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipp 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=0kgPk5RPuLw&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
"Mit großem Gefallen, äußerst wohlwollend und gnädig, sah man sich meine Bücher an und nahm sie freudig in Empfang [...] als etwas völlig Neues, da sie von einer Frau verfasst waren." Man spürt den Stolz, den Christine de Pizan (ca.1364-ca.1430) beim Verfassen dieser Zeilen empfunden haben muss. Wir befinden uns im Jahre 1405, mitten in einer düsteren Zeit voller Katastrophen: die Pest, ständige Kriege und Missernten treiben die Menschen entweder in den Tod oder in die Verzweiflung. Zugleich ergeben sich neue Chancen, darunter auch für Frauen wie Christine. Begebt euch mit uns auf die Spuren dieser mutigen Frau, die für ihre Familie kämpfte und als eine der ersten vom Schreiben leben konnte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipps zu Christine de Pizan 😍 https://www.youtube.com/watch?v=BbogNk0Pidw&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww
Er war fast 1,90 Meter groß, mit braunem Teint und schönen Augen, stets exquisit gekleidet und von vorzüglichen Manieren: Giacomo Casanova (1725-1798). Seinem Charme konnte sich 1757 auch Jeanne Marquise d'Urfé (1705-1775), eine der reichsten und wohl auch exzentrischsten Frauen Frankreichs, nicht entziehen. Aber es war keines der zahllosen Liebesabenteuer, die beide zusammenführte, sondern das gemeinsame Interesse an Magie und Zahlenmystik. Betrachten wir also diese eher unbekannte Seite des Mannes, dessen Name später zum Synonym für "Frauenheld" wurde, und die abenteuerliche Überlieferungsgeschichte seiner Memoiren. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Fürst von Lignes Bericht über Casanovas Lebensabend in Böhmen) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=b2e3z3o5MJo&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
„Wir leiden sehr unter Andersen“, gestand Charles Dickens (1812-1870) am 10. Juli 1857 einer Bekannten. Der berühmte, wenn auch leicht exzentrische Besucher Hans Christian Andersen (1805-1875) hingegen schwärmte nach seiner Rückkehr von diesem „Höhepunkt in meinem Leben“. Was bei seinem fünfwöchigen England-Trip konkret geschah, und warum die beiden Bestsellerautoren trotz einiger Gemeinsamkeiten nicht zueinander fanden und danach nie wieder miteinander sprachen, darüber unterhalten wir uns in dieser Folge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Andersens Bericht über seinen Besuch bei Dickens) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=xVQkmzVQsB4&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
"Zähle auf meinen Beistand und meine ganze Zärtlichkeit, die nur mit meinem Leben enden kann." So beendete Maria Theresia von Österreich (1717-1780) im August 1767 ein langes Schreiben an ihre damals 15jährige Tochter Marie Caroline. Mit Instruktionen dieser Art versuchte Maria Theresia, alle ihre Kinder bestmöglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten, also: im Sinne ihres dynastischen Selbstverständnisses. Warum es dabei oft sehr rau zur Sache ging, bei welchen Regelverstößen die Matriarchin überhaupt keinen Spaß verstand und wie die Kinder später darauf reagierten, darüber sprechen wir in dieser Folge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Geheime Notizen von Maria Theresias Sohn Leopold über seine Familie) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=MW-0D2hh2Yo&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Das alte ... Schloß hat eine ganz starke Schale, aber innen verhältnismäßig viel Fruchtfleisch, in dem es sich ziemlich saftig wohnt", so beschreibt Rainer Maria Rilke (1875-1926) im Dezember 1911 seinen neuen Rückzugsort in Duino an der nördlichen Adria. Er kam hierher auf Einladung der Fürstin Marie von Thurn und Taxis (1855-1934), einer gut vernetzten Mäzenin, die er 1909 kennengelernt hatte. Ob ihm das Leben im winterlich einsamen Schloss Duino den erhofften Kreativitätsschub brachte, welche Rolle die Fürstin dabei spielte und was das Besondere an den "Duineser Elegien" ist, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=21gBN2s7RF8&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
"Wenn ich Deine Liebe, Dein Herz, Deine anbetungswürdige Person verliere, verliere ich alles, was das Leben lieb und teuer macht!" Solche Gefühlsausbrüche hatten wir Napoleon Bonaparte (1769-1821) gar nicht zugetraut, bevor wir dessen Liebesbriefe an seine Joséphine genannte, erste Ehefrau und frühere de Beauharnais (1763-1814), lasen. Geradezu besessen von ihr, bombardierte der junge General sie abwechselnd mit sehnsüchtigen Liebesbeteuerungen oder Wutausbrüchen. Was sie in Paris im Jahr nach Ende der Schreckensherrschaft zusammenführte, und wie sich die zweifellos explosive Beziehung weiterentwickelte, darüber sprechen wir in dieser Episode unter Verwendung zeitgenössischer Memoiren. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch aus Napoleons *Liebesbriefen*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=rZ8UPADR9mQ&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
"Eine natürliche Würde ging von ihr aus, flößte den Leichtfertigsten, den höchsten Standesgenossen Achtung ein." erinnerte sich der Literaturnobelpreisträger Romain Rolland (1866-1944) an Malwida von Meysenbug (1816-1903). Heute eher unbekannt, wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts mit ihren "Memoiren einer Idealistin" zum leuchtenden Vorbild – nicht nur für Frauen. Warum? Und wie konnte sie selbst schwierige Geister wie Nietzsche an sich binden und ihnen Freiräume für deren kreatives Schaffen ermöglichen? Darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch zu Malwidas *Memoiren einer Idealistin*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=YEVb8DBZD70&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
"Aber wer hätte gedacht, [...] daß es zwei singenden Damen einfallen könnte, einander die Frisuren zu zerstören," wunderte sich der Autor eines im Juli 1727 veröffentlichten Pamphlets zur Londoner Opernszene. Die tumultartigen Szenen während einer Aufführung in Anwesenheit der Kronprinzessin warfen ein schlechtes Licht auf die von Georg Friedrich Händel (1685-1759) geleitete Royal Academie of Music und verärgerten sogar König Georg I. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es in der Welt der Barock-Oper zuging und ob der "tyrannische" Händel schlussendlich die sehr selbstbewussten Opern-Diven bändigen konnte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Auf https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen findest du verschiedene Möglichkeiten 😍 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch aus Romain Rollands *Bildnis Händels*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=mm4hHmD4BKU&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
"Sie wohnt in meiner Zurückgezogenheit und Einsamkeit, wie ein besserer Theil meiner selbst." Im Jahr 1588, auf dem Höhepunkt der Hugenottenkriege, lernen sich Michel de Montaigne (1533-1592) und Marie de Gournay (1565-1645) in Paris kennen. Sie will den berühmten Verfasser der "Essais" unbedingt daten, und er ist nach dem Treffen so begeistert, dass er sie zur "Tochter im Geiste" erhebt und an seinen "Essais" mitarbeiten lässt. Dass daraus einige Verwirrung für die Nachwelt entsteht, können sie nicht ahnen ... Begebt euch mit uns auf die Spur dieser beiden ungewöhnlichen Literaten und ihrer geistigen Spaziergänge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Auf https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen findest du verschiedene Möglichkeiten 😍 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=2TrbiWL6OtM&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
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