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Stadtbibliothek Stuttgart
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Seit Mitte 2025 steht die elektronische Patientenakte für alle zur Verfügung – nach ein paar kleineren oder größeren Sicherheitsproblemen im Vorfeld, sei es vor einem Jahr auf dem 38C3 oder Ende April zum deutschlandweiten Start. Zeit ein Fazit zu ziehen.
Die ehemalige BKA-Ermittlerin Irina Starilenko soll einem ukrainischen Flüchtling helfen, der eines Mordes beschuldigt wird. Obwohl er unschuldig ist, kann sein Alibi nicht bezeugt werden. Irina begibt sich auf die Suche nach dem wahren Täter – und stößt auf gefährliche Kräfte.
In ihrem 2023 für den Leibinger Comicbuchpreis nominierten Sachcomic verbindet Tine Steen Fachwissen und Humor und beleuchtet auch die Schattenseiten kollaborativen Arbeitens. Das gemeinsame Schaffen von Comic-Räumen bildet den Rahmen der Veranstaltung und wird im Anschluss mit dem Publikum diskutiert.
Die Mafia ist keineswegs verschwunden, sondern agiert heute zunehmend unsichtbar. Wie sie ihre Strategien verändert hat und welche Folgen dies für die Zivilgesellschaft hat, zeigt die Ethnosoziologin Dr. Anita Bestler in ihrem Vortrag.
In seinem neuen Buch warnt er vor schrankenloser Militarisierung und permanentem Ausnahmezustand. Anhand aktueller Konflikte zeigt er, wie politische Strategien ihre eigenen Feinde hervorbringen, und entwirft Perspektiven für eine neue Friedensordnung.
Nach einem Autounfall irgendwo in Deutschland landet der Engländer Jeremy Ash schwer verletzt im Krankenhaus – ohne Geld, ohne Orientierung. Es beginnt ein aberwitziger Aufenthalt in einer fremden Stadt, einem kafkaesken Absurdistan aus Bürokratie, Panikmomenten und nächtlichen Verfolgungsjagden, in dem hinter jeder Ecke neue Bedrohungen lauern.
Rainer Maria Rilkes Texte sind geprägt von eindrucksvoller Bildsprache und der Auseinandersetzung mit Leben, Tod und Menschsein. Anlässlich seines 100. Todestages werden ausgewählte Gedichte und Erzählungen präsentiert.
Eine Ausstellung, die sich den allgemein als lästig empfundenen Fliegen widmet? Warum? Ein Gespräch und eine Führung bieten Antworten.
Videospiele haben sich in den letzten Dekaden zu einem der zentralen popkulturellen Medien entwickelt. Das wirft die Frage nach ihrer Kunstfähigkeit ebenso auf, wie die Frage nach ihrem Ort innerhalb der etablierten Künste. Der Vortrag zeigt zum einen, was es heißt, das Videospiel als kunstfähiges Medium zu verstehen und entwickelt eine Kritik des klassischen Systems der Künste: Mit Blick auf Videospiele lässt sich zeigen, dass die Etablierung von Künsten weder stabil noch abschließend bestimmt werden kann.
Moderation: Matthias Wieland | Sängerin, Schauspielerin, Schriftstellerin – Hildegard Knef war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Von Berlin über Hollywood war sie stets im Zentrum des Showgeschäfts und eine frühe Weltbürgerin. Sie trotzte Konventionen und erfand sich immer wieder neu. Vom Aufwachsen im Nationalsozialismus zum jungen Filmstar der UFA, Skandalen im Nachkriegsdeutschland bis hin zu ihren Erfolgen am Broadway und als Chansonsängerin – ihr Leben war ein ständiges Auf und Ab zwischen Ruhm und persönlichem Leid.
Moritz Stetter zeichnet das facettenreiche Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerin, die mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ unsterblich wurde.
Moderation: Björn Springorum | Live-Zeichnen: Hanna Wenzel | Eine Karriere als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer.
Leben wir in einem Land, in dem, wer reich ist, das Gesetz nicht fürchten muss? Anne Brorhilker, ehemalige Staatsanwältin und Cum/Ex-Chefermittlerin schildert erstmals ihre erstaunlichen Erfahrungen mit der Finanzelite, blickt hinter die Kulissen.
Sara Dahmespricht in der Auftaktveranstaltung mit Gabriela Oberkofler gemeinsam überInspirationsquellen, künstlerische Strategien und die Idee
des Archivs – und laden ein, die Kunstwerke in der Stadtbibliothek neu zu entdecken und auszuleihen.
Wasser wird durch Klimaextreme und hohe Nutzung knapp. Drohen Konflikte zwischen Industrie, Landwirtschaft, Haushalten und Naturschutz – oder lassen sich Lösungen frühzeitig finden?
Eduard Mörikes Märchen von der Wasserfrau am Blautopf, die ein Kind nur nach fünfmaligem Lachen bekommen konnte, wurde 1853 veröffentlicht. Es machte die Quelle zu einem geheimnisvollen Ort der Sehnsucht. Barbara Stoll liest zum 150. Todestag von Mörike.
Moderation: Christian Westerhoff | 1973 besucht Historiker Hans Singer den Ex-Kriminalkommissar Gereon Rath, um Polizistenmorde von 1931 und DDR-Vergangenheit zu erforschen. Das Gespräch deckt überraschende Geheimnisse aus Ostberlin 1953 auf.
Vor 10 Jahren wurde auch in Marbach ein Repaircafé gegründet und öffnet
seit dem etwa alle sechs Wochen seine Pforten für hilfesuchende Gäste und
reparaturbedürftige Geräte.
Europäische und chinesische KI-Strategien unterscheiden sich stark. Beide streben digitale Selbstbestimmung an, jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen und Erfolgen im globalen Wettbewerb um wirtschaftliche und politische Macht.
Lena Schättes autofiktionaler Roman erzählt von Sucht, Liebe und Identität in einer von Abhängigkeit geprägten Familie. Die Protagonistin sucht ihren Platz in der Welt. Das Buch wurde mit dem W.-G.-Sebald-Preis ausgezeichnet und steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.


















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