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Mobilitätsfunk
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Mobilitätsfunk

Author: Vesputi GmbH

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Description

Der Mobilitätsfunk ist ein Podcast rund um das Thema vernetzte Mobilität. In unserem Podcastformat führen wir 30-minütige Gespräche mit Expert:innen zu verschiedenen Themen der modernen Mobilitätslandschaft. Unser Ziel ist es, unseren Hörer:innen einen Einblick in die vielseitige Welt der Mobilität zu geben und spannende Konzepte und Ideen vorzustellen.

Wir bedienen eine komplexe Nische. Zu unseren Hörer:innen zählen sowohl Entscheider:innen in Verkehrsverbünden, Verkehrsbetrieben und neuen Mobilitätsdienstleistern, als auch Fachleute aus anderen Bereichen der Mobilitätsbranche und Personen mit einem allgemeinen Interesse an Mobilitätsthemen, die möglicherweise kein Fachwissen besitzen.
141 Episodes
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Linus Frank spricht mit ‌Klaus Bamberger über die Zukunft der klimafreundlichen Mobilität in Wien – und darüber, warum es im ÖPNV nicht darum geht, Fahrgastzahlen um jeden Preis zu steigern, sondern den Umweltverbund als Ganzes zu stärken. Wien zeigt eindrucksvoll, wie klare politische Ziele, Nutzer:innen-Orientierung und wirtschaftlicher Realismus zusammenwirken können. Highlights der Folge: Ambitioniertes Zielbild der Stadt Wien verfolgt das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 mit klarem Commitment. Push-Maßnahmen wie Parkraummanagement und Flächenumverteilung treffen auf Pull-Maßnahmen wie Netzausbau, hohe Angebotsqualität und Zuverlässigkeit. Der Modal Split wird gezielt zugunsten des Umweltverbunds verschoben – nicht symbolisch, sondern messbar. Umweltverbund statt reiner Fahrgastlogik Entscheidend ist nicht, dass jede Strecke mit dem ÖPNV gefahren wird, sondern dass ÖV, Rad- und Fußverkehr gemeinsam wachsen. Kurze Wege, integrierte Stadtplanung und ergänzende Mobilitätsangebote gehören genauso zur Lösung wie Bus und Bahn. Schnittstellen mit Wirkung – besonders im Tourismus Mit der Ticketvertriebsschnittstelle der Wiener Linien können Partner ÖPNV-Tickets direkt in ihre Angebote integrieren. Für Tourist:innen bedeutet das: kein App-Zwang, keine Automaten, sondern Mobilität dort, wo sie ohnehin buchen. Der ÖPNV wird Teil attraktiver Bündel statt isoliertes Produkt. Die Mobilitätswende gelingt, wenn Angebot, Nutzer:innen-Erlebnis und Daten clever zusammenspielen!
Lorenz spricht gemeinsam mit ‌Juliane Vettermann vom MDV und Jörg Müller vom ‌Lots* intensiv über neue Kommunikationsansätze für nachhaltige Mobilität – und was Verhaltensänderung heute tatsächlich braucht. Highlights der Folge: - Kommunikation wirkt – aber nur differenziert: Es genügt nicht, einfach nur „mehr“ zu kommunizieren. Veränderungskommunikation muss zielgerichtet erfolgen, verschiedene Stufen der Verhaltensänderung berücksichtigen und sich individuell an Zielgruppen anpassen. - Framework für wirksame #Mobilitätskommunikation: Das 4-Stufen-Modell nach @‌Sebastian Bamberg bietet einen klaren Fahrplan – von Bewusstwerdung über Absichtsbildung und Handlung bis zur Stabilisierung neuer Routinen. Damit lassen sich Kommunikationsmaßnahmen deutlich gezielter und messbarer einsetzen. - Budget smart nutzen: Mehr Wirksamkeit bedeutet oft nicht mehr Kosten – im Gegenteil. Wer Kommunikationsbudgets gezielter einsetzt, kann mit weniger Mitteln mehr erreichen und die #Mobilitätswende effektiver vorantreiben. Für alle, die im Bereich Mobilität, Kommunikation oder Stadtentwicklung tätig sind: Das vorgestellte Framework bietet eine praxisnahe Orientierung für mehr Fokus, mehr Wirkung und mehr Impact in Mobilitätsprojekten.
‌Linus Frank spricht mit Oliver Glaser, Geschäftsführer der MVG, über urbane Schienenmobilität in München. Besonders spannend: Digitalisierung, Kulturwandel und Nachhaltigkeit sind die Schlüsselfaktoren. Highlights der Folge: Assistenzsysteme & Autonomes Fahren: Noch steckt vieles in der Entwicklung – vor allem bei der Tram. Aber klar ist: Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheit und sind ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Autonomie. Oliver Glaser gibt Einblicke in Pilotprojekte und zeigt, warum sich München nicht mit Greenfield-Lösungen vergleichen lässt. Nachhaltigkeit als Systemfrage: Instandhaltung, Leichtbau, smarte Prozesse und sogar der Hybrid-Gleiskraftwagen: Die MVG denkt Nachhaltigkeit ganzheitlich – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Besonders spannend: Wie autonome Systeme langfristig zur Energieeffizienz beitragen könnten. Fachkräftemangel als Innovationsmotor: Der Mangel an Fachkräften zwingt zu neuem Denken. Von Lean-Management-Ansätzen in Werkstätten bis zu digitalisierten Arbeitsprozessen: Effektivität und attraktive Arbeitsbedingungen werden so gezielt gefördert, um auch zukünftig verlässlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Highlights der Folge: Multiservice statt nur Multimodal Die Zukunft heißt Mobility-as-a-Feature (MaaF). Nicht nur Verkehrsunternehmen, sondern auch Versicherungen, Arbeitgeber oder Banken können durch gezielte Anreize nachhaltiges Verhalten fördern und Mobilitätsökosysteme aktiv mitgestalten. Verhaltensänderung bleibt der Schlüssel – und die Herausforderung Ob in Helsinki oder Sydney: Die meisten Menschen bleiben bei ihren gewohnten Mobilitätsroutinen. Der Gamechanger? Individuelle Mobilitätspakete, die mit Hilfe von KI passgenau geschnürt werden – datenbasiert, personalisiert und relevant. Das Auto gehört dazu – aber smart integriert Statt das Auto zu verdrängen, braucht es kreative Carsharing-Modelle mit echtem Community-Gedanken – wie z. B. Fahrgemeinschaften in Kirchengemeinden. Ziel: Weniger Fahrzeuge, bessere Auslastung, mehr Teilhabe. Von Ego- zu echten Ökosystemen David Hensher wünscht sich, dass wir Mobilität nicht länger als isoliertes Produkt denken, sondern als Teil eines größeren Ganzen – mit allen Akteuren an einem Tisch.
In der LIVE-Folge von Mobilitätsfunk auf der ‌Smart Country Convention spricht ‌Lorenz mit ‌Ivan Selednikov von UnternehmerTUM über die Herausforderungen und Chancen, wenn Städte, Unternehmen und Startups gemeinsam an neuen Mobilität Lösungen arbeiten. Highlights der Folge: Gemeinsam Innovation vorantreiben: UnternehmerTUM vernetzt Unternehmen, Startups und Kommunen, um Innovationen erfolgreich auf die Straße zu bringen – vom Peer-to-Peer-Carsharing bis hin zu neuen Lösungen im Parkraummanagement. Projekte mit Wirkung: Pilotprojekte wie das Carsharing mit ‌Flinki und Anymove zeigen, dass technische Lösungen existieren – aber gesellschaftliche Akzeptanz und rechtliche Rahmen bleiben zentrale Hürden. Zukunftstrends im Fokus: Themen wie Ladeinfrastruktur für E-Trucks, autonome Mobilität und effizientere Nutzung bestehender Ressourcen durch Digitalisierung werden als Schlüsselthemen in den kommenden Jahren gesehen.
Lorenz Nitsch spricht mit ‌Barbara Hefner und Julian Bansen darüber, wie nachhaltige Mobilität durch Beteiligung und Sharing im Quartier gelingen kann. Ihr Reallabor MobiQ zeigte eindrucksvoll, wie Mobilitätsprojekte in unterschiedlichen Regionen – vom ländlichen Raum bis zum urbanen Quartier – gestaltet, getestet und verstetigt werden können. Highlights der Folge: Beteiligung als Erfolgsfaktor: Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Bürger*innen und lokale Akteure frühzeitig einbezogen, ernst genommen und motiviert werden – das schafft Identifikation und treibt Veränderungen voran. Vielfalt als Chance: Unterschiedliche Quartierstypen – Stadt, Mittelstadt, Dorf – bringen unterschiedliche Herausforderungen und Lösungen mit sich, bieten aber auch die Chance, übertragbare, anpassbare Konzepte für nachhaltige Mobilität zu entwickeln. Handbuch für die Praxis: Das im Projekt entwickelte Handbuch „Mobilität gemeinsam gestalten in 10 Schritten“ unterstützt Kommunen und Initiativen ganz konkret dabei, eigene Mobilitätsprojekte zu starten und zu verstetigen. Tipp: Wer selbst Mobilitätsprojekte starten will, profitiert davon, offen zu sein, Geduld zu haben und vor allem: Gute Beispiele nutzen, den Austausch suchen und engagierte Netzwerke bilden.
Wie schafft man es, Berlin noch besser zu vernetzen? Und was passiert, wenn Scooter, ÖPNV & Co. nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander gedacht werden? In dieser Folge spricht ‌Lorenz Nitsch mit ‌Nele Klettke, Produktmanagerin, und Michael Bartnik, stv. Abteilungsleiter bei ‌Jelbi, über die Erfolgsgeschichte von Jelbi – vom innovativen Pilotprojekt bis hin zum festen Bestandteil der ‌BVG-Strategie. Highlights der Folge: Ganzheitliche Mobilitätsplattform: Jelbi bündelt als zentrale Plattform zahlreiche Mobilitätsangebote in Berlin – von ÖPNV über Scooter und Fahrräder bis hin zu Carsharing. Über 90 % der Sharing-Fahrzeuge in Berlin sind inzwischen in die Jelbi-App integriert, sodass Benutzer*innen ihre Mobilitätsbedürfnisse flexibel und einfach abdecken können. Sharing & Infrastruktur Hand in Hand: Neben der App setzt Jelbi auf ein wachsendes Netzwerk von physischen Mobilitätsstationen, das gezielt mit Partnern wie Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen ausgebaut wird. Diese Netze helfen nicht nur bei der ersten und letzten Meile, sondern entlasten durch eine intelligente Steuerung auch die Gehwege in der Stadt. Innovationsmotor Mobilitätsbudget: Jelbi bietet Unternehmen inzwischen ein innovatives Mobilitätsbudget für Mitarbeitende an, das die Nutzung verschiedenster Verkehrsangebote ermöglicht – alles digital und unkompliziert. So bekommen Arbeitgeber*innen ein starkes Tool für nachhaltige Mobilität und CO₂-Reduktion, das sich in der Praxis flexibel und effizient umsetzen lässt. Das nächste große Ziel: Expansion über Berlin hinaus! Mit dem neuen Projekt „Max“ wird an einer deutschlandweiten MaaS-Plattform gearbeitet. Mehr über Jelbi erfährt ihr in diesem Whitepaper: https://www.jelbi.de/wp-content/uploads/2025/08/250730-Whitepaper-Ergebnisse-sechs-Jahre-Jelbi.pdf
‌Linus Frank spricht mit Benjamin Pfeifer, CCO bei Ioki, über datengetriebene Verkehrsplanung – und darüber, warum Flexibilität und echte Nutzerzentrierung entscheidend für die Mobilitätswende sind.
Linus Frank blickt mit Sebastian Popp und ‌Mareike Rauchhaus von hinter die Kulissen des Bikesharings. Sie geben Einblicke, wie Nextbike gemeinsam mit Städten und Verkehrsunternehmen an nachhaltigen, multimodalen Mobilitätslösungen arbeitet.
Schon seit langer Zeit heißt es: Die Nutzung des ÖPNV muss sich verdoppeln, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen – doch was bedeutet das eigentlich für uns Menschen, die mobil sein wollen? In der aktuellen Folge spricht ‌Linus mit Sampo Hietanen – einem der Pioniere des Konzepts Mobility as a Service (MaaS). Sampo hat uns mitgenommen in seine Vision einer Mobilität, die nicht auf das Auto als Statussymbol setzt, sondern auf Freiheit, Flexibilität und Nachhaltigkeit. Warum die Verdopplung der ÖPNV-Nutzung allein kein sinnvolles Ziel ist. Wie Abo-Modelle den Schlüssel für einen echten Wandel darstellen. Und warum User Experience (UX) und Vertrauen mindestens genauso wichtig sind wie Technologie. Besonders spannend: Sein Gedanke, dass Mobilität nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern als Feature in ganz andere Lebensbereiche integriert werden muss – sei es Wohnen, Arbeit, Events oder sogar… die Kirche.
Highlights der Folge: Mobility as a Feature denkt Mobilität über die klassische Plattform hinaus: Mobilitätsdienste werden in andere Produkte und Services integriert – zum Beispiel beim Shopping, im Tourismus, bei Events oder in der Immobilienwirtschaft. Nutzerbedürfnisse im Fokus: Es geht nicht mehr nur darum, von A nach B zu kommen, sondern Mobilität direkt im Kontext des jeweiligen Anwendungsfalls bereitzustellen – etwa indem das Theater- oder Eventticket automatisch mit einem passenden ÖPNV-Angebot verknüpft wird. Große Chancen für Zusammenarbeit und Innovation: Gerade für Städte, ÖPNV-Betriebe und neue Mobilitätsdienstleister bieten sich neue Chancen durch kooperative Geschäftsmodelle, die das Nutzererlebnis verbessern und neue Märkte erschließen können. Besonders spannend: Nicolai teilt seine Vision, wie KI und Sprachsysteme die Mobilität von morgen innovativer und individueller gestalten können. Und er hat einen besonderen Wunsch für den Radverkehr – was wünscht ihr euch für die Mobilität der Zukunft?
In der Folge geht’s um Innovationen in der urbanen Mobilität: mit einer smarten Hängebahn, die Individualverkehr neu interpretiert – nachhaltig, effizient, direkt. Highlights der Folge: Individuell unterwegs: App-gesteuerte Kabinen (bis zu 4 Personen), die von A nach B ohne Zwischenstopp schweben – benutzerdefiniert, komfortabel & ohne Stau. Nachhaltig & kosteneffizient: Mit nur ~5 Mio. €/km deutlich günstiger als eine U-Bahn – und mit begrünten Trägern, die die Stadt verschönern statt versiegeln. Flexibel einsetzbar: Ob in der Stadt, in der Logistik oder auf Werksgeländen – sogar Anfragen aus Asien zeigen: Das Interesse an der Ottobahn ist global! Besonders spannend: Das Ziel ist nicht, das Auto komplett zu ersetzen, sondern Innenstädte gezielt zu entlasten. Und wenn man es langfristig mit dem Zugnetz kombiniert? Dann wird’s richtig schnell – über 200 km/h können die Kabinen unterwegs sein.
‌Lorenz Nitsch spricht mit Anna Filby und Max Beitler vom ‌Young Mobility Network darüber, wie sie junge Talente in der Mobilitätsbranche zusammenbringen, fördern und inspirieren. Was als Austausch im Homeoffice startete, ist heute ein stark wachsendes Netzwerk und ein einmaliger Anlaufpunkt für Young Professionals im Mobilitätssektor. Highlights der Folge: Offen für alle mit Veränderungswille: Es gibt keine Altersgrenze – willkommen sind alle, die sich für Innovationen und Austausch in der Mobilität begeistern Vielfältige Formate & echte Community: Von digitalen Sessions, Stammtischen und Exkursionen bis hin zu geführten Messebesuchen und Job-Börsen – das Netzwerk lebt vom persönlichen Austausch und der aktiven Mitgestaltung durch die Mitglieder Nachhaltigkeit & Diversität im Fokus: Die junge Generation bewegt vor allem das Thema nachhaltige und gerechte Mobilität – sie will neue Perspektiven einbringen, Trends mitgestalten und gemeinsam mit erfahrenen Akteuren noch einmal „anders machen“
In dieser Folge spricht ‌Lorenz Nitsch mit Thorsten Fromm, Mitglied im Präsidium der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft, über den Deutschen Mobilitätskongress und das Voneinanderlernen zwischen den Branchen. Highlights der Folge: Verkehrsträger vernetzen: Der Deutsche Mobilitätskongress zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den verschiedenen Branchen und das Lernen voneinander ist, um innovative Lösungen in der Mobilitätsbranche zu entwickeln. Blick über die Grenze: Die Schweiz als Gastland inspiriert mit durchdachten ÖPNV-Konzepten und nachhaltiger Infrastrukturfinanzierung, die als Vorbild für Deutschland dienen können. Innovationspreis der Mobilitätswirtschaft: Jedes Jahr werden Projekte ausgezeichnet, die wirklich einen Unterschied machen – wie z. B. leuchtende Bahnsteigkanten, die mehr Sicherheit für Fahrgäste schaffen.
Lorenz Nitsch spricht in dieser Folge mit Dr. Philipp Scharfenberger, Vize-Direktor der Institut für Mobilität, und Luisa Stöhr, Doktorandin am Institut für Mobilität, von der Universität St. Gallen über ihre neue Studie zur beruflichen Mobilität und wie Unternehmen den Wandel in diesem Bereich gestalten können. Highlights der Folge: Mobilität als Wettbewerbsfaktor: Unternehmen treiben die Umgestaltung ihrer Mobilitätsangebote vor allem durch zwei Hauptmotive: Nachhaltigkeit und Arbeitgeberattraktivität. Doch was passiert, wenn sich diese beiden Ziele widersprechen? Erfolgreiche Konzepte finden eine Balance. Daten als Schlüssel zur Veränderung: Wer die Mobilitätswünsche der Mitarbeitenden kennt, kann gezielt steuern. Datenbasierte Lösungen helfen, Angebote zu schaffen, die sowohl den ökologischen als auch den praktischen Anforderungen gerecht werden. Mobilitätsbudgets als Steuerungsinstrument: Statt klassischer Dienstwagen setzen viele Unternehmen auf flexible Mobilitätsbudgets. Durch gezielte Anreize – etwa höhere Parkgebühren vs. subventionierte ÖV-Tickets – können nachhaltige Verkehrsmittel attraktiver gemacht werden. Links für weitere Infos: Dokumentation: https://youtu.be/VQHxMW_auHk Projektbericht zum Nachlesen: https://imo.unisg.ch/wp-content/uploads/2025/03/BeruflicheMobilitaetNeuGestalten_Projektbericht_FutureMobilityLab.pdf Mehr zum Future Mobility Lab: https://imo.unisg.ch/de/future-mobility-lab/
‌Linus Frank spricht in dieser Folge mit Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg über die Zukunft der Mobilität und die Strategien zur Erreichung von Klimazielen. Highlights der Folge: ✅ Digitalisierung als Schlüssel zur Verkehrswende: Smarte Technologien sind Game-Changer, um den ÖPNV effizienter und attraktiver zu gestalten. ✅ Neue Mobilitätskonzepte für mehr Nachhaltigkeit: On-Demand-Angebote, automatisiertes Fahren und eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel reduzieren Emissionen und machen klimafreundliche Mobilität alltagstauglich. ✅ Fortschrittliche Ticketlösungen: Das Deutschlandticket führt durch Einfachheit und Zugänglichkeit zu einem Anstieg der Nutzerzahlen und zeigt, wie wichtig innovative Tarifsysteme für die Förderung des öffentlichen Verkehrs sind. Ein weiteres Highlight ist die Planung für die IT-Trans 2026, eine führende Messe für digitale und vernetzte Mobilität. Dort wird diskutiert, wie Technologien wie autonomes Fahren und Mobility as a Service unsere Städte verändern.
Highlights der Folge: Mehr Effizienz durch Digitalisierung: Systeme wie PrüfPAL reduzieren die Umsteigezeiten von Kontrollteams um 30 % – das bedeutet mehr Kontrollen, mehr Präsenz im Netz und weniger Schwarzfahrten. Motivation durch Gamification: Die freiwillige Nutzung neuer Technologien, kombiniert mit spielerischen Elementen, erhöht das Engagement der Mitarbeitenden und macht den Job attraktiver. Datenschutz schafft Vertrauen: Das System ist freiwillig nutzbar, schützt die Privatsphäre und sorgt für eine höhere Akzeptanz neuer Technologien.
Kernfragen der Folge: Wie kann der Ticketvertrieb effizienter und kostengünstiger werden? Warum ist das Account Based Ticketing ein Gamechanger? Welche Vorbilder aus dem Ausland können uns inspirieren? Highlights der Folge: Digitalisierung senkt Kosten & vereinfacht den Vertrieb: Account-Based Ticketing könnte physische Tickets und Barzahlungen überflüssig machen. Das bedeutet weniger Kosten für Vertrieb & Kontrolle – stattdessen reicht das Smartphone, eine Kreditkarte oder sogar der Personalausweis als ID-Medium. Finanzierung bleibt eine Herausforderung: Das Deutschlandticket hat viele Menschen in den ÖPNV gebracht, aber wirtschaftlich ist es ein Balanceakt: Die Abo-Preise sind gesunken, die Betriebskosten steigen. Ein zentralisierter Vertrieb – wie in Österreich – könnte helfen, mehr Effizienz und Planbarkeit zu schaffen. ÖPNV muss verlässlicher werden: Ein dichter getaktetes, verlässliches Angebot ist essenziell, um eine echte Alternative zum Auto zu bieten. Wien und Japan zeigen, wie es geht: Wer weiß, dass der nächste Bus oder die nächste Bahn in wenigen Minuten kommt, nutzt den ÖPNV ohne Zögern. Was können Verkehrsunternehmen tun? sich auf digital unterstützte Lösungen und die Verbesserung des Angebots zu konzentrieren, um Benutzerfreundlichkeit und Effizienz zu steigern. Quick Wins könnten durch die Reduktion der Vertriebsinfrastruktur erreicht werden, während langfristige Projekte wie die Implementierung von Account-Based Ticketing ebenfalls hohe Priorität genießen sollten.
Ralf Nachbar, Prokurist der ‌rms GmbH und Vorsitzender des Kontiki e.V.,  teilt wertvolle Einblicke zu den aktuellen Trends und Themen der Branche, darunter regionale Unterschiede bei Verkehrs-Apps und die Dringlichkeit eines nationalen Systems für Ticketverwaltung und Abrechnung. Highlights der Folge: ➡️ Wettbewerb und Kundenorientierung Ein simples, verständliches Tarifsystem erleichtert den Alltag der Nutzer:innen und unterstützt gleichzeitig die Digitalisierung. Doch wie können wir Monopole aufbrechen, um mehr Wettbewerb und Innovation zu schaffen? ➡️ Sicherheit im ÖPNV Professionelle, organisierte kriminelle Strukturen stellen eine wachsende Bedrohung für die Branche dar. Vor allem kleine und mittlere Organisationen stehen bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. ➡️ Das Deutschlandticket – ein Weckruf? Ein großer Schritt für den ÖPNV, aber auch eine Herausforderung: Sicherheitsfragen, Fälschungsschutz und Akzeptanz stehen im Fokus.
In der neusten Folge vom Mobilitätsfunk spricht Sascha Meyer, CEO von MOIA, über innovative Technologien und ihre Vision für die Mobilität von morgen. Highlights der Folge: Tech-Driven Mobility: MOIA setzt auf autonomes Fahren und effiziente Ridepooling-Dienste, um den Verkehr zu entlasten und die Nachhaltigkeit voranzutreiben. Kooperation als Erfolgsfaktor: Partnerschaften mit Akteuren wie der Hamburger Hochbahn und der BVG fördern smarte und zugängliche Lösungen für den Nahverkehr. Effizienzsteigerung: Autonome Shuttles könnten den urbanen Verkehr um bis zu 30 % effizienter machen – ein Gamechanger für Städte. Integration und Skalierbarkeit: MOIA ergänzt den öffentlichen Verkehr und entwickelt Softwarelösungen, die langfristig lokalen Partnern helfen können.
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