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hr2 Menschen und ihre Musik
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Ob Piaf, Weill oder Lieder aus seiner georgischen Heimat, Vladimir Kornéev findet seinen ganz eigenen Zugang in die Welt des Chansons: Ehrlich, von Herzen, ein Erlebnis.
"Wir sitzen alle im gleichen Boot", sagt er, "sowohl ich auf der Bühne als auch das Publikum. Wir sind alle zusammen und dürfen gemeinsam in einer Gruppe etwas erfahren."
In hr2-kultur teilt er seine Lieblingsmusik mit uns. Die Musikwünsche von Chansonnier und Schauspieler Vladimir Kornéev in "Menschen und ihre Musik".
Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Zuerst ging sie auf die Ballettschule der Zürcher Oper, dann aber entschied sie sich doch für die Sängerinnen-Laufbahn.
Schon mit 20 Jahren gab sie in Berlin die Pamina in der "Zauberflöte". Seitdem ist Juliana Banse regelmäßig Gastsolistin an der Bayerischen Staatsoper, steht in Wien auf der Bühne oder an der MET in New York. Auch an der Oper Frankfurt hat die frisch gebackene Hindemith-Preisträgerin schon gesungen.
Es gibt aber auch die Liedsängerin Juliane Banse. Orchesterlieder und Musicalsongs von Korngold bis Cole Porter hat sie in die Sendung mitgebracht. Aufnahmen mit ihrer Lehrerin Brigitte Fassbaender. Und ihre Lieblingsmusik von Mendelssohn und Rachmaninow.
Das Cellospielen war ihr in die Wiege gelegt. Und das nicht nur, weil der Cellokasten beim Fangenspielen so ein gutes Versteck ist.
Schon ihr Vater hat im berühmtem Hagen-Quartett das Cello gestrichen. Mittlerweile ist Julia Hagen (*1995) zum Cello-Shootingstar avanciert und tritt selbst mit dem Quartett des Papas auf.
Julia Hagen ist fest davon überzeugt, dass man den Inhalt eines Liedes auch dann verstehen kann, wenn die Melodie nur ausdrucksstark genug von einem Cello gespielt wird. Lieder von Brahms und Schubert hat sie mit in die Sendung gebracht, aber auch Volksmusik aus ihrer österreichischen Heimat und Songs von den Beatles (natürlich gespielt von einem Cello-Ensemble).
Fast sein ganzes Leben hat der 90-jährige Dirigent mit Musik verbracht. Geschätzt wird er vor allem für seine Aufführungen der Sinfonien von Gustav Mahler, Anton Brucker und Dimitry Schostakowitsch.
In einem sehr persönlichem Gespräch verrät Eliahu Inbal, warum er unbedingt Dirigent werden wollte, weshalb er den Saal der Alten Oper so schätzt und wieso er eigentlich an gleich zwei Tagen Geburtstag hat.
Im Rheingau bei den Kiedricher Chorbuben ging es los für Andreas Scholl. Aber wer konnte da schon ahnen, dass seine ewig helle Gesangsstimme ihn später in die größten Opernhäuser führen würde - von Salzburg bis zur New Yorker MET? Und dass das Publikum bei seinen Händel-Arien den Atem anhält? Seit über drei Jahrzehnten singt Andreas Scholl als Countertenor an der Weltspitze. Was ihn nicht davon abgehalten hat, seine Stimme auch in Tiefgaragen, Schützengräben oder auf Pop-Festivals zu erheben.
Und welche Musik hört er selbst? Das verrät er im Studio bei "Menschen und ihre Musik".
Er ist einer der spannendsten, umtriebigsten, kreativsten Musiker der aktuellen Jazzszene. Allerdings möchte er sich nicht auf den reinen Jazz reduzieren lassen. Der Pianist und Trompeter Sebastian Studnitzky ist einer, der keine Schubladen kennt und für den auch keine passen würde, er sprengt alle Grenzen. "Memento Odessa", sein Projekt mit ukrainischen klassischen Musikern, das er den lebenden und toten Kriegsopfern in der Ukraine widmet, ist im Moment sein wichtigstes. Und so führen wir dieses Gespräch auch zwischen Frankfurt und Odessa, wo er zur Zeit der Aufnahme zu tun hatte, über tatsächliche Grenzen und Kriegsgrenzen hinweg.
Lukas Sternath ist ein junger Star unter den Pianisten. 2022 gewann er den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb und ist seitdem ständig auf Tour. Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Bei den Konzerten mit dem "Orchester im Treppenhaus" aus Hannover ist die Bühne nicht immer eine klassische Konzertbühne. Mal liegt das Publikum auf Feldbecken, mal lauscht es Musik ganz im Dunkeln oder ist mittendrin, beispielsweise direkt vor einem Streichquartett. Das Ensemble ist außerdem bekannt für seine Notfallkonzerte in kleinem Rahmen. Die Geigerin Johanna Ruppert und der Bratschist Yannick Hettich sprechen über neue Konzertformate und Ideen. Sie erklären, weshalb Klassik auch Disco sein kann und warum sie auf der Bühne dafür auch schon mal 20 Kilo Schaumstoff tragen.
Er ist sehr jung, sehr talentiert, sehr erfahren und im Musikgeschäft schon längst ein alter Hase. Jakob Manz ist grade mal 24 und mit seinem Saxofon fast immer unterwegs. Meistens im Jazz, aber auch mal auf Tour mit Popstar Sarah Connor. Jetzt ist er auch noch Artist in Residence der Alten Oper Frankfurt und wird in den nächsten Monaten hier ein paar Konzerte nicht nur spielen, sondern auch kuratieren. Was den ungewöhnlichen Jazz Star interessiert, fasziniert, bewegt, spiegelt sich auch in seiner Musikauswahl.
Aufgewachsen ist der Amerikaner mit japanischen Wurzeln in Kalifornien auf einer Farm, ohne Fernsehen, Kino und Stereoanlage. Stattdessen gab es ein Klavier. Und darauf wurde Hausmusik gemacht. Dies hat Nagano bis heute nachhaltig geprägt.
Jürgen Schebera ist einer der großen Weill-Kenner unserer Zeit. Seine Liebe zu dessen Musik entdeckte er in den 1960er Jahren über alte Schellackplatten. Mit Weills Witwe Lotte Lenya führte er einen regen Briefwechsel. Für seine Weill-Biografie recherchierte er in den 80er Jahren als "Ossi" in New York. Kurt Weill, ist für ihn viel mehr als nur die "Dreigroschenoper". Jürgen Schebera hat seine persönlichen Lieblingsaufnahmen mit der Musik des Komponisten mitgebracht, dessen Weg von Berlin bis zum Broadway führte.
Musiker, Komiker, Maler, Schauspieler, Regisseur, Synchronsprecher - er ist einer der vielseitigsten Künster Deutschlands: Otto Waalkes, meist einfach nur Otto genannt. Was die wenigsten wissen: In seiner Wahlheimat stand der gebürtige Ostfriese auch schon auf der Opernbühne.
Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik"
Gesang umgibt den Musiker schon sein ganzes Leben - ob zu Hause, im Erzgebirge, im Kantorenhaushalt oder später im Dresdner Kreuzchor. Besonders die Klarheit der Sprache und der Musik von Heinrich Schütz begeistern den Künstler, neben den Werken von Johann Sebastian Bach. Für "Menschen und ihre Musik" hat Hans- Christoph Rademann seinen Plattenschrank von Renaissancemusik bis Herbert Grönemeyer durchforstet. Außerdem verrät er uns, warum Volkslieder für ihn mit die größte musikalische Herausforderung sind.
Bei den Limburger Domsingknaben hat er früher gesungen und im Ensemble der Oper Frankfurt. Inzwischen ist der Tenor Julian Prégardien einer der gefragtesten Konzert- und Opernsänger. Damit tritt er erfolgreich in die Fußstapfen seines Vater Christoph Prégardien, mit dem er sich immer noch prächtig versteht und mit dem auch immer noch zusammen auftritt. Wenn es um seine Lieblingsmusik geht, dann dreht sich bei Julian Prégardien alles um Franz Schubert. Schubert-Lieder in den unterschiedlichsten Bearbeitungen hat er in die Sendung mitgebracht. Aufgenommen u.a. mit syrischen und kurdischen Sängerinnen beim von ihm selbst initiierten Liedstadt-Festival.
Seit 20 Jahren bringt das Produzenten-Duo Poesie von Rainer-Maria Rilke nicht nur zum Klingen, sondern auch unter die Leute, quer durch die Generationen. Stars aus Schauspiel und Musik haben sich ihrer Idee angeschlossen. Bei uns stellen Fleer und Schönherz jetzt ihren ganz persönlichen Soundtrack vor. Rilke würde da glatt noch mehr dichten…
"Egal, ob Probe oder Konzert, ich habe einfach den besten Job der Welt", sagt Anja Bihlmaier, Dirigentin aus Leidenschaft. Dirigieren sei eigentlich Zuhören. "Es ist kein demokratischer Prozess, aber ich versuche möglichst viel Raum zu geben". Seit 2021 ist Anja Bihlmaier Chefdirigentin des Residentie Orkestra Den Haag. Reisen ist für sie Alltag. Es geht immer wieder darum, Neues zu entdecken. Und so ist das auch in der Musik.
Früher hat er als Jugendlicher mit Martha Argerich Kammermusik gemacht und im Gustav Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado gespielt. Heute genießt er selbst das Musizieren mit Nachwuchstalenten. "Wenn jugendliche Energie und Neugier auf Erfahrung von Älteren treffen, sind das beste Bedingungen", sagt Renaud Capuçon. Und vielleicht ein probates Mittel, sich die eigene Neugier zu bewahren?
Renaud Capuçon - was bewegt ihn, was berührt ihn? Welche Musik legt er auf? Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Das Cellospielen war ihr in die Wiege gelegt. Und das nicht nur, weil der Cellokasten beim Fangenspielen so ein gutes Versteck ist. Schon ihr Vater hat im berühmten Hagen-Quartett das Cello gestrichen. Mittlerweile ist Julia Hagen (*1995) zum Cello-Shootingstar avanciert und tritt selbst mit Papas Quartett auf. Julia Hagen ist fest davon überzeugt, dass man den Inhalt eines Liedes auch dann verstehen kann, wenn die Melodie nur ausdrucksstark genug von einem Cello gespielt wird. Lieder von Brahms und Schubert hat sie mit in die Sendung gebracht, aber auch Volksmusik aus ihrer österreichischen Heimat und Songs von den Beatles (natürlich gespielt von einem Cello-Ensemble).
Seit Jahrzehnten sitzt Christian Zacharias auf den Klavierbänken dieser Welt und spielt vor allem eins: Mozart. Doch die schnellen Läufe gehen dem 75-jährigen nicht mehr so leicht von der Hand. Ein Abschied vom Klavier? - vielleicht ein langsamer. Auf keinen Fall aber ein Abschied von der Musik, denn dirigieren kann man bis ins höchste Alter. In "Menschen und Ihre Musik" spricht Christian Zacharias über prägende Aufnahmen seiner Kindheit und Jugend, späte musikalische Entdeckungen und darüber, was auch mit 75 noch auf dem Klavier geht.
Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und dann sind da noch sein Schlagzeug und die Plattensammlung seines Vaters. Und natürlich Liverpool, die Stadt der Beatles. Was legt Simon Rattle auf in dieser Stunde? Lassen Sie sich überraschen! Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".























