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Author: Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG

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In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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In Kooperation mit www.boersenradio.de
Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at
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85% Marge, sinkende Schulden und wachsendes Drittgeschäft - EuroTeleSites liefert solide Zahlen. CFO Lars Mosdorf erklärt, warum Stabilität Vorrang hat, weshalb trotz schneller Entschuldung keine Dividende kommt und wie über 400 neue Türme 2026 weiteres Wachstum sichern. Ein Infrastrukturmodell mit planbaren Cashflows und bewusst konservativer Strategie.
Die Vienna Insurance Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Zentral- und Osteuropa und sucht nun verstärkt die Aufmerksamkeit in Deutschland. Nicht nur deshalb ist die Gruppe auf den Hamburger Investorentagen zu Gast. In der Pre-Closing-Phase befindet sich derzeit eine Übernahme der Nürnberger Versicherungen. "Deutschland wird aber auch danach für uns ein Spezialmarkt bleiben", so CEO Hartwig Löger. Das heißt: Vienna Insurance strebt eine Profitabilisierung des Nürnberger-Geschäfts an, aber keine allgemeine Marktführerschaft in der deutschen Versicherungslandschaft. Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister a.D.: "Wir verfolgen in unserer Assetallokation nach wie vor eine sehr konservative und defensive Strategie." Für Aktionäre bedeutet dies: "Die Dividende steigt und steigt."
"Der Österreichanteil liegt so bei 3 bis 4 Prozent ... und das ist durchaus eine hohe Gewichtung." - Gold im Schleudergang, KI als Risiko und Trump als Lärmquelle: Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) ordnet die Märkte ein. Beim "Edelmetall-Crash" sieht er keinen Trendbruch, sondern Gewinnmitnahmen nach einer Gold-Performance 2025 von +50 % in Euro. Trotz Korrektur seit dem 02.01.2026 liegt Gold noch rund bei +10 %. Spekulanten und Trendfolger wurden ausgestoppt, höhere Schwankungen bleiben. Die KI-Wette mit hohem Capex, etwa bei Amazon, sorgt für Zweifel, schafft aber auch Nachfrage nach Chips und Rechenzentren. Sein Rat: Investiert bleiben, aber breiter statt "Super 7". Treiber sind solid e Gewinne: US-Unternehmen liegen bei etwa +11 % statt der erwarteten 7-8 %. In der Allokation bleibt Amerika über 50 %, Emerging Markets 10-12 %, Japan 5-6 %, Europa den Rest. Österreich: 3-4 %. Rohstoffe: 6-8 % direkt, Rohstoffaktien 4-6 % des Aktienanteils. Umschalttrigger wären nervöse US-Treasuries oder steigende Renditen in Japan.
"Wir betreiben rund 14.000 Mobilfunkmasten in Österreich und in der CII-Region. Wir arbeiten mit der Telekom noch sehr eng zusammen, sind aber nunmehr Dienstleister. Etwas über 90 Prozent unserer Umsätze generieren wir dennoch weiterhin mit der Telekom." EuroTeleSites AG ist ein börsennotiertes Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Wien, das sich auf passive Telekommunikationsinfrastruktur spezialisiert hat. Nach der Ausgliederung (Spin-Off) aus der A1 Telekom Austria AG wurde das Unternehmen am 22. September 2023 im Prime Market der Wiener Börse notiert. Ein wichtiges Geschäft wird der Ausbau der 5G-Technologie sein, CFO Lars Mosdorf spricht auf den Hamburger Investorentagen von einer "Verdichtung", also auch von mehr Türmen nicht nur im ländlichen Raum.
Aktien handeln macht Spaß, bis Steuern zur Renditebremse werden. Steuerberater Lukas Maurer von Deloitte sagt klar: Der folgenschwerste Fehler passiert vor dem ersten Trade, wenn Anleger die steuerlichen Folgen nicht prüfen und ein Auslandsdepot wählen. Dann führt kein Broker die Kapitalertragsteuer, KESt, automatisch ab, Sie werden zum Buchhalter und müssen oft in FinanzOnline ins Vollverfahren wechseln. Bei Auslandsdividenden droht Quellensteuer-Überhang: Anrechenbar sind meist nur bis 15 %, der Rest ist nur mit Formularen rückholbar. Besonders heikel sind Fonds und ETFs: Ohne Meldefonds droht Pauschalbesteuerung, mindestens 10 % vom Marktwert als fingierter Ertrag. Gute Nachricht: Verlustausgleich ist möglich, aber nur im selben Jahr und nicht über unterschiedliche Steuersätze, Depots oder Gemeinschaftsdepots hinweg. Und: Auslandsdepots bleiben Behörden durch automatischen Informationsaustausch nicht verborgen. Fazit: Steuern zuerst klären, dann handeln.
POLYTEC befindet sich 2025 klar in einer operativen Erholungsphase. Nach einem schwachen Vorjahr verbessert sich die Ergebnislage sichtbar. Umsatz und EBIT steigen. Das Konzernergebnis kehrt in die Gewinnzone zurück. Restrukturierungen zeigen Wirkung. Der Kapitalmarkt erkennt den Fortschritt, bleibt aber vorsichtig. Die Aktie reflektiert Hoffnung auf einen nachhaltigen Turnaround, verlangt aber weitere Beweise. CFO Markus Mühlböck bei den Hamburger Investorentagen von Montega: "Der europäische Markt stagniert. Es braucht eine aktive Konsolidierung." Das Unternehmen ist deshalb verstärkt auch im Non-Automotive-Sektor tätig (z.B. Smart Plastic). Potentielle Übernahmen inklusive. "Wir sehen uns aber nach wie vor als Automotive-Zulieferer-Company."
Vor den ersten Quartalszahlen des Jahres 2026 lässt sich jetzt schon berichten: "Die finanzielle Basis der Palfinger AG sieht hochsolide aus." Das liegt auch an der internationalen Ausrichtung des österreichischen Maschinenunternehmens: "Indien zeigt enorme Wachstumsraten. Wir rechen damit, dass wir dort unseren Umsatz auf über 100 Mio. Euro steigern können", so der CFO Felix Strohbichler auf den Hamburger Montega-Investorentagen. In Europa wartet Palfinger vor allem darauf, dass sich die Infrastruktur-Investitionen in Deutschland bald rechnen: "Wir sehen nach wie vor keine Effekte aus dem deutschen Infrastrukturpaket." Das USA-Geschäft ist kompliziert, aber Strohbichler setzt auf die "Selbstheilungskräfte" der dortigen Wirtschaft. "Denn die permanente Verunsicherung der Wirtschaft ist nicht gerade hilfreich, was die Investitionsfreude betrifft."
Warum 4,40 Euro Dividende trotz schwächerem Gewinn 2025? CFO Reinhard Florey stellt den Cashflow in den Mittelpunkt: 5,2 Mrd. Euro operativer Cashflow inklusive Working-Capital-Effekten. Operativ sank das Ergebnis, Florey verweist aber auf den Vorjahres-Sondereffekt aus dem Gazprom-Urteil von über 200 Mio. Euro. Das ermöglicht die progressive Dividende von 3,15 Euro je Aktie, zum 8. Mal in Folge erhöht, plus 1,25 Euro variable Dividende. Stabilisiert hat das integrierte Modell: eigene Förderung für die eigenen Raffinerien, weniger Abhängigkeit von Logistik und Speicherung, dazu Gasproduktion und Handel aus einer Hand. Der Game-Changer 2026 ist die Mega-Fusion zur Borouge Group International, mindestens Nummer 4 im Polyolefin-Markt. Synergien von über 500 Mio. Euro und eine globale Präsenz sollen auch bei Zöllen robust machen.
IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs. Das Grazer DeepTech-Unternehmen Emerald Horizon, gegründet 2019, sorgt international für Aufsehen. Mit der Entwicklung von sogenannten Small Modular Reactors (SMRs), die auf Thorium-Basis extrem günstige Energie liefern sollen, hat das Unternehmen ganz große Pläne. Eine Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 790 Millionen Euro ist derzeit im Gange, was die Ambitionen eines möglichen Börsengangs unterstreicht. Wie aber ist der Weg dorthin, welche Rolle spielen dabei die aktuellen globalen Energie- und KI-Trends, und mit welchen Erwartungen geht man in ein solches Projekt? Darüber sprechen wir bei IPO Spotlight mit Emerald Horizon-Vorstand Florian Wagner: Die Themen: -Teilchenbeschleuniger und Thorium als sichere Alternative zu klassischen Atomkraftwerken – ohne Kettenreaktion und ohne waffenfähiges Material - Geschäftsmodell hinter den Container-Reaktoren - Strategische Partnerschaften: VDL Group als Co-Development-Partner für die Serienreife, Royal Haskoning für lobale Regulatorik-Prozesse - Laufende Pre-IPO-Finanzierungsrunde und internationales Investoreninteresse - Börsengang-Ambitionen: ATX-Potenzial und internationale Sichtbarkeit - Regulatorik als Schlüsselfaktor Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/ https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/
Das Big Picture bis 2030: EVN-CFO Alexandra Wittmann über die Jahreszahlen 2024/25 und die Strategie 2030 "Nachhaltiger. Digitaler. Produktiver". EVN investiert wie folgt: "5,5 Mrd. Euro sind bis 2030 vor allem Wachstumsinvestitionen. Wir investieren vier Fünftel in Niederösterreich. Der Fokus: Netzinfrastruktur, aber genauso Erneuerbare Energien, darunter Batteriespeicher. An die 100 Mio. sind für die E-Mobilität vorgesehen." Diese Ausgaben sollen sich positiv auf ein operatives Ergebnis auswirken. "Eine gewisse Verschuldung haben wir eingeplant." Zu den Jahreszahlen: das Unternehmen erwirtschaftete ein Umsatzplus von 3,8 %, das EBITDA beläuft sich auf plus 19 %, wobei das Konzernergebnis ein Minus von 7,4 % aufweist. EVN setzt eine Mindestdividende von 0,90 Euro und möchte bis 2029/30 mindestens 1,10 Euro erreichen.
2025 war stark. Aber kaum jemand hat bewusst outperformt. Wolfgang Matejka spricht Klartext. Märkte lebten vom Momentum, nicht von Überzeugung. KI trieb Kurse, aber ohne belastbares Geschäftsmodell. Europa bekam Rückenwind durch Erwartungen, nicht durch Wachstum. Für 2026 erwartet Matejka einen Sektorwechsel. Weg von KI-Spending. Hin zu Bau, Energie, Infrastruktur. Momentum bleibt wichtig. Selektion entscheidet.
Mehr Biss im Portfolio: Familienholding Gallmetzer HealthCare will auch an der Wiener Börse durchstarten. Im Börsenradio erzählt Dietrich Gallmetzer, wie er aus einem kleinen Dentallieferanten mit 4 Mitarbeitern einen Konzern mit über 60 Mio. Euro Umsatz und der Nummer-2-Position im italienischen Dentalhandel gemacht hat. Heute bündelt Gallmetzer HealthCare mit Gerhò (40.000 Dentalartikel, 24-Stunden-Lieferung), Intermedical Pharma (Dentalanästhesie mit EU-Zulassung ab 2026) und der nachhaltigen Zahnpflegemarke Promis ein Dental-Ökosystem vom Großhandel bis zur Zahnbürste aus "Flüssigholz" mit 6.500 Borsten. Die Zahnbürste wird in über 30 Ländern bis in die USA verkauft. Themen sind auch Globalisierung, Preisdruck und warum Zuverlässigkeit für Zahnärzte oft wichtiger ist als der letzte Prozentpunkt beim Rabatt. Für Anleger spannend: das geplante Listing im direct market plus in Wien mit 16 Mio. Aktien zu einem Referenzpreis von 2,54 Euro, rund 15 % Umsatzwachstum - und ein Familienunternehmer, der den "Biss-Faktor" seiner Kunden genauso wichtig nimmt wie das EBITDA.
Crash-Warnungen füllen Tageszeitungen. Alois Wögerbauer bleibt ruhig. Er erklärt, warum Gold Versicherung bleibt und Aktien weiter getragen werden. Drei starke Börsenjahre schließen weiteres Wachstum nicht aus. Risiken sieht er bei der US-Notenbank und im KI-Sektor. Ein Gespräch über Vertrauen, reale Assets und einen klaren Blick auf 2026.
Ein starkes Börsenjahr geht zu Ende – und viele fragen sich: Kann das so weitergehen? Manuel Schleifer von der RBI sagt klar: Ja. 2025 war ein Lehrbuch für Resilienz. Erwartungen prallten auf Realität, Risiken verloren ihren Schrecken. Old Economy überraschte, KI blieb umstritten, Bewertungen hoch. Warum genau das Chancen für 2026 eröffnet und weshalb Sorgen aktuell kein Warnsignal sind.
Was passiert, wenn eine klassische Webagentur ihr Geschäftsmodell auf den Kopf stellt? Im Podcast erklärt Michael Mitterhofer, Vorstand der Zeppelin Hotel Tech AG, wie aus "Handarbeit" im Hotel-Webdesign eine skalierbare SaaS-Plattform mit KI geworden ist. Unter dem Motto "Build - Boost - Communicate" liefert Zeppelin emotionale, template-basierte Hotel-Websites, automatisierte Kampagnen über alle Kanäle und begleitet Gäste entlang der gesamten Customer Journey - von der ersten Suche bis zur Wiederbuchung. Mitterhofer zeigt, warum das Abo-Modell mit wiederkehrenden Erlösen deutlich planbarer ist als Agenturumsätze - und wie Subscriptions bei Wachstum fast exponentiell skalieren können. Wie ist Zeppelin in das Commercial-OS von Re:Guest und in die Re:Guest-Gruppe eingebettet, welche Rolle Agenturen künftig als Partner spielen sollen und warum das Team nach dem Re:Guest-Erfolg nun den nächsten Schritt an die Wiener Börse geht: Listing 5 Mio. Aktien zu 1,24 Euro. Und natürlich geht es auch um die Frage: Welche Kennzahlen sollten Investoren bei Zeppelin im Blick behalten - Umsatz, Wachstum, Margen oder Erlöse je Hotel?
Im Börsenradio-Interview ordnet CFO Thomas Erath die Halbjahreszahlen der Zumtobel Group 2025/26 ein. Der Leuchten- und Komponentenhersteller leidet unter schwacher Baukonjunktur im Nichtwohnungsbau, verzögerten Großprojekten und massivem Preisdruck chinesischer Wettbewerber vor allem im Komponentengeschäft. Der Umsatz sinkt im ersten Halbjahr um 7 % auf 537 Mio. €, die bereinigte EBIT-Marge auf 6 %. Trotzdem steht nach einem Verlust im Q1 durch die Schließung eines Werks in den USA ein Periodenergebnis von 13,5 Mio. Euro. Erath erklärt, welche Effizienzprogramme, Materialeinsparungen und Produktionsverlagerungen dahinterstehen, warum der größte Hebel weiterhin Umsatzwachstum bleibt und wieso das Management trotz Gegenwinds an der Prognose festhält: leichter Umsatzrückgang, Adjusted EBIT-Marge von 1 bis 4 % mit Ambition für das obere Ende. Außerdem: Welche Chancen eröffnen regulatorischer Rückenwind, Green Deal, energieeffiziente Beleuchtung und die Leitmesse Light + Building für Zumtobel.
KTM wankt – RWT bleibt stehen. Gründer Reinhard Thor liefert Klartext: kurze Pause, volle Präzision, neue Kunden. Die Luftfahrt öffnet Türen, der Motorsport zieht an. RWT hält das Team, schützt die Liquidität und baut eigene Produkte aus. Jetzt zählt 2026: mehr Stückzahlen, mehr Stabilität, mehr Schub. Ein Interview wie eine schnelle Runde – direkt, klar, ohne Ausreden.
SBO meldet für die ersten neun Monate 2025 einen Umsatz von 358,2 Mio. Euro. Das ist ein deutlicher Rückgang von 16 % im Vergleich zu den 425,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT sank um ein Drittel auf 34,9 Mio. Euro, die EBIT-Marge fällt von 12,2 auf 9,7 %. "Das dritte Quartal hat gezeigt, wie stark die aktuelle Marktschwäche auf Investitionsentscheidungen unserer Kunden durchschlägt", so SBO CEO Klaus Mader auf dem Eigenkapitalforum. Ein Überangebot an Öl bei geringerer Nachfrage belastet das Geschäft. "Aber Geothermie, Flow Control und 3D-Metalldruck zeigen erste Ergebnisse. Diese Strategie ist ein Marathon", so CEO Klaus Mader. Akquisitionen (außerhalb der Öl- und Gasbranche) bleiben stets ein Thema bei SBO: "Das können wir uns leisten, genügend Firepower ist vorhanden. Aber Wasserstoff käme zu früh, obwohl wir in Zukunft aufgrund der Nachfrage alle Energieformen benötigen werden."
Uniqa zieht an. Polen brennt vor Wachstum. Osteuropa liefert Tempo. Brandstetter erhöht die Prognose und setzt klar auf Marktpower statt Vorsicht. 91% Combined Ratio. 9% Prämienplus. Investoren hören zu. 35 Jahre an der Börse – und Uniqa wirkt frischer denn je. Osten wächst, Westen stabilisiert. Uniqa drückt aufs Gas. Klarer Kurs. Klare Zahlen. Klare Ansage.
"Schön, die Branche so vital zu erleben!" Das Jahr lief gut für die Wiener Börse: der ATX Total Return ist mit 35 % im Plus, die Prager Börse sogar mit 50 %. "Die zentral- und osteuropäische Investmentstory ist mehr als intakt, der Markt ist noch immer sehr moderat bewertet", sagt Christoph Boschan, der seit 1. September 2016 Vorstandsvorsitzender der Börsengruppe Wien und Prag ist. Im Rahmen der Berliner ZertifikateAwards und im Interview mit dem Börsenradio fordert er allgemein mehr Finanzbildung und Börsen-Awareness, wie man sie seit Jahrzehnten in den USA erlebt. Boschan spricht von einer "gesamtgesellschaftlichen Herausforderung": "Denn es wird nicht ausreichen, nur auf der Kreditseite unterwegs zu sein. Der regulatorische Tsunami rollt."
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