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Frisch serviert - der Steuerpodcast
Frisch serviert - der Steuerpodcast
Author: PwC Deutschland | C.H. Beck
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Ganz frisch werden in unserem Podcast aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten zum Steuerrecht serviert. Abwechselnd stehen das Ertragsteuerrecht, das Umsatzsteuerrecht, Verrechnungspreise oder die Besteuerung der öffentlichen Hand im Fokus. Klingt spannend? Dann einschalten!
109 Episodes
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In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um den richtigen Zeitpunkt für die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs im Lichte aktueller Rechtsprechung. Konkret beleuchten wir die frisch ergangene Entscheidung des Gerichts der EU (Rs. T 689/24, Dyrektor Krajowej Informacji Skarbowej) vom Februar 2026, die Unternehmen ermöglicht, Vorsteuer rückwirkend für den ursprünglichen Leistungszeitraum geltend zu machen, sofern die zugehörige Rechnung spätestens vor Abgabe der Steuererklärung vorliegt. Wir vergleichen diese Erleichterung mit der Rechtsprechung des BFH in seinem Urteil vom 25. Juni 2025 (Az. XI R 17/22), in der er das Besteuerungsverfahren nach dem Entstehungszeitpunkt bestimmt, aber daran festhält, dass erst ab Empfang der Rechnung der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Außerdem besprechen wir das EuGH-Urteil Česká síť (C-796/23), das klärt, wer in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne eigene Rechtspersönlichkeit der Steuerschuldner für die Umsatzsteuer ist. Abschließend geben wir ein kurzes Update auf Verrechnungspreise und Umsatzsteuer: Wir ordnen den Schlussantrag der Generalanwältin im Fall Stellantis (C-603/24) ein und erklären, welche Bedeutung nachträgliche konzerninterne Preisanpassungen für die Umsatzsteuer haben könnten.
In der zweiten Folge "Frisch serviert - Verrechnungspreise" tauchen die Hosts Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) tief in die Welt der Auftrags- und Lohnfertiger ein: Wo liegen die echten Unterschiede in Funktionen und Risiken, und was bedeutet das für die Einstufung im TP-Modell? Wir sprechen über die richtige Kostenbasis bei Kostenaufschlagsmethoden (inkl. aktuellem BFH-Urteil I R 54/19), typische Fallstricke bei Materialkosten und Pass-through sowie den Einfluss unterschiedlicher Accounting Standards (HGB, IFRS, US GAAP). Außerdem: Wer trägt Unterauslastung, Restrukturierungs- und Werksschließungskosten im Fremdvergleich – Fertiger oder Prinzipal? Eine kompakte Folge für alle, die Produktionsstrukturen steuerlich sauber aufsetzen wollen.
In dieser Ausgabe beleuchten wir zunächst das jüngste BMF-Schreiben zur Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen, das trotz entgegenstehender Rechtsprechung weiterhin eine dynamische Auslegung in bestimmten Fällen vorsieht. Des Weiteren stellen wir das EuGH-Urteil Banca Mediolanum vor, welches trotz seines Bezugs zu einer italienischen Steuerart Auswirkungen auf die deutsche Gewerbesteuer haben könnte und diskutieren, welche weiteren Konsequenzen das Urteil nach sich ziehen könnte. Abschließend widmen wir uns der bevorstehenden erstmaligen Veröffentlichungspflicht des Ertragsteuerinformationsberichts (public CbCR) sowie den damit einhergehenden neuen Prüfungspflichten für den Aufsichtsrat.
In dieser Folge wollen euch die Moderatoren Christian Kaeser und Arne Schnitger im Gespräch mit Daniel Fehling (Referatsleiter IV B 2) hinter die Kulissen des BMF führen. Kann man sich beim BMF bewerben? Wie viele Abteilungen gibt es und was machen diese? Wie läuft die Entwicklung von steuerlichen Gesetzgebungsvorschlägen und generell steuerliche Gesetzgebungsverfahren aus Sicht des BMF ab? Wie wird mit Eingaben zu Gesetzgebungsverfahren umgegangen? Wie läuft die Abstimmung mit den Ländern? Wie laufen DBA-Verhandlungen ab? Wie läuft die internationale Zusammenarbeit ab (OECD etc.)?
In der ersten Folge "Frisch serviert - Die Besteuerung der öffentlichen Hand" diskutieren Christian Möhwald und Sarah Lechner von PwC mit Andreas Meyer, Bereichsleiter Steuern, Finanzen und öffentliche Bäder beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU), die zentralen Neuerungen aufgrund des BMF-Schreiben vom 10.10.2025 zu den Grundsätzen der Zusammenfassung von Betrieben gewerblicher Art unter Einbezug regenerativer Energieerzeugungsanlagen. Neben den Hintergründen und Voraussetzungen möchten wir dabei auch die praktische Umsetzung näher beleuchten.
In dieser Episode stellen wir die Bestandteile des Side-by-Side Packages der OECD vom 5.1.2026 vor, das u.a. die Verlängerung des CbCR-Safe Harbours um ein Jahr, einen neuen Substance Based Tax Incentives-Safe Harbour sowie einen permanten Simplified ETR-Safe Harbour enthält. Ab 2026 sind außerdem ein Side-by-Side-Safe Harbour und ein UPE-Safe Harbour vorgesehen, durch die v.a. Konzerne, die ihre Muttergesellschaft in den USA haben, nicht der Primär- und Sekundärergänzungssteuer unterliegen sollen. Im Bereich der Grunderwerbsteuer gehen wir auf die geplanten gesetzlichen Änderungen bzgl. der Behandlung von sog. Signing/Closing-Fällen ein, nach denen künftig ein Besteuerungsvorrang des Signings umgesetzt werden soll, um eine doppelte Erhebung von Grunderwerbsteuer zu vermeiden.
In der ersten Folge "Frisch serviert - Verrechnungspreise" stellen sich die Hosts Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) vor und geben einen Ausblick auf die geplanten Podcast-Folgen. Inhaltlich geht es um das Thema Funktionsverlagerungen, welche Rolle diese in der Praxis spielen und wie die Finanzgerichte diese zuletzt gesehen haben.
In dieser besonderen Episode, der Weihnachtsfolge, geht es um steuerrechtliche Weihnachtsmärchen. Arne Schnitger, Christian Kaeser, Kerstin Holst und Ronald Gebhardt haben ausgewählte steuerrechtliche Entscheidungen mittels KI in kurze weihnachtliche Märchen umschreiben lassen. Neben Rechtsprechung des BFH sind auch Urteile des EuGH und des BVerfG dabei. Nachdem jeder sein Märchen vorgelesen hat, versuchen die anderen zu erraten, um welches Urteil es sich handelt. Raten Sie gern mit! Wir wünschen Frohe Weihnachten.
In dieser ersten Folge, die umsatzsteuerrechtliche Fragestellungen behandelt, diskutieren die Moderatoren Roland Ismer (Universität Potsdam) und Markus Hüllmann (PwC) das Urteil des EuGH in der Rechtssache Arcomet Towercranes (C-726/23) und dessen weitreichende Konsequenzen für die umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Zahlungen im Konzern auf Basis von Verrechnungspreis-Grundsätzen. Darüber hinaus diskutieren sie die Schlussanträge der Generalanwältin am EuGH Ćapeta in den Rechtssachen C-409 bis 411/24 dar, die die umsatzsteuerrechtliche Behandlung verschiedener Dienstleistungen (u.a. Frühstück, Überlassung von Parkplätze und Nutzung des Fitness-/Wellnessbereichs und des WLAN) im Zusammenhang mit Übernachtungsleistungen betreffen.
Jubiläumsfolge zur Erweiterung von Frisch serviert: Arne Schnitger und Christian Kaeser stellen in dieser Episode weitere Moderatoren-Teams und inhaltliche Schwerpunkte vor. Künftig werden zusätzlich auch steuerrechtliche Entwicklungen bei den Verrechnungspreisen von Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg) und Christoph Richter (PwC), Neuigkeiten im Umsatzsteuerrecht von Roland Ismer (Universität Potsdam) und Markus Hüllmann (PwC) sowie Aktuelles bei der Besteuerung der öffentlichen Hand von Sarah Lechner und Christian Möhwald (beide PwC) frisch serviert. Die weiteren Teams geben einen Ausblick auf ihre ersten Folgen. Außerdem teilen Arne Schnitger und Christian Kaeser ausgewählte Rückblicke und nehmen auch in Zukunft interessante Themen aus dem Ertragsteuerrecht auf die Agenda.
In dieser Episode sind Madeleine Kockrow (PwC) und Berthold Welling (Geschäftsführer Recht und Steuern beim Verband der Chemischen Industrie) zu Gast bei Arne Schnitger und Christian Kaeser. Zunächst gibt Frau Kockrow einen Überblick über die fünfte Ausgabe der PwC Studie Tax Transparency & Tax Sustainability Reporting, bei der mittlerweile Daten von fast 1.000 Unternehmen aus 24 verschiedenen Ländern ausgewertet wurden. Es wird u.a. dargestellt, was unter der Total Tax Contribution (TTC) zu verstehen ist und wie Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet. Herr Welling zeigt am Beispiel der Steuerquote die Problematik der Vergleichbarkeit der Daten auf und betont die Notwendigkeit von Datenklarheit und subjektiver Beurteilungskompetenz. Es werden Fragen zum Mehrwert von Transparenz, zur Ressourceneffizienz, zur Auswertung und Erläuterungsbedürftigkeit der Daten, zur Ergebniswirksamkeit der Berichterstattung sowie zu den Leitmotiven der Berichterstattung diskutiert.
In this episode, Christian and Arne welcome Alexia Kardachaki, the Secretary General and Head of Secretariat at the International Fiscal Association (IFA). Alexia first provides an overview of her career path and explains IFA's purpose as a global, independent platform for members from all tax constituencies to connect and discuss international tax law issues at the highest level. She outlines the responsibilities of her current position at IFA, which includes connecting with IFA's local branches across 71 countries. The main focus of this episode is the recent 77th IFA Congress held in Lisbon last October. They discuss the challenges of organising IFA's flagship event and highlight some novelties introduced this year, such as a scientific dialogue between tax directors and tax administration representatives on dispute resolution. Looking forward, the 2026 IFA Congress in Melbourne will address the two main topics: the taxation of royalties and taxing the energy transition, as well as a plethora of other very relevant topics, and will offer great opportunities to connect and enjoy the best that Melbourne and Australia have to offer (for more information visit www.ifa2026melbourne.com). Finally, Alexia points out other upcoming IFA events, such as the 3rd edition of the Travelling Lectureship Programme in 2026, which will take place in 11 cities, and regional conferences, including the European Region conference in Madrid (Spain) in March 2026 and the LATAM and Asia Pacific Conferences in Antigua (Guatemala) and Tokyo (Japan) in May 2026.
In dieser Episode geben wir zunächst einen Überblick über laufende aktuelle Steuergesetze, z.B. das Steueränderungsgesetz 2025 und das Standortfördergesetz. Aus dem Entwurf des Mindeststeueranpassungsgesetzes werden einzelne Aspekte, wie der Ausschluss von Steuern aus „Vor-Pillar 2-Zeiten", diskutiert und auf Begleitmaßnahmen, wie die Abschaffung der Lizenzschranke nach § 4j EStG und die Einführung einer Beteiligungsgrenze in § 13 AStG, hingewiesen. Letztlich werden die praktischen Auswirkungen des BFH-Beschlusses, nach dem E-Mails zwar vorzulegende Handels- und Geschäftsbriefe sind, die Vorlage eines Gesamtjournals der E-Mails aber nicht verlangt werden kann, beleuchtet.
In dieser Episode begrüßen Arne Schnitger und Christian Kaeser Vertreter aus dem Hause C.H.BECK, um mit ihnen hinter die Kulissen der Mediengruppe zu schauen. Thomas Aichberger, Mitglied der Geschäftsführung, gewährt Einblicke in das 1763 als Familienunternehmen gegründete Verlagshaus und stellt die breite aktuelle Angebotspalette von C.H.BECK vor. Susanne Fischer, erfahrene Lektorin und Produktverantwortliche für z.B. den Beck'schen Bilanz-Kommentar und den Wassermeyer DBA-Kommentar, zeigt erste Berührungspunkte von KI im Lektorat auf und erläutert, was ein Chat-Book ist. Johannes Kippenberg, Schriftleiter der bekannten Zeitschrift IStR, betont die Bedeutung von Autorennetzwerken und Fachveranstaltungen und geht auf Herausforderungen hybrider Veranstaltungen ein. Ein Blick auf die Zukunftsvision von C.H.BECK bzgl. weiterer Einsatzmöglichkeiten der KI runden diese Episode ab.
In dieser Episode stehen nach einem kurzen Hinweis auf aktuelle Entwicklungen zu Pillar Two und der Mindeststeuer mehrere BFH-Urteile im Fokus. Mit Blick auf den Sonderausweis in § 28 Abs. 1 Satz 3 KStG geht es im ersten Urteil um den Begriff der "Einlagen der Anteilseigner". Danach wird diskutiert, dass auch nach dem Urteil zur 30%-Regelung in den Niederlanden nicht alle Fragen zur "Subject-to-tax"-Klausel nach dem DBA-Niederlande geklärt sind. Schließlich werden Folgen aus einem Urteil zur unilateralen Umschaltklausel in § 20 Abs. 2 AStG ("Switch-over"-Klausel) erörtert.
In this episode, Arne Schnitger and Christian Kaeser welcome back Pat Brown to discuss recent developments in U.S. taxation. Pat, the Co-Leader of PwC's Washington National Tax Services practice, provides insights into the history of the proposed Section 899 IRC within the draft of The One Big Beautiful Bill (OBBB) in the U.S., and explains why the proposal was removed following the G7 Statement on Pillar Two. They explore the scope of the G7 Statement, which applies only to U.S. headquartered companies and excludes the application of the IIR and UTPR in these cases. The discussion emphasizes the need for meaningful simplifications to Pillar Two, noting that the QDMTT is still applicable even to U.S. headquartered companies, while non-U.S. headquartered companies must adhere to all Pillar Two rules. The response of the European Commission to the Pillar Two Directive remains to be seen. Finally, Pat highlights other aspects of the OBBB, such as amendments to the BEAT, GILTI, and FDII rules, including increased tax rates and potential benefits for taxpayers.
In der Folge 93 haben Christian Kaeser, Arne Schnitger und Ronald Gebhardt Gunther Sennlaub, Referatsleiter St I B 3, Kapitalertragsteuerentlastung zu Gast. Neben einigen Hintergründen zu den Änderungen der Auslegung von § 50d Abs. 3 EStG im neuen Merkblatt, wird der Stand des Umgangs mit der Rechtsprechung des BFH zur Verzinsung von Erstattungsansprüchen besprochen. Daneben wird der Umgang mit Untätigkeitseinsprüchen und -klagen diskutiert. Schlussendlich wird das neue Antragsportal, welches ab dem 15. Juli live geht, vorgestellt.
In dieser Episode stellen wir zunächst Highlights aus dem Entwurf für ein "Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland" vor, das u.a. die Einführung eines „Investitions-Boosters“ für die Jahre 2025-2027 und die Absenkung des KSt-Satzes ab dem Jahr 2028 enthält. Anschließend wird das BFH-Urteil I R 23/21 zur geschäftsleitenden Holding-Personengesellschaft als Organträgerin diskutiert und schließlich wird ein Überblick über die Änderungen durch das Revisionsprotokoll zum bestehenden DBA-Niederlande gegeben.
Das Young IFA Network (YIN) ist zu Gast und berichtet von der letzten Jahrestagung im Mai in der Bucerius Law School in Hamburg mit dem Oberthema „Reformbedarf im deutschen internationalen Steuerrecht“.
Dr. Inga Bethmann (PwC und Vorstand YIN Nord) führt in die Tagung ein und berichtet gemeinsam mit Jun. Prof. Dr. Maria Marquardsen (RUB Bochum und Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats von YIN) über das YINterview.
Anschließend berichten Dr. Kunka Petkova (BMF), Dr. Michael Popp (Lufthansa) und Dr. Tim Maciejewski (Bucerius Law School), alle Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats von YIN als Panelleiter von den Highlights ihrer jeweiligen Panels zu Akteuren im internationalen Steuerrecht, Reformbedarf bei Missbrauchsvermeidung und im Rechtsschutz.
In dieser Episode wird BFH-Rechtsprechung zur Begründung einer Betriebsstätte anhand des "Taxi-Falls" (I R 47/21) inkl. der Bedeutung von "personenbeschränkter Nutzungsstrukturen" und zur Verzinsung von unionsrechtlichen Erstattungsansprüchen im Kapitalertragsteuerentlastungsverfahren (VIII R 32/21) diskutiert. Abschließend wird ein Überblick zu dem Gesetzentwurf aus den USA mit steuerlichen Reformen, der u.a. die Einführung von Sec. 899 IRC und Änderungen an den BEAT-Regelungen vorsieht, gegeben.













