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re|Staat digital – Der ÖFIT-Podcast
re|Staat digital – Der ÖFIT-Podcast
Author: Fraunhofer FOKUS
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© CC-BY
Description
Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) verfolgt das Ziel mit wissenschaftlich fundierten Ideen Denkräume für die Gestaltung des digitalen Wandels von Staat und Gesellschaft zu eröffnen. Dabei steht ein Ansatz im Vordergrund, der interdisziplinär sowohl technische als auch gesellschaftliche, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte und Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Vision ist dabei ein gestaltungsfähiger Staat für die demokratische Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Der ÖFIT-Podcast „re|Staat digital“ macht, in nun neuem Gewand, die in Publikationen und Vorträgen ausgearbeiteten Ergebnisse auch auditiv einem breiteren Publikum zugänglich und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen. Im offenen Gespräch geben Nicole Opiela, Dr. Mike Weber und unsere weiteren Exptert:innen Einblick in die Forschung und Themenbereiche des ÖFIT. Die Moderation dieses neuen Konzepts übernehmen Phillip Eins und Franziska Walser.
Das Kompetenzzentrum ist am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS angesiedelt und wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.
https://www.oeffentliche-it.de/
Alle Podcast-Folgen stehen, sofern nicht anders gekennzeichnet, unter CC-BY Lizenz.
Sie können sie unter Nennung der Quelle nutzen und weiterverbreiten.
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47 Episodes
Reverse
Generative KI und Sprachmodelle finden zunehmend Einsatz in der öffentlichen Verwaltung. Um unnötige Parallelentwicklung von GenKI-Anwendungen für die Verwaltung zu reduzieren, hat ÖFIT für den IT-Planungsrat in einer Vorstudie die Nachnutzungspotenziale ausgewählter Systeme untersucht. In der Podcast-Folge diskutieren Jens Tiemann und Dr. Mike Weber mit Philipp Eins, warum Behörden eigene KI-Lösungen wie LLMoin, AIGude oder F13 entwickeln, welche Gründe dafür sprechen und warum Parallelentwicklung fast unausweichlich sind.
Um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Nachnutzung zu fördern, empfiehlt die ÖFIT-Vorstudie den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems. Standardisierte Schnittstellen und eine gemeinsame Referenzarchitektur können dafür sorgen, dass auf technischer Ebene Microservices austauschbar werden. Der derzeit entstehende Deutschland-Stack kann diesen Prozess unterstützen. Ein weiterer Schlüssel liegt in der Unterstützung von Verwaltungen bei Compliance-Fragen wie Datenschutz, IT-Sicherheit und der Einhaltung der KI-Verordnung.
Mehr Informationen finden sie in der Vorstudie »Nachnutzung generativer KI-Systeme« unter https://www.oeffentliche-it.de/publikationen/
Innovationsnetzwerke schaffen Räume für Austausch, Wissenstransfer und Kooperation über Organisationsgrenzen hinweg. Sie bündeln behördenübergreifend Perspektiven, Erfahrungen und Ressourcen und schaffen so die Basis für neue Prozesse, Produkte oder organisatorische Veränderungen. Doch welche konkreten Mehrwerte bietet die Teilnahme an Innovationsnetzwerken – und wie wirken sie in der Praxis?
Basierend auf einer Untersuchung von fünf Netzwerken – dem Deutschen Vergabenetzwerk, der KERN-Community, dem KGSt-Innovationszirkel »Agilität in der Kommunalverwaltung«, dem KI-Campus der Polizei und der NExT-Community »Wissensmanagement« – diskutieren Mike Weber und Liadán Sage, welche Innovationen dort entstehen, welche Best Practices es gibt und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Innovationsnetzwerke strategisch genutzt und gestaltet werden können.
Große Sprachmodelle (LLMs) versprechen umfangreiche Arbeitsentlastung insbesondere im administrativen Kontext und kommen auch in der Bundesverwaltung zunehmend zum Einsatz. Gleichzeitig erfordert ihr Training immense Daten- und Rechenkapazitäten, die nur wenigen Unternehmen zur Verfügung stehen. Zeichnet sich hier eine drohende technologische Abhängigkeit des Staates ab? Basierend auf der Analyse von 33 LLM-Projekten der Bundesverwaltung diskutieren Dorian Wachsmann und Nicole Opiela, wie digitale Souveränität gestärkt werden kann und welche Maßnahmen bereits umgesetzt werden.
Die ersten Hürden bei der Registermodernisierung sind bereits genommen. Nun steht der weitere Ausbau der zugrundeliegenden Infrastruktur im Fokus. Aber was passiert dort eigentlich konkret und warum ist die Registermodernisierung für alle Verwaltungsebenen so ein großes Thema? Was ist geplant und welche Stolpersteine gilt es noch aus dem Weg zu räumen? Im Podcast diskutieren Peter Parycek und Nicole Opiela Stand und Hintergründe eines der größten Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung.
Nachhaltigkeit scheint auf der großen politischen Bühne etwas in den Hintergrund getreten zu sein – in der kommunalen Praxis spielt die konkrete Umsetzung eine ungebrochen große Rolle. Anhand von kommunalen Projekten lässt sich aufzeigen, wie sich Nachhaltigkeitsaspekte in Digitalprojekten identifizieren und adressieren lassen. Im Podcast beleuchten Dorian Wachsmann und Mike Weber, wie sich der von ÖFIT entwickelte Nachhaltigkeits-Canvas dabei einsetzen lässt, den sie schon in der Folge 27 des ÖFIT-Podcasts https://www.oeffentliche-it.de/oefit-podcast/nachhaltigkeit/ vorgestellt haben.
Detailliertere Informationen zum Thema bietet auch der ÖFIT-Impuls: „Nachhaltigkeit in kommunalen Digitalprojekten – eine qualitative Perspektive“ https://www.oeffentliche-it.de/publikationen/nachhaltigkeit-in-kommunalen-digitalprojekten/.
Publikationen und weitere Inhalte vom ÖFIT finden Sie unter https://www.oeffentliche-it.de/
Welche Entwicklungen lassen sich bei digitaler Infrastruktur, Nutzungsverhalten und Verwaltungsdigitalisierung in den bundesdeutschen Ländern beobachten? In welchen Bereichen sind Fort- oder Rückschritte zu verzeichnen, wo gab es Überraschungen und wie steht es um die Nutzung neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz? Im Podcast beleuchten Jan Dennis Gumz und Nicole Opiela die Zahlen und Erkenntnisse des neuesten Deutschland-Index der Digitalisierung.
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Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) wird auch in der öffentlichen Verwaltung zunehmend genutzt und bietet dort in verschiedenen Anwendungskontexten hohes Potenzial: vom Wissensmanagement über die Erstellung von Texten bis hin zur Interaktion mit Bürger:innen. Warum es sinnvoll ist, von Beginn an die Kompetenzen innerhalb der Organisation konsequent mitzudenken, welche Vorteile hierbei ein rollenbezogener Ansatz bietet und welche weiteren Faktoren in Bezug auf Risikoklasse und Systemgestaltung die Kompetenzanforderungen beeinflussen, erläutern Maximilian Kupi und Nicole Opiela im Podcast.
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Unser wiki4trends-Dashboard hebt einen bisher ungenutzten Datenschatz für die Trendforschung: Wikipedia. Die kostenlose und offene Quelle mit Millionen aktiven Nutzer:innen und Community erlaubt eine gezielte Auswertung digitaler Trends. Jan Dennis Gumz und Dr. Mike Weber diskutieren, warum die Wikipedia ideal für die Trendsuche ist, wie das Tool funktioniert und welche Einsatzmöglichkeiten es für Verwaltungen bietet.
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Wie können Behörden auch ohne Programmierkenntnisse Simulationen erstellen, um sie für ihre evidenzbasierte Planung zu nutzen? Jens Tiemann und Dr. Mike Weber zeigen im »re|Staat digital«-Podcast anhand der Verbreitung der eID, was Simulationen leisten können und inwieweit KI dabei unterstützen kann, einen niedrigschwelligen Einstieg in die Modellierung von Simulationen zu finden – auch ohne kostspielige Software oder Programmierkenntnisse. Welche Chancen bieten sich und welche Herausforderungen können einem dabei begegnen?
Gesetze sind doch klare Regeln – warum automatisieren wir Verwaltungsentscheidungen dann nicht einfach? Bei genauem Hinsehen erinnert das Recht doch häufiger an Poesie mit zahlreichen uneindeutigen Begriffen und Satzgefügen, die es zu interpretieren gilt. Prof. Dr. Peter Parycek und Nicole Opiela gehen in dieser Podcastfolge unter anderem der Frage nach, ob wir den Einzelfallentscheidungen mit KI-Automatisierungen noch Rechnung tragen können und sollten und wie sich mit den wenigen verfügbaren Daten das Ermessen vermessen lässt.
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Ein Schlüsselprojekt zur Schaffung eines grenzüberschreitenden digitalen Zugangstors zu Verwaltungsleistungen in der EU ist die Single Digital Gateway-Verordnung. In dieser Folge diskutieren Nicole Opiela und Liadán Sage, warum es bislang keinem EU-Mitgliedstaat gelungen ist, die ambitionierten Ziele der Verordnung bis Ende 2023 vollständig zu realisieren. Mit praxisnahen Lösungsansätzen geben sie dem Vorhaben, das Millionen EU-Bürger:innen und Unternehmen Zeit und Kosten sparen soll, neue Perspektiven.
Was wäre möglich, wenn CivicTech-Wissen zur Bürgerbeteiligung, die GovTech-Innovationskraft und Verwaltungsexpertise vereint würden? In dieser Folge diskutieren Sofie Voigt und Mike Weber unseren »Aktionsplan für eine verstärkte Zusammenarbeit« und bahnen sich entlang der vier zentralen Herausforderungen – Mindset, Priorisierung und Zuständigkeiten, Standards sowie Vergabeverfahren – neue Wege zu innovativen Lösungen für eine stärkere Kooperation bei der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors.
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Welche Aufgaben haben die Datenlabore des Bundes und wie unterstützen sie den Wandel der Ministerien zu stärker evidenzbasiertem Arbeiten? In dieser Podcastfolge werfen Maximilian Kupi und Nicole Opiela einen Blick in den Maschinenraum. Neben konkreten (KI-)Anwendungen, dem Aufbau von Data Literacy und der Schaffung einer gemeinsamen Dateninfrastruktur zeigt sich die Wirkung der Datenlabore auch in ihren Arbeitsweisen und ihrer Zusammenarbeit über Silogrenzen hinweg.
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Wie können digitale Assistenten das Gemeinwohl stärken? Mit einer Sonderfolge live vom 15. Oktober 2024 von der Smart Country Convention beleuchten Dr. Mike Weber und Nicole Opiela die Potenziale und Herausforderungen dieser Technologien. Sie diskutieren, wie digitale Assistenten Entscheidungen beeinflussen und durch Vorauswahl und Nudging limitierend wirken können. Dabei eröffnen sie Perspektiven, wie digitale Assistenten gezielter im Sinne der Allgemeinheit gestaltet werden können, um beispielsweise Nutzer:innen Möglichkeit zu eröffnen, durch sie gemeinwohlorientiertere Entscheidungen zu treffen.
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Die Bedeutung von Daten für die Digitalisierung ist immens. Daten sind jedoch nicht gleich Daten. Wichtig ist, in welcher Form sie gespeichert und übermittelt werden und welche Metadaten notwendig sind, damit die Daten von beliebigen zukünftigen Nutzenden »verstanden« und möglichst unkompliziert und richtig weiterverarbeitet werden können. Erreicht wird dies durch die Anwendung datenbezogener Standards. Was diese konkret auszeichnet und welche verschiedenen Aspekte in ihnen geregelt werden sollten, damit die positiven Effekte zum Tragen kommen, besprechen Gabriele Goldacker und Mike Weber in dieser Folge von re|Staat digital.
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Warum geht die Entwicklung digitaler Werkzeuge so oft am Bedarf der Nutzenden vorbei, obwohl menschzentrierte Gestaltungsansätze hierfür zahlreiche Lösungen bereitstellen? Nicole Opiela und Mike Weber besprechen, warum neben dem notwendigen Methodenwissen auch ein gemeinsames Verständnis und die richtige Haltung für ein Gelingen wichtig sind und welches Praxiswissen hierbei helfen kann. Mit dieser 32ten Folge re|Staat digital verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ab September sind wir wieder in gewohntem Rhythmus zurück.
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Mythen rund um digitale Technologien sind weit verbreitet, sei es die Vorstellung von der Blockchain als Speicherort für Dokumente, die Hoffnung, künstliche Intelligenz werde sämtliche Probleme lösen, dass man im Internet immer mit seinen Daten bezahle oder dass etwas aufgrund des Datenschutzes nicht möglich sei. Diese simplen Erzählungen erleichtern das Verständnis komplexer Phänomene, gewinnen an Popularität und prägen oft den Diskurs. Nicole Opiela und Mike Weber diskutieren diese und weitere Digalisierungsmythen in unserer 31. Folge von re|Staat digital.
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Wir setzen die VR-Brille auf und tauchen ein in die recht junge Welt der Virtual Reality und ihrer Auswirkungen auf die Bürokratie. Zwar lösen sich mit dem Aufkommen von VR physische Grenzen auf, doch eröffnen sie auch den Weg zu einer neuen, kreativen Form der Verwaltung?
Dr. Nassrin Hajinejad und Dr. Mike Weber führen uns durch eine Diskussion über die potenziellen Nutzungsszenarien von VR in der Verwaltung. Sie beleuchten, wie Beteiligung von Bürger:innen im virtuellen Raum aussehen könnte und wie nutzerorientierte Lösungen geschaffen werden können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Doch während VR vielversprechende Möglichkeiten für uns bereithält, stellen sich auch einige drängende Fragen: Welche konkreten Nutzungspotenziale bieten VR-Technologien? Vor welchen neuen Aufgaben stehen wir in der Verwaltung? Und wie fühlt sich der Einsatz von VR in der Praxis für Bürokrat:innen und Bürger:innen an?
In dieser Folge regen wir an, über die Potenziale und Grenzen von VR in der Verwaltung nachzudenken. Wir werden einen Blick auf die Bedarfe und Hoffnungen, die mit dieser Technologie verbunden sind, und stellen die Herausforderungen heraus, die bei der Umsetzung von VR-Lösungen auftreten können.
Wagen Sie einen Blick durch die VR-Brille und entdecken Sie, ob und wie VR die Art und Weise verändern kann, wie wir arbeiten und interagieren.
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Der Staat wird in die Verantwortung genommen für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit. Gleichzeitig ist der Fokus der Innovationspolitik auf Wirtschaft und Wissenschaft ausgerichtet. Doch auch die Verwaltung sollte Innovation als Aufgabe vorantreiben und so einen modernen digitalen Staat mitgestalten. Was es hierfür braucht beantworten Nicole Opiela und Maximilian Kupi in der 29. Folge von re|Staat Digital.
Resilienz beschreibt als Begriff ein komplexes Paket an Fähigkeiten, die es braucht, um auf kritische Ereignisse und Krisen reagieren zu können und Handlungsfähig zu bleiben. Im Kontext der Digitalisierung bedarf es hierfür eingespielter Routinen aber auch Flexibilität. Auf der anderen Seite kann Digitalisierung auch Resilienz erzeugen. Diese verschiedenen Perspektiven und ihre Bedeutung für die Verwaltung beleuchten Karoline Krenn und Nicole Opiela in unserer ersten Folge für 2024.























