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hr2 Morgenfeier
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Was bedeutet echtes Sehen? Eine Schulstunde am Rosenmontag über Blindheit, biblische Geschichten und die Kraft der inneren Ahnungen zeigt: Oft erkennen diejenigen am meisten, die scheinbar nichts sehen. Ein Impuls für die Passionszeit von unserem Autor Jochen Cornelius-Bundschuh.
In der Bergpredigt sagt Jesus seinen Zuhörerinnen und Zuhörern: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Eine offensichtlich breit gestreute Zusage. Jesus sieht bei uns Menschen eine besondere Fähigkeit, das Leben und die Welt auch für andere „schmackhaft“ zu machen. Drei Beispiele veranschaulichen das in besonderer Weise.
Sie war eine der ersten Metropolen der Menschheit: Babylon. Ihr Image schillert zwischen Größe und Größenwahn. Autor Thomas Dörken-Kucharz zeigt, wie schlecht Babel in der Bibel wegkommt, und wie doch die Erforschung Babylons ein neues Licht auf die Bibel wirft.
Armenien - das erste christliche Land der Welt - steht im Mittelpunkt dieser hr2 Morgenfeier. Domkapitular Cornelius Roth nimmt uns mit in die spirituelle Tiefe der armenisch-apostolischen Kirche und verbindet persönliche Reiseerfahrungen mit der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Eine Morgenfeier über Glauben, Hoffnung und das Licht Christi, das auch in Zeiten von Krieg, Leid und Spaltung nicht erlischt.
Zuversicht fällt nicht einfach vom Himmel. Sondern Zuversicht ist etwas Aktives, sie braucht mein Zutun. Davon ist Autorin Andrea Wöllenstein überzeugt. Aber wie kann man sie üben? In einer biblischen Geschichte findet sie Hinweise dafür, wie man in schwierigen Situationen Zuversicht entwickeln kann.
Am Jahresbeginn schauen Menschen zurück, aber auch nach vorne: voller Fragen, Hoffnungen und Unsicherheiten. Für Autor Martin Berker ist das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ dabei ein Begleiter, der trägt und tröstet. Es erzählt von Vertrauen mitten im Schweren und von einem Segen, der ihn durch das neue Jahr hindurch begleitet.
Der Mensch ist im Kern gut, sagen die einen. Die anderen meinen, er sei von Grund auf böse. Was sagt der christliche Glaube dazu? Zwischen Bibel und Gegenwart fragt Autor Stephan Krebs, ob Vertrauen realistisch oder riskant ist.
Der Jahreswechsel steht für einen Neuanfang und für einen Abschied vom Alten. Rückblicke gehören dazu, aber auch Rituale. Wer sich jetzt aufmacht, den Weg in die Zukunft zu gestalten, braucht beides: Die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen, aber genauso die Sicherheit der Tradition. Warum, erfahren Sie von Autor Matthias Viertel.
Das Weihnachtsfest hat in seiner Botschaft neben aller Freude auch ernste Momente. Viele Aspekte seiner Geschichte und seiner Geschichten sind tragisch und leidvoll. Sie erinnern stark an Passion und Ostern. Diesem Gedanken geht Autor Stefan Herok am sog. „Fest der unschuldigen Kinder“ in seiner hr2 Morgenfeier nach.
Gerade an Weihnachten, wenn wir das Kind in der Krippe betrachten, stellt sich für Autorin Sabine Kropf-Brandau diese Frage neu: Was bedeutet es, ein Kind Gottes zu sein? Ist das eine religiöse Bevormundung - oder vielleicht doch ein Geschenk? Mehr dazu, erfahren sie hier.
Welche Lichter machen mein Leben hell? Und wie kann ich selbst Licht und Hoffnung weitergeben? Bischof Peter Kohlgraf spricht in der hr2 Morgenfeier am 1. Weihnachtstag über das Licht von Bethlehem - ein Licht, das nicht blendet, sondern wärmt, tröstet und zum Frieden ruft.
Ein Bild von Maria ziert die kleine Dorfkirche. Neben ihr: Ein Engel - er kündigt die Geburt Jesu an. Autor Michael Tönges-Braungart bestaunt das Bild und geht dieser jungen Frau und ihrer Geschichte nach.
Johannes der Täufer, sein Leiden und die damit verbundene adventliche Hoffnung rücken heute am 3. Adventssonntag, Gaudete („Freut euch!“), in den Mittelpunkt. Trotz Gefängnis, Gewalt und Ohnmacht bleibt das Himmelreich Ziel und Erfüllung, auf das Menschen hinleben dürfen. Der Advent ist die Einladung, das von Jesus geschenkte Heil persönlich zu ergreifen und dieser Weihnachtszeit eine tiefe, tragende Beziehung zu geben. Darüber spricht Weihbischof Karlheinz Diez aus Fulda.
Als Jugendlicher und erst recht als Erwachsener machte Autor Karl Waldeck sich Gedanken, worauf im Advent gewartet und welche Geschichte hier eigentlich erzählt wird. Ging es beim Advent nur um die Vorgeschichte der Geburt Jesu? Seien Antwort hören sie hier.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Friedhöfe sind Orte voller Schmerz und Schönheit. Sie haben eine Menge zu erzählen über die Trauer und den Tod, über das Leben und die Hoffnung. Autor Stephan Krebs lädt ein zu einem Spaziergang dorthin.
Der Bibeltext, der heute in den katholischen Gottesdiensten gelesen wird, und der Volkstrauertag haben etwas gemeinsam. Sie beschönigen nicht Krieg und Leid und Tod. Sie setzen im Erinnern auf eine neue Kraft zum Leben.
Was hat eine kleine Stadt in der Türkei mit dem christlichen Glauben zu tun? Die Reise von Autor Matthias Viertel nach Iznik führt zurück zu den Wurzeln des Glaubens - an den Ort, an dem vor 1700 Jahren die Kirche ihren Anfang nahm.
Im November erinnern viele Gedenktage an die Verstorbenen. Für katholische Christen weltweit steht dafür der Allerseelentag. Im Brauch, im Andenken an die Verstorbenen ein Licht zu entzünden, spiegelt sich die Hoffnung auf Unsterblichkeit. Eine Hoffnung, die im christlichen Auferstehungsglauben ihren Ausdruck findet.
Wir haben eine Stunde mehr vom Tag - aber unsere Zeit verlängert sich dadurch nicht. Seltsam, finden Anne-Katrin Helms und Ansgar Wucherpfennig und gehen dem Rätsel der Zeit nach.




