DiscoverTalk mit K - der Talk-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger
Talk mit K - der Talk-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger
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Talk mit K - der Talk-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger

Author: KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, Anne Burgmer

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Im Podcast „Talk mit K“ interviewt Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ jede Woche höchst unterschiedliche Menschen aus Köln, Männer wie Frauen. Manche von ihnen sind prominent, andere in der Öffentlichkeit weniger bekannt: Interessant aber sind sie alle. In dem Gesprächs-Podcast geht es um Kunst, Kultur, Gastronomie, Wissenschaft, Philosophie und Sport. Und natürlich geht es immer auch um die wichtigste Stadt der Welt: Köln.

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296 Episodes
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Beim 1. FC Köln ist wieder einmal alles in Bewegung: Nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der Verein von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. In „Talk mit K“ spricht Anne Burgmer mit FC-Reporter Lars Werner darüber, warum dieser Schritt aus Sicht des Vereins kaum noch zu vermeiden war. Neben der schwachen Bilanz mit nur zwei Siegen in 18 Spielen geht es auch um die Frage, warum aus der anfänglichen Aufbruchstimmung unter Kwasniok schleichend eine Krise wurde. Außerdem analysiert der FC-Experte, ob der neue Cheftrainer mit seiner eher ruhigen und klaren Art die Wende schaffen kann. Werner erklärt, was ein Trainerwechsel in dieser Saisonphase überhaupt noch bewirken kann, warum die Fans für den FC zum entscheidenden Faktor werden könnten und weshalb er trotz aller Unruhe weiter an den Klassenerhalt glaubt.
Arzt, Aktivist, Influencer – und für viele besser bekannt als "Gynäkollege" Dr. Mertci: In dieser Folge von "Talk mit K" ist Mertcan Usluer zu Gast. Auf Instagram erreicht er mit seinen Aufklärungsvideos hunderttausende Menschen, spricht über Gynäkologie, gesellschaftliche Ungleichheiten und darüber, warum Medizin alles andere als neutral ist. Er klärt niedrigschwellig auf, übersetzt komplexe medizinische und gesellschaftliche Themen verständlich – und erreicht damit Menschen, die sonst vielleicht nie mit diesen Themen in Berührung kommen würden. Gleichzeitig ist das Internet für ihn auch ein Schutzraum: ein Ort, an dem er Missstände ansprechen kann, ohne sich im Klinikalltag permanent angreifbar zu machen. Unser Gesundheitssystem sei noch immer stark auf den männlichen Standardkörper ausgerichtet, sagt der promovierte Mediziner im Gespräch mit Anne Burgmer. Die Folge? Krankheiten werden bei Frauen oft später oder gar nicht erkannt – mit teilweise lebensbedrohlichen Konsequenzen.Usluer will deshalb nicht nur medizinisches Wissen vermitteln. Es geht ihm um Machtstrukturen, um gesellschaftliche Prägungen – und um die Frage, wer in der Medizin überhaupt gesehen wird. Er erklärt, warum Diagnosen, Leitlinien und sogar technische Geräte bis heute von rassistischen und patriarchalen Strukturen beeinflusst sind. Und warum das dazu führt, dass manche Menschen schlechter behandelt werden als andere – oft, ohne dass es den Behandelnden bewusst ist. Gleichzeitig erzählt er sehr persönlich von seinem eigenen Weg: vom Traum, Basketballprofi zu werden, über das Medizinstudium bis hin zu Erfahrungen mit Rassismus im Klinikalltag. Er spricht über Mobbing, über 24-Stunden-Dienste und über einen Punkt, an dem es nicht mehr ging – bis hin zum Burnout. Und darüber, warum er sich entschieden hat, das System nicht einfach hinzunehmen, sondern öffentlich darüber zu sprechen.
Die Kölner Band Querbeat spielt im Juni 2027 im Rheinenergie-Stadion in Müngersdorf. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erzählt Querbeat-Sänger Jojo Berger, welche Pläne die Band fürs Stadion hat und wie er angesichts der Größenordnung von 42.000 Zuschauern über das finanzielle Risiko nachdenkt. "Wir gehen da sehr mit dem Kölner Motto, dass es am Ende schon immer gut ausgeht." Außerdem geht es im Gespräch darum, warum Querbeat ihr "Randale und Hurra"-Festival in der Bonner Rheinaue nicht mehr veranstalten und worauf sich Fans in diesem Jahr stattdessen freuen können. Außerdem geht es um das, was ihm Hoffnung macht in diesen Krisenzeiten. "Wir sind ja hier sehr, sehr privilegiert, vor allem in dieser Stadt", sagt Berger im Gespräch mit Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeiger. In Köln leben wir in der Sahnetorte Deutschlands, habe ihm der iranischstämmige Taxifahrer auf dem Weg ins Podcast-Studio erzählt. "Wenn jemand in Köln als Mensch mit migrantischem Hintergrund so etwas sagt und sich so wohl fühlt hier, finde ich das auch einen total schönen Moment."
Musicaldarstellerin Vera Bolten stand schon auf vielen Bühnen in Köln und ganz Deutschland. Für die Hauptrolle in "We will rock you" zog sie vor mehr als 20 Jahren nach Köln. Im Podcast "Talk mit K" spricht sie mit Anne Burgmer über ihre Ausbildung und die Herausforderungen ihres Berufs. Dass das Genre Musical in Deutschland von vielen belächelt wird, ärgert die Sängerin. Aktuell ist sie im Erfolgsmusical „Himmel und Kölle“ im Volkstheater zu sehen. Im Podcast erzählt sie, was die Produktion ausmacht, wie sich der Theateralltag anfühlt, warum es über Köln so viel zu sagen gibt und was es bedeutet, eine Rolle über viele Vorstellungen hinweg lebendig zu halten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Vera Bolten spricht über ihr neues Musical-Projekt „Die Weiße Rose“ und darüber, warum sie diese Geschichte mit ihrem Mann Alex Melcher unbedingt auf die Bühne bringen wollte. Im Sommer gibt es das Musical im Rahmen des Sommerfestivals in der Kölner Philharmonie zu sehen.
Am 24. Februar jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zum vierten Mal. Die Ukraine erlebt gerade einen Winter, der als der härteste seit Beginn des Kriegs beschrieben wird: weil er besonders kalt ist und Russland gnadenlos und ganz gezielt Angriffe auf die Energie- und Wärme-Infrastruktur von Städten und Regionen fährt. Hunderttausende Menschen müssen bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in der Ukraine überleben und haben zeitweise keinen Strom. Vassili Golod, der Ukraine-Korrespondent der ARD, spricht im Podcast "Talk mit K" „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die aktuelle Lage in der Ukraine. Er ist vor wenigen Tagen erst von Kiew nach Köln gereist, wo er lebt und arbeitet, wenn er nicht gerade aus der Ukraine berichtet. Im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack erzählt er, worunter die Menschen am meisten leiden und warum sie Leben trotzdem versuchen, noch viel abzutrotzen. Er spricht darüber, welche Waffen die Ukraine derzeit am häufigsten braucht und wie er die seit Monaten stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine erlebt.
Der Kölner Musiker, Texter und Sänger Stefan Knittler spricht im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die neuen Hits der Session. Knittler ist nicht nur einer der Moderatoren der „Loss mer singe“-Tour, sondern auch der Komponist der Hymne „Kumm loss mer singe“, die zu jedem „Loss mer singe“-Abend gehört. Im Podcast geht es darum, was den Überhit der Session, die „Karnevalsmaus“ der Band Druckluft ausmacht, dass es in diesem Jahr die großen Namen wie Brings, Bläck Fööss und die Räuber schwer haben und die Frage, ob der kölsche Karneval zunehmend auch von Ballermann-Songs geprägt wird. Knittler erzählt von der „Loss mer singe“-Tour, die trotz kurzer Session rund 70 Mal in verschiedenen Kneipen und Lokalen gastiert hat – inklusive Auswärtsspielen in Berlin, München, Hamburg und erstmals auch in Stuttgart. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um Knittlers persönliche Geschichte: Viele kennen ihn als „Kumm loss mer singe“-Interpreten, aber seine Karriere begann als Schlagzeuger der englischsprachigen Band Bagdad Babies, die von 1988 bis 1992 eine treue Fangemeinde in Köln und Umgebung hatte. Nach der Auflösung der Band folgte eine lange Pause von der Bühne – erst nach über zehn Jahren kehrte Knittler zurück, diesmal als kölscher Liedermacher und Sänger. Wie kam es zu diesem Wandel? Knittler erzählt von seiner Leidenschaft, Welthits ins Kölsche zu übersetzen und seinem Auftritt bei der diesjährigen Pripro mit der kölschen Version von „Heroes“ von David Bowie. Das Loss mer singe-Finale findet am Samstag, 7. Februar, in der Live Music Hall statt. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von Loss mer singe. Der Eintritt ist frei.
Biggi Wanninger ist Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin und seit 1999 Präsidentin der legendären Kölner Stunksitzung. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht sie über die besondere Energie der Stunksitzung, die jedes Jahr ausverkauft ist und als Geheimtipp begann. Sie erklärt, warum die Stunker ein Kollektiv sind und wie alle gemeinsam entscheiden, was auf die Bühne kommt. Wanninger gibt Einblicke in den Alltag zwischen 50 Vorstellungen pro Session und dem besonderen Gemeinschaftsgefühl hinter den Kulissen. Biggi Wanninger erzählt von ihrer Kindheit in Balkhausen, ihren selbstgenähten Kostümen, ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau und ihrem Weg zur Schauspielerin und Kabarettistin. Außerdem erzählt die 70-Jährige im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack, warum sie zwar gerne Sitzungspräsidentin ist, aber nie Chefin sein wollte und weshalb sie beim Rosenmontagszug lieber zum Fußvolk gehört als auf einem Wagen zu stehen. .
Zu den Paartherapeuten Dagmar Kieselbach und Thomas Hallet kommen häufig Paare in die Beratung, die in einer großen Krise stecken. Obwohl jeder Mensch und somit auch jedes Problem individuell ist, gibt es Streitpunkte und Fragen, die sich in vielen Beziehungen ähneln. Ihre Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit haben beide nun in dem Ratgeber „Should I Stay or Should I Go?“ zusammengetragen. Anhand von 20 Fragen geben sie praxisnahe und hilfreiche Tipps für alle, die ihre Beziehung besser verstehen und bewusst gestalten möchten: Wie gut funktionieren wir noch miteinander? Welche Erwartungen tragen wir in uns? Was hat sich verändert – und warum? Wie kann Verbindung wieder wachsen? Im Gespräch mit Anne Burgmer erzählen sie in "Talk mit K", wie man festgefahrene Muster erkennt, wieder in einen lebendigen Austausch findet und die Beziehung neu belebt. Dabei betonen sie: Beziehungskrisen sind kein Scheitern – sondern oft ein Wendepunkt, an dem Entwicklung, Neubeginn und emotionales Wachstum möglich werden.
Die Leber ist eines unserer wichtigsten Organe und doch schenken wir ihr oft zu wenig Beachtung. Dabei spielen Lebererkrankungen in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle: Fettleber, Virushepatitis, Leberzirrhose. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erklärt Professor Dr. Christoph Neumann-Haefelin von der Uniklinik Köln im Gespräch mit Host Sarah Brasack, wie diese Erkrankungen entstehen und wie man Warnsignale erkennt, obwohl die Leber oft lange still leidet, ohne Beschwerden zu verursachen. „Die Leber ist entscheidend dafür, ob der Mensch alt gesund wird“, sagt Neumann-Haefelin. Außerdem geht es um die Frage, wie sinnvoll ein Dry January ist. "Die Leber regeneriert sich schnell, solange noch keine schweren Schäden entstanden sind. Für viele Menschen ist dieser Monat eine gute Möglichkeit, den eigenen Alkoholkonsum zu reflektieren und zu merken, wie gut ihnen eine Pause tut", ist der Mediziner überzeugt.
In Köln liegen die Temperaturen seit Wochen nachts am oder unter dem Gefrierpunkt - eine Temperatur, die lebensgefährlich ist, wenn man draußen übernachtet: Obdachlose Menschen sind in dieser Winterkälte sehr stark gefährdet. Malte Petrikat, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.“, der Verein hinter dem Kölner Kältebus, spricht im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" mit Moderatorin Sarah Brasack über die Situation der wohnungslosen Menschen in Köln. Jede Nacht gehen bei der Hotline des Kältebusses in kalten Nächten zwischen 20 und 40 Anrufe ein, weil Kölnerinnen und Kölner wohnungslose Menschen melden, um die sie sich Sorgen machen. Petrikat spricht darüber, wie der Kältebus arbeitet, wie das Team aus Ehrenamtlern am Breslauer Platz Obdachlosen Essen, Kleidung, Schlafsäcke, Zelte und Zuwendung schenkt. Er erzählt, wie sich die Situation in den vergangenen Jahren verschärft hat, aus welchen Gründen die Menschen, die er durch seine Arbeit kennengelernt hat, obdachlos geworden sind und welche Schicksale ihm besonders nahegehen. Außerdem erklärt er, welche Spenden der Verein gebrauchen kann - und was er Menschen rät, die unsicher sind, wie sie Obdachlosen begegnen sollen, die offensichtlich Hilfe brauchen.
Gibt es nach dem großen Ukraine-Gipfel am Montag in Berlin neue Hoffnung auf Frieden? Die Nachrichtenlage der vergangenen Tage und Wochen in Bezug auf Russland und die Ukraine ist einigermaßen unübersichtlich geworden für die meisten Menschen. In dieser Podcast-Folge spricht der Russland-Experte und Kölner Journalist Andrey Gurkov mit der Podcast-Moderatorin Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeiger, über die Situation der Menschen in der Ukraine und das Verhalten des russischen Aggressors Putin. Wie bewertet er den 28-Punkte-Plan der USA? Warum ist es so wichtig, dass die Europäer bei Verhandlungen nicht nur mit am Tisch sitzen, sondern diese sogar einberufen? Wie empfindlich treffen die ukrainischen Drohnen russische Städte und Energie-Infrastruktur? Und warum ist es so schwierig, die eingefrorenen russischen Milliarden, über die diese Woche entschieden werden soll, für einen späteren Aufbau der Ukraine zu verwenden?
Anne Brorhilker ist ehemalige Oberstaatsanwältin und Cum-Ex-Chefermittlerin aus Köln, die mit ihren Ermittlungen maßgeblich zur Aufdeckung des größten Steuerbetrugs der deutschen Geschichte beigetragen hat. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ erzählt Brorhilker, wie sie als Juristin ohne Vorkenntnisse im Steuerrecht zur zentralen Figur im Kampf gegen Finanzkriminalität wurde. Sie berichtet von den ersten Verdachtsmomenten, der mühsamen Ermittlungsarbeit und wie sie mit ihrem Team internationale Durchsuchungen in 14 Ländern koordinierte – und das mit Aktenbergen, die noch auf Papier ausgedruckt werden mussten. Brorhilker schildert, wie Banken und ihre Anwälte auf Hausdurchsuchungen reagierten, warum gerade Finanzinstitute oft besonders „vorsichtig“ behandelt werden und wie sie selbst für mehr Gleichbehandlung gesorgt hat. Brorhilker erklärt, wie Banken und Aktienhändler sich Kapitalertragsteuern erstatten ließen, die nie gezahlt wurden – und warum es dafür eine Subkultur brauchte, in der sich alle Beteiligten gegenseitig bestätigten. Sie spricht über die Rolle von Kronzeugen, die Motive der Täter und warum es so schwer ist, in diesen abgeschotteten Kreisen zu ermitteln. Brorhilker beschreibt, wie sie und ihr Team gegen 1700 Beschuldigte ermittelten, was das für den Alltag einer Staatsanwältin bedeutet und warum sie trotz aller Widerstände nie bereit war, „Abstriche“ zu machen. Im Gespräch geht es auch um persönliche Erfahrungen: Wie hält man dem Druck stand, wenn man permanent verklagt wird und mit hochbezahlten Anwaltsteams konfrontiert ist? Was treibt sie an, und wie blickt sie heute – nach ihrem Wechsel zur NGO „Bürgerbewegung Finanzwende“ – auf den Kampf gegen Finanzkriminalität? Und was müsste sich ändern, damit Deutschland kein Paradies für Steuertricks bleibt?
Denis Moschitto arbeitet schon lange erfolgreich als Schauspieler. Jetzt hat der Kölner eine Rolle übernommen, die für viele sicher ein Lebenstraum ist. Er wird der neue Partner von Wotan Wilke Möhring im NDR-"Tatort". Moschitto übernimmt die Rolle des hochbegabten Cyber-Kriminalisten Mario Schmitt. Das neue Duo startet mit einem besonderen TV-Event, dem zweiteiligen "Tatort: Ein guter Tag / Schwarzer Schnee". In "Talk mit K" spricht er über sein Philosophie-Studium, seine Karriere, die neue Rolle und seine Faszination für Technologie, die er mit Mario Schmitt teilt. Zum deutschen Fernsehen hat der 48-Jährige eine nicht immer leichte Beziehung, weil es ihm oft zu klischeehaft ist. Auch viele der Rollen, die er selbst in der Vergangenheit spielte, seien nicht gut gewesen. Der Sohn eines Italieners und einer Türkin wird auch oft damit konfrontiert, auf ein bestimmtes Rollenbild festgelegt zu werden. Irgendwann wollte er nicht mehr den "Migranten-Hans" spielen, gleichzeitig habe ihm diese Nische geholfen, seine Karriere aufzubauen. Problematisch sei es gewesen, dass er oft Rollen verkörpern sollte, die klischeebeladen waren. Auch zu Friedrich Merz' Stadtbild-Aussage hat er eine klare Meinung. Beide Teile des neuen "Tatort" mit Denis Moschitto laufen direkt hintereinander am 21. Dezember um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr im Ersten. Anschließend ist der Film auch in der ARD Mediathek verfügbar.
Thomas Römer ist Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Evangelischen Klinikum Köln Weyertal, Vizepräsident der Deutschen Menopausegesellschaft und einer der führenden Experten für das Thema Menopause und Frauengesundheit. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht Römer mit Moderatorin Sarah Brasack über die wichtigsten Mythen und Fakten rund um die Wechseljahre. Warum werden die Beschwerden oft verkannt, wie erkennt man die ersten Symptome und was können Frauen wirklich tun, um ihre Lebensqualität zu verbessern? Römer erklärt, warum die Wechseljahre nicht nur Hitzewallungen und Schlafstörungen bedeuten, sondern auch psychische und körperliche Veränderungen mit sich bringen – und warum die richtige Diagnose oft erst spät gestellt wird. Außerdem geht es um die Rolle der Hormone: Warum sind sie in Verruf geraten, was sagen neue Studien zum Brustkrebsrisiko und welche modernen Therapien gibt es heute? Römer erzählt von aktuellen Forschungsprojekten und politischen Initiativen, die das Thema Wechseljahre endlich aus der Tabuzone holen sollen. Im Gespräch beantwortet Römer zahlreiche Hörerinnen-Fragen, gibt praktische Tipps für den Alltag und empfiehlt den besten Ratgeber zum Thema.
Kasalla-Sänger Basti Campmann erzählt im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“, wie er sich auf die Karnevalssession vorbereitet, warum der 11.11. für ihn immer wieder eine Herausforderung ist und wie es sich anfühlt, in eine Session mit rund 200 Auftritten innerhalb weniger Wochen zu starten. Es geht um die Kunst, in wenigen Minuten ein immer wieder neues Publikum zu begeistern, die Unterschiede zwischen Sitzungen in Köln und im Umland und legendären Damensitzungen. Außerdem spricht Campmann über die Trauer der Band angesichts des Tods ihres langjährigen Technikers Tom, dem Kasalla mit „Ne Jode“ ein neues Lied gewidmet haben. Im neuesten Song "Adios Amigos" geht es um Weltuntergang und Karneval, ein Spagat zwischen Tiefsinn und Fröhlichkeit, der die Songs der Band immer wieder besonders macht im kölschen Karneval. Basti Campmann spricht mit den Moderatorinnen Sarah Brasack und Anne Burgmer aber auch darüber, was die Band 2026 anlässlich ihres 15-jähriges Jubiläum mit zwei großen Konzerten in der Lanxess-Arena vorhat. Außerdem geht es ums kommende Album „Trone & Konfetti“ und das Kasalla-Brauhaus, das im März 2026 auf der Aachener Straße eröffnen soll.
Annette Frier ist eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen und Komikerinnen Deutschlands. Jetzt ist sie zum ersten Mal in einer Serie zu sehen, in der sie eine fiktionalisiere Version ihrer selbst spielt: In "Frier und Fünfzig - Am Ende meiner Tage" geht es um die Wechseljahre. Frier selbst merkte lange gar nicht, dass sie schon mittendrin war, dass ihre Stimmungsschwankungen Teil ihrer zweiten Pubertät sind. Als ihr das klar wurde, wollte sie unbedingt eine Serie über diese herausfordernde Zeit machen. In "Frier und Fünfzig" steckt die Serien-Annette mitten in den Wechseljahren. Ihr Mann Sascha (Alexander Khuon) verlässt sie für eine Jüngere. Ihre 20-jährige Tochter Jola (Maria Matschke Engel) macht sie bald zur Oma. Und ihre Rollenangebote lassen auch zu wünschen übrig. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" spricht Annette Frier über diese herausfordernde Lebensphase. Sie erzählt, dass es ein Wagnis war, sich so ungeschminkt und verletzlich zu zeigen. Schauspielerinnen über 40 seien immer noch damit konfrontiert, deutlich weniger Rollenangebote zu erhalten als ihre jüngeren Kolleginnen oder Schauspieler im selben Alter. Auch der Angriff auf die Rechte von Frauen weltweit macht ihr Sorgen.
Frank Schätzing war zwölf Jahre alt, als er seinen Helden David Bowie entdeckte - weil der neue Musiklehrer mit langen Haaren die Platte "Space Oddity" auflegte. In seinem neuen Buch "Spaceboy" schreibt der Kölner Bestseller-Autor über seine Liebe zu dem Ausnahme-Künstler, sein eigenes Leben und die Parallelen dazwischen. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erzählt Schätzing im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack, was ihn an Bowies Leben und dessen Musik so fasziniert, von seinem Aufwachsen in Köln, seiner "finsteren Zeit" am Gymnasium Kreuzgasse, an denen Lehrkräfte noch an den Haaren rissen und mit Schlüsselbünden warfen sowie dem peinlichsten Moment seines Lebens. Außerdem geht es um Kunst als Rettung, seine Zeit bei der Bundeswehr, bei der er ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit Knetgummifiguren für seine Kompanie aufbaute und seinen Burnout auf dem Zenit seines Erfolgs. „Spaceboy“ erscheint am 6. November beim Kiwi-Verlag.
Die Kölnerin Yanni Gentsch (31) geht im Februar 2025 im Kölner Grüngürtel joggen, als sie plötzlich merkt, dass ihr von hinten ein fremder Mann mit seiner Handykamera auf den Po filmt. Sie stellt den Mann zur Rede, zwingt ihn, das Video aus seinem Handy zu löschen, filmt die Szene mit und stellt ihr Video online. Millionen Menschen haben das Video seitdem gesehen. Eigentlich will Gentsch den Mann, der sie gefilmt hat, anzeigen. Allerdings ist das heimliche Abfilmen anderer Menschen in Deutschland nicht verboten. Gentsch startet eine Petition für ein schärferes Strafrecht gegen Voyeur-Aufnahmen gestartet, die bereits mehr als 135.000 Unterschriften gesammelt hat. Im Podcast "Talk mit K" des Kölner Stadt-Anzeiger spricht Yanni Gentsch mit dem Podcast-Host Sarah Brasack über den Vorfall, der ihr Leben veränderte, ihre Erfahrungen mit der Polizei und der Politik. Vor einer Woche traf sie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, die sich für eine Gesetzesänderung einsetzen will. „Wenn man heimlich gefilmt wird, vor allem mit sexueller Intention, sollte das absolut strafbar sein. Egal, ob man angezogen ist oder nicht“, findet Yanni Gentsch. „Da möchte ich dann gerne Einspruch einlegen können.“
Rund 2800 Stolpersteine gibt es in Köln. Petra Pluwatsch, Journalistin und frühere Mitarbeiterin des "Kölner Stadt-Anzeiger", spürt seit sechs Jahren im NS-Dokumentationszentrum Geschichten von Opfern der nationalsozialistischen Diktatur auf. Sie recherchiert in Archiven und Adressverzeichnissen, spricht mit Angehörigen und holt die Vertriebenen und Ermordeten so aus dem Dunkel ins Licht. In ihrem Buch "Verfolgt und nicht vergessen" hat sie zwölf Lebensgeschichten erzählt. Nun hat sie ein neues Buch geschrieben, in dem sie die Leserinnen und Leser mitnimmt auf Spaziergänge durch Köln. "Auf der Spur der Stolpersteine" versammelt elf Routen durch unterschiedliche Viertel der Stadt, die man ablaufen kann. Pluwatsch erzählt von den Menschen, an die oft nur noch Geburts- und Todesdatum auf einem Stolperstein am Wegesrand erinnern. Fotos und Erinnerungen bringen uns die Menschen nahe, die von respektierten Mitgliedern der Gesellschaft erst zu Außenseitern und dann zu Verfolgten wurden, die in vielen Fällen den NS-Terror nicht überlebten.
Es gibt Ereignisse, die teilen ein Leben unwiederbringlich in ein Davor und ein Danach, etwa wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt, Opfer eines Verbrechens wird oder wenn eine Naturkatastrophe wie die Ahrflut alles zerstört, was man besitzt. Albi Roebke ist evangelischer Pfarrer und Notfallseelsorger. Seit 25 Jahren leistet er in solchen Krisen Soforthilfe und unterstützt Betroffene dabei, den vielleicht schlimmsten Moment ihres Lebens durchzustehen. Die Journalistin Lisa Harmann, die sich ebenfalls ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin engagiert, hat seine Geschichte aufgeschrieben. In "Und plötzlich ist nichts mehr wie es war" (Fischer, 256 Seiten, 18 Euro) erzählen beide von Fällen, die sie lange begleitet und beschäftigt haben. In "Talk mit K" sprechen sie darüber, wie man mit Menschen in solchen Situationen umgehen sollte, und erklären, warum Floskeln nicht weiterhelfen, Schuldgefühle bei Angehörigen zu Beginn normal sind und alles, was irgendwie an Normalität erinnert, weiterhilft. Es sind deshalb sehr oft kleine Dinge, die viel bewirken.
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Comments (1)

Ela

Schlecht abgemischt. Beim lauten Lachen haut's einem fast die Lautsprecher raus, die ruhigeren Gesprächsteile sind kaum zu hören. Ohne Hin- und Hergeschalte leider nur schwer zu hören.

Mar 10th
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