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Inno-Talk - Flexpack-Wissen

Author: Innoform, Karsten Schröder

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Neues und Interessantes aus der Flexiblen Verpackungsindustrie, den Abpackern, Lebensmittelherstellern, Markeninhabern und dem Handel. Karsten Schröder spricht mit Experten entlang der Lieferketten der Flexpack-Industrie über Trends und Geschichten aus dem wahren #flexpack Leben. Persönliche Hintergrundinformationen, Produktneuheiten aber auch teils politische Einordnungen sind das Salz in der Suppe.
104 Episodes
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In dieser besonderen Episode wagt Karsten Schröder ein Experiment: Eine KI-generierte Diskussion basierend auf dem Fachvortrag von Benedikt Kauertz (Ifeu-Institut), gehalten auf dem 23. Inno-Meeting in Osnabrück. Im Fokus steht die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und die kontroverse Debatte um Mehrwegquoten bei Transportverpackungen.Artikel 29 PPWR: Der regulatorische Druck auf Transport- und Sekundärverpackungen (40 % bis 70 % Mehrwegquote).Ökobilanz im Check: Warum der erzwungene Umstieg auf Mehrweg bei Transportverpackungen laut Analyse zu 31,7 Millionen Tonnen zusätzlichem CO₂ in Europa führen könnte.Physik vs. Regulatorik: Die Effizienz von 150g Einweg-Stretchfolie im Vergleich zu schweren Mehrweg-Systemen und das Problem des „Lufttransports“.Item-Based Calculation: Kritik an der granularen Bewertung einzelner Verpackungsschichten.Innovation vs. Realität: Können Lösungen wie PET-Mesh-Sleeves die physikalischen Grenzen von Ladungssicherung und Gewicht sprengen?Handelt es sich bei diesem KI-Format um eine wertvolle Ergänzung für den InnoTalk oder bevorzugst du klassische Interviews? Stimme jetzt ab und diskutiere mit uns.Abstimmung (< 60s): Hier klickenBlogbeitrag : www.inno-talk.de/newsFeedback per E-Mail: ks@innoform.euKernpunkte der Episode:Deine Meinung ist gefragt!
Startschuss in ein neues Podcast-Format.FlexPack.news bringt einmal imMonat die aktuellen News für Flexpacker eingeordnet auf die Ohren. Mit wechselnden Gästen aus der Praxis.Episode 1 "live" von INNO-Meeting 2026 aus Osnabrück.Mit dabei:Jan Grevè von ppg und Daniel Zimmermann von Felix Schoeller.Die News:https://packaging-journal.de/verpackdg-das-aendert-sich-mit-dem-neuen-verpackungsgesetz/  Das neue VerpackDG setzt die PPWR national um.https://www.euwid-recycling.de/news/politik/neue-eu-vorgaben-sollen-recyclingquoten-unter-mitgliedstaaten-vergleichbarer-machen-180226/ Neue EU-Vorgaben sollen Recyclingquoten unter Mitgliedstaaten vergleichbarer machenhttps://www.packaginginsights.com/news/henkel-acquires-stahl-specialty-coatings.html Henkel kauf Stahl für 2 Mrd. EUR
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Udo Linke von der WKA B2P GmbH über das hochaktuelle Thema 7C‑Multikolordruck. Während 7C häufig als Fortschritt gefeiert wird, zeigt die Praxis ein deutlich differenzierteres Bild. Linke, seit den 1970er‑Jahren tief im Flexodruck verwurzelt, gibt einen offenen Einblick in Chancen, Risiken und die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen wie der PPWR.• WKA B2P – Brand to Print erklärtWKA übernimmt die komplette Verantwortung von der Repro bis zur Maschine und macht First‑Time‑Right zum realen Prozessversprechen.• Udo Linkes Weg im FlexodruckErfahrungen aus fünf Jahrzehnten: Von frühen Flexo‑Pioniertagen bis zur Einführung moderner Repro‑Standards für internationale Brands.• 7C vs. 4C: Theorie und RealitätWarum 7C einen größeren Farbraum ermöglicht – und gleichzeitig deutlich komplexer und weniger fehlertolerant ist.• Maschinenparameter & ProzesskonstanzWarum Rasterwalzen, Farbkonstanz, Klischees und Substrate bei 7C absolut stabil sein müssen – und wie schnell Abweichungen sichtbar werden.• Auswirkungen der PPWR auf DruckfarbenNeue PU‑freie Bindemittel verändern Übertragung, Flächendeckung und Reproduzierbarkeit – eine zusätzliche Herausforderung für 7C.• Flexo, Tiefdruck, Digitaldruck im VergleichWeshalb der Flexodruck international wieder wächst, welche Rolle der Digitaldruck bei 7C spielt und wo Tiefdruck weiterhin punktet.• Praxis: Wie 7C wirklich funktioniertKalibrierung, Testandruck, Messung, Lookup‑Tabellen, feste Farbreihenfolge – 7C ist kein Plug‑and‑Play‑System.• Für wen sich 7C lohntÖkologische Argumente, Effizienz bei vielen Motiven und standardisierte Prozesse – aber auch deutliche Grenzen bei feinen Motiven und hellen Tönen.• Zukunft des VerpackungsdrucksSocial‑Media‑Budgets verdrängen Verpackungsgestaltung, hochwertige Effekte werden seltener – und Haptik wird wichtiger.• Empfehlung für Druckereien7C ja – aber nur mit passenden Kunden und stabilen Prozessen. Für viele Anwendungen bleibt 4C + Sonderfarben die wirtschaftlichere Option.7C ist ein High‑End‑Prozess für hochstandardisierte Umgebungen – nicht für jede Verpackung geeignet.Flexodruck bleibt ein global wachsendes Verfahren, trotz steigender Anforderungen.PPWR stellt die Branche vor neue Herausforderungen, vor allem bei Farben und Reproduzierbarkeit.Marken müssen Fehlerfreiheit, Standardisierung und Prozesssicherheit stärker mitdenken.4C + Sonderfarben ist für viele Produkte weiterhin stabiler und zuverlässiger.Udo LinkeGeschäftsführer WKA B2P GmbHExperte für Flexodruck, Repro, Farbmanagement und Brand‑to‑Print‑Prozesse.Unsere englischen Podcasts hören Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/
In dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Julian Thielen mit Dieter Niederstadt von Asahi Photoproducts über aktuelle Innovationen im Flexodruck, wasserwaschbare Druckplatten und die Automatisierung in der Flexodruckplattenproduktion.Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Wandel hin zu Solvent Zero – also der Ersatz lösemittelbasierter Plattenverarbeitung durch wasserbasierte Auswaschtechnologie und geschlossene Recyclingkreisläufe. Mit bis zu 90 % Wasserwiederverwendung und ohne VOC-Emissionen wird die Flexodruckplattenverarbeitung deutlich nachhaltiger – bei gleichzeitig uneingeschränkter industrieller Leistungsfähigkeit.Ein weiteres zentrales Thema ist die vollständige Automatisierung flexografischer Workflows. Gemeinsam mit Partnern wie Esko und Allstein verbinden integrierte Systeme heute Bebilderung (CDI), LED-Belichtung (XPS), Auswaschen, Trocknung und Zuschnitt in einem automatisierten Prozess. Das Ergebnis: standardisierte Qualität, geringere Abhängigkeit vom Bedienpersonal und verkürzte Durchlaufzeiten.Außerdem werden folgende Themen diskutiert:Wasserbasierte Druckfarben in der flexiblen VerpackungFlexodruck vs. TiefdruckBedruckung von PCR- und MDO-SubstratenAuswirkungen der europäischen PPWR-VerordnungDiese Episode richtet sich an Converter, Verpackungshersteller, Druckexperten und Markeninhaber, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Druckqualität in der flexiblen Verpackung verbessern möchten.Registration – Flexo Symposium (Esko – Asahi – Allstein – Follmann)https://go.esko.com/FlexoSymposium2026Video – Flexodruck Automationhttps://youtu.be/FYoUZKDGqvQ
Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibtAuf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß, stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere. Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist.Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder technischen Produkten, sei Recycling oft sinnvoller.Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich in der Umwelt verbleibt – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare Materialien einen realen ökologischen Nutzen.FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu vermeiden.Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte Nachhaltigkeit.“Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt differenziert.FKuR steht für einen pragmatischen, anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit RezyklatenFazit
Marcus Stein von Wattron erklärt auf der Fachpack 2025, wie das neue Siegelkonzept Digital Sealing die Prozesskontrolle beim Verbinden flexibler Verpackungsmaterialien revolutioniert. Die Technologie basiert auf einem pixelgenauen Heizsystem, das Wärme präzise dort erzeugt, wo sie tatsächlich benötigt wird – und nicht mehr flächig über eine gesamte Siegelbacke verteilt.Vom Heizelement zum PixelWährend konventionelle Siegelwerkzeuge mit langen Heizpatronen und einem zentralen Temperatursensor arbeiten, besteht die Wattron-Lösung aus vielen einzeln ansteuerbaren Heizelementen. Jedes dieser „Pixel“ kann separat geregelt werden. Das erlaubt eine dynamische, ortsgenaue Temperatursteuerung und minimiert thermische Über- oder Unterbelastung des Materials.Vorteil für MonomaterialienBesonders vorteilhaft ist diese Präzision bei Monomaterialien, deren Verarbeitungsfenster deutlich schmaler ist als bei klassischen Verbundfolien. Eine stabile, reproduzierbare Siegelnaht wird damit auch bei empfindlichen Materialien möglich – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu rezyklierbaren Verpackungslösungen.Fehlererkennung durch digitale Parameter-ErfassungMarcus erläutert am Beispiel von Joghurtbechern, dass durch die digitale Erfassung der Prozessparameter an den einzelnen Pixeln sogar Kontaminationen der Siegelnaht und damit potenzielle Siegelfehler erkannt werden können. Ein echter Beitrag für sicherere Lebensmittelverpackungen!Nachrüstbar in bestehenden AnlagenDas System kann in bestehende Maschinen integriert werden, ohne deren Grundaufbau zu verändern. Beispiele aus der Praxis, etwa bei Nestlé (Maggi), zeigen, dass sich vorhandene Produktionslinien mit Digital Sealing auf den neuesten Stand bringen lassen – effizient, präzise und zukunftssicher.FazitDigital Sealing von Wattron ist ein konkreter Beitrag zur Verbindung von Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit. Die Kombination aus lokaler Temperaturregelung, schneller Reaktion und Nachrüstbarkeit macht das System zu einem der spannendsten Trends im Bereich Verpackungsdruck und Siegeltechnologie.www,innoform.de
Auf der Fachpack 2025 stellt René Sarrau von PITSID ein neues Trennkraft-Messgerät vor, das speziell für Peelverpackungen entwickelt wurde. Das kompakte Gerät ermöglicht die Prüfung von Öffnungskräften direkt an der Maschine oder beim Kunden vor Ort – ohne aufwendige Zugprüfmaschine.„Unser Ziel war, ein handliches System zu schaffen, das schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefert“, erklärt Sarau. Während klassische Prüfmaschinen meist in Laboren stehen, erlaubt das PITZID-Gerät Messungen in der Produktion. So können Hersteller unmittelbar erkennen, ob ihre Peel- oder Siegelnähte den Spezifikationen entsprechen.Hintergrund und EntwicklungPITZID ist ursprünglich in der Druck- und Verarbeitungsindustrie beheimatet. Die Entwicklung von Messtechnik gehört dort seit Langem zum Kerngeschäft. Das neue System entstand aus einer bestehenden Plattform zur Zugkraftmessung. Die Ingenieure adaptierten sie für Verpackungsanwendungen und erweiterten die Mechanik, sodass konstante Prüfgeschwindigkeiten und präzise Messwerte auch ohne großen Maschinenaufbau möglich sind.Anwendung in der PraxisDie Messung erfolgt über ein einfaches Einspannen der Probe zwischen zwei Klemmbacken. Anschließend wird die Trennbewegung manuell oder halbautomatisch ausgeführt. Das Gerät erfasst die maximale und mittlere Peel-Kraft und gibt sie direkt digital aus.Typische Einsatzorte sind:Linienabnahmen und In-Process-KontrollenUrsachenanalyse bei ÖffnungsproblemenQualitätsprüfungen bei Folien- und BeutelherstellernSarau betont den Nutzen für Produktionsbetriebe, die Zeit und Material sparen, weil Prüfungen unmittelbar vor Ort möglich sind.Bedeutung für die BrancheGeräte wie das PITSID-System unterstützen den Trend zu dezentraler Qualitätsprüfung. Besonders bei recycelbaren und dünneren Folienstrukturen sind reproduzierbare Öffnungskräfte entscheidend, um Konsumentenkomfort und Produktschutz zu gewährleisten.René Sarau fasst zusammen: „Je flexibler unsere Prüfmittel, desto schneller können Verpackungsentwickler reagieren, wenn eine Naht zu stark oder zu schwach ist.“Das Interview führte Innoform Coaching im Rahmen der Fachpack 2025.
Im aktuellen Innoforum-Podcast spricht Karsten Schröder während des 10. Expertentreffs Verpackungsdruck Inno-PrintPack mit Dieter Niederstadt von Asahi Kasei über ein Thema, das Flexodrucker seit Jahren beschäftigt:Wie lassen sich Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit in der Druckformherstellung vereinen?Asahi setzt auf das AWP Water Washable Ecosystem – ein Ansatz mit weniger Lösemitteln, mehr Automatisierung und stabileren Druckergebnissen. Im Gespräch erfährst du:Warum wasserwaschbare Flexodruckplatten die Prozesszeiten drastisch verkürzenWie Automatisierung den Fachkräftemangel kompensiertWelche Vorteile flache Platten für Qualität und Registerstabilität bringenTechnische Insights zur Oberflächenspannung und FarbübertragungNachhaltigkeitsaspekte: weniger Lösemittel, weniger Energie, mehr SicherheitFazit: Wer heute auf AWP-Platten und moderne Automatisierung setzt, kann bei Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit spürbare Fortschritte erzielen.
Auf der Fachpack 2025 erläutert Florian Constabel, Leiter des Innovation Centers „Wipak Next“, wie digitale Wasserzeichen den nächsten Entwicklungsschritt in der Verpackungsdigitalisierung markieren. Unter dem Dachkonzept Digital Choice treibt Wipak die Integration unsichtbarer Informationen direkt in Verpackungsgrafiken voran – in enger Partnerschaft mit dem US-Technologieanbieter Digimarc.Constabel erklärt, dass Wipak bereits seit 2018 als offizieller Digimarc-Partner aktiv ist und heute zahlreiche Großkunden mit dieser Technologie unterstützt. Alle auf der Messe gezeigten Verpackungen enthalten bereits ein digitales Wasserzeichen. Diese kaum sichtbaren Codes sind in das Design integriert und können über spezielle Scanner oder Smartphones ausgelesen werden. Sie machen die Verpackung zu einem interaktiven Informationsträger und ermöglichen vielfältige Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette.Im Fokus stehen dabei drei Hauptnutzen:Recycling und Sortierung: Wasserzeichen unterstützen moderne Sortieranlagen bei der präzisen Materialerkennung – ein entscheidender Hebel für die Erfüllung der PPWR-Vorgaben.Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Marken können Produktinformationen, Chargendaten oder Nachhaltigkeitskennzahlen digital hinterlegen.Kundenkommunikation: Verbraucher erhalten über die Verpackung direkten Zugang zu Hintergrundinformationen, Gebrauchsanweisungen oder Rücknahmesystemen.Besonderes Augenmerk legt Wipak auf die Kombination von digitaler Innovation mit nachhaltigem Materialeinsatz. „Wir sehen die Zukunft der Verpackung nicht nur im Material, sondern auch in der intelligenten Informationsverknüpfung“, so Constabel. Die Technologie eröffne völlig neue Perspektiven – etwa bei der Vernetzung von Maschinen- und Verbrauchsdaten, bei interaktiven POS-Lösungen oder in der Kreislaufwirtschaft.Mit Digital Choice will Wipak ein Ökosystem schaffen, das Design, Produktion, Logistik und Recycling verbindet. Digimarc-Wasserzeichen sind dabei der Schlüssel, um physische Verpackungen in digitale Kommunikationsplattformen zu verwandeln – unsichtbar, aber mit hohem Impact.www.innoform.de
Auf der Fachpack 2025 berichtet Stefano Di Maiolo von der Wipf AG über den erfolgreichen Produktionsstart einer neuen lösemittelfreien Triplex-Kaschieranlage. Vor einem Jahr war das Projekt noch Theorie, heute läuft die Maschine im industriellen Dauerbetrieb – ein Meilenstein für nachhaltige Hochbarriere-Verpackungen.Die von Nordmeccanica entwickelte One-Shot-Triplex-LF-Anlage ist die erste ihrer Art in zweiter Generation. Sie ermöglicht, drei Folienschichten in einem einzigen Durchgang zu kaschieren – vollständig lösemittelfrei (LF) und ohne CO₂-Emissionen. Damit entfällt das mehrfache Aufwickeln und erneute Zuführen der Folien, das bisher bei Duplex-Anlagen notwendig war.„Triplex-Kaschierung an sich ist nicht neu, aber lösemittelfrei in einem Schritt – das ist der Fortschritt“, erklärt Di Maiolo. Die neue Technik löst zentrale Herausforderungen der LF-Kaschierung:Prozessstabilität bei gleichbleibender KlebstoffverteilungEnergieeffizienz durch verkürzte TrocknungswegeProduktivität durch einen geschlossenen, kontinuierlichen ProduktionsablaufNeben der Prozessinnovation steht die ökologische Wirkung im Vordergrund. Durch den Verzicht auf Lösemittel und CO₂-Emissionen erfüllt Wipf nicht nur die PPWR-Vorgaben, sondern reduziert auch den Energieverbrauch erheblich. Das Unternehmen sieht darin einen entscheidenden Schritt hin zu nachhaltiger Hochbarriereverpackung ohne Qualitätsverlust.Die neue LF-Triplex-Technologie eröffnet insbesondere Anwendungen im Bereich Kaffee, Tiernahrung, Pharma und Food neue Möglichkeiten. Di Maiolo betont, dass sich Barriereleistung, Optik und Haptik auf gewohnt hohem Niveau bewegen – bei deutlich verbesserter Umweltbilanz.Mit dieser Investition zeigt Wipf, wie sich Technologie und Nachhaltigkeit vereinen lassen: maximale Effizienz, stabile Performance und ein klarer Beitrag zur CO₂-Reduktion.
Auf der Fachpack 2025 spricht Mika Sang über den nächsten Schritt in der nachhaltigen Folienentwicklung: den erfolgreichen Einsatz von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) aus der haushaltsnahen Sammlung in Wickelstretchfolien. Nur ein Jahr nach seiner letzten Präsentation zeigt Sang, wie aus der Idee nun ein marktreifes Produkt geworden ist. Sein Team konnte erstmals eine Wickelstretchfolie mit 20 Mikrometern Dicke entwickeln, die 35 Prozent PCR-Anteil gemäß PPWR enthält – davon 10 Prozent aus haushaltsnaher Sammlung (gelber Sack). Das Material wurde nicht nur produziert, sondern auch erfolgreich auf vollautomatischen Wickelautomaten verarbeitet und im hauseigenen Technologiezentrum auf Herz und Nieren getestet. Damit erfüllt die Folie gleich zwei zentrale Anforderungen: hohe Materialeffizienz (auch im Vergleich zu aktuell diskutieren Mehrweglösungen) und echte Kreislauffähigkeit durch den Einsatz von Rezyklat. Im Interview betont Sang, dass diese Innovation kein Zufallsprodukt ist. Sie basiert auf enger Abstimmung zwischen Folien- und Maschinenhersteller. Entscheidend sei das Zusammenspiel aus Folie, Rezeptur und Wickeltechnik, um trotz Rezyklateinsatz gleichbleibende Stabilität und Dehnbarkeit zu erreichen. Dabei helfen dem Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung als Anbieter von Verpackungsmaschinen und praxisnahe Tests unter realen Transportbedingungen. Im Markt beginnt damit eine neue Entwicklungsphase: Wickelstretchfolien, die bislang auf Neuware setzten, können künftig einen signifikanten Anteil recycelter Kunststoffe integrieren. Für viele Anwender ist das ein wichtiger Schritt, um eigene Nachhaltigkeitsziele und regulatorische Vorgaben der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) zu erfüllen. Sang weist darauf hin, dass die 20-µ-Variante nur ein Zwischenschritt sei. Ziel ist es, die Folienstärke weiter zu senken, ohne Prozesssicherheit einzubüßen. Stretchfolien aus kommerziell, sortenrein gesammeltem PCR bietet DUO PLAST bereits ab 12 µm an – in diesen Bereich sei man mit der neuen Innovation durch die geringere Sortenreinheit des Materials aus der haushaltsnahen Sammlung jedoch noch nicht. Parallel arbeiten Forschung und Entwicklung an der Optimierung der Extrusionsprozesse und qualifizieren noch homogenere Rezyklate, um Prozessschwankungen zu reduzieren. Das Beispiel zeigt, wie sich Kreislaufwirtschaft und technischer Fortschritt gegenseitig befruchten: Recyclingmaterialien werden leistungsfähiger, Maschinen adaptiver, und Hersteller gewinnen Vertrauen in den industriellen Einsatz. Wickelstretchfolien mit PCR sind damit kein Laborprojekt mehr, sondern Realität auf der Fachpack 2025. Das Interview mit Mika Sang verdeutlicht: Rezyklate gehören längst in den Maschinenraum der Verpackungsindustrie.www.innoform.de
Auf der Fachpack sprachen wir mit Gerd Fricke, Geschäftsführer und Inhaber von Pekufolien, und Ina Führlein, Business Development Managerin. Beide geben Einblick, wie das mittelständische Familienunternehmen den Markt für flexible Verpackungen prägt – zwischen Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit.Vom Mitarbeiter zum UnternehmerVor über elf Jahren übernahm Gerd Fricke das Unternehmen von seinem Gründer. Der Einstieg war kein Zufall: Nach einem Jahr bewusster Suche nach einer passenden Firma fand er über seinen Steuerberater PEKU Folien – und erkannte sofort das Potenzial. Die Entscheidung fiel schnell. Im April 2013 übernahm er den Betrieb mit klarer Vision: Bewährte Werte erhalten und zugleich zukunftsfähige Strukturen schaffen.Wachstum durch Know-how und Nähe zum MarktMit der Übernahme begann eine neue Entwicklungsphase. Unter Frickes Leitung investierte PEKU Folien in Technik, Personal und Kundenbeziehungen. Ina Führlein, die kurz nach der Übernahme dazustieß, kam aus dem technischen Vertrieb und fand in der Folienwelt eine neue Leidenschaft. Heute verantwortet sie das Geschäftsfeld Business Development – mit Fokus auf kundenspezifische Lösungen und enge Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette.Nachhaltigkeit als strategisches ZielBeide betonen, dass Nachhaltigkeit längst Kern des Geschäfts ist. Ob bei recyclingfähigen Strukturen, Materialeinsparung oder CO₂-Reduktion – PEKU Folien verfolgt den Ansatz, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden. Kooperationen mit Kunden, Rohstofflieferanten und Forschungseinrichtungen sorgen dafür, dass Innovationen praxisnah umgesetzt werden.Zukunft mit PerspektiveGerd Fricke und Ina Führlein sehen den Markt für flexible Verpackungen im Wandel. Gesetzliche Vorgaben wie die PPWR fordern neue Materialkonzepte, während Kunden zunehmend transparente, nachvollziehbare Lösungen verlangen. Pekufolien reagiert darauf mit klaren Prozessen, starken Partnerschaften und einem Team, das Fortschritt lebt.„Wir wollen zeigen, dass Mittelstand und Innovation kein Widerspruch sind“, fasst Fricke zusammen. Damit steht Pekufolien beispielhaft für viele erfolgreiche Unternehmen in der Flexpack-Branche.
PE & PP 2030

PE & PP 2030

2025-11-1905:43

Neue Wege für recyclingfähige Verpackungen bei ppg >Auf der Fachpack stellt ppg > innovative Verpackungslösungen vor, die den Wandel zu einer vollständig recyclingfähigen Folienwirtschaft bis 2030 sichtbar machen.Im Gespräch mit Jan Grevé wurde deutlich, wie stark die Entwicklungen bei PE- und PP-Materialien, neuen Beutelkonstruktionen und PET-Recycling das Design künftiger Verpackungen prägen.PE und PP im Fokus: Sortierströme 2030ppg > hat auf der Messe erstmals eine grafische Darstellung der erwarteten Sortierströme für PE- und PP-Verpackungen gezeigt.Ziel ist, die Materialflüsse der Zukunft besser zu verstehen und neue Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erproben – von Rohstoffherstellern über Maschinenbauer bis zu Konvertern.Gerade bei PP zeigt sich laut Grevé eine wachsende Vielfalt an Anwendungen und Musterstrukturen, die den Markt differenzieren werden.Neue PE-Beutel mit verbesserter PerformanceEin Highlight am Stand: neu entwickelte PE-Beutel, entstanden in Kooperation mit Partnern aus Maschinenbau, Rohstoffhandel und Konvertierung.Diese Folien laufen nicht nur stabiler auf den Anlagen, sondern erfüllen auch strengere Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialeffizienz.Damit reagiert ppg > auf steigende Anforderungen aus Handel und Markenindustrie, Verpackungen kreislauffähiger zu gestalten.PET im Wandel: Echte Tray-to-Tray-LösungenEin weiteres Augenmerk galt PET, das in Deutschland lange ein Nischendasein im Flexpack-Segment führte.ppg > bietet hier eine neue Oberfolie für die echten Tray-to-Tray-PET-Lösungen des niederländischen Unternehmens Ferch.Dabei wird recyceltes Material direkt wieder in neue Trays eingebracht – ein wichtiger Schritt für mehr Closed-Loop-Recycling in Europa.Ein Nebeneffekt: die Verpackung ist nicht mehr vollständig transparent. Laut Grevé wird dies bereits von ersten Kunden akzeptiert, da der ökologische Mehrwert überwiegt.In Ländern wie Dänemark sind diese Lösungen bereits im Einsatz und werden in Bezug der Lizenzentgelte gefördert.AusblickMit dem Leitthema „Prepare for 2030“ positioniert sich ppg > als einer der Treiber für recyclinggerechtes Verpackungsdesign.Der Messeauftritt zeigte: echte Kreislaufwirtschaft im Bereich flexibler Verpackungen ist keine Vision mehr, sondern praktische Entwicklungsarbeit – quer durch Europa.www.innoform.de
Auf der Fachpack 2025 präsentierte Rovema eine Innovation, die das Thema Wiederverschluss in flexiblen Verpackungen neu denkt. Dr. Anina Leipold und Steffen Bamberger zeigten im Gespräch mit Innoform Coaching eine Lösung, die den Trend zu materialeffizienten, recyclingfähigen Monomaterialien konsequent fortsetzt – die sogenannte Smart Reclosable Pouch.Im Zentrum steht eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Der Beutel benötigt kein zusätzliches Zipper- oder Klebematerial. Stattdessen nutzt das System die bestehende Längsnaht der Verpackung als integralen Wiederverschluss. Durch gezielte Anpassung der Längsnaht lässt sich der Beutel nach dem ersten Öffnen wieder sicher verschließen. Damit entfällt der Einsatz separater Komponenten wie Klebestreifen oder Zusatzfolien, die bisher die Recyclingfähigkeit und Materialbilanz beeinträchtigten.Steffen Bamberger beschreibt den Ansatz als „nachhaltige Lösung ohne Zusatzstoffe“, die vollständig auf den vorhandenen Maschinen umgesetzt werden kann.Dr. Anina Leipold ergänzt, dass das Konzept sowohl für Papier- als auch Folienverpackungen geeignet ist. Besonders interessant sei die Kombination mit beschichteten Papieren, da diese häufig noch Herausforderungen beim Wiederverschluss bieten. Hier zeigt die Rovema-Technologie, dass auch papierbasierte Lösungen praxistauglich und ressourcenschonend gestaltet werden können.Ein weiterer Vorteil liegt im Verbrauchererlebnis: Der Wiederverschluss funktioniert intuitiv, ohne Zusatzteile oder Hilfsmittel. Das steigert die Alltagstauglichkeit und reduziert gleichzeitig die Materialvielfalt.Die Smart Reclosable Pouch steht damit exemplarisch für den Wandel der Verpackungsindustrie hin zu mehr Einfachheit, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Sie zeigt, wie maschinenintegrierte Lösungen helfen, Recyclingfähigkeit und Produktschutz zu vereinen – ein zentrales Thema der aktuellen europäischen Verpackungsverordnung (PPWR).Mit Entwicklungen wie dieser leistet Rovema einen Beitrag zur Diskussion um „Design for Recycling“ und zeigt, dass echte Innovation häufig dort entsteht, wo vermeintlich kleine technische Details konsequent neu gedacht werden.
Auf der Fachpack 2025 sprach Karsten Schröder mit Michael Martin, Commercial Director Food Division bei Wipak. Das Thema: Wie sich Verpackungen im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung verändern. Für Marken und Abpacker ist klar – die Anforderungen steigen, Lösungen müssen einfacher und zugleich intelligenter werden.Recyclingfähigkeit ist Standard – digitale Identität der nächste SchrittWipak gehört zu den Pionieren bei der Umstellung auf recyclingfähige Folien. Fast alle Produkte basieren inzwischen auf PE- oder PP-Monomaterialien, die sich sortenrein verarbeiten lassen. Diese Entwicklung war nötig, um regulatorische Vorgaben wie den Mindeststandard der ZSVR und die kommende PPWR zu erfüllen. Doch Martin betont: „Recyclingfähigkeit allein reicht künftig nicht mehr. Verpackungen müssen auch digitale Informationsträger sein.“Gemeint ist die Integration von unsichtbaren Digimarc-Codes direkt in die Druckbilder. Diese unsichtbaren digitalen Wasserzeichen speichern Daten zu Produkt, Charge, Recyclingfähigkeit und CO₂-Fußabdruck. Für Marken eröffnen sich damit neue Möglichkeiten der Rückverfolgbarkeit, für Abpacker Vorteile in der Qualitätssicherung und Prozesssteuerung.Mehr Transparenz im WertschöpfungsnetzwerkDurch die digitale Kennzeichnung kann jede Folie eindeutig identifiziert werden – vom Extruder über den Druck bis zum Endkunden. Scanner im Handel oder in Sortieranlagen erkennen die Digimarc-Informationen sekundenschnell. Damit entsteht Transparenz über den gesamten Lebenszyklus. Markenverantwortliche können nachvollziehen, wie ihre Verpackungen genutzt, gesammelt und recycelt werden.Für Abpacker bedeutet das: weniger manuelle Prüfaufwände, sicherere Materialzuordnung und vereinfachte Dokumentation der Nachhaltigkeitskennzahlen. Gerade in Zeiten wachsender Berichtspflichten (CSRD, PPWR, ZSVR) liefert die digitale Verpackung erstmals objektive Daten statt Schätzungen.Digitalisierung als Brücke zwischen Produktion und NachhaltigkeitWipak sieht die Kombination aus Materialinnovation und Datenintegration als strategischen Wendepunkt. Das Ziel ist eine „intelligente Folie“, die sowohl recyclingfähig als auch datenfähig ist. Über QR- oder Digimarc-Systeme können Verbraucher Informationen zu Herkunft, Entsorgung oder Produktverantwortung abrufen. Gleichzeitig nutzen Abpacker diese Codes für interne Traceability-Prozesse.Michael Martin erklärt: „Wir verstehen Verpackung zunehmend als Informationsmedium. Der Barcode der Zukunft ist bereits im Material enthalten.“ Damit verändert sich die Rolle der Folienhersteller – sie liefern nicht mehr nur Material, sondern auch Datenkompetenz.
Die Anforderungen an Marken und Druckereien steigen: Farben müssen über Materialien, Verfahren und Standorte hinweg konstant bleiben. Auf der Fachpack erläuterten Johannes Betz und Michael Weihing von GMG, wie moderne Farbmanagement-Software den Druckprozess in der Verpackungsindustrie optimiert.GMG versteht sich als Beratungs- und Softwareunternehmen für Farbkommunikation. Ziel ist, Farbverbindlichkeit zu schaffen – unabhängig davon, ob auf Flexo-, Tief- oder Digitaldruckmaschinen produziert wird. „Wir wollen die bestmögliche Druckqualität losgelöst vom Verfahren sicherstellen“, betont Weihing. Gerade im Verpackungsbereich, wo viele Substrate, Veredelungen und Drucktechnologien im Einsatz sind, sei Standardisierung entscheidend.Markenartikler kommen zu GMG mit einem klaren Wunsch: Markenfarben müssen reproduzierbar bleiben, auch wenn Verpackungen künftig nachhaltiger oder auf neuen Materialien gedruckt werden. Betz beschreibt den Wandel: „Neue Druckverfahren und nachhaltige Verpackungslösungen verändern die Farbwirkung. Hier helfen wir, das Markenbild konsistent zu halten.“Für Druckereien bedeutet das handfeste Vorteile. Durch automatisierte Farbprofile und präzise Simulationen lassen sich Rüstzeiten und Ausschuss reduzieren, Prozesse werden stabiler und wirtschaftlicher. So entsteht ein gemeinsamer Qualitätsstandard, den Marken, Druckereien und Veredler verstehen und anwenden können.Die Farbkommunikation wird damit zum strategischen Bindeglied zwischen Design, Marke und Produktion. Lösungen wie GMG ColorProof oder GMG OpenColor ermöglichen verbindliche Soft- und Hardproofs, die exakt den finalen Druck simulieren. Das schafft Vertrauen – auch in einer Branche, die zunehmend digital, international und nachhaltigkeitsorientiert agiert.Für Anwender aus der Druck- und Verpackungsindustrie bietet dieses Know-how einen klaren Mehrwert: stabile Prozesse, transparente Kommunikation und reproduzierbare Ergebnisse – egal ob im Labor, beim Andruck oder in der Großproduktion.Michael wird auch beim Expertentreff Verpackungsdruck in Minden sprechen: https://inno-meeting.de/events/VD-11-25/
Auf der Fachpack 2025 demonstrierten one.five und Barsch, wie Papierfolien effizient auf modularen FFS-Maschinen verarbeitet werden können. Das Ergebnis: stabile, bedruckbare und recyclingfreundliche Verpackungen aus Papier – gefertigt auf anpassungsfähiger Maschinentechnik.Philip Esser von one.five führte am Stand von Barsch die Verarbeitung eines neuen Papiermaterials vor. Das gezeigte Flow-Pack-System nutzt das Material “Glass Leaf”, ein transparentes, festeres Papier, das speziell für Lebensmittelverpackungen entwickelt wurde. Ziel ist es, Kunststoffe durch papierbasierte Lösungen zu ersetzen, ohne Einbußen bei Stabilität oder Maschinengängigkeit.Das Besondere: Barsch druckt inline direkt in der Maschine. Dadurch lassen sich saisonale Motive wie Weihnachts- oder Halloween-Designs flexibel realisieren. Diese modulare Bauweise erlaubt es, Druck-, Schneid- und Verpackungseinheiten je nach Anwendung zu kombinieren und anzupassen.Frank Lindenstruth (Barsch) erläuterte, dass das Unternehmen konsequent auf modulare Maschinenkonzepte setzt. Auf der Messe wurde eine Kombination aus einem Schubert-Cobot und einer Barsch-Flow-Pack-Einheit gezeigt – ein Beispiel für die zunehmende Integration automatisierter Prozesse in der Verpackungsproduktion.Für Markenartikler bedeutet das: nachhaltige Materialien wie die Papiere von one.five lassen sich in bestehende Produktionsprozesse integrieren, ohne auf Geschwindigkeit oder Flexibilität zu verzichten.Fazit:Die Kooperation zwischen one.five und Barsch zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und industrielle Effizienz verbinden lassen. Papierverpackungen werden mit modularer Technik zur echten Alternative – praxisnah, flexibel und serienreif.
PLIXXENT hat sich in nur fünf Jahren als unabhängiges Systemhaus für Polyurethan-Chemie etabliert. Im Gespräch mit Carsten Wörner (CSO) und Javier Tortosa (Business Manager Flex Adhesives) erfahren wir, wie das Unternehmen mit High-Performance-Kaschierklebstoffen, nachhaltigen PU-Systemen und Innovationskraft die Flexpack-Industrie prägt. Themen der Episode: Kaschierklebstoffe von lösemittelhaltig bis wässrig Nachhaltige Lösungen für Monomaterial-Strukturen und Design-for-Recycling Die Pure³-Familie mit den Säulen Reduce, Reuse, Recycle Bis zu 94 % erneuerbare, recycelte oder wiederverwendete Rohstoffe Innovationspotenziale in herausfordernden Zeiten Das Motto „Better Together“ steht dabei im Mittelpunkt: Nur mit neuen Lösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Performance verbinden, bleibt die Branche zukunftsfähig. Jetzt reinhören und Impulse für nachhaltige Klebstoffe im Flexpack-Markt mitnehmen. Startseite - PLIXXENT 
Wie entwickelt man nachhaltige, flexible Verpackungen datenbasiert?Im Gespräch mit Philipp Esser, Business Development Manager bei one.five, geht es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Materialentwicklung und um die Frage, wie papierbasierte Lösungen industrietauglich werden.one.five kombiniert Laborversuche, Maschinenlauftests und ein eigenes KI-Tool, um Verpackungslösungen gezielt auf Anforderungen wie Barriereeigenschaften und Maschinenlaufbarkeit abzustimmen. Das Ziel: reproduzierbare, ressourcenschonende und marktfähige Alternativen zu Kunststoffverbunden.Ein spannender Einblick in die Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft, KI und Verpackungspraxis – und ein Vorgeschmack auf den Beitrag von one.five beim Inno-Meeting 2026 (IM-02-26).Themen:• KI in der Verpackungsentwicklung• Papierbasierte Flexpack-Lösungen• Datenbasierte Materialoptimierung• Nachhaltigkeit und Maschinenlaufbarkeit#Flexpack #Papierverpackung #KI #Nachhaltigkeit #InnoMeeting #InnoformPodcast
In dieser Episode sprechen Vertreter von Siegwerk, Saueressig und Windmöller & Hölscher über ein gemeinsames Pionierprojekt: eine vollständig recycelbare Kaffeeverpackung aus MDO-PE, bedruckt mit Polyurethanfarben und 7C-Technologie. Hierbei wird sogar ein Gold dargestellt, das aber gar nicht als Sonderfarbe eingesetzt wird.Erfahren Sie, wie das möglich ist, Verpackungen recyclingfähig werden und Hochbarrieren realisieren können.Kernaussage:Wenn selbst komplexe Kaffeeverpackungen recyclingfähig werden, ist die Vision einer vollständig kreislauffähigen Flexpack-Welt greifbar. #Flexpack #Kaffeeverpackung #MDOPE #7CDruck #Recycling #DesignForRecycling#InnoformPodcast
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