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bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
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Author: Dr. Daniel Stelter
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© Dr. Daniel Stelter
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bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.
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Europa braucht mehr Wachstum. Das hat auch die EU-Kommission verstanden. In ihrer State-of-the-Union-Rede 2026 hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zwar die Vollendung des Binnenmarktes, Bürokratieabbau und günstigere Energiepreise für mehr Wettbewerbsfähigkeit betont, bei der Umsetzung wird aber klar, dass Brüssel mal wieder zu den falschen Hebeln greift. So geht die Reise in Richtung einer Union, die durch zentrale Steuerung und mehr Brüssler Bürokratie strategische Autonomie und bessere Wettbewerbspositionen erreichen soll. Das ist ein beherztes “weiter so”, garniert mit der Forderung nach einem um 60 Prozent vergrößerten EU-Haushalt. Was Europa aber braucht, sind echte Reformen, die die Produktivität über alle Sektoren hinweg anheben: Deregulierung, Arbeitsmarktflexibilität, tiefere Kapitalmärkte, funktionierende Bildung, wettbewerbsfähige Energiepreise und ernsthaft weniger Bürokratie. Stattdessen soll der mehrjährige Finanzrahmen 2028 – 2034 einen Umfang von nahezu zwei Billionen Euro umfassen.Dabei kostet der wichtigste Hebel zu mehr Wohlstand in der EU weder Geld, noch erfordert er mehr Bürokratie oder Beamte. Gemeint sind die impliziten Hürden innerhalb des EU-Binnenmarktes. IWF und EZB rechnen vor, dass sie mittlerweile Zöllen von rund 44 bis 67 Prozent entsprechen. In einer aktuellen Analyse von fünf Jahrzehnten europäischer und amerikanischer Produktivitätsentwicklung stellen Ökonomen fest, dass Europa seit Mitte der 90er-Jahre Produktivität verliert und inzwischen nur noch rund 86 Prozent des US-amerikanischen Niveaus erreicht. Die Ursache liegt darin, dass zu viele Arbeitskräfte aus produktiven Sektoren in weniger produktive Sektoren wandern. Der Verlust an Wohlstand in den letzten Jahrzehnten wird also immer offensichtlicher.Im Gespräch mit Daniel Stelter erklärt Dr. João Duarte, Professor an der Nova School of Business and Economics in Lissabon und einer der Autoren der Produktivitätsstudie, was zu tun ist.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Europe Falling Behind: Structural Transformation and Labor Productivity Growth Differences Between Europe and the U.S. (Mai 2026) von Cesare Buiatti, João B. Duarte, Luis Felipe Sáenz (Nova School of Business and Economics, T. Rowe Price und University of South Carolina): https://t1p.de/b5338beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit dem Jahr 2000 führt die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) alle drei Jahre das Programm zur internationalen Schülerbewertung durch. Die OECD untersucht dabei die Kompetenzen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In Deutschland ist dieser Vorgang besser unter seiner englischen Abkürzung PISA bekannt und der Veröffentlichung des PISA-Zeugnisses wird hierzulande mittlerweile mit großem Unbehagen entgegengesehen. Sehr zu Recht, wie sich Anfang September 2026 erneut gezeigt hat. Die Ergebnisse sind verheerend. Seit Beginn des Programms hatte Deutschland noch nie derart schlechte “Zensuren” – gegenüber 2022 minus 7 Punkte in Naturwissenschaften, minus 15 Punkte im Lesen und minus 11 Punkte in Mathematik.Aber das ist noch nicht die ganze Hiobsbotschaft. Neben dem Fakt, dass fast 21 Prozent der deutschen Schüler in allen drei Bereichen leistungsschwach sind, bleibt die soziale Ungleichheit ganz besonders auffällig. Zwischen dem sozial privilegiertesten und dem benachteiligtesten Viertel liegen in Naturwissenschaften 125 Punkte. Im OECD-Durchschnitt sind es nur 85 Punkte. Der sozioökonomische Hintergrund erklärt in Deutschland 19 Prozent der Leistungsunterschiede, während es im OECD-Durchschnitt lediglich 12 Prozent sind.Die Bildungsmisere war im September 2023 Thema des Gesprächs zwischen Daniel Stelter und Dr. Ludger Wößmann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, in Folge 207. Angesichts der wiederholten deutschen PISA-Katastrophe ist es Zeit für ein bto REFRESH mit einem der renommiertesten Bildungsforscher der Welt.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Podcast #207 Setzen, Sechs! (September 2023) mit Prof. Dr. Ludger Wößmann: https://t1p.de/dme49 Ländernotiz Deutschland PISA 2025 – Ergebnisse (Band I) der OECD: https://t1p.de/zoidz Presseinformation INSM-Bildungsmonitor 2026: Sachsen bleibt Bildungssieger, Bayern Vize-Meister der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): https://t1p.de/cfgrr beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir haben ein Datenproblem. Und dieses Datenproblem verschleiert ein Politikproblem. In Deutschland reformieren wir oft, ohne zu wissen, ob die Reform tatsächlich wirkt. Gerade jene Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, die immerhin rund 55 Prozent der gesamten Nettowertschöpfung in der Bundesrepublik erwirtschaften, werden regelmäßig übersehen, weil sich alles um die Großkonzerne dreht.Diese wichtige Betrachtungslücke schließt der DATEV-Mittelstandsindex. Gestützt auf Umsatzsteuervoranmeldungen von rund einer Million Unternehmen und Lohnabrechnungen für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer wird die Lage der Wirtschaft so zeitnah und genau erfasst wie mit keinem anderen Instrument. Doch die Daten erlauben noch mehr, zum Beispiel auch die direkte Analyse der positiven und negativen Folgen der Wirtschaftspolitik – beispielsweise bei der Erhöhung des Mindestlohns.Wie es um die deutsche Wirtschaft steht und was man zur Wirkung politischer Maßnahmen sagen kann, diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG und Honorarprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBerichtsmonat Juli 2026 des DATEV Mittelstandsindex, Ausgabe 08/26: https://t1p.de/x8arm, künftig unter: https://t1p.de/qqmjgBeitrag Mit der Erhöhung auf 12 Euro liegt die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns über der Tariflohn- und Preisentwicklung (12/2023) im IAB-Forum: https://t1p.de/ju00d beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschlands Netto-Auslandsvermögen ist auf 3,7 Billionen Euro geklettert. Das sind 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Vermögenszuwachs ist doch eine gute Sache, würde man meinen. Doch in diesem Fall ist es nicht so, denn die Renditelücke des Auslandsvermögens gegenüber deutschen Inlandsanlagen ist auf 4,66 Prozentpunkte pro Jahr angewachsen. Heißt im Klartext, Deutschland verkauft es fast fünf Prozent unter Wert. Und natürlich schließt sich der Gedanke an, warum wir nicht mehr aus unserem Geld machen.Diese Frage haben wir bei bto schon einmal aufgeworfen: Im August 2021 war Prof. Dr. Moritz Schularick – heute Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel – als Experte zu Gast in Episode 90. Gemeinsam mit Franziska Hünnekes und Christoph Trebesch hatte er damals die Studie „Exportweltmeister: The Low Returns on Germany's Capital Exports" verfasst. Die Kernbotschaft des Papiers war so eindeutig wie unbequem, denn Deutschland exportiert nicht nur Waren, sondern auch Kapital in dreistelliger Milliardenhöhe pro Jahr – und legt es außerdem systematisch schlechter an als jedes andere G7-Land.Fünf Jahre später ist diese Diagnose noch schärfer geworden. Was also tun? Zeit für ein bto REFRESH mit aktuellen Zahlen.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Podcast #90 Die fatale Sparbuchkultur der Deutschen (August 2021) mit Moritz Schularick: https://t1p.de/gvblaStudie Exportweltmeister: Germany's Foreign Investment Returns in International Comparison (aktualisiert 2023) von Franziska Hünnekes, Maximilian Konradt, Moritz Schularick, Christoph Trebesch, Julian Wingenbach, publiziert im Journal of International Economics 2025: https://t1p.de/f9pza Information der Deutschen Bundesbank zum Auslandsvermögensstatus Deutschlands: https://t1p.de/h896cbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mitte August 2026 hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) beim Branchendialog Ost eine „neue Gründerzeit“ ausgerufen. Wenige Wochen zuvor legte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ihre Start-up- und Scale-up-Strategie mit über 150 Maßnahmen vor. Alle reden von Gründung, doch die Zahlen spiegeln eine andere Realität wider.Eine neue Studie des US-amerikanischen National Bureau of Economic Research dokumentiert eine Bewertungslücke zwischen amerikanischen und europäischen Unternehmen von 34 Billionen Dollar – gewachsen von rund einem Drittel im Jahr 2008 auf über 300 Prozent im Jahr 2023. Der deutsche Arbeitsmarktforscher Enzo Weber spricht von einer Erneuerungskrise: In der heimischen Industrie arbeiten nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten in Unternehmen, die in den letzten fünf Jahren gegründet wurden.Daniel Stelter im Gespräch mit Alex von Frankenberg, dem langjährigen Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), Deutschlands größtem und aktivstem Frühphaseninvestor für innovative Technologie-Start-ups. Er hat in seiner Verantwortung rund 800 Start-ups finanziert, mehr als 200 erfolgreiche Exits begleitet und vier Unicorn-Beteiligungen zum Abschluss gebracht. Er kennt die deutsche Gründungsdynamik von innen und stellt klar, wo es wirklich klemmt.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie The Value Gap: Europe Cannot Scale (August 2026) von Bo Becker, Efraim Benmelech und Joao Monteiro, National Bureau of Economic Research: https://t1p.de/igcyyBeitrag Arbeitsmarkt: Die Erneuerungskrise (Oktober 2025) von Enzo Weber in Makronom: https://t1p.de/isq9iGastkommentar Reiches Start-up-Strategie ist solide, aber nicht radikal genug (23.07.2026) von Philipp Herrmann (Bryck) in Handelsblatt: https://t1p.de/sjnlubeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.








