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hr2 Jüdische Welt
hr2 Jüdische Welt
Author: hr2
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© Hessischer Rundfunk
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Die Jüdische Welt ist größer, vielfältiger, bunter geworden. Einmal im Monat berichtet hr2-kultur über das Leben in jüdischen Gemeinden und Organisationen. Dazu eine jüdische Ansprache zum Schabbat.
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Wenn Begriffe wie Leitkultur oder Islam aufeinandertreffen kochen die Emotionen schnell hoch und verhindern eine vernünftige Debatte.
Dabei ist es notwendiger denn je, sich darüber zu verständigen, wie die offene Gesellschaft ausgestaltet sein muss.
Wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Wer wir sind und wer wir sein wollen.
Ohne Klarheit werden wir die offene Gesellschaft nicht verteidigen können.
Jeweils am ersten Freitag im Monat gibt es hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Das rituelle Tauchbad der zerstörten jüdischen Gemeinde in Abterode ist digital als 3-D-Modell rekonstruiert worden und zeigt, wie wichtig so ein Bad war und ist für das jüdische Leben.
Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem will einen Bildungs-und Gedenkort in Deutschland einrichten und damit einen Beitrag leisten zu einer zeitgemäßgen Erinnerungskultur. Und:
Online-Chuzpe: Wie sich die jüdische Influencerin Tanya Raab auf Instagram behauptet.
Im zweiten Teil der Sendung - nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt - hat Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, seine Ansprache unter die Überschrift gestellt: Leitkultur, Islam und die Verteidigung der offenen Gesellschaft.
Israel ist nicht nur politisch ein heißes Eisen, sondern auch theologisch.
Und es stellt die Kirchen und ihr Selbstverständnis auf eine harte Probe.
Denn Israel ist seit der Staatsgründung 1948 nicht mehr nur ein biblisches Symbol oder eine entfernte Erinnerung.
Sondern es ist gegenwärtig. Und ein sichtbares Zeichen für den Bund G“ttes mit seinem Volk.
Das befremdet manche, verwirrt andere und sorgt gleichzeitig für neue, unerwartete Freunde.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Virtuelle Erkundungen in alter Schönheit. In einem Digital-Projekt der TU Darmstadt sind von den Nazis zerstörte Synagogen rekonstruiert worden als Orte der Erinnerung.
Retter im Pfarrhaus. Wie evangelische Pfarrerfamilien im Widerstand Juden Unterschlupf gewährt haben. Und:
„Seweryna und die unsichtbaren Nazis“. Eine vierteilige Podcast-Reihe zu den Nürnberger Prozessen in der ARD-Audiothek.
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit Israel als einer Herausforderung für die christlichen Kirchen.
Das Judentum ist einzigartig. Denn es ist ein duales System.
Und im Gegensatz zu Christentum und Islam, die einen Wahrheitsanspruch vertreten und universelle Geltung anstreben, ist das beim Judentum ganz anders.
Dort findet sich eine Kombination einer Stammesreligion mit universellen g“ttlichen Moral.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
400 Jahre jüdisches Leben in der Rhön. Über eine wechselvolle Geschichte informiert jetzt eine Ausstellung in Gersfeld;
Brückenbauer: Der Pianist Itay Dvori und die bildende Küstlerin Nicole Schneider spielen mit Gegensätzen und suchen das Verbindende - auch zwischen Deutschland und Israel. Und:
Sehnsucht nach Frieden. Wie ein in Berlin lebender Reservist der israelischen Armee in die Zukunft blickt.
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschreibt Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache das Judentum als ein „duales System“. Etwas, worin sich in seinen Augen das Judentum unterscheidet von Christentum und Islam.
Der 7. Oktober 2023 hat die Welt verändert. Und er ist zu einem Lackmustest für den Westen geworden. Für die Kulturschaffenden, die Intellektuellen, die Medien, die Durchschnittsbürger. Denn im Angesicht der moralischen Herausforderungen und der Wiederkehr des Judenhasses sind die Reaktionen verstörend. Und unsere Zukunft ist unsicher wie lange nicht mehr.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Pionierinnen der Moderne. Das Jüdische Museum Berlin erinnert an jüdische Designerinnen. Und:
Trotzdem im Gespräch bleiben. Der jüdisch-muslimische Salon in Berlin
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit dem Kopftuch, der Freiheit und dem Risiko.
Der Vorwurf, das Israel das Völkerrecht bricht, ist uralt.
Und er wurde während des Krieges gegen den Iran erneut aufgewärmt.
Dabei wird steht bei näherem Hinsehen eines fest: Israel durfte sich gegen den Iran verteidigen.
Denn der Krieg der Mullas gegen Israel hat schon vor langer Zeit begonnen.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Die jüdischen Kulturleistungen sollen nicht vergessen werden: Das renommierte Leo-Baeck-Institut feiert sein 70jähriges Bestehen.
Alarmierende Zahlen. Eine Tagung an der Universität Marburg beschäftigte sich mit dem zunehmenden Antisemitismus an Hochschulen. Und:
Ein kreativer und spiritueller Ort der Geborgenheit. Das „Omanut“ in Berlin ist ein einzigartiges Atelier für Jüdinnen und Juden mit geistiger und körperlicher Behinderung.
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit Israel und dem Völkerrecht.
Seit dem 07. Oktober 2023 ist nichts mehr wie es war. Nicht für Israel und nicht für Juden in aller Welt. Und auch der spärliche jüdisch-muslimische Dialog ist gehörig ins Wanken geraten oder abgebrochen. Gibt es also eine Zukunft für das organisierte jüdisch-muslimische Gespräch. Und gibt es Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft?
Außerdem: Der Krieg war vorbei, der Hass auf Juden nicht. Jüdisches Leben in Polen nach dem Krieg. Und
Mangelnde Transparenz und unklare Kriterien. Kritik an der Berliner Antisemitismus-Forschungsstelle RIAS.
Und die Ansprache von Daniel Neumann vom Landesverband der jüdischen Gemeinden in Hessen heute zum Thema: Jüdisch-muslimischer Dialog
Wenn es um die Zukunft Gazas und den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern geht, dann gilt das Sprichwort: „Lieber das bekannte Übel als das unbekannte Gute“.
So zumindest begreift der Rest der Welt und vor allem Europa das Problem.
Seit dem 07. Oktober wurden allerdings viele Illusionen zerstört. Weshalb es notwendig ist, alte Gewissheiten zu hinterfragen und neue Visionen zu entwickeln.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Spenden für das Wort Gottes. Die jüdische Gemeinde in Gießen sucht Unterstützung für den Kauf einer neuen Thora-Rolle.
Höß-Villa wird Bildungszentrum gegen Extremismus. Daniel Libeskind baut in Auschwitz. Und
Jüdisches Prag - ein virtueller Stadtrundplan als Erinnerungsprojekt.
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit der Situation in Gaza und dem Ende der Illusionen.
Wenn wir Juden etwas können, dann ist es zu Überleben. Vor allem religiös und kulturell. Wir wissen, wie man seine Identität stärkt und bewahrt.
Und der Sederabend des Pessachfestes ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Geschichte, Weisheit und Identität durch die Stürme der Zeit trägt, um sie an die kommenden Generationen weiterzugeben.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Schule mit dem gewissen Extra. Die jüdische Lichtigfeld-Schule in Frankfurt besteht seit knapp 20 Jahren
Ein bedeutender Arbeitsrechtler, von den Nazis verfolgt. Vor 150 Jahren wurde Hugo Sinzheimer geboren. Und
Seid nicht gleichgültig! 20 Jahre Holocaust-Mahnmal in Berlin
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit dem bevorstehenden jüdischen Pessach-Fest und seiner Bedeutung für die Weitergabe von Geschichte und Identität.
Es ist eine Binsenweisheit, dass Menschen, die mit dem Judentum nichts zu tun haben, oft Vorurteile, Klischees und Fehlvorstellungen über das Judentum hegen. Dass falsche Vorstellungen allerdings auch Kenner der Materie und schlimmer noch: sogar solche Juden befallen können, die ihre Religion ausüben, ist für viele eine Überraschung. Dabei kommt das gar nicht so selten vor.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen:
Permanenter Ausnahmezustand - Wie jüdische Studierende den grassierenden Antisemitismus an deutschen Hochschulen erleben.
Geschichte erkunden und Verantwortung für die Gegenwart übernehmen - Ein Darmstädter Lehrer erhält für seine Schüler-Projekte den Obermayer-Award. Und:
Asking the Pope for Help - Jüdische Bittbriefe an den Papst im Holocaust.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit.
Heute mit diesen Themen:
Erhebliche Lücken. Jugendliche wissen immer weniger über den Holocaust. Wissenschaftlicher gehen der Frage nach, woran das liegen könnte.
Den Holocaust auf einer menschlichen Ebene verstehen. Anja Listmann ist Beauftragte für jüdisches Leben in Fulda. Und sie ist jetzt mit dem renommierten Obermayer-Award ausgezeichnet worden. Und:
In Mannheim trafen sich kürzlich Kantorinnen und Kantoren aus jüdischen Gemeinden. Mit dabei die Frankfurter Kantorin Leah Frey-Rabine.
Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit der Bedeutung von Wissenschaft und Bildung für das Judentum.
Wer nicht fragt bleibt dumm. Das wissen wir nicht nur aus der Sesamstraße, sondern auch aus Wissenschaft und Lehre.
Doch wie steht das Judentum zu Wissenschaft und Lehre?
Und welche Rolle spielt die Bildung? Und wie steht es um den Wert des Fragens?
Im Vergleich zu anderen Religionen und Kulturen hat das Judentum hier eine besondere Rolle eingenommen.
Denn wie Rabbiner Jonathan Sacks sagte: „Um ein Land zu verteidigen braucht es eine Armee. Aber um eine Zivilisation zu verteidigen braucht es Bildung!“




