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hr2 Jüdische Welt

Author: hr2

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Die Jüdische Welt ist größer, vielfältiger, bunter geworden. Einmal im Monat berichtet hr2-kultur über das Leben in jüdischen Gemeinden und Organisationen. Dazu eine jüdische Ansprache zum Schabbat.
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Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Trotz Krieg: Orthodoxe Juden in Tel Aviv feiern das Purim Fest Glaube. Traditionen. Zusammenhalt: Was drei jungen Menschen aus dem Rhein-Main Gebiet ihr Jüdischsein bedeutet. Und: „Es ist mir zur Aufgabe geworden“ - Bundesministerin Karin Prien bekennt sich zu ihrem Jüdischsein. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit der Frage, ob es erlaubt ist, sich über den Tod eines Tyrannen zu freuen.
Dürfen wir uns über den Tod eines Tyrannen freuen? Dürfen wir jubeln, wenn ein Terrorherrscher stürzt? Oder macht es keinen Unterschied, ob es einen Unschuldigen trifft oder einen Schuldigen? Die jüdische Tradition kennt dieses Spannungsverhältnis. Und sie hat eine kluge und allzu menschliche Lösung gefunden.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Schalom am Rhein - eine Ausstellung im Landesmuseum in Mainz zu 1000 Jahren jüdisches Leben in den sog. SchumStädten Geschichte wird umgedeutet. Die Gedenkstätte Hadamar und 30 weitere Einrichtungen beklagen KI-generierte Verzerrung des Holocaust in den sozialen Medien. Und: Eine neue bildungsplattform „Schoah Stories“ - Geschichte im tiktok-Format Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschreibt Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache, was es bedeutet, heute Jude zu sein.
Was bedeutet es, Jude zu sein? Es ist für Juden die wichtigste und gleichzeitig meist unbeantwortete Frage. Denn die Antwort darauf entscheidet darüber, wie man zu seiner Identität steht, ob man sie mit Leben füllt und ob man sie in die nächste Generation weiterträgt. Ob man also Teil der Generationenkette bleibt oder sich sang- und klanglos verabschiedet.
Jeweils am ersten Freitag im Monat gibt es hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Das rituelle Tauchbad der zerstörten jüdischen Gemeinde in Abterode ist digital als 3-D-Modell rekonstruiert worden und zeigt, wie wichtig so ein Bad war und ist für das jüdische Leben. Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem will einen Bildungs-und Gedenkort in Deutschland einrichten und damit einen Beitrag leisten zu einer zeitgemäßgen Erinnerungskultur. Und: Online-Chuzpe: Wie sich die jüdische Influencerin Tanya Raab auf Instagram behauptet. Im zweiten Teil der Sendung - nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt - hat Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, seine Ansprache unter die Überschrift gestellt: Leitkultur, Islam und die Verteidigung der offenen Gesellschaft.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Virtuelle Erkundungen in alter Schönheit. In einem Digital-Projekt der TU Darmstadt sind von den Nazis zerstörte Synagogen rekonstruiert worden als Orte der Erinnerung. Retter im Pfarrhaus. Wie evangelische Pfarrerfamilien im Widerstand Juden Unterschlupf gewährt haben. Und: „Seweryna und die unsichtbaren Nazis“. Eine vierteilige Podcast-Reihe zu den Nürnberger Prozessen in der ARD-Audiothek. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit Israel als einer Herausforderung für die christlichen Kirchen.
Das Judentum ist einzigartig. Denn es ist ein duales System. Und im Gegensatz zu Christentum und Islam, die einen Wahrheitsanspruch vertreten und universelle Geltung anstreben, ist das beim Judentum ganz anders. Dort findet sich eine Kombination einer Stammesreligion mit universellen g“ttlichen Moral.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: 400 Jahre jüdisches Leben in der Rhön. Über eine wechselvolle Geschichte informiert jetzt eine Ausstellung in Gersfeld; Brückenbauer: Der Pianist Itay Dvori und die bildende Küstlerin Nicole Schneider spielen mit Gegensätzen und suchen das Verbindende - auch zwischen Deutschland und Israel. Und: Sehnsucht nach Frieden. Wie ein in Berlin lebender Reservist der israelischen Armee in die Zukunft blickt. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschreibt Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache das Judentum als ein „duales System“. Etwas, worin sich in seinen Augen das Judentum unterscheidet von Christentum und Islam.
Der 7. Oktober 2023 hat die Welt verändert. Und er ist zu einem Lackmustest für den Westen geworden. Für die Kulturschaffenden, die Intellektuellen, die Medien, die Durchschnittsbürger. Denn im Angesicht der moralischen Herausforderungen und der Wiederkehr des Judenhasses sind die Reaktionen verstörend. Und unsere Zukunft ist unsicher wie lange nicht mehr.
Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit haben wir in der kommenden halben Stunde. Heute mit diesen Themen: Rückkehr nach Hause. Der 100jährige, der den Holocaust überlebte und den Terrorüberfall der Hamas auf seinen Kibbuz Der Sammler der Synagogen. Alex Jacubowitz dokumentiert in einem Buch Geschichte und Geschichten jüdischer Gotteshäuser Hebräische Literatur für den deutschen Markt: Das Programm des Altneuland-Verlags. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit den Wirkungen und der Bedeutung des Hamas-Überfalls vom 7. Oktober vor zwei Jahren.
Ein wesentliches Grundprinzip im Judentum ist die Heiligkeit des Lebens. Die Bewahrung und der Schutz des Lebens. Und die Befreiung von Gefangenen. Doch dieses Prinzip wird in der nahöstlichen Praxis immer wieder auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Denn die Gegner Israels nutzen Entführungen und Geiseln, um Israel zu terrorisieren. Und bringen Israel damit in ein teuflisches Dilemma.
Das Kopftuch sorgt seit jeher für heiße Diskussionen. Es ist einerseits Prüfstein für unsere Toleranz und die Bereitschaft, den Freiheitsbegriff mit Leben zu füllen. Und andererseits für unsere Entschlossenheit, Grenzen zu ziehen, wo unsere Freiheit missbraucht wird. Dabei stehen Juden im Auge des Sturms.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Pionierinnen der Moderne. Das Jüdische Museum Berlin erinnert an jüdische Designerinnen. Und: Trotzdem im Gespräch bleiben. Der jüdisch-muslimische Salon in Berlin Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit dem Kopftuch, der Freiheit und dem Risiko.
Der Vorwurf, das Israel das Völkerrecht bricht, ist uralt. Und er wurde während des Krieges gegen den Iran erneut aufgewärmt. Dabei wird steht bei näherem Hinsehen eines fest: Israel durfte sich gegen den Iran verteidigen. Denn der Krieg der Mullas gegen Israel hat schon vor langer Zeit begonnen.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Die jüdischen Kulturleistungen sollen nicht vergessen werden: Das renommierte Leo-Baeck-Institut feiert sein 70jähriges Bestehen. Alarmierende Zahlen. Eine Tagung an der Universität Marburg beschäftigte sich mit dem zunehmenden Antisemitismus an Hochschulen. Und: Ein kreativer und spiritueller Ort der Geborgenheit. Das „Omanut“ in Berlin ist ein einzigartiges Atelier für Jüdinnen und Juden mit geistiger und körperlicher Behinderung. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit Israel und dem Völkerrecht.
Seit dem 07. Oktober 2023 ist nichts mehr wie es war. Nicht für Israel und nicht für Juden in aller Welt. Und auch der spärliche jüdisch-muslimische Dialog ist gehörig ins Wanken geraten oder abgebrochen. Gibt es also eine Zukunft für das organisierte jüdisch-muslimische Gespräch. Und gibt es Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft?
Außerdem: Der Krieg war vorbei, der Hass auf Juden nicht. Jüdisches Leben in Polen nach dem Krieg. Und Mangelnde Transparenz und unklare Kriterien. Kritik an der Berliner Antisemitismus-Forschungsstelle RIAS. Und die Ansprache von Daniel Neumann vom Landesverband der jüdischen Gemeinden in Hessen heute zum Thema: Jüdisch-muslimischer Dialog
Wenn es um die Zukunft Gazas und den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern geht, dann gilt das Sprichwort: „Lieber das bekannte Übel als das unbekannte Gute“. So zumindest begreift der Rest der Welt und vor allem Europa das Problem. Seit dem 07. Oktober wurden allerdings viele Illusionen zerstört. Weshalb es notwendig ist, alte Gewissheiten zu hinterfragen und neue Visionen zu entwickeln.
Jeweils am ersten Freitag im Monat hören Sie hier in hr2-kultur eine halbe Stunde Nachrichten und Berichte aus den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Kulturleben in Deutschland und weltweit. Heute mit diesen Themen: Spenden für das Wort Gottes. Die jüdische Gemeinde in Gießen sucht Unterstützung für den Kauf einer neuen Thora-Rolle. Höß-Villa wird Bildungszentrum gegen Extremismus. Daniel Libeskind baut in Auschwitz. Und Jüdisches Prag - ein virtueller Stadtrundplan als Erinnerungsprojekt. Im zweiten Teil der Sendung nach den Kurzmeldungen aus der jüdischen Welt beschäftigt sich Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, in seiner Ansprache mit der Situation in Gaza und dem Ende der Illusionen.
Wenn wir Juden etwas können, dann ist es zu Überleben. Vor allem religiös und kulturell. Wir wissen, wie man seine Identität stärkt und bewahrt. Und der Sederabend des Pessachfestes ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Geschichte, Weisheit und Identität durch die Stürme der Zeit trägt, um sie an die kommenden Generationen weiterzugeben.
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