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Author: Unvergessen
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Description
Projekt des Wirtschaftsgymnasiums des JCS Berufskollegs Warburg | Regionale Geschichte von Jugendlichen für Jugendliche | Margot-Friedländer-Preis 2021 | Im Jahr 2025 wird der Podcast durch Episoden weitergeführt, die von der Geschichts-AG des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg produziert wurden.
29 Episodes
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Julia und Lina sprechen mit Maria Zimmermann über die jüdische Familie Reinsberg, die in der Hauptstraße 31 wohnte. Frau Zimmermann kannte Harriet Berger, geborene Reinsberg, persönlich und berichtet über ihre Erinnerungen an sie. Harriet Berger starb im Jahr 2019 in den USA.
In dieser Episode stellen euch Annika, Pauline und Tom Familie Baruch vor, die früher Am Markt 7 lebte. Otto Baruch überlebte Deportation und Konzentrationslager und kehrte nach der Befreiung wieder nach Warburg zurück, wo er 1963 starb.
Martha, Jessica und Sophia stellen die jüdische Familie Stern vor, die in der Hauptstraße 93, sowie im Burggraben lebte. Dr. Paul Stern praktizierte als Tierarzt in Warburg, bevor er mit seiner Frau Henny im Jahr 1939 nach Buenos Aires floh, wohin ihre Tochter Liesel bereits zuvor ausgewandert war. Hans Stern wurde 1938 deportiert, konnte aber fliehen und ging nach Palästina/Israel.
Paul Stern leistete konsequent Widerstand gegen die nationalsozialistischen Repressalien. Er setzte sich in exponierter Stellung für seine jüdischen Mitbürger ein und es wurden ständig starke diskriminierende Maßnahmen gegen ihn durchgesetzt. Unter anderem wollte man ihm seine Zulassung als Tierarzt entziehen. Als dies geschah, war Paul Stern bereits auf dem Weg nach Argentinien.
Niemand aus der Familie Stern kehrte je nach Warburg zurück.
Frau Irmgard Heuel, selbst äußerst engagiert in der lokalen Erinnerungskultur, teilt in einem Interview ihr Wissen zur Familie Stern. Darüberhinaus sprechen Martha, Jessica und Sophia mit ihr über die Stolpersteine, die derzeit wieder in Warburg verlegt werden - unter anderem für die Familie Stern.
Mona and Nicole are introducing you in this episode to the Jewish family Berg, who lived in Villa Berg at Kasseler Straße and who operated the business "Block & Berg" at Hauptstraße 12 in Warburg.
We are proud to present to you an interview with Harry Davids, born 1942, who lives in Los Angeles / USA today. Mr Davids is the son of Berta Lilly Berg and Alfred Davids, who were murdered in the Holocaust at Sobibor. Harry Davids survived the Holocaust as a baby and was willing to share his history and experiences with us. We are very grateful for this. The interview was conducted in the English language via a Zoom call. In a few days, we are going to upload an episode in which the interview is translated to German.
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Mona und Nicole stellen die jüdische Familie Berg vor, die in der "Villa Berg" in der Kasseler Straße lebten und Miteigentümer des Geschäfts "Block & Berg" in der Hauptstraße 12 in Warburg war.
Wir sind stolz darauf, euch ein Interview mit Harry Davids präsentieren zu können. Herr Davids wurde 1942 geboren und lebt heute in Los Angeles (USA). Die Eltern und alle Familienangehörigen von Herrn Davids wurden im Holocaust ermordet. Die Eltern Berta Lilly Berg und Alfred Davids wurden 1943 in Sobibor ermordet. Harry Davids überlebte als Baby und lässt und dankenswerter Weise an seiner Geschichte und seinen Erfahrungen teilhaben. Das Interview wurde per Zoom in Englischer Sprache durchgeführt. In den kommenden Tagen ist geplant, die Übersetzung dieses Interviews in deutscher Sprache als separate Episode zu veröffentlichen.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich zusammen den jüdischen Friedhof (Zugang in der Sackstraße) in Warburg angeschaut und eine informative Führung durch Herrn Thebille bekommen. Naomi, Mirjana und Jasmin haben für euch ihre Eindrücke zusammengefasst und Herrn Thebille einige Fragen zur Geschichte dieses Ortes gestellt.
Mona, Nicole und Niklas besuchen den Jüdischen Friedhof in Scherfede und berichten über ihre Eindrücke dort.
Natalie und Rebecca stellen euch in dieser Episode die Familie Weinberg vor. Die Familie hatte in Warburg einen Pferdehandel. Erich Weinberg war das einzige Familienmitglied, das den Holocaust überlebte. Er kehrte nach dem Krieg nach Warburg zurück.
Die Schüler besuchen das Warburger Museum im Stern und die dortige Ausstellung zur jüdischen Geschichte in Warburg.
In unserer ersten Folge der zweiten Staffel erzählen wir, welche Themen wir in der neuen Staffel behandeln werden. Zudem sprechen wir über unsere Reise nach Berlin, wo wir den Margot Friedländer Preis von Frau Merkel für unseren Podcast verliehen bekommen haben.
In dieser Folge führen wir Interviews mit unseren Mitschülern, in denen wir versuchen das Projekt abschließend zu bewerten. Außerdem versuchen wir euch einen Einblick in unsere Erfahrungen mit dem Podcast und in unsere Aufgabenbereiche zu geben. Unsere Kontaktdaten:
WhatsApp: +49 1525 2413 914
Instagram: https://instagram.com/unvergessen.jcsbk?jgshid=1ilqjwjclzq82
In dieser Folge werden die Themen Euthanasie, T4 und das ganze auch im Bezug auf die LWL-Kliniken in Marsberg vorgestellt.
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In dieser Folge werden folgende Themen behandelt: Umgang mit Behinderten in der NS-Zeit, NS-Menschenbild und deren Propaganda.
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In der zweiten Folge zum Thema Behinderungen führen wir ein Interview mit Dr. Sebastian Schlund.
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In dieser Folge versuchen wir euch über das Thema Behinderungen aufzuklären. Im zweiten Teil hierzu führen wir außerdem ein Experten-Interview mit Dr. Sebastian Schlund zu diesem Thema.
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In dieser Folge wird das Thema Diskriminierung durch Interviews mit Schülern dargestellt.
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Aufgezeichnet am 7.11.2025. Besonderer Dank an Götz Aly, Dominik Lindner und Karl-Martin Flüter!00:00:00 Vorwort A. Meier00:01:05 Einführung: "Wie konnte das geschehen?"00:04:26 Wie hat man die katholische Kirche kleingekriegt?00:20:14 Wie hat man die Arbeiterschaft integriert?00:28: 45 Der Wille zum Aufstieg, Wirtschaftliche Not und Soziale Maßnahmen der frühen NS-Regierung00:42: 45 Staatshaushalt, Schulden und der Zusammenhang zum Novemberpogrom sowie zum Kriegsausbruch00:54:13 Zwangssterilisierungen und Euthanasie als "Testlauf". Geringer Widerstand macht viele zu Komplizen. Vorlauf zum systematischen Massenmord im Osten.00:59:12 Der Übergang von der Volksgemeinschaft zur Verbrechensgemeinschaft01:07:28 Goebbels-Zitat01:08:55 Wer hat wieviel gewusst?01:16: 50 Götz Aly über seinen Vater und seine Familiengeschichte01:22:38 Fehlender Widerstand gegen das Regime und Durchhaltewille bis zum Zusammenbruch
Vom 3.11. bis zum 7.11. 2025 besuchte Monica Berger-Moisi Warburg. Sie ist die Tochter von Harriet Berger, geb. Reinsberg, einer Warburger Jüdin, die in die USA emigriert ist. Frau Berger-Moisi hat vor einigen Jahren einen 'Schatz' von 50 Briefen, die von ihren Großeltern Reinsberg an ihre Mutter Harriet geschickt wurden. Es ist ihr ein Anliegen, die Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Wir waren vor Ort und haben mit Monica gesprochen und wollen so helfen, dass ihre Familie unvergessen bleibt.Unser Dank gilt an Monica Berger-Moisi für ihre Zeit und Mühe, sowie an Karl-Martin Flüter und Ruth Kröger-Bierhoff, die maßgeblichen Organisatoren der Ausstellung sowie des Aufenthalts.Mehr Informationen findet man auf der Webseite: https://erbe-fuer-warburg.de/Hier eine Überblick zur Episode:00:00 Vorwort02:20 Karl-Martin Flüter führt uns durch die Ausstellung und porträtiert die Geschichte der Familie Reinsberg16:00 Wir sprechen mit Monica Berger-Moisi. Sie stellt sich vor und gibt einen Einblick in den Inhalt der Briefe.51:38 Monica beantwortet weitere Fragen von Schülerinnen und Schülern des JCSBK. Erste Frage: Wie wird Ihrer Meinung nach heute in Deutschland mit dem Thema Nationalsozialismus umgegangen?52:30 Haben Sie schon einmal Erfahrungen mit Antisemitismus gehabt?53:42 Was möchten Sie der jungen Generation mitgeben?55:57 Inwiefern spielt Ihre Familiengeschichte für Ihre Nachkommen eine Rolle?57:21 Warum hat Harriet die Briefe versteckt?58:28 Haben Sie schon einmal ein Erlebnis mit Holocaustleugnung gehabt?
Die Schülerinnen Lorin und Athea portraitieren Inge Streerath, die als Klientin in den Marsberger Provinzial- und Heilanstalten in den Jahren 1940 und 1941 behandelt wurde und letzten Endes in der so genannten Kinderfachabteilung Hadamar ein Opfer der Euthanasie wurde.
Die Geschichts-AG berichtet über ihr Schwerpunkt-Thema "Euthanasie und Zwangssterilisation". Hierzu hatte das CMG im Dezember und Januar eine Wanderausstellung bei sich zu Gast und diese auch mit eigenen Erkenntnisse ergänzt.





