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Movecast
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Author: Martin Benz
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© Copyright 2016 All rights reserved.
Description
Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
236 Episodes
Reverse
In dieser Folge von Movecast beschäftigt sich Martin Benz mit der faszinierenden Verbindung zwischen dem Hohelied und der Idee der Allversöhnung.
Wahre Liebe kann nicht auf einem Drohszenario wie der ewigen Verdammnis basieren. Sie muss ein Akt der Freiwilligkeit sein. Im Gegensatz zu anderen antiken Texten (und auch Genesis 3) zeigt das Hohelied eine Liebe ohne Dominanz, Gewalt und Machtausübung. Mann und Frau begegnen sich absolut ebenbürtig. Die Qualität der Liebe im Hohelied ist vollkommen frei von Zwang. Diese Qualität der Liebe lässt sich auf unsere Beziehung zu Gott übertragen. Wenn man das Hohelied nicht nur als erotische Literatur liest, sondern als Allegorie für die Liebe zwischen Gott und seiner Kirche, zwischen Gott und seinem Volk oder zwischen Gott und den Menschen, dann dürfen wir nicht länger an eine Liebe denken, die letztlich doch an ein Drohszenario, Strafe, Gewalt und ewiger Verlorenheit geknüpft ist. Gott liebt uns nicht erst, wenn wir ihn lieben. Seine Liebe ist einseitig und galt uns schon, als wir noch „Sünder“ waren (Römer 5,8).
Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank!
Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.
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Musik: Craig Riley - Mountain Morning
Label: Audio Hero
Album: Good Beginnings
Alternate Versions: 4
License: Music Track
In dieser Episode setzt sich Martin Benz kritisch mit dem Thema Evangelisation auseinander. Er reflektiert seine eigene Vergangenheit als „leidenschaftlicher“ Missionar und analysiert, wie bestimmte theologische Denkmuster und Bibelstellen die Idee der Evangelisation in etwas Bedrückendes oder sogar Toxisches verwandeln können. Er plädiert für eine „ganzheitliche Evangelisation“, die den Menschen nicht als verdorbenes Missionsobjekt ansieht, sondern Gottes Liebe und die Schönheit des christlichen Lebensentwurfs in den Mittelpunkt stellt.
Inhaltsangabe
Einleitung & Buchprojekt: Martin Benz stellt sein neues Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ vor, das Ursachen für Entfremdung von der Kirche untersucht und „Zutaten“ für eine gesunde Kirche der Zukunft liefert.
Persönliche Rückschau: Er berichtet von seinen Anfängen beim Missionswerk „Aktion in jedes Haus“ (AJH) und wie er später als Pastor hohen Evangelisationsdruck auf seine Gemeinde ausübte.
Analyse toxischer Denkmuster:
Negatives Menschenbild: Kritik an der isolierten Nutzung von Bibelversen (z. B. Römerbrief), die den Menschen als rein „verdorben“ darstellen.
Weltablehnung: Warnung vor einer „Wir gegen die Welt“-Mentalität, die alles außerhalb des christlichen Kosmos als böse abwertet.
Moralischer Druck: Die Überforderung durch Sätze wie „Du bist die einzige Bibel, die Menschen lesen“.
Angst-Motivation: Kritik an der Vorstellung, man sei für das „Blut“ (die Rettung) anderer verantwortlich.
Theologische Weichenstellung: Benz erklärt den Unterschied zwischen rein erlösungstheologischem Denken (Fokus auf Sünde) und schöpfungstheologischem Denken (Fokus auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen).
Alternative Vision: Vorstellung einer Mission als „gewaltlose Werbung für die Schönheit eines Lebenskonzepts“ (nach Fulbert Steffensky).
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GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de
COOL R & B, EYE WONDER, Label: Sound Ideas, Album: Club Elements. License: Sound Effect
My Bed of Roses, Label: Audio Hero, Album: Eternal Optimist, Alternate Versions: 3, License: Music Track
Ein Erlebnis mit einem schwerbehinderten Mädchen führt zu einer tiefen theologischen Auseinandersetzung mit der Erbsündenlehre, dem Schicksal unevangelisierter Menschen und der Hoffnung auf eine wundervolle Wiederherstellung.
Zeitstempel
00:00 – Intro
01:00 – Seminarankündigungen „Bibelverständnis“
04:10 – Begegnung mit dem schwerbehinderten Mädchen
06:50 – Die Hoffnung auf Wiederherstellung (Lazarus-Motiv)
10:15 – Die Grausamkeit der klassischen evangelikalen Dogmatik
15:15 – Das Problem der Mündigkeit und des IQ-Schwellenwerts
18:00 – Provokation: Abtreibung als „Rettungsweg“?
20:40 – Allversöhnung als würdige Lösung Gottes
28:30 – Persönliche Reflektion & Outro
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Credits: Craig Riley - Mountain Morning
Label: Audio Hero
Album: Good Beginnings
Alternate Versions: 4
License: Music Track
In dieser Folge hinterfragt Martin Benz die oft exklusiv genutzte Bibelstelle „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Kaum ein Vers wird öfters zitiert, wenn Menschen auf eine Entscheidung für Jesus aufmerksam gemacht werden sollen. Er analysiert den Kontext des Gesprächs zwischen Jesus und seinen Jüngern und stellt die provokante Frage, ob die Errettung wirklich an einer menschlichen Willensentscheidung hängt oder ob Gott in Jesus bereits die gesamte Menschheit mit sich versöhnt hat. Er plädiert für ein Verständnis, das Jesus nicht als moralischen Wegweiser, sondern als die vollendete Tat Gottes sieht, die über menschliche Anstrengung und Willensstärke hinausgeht.
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Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Professor Jan Loffeld, Theologe aus Utrecht, diskutiert sein Buch "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt", das die religiöse Indifferenz in der modernen Gesellschaft beleuchtet. Er beschreibt die dritte Phase der Säkularisierung als "Apatheismus", gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gottesfrage, die nicht durch fehlende Argumente, sondern durch konkurrierende Lebenserfüllungsoptionen entsteht. Loffeld argumentiert, dass die Kirche oft versucht hat, sich übermäßig an eine humanistische Gesellschaft anzupassen, wodurch sie ihre unterscheidbare, transzendente Botschaft verlor und überflüssig wurde. Er plädiert dafür, dass die Kirche die Konturen des Evangeliums als alternatives "Counternarrative" klarer hervorhebt und die Souveränität Gottes respektiert. Trotz der Realität einer schrumpfenden Minderheitenkirche sieht er die Zukunft in einer Kirche, die das Evangelium als ihre wichtigste Ressource ernst nimmt.
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In diesem Movecast geht es um den Teufel und das Böse. Martin Benz erklärt, dass er den Teufel und Dämonen nicht als personifizierte Wesen betrachtet. Diese Vorstellung stammt historisch eher aus den Pseudepigraphen des Judentums und führt zu erheblichen theologischen Problemen. Er bekräftigt jedoch seinen Glauben an die reale, metaphysische Macht des Bösen, das sowohl in individuellen Taten als auch in systemischen Strukturen wirkt. Biblische Begriffe wie "Teufel" oder "Dämonen" sind oft phänomenologische Metaphern für dieses Böse, wobei die Botschaft Jesu die Überwindung dieser Macht durch seine Kraft, Liebe und Auferstehung ist. Als eigentliche Ursünde identifiziert er jede Form der Entmenschlichung. Darum wird das Böse am besten durch Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit überwunden.
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Im Sommer 2025 waren wir als Familie drei Wochen in Uganda. Wir haben dort das Schulprojekt einer guten Freundin besucht. Vor Ort konnten wir miterleben, wie Liebe und Fürsorge das Leben ganz vieler Kinder zum Blühen bringt. Auch wenn man sich manchmal der Armut und dem Leid in der Welt gegenüber ohnmächtig fühlt, zeigt dieses Beispiel, wie der Traum von Menschlichkeit durch das Engagement einiger weniger Wirklichkeit werden kann. Die Geschichte von Heike Rabus und ihren Mitarbeitern hat uns fasziniert und wir wollen euch mit dieser Folge an dieser Faszination teilhaben lassen. Zum Gespräch eingeladen haben wir Heike Rabus und Christoph Rankers vom deutschen Verein Namataba.
Mehr Informationen zur Schule in Namataba findest du hier: https://namataba.org/
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Immer wieder wird behauptet, dass Mission und Gehorsam unnötig werden, wenn die Allversöhnung stimmt. Wenn alle in den Himmel kommen, dann kann ich ja leben wie ich will und Evangelisation wird überflüssig. Aber genau das entlarvt ja nur die unzureichende und oft toxische Motivation, die hinter Evangelisation und Gehorsam stecken. Martin Benz und Martin Thoms gehen genau dieser Fragestellung nach und zeigen auf, warum gerade die Allversöhnung Mission und Ethik vom Kopf auf die Füße stellt.
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In diesem Movecast argumentiert Martin Benz beherzt für die Idee eines "nicht notwendigen Glaubens". Er kritisiert, dass der traditionelle Glaube die Liebe zu Gott erzwingt, indem er mit der Drohung einer Hölle arbeitet, was wahre Liebe und eine freie Entscheidung unmöglich macht. Stattdessen plädiert er dafür, Gott freiwillig um seines Wesens willen zu lieben, da dies die einzige Grundlage für eine ehrliche und aufrichtige Beziehung ist.
Kernargumente:
Abschaffung des Droh-Szenarios: Die Allversöhnung nimmt die ewige Verdammnis und die Hölle als ultimatives Droh-Szenario vom Tisch.
Wahre Freiheit der Entscheidung: Eine Entscheidung für Gott ist nur dann wirklich freiwillig, wenn die Alternative (die Entscheidung gegen Gott) keine schlimmsten aller vorstellbaren Konsequenzen (wie die Hölle) nach sich zieht.
Liebe um Gottes willen: Wenn der Glaube nicht notwendig ist, um die Hölle zu vermeiden, sind Menschen befreit, Gott wirklich um seiner selbst willen zu lieben.
Ablehnung der "erpressten" Liebe: Der traditionelle Glaube erpresst die Liebe der Menschen, da sie Gott immer auf der "Hintergrundfolie einer ewigen Verdammnis" gehorchen, was der Grundlage einer aufrichtigen Beziehung widerspricht.
Fokus auf göttliche Attribute: Wahre Liebe entsteht durch die Faszination von Gottes Wesen und den in Jesus Christus geoffenbarten Attributen (Erbarmen, Güte, Zuwendung, Demut) – nicht durch die Angst vor Strafe.
Glaube ist Vertrauen, nicht Zustimmung: Glaube ist in erster Linie Vertrauen und nicht nur die gedankliche Zustimmung zu Dogmen. Dieses Vertrauen kann nicht entstehen, wenn die Basis der Beziehung ein Droh-Szenario ist.
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Martin Benz und Martin Thoms sprechen in diesem Podcast über Jesus. Immer wieder wird behauptet, dass niemand mehr über die Hölle gesprochen hat, als Jesus. Stimmt das und wenn ja, was hat er mit Hölle gemeint? Und welchen Weg beschreibt Jesus, um dem, was er Hölle nennt, zu entkommen?
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Jesus und der alttestamentliche Josua tragen exakt denselben Namen. Beide nennen sich auf hebräisch Josua oder auf griechisch Jesus. Auf geniale Art und Weise stellt der Evangelist Matthäus eine Parallele zwischen diesen beiden Männern her und zeigt auf, wie anders das Reich Gottes bei Jesus funktioniert im Vergleich zu Josua. Wo der eine die Königsherrschaft Gottes mit Gewalt, Mord und Blutvergießen durchsetzt, verwirklich der andere das Reich Gottes durch Güte, Leben und Heilung.
Movecast Mini ergänzt Movecast durch kürzere Episoden für kleine Impulse und Aha-Momente.
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Martin Benz und Martin Thoms sprechen in diesem Podcast über den Propheten Jesaja. Er ist eine Art Prophet der Allversöhnung. Durch unterschiedliche Bibelstellen machen sie deutlich, dass die Botschaft des Jesaja in die Weite und ins Universelle führt, und dass er mit Gottes Heil für alle Völker und für alles Fleisch rechnet. Die Verblendung wird von allen Menschen weggenommen, so dass am Ende alle Gott erkennen und sich alle Knie in tiefer Anbetung vor ihm beugen werden. Sie beleuchten ebenfalls den herausfordernden letzten Vers dieses ganzen Buches und ordnen ihn in die universelle Botschaft des Propheten ein.
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In dieser Episode von Movecast Duo sprechen Martin Benz und Martin Thoms über den Zusammenhang zwischen Bibelverständnis und Allversöhnung. Sie sprechen über die Entwicklung ihres Bibelverständnisses und was die Bibel heute für sie bedeutet. Zudem erklären sie, wie sie mit Bibelstellen umgehen, die nicht zur Allversöhnung passen.
Mehr Infos auf www.movecast.de und https://martinthoms.de/
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Angeregt durch einen dreiwöchigen Besuch in Uganda beleuchtet Martin Benz in dieser Episode drei ganz wichtige Aspekte des christlichen Glaubens und eines geisterfüllten Lebens. Wenn Gott Menschen inspiriert, dann erzeugt das einen Glauben, der zur Stabilisation, zur Stimulation und zur Transformation fähig ist. Es wird deutlich, was diese drei Aspekte des Glaubens bedeuten, welche Relevanz sie haben und warum sie unbedingt zusammengehören. In anderen Worten geht es um die passive, die aktive und die reflexive Seite des christlichen Lebens. Es geht um Anker, Motor und Kompass.
Die Vorliebe progressiver Christen für den stimulierenden Aspekt des Glaubens mag vielleicht erklären, warum sich so mancher Evangelikale sorgen um ihren Glauben macht. Aber auch ein Glaube, der sich vor allem auf die stabilisierende und fundamentale Wirkung des Glaubens beschränkt, steht in der Gefahr einseitig zu werden.
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Als lovecast durften wir Teil vom letzten Reflab-Festival in Zürich sein. Wir sprechen über den Zerbruch von Beziehungen, Single sein, dem Schweigen Gottes zum Leid der Welt und verpassten Tischgebeten. Aber wir sprechen auch über blühendes Leben, der Missio Dei, Sehnsucht nach Gotteserfahrungen und der Hoffnung auf eine Gerechtigkeit, die tatsächlich alles versöhnt und gut werden lässt.
Weil die Bibel vielstimmig und mehrdeutig ist, gibt es auch so unterschiedliche Predigten und Auslegungen. Sie spiegeln die Überzeugungen der Predigenden wieder. Das ist alles kein Problem. Auch ich beanspruche für mich, meine subjektiven Überzeugungen in Predigten oder Podcasts kundtun zu dürfen. Problematisch wird es, wenn Predigten durch eine angstmachende und Horrorszenarien malende Art und Weise Menschen massiv unter Druck setzen, als unumstößliche Wahrheit bezeichnet werden oder manipulieren. Gerade das Thema Hölle und ewige Verdammnis scheint sich besonders gut dazu zu eigenen. In diesem Movecast zeige ich anhand einer Beispielpredigt einer Gemeinde auf, wie besorgniserregend solch manipulierende und toxische Predigten sind. Sie haben das Potenzial Menschen auf Dauer zu schädigen und ihre Seele kaputt zu machen. Weil solche Predigten von tausenden von Menschen gehört werden, kann ich einfach nicht dazu schweigen. Ich möchte mich gerade durch Movecast dafür einsetzen, dass wir das Evangelium verkündigen, also eine frohe Botschaft. Und diese Botschaft wird nicht dadurch froher, dass man vorher Höllenszenarien und Verdammungsurteile an die Wand malt. Die Einspieler aus dieser Predigt sind so krass, dass ich bewusst eine Triggerwarnung aussprechen möchte.
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In dieser Episode spricht Martin Benz über die Vielstimmigkeit der Bibel in der Frage der Erlösung. Werden wir gerechtfertigt aus Glauben allein oder durch Werke und Taten, die wir tun, oder sind wir von Gott vorherbestimmt und erwählt? Zu allen Rechtfertigungsmodellen gibt es eine Menge Bibelstellen und Geschichten. Könnte es sein, dass die Frage falsch gestellt ist und unsere Rechtfertigung und Erlösung von Christus längst vollbracht wurde? Und nun geht es viel mehr darum, wie wir jetzt schon unseren Zugang zur Gottesbeziehung finden können, um als wirklich Erlöste zu leben. Und diese Zugänge zur Gottesbeziehung können jetzt ganz unterschiedlich aussehen. Für den einen ist es das tiefe Vertrauen in Gottes Erbarmen und Güte, für den anderen steht die tatkräftige Liebe im Vordergrund, die sich am Reich Gottes beteiligen möchte und wieder für andere ist der Gedanke der Erwählung und des göttlichen Gewolltseins entscheidende Grundlage der Gottesbeziehung.
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Christian Schwarz ist ein unermüdlicher Leser und Forscher. In den Jahrzehnten seines Dienstes hat er viele Bereiche kirchlichen Lebens entscheidend mitgeprägt. Wer kennt nicht den Gabentest, die natürliche Gemeindeentwicklung oder die Aufteilung der Trinität und des Gemeindelebens in drei Farben? In diesem Podcast spreche ich mit Christian und wir unterhalten uns über die drei entscheidenden Entdeckungen seines Lebens, die seinen Glauben, aber auch den Glauben viele anderer verändert, erneuert und weitergebracht haben:
Die natürliche Gemeindeentwicklung
Der trinitarische Kompass
Die Energie Gottes
Wer mehr zu Christian Schwarz wissen möchte, findet auf seiner Webseite Informationen und Trainings, die Menschen dabei helfen ihre persönlichen Energieressourcen ausfindig zu machen und sie so einzusetzen, dass sie selbst und Andere aufblühen: www.esp-training.org/deutsch
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Zum vorerst letzten Mal sprechen Martin Benz und Martin Thoms gemeinsam über das Thema Allversöhnung. In dieser Episode geht es um den Aspekt der Feindesliebe Gottes. Gottes Liebe (Agape) ist in ihrem tiefsten Wesen Feindesliebe. Welche Konsequenzen hat das, wenn Gott seine Feinde liebt? Ist diese Liebe eine vergebliche Liebe, eine wirkungslose Liebe oder führt genau diese Feindesliebe Gottes dazu, dass sie am Feind ihre Wirkung erzielt und auch den Feind transformiert und damit erlöst? Ist aufgrund der Feindesliebe Gottes nicht gerade der Feind Kandidat für die ewige Liebe Gottes? Wäre die ewige Verdammnis der Feinde Gottes nicht gerade die Auslöschung und Entmächtigung der Liebe Gottes? Dies und weitere Gedanken finden sich in dieser Episode über Feindesliebe und Allversöhnung.
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In dieser Episode von Movecast sprechen Martin Benz und Martin Thoms über die Frage, wie eigentlich Hölle und Gericht zur Allversöhnung passen. Wie verstehen sie die Idee und den Begriff der Hölle und welche Rolle spielt das Gericht, wenn am Ende tatsächlich alle Menschen mit Gott versöhnt werden? Martin Thoms schildert drei Deutungen der Hölle, die sich im Neuen Testament finden lassen und Martin Benz macht deutlich, wie wichtig und notwendig tatsächlich ein Gericht ist, damit nicht der Eindruck entsteht, am Ende werden einfach alle unterschiedslos in den Himmel durchgewunken. Eine entscheidende Episode, die zu wichtigen Klärungen bei häufigen Einwänden zur Allversöhnung beiträgt.
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Lieber Martin, vielen Dank für deinen Podcast! Du legst eine starke Spur von einseitiger Bibelgläubigkeit zu fröhlicher Jesus Nachfolge. Auch durch deine Hilfe kann ich heute freudiger die Bibel lesen und meinen Glauben entspannter und verständlicher mit anderen teilen. Sowohl im kirchlichen wie auch außerkirchluchen Umfeld. Gott segne Dich!