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Das war vor Jahren Podcast
25 Episodes
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Dieses Album hat uns doch recht kalt erwischt, wollten wir doch eigentlich den Beginn einer schwächeren Periode im Tocotronic-Schaffen herbeireden und mussten letzten Endes zu Kreuze kriechen.Warum wir voller Euphorie eine Nachfolge-Episode zu "Kapitulation" aufnehmen und diese dann erstmal über vier Monate bei mir (Motor) ungeschnitten herumliegt, müssen die Historiker klären. In der 12. Folge der zweiten Staffel unseres Podcasts geht es abermals um das Gesamtwerk von Tocotronic, genauer um das neunte Album "Schall und Wahn" aus dem Jahr 2010.
Mit über 3 Stunden und 30 Minuten überbieten wir uns erneut in Sachen Maßlosigkeit und Ausschweifungen, aber wer behauptet, wir machten das absichtlich, lügt. Also zum Teil. Das heißt eher nicht. Vor allem sind wir aber Getriebene, wie Agenten und tauchen erneut in die Trivia der Songs, des Albums und dem ganzen Drumherum (und weit darüber hinaus - siehe Laufzeit).
Die Shownotes gibt es zum Ausklappen wie immer weiter unten, aber bitte nie weiter lesen als die Zeitangabe, wegen Spoilergefahr (Mumpitz, ihr wisst, wer ihr seid).Vorgeplänkel/ranfahrt
02:30 Musikbuchempfehlung "Ten Thousand Apologies: Fat White Family and the Miracle of Failure" von Adelle Stripe und Lias Saoudi
08:15 Buchempfehlung "Unter den Wolken: Meine Deutschlandreise auf die höchsten Berge aller 16 Bundesländer" von Achim Bogdahn
12:30 Neues Buch von Dirk von Lowtzow "Ich tauche auf"
14:00 Konzertankündigung: Tocotronic live in Bayreuth am 07.08.2023
15:00 Wechsel des Reflektor-Podcasts von Viertausendhertz zu Studio Bummens
Schall und Wahn
17:00 Wie bitte, nach nur 17 Minuten schon das eigentliche Thema?
18:00 Zahlen und Fakten zum Album: "Let's take a look at the stats"
20:30 Quiz
30:00 Mitwirkende am Album. Wir erwähnen unter anderem Michaela Meise ft. Dirk von Lowtzow "Preis dem Todesüberwinder", Michaela Meise "Göttingen" und das zugehörige Cover von Barbara
35:00 Unsere Erwartungen und damit verbundene Überraschungen
36:30 Das Cover (und Abschweifungen zu "Für immer jung") - Jeroen de Rijke und Willem de Rooij namens Bouquet IV - und der Titel des Albums, inspiriert von William Faulkners "The Sound and the fury" bzw. Shakespeares Macbeth. Christian bezeichnet dabei "The Filth & the fury" als beste Musikdokumentation, die er kenne. Eine Übersicht der in Mad Men gelesenen Bücher bei der New York Public Library.
50:30 Weiterer Exkurs zum Thema Verhältnis der Hamburger-Schule-Bands mit Frank Spilkers Antworten zu "My Favourite Records" in Christians taz-Popblog.
54:00 Eure Liebe tötet mich
63:00 Ein leiser Hauch von Terror
68:00 Die Folter endet nie
77:00 Das Blut an meinen Händen mit einer wirren Motor-Theorie zum Thema "Song-Titel", die gleich in der ersten Songzeile am Anfang stehen. Christians New Order-Theorie ist natürlich Quatsch (Crystal, 60mph und der ganze Rest von Get Ready, World in motion)
87:00 Mach es nicht selbst - Uneinigkeit über die Qualität und das Ernstgemeinte des Stücks führen zu einem ausschweifenden Dialog über die digitale Boheme und Arbeit im Allgemeinen. Hörtipp!
111:00 Bitte oszillieren Sie
116:00 Schall und Wahn
122:00 Im Zweifel für den Zweifel. Die bleierne Zeit in der motorhorst-Mediendatenbank. Die Verwendung des Songs als
Unterrichtsmaterial durch das Goethe Institut
142:00 Keine Meisterwerke mehr. Die erwähnte Diplomarbeit: "Du bist hier der Dichter und ich bin dein Vernichter" - Postmoderne Theorien und deren Rezeption in den Texten der "Hamburger Schule" am Beispiel Tocotronics
147:30 Stürmt das Schloss
156:00 Gesang des Tyrannen
165:00 Gift
171:00 Fazit zur Tracklist
175:30 Cool, uncool und wie man sich fühlt
179:00 Single-Auskopplungen, B-Seiten, Remixe
187:00 Videos
190:00 Chartsplatzierung des Albums und Magazin-Jahrescharts
199:00 Reviews und Presse-EchoAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
In der fünften Episode der Tocotronic Werkschau beschäfitgen wir uns mit dem 2007er Album KAPITULATION und schweifen erneut ab.KAPITULATION heißt das achte Studioalbum von Tocotronic, das im Juli 2007 erschienen und Gegenstand des fünften Teils unserer Tocotronic-Werkschau ist.
Die Shownotes gibt es zum Ausklappen wie immer weiter unten. Ansonsten reden wir kurz über das vergangene Jahr (da es so lange keine neue Episode gab - Schande!), vor allem aber nicht ausschließlich hinsichtlich der Band, die Gegenstand unseres Jahrzehntprojekts ist. Dabei stellen wir erstaunliche Querverbindungen und Zirkelschlüsse her, die später und viel später wieder in der Folge aufgenommen werden (achtet einfach mal auf die Erwähnungen von Kristof Schreuf, Jan Schwarzkamp oder Krokodil).
Das Beste: Wir haben bereits die Aufnahmesessions zum neunten Output "Schall und Wahn" (2010) terminiert und dieses Mal quäle ich mich auch nicht ewig damit rum, zu meinen, ich müsste irgendetwas zu Tode optimieren und gefällig schneiden, denn als ich endlich unser Rohmaterial sichtete, also hörte, stellte ich fest: Das kommt alles wie aus einem Guss und gerade unsere Abschweifungen oder wenn man uns wortwörtlich beim Denken Zuhören kann, sind Hochgenüsse, die man gerne teilt.Christians Alben des Jahres 2022 könnt ihr ausführlich im taz-Popblog bewundern, meine (Motors) drei sind im Podcast genannt.
Wie später angemerkt, war die zweite Nerven-Vorabsingle nach "Europa" der zweite Track "Keine Bewegung" des grandiosen Hunde-Albums
Die "zweite Single" (Christian) "Ich hasse es hier" ist genau genommen die fünfte Auskopplung nach Hoffnung, Jugend ohne Gott gegen Faschismus, Ich tauche auf und Nie wieder Krieg. Das angesprochene Video mit Systemsprenger-Star Helena Zengel gibt es bei YouTube.
Den Ausnahme der Rose-Hörspiel-Podcast (auch für Menschen, die Hörspiele verachten - ich melde mich eifrig - super geeignet), mit dem wunderbaren Felix Scharlau und Deutschlands Musik-Journalisten Nummer 1, Linus Volkmann, gibt es hier .
Das bunte Potpourri an Jochen-Distelmeyer-Podcasts hat Heimstätten im Reflektor-Podcast mit Jan Müller, Bei Nilz Bokelbergs Nilz Bokelberg Erfahrung und in Jan Schwarzkamps Soundtrack meines Lebens.
Beim Soundtrack meines Lebens war auch Frank Spilker zu Gast und erzählt nicht uninteressantes zum Thema Hauen und Stechen in der Hamburger Schule der 90er Jahre.
Von Kristof Schreuf empfehlen wir ALLES, die Show "Der Firmenhymnenhandel" von Thomas Ebermann mit Kristof Schreuf als Live-Soundtrack gibt es als Mitschnitt bei YouTube.
Ein älteres Interview mit Sharon Stoneds very own Mark Kowarsch gibt es im RIOT RADIO Podcast. Dabei beschreibt Kristof Schreuf seine Vorgehensweise bei den Quasi-Mashups und es gibt einige Soundbeispiele für die tolle Platte "Bourgeois with guitar".
Der russische (Motor) bzw. DDR-Chor (Christian), der angeblich vor Ingrid Cavens "Die großen weißen Vögel" (und am Ende der Tocotronic-Konzerte der Zehner-Jahre) erklang, gehört im Übrigen direkt zum Stück selbst. Musik und Text stammen dabei von Ludwig van Beethoven, der Chor ist der New England Conservatory Chorus bzw. Westminster Choir. Ingrid Caven - Die großen weißen Vögel (Der Abendstern, 1979)
Den unfassbaren HAL-Remix zum Manifest von Tocotronic vs. Pantha Du Prince gibt es natürlich auch zum Online-Verkonsummieren.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Das siebte Album der - jetzt - vier Exil-Hamburger erschien 2005 und landete als erstes Werk in den Top 3 der Alben-Charts."Pure Vernunft darf niemals siegen" ist ein griffiger Slogan, der zugehörige Song erscheint zumindest einigen unserer Podcast-Teilnehmer als etwas aged, das Album lässt uns zwiegespaltener zurück als wir vielleicht im Vorfeld erwartet hätten.
In der vierten Episode unseres großen Tocotronic-Rückblicks sprechen wir über das Werk auf dem Jahr 2005, die Band ist nun auf vier vollwertige Mitglieder angewachsen und auf dem Sprung nach Berlin.
Erneut schafften wir es auch ohne andere Themen und viel Vorgeplänkel fast wieder an die Drei-Stunden-Grenze zu gelangen. Es wurde gelacht und viel zu viel gesungen (klingt komisch, ist aber so). Da wir über außergewöhnlich viele ANDERE Songs gesprochen haben, hat es sich irgendwann gelohnt, eine eigene, begleitende Playlist zur Show zusammen zu stellen, die man neben dem Podcast hören kann - okay, das klingt weird - oder vielleicht besser danach. In Sachen Heterogenität und Eklektizismus werden dabei Grenzen überschritten.
Wie üblich haben wir ausführliche Shownotes zusammen gestellt, mit Links zu den erwähnten Büchern und Filmen, aber auch zu Videos von Stücken, die nicht anderweitig zu finden sind, sowie einigen Anmerkungen, wo wir ausnahmsweise einmal nicht 100% akkurat gearbeitet haben.
Titelsong by: Herrmann Kant
Intro
02:00 Stand der Dinge der Tocotronic-Werkschau: Wo sind wir, wo geht es hin und wie wollen wir leben?
08:00 Tocotronic 10th Anniversary DVD/CD-Box (2004)
Das 18minütige "Making Of KOOK"
Tocotronic 1994 im Art Club Wien
16:00 Neue Single JUGEND OHNE GOTT GEGEN FASCHISMUS als Ausblick auf das dreizehnte Tocotronic-Album NIE WIEDER KRIEG (VÖ: 28.01.2022)
19:30 Wikipedia zu Ödön von Horváths Jugend ohne Gott
21:20 Christian nennt einen sehr problematischen Filmtitel, Triggerwarnung Rassismus.
28:20 Veröffentlichungsstrategie Tocotronic-Alben: Sehr oft zu Jahresbeginn. Was hier noch vergessen wurde, ist, dass die frühe Veröffentlichung im Jahr zu einer schlechteren Platzierung in den Jahrescharts führen könnte, da schon vergessen wurde, dass das Album auch heuer erschien. Dagegen spricht wieder, dass man so auch länger Zeit hat, sich damit zu beschäftigen und es dadurch mehr zu schätzen.
36:30 Pure Vernunft darf niemals siegen (2005): Zahlen und Fakten
38:00 Produktionsnotizen
44:00 Das Cover
45:00 Textliche Entwicklung und Motive des Albums: Unsere Einschätzung und zeitgenössische Pressestimmen
54:30 Track 1: Aber hier leben, nein danke
Rolf Zuckowski und seine Freunde in der ZDF-Hitparade
64:00 Hier irrt der Motor, das auf Gibraltar gedrehte Video war "Let there be rock" und nicht "This boy is Tocotronic"
70:00 Track 2: In höchsten Höhen
73:00 Track 3: Der achte Ozean
76:30 Track 4: Keine Angst für niemand
78:30 Track 5: Gegen den Strich
Wikipedia über das Buch von Huysman
91:00 Die deutsche Version von Lewis Carrolls Through the looking glass heißt meist Alice hinter den Spiegeln
94:00 The Walkabouts - That's how I live (Blumfeld cover)
96:00 Track 6: Angel
98:00 Track 7: Pure Vernunft darf niemals siegen
101:00 Track 8: Cheers for fears
103:00 Track 9: Alles in allem
Wikiepedia über Despair - Eine Reise ins Licht
108:00 Hier entging uns mutmaßlich und vollends eine Referenz. Caesar Antichrist ist ein kurzes Theaterstück aus dem Jahr 1895, Autor ist der Franzose Alfred Jarry: Dessen dritter Akt führt eine Figur namens Père Ubu als den Antichristen ein, also auch hier hätten wir uns weit aufs Referenzparkett wagen können.
113:00 Track 10: Mein Prinz
115:00 Track 11: Tag der Toten
120:00 Track 12: In tiefsten Tiefen
121:00 Track 13: Ich habe Stimmen gehört
Wikpiedia über Vertigo von Alfred Hitchcock (1958)
Bei den Bezügen zum "Tears in rain"-Monolog in Blade Runner steigern wir uns hier glaube ich etwas zu sehr rein. Bis auf die zwei erforschten, vagen Anlehnungen sieht man eigentlich keine Parallelen in der Szene mit Rutger Hauer.
Die Szene mit dem "Tears in rain"-Teil in Blade Runner
128:30 Cool, uncool und wie man sich fühlt: Am besten, am schlechtesten, am überraschendsten
130:00 Pressetexte und Rezensionen aus der Zeit
Burden of dreams - das Making of zu Fitzcarraldo
Rezensionen zu Werner Herzogs Eroberung des Nutzlosen (2004)
147:00 Afrob is definitely mehr Stuttgart als Hamburg, Herr Motor hatte recht
156:00 Single-Auskopplungen
159:00 Ranking der Tocotronic-Alben nach 7 Platten
Videos:
Aber hier leben, nein danke
Pure Vernunft darf niemals siegen
Gegen den Strich
B-Seiten
Dark Star
Pure Vernunft darf niemals siegen (Akustik Version)
Aber hier leben, nein danke (Das Bierbeben Remix)
Pure Vernunft darf niemals siegen (Lawrence Remix)
Pure Vernunft darf niemals siegen (Wassermann Single Mix)
Begleitende Playlist
30 Stücke "zur Show" bei SpotifyAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wir sind inzwischen beim sechsten Tocotronic-Album gelandet: Das weiße selbstbetitelte Album von 2002 beschäftigt uns diesmal in all seinen FacettenNach unseren Jahresrückblicken kehren wir zwei Sisyphose wieder zum Mammutwerk zurück: Alle Tocotronic-Alben. Album Nummer 6 ist dieses Mal der Gegenstand und das ist das selbstbetitelte aus dem Jahr 2002.
Beim Durchhören für die Shownotes (wie immer unten unter den Playern und dem Link "Shownotes" zu finden) habe ich zum allerersten Mal die Funktion genutzt, den Podcast schneller laufen zu lassen und das ist gar nicht so schlecht. Ihr braucht nicht so viel über die wieder pickepackevollen 2 Stunden und 45 Minuten weinen und wir klingen dadurch auch nicht mehr wie die fränkische Version der Hochzeit von Prinz Valium und Prinzessin Vespa. Checkt es aus, wenn es euer Player anbietet.
Etwas tragischer ist, dass mir erst sehr spät aufgefallen ist, wie viele Songs, Alben, Filme und Bücher wir erwähnen. Das hätte sicher eine Liste mit 50 Titel ergeben (also jetzt außerhalb von Tocotronic!) und damit sicher genug Stoff, um die Pause bis zur nächsten Folge zu überbrücken. Aber diese Pause mag gar nicht so groß werden, denn abermals haben wir laut Noel Gallagher den besten Sound seit "(What's the Story) Morning Glory?" hingezaubert, was ein heftiger Motivationsschub für weitere Großtaten sein sollte.
Wie geil waren wir? Wie toll ist nach fast 20 Jahren immer noch DAS WEISSE? Schreibt es uns in die Kommis oder lasst ein Abo da.Titelsong by: Herrmann Kant
01:30 Berlin-Trilogie: Diese beginnt wie Christian richtig bemerkt erst mit "Pure Vernunft darf niemals siegen"
03:00 Thees Uhlmanns "Wir könnten Freunde werden - Die Tocotronic-Tourtagebücher" (2000)
06:00 Den Song "Club 27" von Thees Uhlmann gibt es z.B. bei Spotify (Sorry, Lenny)
13:00 Aufnahme und Release von "Tocotronic - Tocotronic (Das weiße Album)" [VÖ: Juni 2002]
30:00 Track 1: This boy is Tocotronic
31:45 Das fantastische Cover von This Corossion von Lambchop gibt es ebenso wie das Original der Sisters Of Mercy bei YouTube
34:00 Erbamen, zu spät die Hessen kommen - das Meisterwerk der Rodgau Monotones. Übrigens ist der Motor über 6 Jahre älter als Christian.
54:00 Die Top of the Pops Auftritte von Tocotronic zu This Boy is Tocotronic und die ebenso legendäre Performance von Nirvana - Smells like Teen Spirit.
58:30 Track 2: Alles wird in Flammen stehen
1:02:00 Das angesprochene Jens Friebe-Stück heißt ganz pragmatisch Herr der Ringe. Das "sechsminütige Comedystück" (Christian) dauert übrigens knapp dreieinhalb Minuten.
1:05:00 Der Harun Farocki-Film heißt Nicht löschbares Feuer und ist von 1969.
1:10:00 A Rush of Blood to the Head von Coldplay erschien zwar auch 2002, aber erst nach dem weißen Album.
1:11:00 Track 3: Hier ist der Beweis
1:19:00 Track 4: Hi Freaks
1:26:00 Den Minutemen-Film We Jam Econo: The Story of Minutemen findet man auch bei YouTube.
1:41:00 Track 5: Führe mich sanft
1:46:00 Track 6: Free Hospital
1:52:00 Natürlich findet man auch Hotel Morphila Orchester - Liebe ist ein Hospital bei YouTube.
1:56:00 Track 7: Näher zu dir
1:59:00 Track 8: Schatten werfen keine Schatten
2:02:00 Track 9: Dringlichkeit besteht immer
2:08:00 Track 10: Wolke der Unwissenheit
2:10:00 Hintergründe zur Schrift Die Wolke des Nichtwissens gibt es ebenso in der Wikipedia wie zu Don DeLillos Underworld.
2:13:00 Track 11: Drama
2:14:00 Track 12: Neues vom Trickser
2:17:00 Viel Hintergrund zum Trickster in der Wikipedia.
2:23:00 Medienrezeption des Albums: Tageszeitungen SZ und FAZ
2:28:00 Cool, uncool und wie man sich fühlt: Unsere Favoriten und worauf wir verzichten hätten können.
2:30:00 Medienrezeption des Albums: Fachpresse Spex und intro
2:45:00 Unsere finale Einordnung in das bisherige Gesamtwerk
Videos:
This Boy is Tocotronic
Hi Freaks (Time and Tide Mix), zum Vergleich die längere Alben-Version und eine Live-Version mit dem beschriebenen "Einstieg"
B-Seiten
HiFi-Science Fiction
Manifesto
22 No im Original von Fuck (Sorry Lenny, bei YouTube idiotischerweise nur mit Altersnachweis hörbar)
Stories im Original von den Minutemen
Sailor Man im Original von TurbonegroAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Noch einmal geht es um 2020: Top 20 Filme, Top 10 Serien, Top 3 Bücher, Top 2 PodcastsTeil 2 unserer popkulturellen Rückschau auf das Seuchenjahr 2020: Wir sprechen über unsere liebsten Filme und Serien und erwähnen bemerkenswerte Bücher und Podcasts.
Seid dabei, wenn Motor denkt "Der Podcast wird bestimmmt zu kurz" und schnell noch ein Quiz einstreut und der Podcast letzten Endes dann wieder über zweieinhalb Stunden dauert. ABER: Er ist sehr viel besser und unterhaltsamer als beim Aufnehmen gedacht und dabei wieder soooo lehrreich.
Technisch hatten wir kleinere Schwierigkeiten, weil mal der eine, mal der andere nicht zu hören war, das wurde in der Post aber relativ gut cachiert. Christians Ton hatte ein wenig Rauschen, das Sound-Legastheniker Motor versuchte zu reduzieren. Dadurch hat der Schnittmeister natürlich den besseren Klang (Honi soit qui mal y pense), aber generell sind wir meilenweit von den akustischen Angriffen der Anfangszeit (Hashtag: Hundefürze unter Wasser) entfernt.
Photo by Ajeet Mestry on UnsplashTitelsong by: Herrmann Kant
01:30 Damit die Folge nur nicht zu kurz wird: Film-Quiz "Meh' Titel"
04:00 Ist "Der weiße Hai" im Deutschen ein feststehender Begriff oder verwechselt Herr Krach da etwas mit dem "weißen Wal" aus Moby Dick.
19:00 Der Motor wollte mit dem Alter von Liam Neeson maßlos übertreiben, aber Letzterer war tatsächlich beim Release des ersten Taken-Films schon 56 Jahre alt.
30:00 Es geht endlich los: Die Filme des Jahres 2020 (Christian Top 20, Motor Top 10)
85:00 Die Top-10-Serien des Jahres 2020
127:00 Schmähkritik "Barbaren"
129:00 Bücher des Jahres 2020. Der japanische Begriff Tsundoku beschreibt die Angewohnheit, Literatur zu erwerben, die sich dann zuhause eher stapelt anstatt gelesen zu werden.
146:00 Schmähkritik "Oktoberfest". Die komplette Fassung ist leider wie üblich hinter einer Paywall beim Standard/AT verborgen.
149:00 Podcasts des Jahres 2020 (Ultra short list)
Links:
Christians Filme des Jahres gibt es in seinem Popblog bei der taz
#100malMusiklegenden Podcast
11 Leben Podcast
Oh god, what now? Podcast
Wind of Change Podcast
Gedroppte Namen: Rainer Marschel, Lenny Berger, Anja Rützel.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wir starten das Podcast-Jahr mit unserem traditionellen Jahresrückblick und reden in knapp 3 Stunden über die Musik, die ihr in den nächsten Wochen (nach)hören werdet.Mit erneut aufgehübschter Technik (die leider bei Christian Krachs Tonspur trotzdem in der zweiten Hälfte ein paar Störungen nicht ganz vermeiden konnte) knöpfen wir uns die Musik des abgelaufenen Jahres noch einmal vor und nennen unsere liebsten Songs (30 pro Nase, mit nur einer halben Handvoll echten Überschneidungen) sowie Alben (hier nur die Top 10, weil der Motor nicht mehr zu schaffen in der Lage war).
Natürlich gibt es name dropping u.a von Mario Barth, Atze Schröder und Mickey Krause sowie hanebüchen-peinliche Imitationen von Dieter Thomas Heck, Joachim Witt und Udo Lindenberg. Einige kühne Behauptungen sind in den Shownotes klarer oder richtig gestellt, diesmal sind die Lügen aber bei weitem nicht so dreist wie üblich.
Hier die begleitenden Playlisten und Listen, die ihr aus Spoilergründen eventuell auch erst NACH dem Hören ansehen solltet, aber hey, ist ein freies Land.
Christians Top 50 Songs 2020 im Popblog
Christians angesprochene "Playlisten des Jahres", sortiert nach Geographie:
United States & Canada ·
British Pop ·
Around the world
Motors unsortierte "Best of 2020"-Songlist (gibt es auch für alle anderen Jahre ab 1963), die dann auch einzelne Künstler mehrfach führt.
Max Riegers inspirierende Liste unsortiert, ungefiltert 2020
Photo by Kelly Sikkema on UnsplashTitelsong by: Herrmann Kant
Vorgeplänkel
01:40 Western-Soundtracks (nicht wirklich)
02:30 Charlie Sheen war nicht in Young Guns 2, aber dafür Christian Slater (selbe Initialen) neben Emilio Estevez. Lou Diamond Phillips und Kiefer Sutherland. Er war aber in Teil 1, den wir wohl beide im Kopf hatten, als wir eigentlich von 2 sprachen.
03:00 Verweis auf den Halbjahresrückblick 2020, den man als Referenz hören kann
03:45 Die besten Songs des Jahres (jeweils Top 30) - Methodik und Rechtfertigung
10:00 Es geht wirklich los mit Platz 30-26
25:00 Platz 25-21
28:45 Yacht Rock. Der Monty Python Sketch ist verständlicherweise (Verschwörung!) nicht online zu finden. Aber Motor hat trotzdem recht. Der Hintergrund zum Charakter.
Mehr Beweise? Wie spracht man Yacht im British, wie im US English aus.
36:00 Der Einstiegssong für This is the Kit, der dem Motor nicht einfällt, ist Moonshine Freeeze vom gleichnamigen Album von 2017
39:00 Culk ist wohl kein echtes Wort und hat auch keine tiefere Bedeutung nach Aussage der KünstlerInnen.
41:00 Platz 20-16
50:00 Superdanke von den Cockbirds gibt es bei Spotify, Caroline Hitler nur bei YouTube. Letzteres ist auch der Song mit der Studentensau. COCKBIRDS - Caroline Hit*** (auf: "Letztversorgung Bad Kleinen")
59:00 Platz 15-11
72:00 Platz 10-6
76:00 Der Ursprung des Künstlernamens Oneohtrix Point Never ist - genau wie von Motor gemutmaßt - eine Parodie des Bostoner Senders Magic 106.7. Respekt.
80:00 Der gesuchte Flowerpornoes-Hit war Ich will numal irgendwohin
85:00 Der Geburtsname von Masha Qrella ist Mariana Kurella. Auf der 2019er EP Day after Day war tatsächlich bereits ein deutschsprachiger Song, Christian Krach hat Recht. Der Verlag.
87:00 Die Alabama Shakes wurden in Athens, Alabama gegründet.
94:00 Platz 5-1
99:00 Die erwähnte Callahan/Oldham-Story war im Jahresrückblick des Musikexpress im Januar 2021. Es gibt wohl eine ganze Reihe von Coverversionen der beiden von Stevie Wonder bis Billie Eilish.
110:00 Sleaford Mods vs IDLES hat Christian im Popblog dokumentiert ebenso wie IDLES vs Fat White Family
116:00 Mystery of Love war das gesuchte Sufjan Stevens Stück aus "Call me by your name"
121:00 Das Strokes-Konzert 2003 war in der Arena Berlin
129:00 Fazit zu den Songs des Jahres
131:00 Die Alben des Jahres (jeweils Top 10). Christian nennt aber zunächst noch die Plätze 23 bis 11.
141:00 Es sind NEUN Tracks auf dem Thurston Moore Album
158:00 Musikexpress: #1 Black Is, #4 Rise - Rolling Stone (de): #9 Rise, #11 Black Is
163:00 Idee: Die 3 (30) jahrgangsbesten Alben aus heutiger Sicht auf motorhorst.de.
177:00 Schlammpeitziger stammt wohl eher aus dem Mouse On Mars als aus dem The Notwist-Umfeld. Für Depeche Mode remixte Schlammpeitziger den Track Freelove.
191:00 Schmähkritik-Klassiker: Martin Büsser über die Sterne-EP "Fickt das System".
Gedroppte Namen: Markant, Martin Waldmann, Joachim Hentschel, Torsten Groß, Lenny Berger.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
1999 erscheint das Tocotronic-Album, das alles ändert. Deswegen haben wir auch keinen Aufwand gescheut, um neue Seltsamkeiten zu entschlüsseln und zeitliche Rahmen zu sprengen, hahahaha haaaaaaaaa.Unser Vorsatz, das Album-Schaffen der Lieblingsband in zwei Podcast-Folgen als Hamburg Years/Berlin Years abzubilden, erklärten wir schon nach der ersten Episode für schwierig (und sprachen dort nur über vier statt wie geplant sechs Alben in knapp drei Stunden). Mit dieser Episode können wir den ersten Ansatz zumindest komplett als gescheitert betrachten, ganz im Gegensatz zum Gesamtprojekt.
Auch dieses Mal sprechen wir wieder drei Stunden lang über den Tocotronic-Output, dieses Mal singulär über das wichtige und umwälzende Album K.O.O.K. von 1999, das einen Einschnitt im Werk der Band darstellte und letzten Endes die Fortexistenz der Band, auch heute 21 Jahre später, sicherte oder den Grundstein dafür legte.
Neben unseren bekannten Rubriken zu Songtiteln und -längen, sowie der Kür der besten/schlechtesten/überraschendsten Stücke, gehen wir ab jetzt noch detaillierter vor und sprechen jeden einzelnen Song zumindest kurz an. Betrachtungen des Covers, des kommerziellen Erfolges, Quervergleiche mit anderen Künstlern wie Blumfeld oder Sterne und die bereits gewohnte Schau der zeitgenössischen Rezeption in der Musikpresse runden auch diese Folge ab.
Besonderen Zündstoff bietet die Tatsache, dass das Album für einen von uns auch 21 Jahre später nicht wirklich zugängig ist und der andere es an die Spitze des Tocotronic-Schaffens setzen würde, auch wenn er den Titel "bestes (bestes!) Tronics-Album ever (EVER!)" scheut und umschifft.
Kontroversen - das ist es doch, was ihr Hörer immer gerne mal hättet in diesem Podcast, der Harmonie stets als Strategie vor sich herträgt. Hat es geklappt? Wäre gut, denn beim nächsten Album werden die Rollen genau umgekehrt verteilt sein - nice.
Soll man nach diesen zwei völlig aus dem Ruder gelaufenen Ausgaben noch eine Prognose abgeben? Mit dem weißen Album, Kapitulation, Pure Vernunft, Schall & Wahn/Wie wir leben wollen, rotem Album und Der Unendlichkeit werden wohl locker noch 5-6 Episoden zu füllen sein. Klingt gut für mich.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir immer mal eine lockere Zwischenfolge einblenden, da wir auch in der neusten Ausgabe wieder Inspiration für andere Themen gefunden haben, die besprochen werden müssen.
Den Ablauf und jede Menge Links und Trivia findet ihr wie immer unter dem Link "Shownotes". Nutzt ihn mit Bedacht und erst am Ende der Episode, wenn ihr euch nicht spoilen wollt. Oder immer gleich im Kontext, um kurz in Videos zu schauen oder zu sehen, dass es der Motor selbst gemerkt hat, bevor ihr ihn in einer wütenden E-Mail korrigieren könnt.
02:00 Feedback zu Folge 2: Bizarre Festival 1997
06:30 Der Flowerpornoes-Song ist Titelstory gegen ganzseitige Anzeige von Mamas Pfirsiche
07:00 Feedback zu Folge 4: Tocotronic -Werkschau Teil 1
12:00 Oasis waren mit The Hiss 2003 in Deutschland auf Tour zum Album "Heathen Chemistry". Den ersten Teil des Albumtitels spricht wohl doch eher wie Edward Heath oder He-Man und weniger wie heaven aus.
19:30 Rekapitulation der ersten 4 Alben in Zahlen
21:00 K.O.O.K.: Release
22:30 Kleiner Exkurs zum Thema Bumba/Goaßmoaß/Gaaßmoos.
28:00 Statistiken zu den Songs der K.O.O.K.
30:30 Veröffentlichung der Vorabsingle "Let there be Rock" im Juni 1999 (Video)
36:00 Mit dem "ABBA-Zitat" bei den Sternen meint Motor "natürlich" den Los Bravos-Teil ("Black is Black") bei "Nur Flug".
37:00 Covergestaltung. Website von Chris Foss
39:45 Titel/Wortspiel "K.O.O.K." und unsere grundsätzliche Einstellung zum Album, Stellenwert in der Band-Diskografie
48:00 Zum Thema "Trainingsjacken in zeitgenössischen Tocotronic-Artikeln" reicht eine kurze Google-Suche, die sogleich einen stern-Artikel auf dem Jahr 2020 zu Tage fördert, die mit dem Satz "Die Trainingsjacken sind längst eingemottet, von ihrer Relevanz haben Tocotronic jedoch nichts verloren." beginnt.
50:30 Wieso merke ich es nicht, wenn ich von Michael Modica rede und denke beim Wiederhören sofort "Aaargh. Mathias Modica." (Motor-Anmerkung aus dem Fach Selbstkasteiung)
56:30 Das Album Song für Song
56:45 K.O.O.K.
60:00 Stella und Superpunk veröffentlichten beide 1998 ihre ersten Alben
63:00 Das Unglück muss zurück geschlagen werden
65:30 Jackpot (Video)
68:00 Die Dokumentation "Monarch - Der Automatenschreck" gibt es bei Vimeo und ist mit 82 Minuten wohl eher nicht ein "Kurzfilm"
72:45 Die Grenzen des guten Geschmacks 1. Das Buch "Empire" auf das sich der Song angeblich bezieht (Empire - Die neue Weltordnung von Hardt/Negri) erschien wirklich erst 2000 bzw. auf Deutsch 2002, weswegen diese Interpretation wohl nicht ganz richtig ist.
75:30 Let there be Rock
84:00 Exkurs zur B-Seite "Ja"
86:00 Unter der Schnellstraße
90:00 Tag ohne Schatten
91:00 Das Geschenk
93:30 Das sind keine Rätsel
94:30 Jenseits des Kanals
97:30 Der gute Rat
99:00 Um die Ecke (gedacht)
101:00 Die neue Seltsamkeit
113:30 Morgen wird wie heute sein (Video Tomorrow will be like today)
118:00 Die Grenzen des guten Geschmacks 2.
119:00 Auf der Tour 2015 wurde die Kombination aus Die Grenzen des guten Geschmacks 1/2 live gespielt.
123:00 Rock Pop in Concert
125:45 17
133:00 Fazit: Bestes/schlechtestes/überraschendstes Stück des Albums
137:00 Das gesuchte bekannte Post-Rock-Label heißt natürlich Thrill Jockey.
139:00 Rick McPhail als inoffizielles Mitglied/Live-Musiker
Die verschiedenen Inkarnationen von Let there be Rock als Live-Stück
- Komplett ohne Synthesizer, wie von Christian beschrieben: Rock im Park 1999.
- Mit völlig amelodischem Rick McPhail-Getute wie von Motor erinnert, Stuttgart 2015.
142:00 Chartsplatzierung, kommerzieller Erfolg und Wahrnehmung
145:00 Zeitgenössische Medienrezeption: intro, Spex, Visions über K.O.O.K.
157:00 Das OK Go-Video zu Here It Goes Again
163:00 K.O.O.K. englische Version und K.O.O.K. Variationen (Video Tocotronic vs. Console - Freiburg V3.0 und Re-Remix von Miss Kittin & The Hacker - Freiburg V3.0 (Tococrazy Mix))
174:00 Tocotronic-Songzitate in F.A.Z.-Überschriften
Gedroppte Namen: Ingo Neumayer, Björn, Markant, Martin Waldmann, Der Grieche, Barni, Patrick Wagner GAGAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wir schauen zurück auf die ersten 6 Monate 2020 und versuchen dabei den Scheinwerfer auf die Popkultur zu drehen und nicht permanent über Corona zu jammern. Außer es muss halt.
Da der erste Teil unserer Tocotronic-Trilogie schon etwas zurück und der zweite noch nicht ganz vor liegt (die Aufnahme ist aber bereits geplant und erscheint in einer idealen Welt noch im Juli), haben wir gedacht, wir machen eine lockere Zwischenfolge für die Zeit in und nach Corona.
Diese wurde dann auch nur wieder knapp über 3 Stunden lang (da wir das Thema "neue Alben" dann doch komplett unter den Tisch fallen ließen) und thematisiert natürlich auch das große C, wo wir es nicht vermeiden konnten und unsere popkulturellen Vorlieben zu sehr davon betroffen waren.
Jede Menge Links und Background-Infos gibt es unter dem Link "Shownotes" (wie immer zunächst verborgen, falls ihr euch nicht gleich spoilen wollt), dazu auch eine umfassende Playlist mit allen guten und vor allem schlechten Songs, die wir in der Folge erwähnen.
Der Sound ist wie immer Scheiße, aber unser Freund Martin Waldmann hat versucht zu retten, was zu retten war. Der Inhalt ist wie immer Gold, ebenso das Intro von H.K.Z.s very own Markant. Ich habe mir direkt im Anschluss Equipment für ein paar hundert Euro bestellt, alles wird gut.
Bücher
Shea Serrano - Basketball (and other things)
KiWi-Musikbibliothek bei Spotify:
Anja Rützel über Take That
Lady Bitch Ray über Madonna
Frank Goosen über The Beatles
Tino Hanekamp über Nick Cave
Klaus Modick über Leonard Cohen
Sophie Passmann über Frank Ocean
Thees Uhlmann über Die Toten Hosen
Bennys Fanzine "Here's To You" ist im Moment noch ganz kurze Zeit online (und danach als Print verfügbar), hier gibt es außerdem seine Fußballfibel über den 1. FC Nürnberg.
Hier gibt es die Chance, zwei Themen, die wir besprochen haben, kombiniert zu betrachten:
SWANS beim moers-Festival 2017
Das Gewalt-Konzert von 2020 kann man auch immer noch bei arte sehen.
Die Beastie-Boys-Story gibt es bei AppleTV+ oder in Buchform als Beastie Boys Book.
Die Lunastrom-DJ-Reihe lässt sich einerseits auf Mixcloud nachhören oder bei Twitch aus der Konserve sogar noch mal ansehen. Letzteres lohnt sich, um die beeindruckenden Orte und Visuals der Veranstaltungen (z.B. beim Lost Club im Juni, leider nicht mehr online) oder einfach Marcs zur Indie-Disco umdekoriertes Arbeitszimmer zu sehen. Folgen, um über neue Streams informiert zu werden.
Neil Tennant hatte sein Coming out 1994, wir hatten also irgendwie beide so halb recht.
Mehr zur Interpretin des Bacardi-Feelings hier und zum Anti-Drugs-Festival mit Mötley Crüe, Ozzy Osboune und den Scorpions da.
Die Liste der deutschen Interpreten in den UK-Charts gibt es ebenso bei Wikipedia wie die Discografie von E-Rotic, logisch.
Das Magazin GUSTO - Ablass für Massenkultur wohnt hier.
Das Phänomen Dark Side of the Rainbow ist hier am Beispiel von der Tornado-Szene illustriert.
Die "Filmfirma mit dem Löwen" ist im Übrigen wirklich MGM.
Mehr zu den Til-Schweiger-Filmkritiken, die uns als Pausenquiz dienten, findet man in Christian taz-Popblog.
Die 33-1/3 -Buchreihe mit u.a. Büchern von Ezra Furman über Lou Reeds Transformer und Jonathan Lethem über Talking Heads Fear of Music.
Das letzte Jordan-Jahr war natürlich 1998 bei den Bulls, nicht 1996 wie in der Folge behauptet. Da begann der "zweite Threepeat".
Dafür waren aber Isiah Thomas 25 Punkte im letzten Ankle-Game-Viertel richtig geraten/gewusst.
Unsere sehr eklektische Spotify-Playlist zur Sendung findet sich hier.
Hier noch ein Poster der Monsters of Rock-Tour 1988 in den USA mit u.a. den Scorpions und Metallica.
Zeitplan/Kapitel:
02:00 Woran hat uns das Rote Pferd in den letzten Monaten gehindert? Konzerte.
02:30 Anja Rützel liest "Take That"
05:30 Andere Konzerte: Der Nino aus Wien, Muder Capital, SWANS, Donald Trump, GUSTO-Neujahrs-Sektempfang mit den Popcorn-Brüdern, Transistor-Notwist 2002, Angel Olsen
22:30 Bücher: Die Freuden des Hörbuchs, Kiwi-Musikbibliothek, Bennys Fanzine Here's to you und seine Fußballfibel über den 1. FC Nürnberg, Die Pest von Albert Camus, Normal People von Sally Rooney,
43:15 Serien: DARK ohne Andeutungen oder Spoiler, The Mandalorian, The Witcher, Little Fires Everywhere, Tiger King beim Fyre Festival, Evil Genius, The Last Dance und alles andere, was mit Basketball zu tun hat, Maradona- und andere Sportdokumentationen, die Theorie der IMDB-Bewertungen bei Serien und Filmen, Mr. Robot, Watchmen
88:00 Filme: Beastie Boys Dokumentation, Parasite, Preisgestaltung bei Kauf-, Leih- und Streaming-Film-Angeboten, Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien, White Riot, DAU
115:00 Podcasts: Never Forget, TRACK17, Soundcheck, Reflektor als Musikpodcast, Wind of Change
135:00 Ereignisse und was wir im Schatten taten: Spex macht zu, Konzert-Tagebucheinträge der Vergangenheit, die größten musikalischen Verbrechen der 90er mit Trivia und Quiz
174:00 Quasi-Live-Konzerte und DJ-Abende während der Corona-Storyline.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Die Werkschau zur größten deutschen Band aller Zeiten. Von Digital ist besser bis Es ist egal, aber
Die Idee war gut, aber unser Laberdrang mal wieder mehr als bereit: Das TOCOTRONIC-Gesamtwerk wollten wir in zwei Podcast-Folgen als THE HAMBURG YEARS (Digital ist besser bis K.O.O.K) und THE BERLIN YEARS (der Rest) präsentieren, aber nach satten DREI STUNDEN waren wir gerade mal mit Es ist egal, aber durchgekommen. Also wird es wohl auf mindestens drei Folgen hinauslaufen und das hier ist die erste:
CHRISTIAN KRACH und HORST E. MOTOR sprechen über die ersten 4 (oder drei, change my mind) Alben der größten deutschen Band aller Zeiten: TOCOTRONIC.
Welches sind die besten (cool), welches die überflüssigsten (uncool) und welches die erstaunlichsten (wie man sich fühlt) Titel, welche noch nicht tausendfach analysierten Querverweise gibt es und wie nahm die zeitgenössischen Musikpresse die Silberlinge der drei Hamburger Schüler (die gerüchteweise Trainingsjacken trugen) wahr?
00:00 Intro
01:00 Das fünfte Jahr von Das war vor Jahren ist wirklich nur als Kalenderjahr gemeint. Der erste Podcast ist noch keine 4 Jahre her. Aber fast.
01:45 Ohne Umschweife zum Thema: Tocotronic - The Hamburg Years: Digital ist besser bis Es ist egal, aber. K.O.O.K. müssen wir wegen der Länge der Episode in einen weiteren Teil verschieben.
03:45 Der Text ist ein Ausschnitt aus "Wochenendticket: Der 90er Jahre-Provinz-Hamburg-Tocotronic - Roman" von Joachim Hesse.
05:00 Wie spricht man die Band eigentlich aus?
07:00 Was waren unsere Einstiegspunkte ins Phänomen "Tocotronic"
12:00 In welcher Welt lebten wir eigentlich? Viva und Single-Charts 1994.
16:00 Im Video zu "Was hat dich bloß so ruiniert?" spielen Tocotronic tatsächlich mit (zumindest als Balkengrafik und Jan Müller als Händeschüttler): Die Sterne - Was hat Dich bloß so ruiniert?
17:00 Die TV-Tropes-Seite zu Tocotronic, die noch absurder ist als mein Gefasel zur Existenz dieser Seite.
19:30 Eingangs-Tocotronic-Quiz
24:30 Hier eine "Tausend Tränen Tief"-Liveversion aus einer DSDS-Show, die der Motor aber nicht meinte. Seiner Meinung nach war die Darbietung in einem Casting, aber auch hier behauptet Bohlen die Nummer nicht zu kennen und disst sie derbe.
27:00 Offizielle Webseite von Else Admire & The Breitengüßbach Dolls.
31:00 Digital ist besser
69:00 Nach der verlorenen Zeit
95:00 Die zweite Platte/EP dauert übrigens 26 Minuten
96:00 Wir kommen um uns zu beschweren
98:00 Zur scherzhaften Frage nach der Zahl der "Gesamt-Songs" von Tocotronic nach einem Jahr (44) und der der kompletten Strokes-Historie kam unlängst unabsichtlich eine Übersicht des NME heraus, die 65 Songs der Strokes aufführt und versucht, diese zu ranken.
105:00 Team Dresch - Fagetarian and Dyke
126:00 Die Tocotronic-Chroniken von Jens Balzer (z.B. bei der Hanseplatte für geschenkte 19,95)
141:00 Es ist egal, aber
145:00 Cats in the Cradle ist im Original weder von Ugly Kid Joe noch von Cat Stevens, die den Song beide nur gecovert haben. Im Original ist er von Harry Chapin.
168:00 Fazit zu den ersten vier Alben, Ranking und Ausblick
175:00 Musik für junge Leute bei DiscogsAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
20 Jahre nach dem epochalen Werk der Popliteraten, die im Hotel Adlon, Berlin ein Bild der Gesellschaft im Jahre 1999 zeichnen wollten, nehmen wir und das Ergebnis noch einmal vor und fragen: Was war, was ist, was bleibt?Ja, ihr musstet schon wieder viel zu lange warten, aber es waren nicht mal drei Monate, also kriegt euch wieder ein TRISTESSE ROYALE ist das Thema unserer neuen Podcast-Episode, in der wir uns das Werk der damals stark angesagten jungen Popliteraten noch einmal vornehmen und sorgfältig zerlegen. Dazu natürlich wieder die üblichen Tipps rund um alle Medienformen.
Sound ist wieder so lala, weil nach einer Stunde Rumprobiererei Christian ohne Headset/Mikro aufnehmen musste und stattdessen direkt in den Rechner sprach. Anhören kann man es natürlich allemal, vor allem inhaltlich ist es halt auch einfach gut, hands down.
Ein paar kurze Notizen und weiterführende Links, viel Fun damit:
00:00 Intro by HKZ
02:20 Tipps
02:30 Vegane Schmankerln in Berlin: Secret Garden
03:45 Album-Tipp: Jetzt! - Wie es war
06:30 Die vom Motor herbei fantasierte Song-Trilogie sind die Songs 4-6 "Der Mann, den ich nicht fassen kann", "Wie es war" und "Traurigkeit"
07:20 Band-Tipp: Black Country, New Road, Shoutout an Kern
10:10 Serien-Tipp: The Boys
13:30 Serien-Tipp: Dark Season 2
17:40 Berlin Babylon ist die Dokumentation über die Veränderungen in Berlin mit dem Score der Einstürzenden Neubauten
20:00 Serien-Tipp: Big Little Lies Season 2 (übrigens auch nach Sehen der kompletten Staffel sehr gut, nahe an der Perfektion)
22:00 Film-Tipp: Midsommar, Shoutout an Lenny Berger
25:00 Podcast-Empfehlung: Reflektor mit Jan Müller, mit Hinweis auf A24 und Visitations mit Elijah Wood and Daniel Noah
32:00 Buch-Tipp: Anja Rützel - Take That
35:00 Das Thema: Tristesse Royale
38:00 Die Kritik von Ralph Gerstenberg beim Deutschlandfunk
45:00 Die Rezension der Präsentation des Buchs im Spiegel.
50:00 Roman Herzog war bis zum 30.06.1999 Bundespräsident, ihm folgte Johannes Rau, wir hatten also beide recht.
55:00 Das legendäre Backcover des Buchs findet sich bei diesem Artikel des Berliner tips, allerdings in einer anderen Version, in der Kracht nicht angeschnitten, aber auch definitiv keine Pappfigur ist.
57:00 Interview mit Joachim Bessing zu Tristesse Royale
58:00 Die Liam Gallagher/Spinal Tap-Geschichte in Christians taz-Popblog (im Rahmen der "This is Spinal Tap"-Filmretrospektive).
79:00 K.O.O.K. von Tocotronic wurde tatsächlich 1999 veröffentlicht, aber erst nach dem Zeitpunkt der TR-Gesprächsrunde. Die Goldenen Zitronen hatten 1998 "Dead School Hamburg (Give me a Vollzeitarbeit)" heraus gebracht. Shoutout an Markant und Michl.
97:00 Zum Thema MP3-Downloads: Napster ging 1999 online, im April 2000 fand die Klage von Metallica/Lars Ulrich gegen die Tauschbörse statt.
108:00 Den Movers&Shakers-Vanity-Fair-Parodie Spot von Niels Ruf findet man noch in miserabler Qualität beim Stern. Hier findet man auch wieder das Zitat, dass Niels/Ulfs Verhalten nur "von unten" wie Arroganz aussähe, die wir zuvor schon in einer Amazon-Rezension zum Thema verlasen. Und ein weiteres Beispiel für das Thema "Zitate falsch wiedergeben". Im Spot heißt es "Ich bin der Ulf und ich bin weg.", in Motors Radioshow "Ganz tief unten" bzw. in seinem Leben heißt es immer - vielleicht von der Höhle der Löwen beeinflusst - "Ich bin der Ulf ich bin RAUS".
112:00 Die rot-grüne Regierung unter Schröder/Fischer hatte 1998 ihre Arbeit aufgenommen.
125:00 Jan Drees über ein Treffen mit Christian Kracht Über Popliteratur bis 2007
131:00 Nochmaliger Shoutout an Markant und Rückblick auf den legendären HKZ-Auftritt im Glashaus in Bayreuth.
133:00 Das fm4-Interview mit Stuckrad-Barre zu Panikherz mit Fragen zu Tristesse Royale.
Erwähnte Bücher:
Tristesse Royale
Panikherz
Soloalbum
Faserland
Der gelbe Bleistift
Ferien für immer
Die Kunst des stilvollen Verarmens
The Buch - Leben am PoolAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Ein paar Anmerkungen zur Folge s02e02 in Form eines TechniktestsDa der Motor zwar nicht mehr gehallt hat, aber dafür verhältnismäßig leise war, hier nochmal ein Techniktest.
Bei der Gelegenheit spricht der Motor dann gleich mal über die Fehler, die immer so im Laufe einer Episode anfallen und fast alle auf sein Konto gehen. 4 Real.
Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Getreu unseres Mottos schauen wir zurück in die Pop-Vergangenheit und besuchen erneut das Bizarre-Festival in Köln im Jahre 1997. 22 Jahre, man!Uns gegenseitig noch nicht kennend, besuchten wir, Christian_alternakid aka Christian Krach und Horst E. Motor die Bizarre-Festivals in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre in Köln. Da wir recht gute Erinnerungen haben (die sich allerdings manchmal in den Jahren irren und dabei seltsam synchron-falsch verlaufen, habt ihr je vom Mandela-Effekt gehört?), versetzen wir uns 22 Jahre zurück und statten der Edition im Jahre 1997 noch einmal einen auralen Besuch ab.
Eine Liste aller Setlists (und indirekt auch aller Bands, die aufgetreten sind), findet ihr wie immer auf der ausgzeichneten Seite setlists.fm
Zahlreiche Auftritte finden sich mehr oder weniger komplett bei YouTube:
Veruca Salt - 33 Minuten
Pavement - 37 Minuten
Foo Fighters - 39 Minuten
Silverchair - 40 Minuten
Marilyn Manson - 42 Minuten
Rollins Band
Bush - 56 Minuten
Skunk Anansie - 66 Minuten
Faith No More - 78 Minuten
Bloodhound Gang - 38 Minuten
Dinosaur Jr - 47 Minuten
Die Fantastischen Vier - 60 Minuten
Paradise Lost - 58 Minuten
Rammstein - 69 Minuten
im Vergleich dazu und ebenfalls Thema:
Rammstein am Nachmittag im Jahr zuvor beim Bizarre-Festival 1996 - 38 Minuten
Einzelne Songs:
Die Krupps - To The Hilt
Beck - Jack-Ass
TV-Special auf VIVA zum Bizarre-Festival 1997
In den Show-Notes findet ihr wieder jede Menge Hintergrundinformationen, entscheidet selbst, wann ihr die öffnet, um euch vielleicht lieber nicht oder erst recht zu spoilen.
Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wie sieht es aus im Star Wars-Universum nach Episode VIII und dem zweiten Standalone-Film Solo? Horst E. Motor und Christian_alternakid "Krach" sind endlich zurück. In geilerer Qualität!Der Das war vor Jahren-Podcast ist zurück und zwar mit mehreren guten Nachrichten: Zum ersten Mal senden wir von zwei verschiedenen Orten (Christian_alternakid in Nürnberg, motorhorst aus Norderoog, weswegen er so Hallig klingt - like wers versteht), aber dennoch in viel besserer Qualität und vom Eindruck her so, als säßen wir im selben Raum. Den Hall in Motors Hallen kriegen wir auch noch raus und wenn er sich für die Aufnahmen in einen Eierkarton setzen muss.
Wenn das für euch so okay ist, würden wir dann in Zukunft wieder häufiger senden, weil es so natürlich viel einfacher ist, gemeinsame Termine zu finden und zu recorden. Und wir würden dann auch unsere Booties für euch shaken.
Wir besprechen den Stand der Dinge in Sachen Star Wars, aber Achtung, liebe Nicht-Nerds: Wir schweifen wie üblich ab und streifen sämtliche Aspekte der Popkultur, so dass es auch für den Nicht-Eingeweihten viel Interessantes und auch einiges zum Lachen gibt, wir haben uns zumindest prächtig amüsiert.
Es war wieder vieles "erstaunlich" und Motor sollte sich angewöhnen "ok, cool" anstatt pausenlos "ok" zu sagen, als kleine Yung-Hurn-Hommage. Was aber wirklich erstaunlich war, ist, wie oft Motor mit seinen Ratereien dieses Mal richtig lag (Die alten Star-Wars-Figuren waren tatsächlich von Kenner, Johnny B Goode ist wirklich von Chuck Berry, das "wer ist sie?"-Sample kommt wirklich in "Die da?!" vor). Zum Glück fiel ihm dann nicht mehr der Rollenname von Liam Neeson in der Saga ein, um das zu relativieren.
Alle Details zum Gesagten und weiterführende Links findet ihr wie immer unter dem Link "Shownotes".
00:00 Intro und Rechtfertigung
00:45 Namenswitze mit Claas Heufer-Umlauf-Roedelius. Hans-Joachim Roedelius war übrigens tatsächlich Mitglied bei Cluster und Harmonia.
01:30 Stand der Dinge im Star Wars-Kosmos nach Teil 8 und Solo
02:15 Motor vergleicht den Anspruch des Podcasts tatsächlich mit dem der Spex. Vermessen!
03:00 Der Titel im Deutschen und Englischen und Spike Lee
06:00 Unser Bezug zum Star-Wars-Universum
06:40 Hier spricht Motor von den Kenner-Sammelfiguren aus den 70ern, die man hier z.B. in einer ultra-raren und entsprechend teuren Version sieht.
07:00 Serienempfehlung: The Toys that made us
14:00 Star-Wars-Trivia von Christian für Motor.
16:45 Einen Eindruck vom "Real/not so real"-Video von George Lucas bekommt man hier.
21:30 Warum auch immer Motor das Alter abfragt: Zur Star-Wars-Premiere 1977 waren Robert de Niro 33, Jack Nicholson 40 und Harrison Ford 34 Jahre alt.
23:00 Mark Hamill war bei Star Wars wirklich zum ersten Mal in einem Film zu sehen, vorher hatte er nur Gastauftritte in verschiedenen Fernsehserien.
30:00 Um Motors zeitliche Verwirrung aufzulösen: Das Imperium schlägt zurück (1980), Jäger des verlorenen Schatzes (1981), E.T. (1982).
31:00 Nicht nur, dass Motor behauptet, Tootsie hätte den Oscar bekommen, Film-Buff Christian stimmt sogar noch zu! Tootsie war für zehn Oscars nominiert (auch für den besten Film) und erhielt nur den für die beste Nebendarstellerin (Jessica Lange).
34:20 Hier die beiden Ash-Songs, die wir ansprechen: Der Kotz/Piss-Song "Sick Party" und "Lose Control" mit dem Tie-Fighter zu Beginn.
35:00 Die Recherche zum Fanta4-Sample führte auf diese Seite, die noch zahlreiche andere SW-Referenzen in den Songs der vier sympathischen Stuttgarter Boys offenbart.
36:00 Das Bloodhound-Gang-Zitat stammt aus "Fire Water Burn", das ich bewusst nicht verlinke.
36:30 Tatooine hat insgesamt drei Monde (Ghomrassen, Guermessa, Chenini), ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Christian die beiden Sonnen in diesem System (Tatoo I und Tatoo II) im Sinn hatte.
37:00 Theoretisch beginnt jetzt das Haupt-Thema: Die letzten 12 Monate im SW-Universum (The Last Jedi/Solo).
54:00 Hier der Vergleich zwischen der Canto-Bight- und der Wings-Kamerafahrt. Wings heißt im Deutschen "Flügel aus Stahl" und gewann den ersten Oscar für den besten Film (1929), siehe auch unsere Oscars-Episoden.
54:30 Ein Artikel zur "Parking violation 27B/6" in Brazil und The Last Jedi.
55:00 Doch noch den Motor erwischt! Lucas SciFi-Debüt hieß nicht THX 1137 sondern THX 1138! Ha. N00b!
58:00 Das Zitat stammt von Kylo Ren und obwohl Motor da quasi richtig lag, hatte er im Moment der Aufnahme sicher überhaupt keine Ahnung davon.
68:00 Unsere Erwartungen und Vorhersagen für Episode IX.
71:00 Dass die Episoden 10-12 angeblich 30 Jahre später spielen, hat sich Motor komplett ausgedacht. Rian Johnson ist wirklich federführend, es gibt aber bisher nur die Aussage, dass eine andere Ecke der Galaxie der Handlungsort sein soll.
75:00 Solo spielt 10-13 Jahre vor Episode IV und damit 44 bis 47 Jahre vor "The Last Jedi".Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Die zweite Staffel "Das war vor Jahren" steht vor der Tür.Als Teaserfolge reden wir in einer kurzweiligen Stunde über die Top 15 Alben 2017, wie diese vom Geheimbund Pittiplatsch 3000 gewählt wurden.
Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, können wir zukünftig von verschiedenen Orten aus podcasten, weshalb wir vielleicht etwas häufiger senden werden. Vor allem aber hoffentlich in besserer Qualität als bisher. Seid gespannt.
Es gab jede Menge Anmerkungen zur Folge, da wir mal wieder hanebüchenste Theorien und geprüfte "Fakten" ins Feld geschmissen haben. Diese findet ihr unter den Shownotes, um zum einen nicht die Spannung zu verderben, zum anderen aber zu beweisen, dass wir nicht ganz so dumm sind, wie wir wirken.
Wenn ihr euch den Nervenkitzel erhalten wollt ("Was könnte nur auf Platz 1 stehen?"), dann klickt erst nach der Show auf den Link "Shownotes", aber wartet dann auch mit dem Verfassen Eurer Hassmails wegen unserer zahlreichen Fehler, denn die werden dort eben auch zum Teil geklärt.
Hier noch eine Reihe von Songs, die wir außerhalb der eigentlichen Top-Liste in der Folge erwähnt haben:
Von Spar - Ist das noch populär?
Die Fantastischen Vier - Populär
Trio Rio - New York, Rio, Tokio
Grandmaster Flash - New York, New York
Feist - Inside and Out
Bee Gees - Love You Inside Out
Feist - Closing Time
Leonard Cohen - Closing Time
Danzig - Mother
Manic Street Preachers - A Design For Life
The National - Karen
The XX - Crystalised
The XX - Intro
Jamie XX - Loud Places (feat. Romy)
Cigarettes After Sex – Nothing's Gonna Hurt You Baby
Gewalt - Szene einer Ehe
Blumfeld - Kommst Du mit in den Alltag?
Bernadette La Hengst - Das Dorf am Ende der Welt
Liam Gallagher - Doesn't Have To Be That Way
Noel Gallagher - Holy Mountain
Oasis - Little JamesDas Southside Festival von dem wir reden, war nicht 2000, sondern 1999 (zum ersten und einzigen Mal in Neubiberg bei München).
Die Bands waren aber schon richtig, es spielten u.a. blur, Die Fantastischen Vier, Hole, Massive Attack, Pavement, Placebo, Queens Of The Stone Age, Readymade, Sportfreunde Stiller, Stereolab, Chemical Brothers, The Notwist, HIM und die (Guano) Apes.
Das Sleaford Mods Album "English Tapas" war tatsächlich bereits das NEUNTE der Band. "4 gewinnt" ist wirklich das zweite Album der Fanta 4, nur ist das "Populär" gar nicht drauf. Das ist erst auf dem VIERTEN Album der Band, nämlich auf "Lauschgift".
Bunch of Kunst von Christine Franz über die Sleaford Mods möchten wir nochmal jedem ans Herz legen, leider noch nicht als Kauf-VHS verfügbar.
Läuft aber z.B. am 1. Februar in Berlin.
In der Sache "Wörter auf einen Blick (falsch) lesen" bin ich über Phänomene wie Paronyme und Homographen gestolpert, die aber beide nicht 100% das sind, was wir meinen. Anlass war St. Vincents Album "Masseduction" was für viele von uns nach einem kurzen Blick als "Masseducation" falsche gelesen wurde.
Das (nicht nur) fränkische Überbetonen, von dem wir im Repetitorium sprachen, ist die Hyperkorrektur.
Feists "Closing Time"-Cover ist Bestandteil des Films "Take This Waltz" von Sarah Polley.
Die einzige Gewalt-Single, die aktuell bei Spotify ist, heißt "So soll es sein".
Der The Cure-Verneigungssong "Am Grund Der Tiefgrünen See" (von Motor fast richtig "Vom Boden des grünen Meeres" genannt) befindet sich auf dem "November"-Livealbum und auf dem 2009er-Album "Vom Feuer der Gaben".
Auf dem ersten "pop you"-Sampler befindet sich "Ein Lied, in dem alle Fiesen sterben" als Coverversion (mit "Pittiplatsch" als Künstler). Auf dem vierten "Komm Küssen"-Sampler befindet sich der Song im Original von Michael Girke.
Der NME-Artikel über Liam Gallaghers Frisuren ist Gegenstand dieses Popblog-Artikels.
Hier schält jemand während eines Liam-Konzertes eine Kartoffel.
Shout-outs gingen an Björnstar, die Marschel Brothers und buck27, namegedroppt wurde die halbe pp3k-Posse.
Unsere Top 15:
15 Alex Cameron - Forced Witness
14 Sleaford Mods - English Tapas
13 St. Vincent - Masseduction
12 Feist - Pleasure
11 Idles - Brutalism
10 The War On Drugs - A Deeper Understanding
09 The National - Sleep Well Beast
08 Alvvays - Antisocialites
07 Der Nino aus Wien - Wach
06 LCD Soundsystem - American Dream
05 Cigarettes After Sex - dto.
04 Klez.E - Desintegration
03 Belgrad - Belgrad
02 Slowdive - Slowdive
01 JETZT! - Liebe in GROSSEN Städten (1984-1988)Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Staffelfinale! In der zehnten Episode des DAS WAR VOR JAHREN Podcasts unterhalten wir uns über die Entwicklung der TV-Serien von einem willkommenen Pausenfüller zwischen den Waschmittelwerbungen zum Peak TV der 2010er-Jahre
"Alter, hast Du die neue Folge von Airwolf gesehen?" - "Boah, ey, Du Lauch, spoil mich bloß nicht, ich muss heute erst noch die dritte Staffel Knight Rider durch bingen." - Ein Dialog, wie man ihn 1986 eher nicht gehört hat und das vollkommen zu Recht.
Aber wie kamen wir dann in die Situation, dass wie heute Hinz und Kunz sich Genre-Serien über Fantasy-Reiche, Zombie-Apokalypsen und drogenbrauende Chemielehrer nicht nur an- sondern regelrecht wegschauen, um dann mit ihren ebenfalls minderbemittelten Arbeitskollegen an den nicht vorhandenen Wasserkühlern in deutschen Büros am nächsten Tag abnerden?
Darauf wissen Christian_alternakid und Horst E. Motor letzten Endes wohl auch keine Antwort. Aber sie versuchen dennoch, die Entwicklung seit den frühen 80er-Jahren mit episodenhaften Serien, bei denen die Reihenfolge der einzelnen Folgen keine große Rolle spielte (und die deutschen Fernsehanstalten deshalb auch nach Leibeskräften ignorierten, wenn nicht ganze Handlungen kaputt geschnitten oder einzelne Episoden überhaupt nicht gesendet wurden) zu den romanartigen Serien der 2010er-Jahre mit Filmschauspielern, Topregisseuren und Irrsinnsbudgets, nachzuzeichnen.
Dabei wird es wie immer auch schön persönlich und gerne schweifen wir auch wieder ab, dass es nur so eine Art hat.
Die Shownotes finden sich weiter unten unter dem entsprechenden Link. Um Spoiler zu vermeiden, kann man dort auch erst drauf klicken, wenn man alles durchgehört hat.
Technisch fahren wir mal wieder ein neues Experiment. Eigentlich hatten wir vor, die Folge mit 2 iphones aufzunehmen (je eines pro Sprecher) und den Sound dann zusammen zu mischen. Beim Probehören hörte es sich bereits mit einem (königlichen) iPhone schon so gut an, dass wir es mal bei dem Sound belassen haben. Gerne Feedback dazu!
Wir gehen jetzt erstmal in die Pause und werden vermutlich spätestens Anfang 2018 zurück kehren
01:45 Unser Running Gag: Nach jedem Podcast ein Konzert (heute: Fehlfarben)
02:30 Rückblick - besuchte Konzerte (Isolation Berlin, Der Nino aus Wien, Bardentreffen allgemein)
08:30 Wir sind im Kino gewesen: Dunkirk und Exkurs zu Full Metal Jacket
16:00 Vom Kriegsdienst im Glashaus zu Alien Covenant in den Bayrischen Wald
19:00 Gesehene Serie: "13 Reasons Why" und noch ein paar Filme: For The Love Of Spock, Ghost in the Shell, Star Trek Beyond
24:30 Podcast-Empfehlung: Trek am Dienstag
27:00 Die schlimmsten deutschen Verleihtitel (mit Exkursen zu J.B.O. und Louis de Funes)
33:00 Buch-Tipp: Meet Me in the Bathroom
36:00 Thema: Die Entwicklung der Serienkultur "Von Twin Peaks bis Twin Peaks"
37:30 Die 80er: Kinderserien, Ein Colt für alle Fälle, Trio mit vier Fäusten, Simon & Simon, Western von gestern, Miami Vice, Alf, Remington Steele, Das Model & der Schnüffler, Dallas, Der Denver-Clan, Magnum
55:00 Abgrenzung Serie zu anderen Fernsehsendungen
57:00 Privatsender: A-Team, Airwolf, Knight Rider, Love Boat
59:30 Twin Peaks
73:00 Die 1990er: Star Trek The Next Generation, Die Simpsons, Akte X, Die Sopranos
82:00 Die 2000er: The Wire, 24, HBO
96:00 Endlich binge watching! Das neue Twin Peaks
101:00 Hauptdarsteller vs. Ensemble casts, Sterblichkeit auch von wichtigen Figuren
105:00 Lost
108:30 Aufbau von Serien in Staffeln und Episoden, Länge einzelner Staffeln plus Walking Dead-Hate-Rant
110:00 Britische Serien (Fleabag)
114:00 Herausragende Serien der 2010er: Mad Men, Breaking Bad
123:00 "Jumping The Shark": Wenn Serien zu lange laufen. Happy Days. Serien mit perfektem Schluss. Serien, die zu früh endeten. "Nuking The Fridge"
129:00 True Detective
133:00 Antholoigie-Serien: Twilight Zone, Outer Limits, American Horror Story1989
135:00 House Of Cards, Homeland
139:00 Der Kanon: Die fünf Serien, die man sehen muss und ein Ausflug zur Comedy.
143:30 Feedback zum Abschluss von Julian und geiles aber ehrliches Eigenlob vom König
Shoutout ging an Björn (J.B.O.-Fan Nummer 1)
Bei 1:58:00 haben wir die Figur Peggy Olson aus Mad Men gesucht.
Die Geschichte hinter dem Coke-Spot am Ende von Mad Men.
Die Vanity Fair in einem längeren Abriss über den Yellow King/Gelben König und True Detective.
Die Putin-Figur in House Of Cards heißt Viktor Petrov und wird übrigens gespielt von Lars Mikkelsen, dem Bruder von Mads.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Die zweite Episode über die vermeintlich besten Filme aller Zeiten, absteigend chronologisch geordnet von 1996 bis 1980.
Bereits in Episode 7 unseres Popkultur-Podcasts DAS WAR VOR JAHREN haben wir über den allgemein als wichtigesten betrachteten Oscar geredet, nämlich dem Academy Award für den besten Film. Neben einigen generellen Informationen zum Preis und dessen Geschichte und Absonderlichkeiten, sahen wir uns dort die vergangenen Preisträger an und versuchten zu beurteilen, ob die richtigen Kandidaten gewonnen haben oder nicht.
Leider oder eher "natürlich" sind wir nur aus der Gegenwart bis zum Jahr 1997 gekommen, weswegen in dieser Folge eine Fortsetzung folgt, für die wir uns die Jahre bis 1970 zurück vorgenommen hatten und immerhin bis 1980 gekommen sind.
Zwischen langweiligen Filmlisten gibt es aber jede Menge Anekdoten, Trivia und Meinungen, die ein nüchternes Verlesen doch in ganz weite Ferne rücken lassen.
Shownotes gibt es wie immer weiter unten unter dem entsprechenden Link, da könnten aber Spoiler für die Episode enthalten sein, also entweder erst am Ende klicken oder ganz vorsichtig immer nur zur gerade aktuellen Stelle lesen.
Trinkspiel:
Auch heute gilt wieder, für jedes "Erstaunlich" und "Unglaublich" wird ein Schnaps getrunken. Vollrausch garantiert.
01:00 Rückblick auf unseren Friends Of Gas/Candelilla-Konzertbesuch nach dem letzten Podcast
06:30 Podcast Empfehlung: Post Mortem
11:00 Hörer-Feedback: Waldorf & Statler und Nostalgie-Rant
14:00 Der Quiz-Teil: Not in my house
27:00 Film-Quiz: Komische deutsche Filmtitel
33:30 Fortsetzung des Oscar-Themas "Die besten Filme"
35:00 Trivia: Die Ursprünge des Preises für den besten Film
36:30 Trivia: Historische Filme, Schnittfassung, Restaurationen
39:00 1996: Trainspotting, Fargo und der englische Patient
44:00 1995: Sieben, Die Üblichen Verdächtigen, 12 Monkeys
51:00 1994: Forrest Gump & Pulp Fiction
53:00 1993: Schindlers Liste & Jurassic Park
55:00 1992: Erbarmungslos, Bad Lieutenant & Lektionen in Finsternis
58:30 1991 und Trivia zu den "fünf großen Oscars", den meisten Oscars für einen Film und die meisten Nominierungen
69:00 1990: Der mit dem Wolf tanzt, Wild At Heart und Nicolas Cage
71:00 1989: Driving Miss Daisy, Harry & Sally & Zurück in die Zukunft 2
82:00 1988 + 1987 + 1986 (Christian ist von den 80ern etwas gelangweilt)
84:00 1985: Out Of Africa & Zurück in die Zukunft 1
88:00 1984: Ghostbusters, Dune & Top Secret
90:00 1983: Das Boot
95:00 1982: Gandhi, ET, Bladerunner & Fitzcarraldo
99:00 Die große Verneigung vor Conan, der Barbar und Wilt Chamberlain und Kareem Abdul-Jabbar
104:00 1981: Die Klapperschlange & Chariots Of Fire
110:00 1980: Indiana Jones, Der Elefantenmensch & Rififi am Karfreitag
Der "Autofahr-Song" aus Reality Bites von dem der Motor bei 24:30 faselt ist von Squeeze, heißt "Tempted By The Fruit Of Another" oder einfach nur "Tempted".
Was dem Motor beim Nachhören übrigens aufgefallen ist: Immer, wenn sich Christian etwas unsicher ist und der König dann so überaffirmativ mit "Jaja" zur Seite springt, hat er meist überhaupt keine Ahnung von Thema oder Marterie. Aber es klingt immer sehr überzeugt.
Bei 1:07:00 hatte Filmkenner Motor wohl wirklich "Bugsy Malone" im Kopf, was Christian auch erwähnt, aber einfach ignoriert wird. Mit Bonnie und Clyde hat der außer dem Gangster-Setting überhaupt nichts zu tun.
Die Serie über die amerikanischen Ureinwohner von Kevin Costner heißt übrigens 500 Nations (69:00).
Harrys Freund mit dem Schnauzbar in "Harry und Sally" (75:00) war Bruno Kirby.
Richtig abenteuerlich wurde das Schauspielerraten bezüglich "Sex, Lügen und Video" ab 76:00. Der gesuchte Schauspieler war James Spader, derjenige in Beverly Hills Cop ist allerdings Judge Reinhold und der Typ in dem Film, der Schizophrenie simuliert, um nicht verurteilt zu werden war Edward Norton (in: Zwielicht/Primal Fear). Meine Fresse, Motor. Du und Gesichter.
Wenn eine Kamera nach oben fährt, nennt man das übrigens nicht "scrollen".
Wenn Motor bei 87:00 vom Kuss der Spinnenfrau und Polanski fieberträumt, meint er eigentlich das Katzenmenschen-Remake mit Nastassja Kinski von 1982.
Volver a Empezar ist nicht von Pedro Almodovar, sondern von Jose Luis Garci (91:00)
115:00 Der Begriff rififi stammt aus dem Französischen und bedeutet wahlweise Schlägerei, Krawall oder Zoff. Die deutsche Entsprechung wäre vermutlich Shambelei.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wer kennt sie noch, die Klasse von 2004? Coldplay, Keane and Kaiser Chiefs, Kasabian, Jet and Razorlight? Kings Of Leon, Dead 60s - The Kids are all shite! Or aren't they? Wir schauen zurück auf den großen Musiktrend, der unter dem Namen Indie-Rock die Shamble-Flächen in und um Bayreuth und Nürnberg Anfang der 00er unsicher machte.Is this it? fragten die Strokes 2001 und lösten damit endgültig eine Welle von Bands aus, die "Nee, THIS is it" antworteten und selten dieses Versprechen halten konnten. Jedoch waren die Tanzflächen spätestens 2004 voll, die Fäuste flogen regelmäßig in die Luft und Bierspritzer waren kein Ärgernis, sondern wichtiger Bestandteil der rücksichtslosen Feierei.
Und was ist geblieben? Beziehungsweise: War was?
Diese Fragen sind der Ausgangspunkt zu Folge 8 unseres Popcasts DAS WAR VOR JAHREN, die den Titel "DIE KLASSE VON 2004" trägt.
Wir wühlen uns durch die Bands und Veröffentlichungen, die gefühlt damals im Wochenrhythmus neu aufschlugen und sofort in den Plattenkoffer wanderten. Natürlich geht es auch um Trivialitäten wie den Namen (war es vielleicht in Wirklichkeit die Klasse von 2005 und was hat es mit der Klasse von 1984 auf sich?), dem Stil und dem Sound der betroffenen Acts. Dazu versuchen wir die großen Vier der Klasse zu benennen, reden über die Haltbarkeit der großen Hits und schauen uns eine typische Setlist aus der Indie-Disco vergangener Zeiten an.
Am Ende mussten wir dann ganz schnell gehen, da das Konzert von Friends Of Gas und Candelilla anstand, aber dafür gibt es nochmal einen fetten Appendix, wo wir viele Fragen klären und unsere eigenen Fehler flugs bereinigen, als hätte es sie nie gegeben.
Von der Laufzeit her war die Folge mal wieder eine echte Meisterleistung: 40 Minuten Vorgeplänkel, 1 Stunde Show und dann nochmal 30 Minuten Appendix, wo wir unsere vorhergehenden Fehler aufklären. Interessant, dass sich Herr Motor für besonders schlau hielt und ein Headset trug, das im Mikrofon eingestöpselt war, um für einen besonders guten Ton zu sorgen. Danach las er dann in der Anleitung, dass externe Mikros nicht funktionieren, wenn das normale Mikrofon eingeschaltet ist. Man merkt den Unterschied sehr gut im Appendix, wo der Herr König auf einmal viel lauter, deutlicher und besser zu verstehen ist.
Die Shownotes gibt es wie gewohnt weiter unten, aber wenn ihr keine Spoiler mögt, wartet mit dem Klicken bis zum Ende der Folge.
Im Auftaktblock dieser Folge, gibt es einen Block namens "Der beste Song von", in dem sehr viel Musik vorgekommt. Hierzu gibt es auch eine Spotify-Playlist mit einigen der angesprochenen Songs:
01:30 Feedback, Running Gags und insbesondere Sven Väth
04:30 Ein Spiel für Christian: "Der größte Hit von..."
19:00 Was zuletzt geschah: Festen-Festival von Gewalt in Berlin
21:00 Die Nerven in München, Gewalt/Hartjungs in Nürnberg
26:30 Podcast-Empfehlung S-Town
29:00 Podcast-Empfehlung CineSci6-Podcast
32:30 Ein Spiel für Christian: "Wo waren sie vorher?"
40:00 Thema der Woche: Die Klasse von 2004
40:30 Zur Benamung: Warum 2004 und nicht 2005? Exkurs zur Klasse von 1984
45:30 Gemeinsamkeit der Bands von 2005: Namen, Sound, Vorbilder, Stil
50:00 Zur Problematik der Haltbarkeit von Songs am Beispiel von Seven Nation Army
51:45 Die big four der Klasse von 2004
58:30 Eine typische Playlist aus dem Jahre 2003 (vgl. A Night At The ID²-Wellreiten-Opera), um zu beschließen, wer drinnen oder draußen ist
83:30 Die Veröffentlichungshistorie der Klasse
96:30 Two minute warning: Wir müssen eigentlich zum Konzert und versuchen noch mal das Tempo zu beschleunigen, reden aber dennoch weiter über die Bands und Releases
102:00 NME-Jahrescharts als Indikator oder auch nicht, Vergleich mit Intro-Charts und der NME Cool List
108:30 Verabschiedung, da wir dachten ohne Appendix auszukommen.
Appendix: Fehlerkorrekturen und Ergänzungen
109:00 Mysterious Arts
109:40 Madonnas "Hung Up" und das Abba-"Original" sowie weitere Abba-Samples.
114:15 Edwyn Collins - A Girl Like You
116:00 Bed & Breakfast, Caught In The Act, Natural - wer will das alles wissen?
117:20 The Faces, Small Faces und mehr Verwirrung
118:30 Don't Leave Me This Way
120:00 Harte und weiche Konsonanten - die fränkische Überkompensation oder Hyperkorrektur
122:00 Das Model(l) von Kraftwerk. Was wir hier erzählen ist relativer Kokolores, vor allem, was das "Korrekt!" betrifft. Genaueres gibt es in der Wikipedia.
125:00 Stuart Price und Stuart Pearce. Die bizarre Pizza Hut-Werbung mit Gareth Southgate, von der Christian erzählt.
127:00 Vergessene Bands von 2004. In diesem Zusammenhang die legendäre "Besprechung" des zweiten Jet-Albums bei Pitchfork.
128:00 The Others, Stan Bowles, Colonel Sanders, Ansgar Brinkmann, Lord Helmchen.
131:00 Wer war nochmal the Man who would be King?
131:30 Das Genre der Streets und alle verwandten Subgenres.
132:30 Namen von Maskottchen
133:30 Dieser eine Rakes-Song da: "Work Work Work (Pub, Club, Sleep)"
134:00 Jens-Friebe-Alben
135:00 Liam Gallaghers Franz Ferdinand-Zitat: Von Schals und Krawatten.
Ein Shoutout ging an: Steph Uersfeld und den Grotifanten.
Videos/Songs, um die es in der Folge außerdem ging:
Nick Cave & The Bad Seeds Fifteen Feet Of Pure White Snow
Goethes Erben - Sitz der Gnade
Die extra-lange Laufsteg-Version von The Rakes - The World Was A Mess But His Hair Was Perfect (performed zu einer Fashion-Show von Hedi Slimane)
The Justified Ancients Of Mu Mu - The Queen And IAlle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Alles rund um den vermeintlich wichtigsten Preis der jährlichen Academy Awards. Trivia, Historisches und ein gnadenloser Abriss von 2016 bis 1997: Wer hat gewonnen, wer war nominiert, wer hat gefehlt und wer hätte eigentlich gewinnen sollen?Hallo Podcast-Freaks! In unserer neuen Episode sprechen wir über den Academy Award für das Best Picture, im allgemeinen Volksmund auch einfach als Oscar für den besten Film bekannt. In diesem Jahr gab es ja große Aufregung, als für kurze Zeit fälschlicherweise La La Land zum Sieger ernannt wurde, während eigentlich Moonlight nach Meinung der Jury der beste Film im Kinojahr 2006 war.
Nicht nur deshalb schauen wir uns diesen vermeintlich wichtigsten Oscar etwas genauer an. Wir reden über historische und allgemeine Besonder- und Begebenheiten und klären danach für die einzelnen Jahre, ob die jeweiligen Preisvergaben richtig waren und welche Filme vielleicht komplett übersehen wurden.
Selbstverständlich verquatschen wir uns mal wieder komplett und schaffen so nur die Jahre 2016 bis zum Titanic-Jahr 1997. Den Rest hoben wir uns für eine zweite Episode auf (das wird Podcast-Folge Nr. s01e09 sein - dazwischen packen wir aber eine Folge über die Class of 2004 rein, damit es euch nicht zu monoton wird), aber auch da kamen wir nur bis zum Beginn der 80er. Es ist also nicht undenkbar, dass wir uns des Themas noch in einer dritten Episode annehmen müssen, aber sicher nicht mehr in der 1. Staffel.
Vor der eigentlichen Folge reden wir natürlich wieder über dies und das, damit auch die 2 Stunden locker übertroffen werden.
Unter dem Punkt "Shownotes" (weiter unten) findet ihr weiterführende Informationen, die ihr ganz nach Geschmack jetzt gleich aufklappen könnt oder auch erst später, um etwaige Spoiler zu verhindern.
01:30 Der große Skandal bei der Verkündung des besten Films 2016 im Jahr 2017
02:45 Die fünf besten Oi- und Ska-Punk-Bandnamen
05:00 Buchempfehlungen: Anja Rützel (wir haben es tatsächlich geschafft, die Folge so lange zu schieben, bis beide Bücher erschienen sind): Trash-TV: 100 Seiten und Saturday Night Biber.
06:00 Thema der Woche: Der Oscar für den besten Film
07:30 Name und Geschichte des Preises
09:15 Persönliche Bedeutung des Oscars: Auswahl, Moderation, Kriterien für die Nominierung
13:00 Die Independent Spirit Awards - der bessere Oscar?
14:30 Was macht einen Film zum Oscar-Material?
18:00 Vier kolportierte Gründe, warum ein Film den Oscar bekommt
20:30 Was wird bewertet? Veröffentlichungszeitpunkt, der über eine Nominierung entscheidet, Anzahl der nominierten Filme
25:00 Statistiken: Erster Nicht-Hollywood-Film, der gewonnen hat. Fortsetzungen, die gewonnen haben. Komplett nominierte Trilogien. Schauspieler, die 2 Jahre in Folge im "besten Film" waren. Kombination Best Director / Best Picture. Farb-/Schwarzweißfilme. Stummfilm. Längste/kürzeste Nominierungen und Preisträger. Kürzester und längster Titel. Berühmte Regisseure, die nie den Oscar für die beste Regie bekommen haben. Nicht englischsprachige Filme. Weibliche Produzentinnen als Preisträger und Nominierte. Farbige Preisträger. Nicht US-Preisträger. Genre bias. Niedrigstes Einspielergebnis eines Oscar-Gewinners.
48:00 Quiz für Christian: Die 50 Top-Filme laut IMDB: Nominiert, nie nominiert oder Sieger? (42/50 richtig)
53:00 IMDB und Oscar-Gewinner
57:30 Die Chronologie: Wer war nominiert, wer hat gewonnen, wer wurde vergessen?
58:00 Die besten Filme 2016 (Oscars 2017)
59:00 2015
61:00 2014
65:00 2013
67:00 2012
70:00 2011
74:00 2010
78:00 2009
82:00 2008
85:00 2007
91:00 2006
92:30 2005
94:00 2004
98:00 2003
102:00 2002
105:30 2001
107:00 2000
115:00 1999
120:00 1998
In der Folge nicht geklärte Fragen:
Bruce Beresford war der Regisseur bei Driving Miss Daisy.
The Artist war der erste nominierte Stummfilm seit The Patriot (1929).
Superlustig:
Dass ich (Motor) der Meinung bin, der Film hieß "Letters from Iowa-Jim" anstelle "Iwo Jima", offenbar habe ich an Big Jim gedacht.
Episoden aus der Reihe "An Evening with Kevin Smith" gibt es auf YouTube z.B. hier oder hier.
Die "Rammstein-Szene" aus Lost Highway gibt es natürlich auch bei YouTube.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Alle guten Dinge enden irgendwann. So auch unser großer Jahresrückblick auf 2016. Im dritten Teil geht es um die kommerziell erfolgreichsten Filme, unsere liebsten Bücher und Serien und wir laufen noch einmal die Pop-Geschichten 2016 ab.
Noch einmal schauen wir auf 2016 zurück und betrachten dort als erstes die Kassenschlager im deutschen Kino 2016. Danach nennen wir unsere liebsten Serien und Bücher des abgelaufenen Jahres und marschieren noch einmal durch die kleinen und großen Pop-Ereignisse und droppen dazu Meinungen und Geschichten.
Wir freuen uns auf Feedback und vor allem über Bewertungen bei iTunes, denn nur so können wir die Welt beherrschen und müssen Euch nicht mit Spendenaufrufen nerven.
Unter "Shownotes" wird man weiter unten auch einen genauen Abriss der ganzen Themen finden.
Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast
Wir blicken weiter zurück ins Jahr 2016 und beschäftigen uns mit unseren Lieblingssongs, den Filmen und den Toten des Jahres.
Im zweiten Teil unseres wirklich ausführlichen, insgesamt dreiteiligen Jahresrückblicks 2016 geht es in der Episode s01e05 des Das war vor Jahren-Podcasts zunächst um die Songs des Jahres. Christian Krach aka Christian_alternakid und Horst E. Motor aka motorhorst nennen jeweils ihre Top Ten und diskutieren die eigene Entscheidung und die des Gegenübers. Zudem werden einige obskure Nennungen aus den erweiterten Bestenlisten der beiden zur Sprache gebracht.
Zum Nach- oder Nebenbeihören gibt es eine Spotify-Playlist mit den 2 x 10 Songs plus 5 der zusätzlichen Nennungen.
Danach hat der König ein kleines Quiz vorbereitet: Es geht darin um die bestplatzierten Alben der Jahre 2006, 1996 und 1986.
Schließlich widmen auch wir uns dem Hype-Thema des Jahres "Das sind die Toten, die uns umgeben" aka Wer 2016 alles von uns gehen musste. Wir nehmen hier wie gewohnt die eher persönliche Blickrichtung ein und führen aus, welche Ableben für uns die verlustreicheren sind.
Damit ist der Musik-Block dann abgeschlossen und wir gehen zur Filmbetrachtung über. Bevor wir aber ausführlich unsere jeweiligen Top Ten Filme des Jahres verlesen und rechtfertigen, nimmt unser nicht gerade gerade gewählter Weg eine weitere Abzweigung: Wir diskutieren darüber, ob man Filme wirklich objektiver betrachten kann als z.B. Musik. Am Beispiel von La La Land erläutern wir dann, was einen guten Film ausmacht, wie sich unsere persönliche Wahrnehmung und Herangehensweise an Filme im Laufe der Jahre verändert hat und spoilen dabei auch ein wenig die Handlung des noch relativ neuen Fast-Oscargewinners. Aber wie bei vielen Spoilern (wenn sie nicht gerade "Darth Vader ist Lukes Vater" oder "Bruce Willis stirbt am Anfang des Films!" lauten) wird der Filmgenuss durch unsere Andeutungen keinesfalls verdorben, denn so etwas ist wirklich nur selten der Fall. Also hört ruhig hin.
Wie üblich sind in der Folge auch ein paar Fragen und kleinere Fehler aufgetaucht, diese werden in den Shownotes erklärt und berichtigt. Die Shownotes erreicht ihr unter der eingebundenen Sendung am Ende der Seite. Aber Vorsicht, darin könnte auch der eine oder andere Spoiler für die Sendung enthalten sein.
05:00 Unsere Songs des Jahres 2016
33:30 Ungewöhnliche Titel in unseren Charts, "honorary mentions"
39:00 Quiz für Christian: Die besten Alben 2006, 1996 und 1986
46:30 Die Toten des Jahres: Was uns am meisten traf
59:00 Filme des Jahres
60:00 Grundsätzliche Diskussion über das Filmschauen
63:00 La La Land als Grundlage für die Beurteilung der Qualität eines Films (leichte Spoiler)
77:00 Unsere Filme des Jahres 2016
123:30 Schlechte Filme 2016
Shoutouts gingen an Kathrin in Bielefeld
Podcast-Empfehlung der Ausgabe (ab 01:11:00): Longtake. Der deutsche Podcast mit Diskussionen zu aktuellen Filmen aus dem Programm- und Arthouse-Kino.
Wörter der Ausgabe: tatsächlich, erstaunlich
Die Erklärung, warum ein Verhörer im englischen Bereich Mondegreen heißt, findet man im passenden Wikipediaeintrag.
Klez.e wird nach Anschauen mehrerer Vidoes wohl "Klessi" (Quasi vom englischen "Klez e") ausgesprochen. Der zugehörige Virus hieß übrigens Klez.
Den Trailer zum angesprochenen Stone Roses-Film Made Of Stone gibt es hier.
Rock von Surrogat war tatsächlich schon das vierte Album der Band um Patrick Wagner G.A.G.
Die tatsächliche Herkunft des Bandnamens von Polarkreis 18 ist der Legende nach die Geschichte vom Vater eines Bandmitglieds oder eines Freundes der Band (der Wahrheitsgehalt ist also wohl eher überschaubar), der eine Expedition zum Polarkreis unternahm und nachdem ihm dabei 2 Zehen abgefroren waren nur noch mit "acht Zeh'n" zurück kehrte.
Das Video zu Fat White Familys Whitest Boy On The Beach gibt es bei YouTube.
DJ Shadows (feat. Run The Jewels) Video zu "Nobody speak" natürlich auch.
Den Joanna Newsom Albumtitel Ys spricht man übrigens (deutsche Aussprache) iiiis aus, er bezieht sich auf eine mythische Stadt an der Küste der Bretagne, folglich ist das ein bretonisches Wort.
Natürlich war nicht die 1999 sondern die Dirty Mind ein bereits expliziteres Prince-Albumcover, das der König gerne mal nachstellen sollte.
Die "Eight Days A Week"-Folge mit George Michael und Morrissey aus dem Jahr 1984 gibt es hier.
Die George-Michael-Coverversion von Ian Browns F.E.A.R. wurde zum Glück auch auf Video festgehalten.
Der Vollständigkeit halber heißt der Gosling-Film, dessen Titel uns nicht komplett einfiel: The Place Beyond The Pines.Alle Folgen im Überblick gibt es unter www.motorhorst.de/podcast























