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Ö1 Intermezzo
Ö1 Intermezzo
Author: ORF Ö1
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© 2026 ORF / Ö1
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Jeden Sonn- und Feiertag ist in der Pause der Matinee eine Künstler/innenpersönlichkeit zu Gast. Aktuelle Produktionen und Werke werden besprochen, kultur- und tagespolitische Themen diskutiert und Hintergründe beleuchtet. Pointiert, kritisch, informativ.
107 Episodes
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Intermezzo, 11.1.2026 Die Autorin Miriam Unterthiner über ihr neues Stück „mundtot“, das am Wiener Schauspielhaus uraufgeführt wird.Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt im weiblichen Leistungssport thematisiert die Autorin Miriam Unterthiner in ihrem jüngsten Stück „mundtot“, das mit dem Hans-Gratzer Preis ausgezeichnet wurde und jetzt zur Uraufführung kommt. Die 1994 in Südtirol geborene Autorin wurde im vergangenen Jahr für ihr Stück „Blutbrot“ mit dem Kleist Förderpreis für neue Dramatik und dem österreichischen Buchpreis (Debütpreis) ausgezeichnet. Über die brisante Thematik des neuen Stückes, in das ihre eigene Erfahrungen als Handballerin miteingeflossen sind, über alte Familiengeschichten, die sie zum Schreiben angeregt haben, über das Loslassen von Texten auf die Büauf die Bühne und über ihre späte Berührung mit der Theaterkunst erzählt Miriam Unterthiner im Intermezzo. Gestaltung: Katharina Menhofer Eine Eigenproduktion des ORF, ausgestrahlt am 9.1. 2026
Yannick Nézet-Séguin hatten wohl nicht viele auf der Rechnung, als am 1. Jänner 2025 der Dirigent für das nächste Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker bekanntgegeben wurde. Dabei zählt der 50-jährige Kanadier längst zur Weltspitze des Klassikbetriebs. Seit 2019 ist Nézet-Séguin Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera, zudem ist er Chefdirigent des traditionsreichen Philadelphia Orchestra sowie des kanadischen Orchestre Métropolitain in seiner Heimatstadt Montreal. Und auch die Wiener Philharmoniker kennen ihn schon lange: 2010 dirigierte er das Orchester erstmals bei der Salzburger Mozartwoche, es folgten regelmäßige gemeinsame Auftritte – wenn auch bisher selten vor dem Wiener Stammpublikum. (Sebastian Fleischer). Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 1.1.2026
„Wer soll es denn sonst machen?“ fragt Markus Poschner und meint damit das Einstehen für Menschlichkeit und menschliches Miteinander in Zeiten sich verhärtender Fronten. Gerade jetzt könne die Kunst Wege zur Gemeinsamkeit eröffnen, so Poschner, der zu Silvester erstmals „Die Fledermaus“ von Johann Strauß an der Wiener Staatsoper dirigiert. Seit September ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, im Herbst 2026 übernimmt er zudem das RSO und 2027 die Utah Symphony. Poschner stammt aus einer Musikerfamilie und war mehrere Jahre als Jazzpianist tätig, bevor er erstmals zum Taktstock griff. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der geborene Münchner von einem Familienleben als „fahrende Gaukler“, warum das RSO kein Ablaufdatum hat und von seinem langjährigen Traum, mit einem Orchester Jazz zu spielen.Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 28.12.2025.
Florian Illies zu Gast bei Christine Scheucher+++Er hat sich mit der Erfindung der Landschaft in der Malerei Caspar David Friedrichs auseinandergesetzt, das Jahr 1913 als Auftakt der europäischen Urkatastrophe kulturgeschichtlich vermessen und sich an Vita und Werk des expressionistischen Lyrikers Gottfried Benn abgearbeitet. Als Co-Host des Podcasts „Augen zu“ zeigt er, wie man mit Worten Kunst zum Klingen bringen kann. Jede Folge, die der Autor und Kunsthistoriker Florian Illies gemeinsam mit ZEIT-Herausgeber Giovanni di Lorenzo aufnimmt, ist einer großen Künstlerpersönlichkeit gewidmet. 2025 feiert die literarische Welt den 150. Geburtstag des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann. Aus diesem Anlass hat Florian Illies einen Band vorgelegt, der ins verhängnisvolle Jahr 1933 führt. „Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary“ lautet der Titel des Bandes, der nur wenige Monate wie durch ein Brennglas in den Blick nimmt.
Intermezzo, 7.12.2025Andrea Breth – Debut an der Josefstadt„Hätten wir uns anders verhalten?“ – die Regisseurin Andrea Breth über „Ein deutsches Leben“ im Theater in der JosefstadtZu Gast im Intermezzo ist die deutsche Theater- und Opernregisseurin Andrea Breth. Sie hat legendäre Inszenierungen im gesamten deutschen Sprachraum geschaffen, viele Jahre am Burgtheater als Hausregisseurin gearbeitet und sich in den letzten Jahren verstärkt der Oper zugewandt. Im Theater in der Josefstadt gibt sie jetzt (18.12.2025) ihr Hausdebut – mit Christopher Hamptons Stück „Ein deutsches Leben“, das auf dem gleichnamigen Dokumentarfilm basiert. Im Zentrum steht eine reale Person – Brunhilde Pomsel, die die Sekretärin von Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels war. Sie hat als 103jährige einem Filmteam über ihr Leben erzählt. Breth setzt es mit der Schauspielerin Lore Stefanek im Theater in der Josefstadt in Szene.
Ö1 Intermezzo ++ Gestaltung: Sebastian Fleischer ++ Mit „Alice in Wonderland“ hat die gefeierte koreanische Komponistin Unsuk Chin einen wahren Klassiker der Nonsense-Literatur zur Vorlage für ihre erste Oper genommen. 2007 erlebte ihre „Alice“ an der Bayerischen Staatsoper in München ihre Weltpremiere – geleitet von Chins Freund und Mentor Kent Nagano. Die Produktion wurde später von der Zeitrschrift „Opernwelt“ zur „Uraufführung des Jahres“ gekürt. Jetzt hat „Alice in Wonderland“ am MusikTheater an der Wien Premiere, zu der auch die Komponistin angereist ist. Im Intermezzo erzählt sie, wie die surrealen Bilder von Lewis Carroll sie an ihre eigenen Träume erinnert haben, wie sie den grotesken Humor in ihre Musik übersetzt hat, sie berichtet von ihren – bitteren – Lehrjahren bei György Ligeti in Hamburg und erklärt, warum sie die Interpretinnen und Interpreten ihrer Werke regelmäßig an ihre physischen Grenzen bringen will. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 15.11.2025
Intermezzo, 9.11.2025„Ich lass mir nicht das Maul stopfen“ – der Kabarettist Florian Scheuba über sein neues Soloprogramm „Schönen guten Abend“Zu Gast im Intermezzo ist der Kabarettist, Autor und Kolumnist Florian Scheuba. Seit Jahrzehnten prägt er die heimische Kabarettszene, angefangen mit den Hektikern, über die Staatskünstler, bis hin zu Programmen mit Kollegen wie Robert Palfrader, Alfred Dorfer, Thomas Maurer und Cornelius Obonya. Er schreibt satirische Kolumnen für den Standard, was kürzlich zu einer Verurteilung führte, seit 2020 betreibt er den Falterpodcast „Scheuba fragt nach“. Am Dienstag feiert sein drittes Soloprogramm „Schönen guten Abend“ im Wiener Stadtsaal Premiere. Über seine Verurteilung und die Folgen für die Meinungsfreiheit, über satirische Überhöhung und seinen Medienkonsum, über den Zustand unserer Welt und die brennenden Themen unserer Zeit und sein Auseinandersetzen mit dem Älterwerden spricht Florian Scheuba mit Katharina Menhofer.
Der deutsche Theatermacher Julian Hetzel lebt seit rund 15 Jahren im niederländischen Utrecht. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Stücke von politischer Dimension mit dokumentarischem Ansatz. Julian Hetzel, der an der Bauhaus Universität Weimar visuelle Kommunikation und in Amsterdam Theaterkunst studierte, verwebt dabei unterschiedliche Disziplinen. Theater- und Performancekunst treffen auf musikalische Experimente, bildende Kunst und Visual Arts. 2024 war beim Donaufestival Krems bereits "SPAfrica" von Julian Hetzel und Ntando Cele zu sehen. Das Stück, in dem es um Schuld und Empathie geht, wurde mit dem Dutch Theatre Award ausgezeichnet. Hetzels Arbeit "The Automated Sniper" behandelte das Thema der automatisierten Kriegsführung und erhielt 2017 den VSCD Mime Award. Jakob Fessler hat mit Julian Hetzel über seine Arbeitsweise, über sein neues Stück "Three times left is right" und über den Prozess der sogenannten "Normalisierung" neuer Werte und Normen gesprochen.
Intermezzo, Jan Philip Gloger„Wir werden nicht braver“ – der künftige Volkstheaterdirektor Jan Philip Gloger stellt sich vorJan Philip Gloger – der deutsche Theater und Opernregisseur wird ab Herbst der neue Volkstheater Leiter. Derzeit ist er Schauspielchef am Staatstheater Nürnberg und arbeitet dort so erfolgreich, dass man ihn nach Wien geholt hat. In Wien hat er sich mit 3 Inszenierungen vorgestellt - am Burgtheater („Nebenwirkungen“ von Jonathan Spector) und an der Wiener Volksoper (mit den Operetten „Die Dubarry und „Im weißen Rössl“), die aber nur eine Seite seiner Visitenkarte sind. Der vielseitige 43jährige Regisseur, der eigentlich eine musikalische Laufbahn einschlagen wollte und trotz der Allgegenwart der Popmusik in seiner Heimatstadt Hagen im Ruhrgebiet, als Jugendlicher die klassische Musik für sich entdeckt hat, erzählt über seinen Werdegang. Gestaltung: Katharina Menhofer
Regisseur Arman T. Riahi über seinen Ausflug ans TheaterDer Drehbuchautor und Regisseur Arman T. Riahi, 1981 im Iran geboren und in Wien aufgewachsen, ist für Spielfilme wie „Die Migrantigen“, „Fuchs im Bau“ oder Dokumentarfilme wie „Schwarzkopf“ und „kinders“ bekannt, er wurde mehrfach ausgezeichnet, und hat mit dem Bühnenstück „Siebenundfünfzig“ sein erstes Theaterstück vorgelegt, das er selbst am Landestheater St Pölten inszeniert. Über die Verwechslungsgefahr mit seinem Bruder, dem Filmemacher Arash T. Riahi, das geheimnisvolle T. im Namen, über Widerstand und Resillienz in repressiven Systemen, sowie über kommende Projekte, wie riot/girl, für das er mit einem Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, erzählt er im Intermezzo. (Gestaltung: Katharina Menhofer)
Kurt Palm zum 70. GeburtstagDer Filmemacher, Autor und Regisseur Kurt Palm hat am 12. April seinen 70. Geburtstag gefeiert. Palm ist nach wie vor ein Unangepasster, dessen Werke, Bücher, Theaterstücke und Filme polarisiert und provoziert haben. Er war der Entdecker von Hermes Phettberg, hat ihn im Fernsehen zur Kultfigur gemacht und mit einem Film dem Menschen dahinter ein Denkmal gesetzt. Er hat Opern und Theaterstücke inszeniert, rund 15 Bücher geschrieben und seine eigene Familiengeschichte – die Flucht und Vertreibung der donauschwäbischen Eltern aus Kroatien, im Buch „Trockenes Feld“ aufgearbeitet. Intermezzo mit Katharina Menhofer.
„Exit – Ausgang ungewiss“ heißt das neue Bühnenstück von Österreichs Parade-Synchron-Sprechern Peter Hörmanseder und Robert Stachel aka Maschek. Neben der üblichen Mischung aus aktuellem Sketch und „Drüber-Reden“ spannt das Duo darin einen Erzählbogen von Kurt Waldheim bis zu Elon Musk, von den ersten Robotern bis zur Marsmission. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählen die beiden, wie knapp vor der Aufführung neues Material aufgegriffen werden kann und wie die komplexen Überlagerungen aus Dialogen und Hintergrundgeräuschen entstehen. Sie sprechen über die Maschekseite der Weltpolitik, die Wehmut, wenn Politiker zurücktreten und damit als Figuren abhandenkommen, und darüber, warum Satire gerade in der aktuellen Situation erlaubt und erwünscht sein muss.Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 20. April 2025.
Ö1 Intermezzo +++ Gestaltung: Julia Sahlender +++Die Halleiner Autorin Mareike Fallwickl über die Uraufführung ihres Theatermonologs „Elisabeth!“ am Wiener Burgtheater, weibliche Solidarität und die Lust am Lesen.Eine Eigenproduktion des ORF, ausgestrahlt am 13.04.2025
Ö1 Intermezzo ++ Gestaltung: Sebastian Fleischer ++ Zum Beginn der Ö1 Sportwoche und am Tag des Vienna City Marathon spricht der Komponist, Bandleader und ehemalige Posaunist Christian Muthspiel über seine Laufkarriere und die Gemeinsamkeiten von Sport und Musik. Eine Eigenprodukion des ORF, gesendet am 6.4.2025
Antú Romero Nunes ist Theater- und Opernregisseur und seit 2020 Co-Schauspieldirektor am Theater Basel. Der gebürtige Tübinger mit portugiesisch-chilenischen Wurzel inszeniert seit 15 Jahren an den großen Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum. Seine Arbeiten sind vielfach ausgezeichnet, wurden unter anderem beim Theaterfestival in Avignon gezeigt und 2023 war Antú Romero Nunes‘ Fassung von „Ein Sommernachtstraum“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am Wiener Burgtheater hat der Regisseur soeben Bertold Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ mit Bruno Cathomas und Julia Windischbauer in den Hauptrollen erarbeitet. Jakob Fessler hat mit Antú Romero Nunes über sein aktuelles Stück, über die Leitung eines Theaterhauses im Team und über die Bedeutung von Dialekt und Sprache auf der Bühne gesprochen.
„In meinem Kopf möchte ich nicht wohnen“ heißt Klaus Eckels neues Buch, das im Ueberreuter Verlag erscheint und humoristische Kurztexte versammelt. Der Kabarettist lädt darin ins sonnige Grübelzimmer, in die hellhörige Panikkammer, in den Salon der guten Hoffnung, oder das Atrium des Absurden und erzählt im Gespräch mit Katharina Menhofer vom fehlenden Sättigungsgefühl seiner Zuversicht, vom alltäglichen Scheitern, vom Erkenntnisgewinn seiner neun-monatigen Auszeit, von seiner „langweiligen“ Biografie und warum sein schnelles Sprechen im Alltag zwar hinderlich, beruflich aber von Vorteil ist.
Mit Jänner 2025 übernahm der Wiener Fabian Burstein die Leitung des Globart-Vereins, der unter anderem die "Tage der Transformation" in Melk alljährlich veranstaltet. In seinen Essaybänden "Eroberung des Elfenbeinturms. Streitschrift für eine bessere Kultur" und "Empowerment Kultur. Was Kultur braucht, um in Zeiten von Shitstorms, Krisen und Skandalen zu bestehen" beschäftigt sich der Kulturmanager intensiv mit kulturpolitischen Fragen. Über zehn Jahre lang arbeite Fabian Burstein in Deutschland und war unter anderem Kulturbüroleiter der Stadt Ludwigshafen, leitete ein Jugendkulturzentrum und verantwortete die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim. 2008 erschien - kurz nach dem plötzlichen Tod von Hansi Lang - außerdem die von Fabian Burstein verfasste Biografie "Kind ohne Zeit" über das Leben des Ausnahmemusikers. Jakob Fessler hat mit Fabian Burstein über seine Kritik am Kulturbetrieb, über den Verein "Globart" und über seine Begegnungen mit dem Musiker Hansi Lang gesprochen.
Man muss in der Literatur immer zuerst die Widersprüchlichkeit suchen, ist Wolf Haas überzeugt, und sie dann als treibende, schreibende Kraft des Textes nutzen. Formale Spielereien, selbstauferlegte Regeln und Hürden haben ihn immer schon mehr interessiert als die Handlung. Und: „Die Linearität, dieses Hintereinander der Wörter in einem Text, hat mich immer deprimiert, da muss ich was dagegen tun.“ – Zum Beispiel im neuen Roman „Wackelkontakt“ (Hanser), der wie ein textgewordenes M. C. Escher-Bild aus zwei Protagonisten besteht, die einander wechselseitig hervorbringen, und von denen einer bezeichnenderweise auch noch Franz Escher heißt. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt Wolf Haas, warum ihn die äußere Form meistens viel mehr reizt als der Plot, wie er vor vielen Jahren durch Zufall und exzessive Sprachexperimente zur legendären Brennersprache fand, und warum er sein Privatleben derart penibel unter Verschluss hält.
Das Leiberl vom Schenk und der Gürtel vom Lohner - Michael Niavarani über den Frosch in der FledermausDer Schauspieler, Kabarettist und Theaterleiter Michael Niavarani wird heuer zum ersten mal an der Wiener Staatsoper in der Silverster-Fledermaus von Johann Strauss die Rolle des Gerichtsdieners Frosch übernehmen. Über Selbstzweifel und Erfolgsgeheimnisse, über seine Leidenschaft für Schlager und darüber, wie schwierig es ist, Michael Niavarani zu sein, spricht er im Intermezzo mit Katharina Menhofer
Als erste Frau seit Andrea Händler (im Jahr 2000) gewann Sonja Pikart heuer den österreichischen Kabarettpreis. Zusammen mit Berni Wagner und Christoph Fritz nahm sie außerdem den Programmpreis für „GHÖST“ entgegen. Pikart studierte Humanbiologie in Marburg, bevor sie 2009 zum Schauspielstudium nach Wien kam und eher zufällig auf der Kabarettbühne landete. Gleich für das Debütprogramm „Gluten Abend“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet, derzeit tourt sie mit dem preisgekrönten Programm „Halb Mensch“. Im Intermezzo spricht Sonja Pikart mit Judith Hoffmann über politische Gesinnungsblasen, ihr humoristisches Selbstverständnis und die immer größere Notwendigkeit, sich als Künstlerin gesellschaftspolitisch zu positionieren.



