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Author: ORF Ö1

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Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
1358 Episodes
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Benehmt euch! (1)

Benehmt euch! (1)

2026-03-1122:19

Wir leben in ruppigen und vulgären Zeiten: Der amerikanische Präsident zeigt einem Arbeiter den Mittelfinger, der bayrische CSU-Chef stopft sich auf social media Döner, Würste und Pizzastücke in den Mund. Auch im österreichischen Parlament wächst der Anteil an unflätigen Worten und wüsten Beschimpfungen exponentiell. Gar nicht zu reden von verbalen und physischen Attacken, die im Straßenverkehr und in der U-Bahn mittlerweile zum Alltag gehören. Und Rapper treiben mit ihren Schmähreden über Bitches und Schlampen den Beleidigungsfaktor in bislang unerreichte Höhen. Warum kam es zu einer derartigen Verrohung und einem flächendeckenden Sittenverfall? Was sagt dies über die Qualität von zeitgenössischer Politik und Öffentlichkeit aus? Und was kann man dagegen tun?Gestaltung: Thomas Miessgang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesnedet in Ö1 am 09.03. 2026.
Benehmt euch! (2)

Benehmt euch! (2)

2026-03-1122:09

Kleiner Versuch über den Sittenverfall: Der Körper und die PolitikDer Körper war immer schon Teil der Politik und vor allem von deren öffentlicher Repräsentation: Von den Inszenierungen rund um Ludwig XIV. bis zu den Slim-Fit-Optimierungen der Mediengegenwart. Körperinszenierungen tragen zu utopischen Entwürfen, gesellschaftlicher Normierung und Mythoskonstruktionen bei. Sie bieten Projektionsflächen für Identitätswünsche, Sehnsüchte und Ängste, die von politischen Visualisierungsstrategien mobilisiert werden können.Gestaltung: Thomas Miessang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 10.03.2026.
Benehmt euch! (3)

Benehmt euch! (3)

2026-03-1122:16

Kleiner Versuch über den SIttenverfall: Rüpeln, Pöbeln, Granteln.Seit Corona ist es besonders evident geworden: Gute Sitten sind old school, Höflichkeit war gestern. Wenn man an das Geschrei und Vogelzeigen im Straßenverkehr denkt, vor allem im beliebten Match Auto- gegen Radfahrer, wenn man sich die Verwahrlosung der Austauschformen in den Kommentaren von social media an neuralgischen weltgeschichtlichen Punkten wie dem Gaza-Krieg vor Augen führt, dann besteht wenig Hoffnung für ein gedeihliches zukünftiges Zusammenleben verfeindeter gesellschaftlicher Subgruppierungen. Die Beleidigung hat längst das faktenbasierte Argument ersetzt. Gestaltung: Thomas Miessang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 11.03.2026.
Benehmt euch! (4)

Benehmt euch! (4)

2026-03-1121:41

Was tun gegen den Sittenverfall?Es wäre naiv, zu glauben, dass bessere Umgangsformen zwangsläufig eine bessere Politik zur Folge hätten - das gibt die derzeitige Weltlage einfach nicht her. Aber eine Verbesserung des Diskurses durch Einhaltung bewährter Konventionen würde zumindest wieder einen Hauch von Rationalität in ein zunehmend erratischeres Weltgeschehen bringen und damit den Aspekt der deliberativen Demokratie, wie sie Jürgen Habermas beschrieben hat, stärken: dass nämlich durch Beratschlagung gemeinsame, möglichst konsensuale Entscheidungen getroffen werden.Gestaltung: Thomas Miessgang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer
1.400 Österreicherinnen und Österreicher kämpften im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) gegen den Faschismus. Auch 34 Frauen hatten sich den Internationalen Brigaden im Kampf gegen Franco angeschlossen. Anni Peczenik ließ 1937 ihre damals dreijährige Tochter Hanja bei ihrer Großmutter zurück, um sich den Interbrigadisten im Kampf für die Spanische Republik anzuschließen. General Franco hatte 1936 geputscht und einen dreijährigen Bürgerkrieg ausgelöst, der 1939 mit einer Diktatur endete. Irene Filip vom Spanienarchiv am Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes erforscht seit Jahren die Lebenswege der kämpferischen Frauen. Einige von ihnen wurden nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Konzentrationslagern interniert, so auch Anna Peczenik, die Mutter von Hanja Levitan. Peczenik wurde 1944 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet.Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 2. 03. 2026.
Die Spanienkämpferinnen.Die Anästhesistin und spätere bekannte Psychoanalytikerin Marie Langer assistierte ihrem späteren Ehemann, dem Chirurgen Max Langer, bei Operationen gleich hinter der Front. "Damit relativiert sich auch die Aussage so mancher Spanienkämpfer, dass Frauen nicht in die kämpfenden Einheiten der Internationalen Brigaden integriert gewesen seien, sondern nur im Sanitätsdienst oder in anderen "zivilen" Bereichen gewirkt hätten", schreibt Irene Filip vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW). Marie Langer war eine von vier Ärztinnen aus Österreich im Kampf für die Spanische Republik. Insgesamt konnten 25 Österreicherinnen im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden dokumentiert werden.Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 3. 03. 2026.
Die Spanienkämpferinnen:Die in Graz geborene Liselotte ("Goldy") Matthèy - Guenet baute in Albacete das Spitallabor auf. "Mitte 1937 war es ganz klar, dass in Spanien die Entscheidung fallen würde, und die, die gegen den Faschismus waren, mussten dorthin. Ich war zwar nie in einer Partei, aber ich bin mit der kommunistischen Jugend nach Spanien gefahren", sagte die spätere Mitbegründerin der Ethnopsychoanalyse in einem Interview. Gerade ist das Buch "Goldy Parin-Matthéy: Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin" über ihr Leben und Werk im Mandelbaum Verlag erschienen. "Das war eine wichtige Erfahrung, die man nur damals machen konnte - alle zusammen in internationaler Solidarität. Die ganze Zeit in Spanien war bestimmt durch dieses gute Gefühl, konform mit seinen Idealen zu sein, auf der richtigen Seite zu stehen und etwas dafür zu tun."Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 4.03. 2026.
Die Spanienkämpferinnen.Nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kommt die 34-jährige Wienerin Ilsa Barea-Kulcsar im November 1936 nach Madrid, wo sie in der Zensurstelle für die Auslandspresse arbeitet. In ihrem Roman "Telefónica" beschreibt sie ihre Motivation: "Es schien mir, daß ich in den Bürgerkrieg nicht nur deshalb zu gehen hatte, weil dort der große Kampf zwischen Faschismus und Demokratie - Demokratie, die den Ansatz zu einer sozialistischen Zukunft enthielt - ausgetragen wurde, sondern auch, weil ich dank meiner Erfahrung in internationaler Publizistik und nach dem republikanischen Sieg vielleicht auch in die Arbeiterbildung etwas Positives zu geben hatte."Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5. 03. 2026.
Anlässlich des Internationalen Frauentages 2026 legt Mari Lang in dieser Serie den Fokus auf die Männerperspektive. Die Journalistin, die in ihrem Podcast "Frauenfragen" mehr als 50 Gespräche mit bekannten österreichischen Männern geführt hat, geht u.a. der Frage nach, ob Männer Feministen sein können, ob sie das überhaupt sollten und was es braucht, um ernsthaft einer zu sein.Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2.03. 2026.
Kann Mann's richtig machen?Wie können und sollen sich Männer bestmöglich im feministischen Diskurs einbringen? Oder ist Feminismus vielleicht gar nicht Männersache?Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3.03. 2026.
Zwischen "Me too" und "Not all men".Alle zehn Minuten wird, nach Schätzungen der Vereinten Nationen, weltweit eine Frau getötet. In den vergangenen Jahren zählte Österreich zu den Ländern mit den höchsten Femizidraten in der EU. Dass Mädchen und Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, ist jedoch nur der drastischste Ausdruck eines Geflechts aus Sexismus und struktureller Ungleichheit, der tief in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert ist. Die #MeToo-Bewegung hat diese Strukturen 2017 global sichtbar gemacht. Doch wo beginnt Gewalt gegen Frauen eigentlich, und was haben verinnerlichte Männlichkeitsnormen damit zu tun? Wie können Männer Teil der Lösung sein? Denn fest steht: Die Formel "not all men" bleibt eine unzureichende Antwort auf die Realität von Gewalt gegen Frauen.Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4.03. 2025.
Neue Männerbilder.Wie kann eine Beziehung auf Augenhöhe und eine gleichberechtigte Partnerschaft gelingen? Was kann und muss man(n) dazu beitragen? "Wir brauchen neue, positive Narrative", sagt die Männer- und Geschlechterforscherin Elli Scambor. Mari Lang hat sich auf die Suche nach Beispielen für neue positive Männerbilder gemacht.Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 5.03. 2026.
Zwischen Japan und (Alt-)Österreich.Mitsuko Coudenhove-Kalergi ist nach Japans Öffnung 1868 eine der ersten Japanerinnen in Europa, und die erste Japanerin, die einen europäischen Adeligen - Heinrich v. Coudenhove-Kalergi - heiratet. Mitsuko steht symbolisch für Japans Öffnung nach 260-jähriger Abschottung.Gestaltung: Judith Brandner. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 23. 02. 2026.
Zwischen Japan und (Alt-) Österreich.Die gebürtige Wienerin Beate Sirota arbeitete 1945 im politischen Stab der US- Besatzungsbehörde am Entwurf der japanischen Nachkriegsverfassung mit. Ihr verdanken Japans Frauen Artikel 24 über die Gleichberechtigung von Mann und Frau.Gestaltung: Judith Brandner. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 24. 02. 2026.
Zwischen Japan und (Alt-) Österreich. Die Malerin und Graphikerin Emma Bormann muss nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aus Österreich fliehen. 1939 emigriert sie mit ihren Töchtern nach China. In Fernost lernt sie Pinselmalerei und Schablonendruck, bringt sich und die Kinder mit Kunst durch.Gestaltung: Judith Brandner. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 25. 02. 2026.
Zwischen Japan und (Alt-) Österreich.Ruth Linhart befasst sich als Japanologin, Journalistin, Übersetzerin und Wissenschaftlerin mit der Rolle von Frauen in der japanischen Gesellschaft. Gestaltung: Judith Brandner. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 26. 02. 2026.
Erst stand sie für Modernität im Haushalt, dann wurde sie eingemottet. Jetzt sehen wir die Kittelschürze in Paris auf dem Laufsteg.Irmi Wutscher und Anna Masoner stellen in der Serie "Outfit. Was wir tragen und warum" ausgewählte Kleidungsstücke in den Mittelpunkt. Die Serie "Outfit" gibt es auch als eigenen Podcast.Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 02. 2026 ausgestrahlt.
Outfit: Das Korsett

Outfit: Das Korsett

2026-02-2524:14

Es dominierte die Mode, wurde als Folter verteufelt und feiert derzeit ein Comeback. Wir räumen mit den Mythen um das Korsett auf.Irmi Wutscher und Anna Masoner stellen in der Serie "Outfit. Was wir tragen und warum" ausgewählte Kleidungsstücke in den Mittelpunkt. Die Serie "Outfit" gibt es auch als eigenen Podcast.Diese Folge wurde im Ö1 Radiokolleg am 24. 02. 2026 ausgestrahlt.
Outfit: Der Loafer

Outfit: Der Loafer

2026-02-2525:05

Vom Schuh der Elite zum Massenphänomen. Der Loafer erzählt, wie Oberschicht-Ästhetik Mainstream wurde.Irmi Wutscher und Anna Masoner stellen in der Serie "Outfit. Was wir tragen und warum" ausgewählte Kleidungsstücke in den Mittelpunkt. Die Serie "Outfit" gibt es auch als eigenen Podcast.Diese Folge wurde im Ö1 Radiokolleg am 25. 02. 2026 ausgestrahlt.
Outfit: Die Leggings

Outfit: Die Leggings

2026-02-2524:14

Vom Turnsaal auf die Straße: Wie Leggings die Welt eroberten – und warum das nicht allen gefällt.Irmi Wutscher und Anna Masoner stellen in der Serie "Outfit. Was wir tragen und warum" ausgewählte Kleidungsstücke in den Mittelpunkt. Die Serie "Outfit" gibt es auch als eigenen Podcast.Diese Folge wurde im Ö1 Radiokolleg am 26. 02. 2026 ausgestrahlt.
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Comments (4)

Julian D. Breakdown

gstopfte arschlöcher reden übers Geld verpassen 🤢🤮

Jul 25th
Reply

Ein Weiterer

Teilweise wird im Beitrag "sowjetisch" als Synonym für "russisch" benützt - warum ist das so?

Jun 1st
Reply

Julian D. Breakdown

Wie viel verdienst du bitte mit nur 30h ? Wie kannst du dir leben leisten? ernährst du dich nur von Clever?

Nov 3rd
Reply

Julian D. Breakdown

Wie kann man bei der Debatte nicht an Züge denken ,,,

Apr 7th
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