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Schön deutsch - Der Podcast

Author: Stefanie von Wietersheim & Dirk Kaesler

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Was ist deutsch? Und was ist schön in und an Deutschland? Wir sprechen über Menschen, Objekte, Orte, Rituale und Absonderlichkeiten.
22 Episodes
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Die Frage aller Fragen für Musikliebhaber: Ist die Musik von Richard Wagner schön? Und dazu schön deutsch? Warum pilgern so viele Menschen auf den Hügel nach Bayreuth? Warum geht es bei Wagner immer um Erlösung? Warum fallen manche Zuhörer bei der Musik gar um? In dieser Folge diskutiert Dirk Kaesler mit der Münchner BR-Klassik Moderatorin Antonia Goldhammer über das "Wagner-Virus" und seine Nebenwirkungen. Antonia Goldhammer, die in der Nähe des Festspielhauses in Bayreuth aufwuchs und als "Blaues Mädchen" (Türsteherin) Wagner lieben lernte, berichtet von ihrem Weg zu seiner Musik und Theaterkunst. Die Kulturjournalistin ist Autorin des Buches "Weißt du, was du sahst?", in dem sie über den norwegischen Opernregisseur Stefan Herheim und dessen Bayreuther Parsifal-Inszenierung schreibt.
Andreas Kitschke kennt in Potsdam jeden Stein, jede Kirche, jede Straße. So wie sie vor Jahrhunderten aussahen - und wie heute. Der 66-jährige Buchautor und Berater für bauliche Restaurierung liebt dazu seine Stadt leidenschaftlich - und ist ein engagierter Vertreter des Wiederaufbaus historischer Gebäude wie des Stadtschlosses und der Garnisonkirche. In dieser Folge diskutieren wir mit ihm über die Fragen: wird das heutige Gesicht Potsdams von West-Investoren geprägt, die hier Monopoly spielen? Oder konnte die Schönheit der Stadt tatsächlich nur dank Mäzenen wieder erstehen? Was ist das DDR-Erbe? Wie spiegelt sich hier die Vereinigung der beiden deutschen Staaten wider - in Harmonie oder Spaltung?
Thomas Gust lebt für das Fotobuch, er ist Verleger, Buchhändler, Dozent und Sammler. Der Buchladen „Bildband“, den er zusammen mit dem Fotografen Joe Dilworth betreibt, ist die Institution für Fotobücher in Berlin. 2018 gründete Thomas Gust mit Ana Druga den Verlag „Buchkunst Berlin“ und hat sich mit Künstlern wie Michael Wolf und Valery Faminsky einen Namen gemacht. In dieser Folge sprechen wir mit ihm über deutsche Fotografie und Fotografen im 20. und 21. Jahrhundert. Wir reden über den verstorbenen Fotografen Michael Wolf, die aktuelle Internationalisierung und Politisierung von Fotografie - und das Verhältnis von Fotojournalismus und Fotokunst.
Warum lieben die Deutschen ihre echten alten Schlösser so sehr? Und bauen auch noch neue dazu? Warum sehnen wir uns auch im 21. Jahrhundert nach einer Mitte im Stadtleben - und warum ist die kleine Residenzstadt Wolfenbüttel bis heute so besonders? Darüber sprechen wir mit der Historikerin Dr. Sandra Donner im Turm des niedersächsischen Schlosses, in dem einst Lessing lebte und arbeitete - und mit dem die Herzöge der Region einen einmaligen Kulturschatz hinterlassen haben.
Gibt es so etwas wie die deutsche Fotografie? Eine besondere Ästhetik? Warum fesselt uns autobiografisches Fotografieren so sehr? Warum haben wir Angst vor dem Auge des Zyklopen? Dazu macht Dirk Kaesler einen kleinen Exkurs zu Pierre Bourdieus Buch „Un art moyen“.
Wir sprechen mit dem Weltenkenner und professionell Reisenden Gerhard Waldherr über das schwierige Thema Heimat. Wo komme ich her? Warum will ich raus in die Welt? Warum ist Indien für den geborenen Bayern und momentanen Wahlberliner ein Ort, an dem er sich sehr zuhause fühlt? Warum ist das „Deutschsein“ generell so ein schwieriges Thema? Der Autor der Bücher „Elvis ist tot - Auf der Schattenseite des amerikanischen Traums“ (KiWi) und „Deutschkunde“ (kursbuch.edition) erzählt über seine Sicht auf Deutschland in einer globalisierten Welt. Als Special für uns liest der Autor eine Passage aus seinem legendären Text „Gaißach liegt am Meer“, in dem er die Spannung zwischen Daheimsein-Müssen in Bayern und dem Traum nach der Ferne beschreibt.
Die Stadt München ist das deutsche Million-Dollar-Baby unter den Städten geworden: glamourös, teuer, ein wenig snobby. Doch wie wurde die bayerische Landeshauptstadt der Grantler dazu? Warum wurde so lange über die Rolle Münchens als Kern der NS-Bewegung geschwiegen? Wie hat sich das Dirndl zum weltweiten Fashion Piece entwickelt?
Warum sind die Deutschen verrückt nach Schlössern? Bauen sogar neue, obwohl es keine Könige mehr gibt? Verstecken Shoppingmalls hinter royalen Fake-Fassaden?
Gibt es den Handkuss im deutschen Alltag überhaupt noch? Oder ist er ein Kuriosum aus alten Filmen? Hat der Handkuss etwas mit dem total altmodischen Konzept von „Herr“ und „Dame“ zu tun? Ist es politisch korrekt, überhaupt darüber zu reden? Und was macht der Handkuss bei Bischöfen, Schwiegermüttern und Angela Merkel?
Die Insel Hiddensee ist ein Takka-Tukka-Land mit Goldstaub. Und einer verwickelten Geschichte, die Künstler, Großbürger, DDR-Regimegegner und Stasi-Bonzen prägten. Wie Hiddensee heute aussieht und wie es sich dort anfühlt, erzählen wir in dieser Folge.
Das deutsche Frühstück

Das deutsche Frühstück

2021-07-1525:581

Sind wir alle festgeklebt in der Brötchenfalle? Das deutsche Frühstück ist Kult - aber eigentlich ziemlich ungesund mit seiner Kombi aus Süß & Fett. Warum die Deutschen dazu Frühstücksbrettchen und Sägemesser für Brötchen lieben, darüber reden wir in diesem Podcast.
Die einen lieben sie - die anderen verstehen überhaupt nicht, was das Gewese mit der singenden Feelgood-Managerin soll: An Helene Fischer scheiden sich die Geister. Als Vogue-Covergirl schrieb sie Geschichte, ihre Shows ziehen Millionen an. Warum denn?
Miracoli aus der Packung, Nouvelle Cuisine mit Wolfram Siebeck und der Italiener an der Ecke: wie die Deutschen kochen und essen lernten.
Wie wird man ein Autorenpaar? Wie kann man zusammen an einem sehr langen Text arbeiten? Wie schafft man es, gut zu streiten? Und ist auch das Schreiben selber eine Art der gelebten Schönheit?
Stoff für Zoff: Kann man, ja darf man von der typisch schönen deutschen Frau reden? Uta von Naumburg, Loreley, Marlene Dietrich, Claudia Schiffer - alles Ikonen, die heute nicht mehr gelten? Oder unsterblich sind? Wie blicken Ausländer auf deutsche Frauen? Und wir auf Frauen im Ausland? Warum ist die französische Marianne immer noch eine Ikone, die Germania aber nicht mehr? Und wie sieht es mit schönen deutschen Männern aus?
Wer siezt sich in Deutschland eigentlich noch? Was bedeutet das Du? Alles oder nichts? Echte Nähe oder Ikea-Kumpelage? Geht es zurück vom Du zum Sie? Wie ist das in anderen Sprachen?
Wir sprechen mit der deutschen Ost-West-Expertin aus Sachsen-Anhalt über das richtige Wiederherstellen von Schönheit. Über die Probleme der Rekonstruktion von Kulturerbe in Potsdam. Über das immer noch gespaltene Deutschland zwischen Ost und West. Und über die Rolle von Bildung beim Versuch der Einigung.
Beate Uhse war eine der großen deutschen Unternehmerinnen im Nachkriegsdeutschland. Sie enttabuisierte die sexuelle Lust, kämpfte für das Recht auf Verhütung und zeigte den Deutschen die Landkarte der Körper. Aber: später war sie mit verantwortlich für die Pornofizierung der Gesellschaft und machte Kasse auch mit frauenverachtenden Filmen. Feministinnen sahen sie als Feindin ihrer Anliegen, Beate Uhse war dies aber egal. Wir erzählen die zwei Geschichten dieser Sportfliegerin und Clanchefin.
Potsdam ist ein sehr deutscher Ort. In dem viele reiche Westdeutsche für ihren Traum vom schönen Leben auf märkischem Sand investiert haben. Aber hinter den prächtigen Fassaden der preußischen Residenzstadt lauern auch die Fratzen der grausamen Geschichte. Eine davon ist die eher unbekannte Historie der geheimen KGB-Stadt, in der nach 1945 Menschen gefoltert und vor Militärtribunale gestellt wurden. Doch heute gibt es auch ein neues fröhliches Leben in der russischen Community.
Warum erkennt man im Ausland die meisten deutschen Männer 10 Kilometer gegen den Wind? Weil sie beigefarbene Spielhosen, schlaue Multifunktionsjacken und Trekkingschuhe tragen. Oder?
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