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Die Börsenminute
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Liebe Börsenminute-Hörerinnen, ich wünsche Euch vom ganzem Herzen ein großartiges Jahr 2026, einen ähnlich positiven Börseverlauf wie 2025, ein deutlich freundlicheres und friedlicheres geopolitisches Umfeld und vor allem Gesundheit!Im nächsten Jahr werdet ihr auf diesem Kanal in der neuen Staffel 4 etwas ganz Neues erleben. Ich überlege gerade, ob ich die Börsenminute mit meinem zweiten Finanzpodcast der Geldmeisterin zusammenlege oder hier auf dem Podcast Börsenminute jeweils eine bestimmte Aktie analysieren werde. Wer nochmals back to the roots will, also zu den Anlage-Basics, dem empfehle ich mit der Börsenminute vom 8. Februar nochmals zu beginnen: Mein erstes geniales Investment.Hinterlasst mir doch einen Kommentar unter dieser Folge, was ihr euch von der Börsenminute im nächsten Jahr wünscht. Ich stecke jedenfalls meine Gewinne aus US-Wachstumsaktien jetzt vermehrt in europäische Aktien, die regelmäßig Dividenden bezahlen oder in entsprechende ETFs, dann die Dividenden für die täglichen Ausgaben schon einmal zu nutzen.Viele Analysten setzen nächstes Jahr hingegen weiterhin auf die USA, weil Trump die Wirtschaft und die Börse ankubbeln muss, sein Volk für die Midterm-Elections im November beim Mager-Laune zu halten. Auch sei die KI keine Blase, was ich grundsätzlich ja auch nicht glaube. Damit würdenweiterhin die Datenzentren in den USA investiert. Das mag für euch der richtige Ansatz sein, ihr seid vielleicht auch noch jünger wie ich.Ich persönlich steige 2026 lieber auf die Risikobremse, bringe durch Umschichtungen, nicht durch Börsenabstinenz (!) meine Gewinne der letzten beiden Jahre in trockene Tücher. Ich möchte aber gar nicht unterschlagen, dass auch europäische Dividendenfonds risikobehaftet sind. Mit Dividendenfonds kann man sich ungewollt ein Klumpenrisiko einhandeln, weil die großzügigen Dividendenzahler sich auf einige wenige Branchen beschränken. Wenn ihr etwa in Banken nie großartig investieren wolltet, weil ihr das Risiko auf ihren Bilanzen nicht versteht, dann holt ihr euch indirekt mit einem Dividendenfonds oder ETF einen Banken- und Versicherungsschwerpunkt ins Portfolio. Weil der Finanzsektor eben die höchsten Dividenden abliefert. Und wer weiß schon, was 2026 geopolitisch Europa, aber auch auf die USA erwartet.Nicht falsch verstehen, ich ziehe mich nicht komplett von den US-Börsen zurück, dafür sind sie im Anlageuniversum viel zu wichtig und ich kann mir vorstellen, dass der KI-Boom auch noch die nächsten beiden Jahre die Wall Street beflügeln wird. Und wenn die Weltbörse Nummer 1, die USA korrigiert lässt das natürlich auch die europäischen Kapitalmärkte nicht kalt. Mirmachen nur die pessimistischen Szenarien der prominenten Analyse-Häuser Sorgen, auch wenn sie alle diese nicht als ihr Basisszenario ansehen. Beispielsweise die Studie der PWC-Beratungstochter Strategy&. Demnach wächst das weltweite Kapitalvermögen deutlich stärker als die Weltwirtschaft. Von 2019 bis 2024 haben sich demnach die von den 38 führenden weltweiten Vermögensverwaltern veranlagten Gelder um 37 % erhöht. Allen voran beim US-Konzern BlackRock, dessen Kundengelder in diesen sechs Jahren um 57 % auf 10,4 Billionen Euro angewachsen sind.Besonders krass ist das generell in den USA: Während die Kundengelder von europäischen Asset-Managern von 2019 bis 2024 um 25 Prozent zulegten, betrug der Anstieg bei der US-Konkurrenz 62 Prozent. Gemeinsam mit den hohen Bewertungen in den USA bei den KI-Aktien mahnt das für meinen Risikogeschmack zur Vorsicht. Die BIG TECHS notieren bei dem 37-fachen des Jahresgewinns. Der breite Markt, also der S &P-Index liegt bei ca. dem 22-fachen des Jahresgewinns. Auf ein Wiederhören 2026 freut sich Julia Kistner.Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Ich hatte es in der letzten Folge kurz angeteasert: Ich stecke meine Gewinne aus US-Wachstumsaktien jetzt vermehrt in Aktien, die regelmäßig Dividenden bezahlen oder in entsprechende ETFs. Um dann die Dividenden für die täglichen Ausgaben zu nutzen. Alternativ könnte ich mir davon natürlich auch Anleihen kaufen und von den Zinsen leben. Aber Anleihen sind für meinen Geschmack nicht so attraktiv. Die Inflation berücksichtigt verliert man mit Staatsanleihen bester Bonität Geld beim Anlegen. Das macht für mich keinen Sinn.Jetzt kann man argumentieren, die Zinsen sind fix, die Dividendenzahlungen könnten bei einer drohenden Rezession zurückkommen oder gar ausfallen. Aber deshalb würde ich auch nicht nur in einen Dividendenzahler, sondern in viele Dividendenaktien investieren, also in einen Dividenden-Fonds oder ETF. Und das sollte ein Produkt sein, dass möglichst viele Dividendenaristokraten enthält, sprich solche Unternehmen, die Jahr für Jahr sogar höhere Dividenden ausschütten. Jedenfalls achte ich darauf, dass die Dividenden aus laufenden Erträgen, sprich aus dem Cashflow bezahlt werden und nicht durch Schuldenaufnahmen des Unternehmen - das ist auf Dauer ungesund. Mit Dividendenaktien kann man sich ein schönes Auszahlungsprofil basteln. Zu viel Extra-Erträge darf man sich dann aber auch nicht erwarten. Wenn ich von drei Prozent Dividenden-Rendite ausgehe – in Österreich sind es eher vier bis fünf Prozent Dividendenrendite – dann muss ich in so ein Dividenden-Fonds oder ETF schon 440.000 Euro Vermögen liegen haben um mir 1000 Euro pro Monat auszahlen lassen zu können, ohne mein Fondsvermögen dabei anzuknabbern. Berücksichtige ich noch die Steuen, will ich also 1000 Euro netto entnehmen, muss ich schon je nach Gebühren 545.000 bis 555.000 Euro in ein entsprechendes Dividendenprodukt investiert haben, wenn ich das Fondsvermögen nicht angreifen möchte.Die höchsten Dividenden zahlt klassisch die sehr zyklische Autoindustrie, die im kommenden Jahr allerdings auslassen könnte. Das trifft vor allem den DAX, der viele dieser klassischen Dividendenkaiser bzw. Autowerte wie Mercedes, VW oder BMW enthält, die allesamt weniger verdienen werden. Nach ersten Schätzungen des Handelsblatt zahlen die DAX-Konzerne mit 52 Milliarden Euro erstmals seit Corona weniger Dividenden als im Vorjahr, genau zwei Milliarden Euro weniger.Gute Dividendenzahler mit vier bis sechs Prozent Dividenrendite sind Telekomfirmen wie die Deutsche Telekom, die französische Orange oder AT&T oder auch Banken und Versicherungen wie eine MünchnerRück, Allianz, BNP Paribas oder AXA. Dividendenrenditen zwischen drei und fünf Prozent hören und fühlen sich doch besser wie mickrige Anleihezinsen unter drei Prozent an, oder? Natürlich keine Gewähr und schon gar keine Anlageempfehlung. Übringens: Die Dividenenrendite ist jener Anteil vom aktuellen Kurswert, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Schreibt mir doch im Kommentar, in welche Dividenenaktien ihrinvestiert. Schöne Dividenden auch im neuen Jahr 2026 wünscht euch Julia Kistner.Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Dividenden #Aktien # #anlegen #Rendite #investieren #podcast
Ein großartiges Börsenjahr ist schon wieder um. Wie schade. Ichwürde meinen, die meisten von uns freuen sich über überdurchschnittliche Gewinne.So haben beim weihnachtlichen Small Talk auch einige von Euch mir die Frage gestellt, wie ich meine Gewinne über das Jahr drüber rette? Soll man alle Positionen im Depot, dessen Wertpapierkennnummer mit US beginnt jetzt mitGewinn verkaufen, weil die meisten Analysten die US-Amerikanischen Börse zumindest im nächsten Jahr nicht zu den Bestperformern zählen. Sollte man Technologieaktiengegen defensivere Value-Titel tauschen? Die Gewinne bei Gold und Silber mitnehmen? In Cash gehen? Ich finde, es macht immer Sinn sein Portfolio im regelmäßigen Rhythmus anzuschauen und zu überprüfen, ob das, worin ichinvestiert bin auch noch meinem Anlagezielen noch entspricht und dann, wenn notwendig, einen Umbau im Depot vorzunehmen. Dafür muss man sich aber nicht sklavisch an den Jahreskalender-Rhythmus halten. Und auch nicht unbedingt gleich der Marktmeinung folgen. Wichtiger ist, Dei persönliches Anlageziel und Deine Lebensumstände zu berücksichtigen: Was ist Dein Zeithorizont? Dein Geldbedarf?Auf wie viel Deines Anlagevermögens kannst Du notfalls ganz oder über einige Jahre verzichten? Willst Du Dir jetzt oder regelmäßig etwas auszahlen lassen und hast Du schon eine Idee, was Du mitDeinen Wertpapiererlösen überhaupt machen willst? Das alles solltest Du Dir vor voreiligen Verkäufen zu Jahresbeginn alles überlegen. Ich persönlich will langsam auch von meinen Gewinnen etwas für den Lebensunterhalt nutzen. Deswegen überlege ich mir - die eine oder andere gut gelaufene US-Wachstums-Aktien zu veräußern und in einen ausschüttende Dividenden-ETF oder vielleicht sogar gemanagten Fonds zu stecken, der mir dannregelmäßige Dividenden ausbezahlt, die ich konsumiere. Aber das ist meine ganz persönliche Strategie, die nicht für Dichpassen muss, weil Du noch viel jünger bist und ohnedies das Geld erst vermehren möchtest bevor Du es auszahlen möchtest. Also bleib drin in den großen Technologieaktien, wenn Du an ihre Geschäftsidee weiterhin glaubst. Warum Fondsmanager momentan so eifrig umschichten hat einen anderen Grund. Windowdressing nennt man das. Das verwaltete Portfolio zu Quartals- und vor allem zum Jahresende so aufzupolieren, dass es attraktiver aussieht. Man nennt es auch Bilanzkosmetik: Um Kunden zu einem Stichtag mit einer tollen Performance zu beindrucken werden schlechtgelaufene Aktien verkauft und stattdessen gut performende Wertpapiere gekauft. Nichts, was ihr unbedingt nachmachen sollte. Die einzige Jahresend-Hektik, die bei mir immer ausbricht istdie Suche nach Wertpapier-Kandidaten für den Verlustausgleich, die ich loswerden möchte, um meine Steuerlast auf Gewinnen zu reduzieren. Das habe ich schonerledigt. Wie ich Wertpapierverluste meinen KeST-Zahlungen auf realisierte Gewinne gegenrechnen kann, könnt ihr in der vorletzten Börsenminute nachhören.Und dann genießt die vorweihnachtliche Ruhe. Schöne Feiertage und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#traden #Wertpapiere #Jahresendrally #anlegen #Europa #Bewertung #investieren #Edelmetalle #Podcast
Es ist noch gar nicht so lange her, als sich europäischeAnleger nach Fonds und ETFs umgeschaut haben, die nicht in China investieren. Jetzt sind – wer hätte das je gedacht - Investment gefragt, die überall, nur nicht in den USA anlegen. Warum viele Profianleger momentan die USA meiden hat vorallem zwei Gründe: 1. Man geht von einem weiteren Dollarverfall aus, was für Europäer schmerzlich ist, weil ihr Investment dann in Euro weniger wert ist. Damit Europäerinnen heuer mit US-Investments nicht im Minus sind, müssenUS-Aktien alleine wegen des Dollarverlusts zehn Prozent zulegen. Zweitens. Sie rechnen nicht mehr damit, dass das Gewinnwachstum gerade in den USA mit denkräftigen Kursanstiegen mithalten kann. Wenn die Kurse zweistellig gestiegen sind ist das nun einmal nicht mehr so leicht. Invesco-Chef-Stratege Paul Jackson, zur hören in derkommenden Folge meines zweiten Podcast GELDMEISTERIN meint auch, dass die USA die anderen Regionen nicht unbedingt auch in den nächstenvJahren outperformen muss. Jackkson hat noch eine Idee, wie man in der größten Börseder Welt investiert bleiben kann, ohne überproportional viel von den sehr teuren US-BIG TECH-Aktien einzukaufen. Man kann zum Beispiel statt einen ETF auf den S&P 500 oder NASDAQ einen solchen mit den Namenszusatz „Equal Weight“ wählen, wo alle Aktien im Index zu gleichen Anteilen gekauft werden und das Geld nicht nur in die sieben bis zehn wertvollsten Aktien gesteckt wird. Ja, so was gibt´s. Schaut mal auf Online-Vergleichsplattformen wie justETF, extraETF, onvista oder finanzen.net oder für aktive gleichgewichtete Fonds Morningstar oder Fondsweb. Da könnt ihr auch gleich Weltaktienfonds ohne US-Aktien suchen. Diejenigen, denen beispielsweise der rund 70-prozentige US-Anteil im MSCI World ETFS zu hoch ist, können auch einen börsennotieren Indexfonds MSCI World ex USA wählen. So etwas haben die meisten großen ETF-Anbieter wiextrackers, ishares oder Amundi im Angebot. Das Produkt von Xtrackers MSCI World ex USA investiert statt in die USA stärker in Japan, Großbritannien, Kanada, aber auch Deutschland, Frankreich und die Schweiz, sprich insgesamt vor allemin Europa viel höher. Wenn man so etwas wählt, sollte man wiederum schauen, ob man Europa nicht schon mit ETFs auf europäische Indizes wie EURO STOXX 600 gut inseinem Depot abgedeckt hat.Viel Spaß beim strategischen Umbau eurer Portfolios und weiterhin viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#USA #Wertpapiere #Equal_Weight #anlegen #Europa #Emerging_Market #Bewertet #Podcast
Wir schreiben den 29.November. ÖsterreicherInnen haben also noch genau einen Monat Zeit ihre Depotleichen aus dem Keller zu holen und mit Verlust zu verkaufen. Das macht in einem Bullenjahr wie 2025 umso mehr Sinn, weil man in diesem Jahr bestimmt schon den einen oder anderen Gewinn realisiert hat, sprich Aktien mit Gewinn verkauft hat. Erst dann, wenn man Gewinne realisiert, fällt die Kapitalertragssteuer KEST auf die Kurssteigerung an. Solange man seine gewinnbringenden Aktien im Depot belässt und nicht verkauft, zahlt man auch keine Steuern auf den bisherigen Wertzuwachs. Die zahlt man wirklich erst beim Verkauf des Wertpapiers. Und diese zu zahlende KESt kann man elegant reduzieren, wenn man bei Verkäufen realisierte Gewinne gegenrechnet und dann nur den reduzierten Gewinn versteuern muss. Für Deutsche, die in Deutschland veranlagen ist zu Jahresende keine so große Eile geboten, weil sie realisierte Verluste in diesem Jahr auch noch mit Kapitalerträgen im nächsten gegenrechnen dürfen und umgekehrt. Österreicherinnen dürfen nur Gewinne und Verluste aus dem selben Jahr gegenrechnen. In Deutschland gibt es für Gewinne auch einenFreibetrag von 1000 Euro, der KEST-frei ist. So etwas gibt es in Österreich nicht. Hört sich jetzt alles kompliziert an, ist es nicht: Der Brokeroder die Bank rechnen nämlich realisierte Gewinne und Verluste automatisch für den Anleger gegen und führen auch die zu zahlende KESt automatisch ab. Wie viel die KESt immergerade ausmacht, weisen sie auch im Depot aus, so dass man weiß, ob man für die Steueroptimierung vielleicht doch nochmehr Verluste in diesem Jahr realisieren sollte oder nichtVöllig auf sich gestellt, was Steuerberechnung und Abführungbetrifft ist man auch, wenn die Bank oder der Broker, bei dem man das Depot eröffnet, in Österreich keine steuerliche Vertretung hat, was nicht alle Neobroker etwa aus Deutschland haben; Flatex und Trade Republic zum Glück schon. Bei den meisten anderen ausländischen Brokern muss man dann selbst mit dem Fiskus abrechnen. Die Neobrokerunterstützen ihre Kunden zwar mit Daten bei den Steuerberechnungen, es ist trotzdem mühsam weshalb ich persönlich nur einen Broker mit steuerlicher Vertretung in Österreich wählen würde. Während Erträge auf dem Sparbuch übrigens nur mit 25 Prozent besteuert werden fällt bei allen anderen Kapitalerträgen der erhöhte Steuersatz von 27,5 Prozent an und das unabhängig davon, wie lange man ein Wertpapierhält. Das betrifft Kupon- und Zinszahlungen von Anleihen und anderen Schuldverschreibungen ebenso wie Dividendenzahlungen, Kursgewinne beim Verkauf von Wertpapieren und Einkünfte aus Derivaten. Besteuert werden auch die laufenden Erträge aus Investmentfonds, das sind Ausschüttungen oder ausschüttungsgleiche Erträge. Wenn man zu viele Gewinne realisiert und eigentlich garnicht so viel Leichen im Depot hat, kommt man vielleicht auf den Gedanken, dass man solide Aktien, die vielleicht gerade im Minus mit Verlust verkauft – Verluste realisiert – und sie sich dann im nächsten Jahr wieder im selben Ausmaß oder mehr kauft. Kein dummer Gedanke aber von der Finanz nicht goutiert und die kontrolliert das inzwischen streng: Man darf Aktien nicht nur der Steueroptimierung halber verkaufen und wieder kaufen, Achtung. Hier gibt es keine wirklich „Cooling-off-period“ - aber einen Monat muss man bestimmt verstreichen lassen, damit man nicht in den Steueroptimierungsverdacht kommt. Vermutung ohne Gewähr, so wie die getroffenen Aussagen – wie immer – eine rein persönliche Meinung und weder eine Anlage-noch Steuerempfehlung ist. Eure Julia KistnerWarnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Steuer #Wertpapiere ‘#Verlustausgleich #anlegen #Podcast
Der große Investor Warren Buffett hat um 4,3 Milliarden US-Dollar 17,8 Millionen Alphabet - Aktien gekauft und um 15 Prozent seine Anteile an Apple reduziert, mit rund 60 Milliarden US-Dollar immer noch mit Abstand die größte Position seiner Beteiligungsholding Berkshire Hathaway. Buffett hat auch weitere Anteile an der Bank of America verkauft, weitere Anteil am US-Versicherer Chubb gekauft und den texanischen Wohnimmobilienkonzern D. R. Horton aus dem Portfolio geschmissen. Aber woher weiß man das so genau? Weil in den USA dieAufsichtsbehörde SEC alle Investoren, die 100 Millionen US-Dollar und mehr verwalten dazu verpflichtet, quartalsmäßig mit dem Fomular SEC F13 ihre Kauf- und Verkauf-Deals zu veröffentlichen. Das Ganze muss spätestens 45 Tage nach jedem Quartalsendeerfolgen.Gerade in dieser „Posthum“-Veröffentlichung liegt auch dieCrux. Wahrscheinlich hat der schlaue Fuchs Warren Buffet die Alphabet-Aktien schon im Sommer weit günstiger gekauft, als sie jetzt kosten. Daher sollte man solchen Guru-Deals mit Vorsicht genießen. Achtung Herdenverhalten! Vorsicht auch, weil oftmals dieKäufe und Verkäufe ganz persönliche Gründer haben. Bei Buffett kann vielleicht auch der Grund dafür der Wunsch nach einer möglichst geordneten Übergabe an seinen Nachfolger Greg Abel ein Antrieb sein. Ein anderer Vorstand verkauft vielleicht, weil er sich mit dem Geld ein Schloss kaufen möchte. Aber in Summe kann man aus dem Trade der Börsengurus schon einen Trend oder zumindest ein Sentiment herauslesen. Noch ein paar Schlüsselloch-Einblicke bei den Wallstreet-Größen gefällig? Michael Burry, Scion Asset Management shorteteNvidia und Palantir. Er hat am 10. November seinen Hedgefonds abgemeldet und muss daher künftig keine SEC-Filings mehr veröffentlichen. Bill Ackmann machte bei seinen Tech-Gewinnern Kasse. Ray Dalio, Bridgewater Associates reduzierte seine Anteile bei den Mega-KI-Werten und investierte das Geld in noch günstigere Halbleiter, in Hardware, Streaming und Telekommunikation.In die Sec 13 Files kannst Du übrigens selbst unter https://www.sec.gov/search-filings Einsicht nehmen. Ich stöbere auch gerne auf der Webseite von gurufocus.com unter „insider“. In Österreich veröffentlicht die Oesterreichische Kontrollbank OeKB entsprechende österreichische Director´s Dealing. In der Schweiz und in Deutschland sind es die Finanzmarktaufsichten FINMA bzw. BaFin. Solche Director´s Dealing waren für mich in der Vergangenheit vor allem dann aufschlussreich, wenn Manager größere eigene Aktienpakete verkauften. Aufschlussreich für alle Börsenminute-Hörerinnen ist übrigens auch mein jüngstes Interview auf meinem zweiten Podcast-Kanal GELDMEISTERIN mit Dr. Ulrich Kaffarnik, Chefanalyst von DJE Kapital AG über die aktuellen Anlagetrends und den Goldpreis. Auch hier viel Hörvergnügen wünscht Euch Julia Kistner ,die sich freut, wenn ihr Ihre Kanäle liked und weiterempfiehlt, damit sie von noch mehr Investorinnen gefunden werden. Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#SEC #Manager #anlegen #Deals #Berkshire #Buffett #F13_Files #Podcast.
Viel Rückmeldung habe ich zu meiner Börsenminute-Folge vorzwei Wochen erhalten. Wie man immer gegen die hohen Bewertungen der Tech-Werte wettern könne, die lieferten ja auch Gewinne, die hohe Bewertungen rechtfertigenwürden. Warum breit gestreut auf Rohrkrepierer setzen, wenn man doch mit einer Handvoll Tech-Aktien mehr verdienen kann? Das ist in vielen Fällen kurzfristig schon richtig und auch ich habe weiterhin Tech-Werte in meinem Portfolio. Nur durch die hohen Bewertungen ist mir ihr wertmäßiger Anteil im Depot zu hoch geworden, als dass ich mich noch wohlfühle. Denn noch können die Gewinne mit den Bewertungen mithalten. Aber wenn die Wirtschaft einmal nicht mehr so läuft und höchstens seitwärts geht, wird es für die KI- Werte mit Margen von 40 Prozent deutlich schwieriger diese noch zu verdoppeln als Spannen beispielsweise einer Lebensmittelkette von zwei auf vier Prozent zuerhöhen.Es sind nicht nur die überproportionalen Bewertungsanstiege,die unsere privaten Portfolios techlastig machen, sondern auch die Zusammensetzung so manches breit gestreuten ETFs, der uns Diversifikation vortäuscht. Bei einem börsennotierten Indexfonds auf den MSCI World machen 0,7 Prozent oderzehn der 1.300 Aktien – allesamt Tech-Aktien – 25 Prozent der Gewichtung aus und man ist zu 73 Prozent inden USA investiert. Oder auch im US-Leitindex S&P 500 stecken 35 Prozent Technologie.Nicht, dass der MSCI World kein gutes Basisinvestment wäre –ich persönlich bevorzuge den MSCI All Country World , der auch noch in Emerging Market-Aktien investiert. Aber man sollte sich schon überlegen ob man dann noch separat in Nvidia, Microsoft, Broadcom, Apple , Meta , Alphabet und Co investiert sein sollte, wenn dann die Techaktien einmal Gegenwind bekommen,wenn der Markt nicht mehr so wächst. Weiterhin viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Technologie #Bewertung #anlegen #Risiko #Klumpenrisiko #Norwegen #MSCI_World #MSCIACWI #Podcast.
Meine Bewunderung in Sachen Ein Billionen-US-Dollar-Aktien-Vergütungspaket Elon Musk gehört dem norwegischen Staatsfonds. Er hat nach 2018 zum zweiten Mal gegen einen solchen Geldsegen für Elon Musk gestimmt, wenn auch mit seinem 1,12 Prozent Anteil an Tesla diesmal ohne genügendVerbündete.Nicht, dass ich etwas gegen Milliardäre habe, aber auch ichsehe in einer so hohen Vergütung bei Erfolg eine Gefahr fürManagemententscheidungen, die mehr dem Management als dem Unternehmen zu Gute kommen und eine zu große Abhängigkeit von einer Einzelperson und natürlich auch ein verteilungspolitisches Problem.Für mich ist das eine unschöne Elon Musk-Aktionärinnen-Erpressungsaktion. Er hat nämlich angedroht, dass er seinen Tesla-CEO- Posten an den Nagel hängt, wenn diese ihnnicht mit einer satten Vergütung belohnen. Es hat meine Aufmerksamkeit aber auch wieder einmal auf denNorwegischen Staatsfonds gelenkt, der weltweit in 8500 Unternehmern die Öl- und Gaseinnahmen der Norweger investiert und damit jedem Norweger eine schönePension und Sozialstaat sichert.Nicht nur das, einer der größten Aktionäre der Weltunterzieht sich auch strengen Richtlinien hinsichtlich Ethikfragen, Menschenrechte und den Umweltschutz.Da kann man sich tatsächlich einiges abschauen, denn der Norwegische Staatsfonds legt völlig transparent - für jede Frau einsichtig an. Sein aktuelles Porfolio verlinke ich Euch im Beitext zu dieser Folge https://www.nbim.no/Hätten doch nur unsere Politiker die Einsicht, einen solchenGenerationsfonds einzurichten. Das geht immer noch und auch ohne Öl- und Gasaufkommen. Man muss nur politischen wollen. Deutschland macht hier jetzt ja auch die ersten Gehversuche. Aktien im Gemeinwohl macht die Welt auch wieder ein Stück nachhaltiger, denke ich mal so…Warum mich die Elon Musk-Aktion eigentlich so echauffiert,wo ich doch keine Tesla-Aktien besitze? Weil von meinen Einzahlungen in meinem MSCI All Country World-Index über 1,4 Prozent in Tesla fließen. Die hohen „stillen Investments“ in Tech-Aktien und das daraus resultierende Klumpenrisiko im Portfolio. Darum geht es in der nächsten Folge der Börsenmininute.Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Investment #Staatsfonds #anlegen #Risiko #Tesla #Norwegen #Vergütung #Podcast.
Häufig wurde mir in letzter Zeit die Frage gestellt, wie man in einer Blase am besten anlegt. Die Frage ist, sind wir in einer Blase? Das kann ich Euchauch nicht so eindeutig beantworten. Dazu ist erst einmal zu klären, was eine Blase ist: Von einer Blase spricht man bei Preissteigerungen etwa von Unternehmensanteilsscheinen,also Aktien, die fundamental, nicht durch Unternehmensgewinne gerechtfertigt sind. Klassische Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Kurs-Buchwert-Verhältnis liegen weit über den historischen Durchschnitten . So sind derzeit Kurs-Gewinn-Verhältnisse von50 und mehr bei KI- bzw. Technologiewerten keine Seltenheit. Ein KGV von 50 heißt so viel wie, ich zahle für die Aktie das 50-fache des anteiligen Jahresgewinns. Ganz schön stolz, aber wenn ich vom Geschäftsmodell sehr überzeugt bin, ist das auch OK. Dann gehe ich ja davon aus, dass der Bilanzwertdes Unternehmens durch exorbitante Gewinne in naher Zukunft in seine hohen Bewertungen hineinwächst. Bei Technologiewerten seien so hohe Bewertungen heutzutageoftmals auch deshalb gerechtfertigt, weil die Unternehmen über sehr viel immaterielle Vermögenswerte wie Markenwert, geistiges Eigentum etc. verfügen, das in ihren Bilanzen nicht aufscheint, kommt Christof Schürrmann von Flossbachvon Storch Research in seiner neuen Studie zum Schluss, die er in der aktuellen Folge der GELDMEISTIERIN bespricht. Reinhören lohnt sich auch hier. Das bedeutet, gerade Unternehmen mit KI-Phantasie muss man sich genau anschauen, bevor man investiert. Ob es solcheimmateriellen Vermögen in großem Stil auch geben kann. Wer sich vor Blasen und vor allem deren Platzen fürchtet,der geht ihnen am besten aus dem Weg. Wie? Klingt banal, ist es auch: in dem man sich Anteile eines breit gestreuten Fonds oder ETF kauft, der nicht nur in ein Sorte Aktien investiert, sondern in viele hundert unterschiedliche Aktien aus verschiedenen Ländern und Regionen. Alle werden kaum gleichzeitig in einer Blase sein. Zweitens, indem man je nach Risikoaversion fünf biszehn Prozent seines Anlagevermögens in Edelmetalle investiert, die in der Regelnicht so stark mit Aktien und Anleihen korrelieren, also sich mit ihnen in derRegel nicht gleichzeitig in einer Bubble befinden. Drittens, indem man sich jetzt auf die Suche nach Value Aktien macht, das sind Anteilsscheine von Unternehmenmit guten Geschäftsmodellen und stabilen Gewinnen, die es momentan günstig gibt, weil sie gerade wenig Beachtung finden. Dazu zählen – das ist meine persönliche Meinung, keine Anlageempfehlung - der eine oder andere Pharma- oder Baukonzern und auch Rückversicherungen, auch wenn diese nie günstig bewertet sind. Was bei der Auswahl von Value Aktien noch hilft ist in dieVergangenheit zu blicken: Gab es das erfolgreiche Unternehmen vielleicht schon in der Dotcom-, Finanz- oder zumindest Covid-Krise und wie hat sich der Kursihrer Aktie während früherer Börsen-Abstürze verhalten. Auch kann man klassische Industriewerte leichter am Kurs-Buchwert bemessen. Wenn auch ihr Fragen an mich habt dann schreibt mir doch an julia@geldmeisterin.comIch freue mich über Hörerer-Post Eure Julia KistnerGeldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Investment #Hype #anlegen #Risiko #Bewertung #KGV #KBV
Häufig wurde mir in letzter Zeit die Frage gestellt, wie man in einer Blase am besten anlegt. Die Frage ist, sind wir in einer Blase? Das kann ich Euchauch nicht so eindeutig beantworten. Dazu ist erst einmal zu klären, was eine Blase ist: Von einer Blase spricht man bei Preissteigerungen etwa von Unternehmensanteilsscheinen,also Aktien, die fundamental, nicht durch Unternehmensgewinne gerechtfertigt sind. Klassische Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Kurs-Buchwert-Verhältnis liegen weit über den historischen Durchschnitten . So sind derzeit Kurs-Gewinn-Verhältnisse von50 und mehr bei KI- bzw. Technologiewerten keine Seltenheit. Ein KGV von 50 heißt so viel wie, ich zahle für die Aktie das 50-fache des anteiligen Jahresgewinns. Ganz schön stolz, aber wenn ich vom Geschäftsmodell sehr überzeugt bin, ist das auch OK. Dann gehe ich ja davon aus, dass der Bilanzwertdes Unternehmens durch exorbitante Gewinne in naher Zukunft in seine hohen Bewertungen hineinwächst. Bei Technologiewerten seien so hohe Bewertungen heutzutageoftmals auch deshalb gerechtfertigt, weil die Unternehmen über sehr viel immaterielle Vermögenswerte wie Markenwert, geistiges Eigentum etc. verfügen, das in ihren Bilanzen nicht aufscheint, kommt Christof Schürrmann von Flossbachvon Storch Research in seiner neuen Studie zum Schluss, die er in der aktuellen Folge der GELDMEISTIERIN bespricht. Reinhören lohnt sich auch hier. Das bedeutet, gerade Unternehmen mit KI-Phantasie muss man sich genau anschauen, bevor man investiert. Ob es solcheimmateriellen Vermögen in großem Stil auch geben kann. Wer sich vor Blasen und vor allem deren Platzen fürchtet,der geht ihnen am besten aus dem Weg. Wie? Klingt banal, ist es auch: in dem man sich Anteile eines breit gestreuten Fonds oder ETF kauft, der nicht nur in ein Sorte Aktien investiert, sondern in viele hundert unterschiedliche Aktien aus verschiedenen Ländern und Regionen. Alle werden kaum gleichzeitig in einer Blase sein. Zweitens, indem man je nach Risikoaversion fünf biszehn Prozent seines Anlagevermögens in Edelmetalle investiert, die in der Regelnicht so stark mit Aktien und Anleihen korrelieren, also sich mit ihnen in derRegel nicht gleichzeitig in einer Bubble befinden. Drittens, indem man sich jetzt auf die Suche nach Value Aktien macht, das sind Anteilsscheine von Unternehmenmit guten Geschäftsmodellen und stabilen Gewinnen, die es momentan günstig gibt, weil sie gerade wenig Beachtung finden. Dazu zählen – das ist meine persönliche Meinung, keine Anlageempfehlung - der eine oder andere Pharma- oder Baukonzern und auch Rückversicherungen, auch wenn diese nie günstig bewertet sind. Was bei der Auswahl von Value Aktien noch hilft ist in dieVergangenheit zu blicken: Gab es das erfolgreiche Unternehmen vielleicht schon in der Dotcom-, Finanz- oder zumindest Covid-Krise und wie hat sich der Kursihrer Aktie während früherer Börsen-Abstürze verhalten. Auch kann man klassische Industriewerte leichter am Kurs-Buchwert bemessen. Wenn auch ihr Fragen an mich habt dann schreibt mir doch an julia@geldmeisterin.comIch freue mich über Hörerer-Post Eure Julia KistnerGeldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Investment #Hype #anlegen #Risiko #Bewertung #KGV #KBV
Ich hatte jüngst das Vergnügen auf dem Podcastkanal Von Bullen und Bären mit Host Robert Gillinger vom Börse Express und einen Experten der DADAT über die feinen Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der Geldanlage sprechen zu dürfen. Das ist doch einiges zusammengekommen. Nachzuhören in der aktuellen Podcastfolge Von Bullen und Bären.Vieles sind Klischees. Aber eines haben die Anlegerinnen den Anlegern nach meinen persönlichen Erfahrungen bei meinen Finanzbildungsseminaren schon voraus: Frauen haben beim Investieren eher ein Plan.Ein naher Verwandter von mir, dem ich für seinen Sohnemann zur Geburt eine Vorsorgestrategie zusammengestellt habe meinte nach knapp sechs Monaten ansparen, dass er den breit gestreuten weltweiten Aktienfonds, auf den er für sein einjährigen Sohn angespart hat , wieder verkauft habe und das Geld in den Techwert Snowflakes investiert habe. Denn während der breit gestreute Aktienfonds nur vier Prozent gemacht habe, habe die Aktie des US-Cloudprovider im letzten halben Jahr um 60 Prozent zugelegt und zwar in Euro – also trotz US-Dollar-Verfall.Das stimmt schon. Aber hier vergleicht der liebe Verwandte Äpfel mit Birnen. Ein weltweit breit gestreuter Aktienfonds mit 1200 bis 1500 Aktien kann Stabilität ins Portfolio bringen. Das kann eine Einzelaktie - noch dazu aus der KI-Branche – sicherlich nicht und beim Kerninvestment für die privateVorsorge sollte man auf lange Sicht nicht allzu viel riskieren.Ich empfahl ihm bei Snowflake den Chart für einen Zeithorizont von fünfJahren einzustellen. Wer vor fünf Jahren die Aktie kaufte, ist immer nochknapp 19 Prozent im Minus. There is no free lunch, wie die Börsianer sagen:Mehr Rendite bedeutet in der Regel mehr Risiko. Also, bleibt bei eurer Anlagestrategie, die ihr möglichst noch vor demersten Investment festlegt: Zum Beispiel ein weltweit breit gestreutes Kerninvestment für die Vorsorge und wenn ihr dann noch etwas übrig habt könnt ihr im Vergleich kleinere Beträge in schwankungsanfälligeren Investments stecken, von denen ihr Euch höhere Erträge versprecht.Aber für Geheimtipps bitte nicht das breit gestreute Kerninvestment auflösen, bevor ihr noch vom Vorteil der günstigeren Durchschnittspreise - dem Cost-Average-Effect – profitieren konntet. Der tritt ein, wenn man miteinem Sparplan regelmäßig mit gleichbleibenden Beträgen in Anlagen mit schwankenden Kursen investiert. Denn man kauft so automatisch in Niedrigkurs-Phasen mehr Papiere als in Hochkurs-Zeiten. Dadurch kauft man überproportional viele Wertpapiere „günstig“ ein. Das Market-Timing – kaufenzum „richtige“ Zeitpunkt – ist damit nicht mehr so wichtig.Wer einen genauen, langfristigen Anlageplan hat läuft auch nicht beim ersten Gegenwind Gefahr, in Panik zu verkaufen oder vor Angst, etwas zu verpassen noch schnell zu überhöhten Preisen Wertpapiere zu kaufen. Hin und her macht Taschen leerEure Julia KistnerACHTUNG:Alle Hörerinnen der Börsenminute würde ich gerne noch auf eine ganz exzeptionelle Form der Gratisfinanzbildung mit mir aufmerksam machen:Let That Cash flow! Ist das Thema.Ein Gender Finanz Gap muss es nicht geben. Sichere Dir jetzt ein kostenloses Les Ateliers Lillet Coaching 2025 mit Expertinnen zu Finanz- und anderen Themen, die Dich wirklich weiterbringen .Ich freue mich sehr mit „Let that Cash flow“ Euch als Mentorin bei Eurem individuellen Vermögensaufbau begleiten zu dürfen. Im Gruppen-Workshop lernst Du Schritt für Schritt, finanzielle Freiheit zu erreichen. Du erhältst Werkzeuge, um deine finanzielle Zukunft selbst zu gestalten.🗓️ Bewerbung geht noch bis 31. Oktober 2025➡️ Jetzt bewerben: https://lnkd.in/dH6nSzsiGeldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Investment #Hype #anlegen #Streuung #podcast ´
… deshalb gehört auch Cash gemanagt!Viel Spaß hat mir am 9. Oktober die ersten Live-Veranstaltung meiner Podcasts GELDMEISTERIN und Börsenminute gemacht, die dank freundlicher Unterstützung der DADAT-Bank mit Blick auf den Stephansdom in ersten Wiener Gemeindebezirk stattfinden konnte und zwar ausschließlich von Frauen für Frauen. Die Frage vieler war, wie fängt man an. Meine Antwort war: mit dem Cash-Management. Auch wenn Du Dich noch nicht an den Kapitalmarkt traust, solltest Du zumindest DeineCash-Reserven nicht unverzinst am Giro-Konto vergammeln lassen. Tatsächlich haben wir aus Vorsichtsmaßnahme so ziemlich alleviel zu viel unseres sauer verdienten Einkommens in Cash herumkugeln. Experten empfehlen Cashpolster von zwei bis drei Netto-Monatseinkommen. Sagen wir, für den, der sehr risikoavers ist sind es drei bis sechs Monatseinkommen. Undjetzt schaut einmal, welche Summen auf euren schlecht bis gar nicht verzinsten Konten herumkugeln. Bingo! Suchfehler gefunden!Wer sich dennoch psychologisch ein größeres Sicherheitspolster benötigt für den habe ich ein Tipp: Nehme Deine ganzen Cash mit Ausnahmen jener Summer, die Du für den Lebensunterhalt wirklich benötigst und teile ihn in vier gleich große Teile, Und dann legst Du in jeder Woche eines Monats einen dieser Teile mit einer Monatsbindung an. So hast Du jede Woche ein Viertel Deines Cash ohnedies täglich fällig zur Verfügung bzw. wenn Du das Viertel nicht benötigst wird es automatisch wiederveranlagt.Das geht online Bequem bei Mutter Staat mit bundesschatz.at ,wo man sich einfach mit der ID Austria registrieren kann. Bundesschatz.at zahlt derzeit 1,85 Prozent pro Jahr bei ein Monat Bindung.Bei angenommen 20.000 Euro ungenutzten Cash sind das ineinem Jahr immerhin 374 Euro auf die man verzichtet. Nach Abzug der Kapitalertragssteuer sind es bei Bundesschatz immerhin noch 271,15 Euro Online-Banken bieten auch bis zu zwei Prozent Zinsen, wobei man die Einlagensicherung von 100.000 Euro immer im Auge behalten sollte. Da bekommtman für sein Cash dann 400 Euro an Zinsen bzw. nach KESt sind es 300 Euro. Denn einen Vorteil gibt es schon von Sparbüchern gegenüber Wertpapieren wie die Anleihen von Bundesschatz.at. Die KEST beträgt in Österreich bei Sparbüchern 25 Prozent, bei Wertpapieren 27,5 Prozent.Cash ist jedenfalls nur verzinst fesch und … es gibt schonwieder eine Möglichkeit der Gratisfinanzbildung mit mir: Let That Cash flow! Ist das Thema. Ein Gender Finanz Gap muss es nicht geben. Sichere Dir jetzt ein kostenloses Les Ateliers Lillet Coaching 2025 mit Expertinnen zu Finanz- und anderen Themen, die Dich wirklich weiterbringen.Ich freue mich sehr mit „Let that Cash flow“ Euch als Mentorin bei Eurem individuellen Vermögensaufbau begleiten zu dürfen. Im Gruppen-Workshop lernst du Schritt für Schritt, finanzielle Freiheit zu erreichen. Von Kassensturz über smarte Investments bis hin zum eigenen Portfolio erhältst du Klarheit, Sicherheit und Selbstvertrauen, um deine finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.Eure Julia Kistner🗓️ Bewerbung geht noch bis 31. Oktober 2025➡️ Jetzt bewerben: https://lnkd.in/dH6nSzsi Ich möchte Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ I
Langfristig zeigt der Kapitalmarkt nach oben. Und während furchtbare Ereignisse wie 9/11, die Finanzkrise 2008 oder die Covidkrise 2020 einen mit Sorgenfalten im Gesicht zurücklassen, hinterlassen sie am Börsenchart „nur“ kleine Zacken.Trotz der vielen aktuellen politischen und wirtschaftliche Krisen sei es daher besser heute, als übermorgen anzulegen, so der Tenor des ersten Live-Events der GELDMEISTERIN „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am vergangenen Donnerstag. Das Ganze fand mit freundlicher Unterstützung der DADAT-Bank in der Shelhammer Capital Bank AG-Lounge in netter Atmosphäre in Wien mit Blick auf den Stephansdom statt. Mit vielen tollen Frauen, die sich investieren trauen und mit den Vortragenden Andrea Huber, Vertriebschefin der DJE Kapital AG , Ulrike Fischer, Leiterin des DADAT Info Center in Wien und mit mir, Geldmeisterin-Podcast-Host Julia Kistner.Die Fragen waren super spannend, etwa, ob man noch in die hoch bepreisten US-Technologie- bzw. KI Aktien investieren sollte, wo doch selbst Amazon-Gründer Jeff Besos den KI-Boom schon als gesunde Blase bezeichnet hat. Dazu verwies Andrea Huber von DJE Kapital AG auf den hohen Börsenwert der „Magnificent Seven“ , weshalb kaum ein Weg and den „glorreichen Sieben“ vorbeiführe. Dazu zählen Nvidia, Microsoft, Apple, Amazon, Alphabet, Meta und neuerdings Broadcom statt Tesla. Gemeinsam machen die glorreichen Sieben 22 Prozent der Marktkapitalisierung des MSCI World-Index aus, der immerhin über 1300 Aktien abbildet. Der Wert ihrer Aktien ist somit höher als der sämtlicher im Index enthaltenen Aktien aus den Staaten Deutschland, Italien, UK, Japan, Kanada und Frankreich zusammen. Immer wieder ein Thema war der wichtige Zeitfaktor bei der Veranlagung, alleine schon wegen des Zinseszineffekt. Wobei es niemals zu spät für die Veranlagung sei. Andrea Huber brachte das Beispiel der 65-Jährigen, die sich von ihren 300.000 Euro Ersparnissen monatlich 1500 Euro für ihre Lebenskosten entnimmt. Alles andere investiert sie mit einer angenommenen Rendite von sechs Prozent. Trotz der Entnahmen von 18.000 Euro pro Jahr hat sie nach 15 Jahren immer noch 300.000 Euro Restkapital. Legt sie es auf ein Sparbuch mit 1,5 Prozent Verzinsung, bleiben nur mehr 64000 Euro, völlig unverzinst nur noch 30.000 Euro übrig, was bei einer angenommenen durchschnittlichen Inflation von drei Prozent überhaupt nur einer heutigen Kaufkraft von knapp 19.260 Euro entspricht.Weitere Finanztipps von Frauen für Frauen in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN, meinem zweiten Podcast, der regelmäßig Branchen-Expertinnen vor den Vorhang holt. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.Ich möchte Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Jetzt investieren, so die Zeiten so unsicher sind? BeiTrumps verrückten Zoll-Regime? Platz nicht demnächst die KI-Blase? Einmal tief durchatmen uns zurücklehnen. Denn es ist gar nicht so arg wie ihr beim erstenBörsenminute-Liveevent Finanztipps von Frauen für Frauen mit freundlicherUnterstützung des Online-Brokers DADAT in der Wiener Shelhammer Lounge mit Blick auf Steffl von den Expertinnen Andrea Huber, dje Capital AG, Ulrike Fischer, Dadatund mir, Podcast-Host Julia Kistner hören konntet. Nehmen wir den Urkraine-Ausbruch am 20 Februar 2022:Innerhalb drei Tagen verlor der MSCI World 2,14 Prozent. In den nächsten sieben Monaten, Stichtag 23. September 2022 hatte der Weltaktienindex bereits wieder 7,45 Prozent aufgeholt. Oder nehmen wir den Kursrutsch zu Beginn des Corona-Ausbruchs. Der MSCI World brach zwischen dem 19.2. 2025 und dem 23. März 2020 um 33,8 Prozent ein. Exakt ein halbes Jahr später war er zu seinem ursprünglichen Wert zurückgekehrt. Ebenso kleine Abwärtszacken beim langfristigennach oben gerichteten Kurschart des MSCI World sind auch der Anschlag auf das New Yorker World Trade Center am 11.9.2001 oder der Höhepunkt der Finanzkrise am 15. September 2008. Also wer sich fragt, ob jetzt der richtig Zeitpunkt istanzulegen: a.) einmal mit einem breit gestreuten ETF oder Fonds starten. b.) langfristig denken c.) Pessimisten klingen gut, Optimisten verdienen besser. Eure Julia Kistner Ich möchte Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
500 Milliarden Aktien-Rückkäufe in den USA im 1. Halbjahr!Ein Unternehmen, das nicht besser weiß wohin mit seinem erwirtschafteten Geld oder dem im aktuellen Marktumfeld investieren in die eigene Produktion nicht gefällt, kann dieGewinne entweder als so bezeichnete Dividenden ausschütten oder seinen eigenen Kurs pushen in dem es eigene Aktien zurückkauft, sprich Aktien wieder von der Börse nimmt und damit jede am Handelsplatz noch verbleibende Aktieautomatisch mehr wert wird. Das wird derzeit massiv in den USA praktiziert, auch wegenneuer Abschreibungsmöglichkeiten und niedriger alternativer Verzinsung des verdienten Geldes. Laut Shareholder Value Management haben die Unternehmen im US-Leitindex S&P 500 im erste Halbjahr 2025 Aktien um 500 Milliarden US-Dollar zurückgekauft und weitere 950 Milliarden Dollar Investitionen sind angekündigt. In den letzten drei Jahren haben sie im Schnitt 70 des Gewinnes für Rückkäufe bzw. zu einem Drittel für Dividenden verwendet. Also: Nicht nur die Kursentwicklung zählt!Liebe Finanz-Frauen aufgepasst: Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten Live-Investment-Abend für Frauen der Börsen-Minute am 18 Uhr in 1010 Wien, Goldschmiedgasse 3-5. Anmeldungerforderlich unter event@geldmeisterin.atoder office@dad.atIch freue mich auf Euch. Eure Julia KistnerWir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Dass US-Präsident Donald Trump mit seiner radikalen Klimapolitik den Windkraft- und Solarspezialisten das Geschäft verhagelt, das spüren die Besitzer vieler entsprechender Aktien, Themenfonds- und Spezial-ETFs schmerzlich. EinParade-Beispiel ist der dänische Offshore-Windpark-Errichter Orsted, dessen Aktien seit Jahresbeginn bis zu 40 Prozent an Wert verloren, weil die Trump-Administration einen Baustopp für ihrem Mega-Windkraftpark vor derUS-Ostküste verhängte. Diese Woche konnte die Orsted-Aktie aber wieder über 11 Prozent zulegen, nachdem ein US-Bundesrichter den verhängten Baustopp des Projekts aufhob, in den die Investoren bereits fünf Milliarden US-Dollar hineingebuttert hatten. Berg und Talfahrt – das erlebt man oftmals bei Aktien von Unternehmen, die stark der Politik ausgesetzt sind. Da hilft es dann auch nicht in einen nachhaltigen Themenfonds oder ETF zu investieren, da kauft man sich nur ein Klumpenrisiko, weil man in Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsmodellen investiert. Mein persönlicher Ansatz ist in einen über Branchen und Region breit gestreuten ETF zu investieren, bei dem dieUnternehmen noch zusätzlich nach Nachhaltigkeitskriterien gefiltert werden. Die erkennt man an Kürzeln wie „ESG“ odr „SRI“, die an den Indexnamen angehängt werden. Eines der prominentesten Beispiele ist der MSCI All Country World SRI-Index, der in den letzten zehn Jahren mit über zwölfProzent Anstieg pro Jahr sogar leicht besser abschnitt wie der MSCI World ACWI ohne Nachhaltigkeitsfilter. Mehr über nachhaltige Geldanlage erfahrt ihr übrigens auch in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN in meinem Interview mit Nachhaltigkeitsexpertin Alexandra Bolena Viel Hörvergnügen auch bei der GELDMEISTERN wünscht Julia KistnerFür alle Anlegerinnen hätte ich noch einen Spezialtipp: Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am 9. Oktober ab 18 Uhr in einer sehr netten Location: Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien.Für die Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung unter event@geldmeisterin.at oder office@dat.at erforderlich. Ich freue mich auf Euch! Eure Julia KistnerWir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Goldman Sachs rechnet mit Rally bis zu 5000 $ je FeinunzeSoll man zu einem Preis von 3600 US-Dollar oder 3.100 Euro je Feinunze Gold überhaupt noch kaufen? Nach einem Anstieg seit Jahresbeginn um 36 Prozent? Das ist das Dreifache des Anstiegs des US-Aktienindex S&P 500! Wo ich doch für meine erste Feinunze Gold, alsofür 31,1 Gramm 2007 noch knapp 680 Dollar oder umgerechnet rund 500 Euro bezahlte? Eben deshalb, weil Gold seit Jahrhunderten wertbeständig istund damit gegen die Inflation und in Krisen schützt und das wohl auch weiterhin tut.Das Investmenthaus Goldman Sachs geht sogar noch von einerGoldrally auf 5000 US-Dollar je Feinunze Gold aus, also nochmals 40 Prozent über dem aktuellen Niveau.Deshalb sollte man jetzt trotzdem nicht alles in Gold anlegen. Nicht nur, weil der Preis gerade sehr gestiegen ist, sondern weil der Goldpreis sehr volatil ist und man keine laufenden Erträge wie bei Dividendenaktien oder Anleihen erzielt. Bei physischen Gold sind obendrein die Händlermargen gerade bei kleinen Summen hoch und die Ertragschancen sind bei soliden Aktien langfristig höher – vorausgesetzt es herrscht Frieden.Ich persönlich - dies ist keine Anlageempfehlung - halte je nach Sicherheitsbedürfnis fünf bis zehn Prozent des Wertpapiervermögens für einen guten Edelmetallanteil im Portfolio, der auch ein wenig aus Silber bestehen kann . Für alle Anlegerinnen hätte ich noch einen Spezialtipp: Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am 9. Oktober ab 18 Uhr in einer sehr netten Location: Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien.Für die Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung unterevent@geldmeisterin.at oder office@dat.at erforderlich. Ich freue mich auf Euch! Eure Julia KistnerWir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen, auch Gold, bergen ein Verlustrisiko.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Macht es Sinn jetzt noch in langlaufende Anleihen zuinvestieren, wenn doch die ach so wichtige US-Notenbank Federal Reserve mit ziemlicher Sicherheit die Zinsen nächste Woche Mittwoch, 17. September um 25 Basispunkte senkt? Ob Du jetzt noch Anleihen kaufen solltest hängt grundsätzlichweniger von der US-Notenbank FED als vielmehr von Deinem Sicherheitsbedürfnis ab und inwieweit Du Anleihen schon im Depot hast und überhaupt Anleihen in Fremdwährung im Depot haben möchtest.Bedenken solltest Du auch, dass Notenbanken die kurzfristigen Zinsen bzw. Anleihen, nicht aber Bonds mit zehnjähriger Laufzeit und länger so sehr beeinflussen können. Da spielen mehr die Bonität und die Verschuldung eines Landes eine Rolle. Ich persönlich, und das ist keine Anlage-Empfehlung, binangesichts der weltweit steigenden Staatsverschuldungen keine Freundin langlaufender Staatsanleihen, schon gar nicht in US-Dollar denominiert. Davon abgesehen besitzen viele von Euch lang laufende Staatsanleihen bester Bonität mit schlechter Verzinsung bereits indirekt über ihre betriebliche Vorsorge, Abfertigung oder Lebensversicherung, mit denen man die Inflationlangfristig nicht schlagen kann. Wenn ihr mehr Sicherheit in eurem Portfolio haben wollt,dann finde ich persönlich die Idee von Börsenexperte Frank Fischer, Shareholder Value Management besser. Zu Gast bei meinem zweiten Finanzpodcasts, der GELDMEISTERIN schlägt er vor, sein Portfolio mit soliden Aktien, die ihre Gewinne an ihre Aktionäre regelmäßig ausschütten zu stabilisieren, in Rückversicherungen mit einem langweiligen, aber stabilen Geschäftsmodell zu veranlagen oder auch mit mehr Cash in Form von sehr kurzfristigen Anleihen an der Seitenlinie zu stehen und auf den nächstengrößeren Rückschlag zu warten. Für alle Anlegerinnen hätte ich noch einen Spezialtipp; Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am 9. Oktober ab 18 Uhr in einer sehr netten Location: Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien begleitet wird.Für die Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung unterevent@geldmeisterin.at oder office@dat.at erforderlich. Herzlichen Dank an den Broker DADAT, die den Event erst möglich macht. Wir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagenbergen selbstverständlich Risiko.Ich freue mich auf Euch! Eure Julia KistnerMusik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Erster Live-Event der GELDMEISTERIN am 9. Oktober in WienDie alte Weltordnung – erst die USA, dann kommt lange nichts- bröckelt . Weltweit ist überhaupt so vieles im Umbruch. Ausgerechnet jetzt willst Du in den Aktienmarkt einsteigen? Gute Idee! Denn es kriselt immer irgendwo. Und der Zeitfaktor – je früher anlegen, umso besser spielt beim Vermögensaufbau eine entscheidende Rolle. Wer mit 30 Jahren beginnt Monat für Monat 150 Euro in einen Aktien-ETF oder -Fonds, also in einen Korb von Aktien anzulegen, dies bei realistischen fünf Prozent Ertrag pro Jahr. Der hat dann zu Pensionsantritt mit 65 Jahren rund 167.000 Euro angespart. Dein Geld vermehrt sich nicht zuletzt durchden Zinseszins also der Verzinsung der widerveranlagten Zinsen. Um auf dieselbe Summe mit 65 Jahren zu kommen muss ich, wenn ich erst mit 40 statt 30 Jahren beginne anzusparen 284 Euro (!) statt 150 Euro Monat für Monat zurücklegen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es sofort, nicht übermorgen! Damit Dir der Einstieg in die Börsenwelt leichter fällt,startet die neue, dritte Staffel des Börsenminute, eine Produktion der Podcastplattform GELDMEISTERIN, gleich mit einem Gratis-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ in der Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5 im ersten Wiener Gemeindebezirk. Anmeldung unter event@geldmeisterin.at oder office@dat.at Ich freu mich auf Euch! Hier auf dem Podcastkanal folgen Samstag für Samstag ab sofort wieder Börsenminuten mit Finanztipps in einer Minute. Happy Investing wünscht Julia Kistner, die sich freut, Euch beim ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps für Frauen von Frauen" am 9. Oktober in der Goldschmiedgasse 3-5 in 1010 Wien begrüßen zu dürfenEure Julia KistnerMusik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/Risikohinweis: Dies sind weder Anlage- noch Rechts- empfehlungen. Finanzanlagen bergen RisikoMarketingmitteilung
FINANZTIPPS VON FRAUEN FÜR FRAUEN - Der Eintritt ist frei!Ich lege jedes Monat 150 Euro in Aktien an und verfüge nach zehn Jahren über 31.200 Euro. Wie das geht? Das und vieles mehr zu Geld, Krediten und Vermögensaufbau erfahrenSie beim Investment-Abend speziell für Anlegerinneneine gemeinsame Initiative von Onlinebroker DADAT undFinanzpodcast GELDEMEISTERIN Wann: 9. Oktober 2025 - 18:00 – 21:00 Uhr Wo: In exklusivem Rahmen in der Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien Was Sie erwartet: Die wichtigsten Zutaten fürIhre persönliche Vorsorge-Strategie Kapitalmarktlage und realistische Anlage-Erfolge Persönlicher Kassa-SturzIhre persönliche „Drei-Topf-Investmentstrategie“ (alltägliche Ausgaben, Vorsorge- und Spekulationstopf)Anlage-Ideen für das Kerninvestment, die wichtigsten Investment-Instrumente Vorsicht Anlegerinnen-Fallen!Mein erstes Portfolio – wie genau funktioniert ansparen, wie traden?Get-together: Zeit für Ihre persönliche Fragen und AntwortenDurch den Abend führt Volkswirtin, Finanzjournalistin und Podcasterin Julia KistnerAnmeldung: unter event@geldmeisterin.at oder office@dadat.atBegrenzte Teilnehmerzahl! Freier Eintritt NUR für registrierte Gäste.





















