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Carl-Auer Sounds of Science
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Author: Carl-Auer Sounds of Science
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Die Gespräche und Beiträge bei Sounds of Science stellen aktuelle Ansätze, deren Vertreterinnen und Vertreter und ihre Entwicklungen in Beratung, Psychotherapie, Organisationsentwicklung und allen anderen Bereichen zur Verfügung, für die der Carl-Auer Verlag steht und in denen er sich selbst entwickelt. Come into the rhythm with Sounds of Science.
339 Episodes
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In der zweiten Podcast-Folge interviewt Fabian Schneider die tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Desirée Beumers, tätig in eigener Praxis in Bergisch Gladbach. Desirée Beumers ist Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für Gruppenpsychotherapie an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie und an der Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie. Was sie aber besonders interessant für den Podcast macht, ist, dass sie – sage und schreibe – sechs Gruppenpsychotherapien mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gleichzeitig macht. Bei ihr ist Gruppenpsychotherapie die Regel und Einzelpsychotherapie die Ausnahme.In diesem Interview berichtet sie von ...
• ihrer Haltung als Gruppentherapeutin,
• wie sie das Kunststück bewerkstelligt, genug Patient:innen für ihre sechs Gruppen zu finden,
• wie sie die Patient:innen für ihre Gruppen auswählt,
• warum sie überwiegend Gruppenpsychotherapie anbietet
• und wie sie mit herausfordernden Situationen in der Gruppentherapie umgeht.
Schon aus den ersten Worten wird deutlich, mit wieviel Motivation und Spaß Beumers ihre Gruppentherapien praktiziert.Ein weiteres spannendes Thema sind Elterngruppen, die sie mit den Eltern ihrer Patient:innen im Rahmen der Gruppentherapie macht und welche Haltung sie hier vertritt. Außerdem berichtet Beumers, wie sie konkret die Gruppenpsychotherapie gestaltet und gibt inspirierende Tipps, wie beispielsweise die Moderation der Gruppe an die Teilnehmer:innen abzugeben. Sie erzählt, welche Erfahrungen sie in der Supervision von Gruppenpsychotherapeutinnen macht und was sie sich für die Zukunft der Gruppenpsychotherapie wünscht.Zusammenfassend ein hoch interessanter Einblick in den Praxisalltag einer auf Gruppenpsychotherapie spezialisierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Desirée Beumers hält – zusammen mit ihrer Kollegin Mona Lang – am 4.7.2026 einen Workshop zum Thema Elterngruppen auf der Kölner Tagung Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen.Weiter Informationen zur Tagung finden Sie unter: https://www.kinderundfamilientherapie.de/anmeldung-tagung/.
Ihr habt Feedback, Fragen oder Ideen? Schreibt uns gerne unter diekraftdergruppe@gmail.com!
Unser Thema heute ist eine Apotheke – nicht irgendeine, sondern die Polyvagale Hausapotheke. So heißt das Fachbuch für jede:n von Larissa und Herbert Grassmann, das im Dezember 2025 als Soforthilfe für angespannte Nerven erschienen ist und schon einen Monat später in den Nachdruck ging.
Stephen W. Porges, Begründer der Polyvagaltheorie, beschreibt in seinem Vorwort zum Buch die Bedeutung der hier bereitgestellten Möglichkeiten zu täglicher Selbstwirksamkeit als Chance „die Fähigkeit zu Sicherheit, Präsenz und Verbundenheit zu vertiefen“ und daran „zu erinnern, dass Heilung nicht mit Kontrolle, sondern mit Neugierde beginnt – und mit dem mutigen Akt, auf unseren eignen Körper zu hören.“ Was bedeutet für uns der gute „Innere Bodyguard“? Und wie können wir ihn kennen und verstehen lernen?
Viel Spaß im Gespräch mit Larissa und Herbert Grassmann.
In der ersten Folge erzählt Fabian Schneider, wie es zu der Idee kam, einen Podcast über Gruppenpsychotherapie zu machen für Gruppentherapeut:innen und alle, die sich für das Thema Gruppentherapie interessieren. Es geht darum, verfahrens- und methodenübergreifend Informationen über Gruppenpsychotherapie in einem fortlaufenden Format zur Verfügung zu stellen, um Interesse zu wecken und praktizierende Gruppenpsychotherapeut:innen zu inspirieren. Denn: »Gruppenbehandlungen werden in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung selten angeboten, trotz hoher Wirksamkeit und Effizienz«.
Acht Themenkomplexe, die der Podcast beleuchten soll, werden kurz beschrieben:
• praktische Erfahrungsberichte von Gruppenpsychotherapeut:innen,
• der Themenkomplex Gruppendynamik,
• Gruppenkohäsion und Dialog,
• die therapeutische Haltung der Gruppenpsychotherapeutin und ihre Beziehungsgestaltung,
• therapeutische Methoden und Verfahren,
• die Bedeutung von Gruppen jenseits der Psychotherapie in der Gesellschaft,
• die Vernetzung von Gruppenpsychotherapeut:innen,
• die Rezension von Publikationen (Zeitschriftenartikel, Bücher),
• und neue Entwicklungen in der Gruppenpsychotherapie.
Dafür werden u. a. erfahrene und bekannte Fachleute, aber auch praktizierende Psychotherapeut:innen von nebenan interviewt werden.
Ihr habt Feedback, Fragen oder Ideen? Schreibt uns gerne unter diekraftdergruppe@gmail.com!
Warum ist Gruppentherapie so wirksam? Und warum nutzen sie so wenige Therapeut:innen aktiv?
Im neuen Sounds of Science Special „Die transformative Kraft der Gruppe“ sprechen Fabian Schneider, Viola Saur und Flipo Seilern über ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen mit Gruppentherapie.
Von Vorbehalten über Wirksamkeit bis zu echten Aha-Momenten aus der Praxis: Dieser Podcast öffnet den Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung unter Therapeut:innen, Gruppenleiter:innen und allen, die sich für moderne Psychotherapie interessieren.
👉 Start: Freitag, 16. Januar!
Welche Erfahrungen habt ihr mit Gruppentherapie gemacht – als Therapeutin oder Teilnehmerin?
#CarlAuer #SoundsOfScience #DieTransformativeKraftDerGruppe #Gruppentherapie #Psychotherapie #PodcastStart #MentalHealth #Psychologie #NeuePerspektiven #PodcastLaunch
Wird die Freiheit der Wissenschaft in Frage gestellt, oder gar bedroht? Die aktuellen Konflikte in den USA geben ein Beispiel dafür, dass Befürchtungen in dieser Hinsicht durchaus ihre Berechtigung haben. Wissenschaftlicher Fortschritt hat über Jahrhunderte Öffentlichkeit und gesellschaftliche Strukturen beeinflusst, auch in Bezug darauf, wie Diskurse geführt und Entscheidungen prozessiert werden. Wissenschaftskommunikation hat Demokratie allererst ermöglicht und trägt sie mit.
Was ist das „Prinzip Universität“? Und inwiefern gerät es unter Druck? Etwa durch den Impact populistischer Kommunikationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs hinein.
Die Idee der Universität, die Georg Mein Autor des Essays Das Prinzip Universität in der Carl-Auer Reihe update gesellschaft favorisiert, ruht auf drei Prinzipien: Reflexion, Rationalität und Selbstkorrektur. Dies ist für eine demokratische Organisation von Gesellschaft entscheidend. Und es ist etwas komplett anderes, als wenn marktwirtschafte Prinzipien die Forschung selbst dominieren. Die Universität der Zukunft ist – als Verbindung von Wissenschaft und Erziehung/Bildung/Lehre – als eine der unverzichtbaren Institutionen für ein funktionierendes Gemeinwesen zu verstehen; ein „Transmissionsriemen von Öffentlichkeit“.
Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digtalen und Kulturanthropologie.
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Blackout, Bauchweh und kein` Bock
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Cybernetics of Cybernetics
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Genau Geschaut:
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Frauen führen besser
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Formen (reloaded) Podcast
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Heidelberger Systemische Interviews
www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews
Zum Wachstum inspirieren
www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren
Zusammen entscheiden
www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Immer füreinander da sein? Ein schönes Versprechen. Es einzuhalten, kann Wege nötig machen, die schließlich überfordern. Das heutige Beispiel zeigt die Bedeutung professioneller und menschlich zugewandter Unterstützung dafür, wenn das eintritt. Und wie die Balance zwischen Autonomie und Hilfsbedarf enorme Herausforderungen mit sich bringen kann. Wie können gemeinsam Lösungen gefunden werden?
Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. So lautet der Titel des vielgelobten Buches von Ursula Pabsch zu Systemischer Sozialer Arbeit im Krankenhaus. Der mehrteilige Podcast bei Sounds of Science Specials mit Ursula Pabsch beleuchtet detailliert und auf dem Hintergrund der immensen praktischen Erfahrung der Gesprächspartnerin viele Kontexte und Anforderungen dieses wichtigen Arbeitsfeldes. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorzüge systemischen Denkens und Handelns direkt erfahrbar. Eine Auswahl von Reflexionsfragen (siehe Anhang) lädt die Hörer:innen in jedem Post ein, die Arbeit und sich selbst weiter zu beobachten und zu professionalisieren.
Ursula Pabsch, Dipl. Päd., ist Systemische Therapeutin, Beraterin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin; langjährige Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit; selbstständig in außerklinischem Case Management und Supervision.
Weitere Informationen unter www.ursula-pabsch.de. Bei Fragen können Sie sich gerne an Ursula Pabsch wenden.
Literatur:
Pabsch, Ursula H. (2024): Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Systemische Soziale Arbeit im Krankenhaus. Heidelberg (Carl-Auer).
Systemische Grundsätze/Haltung:
• Wertschätzung
• Würdigung seiner Betreuungsleistung
• Lösungsorientierte Unterstützung
• Kybernetik 2. Ordnung
Weitergehende mögliche systemische Fragen:
An den Ehemann:
• Angenommen, Ihre Frau könnte Ihnen was sagen, was glauben Sie, wäre das?
• Angenommen, Sie kämen an Ihre Belastungsgrenze, woran würden Sie es merken?
• Was würde Sie zusätzlich entlasten?
• Zu wem haben Sie Vertrauen?
• Angenommen, Sie würden Ihre Frau in ein Pflegeheim anmelden. Was würden Sie über sich denken? • Was glauben Sie, würde Ihre Frau zu Ihnen sagen?
Der Blick ins System:
• Wer ist hilfreich für den Klienten?
• Wer verwirrt?
• Wer produziert neue Sorgen?
• Woran erkenne ich geschlossene Systeme?
• Was verändert sich durch Beobachter/Helfer?
Der Blick zu mir:
• Woran merke ich, dass ein Klient mit meinen Informationen überfordert ist?
• Was tue ich, um Sicherheit und Verbindlichkeit zu signalisieren?
• Was wünsche ich mir im Fall der Fälle?
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Mit „Kontaktverbot“ ist unsere heutige Folge betitelt. – Was tun, wenn nicht geht, was vielleicht „normal“ wäre? Eine „Netzwerkkarte“ kann helfen, den Überblick zu behalten. Und ein aufmerksamer und couragierter Pflegedienst kann einen Hilfeprozess in Gang setzen, der dieses Netz zu guter Wirkung bringt.
Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. So lautet der Titel des vielgelobten Buches von Ursula Pabsch zu Systemischer Sozialer Arbeit im Krankenhaus. Der mehrteilige Podcast bei Sounds of Science Specials mit Ursula Pabsch beleuchtet detailliert und auf dem Hintergrund der immensen praktischen Erfahrung der Gesprächspartnerin viele Kontexte und Anforderungen dieses wichtigen Arbeitsfeldes. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorzüge systemischen Denkens und Handelns direkt erfahrbar. Eine Auswahl von Reflexionsfragen (siehe Anhang) lädt die Hörer:innen in jedem Post ein, die Arbeit und sich selbst weiter zu beobachten und zu professionalisieren.
Ursula Pabsch, Dipl. Päd., ist Systemische Therapeutin, Beraterin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin; langjährige Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit; selbstständig in außerklinischem Case Management und Supervision; Inhaberin des Intensivpflegeportals www.leben-mit-intensivpflege.de; Beraterin von Intensivpflegediensten.
Literatur:
Pabsch, Ursula H. (2024): Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Systemische Soziale Arbeit im Krankenhaus. Heidelberg (Carl-Auer).
Systemische Grundsätze/Haltung:
Lösungsorientiertes Denken und Handeln
Kybernetisches Verständnis von Systemen
Verantwortungsübernahme
Wertschätzung
Weitergehende mögliche systemische Fragen:
An den Pflegedienst:
Wer gab den Anstoß zur Einleitung des polizeilichen Verfahrens?
Wie haben Sie es geschafft, sich Hilfe zu holen?
Was musste passieren, dass Sie Polizei und Rettungsdienst verständigt haben?
Was glauben Sie, denkt jetzt der Hausarzt über Sie?
Was denkt der Sohn über Sie?
Welche Auswirkungen hat diese Aktion auf Ihr Team?
Wie denken Sie jetzt über sich?
Was lernen Sie für zukünftige Pflegekunden?
An den Sohn:
Wie geht es Ihnen?
Wie erklären Sie sich das Verhalten des Pflegedienstes?
Wie erklären Sie sich das Kontaktverbot?
Angenommen, Sie hätten Hilfe gebraucht, wer wäre Ihre Vertrauensperson?
Was wäre eine gute Unterstützung für Sie gewesen?
Der Blick zu mir:
Meine Tätigkeit war im Prinzip nur die Einleitung der Betreuung und die Fortsetzung der Vernetzung. War es genug?
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Wofür bin ich wirklich zuständig? – Eine immer wieder auftauchende Frage, nicht nur in Sozialer Arbeit. In der Fallgeschichte der heutigen Folge des Podcasts mit Ursula Pabsch erweist sich ein Informationsweg als entscheidend, den man als solchen nicht entscheiden kann – aber anstoßen ... Wenn man z. B. zwei systemische Grundsätze beherzigt: Neutralität und gelassene Prioritätsprüfung bei Auftragsverwirrung sowie Neugierde statt Wirklichkeitsfantasien.
Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. So lautet der Titel des vielgelobten Buches von Ursula Pabsch zu Systemischer Sozialer Arbeit im Krankenhaus. Der mehrteilige Podcast bei Sounds of Science Specials mit Ursula Pabsch beleuchtet detailliert und auf dem Hintergrund der immensen praktischen Erfahrung der Gesprächspartnerin viele Kontexte und Anforderungen dieses wichtigen Arbeitsfeldes. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorzüge systemischen Denkens und Handelns direkt erfahrbar. Eine Auswahl von Reflexionsfragen (siehe Anhang) lädt die Hörer:innen in jedem Post ein, die Arbeit und sich selbst weiter zu beobachten und zu professionalisieren.
Ursula Pabsch, Dipl. Päd., ist Systemische Therapeutin, Beraterin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin; langjährige Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit; selbstständig in außerklinischem Case Management und Supervision; Inhaberin des Intensivpflegeportals www.leben-mit-intensivpflege.de; Beraterin von Intensivpflegediensten.
Literatur:
Pabsch, Ursula H. (2024): Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Systemische Soziale Arbeit im Krankenhaus. Heidelberg (Carl-Auer).
Systemische Grundsätze/Haltung:
Neutralität und gelassene Prioritätsprüfung bei Auftragsverwirrung
Neugierde statt Wirklichkeitsfantasien
Anerkennung und Wertschätzung für den Sohn
Weitergehende mögliche systemische Fragen/Dialog:
An den Sohn:
Wow, das ist eine beeindruckende Rettungskette. Sie sind sicherlich sehr dankbar für die nahtlose Information.
Wie erklären Sie sich den Zusammenhalt und die Anteilnahme im Rettungsteam?
Angenommen, Ihr Vater könnte sprechen, was würde er über Sie sagen?
Was würden Sie ihm gerne sagen?
An den Patienten (imaginär, da komatös):
Was glauben Sie, ist Ihnen gut gelungen bei der Erziehung Ihres Sohnes?
Wie könnten Sie weitere Vorsorge treffen, damit Ihre Angehörigen schneller identifiziert werden können?
Der Blick zu mir:
Was hat die Bemerkung der Ärztin zu Hund und Katz bei mir ausgelöst?
Was hat es für Auswirkungen für die Zusammenarbeit mit ihr?
Wie erkläre ich mir ihren Einsatz für Hund und Katz?
Wie gelingt es mir, bei stressigen Auftragszurufen gelassen zu bleiben?
Wie priorisiere ich?
Der Blick zur Ärztin:
Angenommen, er hätte Hund und Katz bei der Aufnahme nicht erwähnt, was hätten Sie dann anders gemacht?
Was muss passiert sein, damit Sie sich über das
medizinische hinaus für den Patienten interessieren?
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Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science hatte in der vierten Staffel den Schwerpunkt Leadership respektive Führung in Organisationen. Die vierte Staffel bietet vier Gespräche, die Mag.a Dr.in Maria Spindler zu diesem Themenfeld mit Beitragenden des Buches Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert, das sie gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster herausgegeben hat, und mit dem Herausgeber der Buchreihe Management und Organisationsberatung geführt hat.
Was war überraschend? Was verwebt sich von den Einzelbeiträgen und -gesprächen her ineinander? Und wird es weitergehen? – Antwort auf die dritte Frage: Ja, natürlich.
Maria Spindler ist internationale Organisationsberaterin, Leadership Developer, ÖGGO-Lehrtrainerin und Hernstein-Gruppendynamiktrainerin, Buchautorin, Universitätslehrende, Vortragende.
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Wie kann der immense Raum der zukünftigen Möglichkeiten, der sich abzeichnet, mit Vokabularen beschrieben und ausgestaltet werden, die eigentlich nicht so recht zu ihm passen? Haben begriffliche Instrumente wie etwa Subjekt, Objekt – um nur zwei der hartnäckigsten zu nennen – und damit verknüpfte Orientierungen nicht längst ausgedient? Und wie erfinden wir neue? Auch mit und in dem systemtheoretischen Repertoire, etwa Autopoiesis? Wie erfahren wir zum Beispiel die unvermeidliche Begegnung Mensch-KI angemessener, förderlicher, kooperativer?
Der Philosoph Stefan Braun, Autor des update gesellschaft-Essays Wo die Zukunft sitzt – Plädoyer für eine Schule der Möglichkeiten, stellt die Fragen nach der Art und Weise, wie Welt erfahren und Gesellschaft entwickelt werden kann, noch einmal grundsätzlich neu. Nicht nur für die Aufgabe von Bildung ergeben sich daraus radikale Neuerungen, wenn wir lernen und lehren wollen – was wir auch müssen –mit disruptiven Veränderungen umzugehen.
Stefan Braun, Dr. phil.; Studium Lehramt der Sekundarstufen I und II in den Fächern Deutsch, ev. Theologie und Philosophie; Promotion in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft; ausgebildeter Schulentwicklungsbegleiter; Lehrer; Autor im Themenfeld Bildung und Systemtheorie.
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Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science fokussiert in der vierten Staffel auf Organisation und Leadership respektive Führung. Mag.a Dr.in Maria Spindler, Gastgeberin dieses Podcasts, hat gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster ein Buch herausgegeben, das dieser Special-Serie ihren Namen gibt: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert.
Im ersten Gespräch der vierten Staffel sprachen wir mit Torsten Groth, Herausgeber der Carl-Auer Reihe Management / Organisationsberatung.
Heute, im vierten und abschließenden Teil dieser Staffel, sind Roswitha Königswieser und Ulrich Königswieser die Gäste. Ihr Beitrag im Buch trägt den Titel: Multidimensionale, prozessorientierte Zugänge in Führungs-, Organisations- und gruppendynamischen Prozessen. Oder: Change ohne Gruppendynamik? Gibt´s nicht! – Wie so gibt es das nicht? Was bedeutet das für die Beratung von Changeprozessen in Unternehmen? Welche sind die Kernbotschaften dazu, was gruppendynamische Erfahrung für anspruchsvolle Organisationsentwicklung leisten kann?
Diese und andere Fragen im Gespräch von Maria Spindler mit Roswitha Königswieser und Ulrich Königswieser. Viel Spaß!
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Zu Gast ist heute Marta Nowak-Kulpa, Diplom-Psychologin, und Psychotherapeutin. Sie arbeitet seit 2007 in eigener Praxis unterstützt seit 2012 psychotherapeutisch Patient:innen der Klinik für onkologische Chirurgie und Rekonstruktion in Gliwice/Polen. Sie gibt Workshops zur Psychotherpaie nach Milton H. Erickson in Polen und international.
In ihrem Buch Geschichten aus einem anderen Märchen – Nichtalltägliche Psychotherapie, das nach der polnisch- und englischsprachigen Ausgabe nun auch auf deutsch vorliegt, gibt Marta Nowak-Kulpa praktische Einblicke in ihre spezifische Art, Erickson´sche Hypnose und Trancearbeit wirkungsvoll und in höchstindividueller Kooperation mit Patient:innen zu gestalten.
Wir sprechen mit Marta Nowak-Kulpa unter anderem darüber, warum es so wichtig ist „never to explain metaphors “, wie wichtig gute Gründe sind für Patient:innen, um mit ihren Ressourcen und unbewussten Fähigkeiten in Kontakt kommen zu können, und wie Chancen zum Wachsen gebracht werden können, neue Worte und Geschichten zu finden und erfinden „for a better life“.
Boguslaw Maciejewski vom Nationalen Institut für Onkologie in Gliwice befindet: „Lesen Sie dieses Buch, um sich selbst zu überzeugen, dass die Psychotherapie untrennbar mit der Organmedizin verflochten ist. Vor allem in Fällen, in denen uns andere Behandlungsmethoden im Stich lassen und es scheint, als gebe es keine Rettung. Marta zeigt uns, dass es sie gibt.“
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Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science fokussiert in der vierten Staffel auf Organisation und Leadership respektive Führung. Mag.a Dr.in Maria Spindler, Gastgeberin dieses Podcasts, hat gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster ein Buch herausgegeben, das dieser Special-Serie ihren Namen gibt: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert.
Im ersten Gespräch der vierten Staffel sprachen wir mit Torsten Groth, Herausgeber der Carl-Auer Reihe Management / Organisationsberatung.
Heute, im dritten Teil, zu Gast ist Gundi Vater. Sie hat gemeinsam mit Matthias Csar, der im zweiten Teil dieser vierten Staffel unser Gast war, im Buch einen Beitrag zur Bedeutung psychologischer Sicherheit verfasst. Heute geht es darum, was das für Führung bedeutet und wie das in Gruppendynamik erfahren und gelernt werden kann. Wie verhalten sich Selbstwahrnehmung und die Bedingungen für Führungssysteme in Unternehmen und Organisationen? Wie gelingt die Umsetzung aus der Trainingsgruppe in den Führungsalltag?
Diese und andere Fragen im Gespräch von Maria Spindler und Gundi Vater. Viel Spaß!
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Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science fokussiert in der vierten Staffel auf Organisation und Leadership respektive Führung. Mag.a Dr.in Maria Spindler, Gastgeberin dieses Podcasts, hat gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster ein Buch herausgegeben, das dieser Special-Serie ihren Namen gibt: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert.
Im ersten Gespräch der vierten Staffel sprachen wir mit Torsten Groth, Herausgeber der Carl-Auer Reihe Management / Organisationsberatung.
Heute, im zweiten Teil, zu Gast ist Matthias Csar, zu dessen Spezialgebieten als Gruppendynamiker Psychologische Sicherheit gehört. Wie kann in Trainingsgruppen, aber besonders im Kontext von Organisationen das gruppendynamische Prinzip Psychologische Sicherheit etabliert werden? Was bedeutet das für größere Change-Prozesse? Wie können wir uns optimales Zusammenwirken von Teams und Organisation für gelingende psychologische Sicherheit vorstellen?
Diese und andere Fragen im Gespräch von Maria Spindler und Matthias Csar. Viel Spaß!
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Zu Gast ist heute Dr. Antonia Pfeiffer, Ärztin in eigener Praxis und Forscherin am Insula-Institut für integrative Therapieforschung mit dem Schwerpunkt bifokale Stimulationstechniken.
Ihr Buch Emotionale Erinnerung – Klopfen als Schlüssel für Lösungen ist dieses Jahr in der dritten, erweiterten und aktualisierten Auflage erschienen. Es gibt bedeutende Updates in vielen Kapiteln, über die wir heute sprechen.
Es geht im Buch um neurowissenschaftliche Wirkhypothesen zu Klopftechniken, worüber Antonia Pfeiffer intensiv geforscht hat. Die Updates betreffen unter anderem den Themenbereich Depression sowie neue umfangreiche Studien zu Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie nach Michael Bohne – kurz PEP. Und es geht um die vieldiskutierten Konzepte und praktischen Anwendungen aus der Polyvagaltheorie, die teils kritisch gesehen werden – allerdings nicht immer im Stil wertschätzender wissenschaftlicher Kommunikationspraxis. Auch dazu bezieht Antonia Pfeiffer dezidiert Stellung.
Viel Spaß im Gespräch mit Fritz B. Simon!
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Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science fokussiert in der heute beginnenden vierten Staffel auf Organisation und Leadership respektive Führung. Mag.a Dr.in Maria Spindler hat gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster ein Buch herausgegeben, das dieser Special-Serie ihren Namen gibt: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert.
Erschienen ist das Buch bei Carl-Auer in der Reihe Management / Organisationsberatung. Herausgegeben wird diese Reihe von Torsten Groth, der heute Maria Spindlers Gesprächs-Gast ist. Entstanden ist ein spannender und agiler Austausch – mit Bezügen zu Beiträgen von Erving Goffman, Niklas Luhmann, George Spencer-Brown, Fritz B. Simon und anderen – zu einem ganzen Bündel von interessanten Fragestellungen, insbesondere zu Bezügen und gegenseitigen Dienstleistungsmöglichkeiten von Systemtheorie und Gruppendynamik:
• Warum erschien das Buch in dieser Reihe?
• Wie ist es in Systemtheorie und verwandten Richtungen zu verorten?
• Was leistet Gruppendynamik für Konzepte zu und Praxis in systemischer Organisations-, Führungs- und Beratungsarbeit?
• Was leistet Systemtheorie, um besser zu verstehen, was in Gruppendynamik möglich ist und „sich zeigt“?
• Wie verstehen wir das Verhältnis Innendynamik / Außendynamik, Organisations- und Team- bzw. Gruppendynamiken, von Situation und Interaktion?
• Wie organisiert sich Beobachtung auf mehreren Ebenen von sich selbst, von Situationen, Organisationskultur und gesellschaftlicher Kontexte?
• Was passiert gleichzeitig und wirkt gleichzeitig auf uns ein?
• Was ist die Kompetenz „basissoziologischer Beobachtungsfähigkeit“ (Groth)? Wie kann diese in Gruppendynamischen Trainingsgruppen geschärft werden?
• Und wie bedeutsam ist die Leitunterscheidung System/Umwelt mit Fokus auf Relevanz von Umwelt(en)?
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Wie Diktaturen funktionieren, das ist Thema und Titel des jüngsten Werkes von Fritz B. Simon, Autor grundlegender Schlüsselwerke zu Systemtheorie und systemischer Praxis – in Therapie, Organisationsberatung, Wirtschaft und Politik – wie etwa Formen und Formen (reloaded), Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten, Stalin und der Apparat – Die Organisation der Diktatur und die Psyche des Diktators, Tödliche Konflikte, Die Kunst, nicht zu lernen oder Die kommenden Diktaturen.
Wie gelingt es mit einer systemischen Perspektive besser, die idealtypischen Muster der Entstehung, Erhaltung und auch des Endes von Diktaturen zu beschreiben, zu erklären und zu bewerten? Und welche Zukunftsaussichten ergeben sich daraus?
Im Gespräch bei Carl-Auer Sounds of Science schauen wir genauer auf die Vorteile der systemtheoretischen Beobachtungsinstrumente und auf die Geschichte, besonders aber die Aktualität diktatorischer Regierungsformen und ihrer Muster. Versteht man Soziale Systeme als Kommunikationssysteme, dann kann, wer die Medien der Kommunikation besitzt oder beherrscht, bestimmen und dominieren, was es gibt und was nicht. Angesichts des atemberaubenden Ausgriffs digitaler Medien verändern und erweitern sich die Möglichkeiten dafür global.
Fritz B. Simons Buch Wie Diktaturen funktionieren – auch eine mögliche Grundlage für einen anderen Geschichtsunterricht, der auf das Heute blickt und erst von dort darauf, wie es dazu kommen konnte?
Viel Spaß im Gespräch mit Fritz B. Simon!
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Die vierte Staffel des Sounds of Science Specials „Gruppen:Dynamik“ startet am 23.10.2025! Maria Spindler und Matthias Ohler sprechen mit spannenden Gästen und tauchen in die Welt der Gruppendynamik und Systemtheorie ein.
Wie bringen wir Dynamik und Prinzipien aus Trainingsgruppen in die freie Wildbahn von Organisationen und Führung? Was passiert, wenn Herz, Erfahrung und Theorie aufeinandertreffen?
Freut euch auf inspirierende Gespräche und echtes Feuer für das Thema – mit einer Bandbreite an Perspektiven, die Teams und Organisationen wirklich weiterbringen.
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In der Abschlussfolge des „Erkenntnistheoretischen Führerscheins“ sprechen Fritz Simon und Andreas Kollar über Selbstorganisation, Macht und die Dynamik von Veränderung. Was heißt es, Systeme zu beeinflussen, ohne sie zu zerstören? Wann wird Beratung paradox? Und warum ist Ambivalenz vielleicht die wichtigste Haltung überhaupt? Zwischen Eiffelturm-Experiment, Ampelmetapher und Führerscheinfazit wird klar: Zieldienlich und nachhaltig beeinflussen kann man Systeme nur, wenn man sie versteht: als selbstorganisierte, lernende Gebilde.
Inhalte der Episode
• Selbstorganisation verstehen
Warum Selbstorganisation der Normalfall ist und Organisation der Versuch, sie zu begrenzen.
• Von Fremd- zu Selbststeuerung
Kindergärtnerin, Ampel & Wolke: Beispiele für Systeme, die sich selbst ordnen (oder ordnen lassen).
• Gleichgewicht & Intervention
Fritz’ Betonplatten-Experiment auf dem Eiffelturm: Wie jede Intervention Gegenbewegungen auslöst
• Ambivalenz als Profession
Der Berater als Anwalt der Ambivalenz: Veränderungen begleiten, ohne den Erhalt zu gefährden.
• Nicht-normativ beraten
Systemisches Denken bedeutet: neugierig bleiben, Sinn annehmen, statt Pathologie zu unterstellen.
• Macht & Einfluss
Warum Macht kein Makel ist, sondern ein unvermeidliches Strukturmerkmal sozialer Systeme. An Schulhöfen ebenso wie in Vorstandsetagen.
• Machtbeziehungen erkennen
„Wer braucht wen mehr?“ – eine einfache Formel zur Beobachtung subtiler Abhängigkeiten.
• Organisation & Lernen
Warum Trainings wenig verändern, solange die Organisation gleich kommuniziert
• Kerngruppen & systemischer Wandel
Warum man Systeme nicht allein verändern kann, sondern Mitspieler mit derselben inneren Landkarte braucht.
• Der Führerschein-Fazit
Theorie ist nur nützlich, wenn sie praktisch wird: Plausibilität, Kontext und Handlungsanleitung schlagen Tiefenbohrung.
Takeaways
• Selbstorganisation ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.
• Jede Intervention erzeugt Gegenkräfte und damit neue Dynamik.
• Ambivalenz ist kein Fehler, sondern das Herz jeder Veränderung.
• Macht ist unvermeidlich! Entscheidend ist, wie sensibel man damit umgeht.
• Theorie braucht Praxisübersetzung, nicht Tiefenbohrung.
• Kommunikation verändert Systeme, nicht Einzelne.
Markante Zitate
• „Selbstorganisation ist die Ausgangslage. Organisation ist der Versuch, dagegen zu arbeiten.“
• „Ich bin Anwalt der Ambivalenz.“
• „Wer normativ unterwegs ist, sollte in einer Missionsstation arbeiten.“
• „Macht ist kein Schimpfwort, sie strukturiert Beziehungen.“
• „Wer braucht wen mehr? Das ist die Formel für Machtbeziehungen.“
• „Man sollte nie allein versuchen, ein System zu verändern.“
• „Organisation ist der Versuch, Ordnung hineinzubringen. Selbstorganisation ist der Normalfall.“
• „Ich habe mich immer als Anwalt der Ambivalenz verstanden.“
• „Wer keine Sensibilität für Macht hat, sollte im Garten arbeiten, aber nicht als Berater.“
Literatur / Erwähnte Bezugspunkte
Simon, Fritz B. (2006): Gemeinsam sind wir blöd!? Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Simon, Fritz B. (2025): Formen. Zur Kopplung von Psyche, Organismus und sozialen Systemen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Watzlawick, Paul (1974): Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels. Bern: Huber.
Maturana, Humberto & Varela, Francisco (1987): Der Baum der Erkenntnis. Bern: Scherz Verlag.
Luhmann, Niklas (1984): Soziale Systeme. Grundriss einer allgemeinen Theorie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Systemische Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen – kein ferner Traum, sondern gelebte Realität. Unser heutiger Gast Dr. Fabian Schneider ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Ausbildungen unter anderem in Systemischer Therapie, Verhaltenstherapie, EMDR, traumatherapeutischem Yoga und Ego-State-Therapie. Seine langjährigen und vielen positiven Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit Jugendlichen in einer Kombination aus Systemischer Gruppenpsychotherapie mit Ego-State- und Körperpsychotherapie hat Fabian Schneider in einem echten Praxis-Buch zusammengefasst. Kein geringerer als Wilhelm Rotthaus, unter anderem Autor des von Fabian Schneider hoch geschätzten Buches Beziehungsgeschöpf Mensch, bezeichnet Fabian Schneiders Buch Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen als Mutmachbuch.
Wir sprechen mit Fabian Schneider über sein Buch, dabei unter anderem über die großen, entgegen häufig zu hörender Einschätzungen auch wirtschaftlichen Vorteile des Gruppensettings, den systemischen Rahmen, viele praktische Details, den Nutzen methodischer Vielfalt und blicken auf Aus- und Weiterbildung.
Ein Terminhinweis: Am 4. Juli 2026 findet die Kölner Tagung Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen statt.
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