Discoverbetroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer
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betroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer

Author: Roy Lippoth

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Description

Wenn Personen nicht mehr in der Lage sind ihr rechtlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, dann helfen rechtliche Betreuer in den verschiedenen Lebensbereichen zur Bewältigung der Anforderungen im Leben. Im Ehrenamt sowie in der Berufsbetreuung werden in Deutschland Stand 2015 mehr als 1,25 Mio. Betreuungen geführt. Hierbei stehen etwa 16.000 Berufsbetreuern mehr als 550.000 ehrenamtlichen Betreuern gegenüber. Dieser Podcast soll eine Unterstützung der täglichen Arbeit sein.
264 Episodes
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Der Arzt ruft an und verlangt, dass Du morgen um 9 Uhr zur Unterschrift kommst, weil Du ja der Betreuer bist. Roy Lippoth und Jochen Winter klären in dieser Lippoth gegen Winter Folge, wer über Impfungen tatsächlich entscheidet, welche Rolle die Einwilligungsfähigkeit, die Aufklärung und der mutmaßliche Wille des Betreuten spielen und wann die STIKO zum Maßstab wird. Außerdem geht es um die Frage, was passiert, wenn ein Betreuer seine eigene Haltung zu Impfungen über die Wünsche des Betreuten stellt. Am Beispiel der Patientenverfügung wird deutlich, warum persönliche Überzeugungen in der Betreuungsführung keinen Platz haben.
Wenn der Pflegedienst bei einem Einsatz Leistungen aus der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung erbringt, darf die Wegepauschale nur einmal und nur zur Hälfte angesetzt werden. In der Praxis stehen aber häufig zwei volle Pauschalen auf den Abrechnungen, und das Sachleistungsbudget schrumpft unbemerkt. In dieser Folge erfährst du anhand eines Praxisfalls, wie du Abrechnungen und Leistungsnachweise prüfst, welche Konstellationen typisch sind und wie du Abweichungen schriftlich klärst.
In dieser vierten Battle Runde von Lippoth vs. Winter geht es um die zweite Komponente des Falls aus Folge 261: Ein Sohn, der noch die Vorsorgevollmacht für die Vermögenssorge hat, hebt regelmäßig Geld vom Konto seiner Mutter ab und lebt selbst davon. Roy Lippoth und Jochen Winter spielen durch, was ein Betreuer tun muss, wenn er davon Kenntnis erhält, obwohl ihm die Vermögenssorge fehlt. Sie erklären, warum Wegsehen haftungs- und strafrechtlich der gefährlichste Weg ist und warum auch die Strafanzeige aus dem Bauch heraus ein Holzweg sein kann. Dazu gibt es Praxistipps zu Kommunikation, Kontrollbetreuung, Vermögenstrennung und den Grenzen der Wunschbefolgungspflicht.
In dieser Folge holt sich Roy Lippoth Rechtspfleger Jörg Felix ins Gespräch: Autor des Vergütungskompass und seit vielen Jahren im Betreuungsrecht zuhause. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie ein Rechtspfleger den Alltag mit rund 1.200 Betreuungsverfahren bewältigt, warum viele gerichtliche Schreiben so unpersönlich wirken und weshalb ein Anruf oft schneller zum Ziel führt als jede schriftliche Erinnerung. Es geht um die häufig übersehene Genehmigungspflicht nach § 1849 BGB, um Sinn und Unsinn strenger Rechnungslegung sowie um die Frage, wann aus berechtigter Kontrolle unangebrachtes Misstrauen wird. Zum Schluss erklärt Jörg Felix, welche Wege Betreuern offenstehen, wenn sie mit ihrem Rechtspfleger wirklich nicht weiterkommen.
In der dritten Folge von Lippoth vs. Winter, dem alle vierzehn Tage erscheinenden Streitformat im betroyt Podcast, geraten Rechtsanwalt Roy Lippoth und Rechtsanwalt Jochen Winter erstmals wirklich aneinander. Anlass ist ein Praxisfall aus der Rechtsberatung: Darf eine Betreuerin oder ein Betreuer mit Gesundheitssorge, aber ohne Vermögenssorge, einen Pflegevertrag wirksam abschließen, wenn die Vermögenssorge bei einem Angehörigen liegt? Während Winter auf einer förmlichen Aufgabenkreiserweiterung besteht, vertritt Lippoth die Position, der Vertragsschluss sei als Annextätigkeit von der Gesundheitssorge gedeckt. Die Folge zeigt anhand dieses Streits, welche Haftungsrisiken bei getrennten Aufgabenkreisen drohen und welche Handlungsoptionen in der Praxis bestehen.
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