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Wenn wir sterben...
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Wenn wir sterben...

Author: Silvia Antoine und Benjamin Paul

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Description

Wir möchten mit unserem Podcast sowohl Menschen erreichen, die in medizinischen Berufen arbeiten, aber vor allem Menschen, die nicht alltäglich mit Themen rund um Tod und Sterben zu tun haben. In unseren Augen umgibt genau diese Themen nach wie vor ein gewisses Tabu. Durch unsere Gespräche möchten wir die Themen Tod und Sterben von unterschiedlichsten Seiten beleuchten. Jeder Tod ist individuell, jedes Sterben einzigartig, aber der Umstand unserer Sterblichkeit verbindet uns alle als Menschen.
Wir freuen uns darauf mit euch in Kontakt zu treten! Instagram: wennwirsterben_derpodcast
20 Episodes
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Während ihres letzten Krankenhausaufenthaltes, einen Tag vor der Verlegung in ein Hospiz, äußerte Frau Ricken ganz spontan den Wunsch eine zweite Podcast-Folge aufzunehmen. Ihr war es wichtig ihre aktuellen Gefühle und Gedanken kurz vor ihrem Tod nochmals zu beschreiben. Zudem war es ihr Anliegen die Wichtigkeit der Palliativmedizin in der Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen herauszustellen. So kam es dazu, dass wir im Gespräch einfach das Handy zur Aufnahme nutzten um diesen Moment festhalten zu können.
Triggerwarnung! In diesem Gespräch werden Themen wie Suizid und Depression thematisiert. Habt ihr ähnliche Gefühle oder Gedanken, dann solltet ihr diese Folge nicht oder nur mit jemandem zusammen anhören! In den beiden Gesprächen mit Nora betrachten wir den Tod auch aus einem anderen Blickwinkel. Wir sprechen über den Suizid ihres Partners, sowie über den Tod ihres Vater an einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung. In diesem zweiten Teil spricht Ben mit Nora über den Tod ihres Vater an einem fortgeschrittenen malignen Melanom. Nora berichtet von den Unterschieden, die sie in der Trauer wahrgenommen hat und davon, dass sie trotz dieser beiden Verluste ihre Leichtigkeit und Freude am Leben nicht verloren hat.
Triggerwarnung! In diesem Gespräch werden Themen wie Suizid und Depression thematisiert. Habt ihr ähnliche Gefühle oder Gedanken, dann solltet ihr diese Folge nicht hören oder nur mit jemanden zusammen anhören! In den beiden Gesprächen mit Nora betrachten wir den Tod auch aus einem anderen Blickwinkel. Wir sprechen über den Suizid ihres Partners, sowie über den Tod ihres Vater an einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung. In diesem ersten Teil spricht Silvia mit Nora über den Suizid ihres Partners und über ihren ganz persönlichen Weg mit dem Verlust und der Trauer umzugehen. Nora beschreibt, dass es für sie sehr hilfreich ist über ihre Erlebnisse und Gefühle zu sprechen. Wichtig für sie war auch die Botschaft ihres Partners, dass sie nichts hätte anders machen können um seinen Suizid zu verhindern.
In diesem zweiten Teil unseres Gesprächs mit Frau van de Ven steht das Lebensende im Mittelpunkt. Sie berichtet von ihren Gedanken über den bevorstehenden Abschied und darüber, dass sie sich schon vor einiger Zeit bewusst dazu entschieden hat in ein Hospiz zu gehen. Sie merkt, wie die Erkrankung zunehmend Raum in ihrem Leben einnimmt und wünscht sich am Ende ihres Lebens Frieden im Herzen. Zudem lässt uns Frau van de Ven an ihrer ersten Kindergeschichte teilhaben, die sie aktuell über die Schnecke Bruni schreibt.
Frau van de Ven spricht in dieser ersten Folge über die Diagnose eines Bauchspeicheldrüsentumors und berichtet von ihrem Umgang mit der Diagnose, der Therapie und den Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten. Sie lässt uns an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben und berichtet von der Wichtigkeit einer guten Kommunikation in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Kontrolle zu haben ist ein wichtiger Faktor in Frau van de Vens Leben und eine große Herausforderung am Lebensende. In schwierigen Phasen findet sie Sicherheit in ihrem Schneckenhaus.
Nach einer einjährigen Pause folgt nun eine neue Podcast-Folge. Dieses Mal spricht Wilma über ihren Abschied, ihren Abschied von ihrer Familie und von diesem Leben. Wilma verstarb eine Woche nach unserem Gespräch, so wie sie es sich gewünscht hatte, gut symptomkontrolliert im Beisein ihrer Familie.
Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass wir mit unserem Podcast „Wenn wir sterben…“ begonnen haben. Wir haben uns auf eine Reise begeben, ohne genau zu wissen, wer und was uns auf diesem Weg alles begegnet. Wir veröffentlichen diese Folge als Abschluss unserer 2. Staffel, als einen Rückblick auf die letzten 12 Monate. Wir sprechen über unsere Erfahrungen, Gefühle und vor allem über unsere wundervollen Gäste, die diesen Podcast für uns so besonders machen!  Jetzt brauchen wir einmal eine kreative Pause, eine Zeit uns zu ordnen und den weiteren Weg zu planen. Wir freuen uns schon jetzt auf die 3. Staffel und den Austausch mit euch! 
In diesem zweiten Teil unseres Gesprächs mit Silke und Björn stehen neben Gesprächen mit professionellen Begleitern und den Sorgen durch die Corona-Pandemie, der Einbezug ihrer Kinder in den Erkrankungsprozess und der Umgang mit dem Lebensende im Vordergrund. Auch hier zeigt sich der beeindruckende Zusammenhalt des Paars und der positive Blick in die Zukunft…wie Silkes Mutter immer sagte „So schnell stirbt‘s sich nicht!“
Vor einem Jahr hat Björn die Diagnose eines Bauchspeicheldrüsenkarzinoms erhalten. In diesem ersten Teil unseres Gesprächs mit Björn und Silke sprechen sie zum einen über ihre Gefühle und Emotionen in der Konfrontation mit der Erstdiagnose und zum anderen über ihre Ressourcen und Strategien mit dieser schweren Diagnose umzugehen. Im 2. Teil unseres Gesprächs (Veröffentlichung am 01.04.2022) stehen Gespräche mit professionellen Begleitern, der Umgang mit ihren Kindern und die Gedanken an das Lebensende im Vordergrund.
Der Ehemann von Frau Sieg (Staffel 1, Folge 2) spricht über die intensive Begleitung seiner schwerkranken Ehefrau von der Erstdiagnose einer lebensverkürzenden Tumorerkrankung bis zu den letzten Tagen ihres Lebens. Herr Dr. Sieg gibt uns einen Einblick in seinen Trauerprozess und beschreibt, wie er langsam zurück in seinen neuen Alltag als Witwer findet.
Frau Ricken spricht mit uns über ihren langen Weg mit Krebs.  Zuerst Brustkrebs, dann ein Rezidiv und nun auch noch Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie berichtet von ihrem Leben und von dem Prozess das Sterben annehmen zu können. Sie schafft es so wunderbar normal darüber zu sprechen und erinnert uns an die vielen schönen Momente des Lebens, die uns vor dem Tod begegnen. Jetzt ist es gut so, wie es ist.
In dieser Folge führen wir ein bewegendes Gespräch mit Herrn Nestler über die Höhen und Tiefen seines Lebens mit einer Tumorerkrankung. Von der zunächst heilenden Operation über das Wiederauftreten der Erkrankung mit zahlreichen Chemotherapien bis zu seinem Lebensende. Herr Nestler spricht über die Bedeutung von Gesprächen sowohl mit Angehörigen als auch mit Mitpatient*innen. Im Zentrum stehen jedoch sein Lebenswille und seine positiven Gedanken während dieser langen Zeit.
In diesem zweiten Teil unseres Gesprächs sprechen wir mit Herrn Kowsky und seiner Ehefrau Frau Kirsten-Kowsky. Ihre Liebe ist die Grundlage für Herrn Kowsky trotz aller, teilweise für ihn nicht lebenswerten, Einschränkungen weiterzuleben. Sie berichten über ihren gemeinsamen Lebensweg mit der Tumorerkrankung und über ihre Hochzeit in diesem Jahr. 
Herr Kowsky berichtet in diesem ersten Teil des Gesprächs von seinen körperlichen Veränderungen durch die Tumorerkrankung und die damit verbundenen körperlichen Einschränkungen und psychischen Belastungen. Hierzu zählt besonders die Einschränkung seiner Autonomie. Zudem spricht Herr Kowsky darüber zwischenzeitlich sein Leben nicht mehr als lebenswert wahrgenommen zu haben. In zwei Wochen folgt Teil 2 unseres Gesprächs mit Familie Kowsky. Im zweiten Teil steht die Beziehung des Ehepaars Kowsky im Vordergurnd.
Herr Dr. von Hein hat seine persönlichen Erfahrungen mit einer bösartigen Tumorerkrankung in seinem Buch „Ja, es ist bösartig!“ autobiographisch beschrieben. Silvia Antoine spricht mit Herrn Dr. von Hein über diese Erfahrungen, seinen persönlichen Blick auf das Sterben und über den Tod seiner Ehefrau, der sein Leben grundlegend verändert hat. 
In dieser Folge „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit…“ sprechen wir zum einen über persönliche und medizinische Wünsche von Patient*innen in der letzten Lebensphase, zum anderen jedoch auch über die Wirklichkeit, in der Wünsche manchmal unerfüllt bleiben. Über allem steht die Wichtigkeit der Kommunikation mit der Familie, den Freund*innen und den professionellen Begleiter*innen.
Die Arbeit mit dem Tod

Die Arbeit mit dem Tod

2021-08-0836:42

In dieser Folge „Die Arbeit mit dem Tod“ sprechen wir über unsere persönlichen Wege in die Palliativmedizin und darüber, was die Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Menschen mit uns macht. Wie gehen wir mit schweren und belastenden Situationen um und wie beeinflussen unsere Erlebnisse und Erfahrungen in der Palliativmedizin unsere Lebensweise
Heute teilen wir eine ganz besondere Folge mit euch. Eine Folge, die uns beiden sehr viel bedeutet. Im Mittelpunkt dieser Folge steht Frau Sieg. Frau Sieg war eine Patientin, die wir gemeinsam in diesem Jahr über mehrere Wochen auf unserer Palliativstation begleiten durften. Wir haben gemeinsam viele schöne und herausfordernde Gespräche über das Leben und das Sterben geführt. Ihr großer Wunsch zuhause versterben zu können konnte mithilfe der palliativmedizinischen Versorgung vor Ort und durch die beeindruckende Unterstützung ihres Ehemanns realisiert werden. Frau Sieg verstarb eine Woche nach der Entlassung von unserer Palliativstation, eine Woche nach diesem Gespräch. Die Idee unseres Podcasts hat Frau Sieg begeistert und sie hatte viel Lebensfreude an unserem Projekt teilzuhaben. Danke für diese unvergesslichen Momente!
In dieser Folge „Eine Diagnose, die alles verändert“ beschreiben wir den Umgang mit einer lebensverkürzenden Diagnose. Die Tatsache eine lebensverkürzende Diagnose zu erhalten steht am Beginn einer palliativmedizinischen Mitbetreuung unserer Patient*innen. Per Definition ist die Palliativmedizin „ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient*innen und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen“ (WHO Definition der Palliative Care). Wie reagieren Patient*innen auf eine Diagnose einer unheilbaren Erkrankung? Wie gehen wir als professionelle Begleiter mit unseren Patient*innen in dieser Situation um und wie übermitteln wir eine so schwere Diagnose? Wir würden uns freuen mit euch über eure Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. Habt ihr eine schwere Diagnose erhalten? Musstet ihr selbst schon eine schwere Diagnose übermitteln? Welche Gedanken habt ihr zu diesem Thema?
Unser Podcast

Unser Podcast

2021-07-1128:471

In unserer ersten Folge geben wir einen Einblick in die Motivation diesen Podcast zu beginnen und zeigen einen kleinen Überblick über die Inhalte der kommenden Folgen. Wir sprechen darüber, wie wir dem Tod das erste Mal begegnet sind und warum wir in der Palliativmedizin arbeiten. Wir möchten euch die Möglichkeit geben uns besser kennen zu lernen, da wir über Themen, Gefühle, Wünsche und Erfahrungen sprechen, die teilweise sehr persönlich sind. Wir laden euch ein mit uns ins Gespräch zu kommen und über eure ganz persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu sprechen. Schreibt uns gerne Kommentare oder Nachrichten bei Instagram oder kontaktiert uns per E-Mail.
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