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Das Klima-Labor von ntv
Das Klima-Labor von ntv
Author: ntv Nachrichten / RTL+
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Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Job-Abbau und wütende Bevölkerung? Das "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Lösungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren prüfen.
Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende schön? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitsplätze oder schaffen sie welche? Warum wählen Städte wie Gartz die AfD - und gleichzeitig einen jungen Windkraft-Bürgermeister?
Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt - ohne Streit, in ausführlichen Gesprächen mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft.
Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed
Ihr habt eine Frage an uns? Schreibt eine E-Mail an klimalabor@ntv.de
Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
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Deutschland ist ein Junkie. "Wir sind abhängig von fossilen Brennstoffen", sagt Octopus-Energy-Chef Bastian Gierull im neuen Podcast. "Der Iran-Krieg macht deutlich: Nach der Energiekrise haben wir nur den Dealer ausgetauscht."
Wie überwinden wir die Sucht und schaffen günstige Energiesicherheit? "Die Lösungen sind bekannt - nicht erst seit letzter Woche", sagt er. Die Ansätze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche findet er nicht verkehrt, hält sie aber nur für Zwischenlösungen. "Es fehlt der nächste Schritt. Wir möchten den Ausbau der Erneuerbaren ja nicht einstellen."
Kurzfristig hat die Bundesregierung ihm zufolge allerdings zwei andere Optionen, um Haushalte zu entlasten und clean zu werden: das Wahlversprechen einlösen und die Stromsteuer senken. Das macht E-Auto und Wärmepumpe automatisch attraktiver.
Eine neue Studie der RWTH Aachen und Octopus Energy empfiehlt außerdem eine Strompreisobergrenze für Bestandskunden: "Dann wird niemand mehr über den Tisch gezogen und muss 75 Cent pro Kilowattstunde zahlen." Denn derzeit zahlen treue Kundinnen und Kunden jedes Jahr 11 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom.
Gast: Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Der Ölpreis steigt, der Gaspreis explodiert. Der Iran-Krieg ist ein weiterer Grund, sich ernsthaft mit einer Wärmepumpe auseinanderzusetzen. Ein anderer ist das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) von Union und SPD. Der Entwurf enthält zwei Ansätze, die das Heizen mit Öl und Gas teurer machen würden als das bisherige Heizungsgesetz: Biotreppe und Grüngasquote. Wirtschaftsinstitute und auch die Bundesregierung selbst warnen vor Mehrkosten von bis zu 700 Euro im Jahr.
"Uns bereiten die Pläne wenig Bauchschmerzen", sagt Kerstin Stratmann vom Fachverband Gebäudeenergie selbstbewusst im Podcast. Ihr zufolge hat die Wärmepumpe Heizungsbauer, Handwerk und auch Immobilienwirtschaft bereits von sich überzeugt. "Sie ist die beste und wirtschaftlichste Lösung. Daran wird die Abschaffung des Heizungsgesetzes nichts ändern."
Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin ZVEI-Fachverband Gebäudeenergie
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Die USA und Israel greifen den Iran an, der wehrt sich. Unter anderem sperrt die Islamische Republik die Straße von Hormus. Das ist ein wichtiger Transportweg für Erdöl und Flüssiggas (LNG). Der Iran beschießt außerdem Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Das Emirat stellt deshalb an zwei Standorten seine Flüssiggas-Produktion ein.
Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur wenig. Trotzdem sorgt der Iran-Konflikt speziell an den europäischen Gasmärkten für Verwerfungen. Warum? Was bedeutet das für die deutsche Energieversorgung? Was bedeutet es, wenn man jetzt noch eine Gasheizung besitzt?
"Die Ölversorgung ist deutlich flexibler", sagt Jakob Schlandt in einem Iran-Spezial. Er warnt: Beim Gas könnte es anders als beim Öl besonders dicke kommen.
Gast: Jakob Schlandt, Leitung Regulierung und Märkte am Hamburg Institut Consulting (HIC)
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Digital? Für das deutsche Stromsystem ein Fremdwort. Nur vier Prozent der Haushalte verfügen bisher über Smartmeter. In Dänemark, Frankreich oder Italien unvorstellbar. Umgekehrt ist das Verhältnis bei heimischen Batteriespeichern: "Wir sind Vorreiter bei der dezentralen und flexiblen Energieversorgung", sagt Jan Rabe von Rabot Energy im Podcast.
Die Krux: Auf sich allein gestellt vollendet weder die eine noch die andere Technologie die Energiewende. Smartmeter UND Batteriespeicher sind die Bausteine für das Stromsystem der Zukunft. Und dynamische Tarife. "Nur damit kann man Flexibilität ins Energiesystem übertragen", sagt Rabe.
Und die Macht von Wind- und Solarkraft entfesseln: "Man speichert Strom, wenn er günstig ist, um ihn zu verwenden, wenn er teuer ist." Das spart Geld und Netzausbau. Und Gaskraftwerke. Langfristig jedenfalls. Kurzfristig? Hat Rabe Verständnis dafür, dass die Politik neue baut: "Das Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen ist bislang nicht bereit für das neue System."
Gast: Jan Rabe, Co-Gründer und Chef von Rabot Energy
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Das Heizungsgesetz ist Geschichte, die Zukunft lautet: Gebäudemodernisierungsgesetz. Kerstin Stratmann allerdings tut sich schwer, in den Reformplänen der schwarz-roten Koalition den fortschrittlichen Aspekt zu finden: "Die Modernisierung fehlt mir", sagt die Geschäftsführerin des Fachverbands Gebäudeenergie in einer ersten Einschätzung.
Was erkennt sie stattdessen in den Plänen von Union und SPD? Zwei große Verlierer: alle Menschen, die zur Miete wohnen, und der Klimaschutz. Schuld ist die neue Grüngasquote. Dafür wird Biomethan benötigt. Das steht ihr zufolge aber gar nicht zur Verfügung: "Wir sind gespannt, woher das Grüngas kommen wird. Das muss die Gaswirtschaft erstmal liefern."
Anders sieht es ihr zufolge bei der Wärmepumpe aus. Die hat sich trotz aller Herausforderungen gut entwickelt. Wer kann, sollte zugreifen: "Wir hören, dass Wärmepumpen die Heizkosten schon jetzt um ein Drittel senken."
Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin Fachverband Gebäudeenergie. Die ausführliche Analyse der GEG-Reform mit ihr folgt kommende Woche.
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Viele Unternehmen wollen die Klimatransformation bremsen. Sie sagen: Die EU ist zu ambitioniert. Der zuständige EU-Klimakommissar widerspricht: "Die Energiepreise kurzfristig zu senken, ist extrem schwierig", sagt Wopke Hoestra im Podcast. "Das liegt aber nicht an der Klimapolitik, sondern den Importen von Öl und Flüssiggas."
Seine Botschaft: Europa muss mehr Nachfrage nach sauberen und grünen Produkten schaffen, die Investitionen in das Stromnetz beschleunigen und die Kapazitäten bei Batterien, Solar- und Windenergie massiv ausbauen. "Das stärkt unsere Unabhängigkeit, ist gut fürs Klima und senkt die Preise."
Gast: Wopke Hoekstra, Kommissar für Klima, Netto-Null Emissionen und sauberes Wachstum der Europäischen Union
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Es rumort in der schwarz-roten Koalition. Schon wieder. Neuester Streitpunkt ist der Entwurf für das Netzpaket. Damit möchte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der erneuerbaren Energien neu regeln, das Stromnetz entlasten und die Kosten der Energiewende senken.
Die Energiebranche versteht die Vorschläge anders: höhere Kosten und geringere Einnahmen? Das ist ein Angriff aufs Geschäftsmodell. Die Energiewende werde gebremst oder sogar abgewürgt.
Rückendeckung erhält die Branche ausgerechnet vom Koalitionspartner der Ministerin: "Wir müssen eine Lösung dafür finden, dass die fluktuierenden Eigenschaften von Wind und Sonne kein Störfaktor mehr sind", sagt die energiepolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Nina Scheer, im Podcast. "Es kann aber nicht sein, dass neue Energieprojekte nicht mehr rentabel sind. Mit den neuen Ansätzen würden die Weichen in die falsche Richtung gestellt."
Gast: Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Die KI-Ära ist zugleich das Revival der Atomkraft. US-Präsident Trump will die amerikanischen Atomkapazitäten bis 2050 auf 400 Gigawatt vervierfachen.
Doch gut drei Jahre nach der Weltpremiere von ChatGPT bauen die USA kein einziges neues Atomkraftwerk. Die Branche kämpft stattdessen mit spröden Rohren und fehlenden Unterlagen in alten AKW und verzettelt sich mit immer neuen Entwürfen für Minireaktoren.
Gast: Tim Judson, Direktor der amerikanischen Anti-Atomorganisation Nuclear Information and Resource Service (NIRS)
Den World Nuclear Industry Status Report (WNISR) findet ihr hier: https://www.worldnuclearreport.org/
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Europa hat etwa 60 Raffinerien. "Das ist das Rückgrat unserer Treibstoffversorgung", sagt Rheinmetall-Managerin Shena Britzen im Podcast. "Kraftstoffe sind der Mittelpunkt der Verteidigungsbereitschaft. Und die größte Flanke: Strategie ist für Amateure. Profis sprechen über Logistik."
Britzen leitet das Wasserstoffprogramm von Rheinmetall und möchte das europäische Energiesystem für das Schreckensszenario rüsten. Sie warnt: Ohne Kraftstoffe geht nichts. Die Vorräte für Panzer, Kampfflugzeuge, Lkw und auch Krankenhäuser wären im Kriegsfall nach wenigen Wochen aufgebraucht.
Rheinmetall plant deshalb ein europaweites Netzwerk von modularen und autarken Energieinseln. Dort sollen Elektrolyseure von Cleantech-Unternehmen wie Sunfire aus Dresden grünen Wasserstoff erzeugen. Die größten Verbündeten? Wind und Sonne. "Denen ist egal, ob Krieg oder Frieden herrscht", sagt Britzen. "Die sind immer da."
Die Technologie funktioniert. "Das wird erwartet und das garantieren wir", sagt Sunfire-Chef Nils Aldag im Podcast. Das Problem: Noch kostet ein Liter synthetisches Kerosin vier bis fünf Euro. "Das verkompliziert den Hochlauf." Rheinmetall und Sunfire hoffen deshalb auf staatliche Hilfe - auch um das Wasserstoffrennen gegen China zu gewinnen.
Ein schlüssiger Plan? "Rheinmetall zeigt auf jeden Fall, dass die Energiewende in unserem Interesse ist, nicht amerikanische Gaslieferungen und Energiedominanz", sagt Kira Vinke von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Podcast. "Auch 'Durchhalten' ist eine militärische Fähigkeit."
Die Gäste:
Shena Britzen, Chefin des Wasserstoffprogramms der Rheinmetall AG
Dr. Kira Vinke, stellv. Forschungsdirektorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Leiterin des Zentrums für Klima- und Außenpolitik
Nils Aldag, CEO von Sunfire SE, Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutsche Startups
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Jeden Tag landen zwölf Millionen Pakete aus China in der Europäischen Union. Viele stammen von Billiganbietern wie Temu und Shein und enthalten minderwertige Elektronikgeräte, Spielzeuge oder Kleidung. "Diese Produkte taugen nichts", sagt Umweltminister Carsten Schneider. "Die Altkleidersammlungen gehen wegen dieses Schrotts pleite."
Der SPD-Politiker kann sich in den eigenen vier Wänden vom Modemüll überzeugen: "Meine Tochter gehört zur Kernzielgruppe", berichtet er im Podcast. "Bei uns klingeln die Paketboten öfter mal."
Jetzt möchte der Minister gemeinsam mit der EU zurückschlagen: Ab Juli wird eine pauschale 3-Euro-Gebühr auf Billigpäckchen fällig. Außerdem möchte er Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen und Händlern das Wegwerfen von nicht verkauften Waren verbieten. Klamottenflut? "Die müssen sich was anderes einfallen lassen."
Gast: Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Sonne und Wind erzeugen den günstigsten Strom. Davon spüren deutsche Haushalte bisher wenig. Laut Greg Jackson wird die Energiewende hierzulande falsch umgesetzt: "Haushalte mit einer Solaranlage erhalten unglaublich günstigen Strom", sagt der Gründer und Chef des britischen Energieunternehmens Octopus Energy im Podcast. "Teuer wird der Strom komischerweise erst, sobald er im Netz landet."
Der Brite geht hart mit der europäischen Politik ins Gericht. Ihm zufolge lässt sie sich von Lobbyisten zu falschen und teuren Lösungen verleiten: "Etablierte Akteure wissen nicht, wie sie mit Disruption und Veränderung umgehen oder sogar Geld verdienen sollen."
Gast? Greg Jackson, Gründer und CEO von Octopus Energy
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Die deutsche Wirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Zehntausende Stellen sind bedroht. Die Sicherung von Arbeitsplätzen steht an erster Stelle. Doch macht sich Deutschland den Umbau mit diesem Fokus unnötig schwer?
Die Schweiz verfolgt einen anderen Ansatz: Ein ungewohnt liberales Arbeitsrecht soll hohe Lohnkosten ausgleichen, unproduktive Stellen ausmerzen und den Wandel beschleunigen.
Dieses Modell dürfte auch dem Bundeskanzler und Wirtschaftsministerin Reiche gefallen: Länder mit häufigen Arbeitsplatzwechseln sind wachstumsoffener, heißt es aus der Union.
Muss Deutschland mehr Kündigungen wagen? Tanja Brumbauer widerspricht. Sie beklagt im Podcast stattdessen fehlende Weitsicht von Politik und Wirtschaft: "Der Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft war anders als die Corona-Krise absehbar. Alle wussten, welche Branchen das betrifft. Das kam nicht überraschend."
Gast: Tanja Brumbauer, Ökonomin und Mitgründerin des Next Economy Labs (Nela)
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Das Aufgabenfeld der Kommunen ist riesig: Sie müssen Schulen, den öffentlichen Nahverkehr und die Müllabfuhr organisieren. Und die Versorgung mit Strom und Wärme. Und den Netzausbau für die erneuerbaren Energien und alles, was dazu gehört: Solarprojekte, Betrieb und Finanzierung der Anlagen. Inzwischen auch die Wärmewende. Mit leeren Kassen.
"Das ist zu viel des Guten", meint Michael Reichert: "Die Kommunen können nicht Spezialisten für alles sein", sagt der Chef des Green-Tech-Unternehmens WI Energy im Podcast. "Wie soll das alles kurzer Zeit valide umgesetzt werden?"
Ihm zufolge quietscht es gehörig auf dem Weg zum neuen Versorgungssystem. Er verlangt weniger Druck und mehr Planung. Fortschritte gibt es trotzdem. Reichert macht dafür zwei Dinge verantwortlich: niedrige Gaspreise und sein Unternehmen. "Wir rennen mit unserem Modell offene Türen ein. Dieses Jahr werden wir die ersten 'kommunalen Energiefabriken' umsetzen."
Gast: Michael Reichert, Geschäftsführer der WI Energy GmbH
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Die Veränderungen im deutschen Energiesystem sind fundamental. Solar schlägt 2025 erstmals Kohle. Wind und Sonne sind erstmals die wichtigsten Stromquellen. Frühere Preisspitzen sind nicht mehr existent. Phasenweise läuft ganz Deutschland nur mit Solarenergie. "Das hätte vor 20 Jahren niemand erwartet", sagt Leonhard Gandhi von den Energy-Charts im Podcast.
Ihm zufolge werden die Veränderungen jedoch von den entscheidenden Stellen missverstanden: ""Es ist ein gefährlicher Fehlschluss, die Ausbauziele für Erneuerbare nach unten anzupassen", sagt er. "Das ist symptomatisch für das Festhängen am Energiesystem von 2005."
Auch die Entwicklung der Strompreise ist träge, das ist allerdings eine gute Nachricht: "Die gesunkenen Börsenstrompreise von 2023/24 sind noch nicht bei den Endkunden angekommen."
Gast: Dipl.-Ing. Leonhard Gandhi, Leiter von Energy-Charts.info, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Öl hat Venezuela einst reich gemacht. Und internationale Ölkonzerne. Vor allem Ölkonzerne. Als Präsidenten ändern Hugo Chávez und Nicolás Maduro die Spielregeln. Der venezolanische Ölfluss versiegt, der Geldfluss auch. Donald Trump möchte die Zeit zurückdrehen. In Venezuela sollen statt Maduro wieder amerikanische Ölinteressen herrschen.
Barbara Fritz ist skeptisch. Entsteht in der westlichen Hemisphäre ein Gegengewicht zur Opec und den Golfstaaten? Kann sein, sagt die Ökonomin und Lateinamerika-Expertin im Podcast, aber: "Werden amerikanische Ölunternehmen wirklich zweistellige Milliardenbeträge oder mehr investieren, wenn nicht klar ist, wo die globale Energiewende hinführt?"
Denn die USA sind längst nicht mehr allein in ihrem "Hinterhof": Lateinamerika ist gespalten. China möchte Erneuerbare und Infrastruktur verkaufen. Der Elektrostaat fordert den Petrostaat heraus.
Gast: Barbara Fritz, Professorin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Kanzler Merz warnt vor den Gefahren der Umweltpolitik, Wirtschaftsministerin Reiche vor den Kosten der Energiewende. Franziska Giffey hält dagegen. Im Podcast erklärt Berlins Senatorin für Wirtschaft und Energie, warum der schwarz-rote Senat trotz klammer Hauptstadt-Kassen bewusst Milliarden in den eigenen Solarboom, Abwasserwärme und ein riesiges unterirdisches Stromnetz steckt: Nicht Klimaschutz bremst die Konjunktur, sondern fehlende Investitionen. "Das haben wir in der Energieministerkonferenz mit Katherina Reiche auch thematisiert", sagt die SPD-Politikerin im Podcast. "Die Bundesländer nutzen die Potenziale der Energiewende vielfach bereits." Die nackten Zahlen scheinen ihr recht zu geben. Die Berliner Wirtschaft wird in diesem Jahr zum 13. Mal in Folge stärker wachsen als der Bund.
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt mehr als 2000 Unternehmen der Energiewirtschaft - von klein bis ganz groß. Mit der Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung ist der Verband zufrieden. "Das Wesentliche ist: Wir gehen den bisherigen Weg weiter", sagt BDEW-Chefin Kerstin Andreae im Podcast. "Die erneuerbaren Energien sind das Zentrum der Stromversorgung und werden ausgebaut."
Auch die neuen Gaskraftwerke heißt sie gut, nicht aber Kompromiss von Berlin und EU-Kommission. "Ich fasse mir an den Kopf, wenn ich sehe, was in Brüssel passiert."
Der Vorwurf der BDEW-Chefin: zu wenige Gaskraftwerke, die zu spät fertig werden. "Das Schnellboot ist inzwischen ein furchtbar langsamer Schleppkahn", sagt sie. Auch beim Wasserstoffhochlauf sorgt das langsame Tempo für Ärger. Und die aktuelle Planung. "Die ist nicht nur unlogisch, sondern auch teuer."
Gast: Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
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Die Autoindustrie atmet auf: Die Bundesregierung möchte den E-Auto-Kauf in Zukunft wieder fördern, allerdings auch die Anschaffung von überraschend schmutzigen Plug-in-Hybriden. Die EU deutet eine Aufweichung des Verbrenner-Aus' an. Kapitulieren Politik und Autobauer vor den Emissionszielen und der chinesischen Elektromacht? "Es ist ein Mythos, dass die Autoindustrie gegen die E-Mobilität arbeitet", sagt Achim Kampker von der RWTH Aachen.Der Ingenieur ist Verfechter der neuen Antriebstechnologie, hält die Vorhaben dennoch für einen klugen Schachzug: "Die Politik sollte sich aus der Feinsteuerung von Technologien heraushalten", sagt er im Podcast. Es gebe auch beim Verbrenner und im Wasserstoffbereich nach wie vor "interessante Weiterentwicklungen", mit denen Autobauer Geld verdienen können. Das ist wichtig, denn: "Die Unternehmen kämpfen ums Überleben. Und mit E-Autos verdient bisher niemand das große Geld." Gast: Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker leitet den Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) an der RWTH Aachen. 2010 entwickelte er einen vollelektrischen Kleintransporter. Vier Jahre später wurde die Streetscooter GmbH von der Deutschen Post DHL gekauft. Kampker ist Autor des 2024 erschienenen Buches "Zukunftslust".Moderation: Clara Pfeffer und Christian HerrmannWir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalabor
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Die Ansage der Union ist eindeutig: Das Heizungsgesetz wird abgeschafft. So steht es im Koalitionsvertrag. Nach sechs Monaten Schwarz-Rot verdichten sich jedoch die Anzeichen, dass der große Zankapfel der Ampel funktioniert. "Die Heizungsbauer sind gegen die Abschaffung. Die Handwerker auch", sagt Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe im Podcast.Seine Erklärung ist einleuchtend: Die Menschen kaufen Wärmepumpen. Die Absatzzahlen steigen. Der Verband hat die Prognose für 2026 gerade erst angehoben. Hersteller und Installateure haben die Talsohle der Branche durchschritten. Mit der Wärmepumpe schafft "deutsche Ingenieurskunst" Wertschöpfung und Arbeitsplätze."Es gibt keinen Grund, das Gesetz abzuschaffen", sagt der BWP-Chef. "Man muss sich wirklich fragen, wem die Politik damit einen Gefallen tun will."Sein Tipp im Podcast? "Man kann Gesetze immer verbessern, entschlacken und optimieren und das GEG praktikabler gestalten." Das gilt auch für die angeblich viel zu hohe Förderung. Für die hat Sabel aber noch eine andere Lösung parat: Gas ist zu günstig, Strom zu teuer. Hätte die Politik ihre Hausaufgaben erledigt, wäre die Förderung überflüssig. Gast: Martin Sabel, Geschäftsführer Bundesverband Wärmepumpe (BWP)Moderation: Clara Pfeffer und Christian HerrmannWir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalabor
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1993 und 1995 gründen Sabine Werth und Bernd Siggelkow unabhängig voneinander zwei deutsche Institutionen: Die Berlinerin Werth rettet mit der Tafel Lebensmittel, um sie an ärmere Haushalte zu verteilen. Der Hamburger Pastor Siggelkow kümmert sich in der Arche um vernachlässigte Kinder. Ein Ende ihrer Arbeit? Ist nicht in Sicht.Im "ntv Salon" teilen beide den Eindruck: Deutschland versagt im Kampf gegen Armut, speziell bei Kindern. "Ein Drittel unserer Gäste sind Kinder und Jugendliche. Bundesweit. Manchmal in der dritten oder vierten Generation", sagt Werth im Live-Podcast. Auch Siggelkow stellt keine Verbesserung fest. Die Arche betreut ihm zufolge täglich etwa 11.000 Kinder. "Das ist ein Armutszeugnis", sagt der Pastor. "Der Erfolg der Arche ist der Misserfolg der Gesellschaft."Das fehlende politische Interesse erklären sich die Sozialpädagogin und der Sozialarbeiter mit dem fehlenden politischen Mehrwert. "Kinder haben keine Wählerstimmen", sagt Siggelkow. Ihm zufolge schafft sich die Politik durch ihre Untätigkeit selbst ab: "Staat und Politik versagen und überlassen den extremen Parteien das Feld."Die beiden Gäste im "ntv Salon"Sabine Werth, Sozialpädagogin, Mitbegründerin und ehrenamtliche Vorsitzende der ersten Tafel Deutschlands, der Berliner Tafel (1993).Bernd Siggelkow, Sozialarbeiter und Pastor, Gründer und Vorsitzender der Kinderstiftung "Die Arche" (1995)Moderation: Sabine Oelmann und Tilman AretzDen Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt
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Spannend und gut verständlich erzählt. Unbedingt anhören. Macht Hoffnung!