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Das Infomagazin aus Polen
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Author: Polskie Radio S.A.
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Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.
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Der US-Außenminister Marco Rubio beendet seine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das Publikum bedankt sich mit stürmischem Applaus. Eine spürbare Erleichterung liegt im Saal – anders als Donald Trump oder J.D. Vance hat Rubio den Europäern harsche oder beleidigende Worte erspart. Doch hat er im Kern wirklich etwas anderes gesagt als seine Vorgesetzten?
In München stand am Wochenende die Zukunft der europäischen Sicherheit im Mittelpunkt. Polens Ministerpräsident Tusk warnte vor einer Politik, die sich nur an Geschäften orientiert. Doch trotz versöhnlicher Töne von US-Außenminister Marco Rubio - im Kern die Kluft zwischen Europa und den USA ist nach der Sicherheitskonferenz nicht kleiner geworden, urteilen nach der Konferenz die polnischen Medien. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem:
Heute vor 107 Jahren endete der Großpolnische Aufstand – die einzige siegreiche Erhebung in der polnischen Geschichte. Inwiefern hat gerade die preußische Prägung der großpolnischen Bevölkerung dazu beigetragen? Unter anderem darüber sprechen wir mit dem Historiker Janusz Tycner.
Am 13. Februar wurde der Welttag des Radios begangen. Aus diesem Anlass erinnern wir an die Anfänge des Radios in Polen und des Polnischen Rundfunks, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hat.
Außerdem sprechen wir über das neue Buch „Magiczna rana“ von Dorota Masłowska, das unter dem Titel „Im Paradies“ in deutscher Übersetzung im Rowohlt Verlag erschienen ist.
Und zum Schluss besuchen wir das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau: Wie wird dort das musikalische Erbe Chopins jenseits des berühmten Wettbewerbs gepflegt – und wie leicht lässt sich Chopin dem deutschen Publikum näherbringen? Mehr dazu im Infomagazin am Sonntag.
Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Er forderte zudem eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen?
Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident?
Über diese Themen sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.
Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident J. D. Vance Europa noch scharf angegriffen. War der Unterschied diesmal jedoch wirklich so groß?
Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Zudem forderte er eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen?
Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident?
Unser Gast ist Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.
Heute beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz – aus Polen reisen der Regierungschef und Außenminister nach Bayern, US-Außenminister Rubio kündigt indes ein Treffen mit Selenskyj an. Der Sejm ebnet den Weg für Milliarden aus dem EU-Verteidigungsprogramm SAFE. Und: Polnische Unternehmen übernehmen immer häufiger etablierte Marken in Deutschland. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil.
Außerdem:
Das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau ist vor allem durch den berühmten Chopin-Wettbewerb bekannt. Doch die Institution leistet weit mehr. Über die Mission des Instituts und darüber, wie sich Chopins Erbe dem deutschen Publikum nahe bringen lässt, sprechen wir mit Dr. Aleksander Laskowski.
Und: Mehr zum Programm des Europäischen Filmfestivals im Wiener Stadtkino und zum Film „Brat“, der für Polen ins Rennen geht, verrät Magdalena Bielecka vom Polnischen Institut in Wien.
Heute ist Fettdonnerstag in Polen. An diesem Tag gehören Pączki – also Krapfen – einfach dazu.
Worauf geht diese süße Tradition zurück?
Wir kommen außerdem auf das gestrige Treffen des Nationalen Sicherheitsrates zurück. Welche Themen wurden dort behandelt – und warum wird das Treffen der polnischen Spitzenpolitiker so breit kommentiert?
UND: Nach 1945 spielten Auslandshörfunksendungen für polnische Emigranten eine wichtige Rolle. Sie waren oft die einzige Quelle unverfälschter Informationen. Doch wo gab es sonst noch polnischsprachige Sendungen? Mehr dazu im Infomagazin.
Er war das Gesicht der konservativen PiS-Regierung. Nun wird Zbigniew Ziobro mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht. Wo er sich genau aufhält, bleibt ungewiss, doch allem Anschein nach ist es Ungarn. Außerdem erinnern wir an die Hafenstadt Gdynia, die ihren 100. Geburtstag feiert. Literarisch wird es ebenfalls: Wir werfen einen Blick in das neue Buch von Dorota Masłowska – und schauen, was die Autorin diesmal bewegt. Und in unserer Reihe „Aus dem Archiv“ hören Sie neue Aufnahmen rund um den beliebten Kinderbuchautor Kornel Makuszyński.
Wer steckt hinter dem Anschlag auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdienstes GRU – und was bedeutet das für Moskaus Machtapparat? Warum ist die gezielte Herabsetzung politischer Gegner längst zur politischen Methode geworden? – wir sprechen darüber, wie politische Auseinandersetzungen zunehmend personalisiert und radikalisiert werden.
Und: Wer wusste was über Epsteins Partys – und warum wollte es offenbar niemand so genau wissen?
Außerdem: Wie hat sich die Rolle Polens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine verändert? Darüber sprechen wir mit Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stellvertretende Direktorin des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt.
Nach dem Anschlag auf einen hochrangigen russischen Geheimdienstgeneral in Moskau erhebt Russland Vorwürfe gegen die Ukraine aber auch gegen Polen. Und: In der Debatte über KI geht es oft um Alghorithmen und neuronale Netzwerke. Doch das Nadelöhr für Polen im globalen Wettbewerb könnte ganz woanders, warnen Publizisten. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil.
Außerdem:
Am Polnischen Institut in Berlin wird morgen die deutsche Übersetzung von Dorota Masłowskas neuem Roman vorgestellt. Darüber, wieso er nie weiß, wie lange er an einem Buch von Masłowska arbeiten wird und wieso ihm das nichts ausmacht, sprechen wir mit Übersetzer Olaf Kühl.
Im heutigen Magazin blicken wir auf prägende Stimme der deutsch-polnischen Verständigung. Wir erinnern an ein Gespräch mit der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth aus dem Jahr 2019 – über Erinnerungskultur und Verantwortung in den deutsch-polnischen Beziehungen.
Außerdem erzählen wir die Geschichte von Ignacy Matuszewski, der 1939 die polnischen Goldreserven vor den Deutschen rettete.
UND wir sind in Masuren unterwegs – dort fragen wir, ob der strenge Winter mit Frost und Schnee wirklich etwas Außergewöhnliches ist und was er für die Wildtiere bedeutet.
Der Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty hat für deutliche Worte gesorgt: Einen Antrag auf Verleihung des Friedensnobelpreises an Donald Trump werde er nicht unterstützen, sagte er – Trump verdiene diese Auszeichnung aus seiner Sicht nicht. Auf diese Stellungnahme folgte eine heftige politische Auseinandersetzung. Die einen sprechen von einer klaren Haltung, die anderen von unnötiger Provokation. Der Ton in der politischen Debatte ist damit erneut schärfer geworden.
Seit einem halben Jahr ist Karol Nawrocki im Amt des Staatspräsidenten. Welche politischen Akzente konnte er bislang setzen? Hat er eigene Initiativen eingebracht – oder agiert er vor allem als Korrektiv zur Regierung? Und wie gestalten sich die Beziehungen zwischen dem Präsidentenpalast und dem Kabinett?
Über all diese Themen sprechen wir mit der Journalistin Aleksandra Rybińska.
Polens Ministerpräsident Tusk bekräftigt bei einem Besuch in Kiew die Unterstützung für die Ukraine – und verspricht weitere Militärhilfe. In Warschau eskaliert derweil ein diplomatischer Streit mit dem US-Botschafter rund um Kritik an US-Präsident Trump. Und: In Moskau wird ein hochrangiger Geheimdienstoffizier bei einem Anschlag verletzt. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil.
Außerdem:
Heute beginnen die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Über polnische Medaillenhoffnungen und die Stimmung im Team sprechen wir mit dem Sportjournalisten Michał Białoński.
„Willkommen in Kiew – ein wichtiger Besuch eines wahren Freundes.“ So wurde Polens Ministerpräsident Donald Tusk heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Polen gehört seit Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine – militärisch wie humanitär. Der russische Angriffskrieg dauert inzwischen seit vier Jahren an, ein Ende ist trotz zahlreicher Gespräche nicht in Sicht. Außerdem erinnern wir an Ignacy Matuszewski. Im Herbst 1939 rettete er die polnischen Goldreserven vor den Nazis. Dennoch geriet er später in Vergessenheit.
Kiew bleibt ohne Strom - die ukrainische Hauptstadt hat weitere Stromgeneratoren aus Polen erhalten. Wir berichten auch über Missstände in privaten Tierheimen in Polen sowie über die Debatte in Deutschland zur Luftverschmutzung - verbunden mit Vorwürfen, ein Teil des Smogs komme aus Polen.
UND: „Russland ist unbesiegbar.“ „Russland ist ein Land großer Kunst und Kultur.“
Solche Sätze haben viele von uns schon gehört. Doch was steckt wirklich dahinter? Mehr dazu im Magazin.
Viele Gespräche beginnen mit einem Satz über das Wetter. Doch in diesen Tagen ist das Wetter längst mehr als nur Smalltalk – es bestimmt die Schlagzeilen. Seit Jahrzehnten hat Polen keinen Winter wie diesen erlebt. Seit Wochen leidet das ganze Land unter eisigen Temperaturen. In der vergangenen Nacht war es so kalt, dass zahlreiche Schulen heute den Unterricht abgesagt haben – auch in Warschau. Mehr zum Wetter hören Sie gleich. Außerdem erinnern wir an Rita Süssmuth. Die frühere Bundestagspräsidentin und langjährige CDU-Politikerin ist am Wochenende im Alter von 88 Jahren gestorben.
Droht die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust langsam zu verblassen? Darüber sprechen wir mit Andrzej Kacorzyk, dem stellvertretenden Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau. Außerdem nehmen wir Sie mit nach Masuren – ins Ernst-Wiechert-Museum, das an einen der meistgelesenen deutschen Autoren der Nachkriegszeit erinnert.
Wir blicken auf die polnische Wirtschaft, auf die Wahrnehmung Polens in der Ukraine und auf neue sicherheitspolitische Entwicklungen. Außerdem nehmen wir Sie mit nach Masuren – ins Ernst-Wiechert-Museum, das an einen der meistgelesenen deutschen Autoren der Nachkriegszeit erinnert.
Was bedeutet im Grunde genommen liberale Demokratie? Worin unterscheidet sie sich von einer Demokratie ohne Adjektiv? Und steckt das demokratische System in einer Krise? Diese Fragen stellen wir dem Politikwissenschaftler Philip Manow.
In der heutigen Sendung blicken wir auf zwei wichtige Persönlichkeiten. Zum einen geht es um den Schriftsteller Hans Fallada. Wussten Sie, dass der große Autor auch eine Zeit lang in Polen lebte? Auch bei uns wurden seine Romane zu Bestsellern. Und wir erinnern an die Dichterin Maria Pawlikowska-Jasnorzewska. Ihre Gedichte wurden nun von Kashia Vega vertont.



