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Julis Eventer Podcast
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Lisa Röckener kennen viele heute vor allem durch ihre Shows, Freiarbeit und ihre riesige Social-Media-Präsenz. Aber ihr Weg mit Pferden hat ganz klassisch begonnen – mit Reitpony, Vielseitigkeit, Geländeluft und ziemlich viel Ehrgeiz.
Wir sprechen darüber, wie Lisa überhaupt in den Busch gekommen ist, warum ein schwerer Sturz alles verändert hat und wie ausgerechnet Valoo am Ende der Anfang von etwas ganz Neuem wurde. Es geht um die ersten Schritte in der Boden- und Freiarbeit, um Kommunikation mit Pferden, um Missverständnisse zwischen Mensch und Pferd – und darum, warum diese Arbeit für Lisa heute nicht im Gegensatz zum Sport steht, sondern ihn sogar ergänzen kann.
Außerdem reden wir über Shows, Social Media, YouTube und Selbstständigkeit – und darüber, wie viel Organisation, Chaos und Arbeit eigentlich hinter all dem steckt, was man online oft nur als fertiges Ergebnis sieht.
In dieser Folge gibt’s mal wieder ein ausführliches Update direkt aus meinem Alltag:
Wie geht es Nessi nach der Verletzung wirklich? Warum war sie mit in Kronenberg? Wie lief das erste Turnier der Saison mit Caspar? Was ist im Stall eigentlich los?
Es geht um Dressur, Springen, Gelände, kleine Learnings, große Erleichterung – und auch darum, wie es sich anfühlt, nach so einer Geschichte wieder in eine Prüfung zu reiten.
Christian Luthardt ist Performancepsychologe und Mitgründer von Ready2Perform. Er kommt eigentlich aus dem Leistungssport – vor allem aus dem Fußball – und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einer Frage, die im Reitsport genauso wichtig ist wie in anderen Sportarten: Warum können wir im Training oft alles – und im entscheidenden Moment plötzlich nicht mehr?
Wir sprechen über Leistungsdruck, mentale Blockaden, Fokus, Kontrolle, Selbstvertrauen und darüber, warum mentale Stärke nichts Mystisches ist, sondern etwas, das man trainieren kann.
Besonders spannend finde ich: Viele Dinge, die Christian beschreibt, lassen sich 1:1 auf den Reitsport übertragen – gerade, weil bei uns noch ein Pferd mit im Spiel ist und Drucksituationen dadurch oft noch komplexer werden.
Chris Bartle gehört zu den prägendsten Trainern im internationalen Vielseitigkeitssport. Er war selbst Olympiareiter, hat jahrzehntelang auf höchstem Niveau gearbeitet und viele erfolgreiche Reiter und Teams begleitet – unter anderem auch das deutsche Team.
In dieser Folge sprechen wir über seinen Weg vom Reiter zum Trainer, über Ausbildungssysteme, mentale Stärke, Geduld im Pferdesport und darüber, warum für ihn immer wieder ein Satz im Mittelpunkt steht: Focus on the detail.
Besonders spannend: Chris erklärt, warum Dressur, Springen und Gelände für ihn nie getrennt voneinander betrachtet werden dürfen, wie sich der Vielseitigkeitssport in den letzten Jahrzehnten verändert hat – und warum gute Kommunikation mit dem Pferd für ihn immer an erster Stelle steht.
Heute wird’s herrlich ehrlich – und zwischendurch auch sehr lustig. Anna plaudert mal wieder aus dem Nähkästchen. Sie erzählt, wie sie als Trainerin tickt (Spoiler: Rhythmus ist alles), welche No-Gos sie auf Lehrgängen wirklich nicht abkann (Kopfnummern!!! 😅) – und warum sie Social Media bis heute ohne Contentplan, ohne Strategie und ohne Druck macht.
Außerdem sprechen wir darüber, was man als Profi zeigen kann – und was eben nicht, wenn Pferdebesitzer, Verkaufspferde und Verantwortung mit im Spiel sind. Und: wie man mit Kritik umgeht, wenn plötzlich ein einzelnes Foto komplett aus dem Kontext gerissen wird.
Und weil ihr es euch gewünscht habt: Sie beantwortet auch einige Fragen von euch! Es gibt Updates zu einigen Pferden und zur Saisonplanung.
Claudia Kirchfeld kennt die Vielseitigkeit aus mehreren Perspektiven: Als ehemalige Junioren-Europameisterin, als langjährige Betreiberin einer Reitanlage – und heute als engagierte Pferdebesitzerin und Mitgründerin des Club der Besitzer von Vielseitigkeitspferden (CBV).
Der CBV setzt sich für mehr Wertschätzung, Sichtbarkeit und Vernetzung von Pferdebesitzern und Züchtern im Vielseitigkeitssport ein. Denn hinter jedem erfolgreichen Pferd steht ein Team – und dazu gehören eben nicht nur Reiter und Trainer, sondern auch die Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterstützen und langfristig begleiten.
Der Verein wurde 2023 gegründet und zählt inzwischen rund 100 Mitglieder deutschlandweit. Ziel ist es, Besitzern eine Stimme zu geben, Treffpunkte auf Turnieren zu schaffen, Netzwerke zu stärken und neue Impulse für die Zukunft des Sports zu setzen.
Und wenn ihr euch selbst einbringen möchtet im CBV, als Besitzer, Züchter, Sponsor: https://cbv-vielseitigkeit.de
Wir sprechen über Claudias eigenen Weg in den Sport, über Verantwortung als Besitzerin, über finanzielle und emotionale Herausforderungen – und darüber, warum Pferdebesitzer im Vielseitigkeitssport oft „unter dem Radar“ laufen, obwohl sie eine tragende Säule sind.
Es geht um Netzwerke, um Datenbanken, um nationale Prüfungen, um Züchter – und um die Frage, wie man den Sport langfristig stabil und lebendig hält.
Momo nimmt uns mit in ihre Vielseitigkeits-Ponyzeit – von den ersten E-Vielseitigkeiten über Bundeschampionat bis zur Pony-EM in England. Wir sprechen über Trainer, Familie, Reitbeteiligungen statt eigener Ponys – und darüber, wie sehr dich die Vielseitigkeit prägt, selbst wenn du zwischendurch solange Zeit nur Springen reitest.
Außerdem geht’s um Social Media: Wie aus „eigentlich gar nicht meine Welt“ ein riesiger Kanal wurde – und warum Verantwortung, Kontext und ehrliche Einblicke heute wichtiger sind denn je.
Christoph Hess im Julis Eventer Podcast – und wir drehen den Spieß um: Dieses Mal begrüße ich ihn in meinem Podcast-Setup und wir sprechen über das, was ihn bis heute antreibt: FASZINATION für Pferde, Menschen und Ausbildung.
Christoph nimmt uns mit in seine aktuelle Woche zwischen Lehrgängen, FN-Seminaren und internationalem Coaching: vom Wintercamp des amerikanischen Eventing-Teams in Ocala bis zu seiner engen Zusammenarbeit mit Andrew Hoy – und warum man auch nach Jahrzehnten im Sport nie aufhört zu lernen.
Es geht aber auch um die Frage: Was braucht Vielseitigkeit wirklich?
Christoph erzählt, warum die dressurmäßige Basis für ihn der Schlüssel zu sicherem Reiten im Gelände ist, wie er auf die Entwicklung der Disziplin blickt (Stichwort Sicherheit & Pferdefitness im Ziel) – und warum „against the clock“ allein langfristig nicht reicht.
Außerdem sprechen wir über seine Social-Media-Reise, Shitstorms, Verantwortung im Content – und seinen wichtigsten Begriff überhaupt: Demut.
Birgit Rosenberg, Sportchefin des CHIO Aachen, nimmt uns mit hinter die Kulissen der Weltmeisterschaft 2026 in Aachen. Wir sprechen darüber, warum die WM nicht einfach „ein CHIO in größer“ wird, was organisatorisch komplett neu gedacht werden muss – und welche Highlights uns in zwei intensiven Wochen erwarten. Besonders spannend für uns Vielseitigkeitsmenschen: Aachen baut fürs Championat um – inklusive langem Format in der Vielseitigkeit mit erweiterter Strecke, neuen Loops und vielen Alternativen für Sicherheit und Fairness. Außerdem geht’s um neue Stallungen, internationale Volunteers, Ticketing (Spoiler: teils schon knapp) und warum Transparenz & Pferdewohl bei der WM eine große Rolle spielen.
Anna nimmt uns mit in ihren Stallalltag und stellt ihre aktuellen fünfjährigen Pferde vor: Oana, King’s Lady K und Douglas. Wir sprechen über erste Turniererfahrungen, große Galoppsprünge, fliegende Wechsel, Freispringen – und darüber, warum junge Pferde lernen müssen, mit Situationen selbstständig umzugehen.
Es geht um Winterarbeit, Trainingsstruktur, Fehler im Training und Annas Ansatz, Pferde früh zum Mitdenken zu bringen – für mehr Sicherheit, Rittigkeit und Vertrauen im späteren Sport.
In dieser Folge nehme ich euch mit in eine ganz besondere Pferdegeschichte: 🎙️ Julia Krajewski erzählt von ihrer Stute Mandy – dem Pferd, mit dem sie in Tokio als erste Frau überhaupt Olympiagold in der Vielseitigkeit gewonnen hat.
Wir sprechen darüber, wie Mandy als „unauffälliges“ französisches Springpferd nach Deutschland kam, warum sie lange eher unter dem Radar lief – und wie aus genau diesem Pferd plötzlich die Nummer 1 wurde, als es wirklich darauf ankam. Es geht um Charakter, Stutigkeit, Training, Management, Mut zu Entscheidungen – und darum, wann es Zeit ist, eine Karriere bewusst zu beenden.
In dieser Episode bin ich mal wieder mein eigener Gast – und zwar passend zu Weihnachten und den „Tagen zwischen den Jahren“. 🎄 Lea und ich sprechen in Ruhe über Alf: Wer er ist, wie wir überhaupt dazu gekommen sind, ein Fohlen zu kaufen (Spoiler: eigentlich wollte ich nie eins 😅), wie er richtig heißt, wie groß er schon ist – und was wir in den nächsten Jahren mit ihm vorhaben. Außerdem beantworte ich eure Fragen aus dem Fragesticker und erzähle, warum sich die Verbindung zu einem Pferd, das man von Anfang an kennt, einfach ganz anders anfühlt.
In dieser Folge ist Kai-Steffen Meier zu Gast – zum dritten Mal im Podcast, aber diesmal mit einem neuen Fokus: Training. Viele kennen Kai als internationalen Vielseitigkeitsreiter, Course Designer oder aus dem belgischen Team – heute sprechen wir darüber, wie er in die Trainerrolle reingewachsen ist, warum „gutes Geländereiten“ heute ganz anders aussieht als früher, und wie wichtig es ist, Pferde nicht nach Schema F zu trainieren.
Wir reden über Arville als Trainingsstützpunkt, über Motivation (auch im Winter 🙈), über typische Missverständnisse im Training – und über diesen einen Satz, den man sich viel öfter sagen sollte: Ins Gute ist gut.
In dieser Episode nimmt uns Anna Siemer mit hinter die Kulissen ihres Starts beim Indoor-Gelände in Stuttgart – mitten in der Schleyerhalle, vor tausenden Zuschauern, Flutlicht, Geländesprüngen und ganz viel Adrenalin. Wir sprechen darüber, wie sich so ein Ritt in einer vollgepackten Halle anfühlt, warum Stuttgart für Anna der schönste Hallen-Geländekurs überhaupt ist und was im Hintergrund alles passieren muss, damit so ein Abend funktioniert.
Natürlich geht es auch um ihre Stute Grazia, um kleine Pannen (Stichwort Glanzspray 🙈) und die Frage, wie sinnvoll Hallengelände für Pferdeausbildung & Amateure eigentlich sind. Und zum Schluss gibt’s noch ein Update zu Avondale in ihrem neuen Rentner-Leben.
In dieser Episode spreche ich mit niemand Geringerem als Andrew Hoy – achtmaliger Olympiateilnehmer, sechsfacher Medaillengewinner und eine der größten Persönlichkeiten, die der Eventingsport je hervorgebracht hat. Wir reden über seine 46 Jahre auf internationalem Top-Level, über Höhen, Tiefen, mentale Stärke, Weiterentwicklung und darüber, warum Rhythmus, Balance und ein gutes Team für ihn wichtiger sind als jedes Talent.
Andrew erzählt offen von seinen Anfängen als Farmer in Australien, seinen bewegendsten Olympia-Momenten, den Veränderungen im Sport und den Pferden, die ihn geprägt haben – von Vasili über Oliva de L… bis zu seinen hoffnungsvollen Nachwuchstalenten. Eine Folge voller Weisheit, Demut, Tiefgang und Inspiration – und ein seltener Einblick in den Kopf eines der erfolgreichsten Reiter unserer Zeit.
In this episode, I speak with Andrew Hoy – eight-time Olympian, six-time medalist and one of the true icons of our sport. We talk about more than four decades at the highest level, about resilience, development, motivation, and why rhythm, balance and the right people around you matter more than talent alone.
Andrew shares stories from his early days as a farmer in Australia, his Olympic journey, the horses that shaped him, and the evolution of eventing over the past decades. A conversation full of insight, humility, humor and inspiration.
In dieser Episode erzählt Ann-Cathrin Bierlein die außergewöhnliche Geschichte ihres Herzenspferdes Sir Scotty – und warum dieser besondere Wallach eigentlich nie ein „Plan-A-Pferd“ war. Ungeschliffen, schwierig, misstrauisch und mit einem Dressur-Trauma im Gepäck kam er 2018 zehnjährig in ihre Familie. Was folgte, war eine Reise voller Rückschläge, Überraschungen, tiefer Bindung und Momente, die eigentlich gar nicht möglich schienen.
In dieser Folge spreche ich mit Wiebke Jaspers, die mit ihrem sechsjährigen Wallach Chocorado – liebevoll „Schoko“ genannt – beste Deutsche bei der WM der jungen Vielseitigkeitspferde in Le Lion d’Angers geworden ist. Und das Besondere? Es war ihr erstes Turnier im Ausland. Überhaupt.
Wiebke erzählt, wie sie Schoko von Geburt an kennt, warum er für sie ein ganz außergewöhnliches Nachwuchspferd ist und wie aus einem eigentlich „halb im Scherz“ geäußerten Satz plötzlich ein WM-Start wurde. Die beiden haben eine Saison hingelegt, die fast schon märchenhaft klingt – wäre da nicht dieser eine Moment im Gelände gewesen, in dem wirklich alles hätte schiefgehen können…
Wir sprechen über lange Wege, großen Druck, drei Kinder, Familienlogistik, pure Freude, ehrliche Zweifel und einen Wallach, der für sein Leben gerne bockt. Eine Folge voller Leidenschaft für die Jungpferdeausbildung – und ein beeindruckender Einblick, wie viel Herz in so einem WM-Start steckt.
In dieser neuen Folge von Staffel 5 spreche ich wieder mit Anna Siemer – über ihr turbulentes Herbstprogramm, neue Pferde im Stall und den ganz besonderen Hengst Sturmpfeil, der aus dem Beritt von Jérôme Robine zu ihr gewechselt ist. Anna erzählt, wie sie sich mit dem imposanten 1,82 m großen Hengst zusammengefunden hat, was sie über Hengste, Stuten und Charakterpferde denkt – und warum sie plötzlich auf Patrick Thomallas Bühne gelandet ist. Natürlich wird’s auch persönlich: Wir sprechen über Familienchaos, Teamarbeit im Stall, Zeitmanagement zwischen Kindern, Kunden und Turnieren – und Annas ungebrochene Begeisterung für junge Pferde. 💛
In dieser Folge geht es um ein erstes Mal der besonderen Art: Loretta Marie Leppert war mit der 17-jährigen Hannoveraner-Stute Amy bei ihrem allerersten internationalen Vielseitigkeitsturnier am Start – einer Intro-Prüfung in Arville. Wir sprechen darüber, warum sie aus dem Dressur- und Springsport in die Vielseitigkeit „quereingestiegen“ ist, wieso sie mit einer 3*-Dressurreiterin so gar nicht in die A-Dressur der VA reinpasst – und was Amy zu einem echten kleinen Geländepowerpaket macht.
Premiere: In dieser Folge werde ich selbst zur Gästin – Lea dreht den Spieß um und fragt mich durch meine Saison 2025. Von Nesis Diagnose-Irrweg im Winter (und warum eine Zweitmeinung alles änderte), über Caspers stillen Aufstieg zum Drei-Sterne-Pferd, bis hin zum Trainingscamp mit Chris Bartel in Aachen. Wir sprechen über den Sieg in Sahrendorf, die 3*-Premiere in Hamm – und sehr offen über den Albtraum-Moment in Strzegom, was danach passierte und wie ich mental damit umgehe.
























Vielen lieben Dank für diesen tollen Podcast!