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Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Author: Falk Gustav Frassa & Lars Ihring
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© Copyright 2025 – Urheberrechtshinweis: Alle Inhalte dieses Podcasts, insbesondere Texte, Fotografien und Audioinhalte, sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei der fotocommunity GmbH. Bitte fragen Sie uns an, falls Sie die Inhalte dieses Podcasts verwenden möchten.
Description
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.
Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen!
Wir freuen uns auf Dich!
Falk & Lars
Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen!
Wir freuen uns auf Dich!
Falk & Lars
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In unserer letzten Folge 2025 halten wir einen Faden fest und nehmen ihn mit ins neue Jahr: Was hat getragen, was braucht einen Knoten, wo können wir lockern? Wir blicken kurz zurück auf 2025, schauen neugierig nach vorn – mit Projekten, Routinen, kleinen Optimierungen und ein paar spannenden Infos im Gepäck. Setz Dich gern zu uns und begleite uns durch die letzten Stunden des Jahres. Wir freuen uns auf Dich – und wünschen Dir einen guten Rutsch und einen angenehmen Jahreswechsel!
Zwischen den Jahren atmen wir durch – und schauen gemeinsam auf ein Foto, das wie ein Gemälde wirkt und auf den zweiten Blick grinst. Wir sprechen über stille Farben, weiches Licht, diesen kleinen Kniff, der aus Alltag plötzlich Erzählkino macht und darum, wie ein Detail in der Hand des Protagonisten das ganze Bild dreht. Wenn Du magst, dann setz Dich gern zu uns und öffne das Foto dazu. Wir nehmen Dich gern mit, auf unsere Reise in das Foto.
Wir sind nur kurz reingeschneit, um Dir Zeit zu schenken: für Menschen statt Menüplanung, für Nähe statt Stress.
Wenn die Kamera mit an den Baum darf – schön. Wenn nicht, noch schöner.
Vielleicht schreibst Du Dir zwei, drei Dinge auf, die Du im neuen Jahr an Deiner Fotografie ändern möchtest, damit sie Dir noch mehr guttut. Wir klinken uns aus, Du klingelst an: bei Familie, Freunden, Nachbarn oder auf der Arbeit – da, wo Du heute gebraucht wirst.
Hab einen warmen Tag, genieß die kleinen Momente und pass auf Dich und andere auf.
Frohe Weihnachten!
Wir nehmen Dich heute mit in die stillen Ecken zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen: Wie erzählen wir von Menschen, ohne ihr Gesicht zu zeigen? Wir sprechen über Hände, Haltungen und Spuren und warum solche Stellvertreter oft ehrlicher sind als das „Bitte lächeln“. Wir teilen, wie wir an Weihnachten (und auch sonst) dezent fotografieren: Alternativen zu frontal, Kontext statt Close-up, vorhandenes Licht statt Blitz. Dazu reden wir offen über Grenzen und Werte: Fremde ansprechen, Intimität in der Porträtarbeit, warum Respekt wichtiger ist als jede Pose – und wieso ein gutes Bild manchmal nur ein gutes Gespräch entfernt ist. Setz Dich gern zu uns! Wir freuen uns auf Dich!
Vorbei an Fitness-Studios und Werbeeinblendungen biegt Lars am Anfang falsch ab und wir landen schließlich zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen uns: Wie hält man Weihnachten fest, ohne den Abend zu verpassen? Wir sprechen über intuitive Fotografie mit einer Kamera und einer Brennweite, hohe ISO statt Blitz, warme Rezepte und kleine Unschärfen, die Stimmung tragen. Es geht um Motive, die bleiben – Hände, Baumlicht, Papierknistern – und um die Idee der „Erinnerungsanker“: wenige Bilder, die den ganzen Abend wieder aufrufen. Kein Ablaufplan, kein Objektivzirkus – lieber ankommen, hinschauen und dann genau ein Bild machen, wenn es sich richtig anfühlt. Eine Folge für alle, die Heiligabend lieber erleben als dokumentieren – und trotzdem Bilder wollen, die lange halten.
Diese Folge dreht den Fokus weg von Technik und hin zum Blick: Was passiert, wenn wir Fotos nicht nur ansehen, sondern hinterfragen? Lars & Falk sprechen über das Spannungsfeld zwischen gesehener Wirklichkeit und gestalteter Wahrheit, über Weglassen, Verdichten und den Moment, in dem ein Bild mehr auslöst als es zeigt. Es geht um Resonanz statt Rezept, um Projektion, Irritation und die kleinen Entscheidungen, die Ruhe ins Chaos bringen. Eine leise Einladung, genauer hinzuschauen – und den eigenen Antworten zuzuhören.
Zwischen Zuckerduft und Menschenmeer sprechen Lars & Falk darüber, warum Weihnachtsmärkte zugleich Kindheitserinnerung und Reizüberflutung sind – und wie man trotzdem Bilder findet, die atmen. Es geht um den Moment der Ruhe mitten im Gewühl, um Gesichter hinter den Ständen, Licht als Bühne und den Blick, der aus Krach Stimmung macht. Statt Technikparade: kleine Entscheidungen, die tragen – Abstand wählen, Chaos verdichten, Lichtpunkte erzählen lassen. Und wenn der große Markt zu viel wird: die Magie der kleinen, stilleren Ecken. Eine Folge für alle, die in der Adventshektik die leisen Fotos suchen.
„Schon wieder eine neue Kamera?“ — hinter der Frage steckt mehr als Technik. In dieser Folge sprechen wir offen darüber, warum Wechsel kein Selbstzweck sind, sondern manchmal der ehrlichste Weg, bei sich anzukommen. Falk erzählt von Weggabelungen zwischen Canon, Fuji und Leica, von Momenten, in denen Ausrüstung plötzlich bremst (Hochzeit im Gegenlicht, Karibikreise) und von dem Punkt, an dem Reduktion Ruhe bringt. Lars hält den Spiegel: Wo endet das Ausweichen vor sich selbst, wo beginnt sinnvolles Neujustieren? Es geht um Entscheidungs-Minimalismus statt FOMO, um Menschengefälligkeit vs. Bauchgefühl — und um die Freiheit, Dinge wirklich auszuprobieren (Austern inklusive). Eine Einladung, den eigenen fotografischen Kompass zu prüfen – ohne Rechtfertigungen, mit Neugier.
Ein Inselurlaub, ein übervoller Fotorucksack – und der Moment, in dem klar wird: So geht’s nicht weiter. Falk erzählt, wie Texel, ein Besuch in Wetzlar und ein geliehene M6 den Ausschlag gaben, konsequent zu reduzieren: Alles verkaufen, eine Kamera, eine Brennweite, fertig. Lars spiegelt seinen eigenen Weg von „immer alles dabei“ hin zur X100V und zu täglichen, leichten Bildern. Wir sprechen darüber, wie Entscheidungs-Minimalismus Stress rausnimmt, Aufmerksamkeit zurückbringt und warum „FOMO“ oft nur Gewicht bedeutet – im Rucksack und im Kopf. Setz Dich gern zu uns! Wir freuen uns auf Dich!
Ein Bild, das erst verwirrt – und genau damit packt. Wir schauen auf einen „flüchtigen Moment“, in dem Spiegelungen, Schaufenster und Straßenszene zu einer einzigen, vielschichtigen Fläche verschmelzen. Nichts steht eindeutig vorne, nichts klar dahinter – und gerade daraus wächst eine Geschichte, die sich erst beim zweiten Blick sortiert. Wir sprechen darüber, wie unser Kopf Lücken füllt, warum Irritation zu einem starken Sog werden kann und welche kleinen Details plötzlich das ganze Bild kippen lassen. Eine Einladung, länger zu bleiben, Fährten zu folgen und die eigene Wahrnehmung zu prüfen – ohne die Auflösung vorwegzunehmen.
Wir sprechen in dieser Episode darüber, was (heute noch) Smartphones und KI heute mit unseren Bildern machen (können): Nachtmotive, die wie am Tag leuchten, Passanten, die mit einem Wisch verschwinden, ausgetauschte Gesichter, die Oma Erna immer lächeln lassen, und Filter, die jedes Selfie glätten – und wie all das unseren Blick auf Erinnerung und Wirklichkeit verschiebt. Welche Verantwortung tragen wir selbst für das, was wir zeigen – und was wir weglassen?
An konkreten Beispielen überlegen wir, wann Eingriffe sinnvoll sind (etwa wenn beim Gruppenfoto nur die Mimik nicht passt), ab wann ein Bild zur Illustration kippt und wie einfache eigene Regeln helfen: Zweck klären, Bearbeitungen benennen, ein ehrlicher „Reality-Check“ vorm Export. Dazu kommt der Generationenblick – Kinder wachsen mit formbarer Realität auf – und der spürbare Gegentrend zu analoger, langsamer Fotografie als Gegenpol.
Sonntag, kurze Runde – diesmal solo mit Lars. Er bringt euch auf Stand, was sich in der fotocommunity gerade spürbar verändert: Fotos lassen sich größer erleben und genauer beurteilen – sogar dort, wo Entscheidungen fallen. Außerdem zeigt er einen einfachen Weg zu deutlich mehr Inspiration, ohne sich durch endlose Listen zu kämpfen: ein kleiner Klickpfad, der euch von Fundstück zu Fundstück trägt und neue Mitglieder sichtbar macht. Keine Technikschlacht, sondern praktische Tipps fürs Schauen, Staunen und Ausprobieren. Wer Lust hat, kann direkt nach der Folge losziehen und testen, wie sich der eigene Blick verändert.
Die zweite Folge ist unser Rückblick auf die angekündigten "60 Minuten vor der eigenen Haustür": Drei Wege durch vertraute Straßen, drei sehr verschiedene Erfahrungen. Lars kehrt in Kindheitswinkel zurück und fotografiert bewusst tiefer; Michael merkt zwischen Fußgängerzone und Schlosspark, wie zu viel Strecke den Fokus sprengt; Falk findet in kurzen Schleifen Ruhe, spielt mit 85 mm und offener Blende – und spürt zugleich die Blicke im Wohngebiet. Wir sprechen über Konzept vs. Intuition, Farbe vs. Schwarzweiß, Blende 2 vs. Blende 8 und darüber, wie „Zuhause“ im Bild Gestalt annimmt, wenn man es ernst nimmt.
Du warst in der letzten Woche ebenfalls unterwegs? Zeig uns Deine 60-Minuten-Ernte in der fotocommunity-Sektion [„Mitmachen - 60 Minuten“](https://www.fotocommunity.de/spezial/mitmachen-60-minuten/21732) und entdecke, wie viel Überraschung im Nahen steckt oder schau Dir an, was andere Hörerinnen und Hörer entdeckt haben.
In der heutigen Episode sprechen wir über Entwicklungen bei Leica und darüber, wie es sich wirklich anfühlt, wenn Du durch ein Fenster in die Welt schaust (Messsucher) – oder direkt ins fertige Bild (EVF). Was macht das mit unserem Rhythmus, unserem Mut, unserem kleinen „Jetzt klick!“ im Bauch? Danach nehmen wir Dich mit zu einem Fotopodcast, der uns zum Grinsen bringt und trotzdem den Auslöser im Kopf löst: leicht, nah dran, voller Lust aufs Machen. Kein Technikgewitter – eher ein kurzer Spaziergang mit Kamera, guter Gesellschaft und genau der richtigen Prise Nerdtum.
Falk, Lars und Michael starten ihr gemeinsames 60-Minuten-Projekt: raus vor die eigene Tür, Kamera an, eine Stunde Zeit. Ohne Skript, ohne Nachbearbeitung – und mit der Frage, was passiert, wenn wir nicht zum „Motiv“ fahren, sondern das Alltägliche neu sehen: der Weg zum Bäcker, der Park mit Erinnerungen, die stille Seitenstraße, die wir sonst nur durchqueren.
Wir erzählen von Fokus statt Druck, von kleinen Hürden (Security, Bekannte, Gewohnheiten) und laden Dich ein, mitzumachen – egal wo Du wohnst. Zeig uns Deine 60-Minuten-Ernte in der fotocommunity-Sektion [„Mitmachen - 60 Minuten“](https://www.fotocommunity.de/spezial/mitmachen-60-minuten/21732) und entdecke, wie viel Überraschung im Nahen steckt.
Ein Sonntagsgespräch über das Aufschieben und den Moment, in dem wir merken, wie viel Zeit schon hinter uns liegt. Ausgehend von einer Zeile aus „Time“ (Pink Floyd) fragen wir uns, warum wir auf Signale von außen warten – in der Fotografie wie im Leben – und wie kleine, unscheinbare Szenen plötzlich Bedeutung bekommen, wenn wir sie festhalten, statt sie „für später“ zu vertagen. Zwischen Küchenlicht im November, Sehnsucht nach Waldnächten und dem ganz normalen Leben entsteht eine Einladung: den eigenen Startschuss zu hören, heute, im Kleinen, mit der Kamera in der Hand.
Folge 424 ist ein Geburtstag – und ein Blick nach vorn. Wir sprechen über das, was diesen Podcast trägt: eure Rückmeldungen als echtes Geschenk, gewachsene Bindung und ein Talkformat, das lieber Kaffeetisch als Lehrbuch ist. Vier Jahre haben uns gezeigt, wie sich der Fokus von Technik hin zum Warum der Fotografie verschiebt: Geduld statt Tempo, Begegnung statt Algorithmus, Analoge Lust, Prints als kleiner Luxus und Fotografie als Gegenentwurf zum Dauerstress. Wir träumen laut von künftigen Gästen ohne den Ton zu verlieren, von Querverbindungen im neuen Umfeld und von Texten, die aus Gesprächen zu Essays werden – und laden dich ein, weiter mitzuschreiben: unter dem Episodenfoto, wie immer.
Ich - der Falk - nehme Dich heute mit in eine ruhige Sonntagsfolge – ungeschnitten, nah und im One-Take. Es geht um Geduld beim Betrachten, um den Unterschied zwischen schnellen Social-Media-Highlights und echter Begegnung mit Fotografen und ihren Bildern. Es geht um Kommentare als Geschenk, über das Bedürfnis nach Austausch statt bloßem Durchscrollen und darüber, wie kleine Rituale den Blick wieder schärfen. Eine Folge über Gemeinschaft, Haltung und die Kraft, sich beim Sehen Zeit zu lassen.
Wie in der letzten Woche angekündigt, haben wir der KI eine Woche lang jeden Tag ein Foto gezeigt: zuerst, damit sie eine sachliche technische Analyse erstellt, danach, sollte sie das Foto emotional deuten und die mögliche Geschichte im Bild formulieren. In dieser Folge fassen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen zusammen, was hat gut funktioniert, wo sind Grenzen sichtbar geworden und dann die Frage: Hat sich unser Blick dadurch verändert und wenn ja, wie? Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!
Heute am Bildersonntag sprechen wir über das Foto „gondola“ von Ronny Behnert – ein quadratisches Schwarzweiß aus Venedig. Verwischte Gondeln schweben wie Geister auf dem Wasser, dazwischen ruhige Holzpfähle; hinten nur eine leise Skyline im Dunst. Bewegung trifft auf Statik, Klarheit auf Andeutung. Setz dich gern zu uns und entdecke, was uns dieses Bild erzählt und in uns auslöst.























