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Author: Redaktion deutschlandradio.de

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Die Beiträge zur Sendung
1740 Episodes
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Morgen früh um drei Uhr überquert die Sonne die Grenze zum Sternbild Steinbock – und zeitgleich zum Tierkreiszeichen Wassermann. Während unser Stern am Himmel also vor den Sternen des Steinbocks steht, herrscht in der Astrologie bereits der Wassermann. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bald soll die Mission Artemis 2 mit vier Menschen um den Mond herumfliegen. Dabei kommt das Orion-Raumschiff zum Einsatz, das zur Hälfte in Europa gebaut wird. Bei einer künftigen Artemis-Mission könnte auch jemand aus Deutschland an Bord sein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Universum ist vor 14 Milliarden Jahren aus dem Urknall hervorgegangen, so das derzeit populärste Weltmodell. Die Zukunft ist unklar. Vielleicht fliegt das Universum immer schneller auseinander. Oder es stürzt zu einem neuen Urknall zusammen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Europas Raumfahrt kümmert sich auch um die Sicherheit. Mehr Raketen stehen zur Verfügung und bei der Erforschung des Alls geht es um einen gefährlichen Asteroiden und einen eisigen Mond. So hat es der ESA-Ministerrat kürzlich festgelegt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die beiden deutsch-amerikanischen Helios-Sonden waren Pioniere der Sonnenforschung. Sie kamen ihr bis zu 40 Millionen Kilometer nah und hielten der Hitze stand – dieser Rekord wurde erst über 40 Jahre später gebrochen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor zwei Wochen haben wir das neue Jahr begrüßt. Heute ist aber schon wieder Neujahr. Jedenfalls nach dem von Julius Caesar eingeführten julianischen Kalender. Der galt bis zur Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahr 1582. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Astrophysiker Karl Schwarzschild zog in den Ersten Weltkrieg. Er verfasste epochale Werke zur Allgemeinen Relativitätstheorie und der Existenz von Schwarzen Löchern. Von der Front kehrte er als Invalide zurück und verstarb an einer Hauterkrankung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit zwei Jahren ist Frederik X. König von Dänemark. Er ist an Wissenschaft interessiert, hat aber in Bezug auf die Sternenkunde noch Nachholbedarf – jedenfalls verglichen mit einem seiner Vorgänger. Denn der förderte einst besonders Tycho Brahe. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zum Kalten Krieg der 1950er- und 1960er-Jahre gehörte der Wettlauf ins All. Der US-Raketenpionier Wernher von Braun wurde dabei zu einem Popstar. Sein sowjetischer Gegenspieler, Sergej Koroljow, blieb ein Phantom. Das änderte sich erst mit seinem Tod. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 80 Jahren rauschten die ersten Radarpulse zum Mond – zweieinhalb Sekunden später war das Echo zu empfangen. Dieser Beginn der Radarastronomie gelang dem Fernmeldecorps der US-Armee. Militärisch war das Projekt allerdings eine Enttäuschung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen zieht die Erde genau zwischen dem Planeten Jupiter und der Sonne hindurch. Von Jupiter aus gesehen wandert die Erde als winziger dunkler Punkt vor der Sonne entlang. Jupiter ist jetzt so gut zu sehen wie seit einem Jahr nicht mehr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Weltraumfahrt begann einst mit dem militärischen Streben nach Waffen und Aufklärung im All. Die wissenschaftliche Nutzung mit Mond- und Planetensonden kam später. Etliche Missionen, etwa zur Erdbeobachtung, sind zivil und militärisch zu nutzen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vier ESA-Astronauten haben kürzlich ein Hubschrauber-Training bei der Bundeswehr abgeschlossen. Dabei ging es darum, das Landen auf der Mondoberfläche zu üben. Doch wann jemand aus Europa auf dem Mond stehen wird, ist völlig offen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Erde ist eine Kugel, die sich in knapp 24 Stunden um die eigene Achse dreht. Heute eine Binsenweisheit, aber über Jahrtausende galt diese Bewegung als unvorstellbar. Doch der Physiker Léon Foucault bewies 1851 die Rotation der Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Nachbarplaneten stehen derzeit genau in Richtung Sonne am Himmel. Venus und Mars sind nachts nicht zu sehen. Funkkontakt zu den Sonden ist nicht möglich: Die Signale laufen durch die geladenen Außenbereiche der Sonne und werden stark gestört. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Joel Metcalf ist vor allem als Wiederentdecker des Kometen Brorsen-Metcalf bekannt. Doch der Amateurastronom hat noch weit mehr für die Himmelsforschung geleistet. Er baute sogar Instrumente für das Observatorium der Harvard-Universität. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Wir leben auf einem Karussell, denn im Kosmos steht nichts still. Heute gegen 18 Uhr zieht unsere Erde durch den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Dann trennen unseren Planeten "nur" noch gut 147 Millionen Kilometer von der Sonne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Immer wieder gibt es Verwirrung, ob Astronauten oder Kosmonauten in der Umlaufbahn sind. Denn die Bezeichnung für Raumfahrer ist je nach Kulturkreis unterschiedlich. Bei Chinesen im All ist in westlichen Medien fälschlich von "Taikonauten" die Rede. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Astronomischer Höhepunkt 2026 ist die totale Sonnenfinsternis im August: Von Mitteleuropa aus werden gut 90 Prozent der Sonnenscheibe bedeckt. Dazu zwei Planetentreffen: Im Juni treffen sich Venus und Jupiter, im November überholt Mars den Jupiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Länge eines Jahres – gut 365 Tage – ist astronomisch vorgegeben. Völlig willkürlich ist dagegen der Neujahrstermin. Der hat keinen Bezug zum Kosmos. Auf der ISS geht es zum Jahreswechsel rund 15-mal hin und her zwischen 2025 und 2026. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
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Comments (2)

Thomas Deinzer

Es ist schon traurig das man den Krieg jetzt schon in den Weltraum verlegt. Anstatt ein Miteinander gibt es nur noch ein Krieg untereinander. Wissenschaft sollte eigentlich verbinden Anstatt nur noch mit der Kriegskeule zu schwingen. Da waren wir in den 90 Jahren viel weiter als jetzt.

Aug 4th
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leila azimzadegan

Danke ☀️🌙

Nov 26th
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