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Weltzeit
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Milizen der Revolutionsgarden haben den Protest im Iran niedergeschlagen. Tausende wurden getötet und festgenommen. Die USA haben bisher nicht militärisch eingegriffen. Aber das iranische Regime um den obersten Führer Ali Chamenei ist angezählt. Susan Zare, Nils Dampz, Alex Vatanka, Katja Bigalke, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Laut Umfragen unterstützen rund 40 Prozent der Serben ihren Präsidenten Vučić, trotz Korruptionsvorwürfen, Wahlmanipulation und des Einsatzes von Gewalt. Sie leben außerhalb der Städte und sie fürchten, dass Proteste die Wirtschaft destabilieren. Bartholomäus Laffert, David Freches, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seit fast drei Jahren tobt im Sudan ein brutaler Krieg zwischen Armee und RSF-Miliz. Millionen sind auf der Flucht, vermutlich über 100.000 tot. Ein Treibstoff hält ihn am Laufen: Gold, das über verschlungene Wege auf dem Weltmarkt landet. Bettina Rühl , Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In den letzten zehn Jahren hat sich der Tee-Export Japans mehr als verdoppelt. Vor allem Matcha-Tee erlebt einen weltweiten Hype. Doch die hohe Nachfrage überfordert viele Teebauern, und einige Japaner befürchten einen Ausverkauf von Tradition. Von Felix Lill, Hanno Jentzsch und Yana Adu www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Nach der umstrittenen Gefangennahme Nicolás Maduros durch die USA bleibt die Regierung Teil jenes Systems, das Venezuela wirtschaftlich ausgezehrt hat. Washington will sich Zugriff aufs Öl sichern – unter Umgehung gewählter Institutionen. J. Barke, A. Demmer, S. Peters, M. Friedman, K. Bigalke, A. Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
50 Jahre Autonomie und Freiheitsrechte: Diese Garantie gab China den Menschen, als es Hongkong 1997 von den Briten übernahm. Das änderte sich 2020 mit dem Sicherheitsgesetz. Viele Demokratieaktivisten sind nun in Haft, wenige Mutige machen weiter. Eva Lamby-Schmitt, Andreas Landwehr, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa eskaliert der Machtkampf innerhalb des Sinaloa-Kartells. Seit der Entführung und Auslieferung eines Mitglieds wurden über 2000 Menschen getötet. Der Staat verliert in immer mehr Regionen Mexikos die Kontrolle. Anne Demmer, Wolf-Dieter Vogel, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Menschen in der Ukraine haben mit Herausforderungen von außen und von innen zu kämpfen: mit dem Krieg Russlands gegen ihr Land, aber auch mit den vielleicht größten Korruptionsskandalen der Geschichte im Land. Was macht das mit ihnen? Florian Kellermann, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Einst deutsche Kolonie, später Kupferlieferant für die Welt und Schauplatz des blutigsten Krieges im Südpazifik in jüngster Zeit: 2027 will Bougainville unabhängig werden. Darüber hört man wenig, fand ein Hörer. Die Wunsch-Weltzeit ändert das. Volker Boege, Theonila Roka Matbob, Sister Lorraine Garasu, Katja Bigalke, Andre www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Als Mark Post 2013 den ersten Bioreaktor-Burger präsentierte, schien eine neue Ära angebrochen. Kultiviertes Fleisch sollte Massentierhaltung ersetzen. Dem Hype folgte Ernüchterung bei Start-ups – und in den USA wächst der politische Widerstand. Tobias Landwehr, Ramona Weinrich, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Norwegen will auf seine wichtigste Einnahmequelle nicht verzichten, obwohl sie sein größter Klimasünder ist: auf den Export von Gas und Öl. Aber gegen die Losung „Wir haben die sauberste Öl- und Gasindustrie der Welt“ formiert sich leiser Widerstand. Jane Tversted, Martin Zähringer, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Schweiz hat so viele Schutzbauten wie kaum ein anderes Land. Alle Einwohner sollen im Ernstfall Zuflucht finden. Doch Bunker allein reichen nicht, um die Bevölkerung zu schützen. Der Bundesrat will künftig auf "umfassende Sicherheit" setzen. Kathrin Hondl, Pälvi Pulli, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Bernardo Arévalo wurde auch mit Unterstützung Indigener zum Präsidenten Guatemalas gewählt. Doch seit seiner Amtsübernahme 2024 stagniert das Land. Viele junge Menschen wollen das nicht länger hinnehmen. Sie fordern Veränderung und Gerechtigkeit. Anne Demmer, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In Schottland sterben im Durchschnitt pro Tag drei Menschen an den Folgen von Drogenkonsum. Nach Jahrzehnten der Nulltoleranzpolitik versucht man mit dem ersten offiziellen Drogenkonsumraum in Großbritannien nun einen anderen Umgang mit Abhängigen. Heuer, Christine; Adu, Yana www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina, zementierte aber eine politische Struktur, die bis heute jede Erneuerung erschwert. Zum Glück gibt es Menschen, die das nicht einfach hinnehmen. Margarete Wohlan, Stefan Wolff, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Frankreich feiert 120 Jahre Laizität. Das Gesetz von 1905 garantiert Glaubensfreiheit, sorgt aber heute für Streit um islambezogene Fragen wie Halal-Menüs oder Burkinis. Eine umstrittene Umfrage und Klagen verschärfen die Debatte um Gleichheit. Von Suzanne Krause, Aurélia Bardon, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Myanmar wählt Ende Dezember erstmals seit dem Militärputsch vor fast fünf Jahren. Oppositionsparteien sind ausgeschlossen, weite Teile des Landes bleiben außen vor. Das Regime will seine Macht legitimieren. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Christiane Justus, Richard Roewer, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die deutsche Einwanderin Margarethe Meyer-Schurz gründete 1856 in Wisconsin den ersten Kindergarten in den USA. Inspiriert von Friedrich Fröbel setzte sie auf das freie Spiel. Inzwischen geht es um Buchstaben, Zahlen und hohe Beiträge der Eltern. Clara Hoheisel, Lea Nischelwitzer, Anne Raith, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Spanien gilt als Vorreiter im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt, die seit 2004 mit gesetzlichen Maßnahmen bekämpft wird. Eine Täterüberwachung, Fußfesseln, spezialisierte Einsatzkräfte und ein zuständiges Ministerium helfen dabei. Reicht das? Ann Esswein, Katrin Lange, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Geburtenrate in der Türkei liegt mit 1,48 Kindern pro Frau auf einem Tiefstand. Präsident Erdoğan hatte 2025 deswegen zum Jahr der Familie ausgerufen, Geburtenprämie und Kindergeld aufgelegt. Die „LGBTQ-Frage“ nennt er eine der größten Bedrohungen. Johanna Sagmeister, Hürcan Aslı Aksoy, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit






















