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Die Predigtbuddies
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Die Predigtbuddies

Author: Anja Bär und Lea Herbert

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Anja und Lea sind Freundinnen und haben gemeinsam Theologie studiert. Über die Jahre wurden gemeinsame Gespräche über den Predigttext zu einer Art "feste Institution" ihrer Freundschaft. Sie lieben es, sich gemeinsam über den Predigttext auszutauschen und ringen darum, warum es sich lohnt diesen Bibeltext zu predigen. Dabei stellen sie zur Verfügung, wo und warum sie andocken und was aus ihrer Sicht die gute Botschaft der Perikope ist. Anja ist seit 15 Jahren Pastorin in Bremen-Lesum. Lea ist selbstständig mit ihrem Unternehmen www.kompassaufneu.de als Beraterin und Rednerin.
238 Episodes
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Mose trifft Gott auf dem Berg und das Volk bleibt "allein" zurück. Das geht ein paar Tage gut und dann wird es unruhig. Ein goldenes Kalb muss her. Gott wird zornig. Und Mose sagt zu Gott: Beruhige dich! Solch eine Beziehung macht Lust auf mehr und wir entdecken, wie großartig es ist, mit Chuzpe Gott in die Pflicht zu nehmen. Der Predigttext aus dem Buch Exodus "erlaubt" es allemal. Gott bleibt stabil in seiner Liebe und flexibel in seinem Tun und Umgang mit seinen Menschen. Welch schöne Botschaft am Sonntag Rogate - und an jedem anderen Tag auch. Der Welthändehygienetag bringt uns auf den Gedanken, dass Gebet auch eine Form der Hygiene ist, denn Fäuste kann man nicht falten. Und der internationale Tag der Hebamme bringt uns auf die Idee, neue Gebete "zur Welt zu bringen", Gebete, die tragen und Licht in diese Welt bringen. Wer mag, liest die Gebete von Christina Brudereck und von Maria Sassin - modern und so gut.
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Hebräerbrief ran. Vers 14 war vor 13 Jahren Jahreslosung und Anja und Lea haben je unterschiedliche Zugänge zu diesem Vers. Wir bleiben Suchende und Ausschauhaltende. Es geht ums Hinausgehen und der Frage, was für eine Stadt suche ich eigentlich? Die, die Gott vorbereitet?
Die Predigtbuddies haben mal wieder ihren Freund Holger Pyka zu Gast. Zu dritt tasten wir uns an die Bilder aus Jesaja 66,10-14 ran.
Die Begegnung der Predigtbuddies ist anfangs sehr bestimmt von den Eindrücken rund um den 4. Jahrestag des Angriffskrieges den Russland gegen die Ukraine führt. Wir tauschen uns aus über das, was uns in diesen Tagen begegnet und welche Emotionenwir haben. Und wir schauen auch auf den Internationalen Frauentag und die Resilienz von Frauen. Und dann tasten wir uns ran an einen sehr bekannten Text, der viel mit uns macht. Wir ringen und stellen einmal mehr dieses Ringen zur Verfügung. Mitten hinein in dieses Ringen hören wir den Ruf Jesu: Folge mir nach - auch und gerade mit deinem Ringen. Buchtipp: Nö - eine Anstiftung zum Neinsagen - von der wunderbaren Maike Schöfer (ja.und.amen bei Instagram)
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Römerbrief ran. Es ist ein Schwergewicht, in dem von Stolz auf Bedrängnis und sicherer Hoffnung die Rede ist. Was sich anfangs als herausfordernd darstellt, wird im Laufe des Gesprächs zu einer Einladung, die alles durchwebende Gnade und überfließende Liebe Gottes, zu entdecken.
Der "Sündenfall" zu Beginn der Passionszeit? Die Predigtbuddies tasten sich an einen sehr bekannten Text aus dem ersten Testament, aus dem Buch Genesis ran und stellen fest: Die Impulsgeber im Leben, die sind wichtig. Wir müssen nicht ihre Freunde sein, wir dürfen sie aus unserem Leben auch gern wieder verabschieden. Aber sie sind wichtig. Warum? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge.
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Lukasevangelium ran. Wir fragen uns: was uns verstummen lässt oder auch, was lässt uns nicht schweigenDer Menschensohn zeigt sich als Mitmensch und Retter, nicht als Herrscher. Jesus fragt den Blinden: Was möchtest du, das ich dir tun soll und wir fragen: Was bedeutet Erbarmen für dich in diesem Moment?
Die Predigbuddies tasten sich an einen der eher selten zu predigenden Hesekiel-Texte ran. Es ist ein Text vom Anfang des Propheten, ein Teil seiner Berufung und Befähigungsgeschichte.Ähnlich wie vergangene Woche haben wir es hier wieder mit einem Propheten zu tun, der von der Erscheinung Gottes überwältigt wird. Und wieder richtet Gott diesen Propheten auf, sorgt für Augenhöhe, für einen aufrechten Stand, befähigt den Propheten zu hören, was er hören muss. Eine Schriftrolle mit tiefstem Wehklagen wird zu Honig im Mund des Propheten, und wir merken: Gottes Wort ist was für Naschkatzen.
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus der Offenbarung ran, der irgendwie bekannt und zugleich auch unbekannt wirkt. Wir lieben das Fürchte dich nicht aus V17 und stellen einmal mehr fest, dass sich diese Ermutigung durch die ganze Bibel zieht. Was, wenn wir alles, was wir in der Offenbarung lesen unter diesem Zuspruch lesen würden: Fürchte dich nicht. Und es ist noch konkreter: Fürchte dich nicht vor dem, was da kommt - hab keine Angst, schon gar nicht vor mirUnd am Ende hat Lea noch einen ganz wichtigen Gedanken, den sie mit Anja und allen teilen wollte. Wie gut! Hier findest Du die Andachtsreihe von Ragna Miller zum Gedenken an die Shoa:https://www.bremenzwei.de/audios/morgenandacht-4388.html
Die Predigtbuddies tasten sich an einen besonderen Text aus der Apostelgeschichte ran. Der Hauptmann Kornelius lädt den Apostel Petrus zu sich ins Haus - eigentlich ein Unding für den Juden Petrus. Und doch kommt er.Bezugsrahmenerweiterung ist eines der großen Themen dieser Geschichte und wir bekommen zwei Prüfkriterien bezüglich des Willens Gottes mit: Schafft das, was wir erleben, echte Beziehungen, bringt es was in Bewegung, und bringt es das Evangelium weiter? Wenn eins davon nicht passt, muss ich mich fragen lassen, ob es nicht eher meine engen Grenzen sind, die Beziehung verhindern oder das Evangelium stören. Bei Anja löst diese Geschichte Resonanzen mit dem Märchen vom Tischlein Deck dich aus.Aber hör selbst…
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Jeremiatext ran. Eine Dürrezeit macht sehr deutlich wie Natur, Tier und Mensch eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Menschen bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Sünden können gegen uns antworten. Wie es morgen weitergeht, ist ungewiss. Nur eine grundlegende Veränderung kann jetzt weiterführen. Gott gibt sich in keine destruktiven Co-Abhängigkeit. Doch ist er mitten unter uns.
Nach der traditionellen Jahreswechselpause wünschen wir Euch allen ein gesegnetes frohes neues Jahr 2026 und wir tasten uns zum 1. Sonntag nach Epiphanias an einen Text aus dem Matthäusevangelium ran. Uns begegnet ein Tauftext der uns zuerst die Frage stellt, was uns die Taufe Jesu persönlich bedeutet. Eine Frage, der wir in der Vorbereitung zu dieser Folge bei der Deutschen Bibelgesellschaft begegnet sind, beschäftigt uns: Was würde fehlen, wenn Jesus nicht Gottes Sohn wäre? Denn uns ist klar: Jesus ist ganz einer von uns UND zugleich ganz einer von Gott - one of us and one of God. Die aus Anjas Sicht lesenswerten praktisch theologischen Resonanzen von Prof. Dr. Christoph Barnbrock findest Du zum Nachlesen hier. Und Anja empfiehlt zur Vorbereitung das Lied "one of us" von Joan Osborne aus dem Jahr 1995 (nicht wie im Podcast gesagt 1979!) zu hören.
Zur Aufnahme der Jahreslosung 2026 haben wir allen Grund uns zu freuen, denn Mira Ungewitter ist zu Gast und wir sprechen 9:30 Minuten über alles Mögliche. Eins steht fest: Mira ist eine sehr interessante Gesprächspartnerin und wir haben viel Freude miteinander. Siehe, ich mache alles neu löst in uns viel Resonanz aus und es gibt auch ein paar Widerstände. Wie gut, dass wir auf so viel Expertise verschiedener Kolleg:innen zurückgreifen können. Die Links zu einigen Tipps aus dem Podcast findest Du hier: Fokus Theologie: Torsten Dietz und Andreas Loos zur JahreslosungGodnews: Eva Jung zur JahreslosungLiquid Church #24: Jens Stangenberg zu unseren Vorstellungen vom Ende der Zeit
Zum Altjahresabend sprechen wir mit Lea und Judith vom Stückwerk-Podcast über Hebräer 13 und wir sind sehr berührt von diesem "Brett" unseres Glaubens.Jesus Christus ist derselbe - gestern und heute und für immer, klingt wie eine Werbeslogan. Wir können diesem Bekenntnis viel abgewinnen und tragen es zusammen. Der Anker ist das Symbol der Hoffnung und dieser Text hilft zu verstehen, warum es ein Schönes ist. Durch Gottes Gnade wird unser Herz gefestigt.Leif Ollenstaedt von den „Küstenspacken“ hat mal eben für uns das Lied: „Ohne Vorbehalt und ohne Sorge“ eingespielt. https://www.küstenspacken.deEinen herzlichen Dank dafür!Du möchtest mehr vom Stückwerk-Podcast hören? Dann hör mal hier: https://stueckwerk-podcast.de
Zum letzten Sonntag im Kalenderjahr haben wir es mit Hiobs letzten Worten zu tun. Wir tasten uns ran an Hiob 42, 1-6. Verlinkt mit Weihnachten heißt es für uns: In Jesus lässt sich Gott sehen. Gott bleibt dabei geheimnisvoll, geheimnisvoll tröstend. Hiob möchte jetzt wieder mit Gott reden und im Austausch sein. Er will Gott nicht mehr bitten, dass er sich von ihm abwende und ihn „in Ruhe“ lässt. Aus dem Ringen mit Gott wird wieder gewünschte Interaktion. Weihnachten ist zwischen Gott und Menschen Interaktion pur!
In diesem Jahr tasten wir uns an den Text aus dem Propheten Sacharja ran, der für die Christnacht vorgeschlagen ist. Zu Gast haben wir unseren Freund und Kollegen Holger Pyka. Während unseres Gesprächs wird es Weihnachten in uns, denn Gott will bei den Menschen wohnen. Wo Platz für Gott ist, da ist Platz für mich. Niemand braucht mehr fliehen und Freude ist das obenauf Gefühl! Wie das alles gehen soll, wissen wir nicht, aber wir werden es stillstaunend genießen…weil Gott, so glauben wir, Heimat und Zuhause ist und bei ihm unser Bauchweh aufhört.Hier findest Du das Lied von Philipp Poisel, von dem Lea in der Aufnahme spricht.
Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem sogenannten 2. Korintherbrief ran. Jesus ist das Ja in Person. In welchen Umständen auch immer deine Mutter in anderen Umständen mit dir war, Gottes Ja zu dir steht fest. Gott ist kein „Vielleicht-Typ“ und wird nicht wortbrüchig. Am Ende der Folge teilen wir Ideen für den Gottesdienst.
Ein weiterer Lukastext steht auf dem Programm und wir tasten uns ran. Es wird eine fromme Folge und wir feiern das.
Die Predigtbuddies tasten sich an einen endzeitlichen Lukastext ran und finden am Ende: Dieser Text lohnt sich, gepredigt zu werden, denn immer dann, wenn das Herz zu gefrieren beginnt, scheint es uns kein Wort Gottes zu sein….Wenn der Herr wiederkommt, ist Leben angesagt, nicht verderben. Es ist ein Text, der uns hilft zu überwintern. Das Lied, von dem Lea spricht, findest Du hier: https://open.spotify.com/intl-de/track/5la3Ns6Kijy768nRHOvpCL?si=dc381f862c7c4946
Das neue Kirchenjahr beginnt mit einem schönen Text aus dem Römerbrief. Die Predigtbuddies tasten sich an Römer 13,8-12 ran und finden Licht. Ein immerwährendes ethisches Gebot trifft auf einen eschatologischen Weckruf! Liebe muss sichtbar werden. Am Anfang der Adventszeit wird der Blick darauf gelenkt was wesentlich ist. Was verleiht uns das Licht? Wir verstehen den Text als eine innere Lichtansage an uns. Auch eine Lichtansage entgegen der eigenen Finsternis, die manchmal in uns ist.Den Text von Römer 13,1-7 haben wir in Folge 3.50 besprochen.
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Comments (1)

Tino Kotte

Hallo, Danke für viele anregende Folgen. Für mich ist es hilfreich, zu Wochenbeginn eine erste Annäherung an den Predigttext zu erhalten und damit ein paar Tage bis zum sonntäglichen Gottesdienst "schwanger" zu gehen. Nur der Ton war schlecht ausgesteuert, ich konnte die wunderbare Birgit Mattausch kaum verstehen.

Nov 23rd
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