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Ist das eine Blase?

Author: DIE ZEIT

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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier.

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Um 1,3 Prozent könnte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wachsen. Damit rechnet die Bundesregierung in ihrer jüngsten Prognose. Und so sagen es auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten voraus. Noch im Frühjahr und Sommer waren Ökonomen sehr viel zurückhaltender. Lange ist die deutsche Wirtschaft kaum oder gar nicht gewachsen. Die neuen Zahlen seien „ein wichtiges Signal“, sagte daher Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).   Aber woher kommt das Wachstum auf einmal? Und kann es von Dauer sein? Darüber sprechen Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem Podcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts, der für die ZEIT regelmäßig über Wirtschaftspolitik und Wachstum schreibt.  Er sagt, das neue Wachstum habe mehrere Gründe: Zum einen gibt der Staat gerade viel Geld für Infrastruktur und Verteidigung aus. Zum anderen erleben einzelne Branchen auch eine Art Sonderkonjunktur. Zum Beispiel die deutsche Chemieindustrie. Sie profitiert von der Sperrung der Straße von Hormus, weil viele Firmen dadurch nicht mehr so einfach mit Grundstoffen aus aller Welt beliefert werden können. Deshalb kaufen sie sie nun vermehrt in Deutschland ein.   Langfristig aber kommt es darauf an, ob die Politik die strukturellen Probleme in den Griff bekommt wie den Fachkräftemangel oder die fehlenden Investitionen. Welche Rolle dabei das Sondervermögen der Bundesregierung spielt und was die Wirtschaftsentwicklung mit den geplanten Reformen zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.   Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Kann KI einen Boom auslösen? Die Hoffnungen sind groß – und sie knüpfen sich nicht so sehr an die großen Sprachmodelle wie Claude oder ChatGPT, sondern an die Maschinen in den Fabriken. Deutschland sitze auf dem »wertvollsten industriellen Datenschatz der Welt«, findet beispielsweise Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), mit künstlicher Intelligenz lasse er sich in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln. Auch ihre Kabinettskollegin Dorothee Bär (CSU) lobt den »einzigartigen Datenschatz«. Und Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) glaubt sogar, dass Wachstumsraten von fünf Prozent möglich seien, »wenn wir das gut machen mit der KI«.   Wie realistisch sind diese Hoffnungen? Wie groß ist der Datenschatz wirklich und wie lässt er sich heben? Sind deutsche Unternehmen dazu in der Lage – oder lassen sie sich von mangelnder Risikofreude, knappen Budgets oder zu viel Perfektionismus bremsen?   Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann sprechen mit Viacheslav Gromov, der mit zehn Jahren aus Moskau nach Deutschland kam, später ein Hochbegabtenstipendium erhielt und mit 19 Jahren das KI-Start-up Aitad gründete. Das Unternehmen aus Offenburg unterstützt beispielsweise Industriebetriebe dabei, Maschinen mit Sensoren, Chips und KI auszurüsten. Der 27-Jährige berichtet davon, was das bringen kann – aber auch, dass viele Firmen die Möglichkeiten unterschätzen und sich mit zu langen internen Abstimmungsprozessen aufhalten.    »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Der Bundestag hat erneut einen Tankrabatt beschlossen, auch ein Spritpreisdeckel könnte bald folgen. Beide Maßnahmen sind umstritten – und sie ändern wenig daran, dass die Blockade der Straße von Hormus das Öl verknappt und teurer macht. Wann also ist mit einer Entspannung der Preise zu rechnen? Oder bleiben Sprit und Heizöl dauerhaft teuer? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Zu Gast ist in dieser Folge der ZEIT-Korrespondent Thomas Fischermann, der zurzeit am Persischen Golf recherchiert. Er berichtet über die Lage in der Straße von Hormus seit Monaten und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Globalisierung. Im Podcast berichtet er davon, wo in der Welt sich die Folgen der Ölkrise besonders deutlich zeigen, wer die Gewinner und wer die Verlierer der Entwicklungen auf dem Ölmarkt sind und wie die ölfördernden Staaten im Nahen Osten reagieren, um neue Handelsrouten zu erschließen. Und er verrät, wessen Öl trotz der Blockade die Straße von Hormus passiert – und wie viel es tatsächlich weiterhin ist.  Außerdem diskutieren die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis mit Fischermann darüber, wann die weltweite Ölnachfrage ihren Höhepunkt erreichen und wieder sinken könnte, wie der Ölmarkt eigentlich funktioniert und ob die Ölkrise ein weiteres Indiz für das Ende der Globalisierung ist – oder ob sich der freie Handel am Ende doch als stärker erweist als etwa politische Exportbeschränkungen.   »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit.  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD 43,8 Prozent der Stimmen geholt, obwohl der dortige Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ einstuft. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo am Wochenende gewählt wird, rechnet sich die Partei gute Chancen aus. Für die Wirtschaft sind das keine guten Nachrichten – etwa, weil künftig noch mehr Fachkräfte fehlen, wenn Zugewanderte das Land verlassen sollen, wie es die Partei fordert. „Wenn die AfD das so umsetzen würde, würde das dem Land wirtschaftlich und auch in anderen Bereichen schaden“, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz. Der stellvertretende Leiter der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts ist zu Gast in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Joachim Ragnitz forscht nicht nur seit Jahren zur Wirtschaft in Ostdeutschland, er lebt auch selbst schon lange in Sachsen-Anhalt. Dass die AfD dort ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern so viel Zuspruch erfährt, erklärt er sich so: „Die Leute sind unzufrieden mit der allgemeinen politischen, wirtschaftlichen Situation.“ Ihre Wahlentscheidung sei da vor allem Protest gegen die etablierten Parteien. Das AfD-Programm hätten wahrscheinlich die wenigsten gelesen, meint Ragnitz. In beiden Bundesländern schwächelt die Wirtschaft. In Sachsen-Anhalt ist zwar über die letzten Jahrzehnte viel passiert, sagt Ragnitz. Doch mit der Chemie steckt die wichtigste Branche des Landes in der Krise. Der einzige Sektor, der boomt, sei die Gesundheitswirtschaft – getrieben durch den demografischen Wandel. Ein nennenswertes Wachstum generiert die Branche allerdings nicht. Hinzu kommen Fehler der Vergangenheit, sagt Ragnitz. In den Neunzigern habe das Bundesland stark über seine Verhältnisse gelebt und hohe Schulden gemacht – mit der Folge, dass bis heute das Geld für wichtige Investitionen fehlt, etwa in eine bessere Infrastruktur. In Mecklenburg-Vorpommern wiederum hängt vieles an den Werften und dem Tourismus, was sich beides aber an der Küste konzentriert. Auch da ist die Unzufriedenheit der Menschen in vielen Landesteilen groß. Zu tun habe der Erfolg der AfD aber auch mit der Bundespolitik, meint Joachim Ragnitz. Was aber heißt das für die Diskussion über das laufende Reformpaket? Und was muss passieren, damit die Wirtschaft wieder stärker wächst? Auch darum geht es in dieser Folge. Zu Gast bei den beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann ist neben dem ifo-Forscher Ragnitz der ZEIT-Kollege Marc Widmann, der über seine Recherchen in Sachsen-Anhalt berichtet. Sein Stück, in dem er erklärt, wie Unternehmer dort auf die AfD blicken, können Sie hier nachlesen. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Steuern sollen sinken, die Menschen sollen mehr Netto vom Brutto haben. Deshalb wollen SPD und Union die Einkommensteuer reformieren. Vor allem kleine und mittlere Einkommen will die Bundesregierung entlasten. Eine entsprechende Reform könnte die Regierung noch diese Woche auf den Weg bringen. Das klingt gut, aber wie viel kommt am Ende wirklich bei den Menschen an? Das klären wir in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer in Deutschland. Die meisten Bürgerinnen und Bürger müssen sie zahlen, sie macht etwa ein Drittel des Steueraufkommens aus. Allerdings sind auch die Ausgaben des Staates hoch. Die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden weisen ein hohes Defizit auf, gleichzeitig steigen die Ausgaben etwa für Verteidigung und Soziales. „Die Regierung hat momentan kein Geld für Steuerentlastungen“, sagt der Ökonom Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin. Trotzdem hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Entlastungen versprochen und will sie mit einer Steuerreform möglich machen. Wie das zusammenpasst, erklärt Bach, der in dieser Folge unser Gast ist. Er ist einer der profiliertesten Steuerexperten des Landes und sagt, Steuern hätten ihn schon im Studium fasziniert. Beim DIW beschäftigt er sich damit bereits seit über drei Jahrzehnten. Bach hat die Pläne für die Einkommensteuerreform der Bundesregierung genau analysiert und sagt: „Die Entlastung der arbeitenden Mitte fällt aus. Im Gegenteil haben wir sogar eine leichte Belastung in der Mitte.“ Nur wie kommt das? Und was bringt die geplante Reform dann überhaupt einer Familie mit zwei Kindern? Was heißt sie für einen Single? Das klären wir in dieser Folge mit Stefan Bach. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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