DiscoverDie hr2-Hörbar
Die hr2-Hörbar
Claim Ownership

Die hr2-Hörbar

Author: hr2

Subscribed: 62Played: 5,557
Share

Description

Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
1281 Episodes
Reverse
Das Musik-Magazin und Label Folk Galore präsentiert auf seinem Sampler "Folk and World Music Galore Vol. 4" aktuelle Acts vor allem aus Nord- und Osteuropa mit Schwerpunkt Finnland. Was gab’s Spannendes 2025, was liegt an 2026? Eine feine Zusammenstellung unter anderem mit Divanhana, Uusikuu, Vimma oder Okra Playground. Außerdem macht sich der portugiesische Sänger Telmo Pires Gedanken über einen Schrei in der Stille, es gibt Filmmusik von Michael Nyman, Tom Waits möchte mit Mathilda einen Walzer tanzen, und Nicolas Payton versucht sich am unverwüstlichen New-Orleans-Dixieland-Klassiker "Tiger Rag". Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Im März feiert Giora Feidman seinen 90. Geburtstag, und sein musikalisches Geburtstags-Geschenk hat sich der Klezmer-Klarinettist schon selber gemacht mit seinem neuen Album "For a better world". Wie schon die letzten Veröffentlichungen ist es wieder eine Zusammenarbeit mit dem iranischen Komponisten Majid Montazer, den Feidman vor etwa 20 Jahren kennenlernte und der seitdem zu seinem wichtigsten musikalischen Mitstreiter wurde. Eingängige instrumentale Miniaturen für den Weltfrieden, an den man nach Ansicht von Feidman und Montazer nicht nur musikalisch weiter glauben soll und muss. Mal kammermusikalisch klein besetzt nur mit Klavier und Klarinette, öfters aber auch für ein größeres Ensemble komponiert, aufgenommen mit einem Schweizer Orchester mit Musikerinnen und Musikern aus Israel, Palästina, dem Iran, Amerika, Deutschland und Japan. Außerdem hat Alexis HK die ewigen Nörgeleien satt, AILEEN fragt sich, wo wir und sie stehen, das Septeto Santiaguero spielt traditionellen Son aus Kuba, und Steve Kling sitzt für uns auch nach dem Regen noch am Klavier. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Seit 1999 gibt es das Trio Ivoire mit dem deutschen Pianisten Hans Lüdemann, dem ivorischen Balafon-Spieler Aly Keïta und immer mal wechselnden Schlagzeugern - seit 2013 ist es Christian Thomé. Nach zumeist größer besetzten Projekten in den letzten Jahren ist jetzt wieder die Kernformation am Start: feinster und sehr angenehm ins Ohr gehender Afro-Jazz, mal flott virtuos, mal entspannt groovend oder balladenhaft-ruhig, mal mit leicht rockigem Einschlag und einmal auch mit einer rhythmisch wunderbar vertrackten Hommage an Ligeti. Wieder auferstanden und vielleicht besser denn je zum 25-jährigen Jubiläum: Gratulation zur "Resurrection". Außerdem hören wir ein wunderbares Remake von Cyndie Laupers "Time after time" mit Carolin No, Teófilo Chantre beglückt uns mit dem beschwingt-schlurfenden Sound der Kapverden, der tunesische Oud-Spieler Anouar Brahem nimmt uns mit auf seinem Zug nach Mozdok, und José Conde irrt auf der Suche nach der Geliebten durch New York. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Der Franzose Gautier Capuçon gehört seit langem schon zu den besten klassischen Cellisten, er ist aber auch immer wieder in den Grenzbereichen abseits des etablierten klassischen Repertoires unterwegs. “Gaїa” heißt sein neues Album, benannt nach der mythologischen Urgöttin der Erde, und so ist das Ganze der Idee nach denn auch eine Hommage an Mutter Natur. Mit 17 eigens für das Album und den Cellisten geschriebenen Stücken von illustren Komponisten wie Ludovico Einaudi, Bryce Dessner, Gabriela Montero, Abel Selaocoe oder Max Richter. Eingängige kammermusikalische und zumeist instrumentale Nummern zwischen New Age, New Classic, etwas Jazz und Chanson. Außerdem tanzen Jenny and the Mexicats gemeinsam mit El Kanka um die Straßenlaternen, Bombino verbindet den Wüsten-Blues mit westlichen Pop- und Rocksounds, Patrick Bruel macht sich Gedanken über die Zukunft und Hamilton de Holondas flinke Finger beglücken uns mit brasilianischer Mandolinen-Kunst. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Entspannte Musik aus der ganzen Welt, ohne Schubladen oder Scheuklappen: das erwartet Sie in der Wochenendausgabe der Hörbar. Wir besuchen burjatische Nomaden, hören Neues von Pippo Pollina und Rose Betts und folgen Mélanie Pain ins Indie Noir-Boudoir. Weitere Highlights sind unter anderem: Shono, eine Band aus einem Landstrich an der Grenze zur Mongolei. Hier treffen burjatische Traditionen auf Rockmusik. Bei Blumfeld-Sänger Jochen Distelmeyer wird’s dagegen ganz sanft - er ist im Lauf der Zeit vom Rocksänger zum nachdenklichen Sänger von Liebesliedern geworden. Außerdem haben wir aktuelle Alben im Angebot, zum Beispiel die jüngste Veröffentlichung der Estonian Voices.
Dass der Chansonnier Alain Souchon mittlerweile 81 Jahre alt ist, hört man ihm auf seinem neuen Album "Studio Saint-Germain" ab und zu an. Zugleich hat diese Stimme viel zu erzählen aus Souchons erfülltem Leben als Liedermacher, Sänger und Schauspieler. 1944 zur Welt gekommen in Casablanca, stand Souchon ab Ende der 60er in Paris auf den Bühnen kleiner Clubs und Kabaretts. Seine Vorbilder waren George Brassens und Jacques Brel, aber auch die Beatles. Seit Mitte der Siebziger ist er einer der erfolgreichsten französischen Künstler; mehr als 10 Millionen Alben hat er bisher verkauft. Auf "Studio Saint-Germain" schlüpft der Träger des französischen "Ordens der Künste und Literatur" noch mal in seine alten Hits und macht - gemeinsam mit seinen Söhnen Ours und Pierre - ein intimes und liebenswertes Familienportrait daraus.
Neues von Pianist Gerald Clayton, Altsaxofonist Immanuel Wilkins, Vibraphonist Joel Ross, Schlagzeuger Kendrick Scott und Bassist Matt Brewer! Nach Blue Note-Jubiläumstour und dem Album "motion I" gibt’s Nachschlag mit sechs neuen Tracks von OUT OF/INTO. Zu den Feierlichkeiten zum 85. Geburtstag des Blue Note Labels kamen die Fünf zusammen und spielten ihr ganz eigenes Tribute-Set - live und in Albumform. Das Musikmagazin MOJO schwärmte: "Das vitale Quintett verbindet Gerald Claytons malerisches Klavier mit Immanuel Wilkins‘ kraftvollem Altsaxofon und der berauschenden Melodik des Vibraphonisten Joel Ross, verstärkt durch Kendrick Scotts raffiniertes Schlagzeug und Matt Brewers filigranen Bass. Sie bewegen sich frei umeinander und zeichnen musikalische Bilder voller Weite und Anmut". Das neue Album "motion II" bietet zuvor ungehörte Stücke aus denselben Sessions.
Bei uns ist Rose Betts noch ein Geheimtipp. Die Songwriterin zieht Inspirationen aus ihren irischen Wurzeln, bringt aber auch unbändige Pop-Elemente mit ein. Jetzt gibt es ihr zweites Album "There Is No Ship" auch bei uns. Empfehlung für Indie-Folkfans! 2022 erschien Roses erstes Album "White Orchids", und davon war die alternative Pop- und Songwriterszene schwer begeistert. Der Nachfolger "There Is No Ship" rechtfertigt den Hype, denn das irisch angehauchte, sehr eigene Storytelling von Rose Betts ist ein Hinhörer. Ihr Mix aus Folk, Kammerpop & mehr hat sie gar zu einer kleinen Streaming-Sensation gemacht: 20 Millionen Mal wurde etwa ihr Song "Irish Eyes" gestreamt sowie 50 Millionen Mal auf TikTok gesehen. Außerdem an der grenzenlosen Hörbar: das Ensemble Fisfüz, Kroke, Ulla van Daelen und Neues vom großen Chansonnier Alain Souchon…
Ein großer "Zusammenbringer" ist auf seinem jüngsten Album der amerikanische Pianist Kenny Barron. Für sein "Songbook" aus eigenen Kompositionen hat er großartige Stimmen wie Cécile McLorin Salvant, Kurt Elling oder Catherine Russell ins Studio geholt. Heute ist Barron 82; früh hat er angefangen: Erste Shows mit 15, mit 18 Jahren war er dann schon mit Dizzy Gillespie auf Tour in Europa. Eine Besonderheit bei ihm ist, dass er sich immer wieder über seine Kompositionen beugt; er hält nichts für abgeschlossen, beleuchtet die Dinge immer wieder neu. So auch die 13 Stücke auf "Songbook", die nun mit Text und Stimmen glänzen. Weitere Highlights an der Hörbar sind der US-Songwriter Ray LaMontagne, der "Americana Noir" von Calexico, den Fulani-Musiker Dabe Baldy aus Senegal und gleich zwei außergewöhnliche musikalische Gipfeltreffen: Schmidbauer-Pollina-Kälberer sowie "JMO" alias Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason.
Júlia Kozáková aus der Slowakei ist ungeheuer produktiv. Sie singt in gleich vier Bands, darunter im World Jazz Ensemble SOLE. Mit dem Ensemble Manuša widmet sie sich komplett der Roma-Musik. Seit kurzem gibt‘s ein neues Manuša-Album - sein Motto: Freude! "Die Musik ist davon durchdrungen", erklärt Júlia. "Einfache, tägliche, stille wie wilde Freude." Vor 3 Jahren erhielt das erste Manuša-Album den Preis des Slowakischen Radios für das beste slowakische Weltmusik-Album, und 2023 sorgte es auf der Weltmusik-Expo "Womex" für Begeisterung. Die Sängerin hat Jazzgesang in London und Brno sowie Flamenco in Sevilla studiert, aktuell arbeitet sie an einem Master-Abschluss am Berklee College. Über ihren Zugang zur Musik von Manuša sagt sie: Ich, eine Person ohne Roma-Wurzeln, bin auf meiner Reise so sehr bereichert worden von traditionellen Roma-Songs. Ich habe diese Songs in mein Leben gelassen, sie sind nun ein Teil von mir.“
Wenn Sie noch nicht ganz in 2026 angekommen sind, trifft sich das gut: Auch an der Hörbar schauen wir nochmal kurz zurück und präsentieren eine kleine Nachlese schöner Veröffentlichungen aus dem letzten Jahr: Bon Iver, Anne Paceo, Songhoy Blues und mehr. 2025 war zum Beispiel ein tolles Jahr für den Blues: mit dem gemeinsamen Album von Taj Mahal und Keb‘ Mo‘. Das in Belgien beheimatete Trio Peixe e Limão brachte paneuropäisch polyglotten Wind in den Global Pop. Songhoy Blues aus Bamako haben auf ihrem jüngsten Album "Héritage" ihr Verständnis von Tradition nochmal überdacht. Das Ergebnis war: weniger Wüstenrock, mehr zarte Akustik. Für die französische Schlagzeugerin Anne Paceo war es indes ein Jahr des Schwebens und Tauchens im Sound, nachzuhören auf ihrem aktuellen Album "Atlantis".
"Schawumm!“ - das ist der Sound, den Ringsgwandl hört, wenn gestresste Paketzusteller die Türen ihrer Transporter zuschieben. Er beobachtet diese Helden des Alltags mit solidarischer Sympathie, so wie er die Welt überhaupt mit wachem Auge beobachtet. Vieles fasst ihn an, vieles bringt ihn zum Nachdenken und Songs schreiben. Es gibt schöne und traurige Liebeslieder auf "Schawumm!“, und oft meint man, da hält Ringsgwandl nochmal innige Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau. Er ist gleich dreierlei, auf dieser Platte - der raubeinige Bluesmusiker, der auf bayerisch Sprüche raushaut, der Seismograph, der die Gesellschaft aufs Korn nimmt - und der 77jährige ältere Herr voller Melancholie. Trotzdem: es klingt frisch, was er da mit seiner langjährigen Band auf einem Dachboden überm Staffelsee eingespielt hat.
Aus den vielen Hörbars in diesem Jahr die besten neuen Alben, die beeindruckendsten Stimmen herauszufiltern, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. So viel Musik, so viele Überraschungen! Wir versuchen‘s dennoch: individuell, in aller Bescheidenheit. An Jahresbestenlisten kann man sich trefflich abarbeiten: Waaas, dieses tolle Album nur auf Platz 10? Warum ist dieser sensationelle Jazz-Act nicht im Mix? Keine Angst, wir versuchen kein Ranking. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit servieren wir an der letzten Hörbar des Jahres unter anderem: Alison Krauss, Buntsprecht, toi et moi, Sababa 5, Jethro Tull, Tutu Puoane, Alma Naidu und viele andere mehr.
Die Hörbar geht heute auf Zeitreise, an die Schwelle vom 14. zum 15. Jahrhundert. Schauplatz ist Frankreich im Hundertjährigen Krieg, die Herrschaft König Karls VI. Wir hören Musik von weniger bekannten Komponisten jener Zeit, gespielt von Into the Winds. Dieses französische Ensemble wurde 2017 gegründet. Es besteht aus fünf Multi-Instrumentalist*innen, die ihr Herz an die Alte Musik verloren haben. Das Spätmittelalter und die Renaissance sind ihre Spielweise, auch auf dem neuen Album "Le Grand Embrasement - Music for a Mad King". Darauf begeben sich Into the Winds in eine Zeit großer Umbrüche: Denn der Herrscher, Karl VI, wird 1392 für wahnsinnig erklärt und überlässt Frankreich anderen nach Macht gierenden Playern. Für dieses spannende Album gab es gerade die "Goldene Stimmgabel" des renommierten französischen Magazins "Diapason".
Die Bedeutung des griechischen Musikers, Komponisten, Widerstandskämpfers und Politikers Mikis Theodorakis für das 20. Jahrhundert ist kaum zu unterschätzen. Der Berliner Pianist Henning Schmiedt bekam seltene Einblicke in Theodorakis‘ Archiv - bewegend! Am 29. Juli 2025 wäre Mikis Theodorakis 100 Jahre alt geworden. Das bietet den Anlass, den Fans des großen Griechen eine wunderbare Trouvaille zu präsentieren: nämlich neue Arrangements von bisher unveröffentlichten Theodorakis-Stücken, die bis in die frühen 1940er Jahre reichen. "Es war, als blickte ich in das musikalische Tagebuch aus der Jugendzeit eines Genies", erinnert sich Schmiedt. Er konnte seine Versionen der Stücke dem Meister noch selbst präsentieren und sie mit ihm besprechen. Das Ergebnis hört man auf "Mikis Theodorakis - Lost Songs", arrangiert und gespielt von Henning Schmiedt.
Das australische Schwesternduo Charm of Finches steht für eine Art von Folk-Pop, die ebenso anmutig wie düster-bezaubernd daherkommt. Dafür sind sie schon mit dem Australian Folk Music Award ausgezeichnet worden. Im nächsten Jahr wollen die Beiden mit neuem Album erstmals auch in Deutschland auf Tour gehen, wir geben schon mal einen kleinen akustischen Vorgeschmack darauf. Ansonsten ist die Samstagsausgabe der Hörbar bunt und vielfältig, wie sie es gewohnt sind. Unter anderem mit dem Iren Oisin Leech und der Südkoreanerin Youn Sun Na, die beide ihre besonderen Stimmen nutzen, um Außergewöhnliches zu kreieren. Gleiches gilt für Aoife O’Donovan, einen bulgarischen Frauenchor und Wendo Kolosoy, der in diesem Jahr 100 geworden wäre.
YOM ist ein musikalischer Grenzgänger. Der als Guillaume Humery in Paris geborene Klarinettist hat sich einige Jahre damit beschäftigt, die Grenzen der traditionellen jüdischen Klezmermusik auszuloten und zu verschieben, hat elektronische Akzente gesetzt, sich aber auch mit Rockmusik, Klassik und experimenteller Musik auseinandergesetzt. Mit seinem jüngsten Projekt begibt er sich auf eine Reise zu den Ursprüngen des Klangs. Besser gesagt: zu dem, was noch vor dem Klang kommt: die Stille. Wobei für ihn Stille nicht als Abwesenheit von Klang definiert ist, sondern als rhythmisches Prinzip. Auf dem Album "Le Rythme du Silence" erforscht er gemeinsam mit den Brüdern Théo und Valentin Ceccaldi, zwei virtuosen Musikern an Violine und Violoncello, diesen ganz besonderen Rhythmus der Stille und erschafft eine intensive, aber auch zerbrechliche Klangwelt, die direkt unter die Haut geht. Das und mehr "Musik grenzenlos" von Jacob Julien bis Juliette Gréco, von Eartha Kitt bis Renaud García-Fons gibt’s heute an der "Hörbar".
"Weihnachten in Kuba dreht sich um Essen, Lachen, Musik und vor allem ums Tanzen!“, sagt Sarah Willis. Die Hornistin der Berliner Philharmoniker liebt dieses Land und seine Menschen. Regelmäßig reist sie nach Kuba, um sich vor Ort mit den Musikerinnen und Musikern auszutauschen. Eine enge Freundschaft ist daraus entstanden. Und: The Sarahbanda, ein gemeinsames Ensemble zwischen Havanna und Berlin. Da lag es nahe, jetzt auch mal ein gemeinsames Album aufzunehmen, das die Stimmung auf Kuba zur Weihnachtszeit einfängt. "Cuban Christmas" heißt das Ergebnis, das die Klänge von Salsa, Mambo, Bolero und Son mit festlichen Klassikern verknüpft, von "Stille Nacht" über "White Christmas" und "Jingle Bells" bis "Feliz Navidad". Dazu gibt’s Bearbeitungen von Bach und Tschaikowsky mit viel kubanischem Flair. Ein raffinierter Mix der Kulturen, bei dem die Freude über die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes hörbar und spürbar wird und alles überstrahlt - auch die prekäre wirtschaftliche Lage, in der sich die meisten Kubaner*innen nach wie vor befinden.
"Merry Christmas" wünscht uns zum Auftakt dieser letzten Samstags-Hörbar vor dem Fest der Mannheimer Jazztrompeter Thomas Siffling und ist dabei auch mal als Sänger zu hören. Überhaupt weihnachtet es schon ganz schön bei unserer heutigen Musikauswahl: Mitglieder des Wiener Streichquintetts zeigen, dass der Zwölftöner Arnold Schönberg durchaus auch ein Herz für harmonische Wohlfühl-Klänge hatte - jedenfalls, wenn es um Weihnachtliches ging. Traditionelle Weihnachtsklänge erreichen uns auch aus Mähren, und ein weiterer deutscher Jazz-Trompeter, Till Brönner, hat sich mit "Jesus to a Child" einen Klassiker von George Michael vorgenommen. Das und noch viel mehr "Musik grenzenlos" gibt’s heute an der Hörbar, u.a. von der Portugiesin Cristina Branco, der finnischen Avantgarde-Folk Band VIMMA oder von Ulrich Tukur und seinen Rhythmus Boys.
Der Gitarrist und Komponist Malte Vief ist einer jener kreativen Geister, die immer mit offenen Ohren durch die Welt laufen, in ganz unterschiedlichen Arten von Musik das Verbindende sehen und in der Lage sind, diese Verbindung auch mit Herz und Verstand hörbar zu machen. Mit anderen Worten: ein Künstler, wie gemacht für die Hörbar! Wir nehmen uns heute sein neues Album vor, "aus gegebenem Anlass", wie man so schön sagt, denn es ist Winter. Weihnachten naht mit großen Schritten und genau das alles thematisiert Malte Vief mit seinem Kammerensemble auf dem Album "Winter". Da mischen sich eigene Stücke unter Kompositionen von John Dowland, Fernando Sor oder Francesco da Milano und auch Bearbeitungen des ein oder anderen Weihnachtliedes sind dabei. Alles natürlich arrangiert im unverwechselbaren Malte Vief Style! Dazu gibt’s wie immer an der Hörbar jede Menge weiterer "Musik grenzenlos" zum Schwelgen, Schwärmen und Wärmen…
loading
Comments