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Die hr2-Hörbar

Author: hr2

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Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
1352 Episodes
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Dem isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson hat die Pianistin Alice Sara Ott ihr neues Album gewidmet. Der 1969 in Reykjavík geborene und schon 2018 mit nur 48 Jahren gestorbene Jóhannsson wurde ab den 2010er Jahren vor allem bekannt mit seiner Filmmusik, ruhigen minimalistischen Klanglandschaften, bei denen er gerne klassisches Instrumentarium mit elektronischen Sounds und Effekten verband. Für Alice Sara Ott hat "Jóhanns musikalische Sprache eine ganz besondere Intimität und Dringlichkeit. Sie berührt etwas, wonach sich viele Menschen in unserer lauten und manchmal sehr dissonanten Welt sehnen, sie eröffnet einen Raum, der uns innehalten und reflektieren lässt." Außerdem stellen wir uns der harten Wirklichkeit des Alterns mit Chansonnier Yves Jamait, Carolin No sind keine Freunde des Regens, mit dem Budapest Brass Quintett geht’s in die "Music Hall", und das griechische Duo Kristi Stassinopoulou und Stathis Kalyviotis zeigt, wie zeitgemäßer Folk heute klingen kann. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Für ihr neues Album "Love or Lack Thereof" hat sich die kanadische Sängerin und Grammy-Gewinnerin Alessia Cara mit einer rein akustisch besetzten Jazz-Kombo ins Studio begeben und einige ihrer Songs neu eingespielt. Und man könnte sich fragen: ja, sollte das nicht schon immer so klingen. Eine großartige Stimme und Rhythm & Blues vom Feinsten, bei zwei Tracks zusammen mit zwei auch nicht ganz Unbekannten: Nelly Furtado und Norah Jones. Außerdem gibt’s Mut machende Wort von Blick Bassy aus dem Kamerun, Gisbert zu Knyphausen ist auf den Spuren von Franz Schubert unterwegs, Christian Zehnder beeindruckt mit seinem Stimmkünsten, und Pacho Amat besingt eine äußerst widerstandsfähige Frau. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Für sein neues Album hat sich der italienische Akkordeonist Riccardo Tesi mit dem Flötisten Paolo Zampini zusammengetan, der vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Ennio Morricone bekannt geworden ist. Ebenso maßgeblich beteiligt ist der Pianist Daniele Biagini, und gemeinsam präsentieren die drei - alle übrigens aus dem toskanischen Städtchen Pistoia - mit diversen musikalischen Gästen einen sehr schönen Mix aus mediterranem, kammermusikalischem Folk mit ein wenig Jazz und Rock. Wunderbar eingängig, aber nie langweilig, und das ist eine große Kunst. Außerdem begegnen wir einer russischen Band mit einem sehr eigentümlichen deutschen Namen, Luka Bloom macht sich Gedanken über die letzten Stunden von Robin Hood, wir tanzen Walzer mit Aram Chatschaturjan, und der Israeli Dudu Tassa und die Sängerin Safae Essafi aus Dubai zeigen, dass man auch zusammen Musik machen kann, anstatt sich zu bekämpfen. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Die Hörbar am Ostersamstag bietet heute neue und aktuelle Veröffentlichungen, mit denen sich ein langes Wochenende richtig gut anhört: Frische Sounds zum Beispiel von Aly Keïta, Hannes Ringlstetter, Júlia Kozáková, Ye Vagabonds und Iron & Wine. Bis letztes Jahr war der Kabarettist und Schauspieler Hannes Ringlstetter Late-Night Host beim BR, jetzt hat die Musik ihn wieder. Im Oktober erscheint sein neues Album "Bellavista“ - wir hören schon mal rein! Anfang 2026 hat die slowakische Jazz- und Folkmusikerin Júlia Kozáková mit ihrem Projekt Manuša eine Hommage an die Musik von Sinti und Roma rausgebracht. Sie sei einfach "verzaubert von der Tiefe, Einfachheit und Leidenschaft traditioneller Roma-Songs“, so Júlia. Sam Beam hat seine Band "Iron & Wine“ nach einem amerikanischen Nahrungsergänzungsmittel benannt, nach "Beef Iron & Wine“ - die Powervariante von Kräuterblut! Mit seinem neuen Album "Hen’s Teeth“ hat Sam eine ähnlich kräftigende Wirkung für Ohr & Gemüt. Weitere Highlights an der Hörbar sind unter anderem: Oum aus Marokko, Ye Vagabonds aus Irland und Mammal Hands aus UK.
Der französische Pianist Paul Lay hat für sein ungewöhnliches Projekt "Waves of Light“ das Vokalansemble Les Éléments eingeladen, einen der renommiertesten Chöre Frankreich. Zusammen erschaffen sie ein visionäres Crossover, das von innen heraus leuchtet. Für "Waves of Light“ komponierte Lay Musik zu Gedichten von Pablo Neruda, Henry David Thoreau, Victor Hugo und Emily Dickinson, sowie mehrere Originalstücke für Chor und Jazz-Trio. Das Grundthema ist Licht - ein Licht, das mal verhalten aufzieht, ehe es triumphal alles durchdringt, oder das direkt strahlend alles in einen hellen Schein setzt. Ein außergewöhnliches Album - mit der Freiheit des Jazz und der Präzision und Wucht von Chormusik. Außerdem an der Hörbar: die US-Bluegrass-Queen Alison Krauss, die britischen Folkies Rivers of England, Chanson vom Duo Presque Oui - und viel anderes mehr.
Der amerikanische Sänger und Songschreiber Sam Beam alias Iron & Wine freut sich auf seinem neuen Album darüber, dass ihm die Musik wieder perlend von der Hand geht. Mit so viel Freude und Leichtigkeit hat er fast nicht mehr gerechnet. Was für ein Geschenk! "Hen’s Teeth“ heißt die Platte, im Amerikanischen ein Begriff für etwas Widersprüchliches, Unmögliches. Hennen haben keine Zähne. Und für Sam Beam fühlte sich Musik lange genauso absurd an. Er hatte Depressionen, Schreibblockade, Weltverzweiflung. Gegen diese Widerstände ist schon das letzte Album "Light Verse“ entstanden - und das neue "Hen’s teeth“ führt die Selbsttherapie weiter. Meist beginnt er verhalten und kammermusikalisch, um sich dann in richtige Wirbel zu steigern. "Man kann in einem Song ja überall hingehen“, erzählt Sam Beam dazu in einem aktuellen Interview. "Kein einzelnes Detail ist wichtiger als ein anderes. Die Songs können schön und friedlich, aber auch düster sein. Das passiert alles gleichzeitig. Wenn Leute meine Songs beruhigend nennen, dann liegt das wohl an meiner Stimme. Die lässt sie leichter einschlafen.“ Einschläfernd? Von wegen! Dafür sorgen an der Hörbar heute auch Ganes aus Südtirol, Julinoza aus der Ukraine und die deutsch-französisch-polnische Marion & Sobo Band.
Aus dem Nachlass des 1990 verstorbenen Jazz-Schlagzeugers und Bandleaders Art Blakey stammt ein neues Livealbum, das ins Jahr 1982 und an einen wichtigen Punkt der Jazzgeschichte führt. "Strasbourg 82" zeigt das druckvolle Hardbop-Kollektiv bei der Arbeit. Die Konzertaufnahme vor Publikum, vermutlich bei Radio France, dokumentiert eine wichtige Phase der Jazz Messengers: Die Brüder Wynton und Branford Marsalis, die Ende der 1970er und Anfang der 1980er bei Art Blakeys spielten, sind gerade zur Tür raus - und Blakey lässt wieder seine Magie als Mentor spielen. Sein Prinzip ist, die Band quasi als Akademie für aufstrebende Talente zu führen. Mit neuen Namen legt er los - und schafft eine grandiose Balance zwischen Tradition und improvisierender Freiheit. Außerdem an der Hörbar heute: Jazzsängerin Melody Gardot mal ganz brasilianisch, geschwinde Fingerfertigkeiten von Aly Keïta, Popklassiker von Fleetwood Mac und die chinesische Wölbbrettzither Guzheng "in groovy"…
Das Grammy-nominierte Psych-Groove-Quintett Altın Gün aus Amsterdam kehrt mit seinem sechsten Studioalbum "Garip“ zurück - eine Hommage an den legendären anatolischen Volkssänger Neşet Ertaş. Dabei verleihen sie der Langhalslaute Bağlama einen Rock-Touch. "Garip“ ("seltsam") versammelt zehn Ertaş-Klassiker, die Altın Gün zu psychedelischem Groove umarbeiten. Dass die Band insgesamt wieder rockiger geworden ist, liegt u.a. am Ausstieg von Sängerin Merve Daşdemir. Sie hatte den Sound der Band von 2016 bis 2024 mit Disko- und Synthiepop maßgeblich geprägt. Den Gesang übernimmt nun komplett der Bağlama-Spieler und Keyboarder Erdinç Eçevit. Für ihn ist "Garip“ eine Gelegenheit, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren. "Meine Eltern stammen aus derselben Gegend wie Ertaş“, sagt er. "Als ich fünf, sechs Jahre alt war, hörte mein Großvater immer Kassetten von Neşet Ertaş. Damals war ich zu jung, um die Texte und ihre Bedeutung zu verstehen, aber die Melodien haben mir gefallen.“ Jetzt hat er sich ganz in Ertaş' Texte vertieft - in "den Blues des türkischen Volkes.“ Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind Quadro Nuevo, das Michael Wollny Trio, Uusikuu und KT Tunstall.
Ein überaus freundlich klingender Mensch ist der amerikanische Musiker Will Oldham, der sich Bonnie "Prince" Billy nennt. Auf seinem neuen Album "We Are Together Again" präsentiert er Americana-Kammerpop - wie immer mit einer leicht melancholischen Note. "Das größte Kunstwerk, das wir im Leben schaffen, ist unser Netzwerk aus Beziehungen und Freundschaften", sagte Bonnie "Prince" Billy kürzlich dem Magazin "Kulturnews". Damit ist das neue Album - eine tirilierende Ode an Resilienz, an die Verbundenheit mit Anderen - bereits gut umrissen. Denn Gemeinschaft wird bei Bonnie "Prince" Billy großgeschrieben - alle, mit denen er Musik macht, werden Familie. Hier klingen sie wie eine High School Marching Band mit Flöte, Akkordeon und Banjo, die sich zum 17-Uhr-Drink auf einer Veranda am Ohio River trifft und einfach losspielt. Weitere Gäste an der heutigen Hörbar sind u.a. Yasmin Levy, Anna Depenbusch, Africappella und Dobet Gnahoré.
Stefano di Battista lässt sein Saxofon die Melodie aus Nicola Piovanis Filmmusik "La vita è bella" - "Das Leben ist schön" singen und verwandelt sie in ein packendes Stück Jazz. Und tatsächlich - das Leben kann schön sein, besonders dann, wenn man sich mit großartiger Musik umgibt. Und davon bietet diese Hörbar-Ausgabe wieder reichlich. "I think I like this little life" singt die junge Cordelia Clyne O’Driscoll - ihr Song "Little Life" hat im Netz Millionen Klicks gesammelt und sogar einen eigenen TikTok-Trend ausgelöst. Der Kubaner Alejandro Valdés zeigt, weshalb er zu den herausragenden Flamenco-Gitarristen seines Landes zählt, und die WDR Bigband überrascht mit einer radikal neu gedachten Version der Aria aus Bachs Goldberg-Variationen. All das und weitere "Musik grenzenlos", die das Leben schöner macht, gibt es in dieser Hörbar von hr2-kultur.
Mit ihrem neuen Album "Hoggar" kehren die legendären Tuareg-Musiker Tinariwen zu den Wurzeln ihres Sounds zurück. Nach über 45 Jahren Bandgeschichte besinnen sie sich erneut auf das, was ihre Musik einst geformt hat: akustische Gitarren, ein gemeinsamer Gesang "und ums Lagerfeuer" und die spirituelle Kraft der Wüstenlandschaft zwischen Mali und Algerien. "Hoggar" markiert zugleich die Weitergabe des Feuers an eine jüngere Generation - ein Album, das Rebellion, Nomadentum und kulturelle Identität bündelt, ohne seine tiefe Erdung im Tuareg-Blues zu verlieren. An der Hörbar begegnet uns diese Rückbesinnung in Stücken wie "Khay erilan", "Erghad afewo" und "Tad adounya". Und: die sudanesische Künstlerin Sulafa Elyas hat einen Gastauftritt mit einem traditionellen Song ihres Landes, "Sagherat Assan". Dazu gibt’s wie immer ein Panorama aus globalen Musikfarben: Mário Lúcio mit kapverdischer Eleganz, eine charmante Alpen-Miniatur von Rainer Fabich & Matthias Schriefl, die poetische Stimme der Kolumbianerin Marta Gómez und Neues von Singer-Songwriter Michael Moravek.
Der Kasseler Pianist Edgar Knecht hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten eine ganz eigene Nische im Jazz erobert: er hat das deutsche Volkslied ordentlich entstaubt und mit Jazz- und World Music Farben versehen. Jetzt geht er mit seinem Trio den nächsten logischen Schritt: quer durch Europa! Auch in Frankreich, Italien, Spanien oder Österreich gilt es spannende Volksweisen zu entdecken, die darauf warten, in die Welt des Klaviertriojazz entführt zu werden. Auf "Colours of Europe" haucht er den eingängigen Volksliedmelodien im Zusammenspiel mit Till Spohr (Bass) und Tobias Schulte (Drums) neues Leben ein - mit genau dem farbenreichen, rhythmisch pointierten Sound, für den Edgar Knechts Spiel steht. Das Ergebnis: ein lebendiger musikalischer Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. Rundherum lädt die Hörbar zu einer (nicht nur) europäischen Entdeckungstour ein: mit Fado-melancholischer Eleganz von Camané, der energiegeladenen Warsaw Village Band und globalen Klangfarben von Mônica Salmaso, Archipelago und der Cappella Mediterranea. Eine Stunde voller musikalischer Farben!
Seit über dreißig Jahren schlägt Falk Zenker souverän Brücken zwischen Klassik, Flamenco, Weltmusik, Jazz-Impro und kunstvollem Live-Looping - eine Mischung, die ihn zu den markantesten Nylon-Gitarristen des Landes macht. Auf seinem neuen Soloalbum "Innenwege" richtet sich der Blick nach innen: Jede Komposition beleuchtet einen seelischen Zustand, mal leicht und weit, mal nachdenklich und konzentriert. In der Hörbar begegnen wir diesen inneren Landschaften u. a. mit Stücken wie "Windgeborgen", "Glück", "Zauberin" oder "Fernweh". Im weiteren Verlauf der Sendung öffnen sich zusätzliche Horizonte: das elegante Ensemble Saxofourte, das weltoffene Trio Macchiato, der Groove von Bruno’s Boogaloo Orchestra, fernwehwarme Klänge von A Presença das Formigas, temperamentvolle Energie des Haidouti Orkestar und ein traditioneller Schlusspunkt mit Bube Dame König.
Die algerisch-französische Sängerin Souad Massi legt mit "Zagate“ ein Album vor, das ihre geteilte Herkunft eindrucksvoll widerspiegelt: Der Titel spielt auf das algerische "ça se gâte" an - eine Lage, die sich zuspitzt. Massi verwandelt die bedrohliche Szenerie um sie herum in kraftvolle Musik zwischen Auflehnung, Trost und innerer Ruhe. "Wie könnte ich so tun, als wäre alles in Ordnung?“, scheint sie uns sagen zu wollen und begehrt auf, ohne dabei die Sanftheit und Zerbrechlichkeit zu verraten, für die sie bekannt geworden ist. Im Titel "Samt“ zum Beispiel entfaltet sie über einem hypnotischen Afrobeat-Loop ihre suchende, leuchtende Stimme; "Tiri“ und "Congo Connection“ schlagen ähnliche Brücken zwischen persönlicher Reflexion und globalen Klangfarben. Das Album entstand überwiegend in Großbritannien und versammelt eine vielseitige Band um Gitarrist und Produzent Justin Adams. Vielseitig und breit ist auch das Panorama dieser Sendung: Mia Brentano steuert poetische Klavierstimmungen bei, Tribeqa liefert erdigen Groove, Handpan-Virtuose Manu Delago fein gewobene Klangtexturen. Dazu kommen die Temperamentfülle von Salsa Celtica, ein cineastischer Abstecher mit Trio Bravo+, und Philipp Wisser mit einem frischen Jazz-Impuls zum Schluss.
Die Berliner Sängerin Lisa Bassenge ist seit Jahren eine der markantesten Stimmen jenseits des Mainstreams. Mit "Two Whole Summers - Half A Life" legt sie jetzt ein neues Album vor, das durch eine sehr persönliche Songauswahl und eine stille, aber beharrliche Intensität überzeugt. Inzwischen bewährt: die Trio-Besetzung mit Jacob Karlzon (Klavier) und ihrem Ehemann Andreas Lang (Bass). Eigene Songs wechseln sich ab mit Stücken u. a. von The Cure, Hank Williams, Madonna, Elliott Smith und Björk - jede Interpretation getragen von Bassenges unverwechselbarer Stimmfarbe und ihrer eleganten Balance zwischen Jazz, Pop und Singer/Songwriter-Tradition. Die Themen kreisen - durchaus autobiographisch um den Lauf des Lebens: Von der Erinnerung an zwei lange, traumhafte Sommer in ihrer Jugend bis zur (ganz wertfreien) Erkenntnis, dass mit Anfang 50 doch ein guter Teil des Lebens schon gelebt ist. Neben diesem Album blicken wir in der heutigen Sendung auch wie gewohnt über den Tellerrand hinaus, denn für zusätzliche Klangfarben sorgt die heutige Sendung mit einer weit gespannten Auswahl: vom funky Eröffnungsstück des Bozen Brass Quintetts über das lyrische Duo von Jukka Perko & Iiro Rantala bis zur unwiderstehlichen Energie von Africando.
Breiten Sie schon mal die Weltkarte aus! Es geht heute u.a. zu Joe Barbieri nach Neapel, nach Sarajevo zu Amira Medunjanin, zu Twelfth Day nach Schottland oder mit Rain Sultanov nach Aserbaidschan. Heute an der Hörbar mit: Musik grenzenlos - was sonst!
Sie sind wieder da - die Sechs der Amsterdam Klezmer Band. Auf dem Cover: eine mit Musikinstrumenten bunt bemalte Rakete und aufgewirbelter Rauch. Ja, anschnallen ist hier durchaus angesagt beim neuen Album der Combo, denn was drauf ist auf der CD, ist auch drin: expansiv treibende Musik mit dem Zweck, Körper in Bewegung zu bringen. Doch selbst wenn die Amsterdam Klezmer Band mit ihrem neuen Album abhebt, geerdet sind die Sechs trotzdem. Auf "Diaspora" kehren sie zu ihren akustischen Wurzeln zurück - und das macht kräftig Laune. Wir hören rein ins brandneue Album! Das und mehr Musik grenzenlos - im frischen Mix mit Zutaten aus aller Welt an der Hörbar!
Eine "Reprise" und trotzdem neu, das ist das aktuelle Album von Gitarrist Malte Vief und seiner Kammer, Florian Mayer (Violine), Thomas Fleck (Violine), Matthias Hübner (Cello) und als Gast Martin Siebach (Kontrabass). Ein Streichensemble zwischen Klassik und Prog-Rock? Ja, das geht! Die Reprise des Albums sind Werke von Malte Vief, die schon auf vorherigen Produktionen ihren Platz gefunden hatten, aber jetzt in anderem Gewand daherkommen. Malte Viefs Kammer zieht neue Saiten auf - heute an der Hörbar in hr2-kultur. Außerdem: Musik im grenzenlosen Mix aus Estland, Kamerun, Italien, Brasilien, dem Balkan… Einschalten und mitreisen!
Bei Youn Sun Nah weiß man nie so genau, was einen erwartet. Irgendwo zwischen VocalArt, Jazz und Songwriting pendelt ihre Musik, immer überraschend und intensiv. Das ist auch diesmal so, bei "Lost Pieces" - Album Nr. 13 der südkoreanischen Sängerin. Und trotzdem: Es scheint, als hätte sie mit all ihren bisherigen Projekten genau darauf zugesteuert, als hätte ihr Weg sie durch Kurven und Windungen zu eben diesem Gipfel geführt. "Lost Pieces" ist eine Reise der Selbstsuche und -findung mit den unterschiedlichsten Facetten menschlicher Erfahrungen. Vielseitig, changierend, flüchtig manchmal, dann wieder selbstsicher. Wir hören rein an der Hörbar!
“Guaranteed to make you feel good“ - das schreibt sich das Label Putumayo seit über 30 Jahren auf die Fahne, jedes Mal, wenn ein neuer Sampler mit Entdeckungen zu einem Thema erscheint. Ganz aktuell: "Café Feminina" - mit Songwriterinnen quer über Kontinente und Sprachen. Sie haben ihre Stimmen erhoben in Küchen und Hinterhöfen, in Kirchen, Theatern oder auf Festivalbühnen und Geschichten in Songs festgehalten: über Erinnerung, Widerstand, Veränderung, Zärtlichkeit. Algerien, Madagaskar, Kolumbien, Taiwan und Katalonien sind nur ein paar Stationen aus "Café Feminina", die wir in dieser Stunde ansteuern. Das und noch viel mehr Musik grenzenlos heute an der Hörbar: der frisch gemixte Cocktail - extra für Sie!
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