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DIASBOAH
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DIASBOAH

Author: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole, Uğur Gültekin

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Description

DIASBOAH. Der Podcast.
Hallo, hier spricht die Schweiz mit Migrationsvorsprung! Das ist der Podcast für uns und von uns. Der Journalist Carlos Hanimann und das Diasboah-Team sprechen mit Gäst:innen über den Alltag nach der Migration. Die Stimmen der Diasboah sind Carlos Hanimann, Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni und Uğur Gültekin. Musik: Manuel Erdös, Grafik: Mona-Lisa Kole.
15 Episodes
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Diese Folge ist längst fällig! Seit Carlos ein Gespräch führte, in dem sein Gegenüber sagte, es habe in einer romantischen Beziehung noch nie «Ich liebe dich» in der eigenen Muttersprache gesagt, will er mit uns über die romantische Liebe sprechen... Wie sehr bestimmen Herkunft und Rassifizierung unser Lieben? 
Welchen Einfluss haben Herkunft, Eltern, Religion und Klasse auf Begehren, Partner*innenwahl und Beziehungsideale? Ein Gespräch zwischen persönlichen Anekdoten und politischen Reflexionen zur Liebe in Zeiten der post-migrantischen Schweiz. Stimmen der DIASBOAH: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona‑Lisa Kole und Uğur Gültekin Produktion: Christina Baron
 Musik: Manuel Erdös
 Grafik: Mona‑Lisa Kole
Das ist die dritte von drei Folgen der DIASBOAH Late Night Talks, aufgenommen am 21. März 2025 in der Kornhausbibliothek Bern. In dieser Folge sprechen Fatima Moumouni und Carlos Hanimann mit Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca vom Erfolgspodcast Kurds & Bündig darüber, wie man Antirassismus und Humor zusammenbringt. Die beiden erzählen, wie sie mit einfachen iPhone-Aufnahmen anfingen und schnell zum «Podcast of the Year» wurden. Sie reden über Authentizität und verraten, wie sie mit Kritik aus den eigenen Reihen umgehen. Die Stimmen der Diasboah: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni. Gäst:innen: Shasime Osmani, Tabea Rai Audio-Produktion: Christina Baron Grafik: Mona-Lisa Kole Live-Musik: Caroline Nukula
Das ist die zweite von drei Folgen der DIASBOAH Late Night Talks, aufgenommen am 21. März 2025 in der Kornhausbibliothek Bern. In dieser Folge sprechen Fatima Moumouni und Carlos Hanimann mit den Berner Politiker:innen Shasime Osmani (SP) und Tabea Rai (AL) über den Faktor Migration in der Politik. Osmani und Rai erzählen, wie es ist, als «Erste» in die weissen Räume der Lokalpolitik vorzudringen. Sie sprechen über Stolz, Anpassungsdruck und Erwartungen. Braucht es eine Migra-Quote für die Politik? Wie gehen sie damit um, dass sie als Repräsentant:innen für eine Community stehen? Und: Fürchten sie sich davor, Fehler zu machen und von den Medien abgestraft zu werden? Die Stimmen der Diasboah: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni. Gäst:innen: Shasime Osmani, Tabea Rai Audio-Produktion: Christina Baron Grafik: Mona-Lisa Kole Live-Musik: Caroline Nukula
Das ist die erste von drei Folgen der DIASBOAH Late Night Talks, aufgenommen am 21. März 2025 in der Kornhausbibliothek Bern. In dieser Auftaktfolge sprechen Fatima Moumouni und Carlos Hanimann mit der Journalistin Adelina Gashi von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen (NCHM*) über Rassismus in den Schweizer Medien. Sie sprechen über strukturelle Ausschlüsse, stereotype Darstellungen und fehlende Diversität in Schweizer Medienhäusern. Über mediale Fehltritte der letzten Jahre und darüber, wie journalistische Praxis zur Reproduktion rassistischer Narrative beiträgt. Im Zentrum des Gesprächs steht die Forderung nach mehr migrantischen Perspektiven in redaktionellen Teams und einer Berichterstattung, die ohne Klischees und stereotype Bilder auskommt. Repräsentation ist kein Zusatz, sondern ein professioneller Anspruch. Migrantische Stimmen gehören zur medialen Normalität – ihr Fehlen ist mehr als nur eine verpasste Chance. Es ist ein Defizit an Qualität und journalistischer Verantwortung. Stimmen der DIASBOAH: Fatima Moumouni, Carlos Hanimann Gast: Adelina Gashi Audio-Produktion: Christina Baron Live-Musik: Caroline Nukula Grafik: Mona-Lisa Kole
Fühlst du dich auch manchmal überfordert, wütend und einfach nur down, wenn du siehst, was auf der Welt so läuft? Der Diasboah-Crew geht es nicht anders. In dieser Folge reden wir darüber, warum wir uns so ohnmächtig fühlen – und was dagegen hilft. Wir suchen nach «Good News», nach Wegen, um ins Handeln zu kommen. Und ja, wir erzählen uns inspirierende Geschichten – von Widerstand, Würde und Menschen, die Mut beweisen. Wie sagte Toni Morrison doch? Keine Zeit für Verzweiflung, kein Platz für Selbstmitleid, kein Raum für Angst. Genau jetzt ist die Zeit für Künstler:innen, sich an die Arbeit zu machen. Die Stimmen der Diasboah sind: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Uğur Gültekin, Mona-Lisa Kole. Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manuel Erdös. Grafik: Mona-Lisa Kole. **Gute Nachrichten** - [GoodNews vom ZDF](https://www.zdf.de/nachrichten/thema/good-news-konstruktive-nachrichten-100.html) - [Gute Nachrichten bei der ZEIT](https://www.zeit.de/gute-nachrichten) - [FixTheNews - Newsletter (englisch)](https://fixthenews.com/) **Toni Morrison** Es ist immer eine gute Idee, ein Zitat von Toni Morrison zu droppen. Das ist das vollständige Zitat, das Fatima im Podcast erwähnt. Es stammt aus einem Essay von Toni Morrison, der 2015 in The Nation erschien: I am staring out of the window in an extremely dark mood, feeling helpless. Then a friend, a fellow artist, calls to wish me happy holidays. He asks, “How are you?” And instead of “Oh, fine—and you?”, I blurt out the truth: “Not well. Not only am I depressed, I can’t seem to work, to write; it’s as though I am paralyzed, unable to write anything more in the novel I’ve begun. I’ve never felt this way before, but the election….” I am about to explain with further detail when he interrupts, shouting: “No! No, no, no! This is precisely the time when artists go to work—not when everything is fine, but in times of dread. That’s our job!” (...) There is no time for despair, no place for self-pity, no need for silence, no room for fear. We speak, we write, we do language. That is how civilizations heal. **Slow Factory's Roles for Collective Liberation** https://slowfactory.earth/roles-for-collective-liberation
Rechtsrutsch in Europa – was macht er mit uns? In dieser Folge sprechen wir über seine spürbaren Folgen: im Alltag, in unserem Denken und unserem politischen (Nicht-)Handeln. Rechte Politik prägt in der Schweiz seit über 30 Jahren mit, was möglich ist – und oft auch, was nicht. Für viele, insbesondere für rassifizierte und migrantische Menschen, fühlt sich dieser Rechtsrutsch nicht neu an, sondern wie eine Verschärfung vertrauter Zustände. Gleichzeitig schreitet die Normalisierung rechter Positionen weiter voran – in Europa, in der Schweiz, in uns selbst. Was tun, wenn autoritäre und nationalistische Tendenzen weltweit zunehmen? Rückzug? Ausreise? Organisieren? Bewaffnen? Widerstand? Aufgeben? Wut? Oder einfach der Griff zum Gummibärchen aus dem Kampfjet? Wir schaffen Raum für politische Gefühle – für Hoffnung, Ohnmacht, Resignation und Fragen ohne einfache Antworten. Vielleicht labern wir auch einfach zu viel! Mit Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Uğur Gültekin und Mona-Lisa Kole. Audio-Produktion: Christina Baron Musik: Manu Erdös
Nach fast zwei Jahren Funkstille sind wir wieder da: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin. Was sich im Migrationsuntergrund abgespielt hat und wohin die Reise geht? Das hört ihr hier. Ein kurzer Teaser, um euch auf das einzustimmen, was noch alles kommt. Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manu Erdös.
Warum die Schweiz kein Einwanderungsland sein will, obwohl es das längst ist.
Bald startet die 2. Staffel von Moumouni/Gültekin, der ersten postmigrantischen Late Night Show der Schweiz. Im Diasboah-Podcast erzählt das Moderationsduo Uğur Gültekin und Fatima Moumouni, was in der 1. Staffel nice lief, warum sie einmal fast ans Aufhören dachten und wie weit sie uns in der 2. Staffel in den Migrationsuntergrund führen. Ah - und natürlich verraten sie, wer in der 2. Staffel zu Gast sein wird.
Als die Stadt Zürich vor zweieinhalb Jahren einen neuen Pächter für ein Restaurant mit rassistischem Begriff im Namen suchte, fanden Dembah Fofanah und das Kollektiv «Vo Da»: Der Name muss weg! Wie der Marsch durch die Institutionen voranging, wie lange das Haus zum M*-Tanz in Zürich noch so heissen wird und was man von ähnlichen Kämpfen in Bern lernen kann – darüber spricht Dembah Fofanah in der neusten Folge des Diasboah-Podcasts. Dieses mal mit den Stimmen von: Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni und Carlos Hanimann
Einer hat den Schweizer Pass seit Geburt, einer seit der Einbürgerung, eine will ihn noch und eine will ihn (noch) nicht – vermutlich jedenfalls. Denn Schweizerin ist sie sowieso. Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni, Ugur Gültekin und Carlos Hanimann sprechen über Staatsbürgerschaft und Rassismus, über Pässe und Privilegien – und diskutieren, welche Pässe sie schon haben, welche sie fix abgeben und welche sie gerne noch holen würden. Mehr zu: → Aktion Vierviertel: https://aktionvierviertel.ch/ → Züri City Card: https://www.zuericitycard.ch/ Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manu Erdös. Grafik: Mona-Lisa Kole.
Die öffentlichen Debatten über den Krieg in der Ukraine offenbaren in schmerzhafter Deutlichkeit, wo die Dominanzgesellschaft die Linie zieht: An welche Kriege sie sich erinnert und welche sie kalt lässt; welche Geflüchtete sie rettet und welche sie abwehren will. Das Diasboah-Team diskutiert über den Krieg in der Ukraine, über Solidarität und Mitleid mit Geflüchteten, und wie die öffentlichen Debatten von rassistischen und patriarchalen Denkmustern geprägt sind. Die Stimmen der Diasboah sind dieses Mal: Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni, Ugur Gültekin, Carlos Hanimann. ACHTUNG: Diese Folge wurde vor dem 11.03.2022 aufgenommen. Mittlerweile wurde der S Status von der Regierung aktiviert und inkludiert, nebst ukrainischen Staatsangehörigen, nun auch einige Personengruppen aus Drittstaaten, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Als Schutzsuchende gelten somit auch: Staatenlose, Drittstaatsangehörige mit einem national oder international anerkannten Schutzstatus, Drittstaatsangehörige die über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können. Durch diese Weisung gilt ein Flüchtling (international anerkannter Schutzstatus) aus Afghanistan, der in der Ukraine vor dem Krieg flieht, in der Schweiz als Schutzsuchend und erhält einen Schutzstatus S. Eine indische Person, die seit vielen Jahren in der Ukraine lebt, die ukrainische Staatsbürgerschaft aber nicht besitzt oder eine Studierende Person aus Ghana, aber grundsätzlich nicht, weil davon ausgegangen werden kann, dass sie sicher und dauerhaft in ihr Heimatland zurückkehren können. (Stand: 13.03.2022) Mehr dazu: https://www.sem.admin.ch/dam/sem/de/data/asyl/faktenblatt-schutzstatus-s.pdf Audio-Produktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
Wir reden über – unsere Eltern: Wie sie uns auf eine rassistische Welt vorbereitet haben. Wie sie selbst damit umgingen und was sie uns vorlebten. Welche Werkzeuge sie uns mit auf den Weg gegeben haben und was wir damit anfangen können. In dieser Folge diskutiert Carlos Hanimann mit Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Merita Shabani (Baba News). Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manu Erdös.
Am 30. August 2021 fährt der 37-jährige Zürcher Roger Nzoy in die Westschweiz. Am Bahnhof Morges steigt er aus. Er betet. Er spaziert über die Gleise. Ein Bahnarbeiter beobachtet Nzoy und versucht ihn davon abzuhalten, zur Rush Hour über die Gleise zu gehen. Er ruft die Polizei um Hilfe. Doch als die Polizei eintrifft, eskaliert die Situation. Nzoy zieht laut Polizei ein Messer. Ein Polizist feuert drei Mal auf Nzoy, der zusammenbricht und liegen bleibt. Rund vier Minuten stehen die Polizisten tatenlos da, ehe ein Passant Erste Hilfe leistet. Zu spät. Roger Nzoy ist die vierte Schwarze Person, die innerhalb von viereinhalb Jahren im Kanton Waadt in den Händen der Polizei stirbt. Seine Schwester Eveline Wilhelm spricht mit Carlos Hanimann über Leben und Tod ihres Bruders, über dessen Erfahrungen mit Rassismus – und wie sie ihren Bruder gerne in Erinnerung behalten will. Text & Interview: Carlos Hanimann. Sound-Design: Christina Baron.
«Was machen wir hier eigentlich?» Das Diasboah-Team stellt sich vor: woher wir kommen (also wirklich), was wir wollen, was die Schweiz mit uns gemacht hat – und was wir jetzt mit ihr machen. In dieser Folge mit: Uğur Gültekin, Carlos Hanimann, Mona-Lisa Kole und Fatima Moumouni.
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