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A Distanza - Aufklärung und Kritik
A Distanza - Aufklärung und Kritik
Author: Philipp Hanslik
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© Philipp Hanslik
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Punk und Ideologiekritik
https://linktr.ee/adistanza
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206 Episodes
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Vor 46 Jahren wurde Westeuropa von einer Jugendrevolte erschüttert, die einige Jahre anhielt und die heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. In Amsterdam und Westberlin wurden hunderte Häuser besetzt, in Zürich begannen die Opernhauskrawalle, in Frankfurt fand sich zum ersten Mal ein schwarzer Block auf einer Demonstration zusammen und auch in zahlreichen weiteren Städten wie Nürnberg oder Bremen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei.Mit dem Ruhrbarone-Gründer Stefan Laurin spreche ich über diese Zeit, die er als Jugendlicher in Frankfurt miterlebte und die er 2010 in einem Ruhrbarone-Artikel würdigte. Wir sprechen über die Unterschiede der Revolte von 1980 zu 1968, über die Entstehung der Autonomen, die unmittelbar mit den Ereignissen dieser Jahre zusammenhängt, über Schöner Wohnen-Proteste der saturierten grünen Mittelschicht und die Janusköpfigkeit der schlußendlich erfolgreichen Anti-AKW-Proteste. Leider musste Stefan am Ende abrupt los, weshalb das Ende sehr abgehackt ist.Stefans Artikel zur vergessenen Rebellion:https://www.ruhrbarone.de/1980-die-vergessene-rebellion/11232/Man kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:https://www.patreon.com/c/u59264472
Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden bezeichnet sich selbst als "Nizza des Nordens", was mir als ehemaligem Norddeutschen doch arg seltsam vorkommt. Darum geht es in dieser Folge aber nur peripher, viel wichtiger sind all die guten Subkulturgeschichten meines Gastes Falk Fatal, der seit Jahrzehnten in Wiesbaden als Punkrock-Multitalent (und "Edelfeder") lebt und wirkt und dessen drittem Buch ich den Titel für diese Folge entlieh.Falk ist Fanzinemacher, DJ, Podcaster, Buchautor, Kolumnist, Musiker und war auch mal Labelbetreiber. Wir sprechen über sein Fanzine "Der gestreckte Mittelfinger", seine Bands Becks Street Boys und Front, den Polytox-Podcast, den er zusammen mit Raidy macht, über seine Bücher und sein ehemaliges Label Matula Records. Außerdem auch noch über das Deutschpunkelend der 90er, den Schlachthof Wiesbaden, Punk in Frankfurt und 1000 weitere schöne Dinge. Auf ein Binding in Wiesbaden!Falk im Weltnetz:https://linktr.ee/falkfatalMan kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:https://www.patreon.com/c/u59264472
Die Meldungen aus Syrien überschlagen sich schon wieder und eigentlich sollte der amtierende Interimspräsident Ahmed al-Scharaa bzw. al-Jolani auch Friedrich Merz einen Besuch abstatten, wogegen sich Protest regte. Aufgrund der Vorfälle in Syrien sagte al-Scharaa den Besuch kurzfristig ab.Was genau grad in Syrien los ist, erläutert detailliert der Nahostkenner Björn Stritzel. Wir sprechen über die kurdischen Milizen, die Zentralregierung, Gefechte zwischen Milizen und Regierungstruppen, IS-Anhänger in kurdischen Gefängnissen, über Juden und Christen im Post-Assad-Syrien und was die Zukunft bringen könnte. Skepsis ist weiterhin angebracht, aber man sollte durchaus immer sehr genau hinschauen, was dort wirklich los, denn die Lage ist komplex.Björn im Weltnetz:https://x.com/bjoernstritzelhttps://euractiv.de/authors/bjorn-stritzel/Man kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:patreon.com/u59264472
Das islamistische Regime im Iran wackelt wie noch nie in seiner fast 47jährigen Geschichte, seitdem sich am 28.12.2025 erneute Proteste gegen die katastrophale wirtschaftliche Lage entzündeten. Diesmal ging der Protest aber vor allem vom als eher konservativ geltenden Mittelstand, den sog. Bazaaris, aus, dem sich aber innerhalb kürzester Zeit breite Teile der Bevölkerung anschlossen.Mit Lukas Sarvari von der Frankfurter Zeitschrift Casablanca spreche ich über den Charakter des Aufstands, über die Unterschiede zu früheren Protestbewegungen wie Jin, Jiyan, Azadi, die Schwäche des Regimes nach dem desaströs verlaufenen 12-Tage-Krieg mit Israel, über weitere Faktoren, die den Aufstand begünstigen, über die Opposition und über den seit Jahrzehnten währenden Verrat der Linken an der iranischen Freiheitsbewegung. Denn im Iran trägt niemand ein Palituch, die Hamas gilt bei den Demonstranten nicht als "antikoloniale" Befreiungsbewegung und das Kopftuch nicht als "feministisches" Symbol wie bei wohlstandsverwahrlosten westlichen Aufklärungsverrätern. In diesem Sinne: Hoch die internationale Solidarität und Freiheit und Glück für die Iraner!Die Casablanca im Weltnetz:https://textezurfalschenzeit.de/Auf Patreon kann man dieses Medienprodukt unterstützen:https://www.patreon.com/c/u59264472
Frohes neues Jahr an alle Hörerinnern und Hörer und natürlich auch an meinen ersten Gast im neuen Jahr, den altverdienten Taz-Redakteur und Buchautor Jan Feddersen, der seit kurzem auch Co-Host beim Based-Podcast ist. Jan erzählt von seiner Zeit beim Kommunistischen Bund im Hamburg der 70er Jahre, seine Entwicklung hin zum Journalismus, wie er als Homosexueller die Aids-Hysterie in den 80ern erlebte, wir sprechen über gay vs. queer, linke Identitätspolitik und über das Leben auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln, denn dort wohnt Jan seit vielen Jahren und hat die Veränderungen im Stadtteil sehr genau beobachtet. Leider musste Jan am Ende des Gesprächs direkt zur nächsten Redaktionskonferenz, wir setzen unser Gespräch demnächst fort.Jan im Weltnetz:https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_FeddersenSupport auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Tradition verpflichtet: ich begrüße Martin Stobbe, einen meiner dienstältesten Gäste, wie gehabt kurz vor Weihnachten zum obligatorischen Jahresrückblick, diesmal sogar noch länger als sonst für die langen Fahrten zur Familie. Der Irrsinn der Ampel endete Gott sei Dank endgültig in diesem Jahr, die amtierende schwarz-rote Koalition ist insgesamt unaufgeregter, deshalb befassen wir uns auch nur kurz mit ihr, während wir uns aber sehr stark an der EU und den europäischen "Leadern" wie Macron oder Starmer abarbeiten, die einem russischen Angriffskrieg und Putins säbelrasselnder Rhetorik auch im dritten Jahr des russischen Überfalls auf die Ukraine nichts entgegenzusetzen hatten. Gleichzeitig kündigten europäische Länder wie Spanien an, einen Staat "Palästina" anzuerkennen - was soll man von diesem Europa bitte groß erwarten? Der Antisemitismus feierte in diesem Jahr nicht nur in Europa weiterhin fröhliche Urstände, in den USA wurde der konservative Aktivist Charlie Kirk erschossen, woraufhin durchgeknallte Antisemiten wie Nick Fuentes oder Tucker Carlson zum Lautsprecher eines Teils der amerikanischen Rechten wurden und Greta Thunberg begab sich gleich zweimal auf große Fahrt gen Gaza, wobei es beim zweiten Segeltörn seltsamerweise zu Auseinandersetzungen zwischen queeren und islamistischen Antisemiten kam, wer hätte das gedacht. Aber es gab auch positive Entwicklungen in diesem Jahr, das iranische Terrorregime ist dank Israel und den USA stark geschwächt, die letzten lebenden israelischen Geiseln kamen nach über 2 Jahren endlich frei, die Wokeness als kulturelles Phänomen ist relativ am Ende und so richtig voran kommt Putin in der Ukraine irgendwie auch nicht (was ganz sicher nicht an der militärischen Entschlossenheit der EU liegt). Am Ende folgen noch einige Nachrufe auf Persönlichkeiten, die dieses Jahr von uns gegangen sind und eine lange Danksagung an alle meine Gäste und Hörer. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr.Die definitiv letzte Folge in diesem Jahr gibt es in einer Woche auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
200 Folgen, Gratulation an mich selbst. Zu diesem feierlichen Anlass begrüße ich Basti Skräck mal wieder in der öffentlichen Folge zu einer gepflegten Punkrock-Fachsimpelei über HC-Shows in Berlin, gute Kieler Bands wie Smoke Blow, über die legendäre Doku "Youth Wars" aus den frühen 90ern über Kieler Gangs und über Bastis eigene Band The Detained. Auf Patreon setzen wir das Gespräch mit einer Läster-Bonusrunde fort.Basti im Weltnetz:https://www.instagram.com/pretentious_assh0le/Noch viel mehr Folgen mit Basti Skräck gibt es hier:https://www.patreon.com/c/u59264472
Florian Markl hat vor kurzem das Buch "Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird" in der Edition Mena-Watch veröffentlicht und dieses Buch ist die ultimative "Waffe" im Kampf gegen die juristische Diffamierung Israels. Denn nicht nur verwirrte und fanatische Antisemiten bezichtigen Israel des "Völkermords" an den Palästinensern, was schon abstrus genug ist, nein, auch andere vermeintlich seriöse Organisationen und Institutionen bzw. deren Repräsentanten erheben mehr oder weniger seit dem 7.10.2023 schwere Vorwürfe gegen den jüdischen Staat, bspw. Amnesty International, Human Rights Watch oder die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese. Dabei stützen sie sich auf waghalsige Konstrukte, die weder das Völkerrecht noch die rechtliche Begriffsbestimmung eines Genozids hergeben. Aber: nichts ist zu absurd, als dass es nicht als Vorwurf gegen Israel verwendet werden kann.Darüber sprechen wir anhand ausgewählter Beispiele, u.a. gehen wir der Frage nach, was Zivilisten und Kombattanten sind, ob der Einsatz von weißem Phosphor ein Kriegsverbrechen darstellt und worauf sich die Völkermordanklage u.a. Südafrikas gegen Israel stützt. Überraschung, es bleibt nichts übrig.Florians Buch:https://www.mena-watch.com/publikationen/publikationen-buecher/der-andere-krieg/Support auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Es ist ruhig geworden in der medialen Berichterstattung über die iranische Freiheitsbewegung, dafür schlägt aber der aktuelle "28-Punkte-Plan" von der Trump-Administration zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine hohe Wellen. Und weil beides miteinander zusammenhängt, schauen die deutsch-iranische Publizistin Saba Farzan und ich uns diese Gemengelage mal näher an.Was ist im Iran passiert seit Israels Militärschlägen gegen die Mullah-Diktatur und das Atomprogramm und wieso gab es geheime Treffen zwischen iranischen Atomexperten und russischen Militärs? Was bedeutet der "Friedensplan" für die Ukraine und warum ist dieser ein Verrat am ukrainischen Freiheitskampf? Und was hat das alles mit der Spaltung der MAGA-Bewegung zu tun?Support auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Der Begriff "Islamo-Gauchisme" geistert seit gut 20 Jahren durch die Welt und ist dieser Tage durch Gestalten wie den neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani oder den französischen Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon wieder in vieler Munde. Die heutige tonangebende Linke sucht nicht erst seit dem 7.10.2023 gezielt das Bündnis mit radikalen islamischen Kräften und geht dabei eine sehr einseitige toxische Liebesbeziehung ein.Genau darüber, über diese toxische Liebesbeziehung, hat der Wiener Bahamas-Autor Michael Fischer in der aktuellen Ausgabe der Bahamas einen lesenswerten Artikel verfasst. Ich spreche mit ihm über die Ursachen dieser seltsamen Allianz, die viel mit dem Ende des Fortschrittsglauben und der Abkehr der Linken von der Arbeiterklasse zu tun hat, aber auch mit der Profitabilitätskrise des Kapitals und dem Schwinden der Versprechen des Westens. In krisenhaften Zeiten treten ideologiegetränkte Heilsversprecher auf den Plan, die eine Rückkehr in angeblich krisenfreie vormoderne Zeiten propagieren. In diesem Sinne ist es eben kein Zufall, dass Linksradikale das Bündnis mit dem Islam suchen und mit dieser Agenda sogar Bürgermeister der größten Stadt der USA werden können...Michaels Artikel im Weltnetz:https://redaktion-bahamas.org/hefte/97/Islamo-Gauchisme.htmlSupport auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Erinnerung stellt die höchste Form des Vergessens dar, schrieb Anfang der 90er der Journalist Eike Geisel, der ein gnadenloser Kritiker der Wiedergutwerdung der Deutschen und des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches war. Auch wenn sein Zitat nicht mehr 1:1 auf die heutige Zeit übertragen werden kann, beschreibt es dennoch gut die heutige Rezeption des Holocaust: je mehr die Erinnerung an den Holocaust universalisiert wird, desto mehr verschwindet die Spezifik der industriellen Massenvernichtung der Juden Europas vor 80 Jahren.Darüber hat Jan Gerber ein Buch geschrieben, welches vor kurzem im Berliner Verlag Edition Tiamat erschien. Wir sprechen über die Rezeption des Holocaust in der Zeit unmittelbar nach dem Krieg bzw. im kalten Krieg, in der eine seltsame Mischung aus Fortschrittsoptimismus und Katastrophenbewusstsein vorherrschte und kaum ein Platz für die Erinnerung an die Massenverbrechen an den Juden vorhanden war (auch nicht in Israel). Dies hatte auch viel mit dem Bild des "Helden" in der Gesellschaft zu tun. Im Laufe der 70er Jahre rückte die Opferperspektive mehr und mehr in den Mittelpunkt und ab den 90ern, pünktlich zum Ende der Ost-West-Auseinandersetzungen, setzte eine Globalisierung der Erinnerung ein, die schlußendlich in den heutigen Irrungen und Wirrungen der postkolonialen Holocaustrelativierung (vorläufig) endet. Darüber sprechen wir, auch anhand von Beispielen aus der Populärkultur wie Filmen oder den Stalag-Comics, die im Israel der 60er Jahre sehr populär waren.Jans Buch:https://edition-tiamat.de/books/das-verschwinden-des-holocaustSupport auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
New York hat einen neuen Bürgermeister gewählt. Soweit nichts ungewöhnliches, aber die Personalie des neuen Oberhaupts der Stadt sollte aufhorchen lassen. Denn Zohran Mamdani ist nicht irgendwer, kein gemäßigter sozialdemokratischer Linker vom alten Schlag, sondern ein radikaler linker Populist, ein postkolonialer Antisemit und Islamistenfreund. Die Verhältnisse in New York begünstigten Mamdanis Wahlsieg enorm. Hohe Mieten und Lebenshaltungskosten sind tatsächlich ein Problem, nur hat Mamdani darauf auch keine langfristige Antwort, im Gegenteil, er setzt voll auf die antisemitische Krisenlösung und steht exemplarisch für einen Typus postmoderner Linker, deren sozialpopulistische Rhetorik vom Antisemitismus nicht mehr zu trennen ist und die ganz gezielt das Bündnis mit dem politischen Islam suchen. Dieses Bündnis ist ideell begründet und geht weit über naives "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"-Denken hinaus, das hatte Oskar Lafontaine schon 2006 ausgeplaudert. Über all das spreche ich mit dem Wiener Bahamas-Autoren Martin Stobbe und wir sind uns einig, wenn wir uns die Verhältnisse in New York, aber auch im linken Berlin, wo Mamdanis Wahlsieg bejubelt wurde und Vorbild für die nächstes Jahr anstehende Wahl sein wird, anschauen: Aber hier leben, nein danke!Im übrigen muss ich mich korrigieren: gewählt wurde neben New York und New Jersey auch in Virginia und nicht wie von mir behauptet in Wisconsin.Die Bahamas im Weltnetz:https://redaktion-bahamas.org/Support auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
"Überlebenskampf - Kriegstagebuch aus Nahost" heißt das neue Buch meines geschätzten Freundes Arye Sharuz Shalicar, in dem er seine Sicht auf den 7.10.2023 und die darauffolgenden Ereignisse beschreibt. Mit diesem Buch im Gepäck war er vor kurzem auf kleiner Lesetour in Deutschland und überall waren seine Lesungen bis auf den letzten Platz ausgebucht.Darüber spreche ich mit ihm, und über den antisemitischen Wahnsinn, der sich seit 2 Jahren Bahn bricht, wir sprechen über die Schizophrenie der "propalästinensischen" Demonstranten, aber vor allem berichtet Arye über die aktuelle Situation in Israel, in Gaza, über den brüchigen Waffenstillstand, über die Entwicklungen im Libanon und in Syrien und über die weiter laufenden Verhandlungen im Rahmen der Abraham Accords, die auch durch 10/7 nicht beendet wurden.Aros Podcast:https://open.spotify.com/show/1vwf9voPMeie7L8wJeo7EiAro in Düsseldorf:https://www.youtube.com/watch?v=ypKpRGWRQ18https://www.youtube.com/watch?v=s_hD41uI9hAPatreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
2004 entdeckte ich die LP "Zurück aus Tasmanien" der Nürnberger HC/Crustpunkband Amen 81. Ein Jahr später kam das Album "The Hit Pit" raus, auf dem die Songs "Das Palituch" und "Races High" drauf sind, zwei Songs, die textlich "antideutsche" Themen verarbeiteten und die bis heute zu den bekanntesten Stücken der Band gehören.Endlich, nach unzähligen gescheiterten Versuchen, spreche ich mit dem Drummer Thorsten und dem Gitarristen Heiko über die Ursprünge der Band, über das autonome Zentrum Komm in Nürnberg, Gigs in Ostdeutschland, die Bedrohung durch Nazis im Nürnberger Umland in den 90ern, Kontroversen um die Band, schreckliche Konzerte, die Einflüsse durch andere Bands, oberkörperfreie Auftritte, Gerhard Polt, Franken vs. Bayern und über den antisemitischen Wahnsinn, der sich seit dem 7.10.2023 ungeniert Bahn bricht und auch direkten Einfluss auf die Band hat.Amen 81 im Weltnetz:https://www.amen81.de/Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Am 7.10. diesen Jahres jährt sich zum zweiten Mal der größte antisemitische Massenmord seit dem Holocaust. Zwei Jahre nach dem verheerenden Terrorangriff der Hamas und anderer judenfeindlicher Mörderbanden auf Israels Territorium scheint die Welt vollkommen irre geworden zu sein: unhaltbare Genozid-Vorwürfe gegenüber Israel, Anschläge auf Juden und jüdische Einrichtungen, Massendemonstrationen, auf denen schon allein die Forderung, die israelischen Geiseln freizulassen, einem Verrat der "palästinensischen Sache" gleichkommt. Grund genug also für den Journalisten und Kenner des Nahen Ostens Björn Stritzel und mich nochmal in Erinnerung zu rufen, was eigentlich am 7.10.2023 passiert ist.Björn war bereits am 8.10.23 in Israel vor Ort und hat u.a. auch das Gelände des Nova Festival, einem der Schauplätze des barbarischen Terrors der Hamas, besucht. Zudem lebte er einige Jahre vor 10/7 in einem der angegriffenen Kibuzz und kannte einige der ermordeten und verschleppten Israelis. Wir sprechen nochmal ausführlich über den 7.10., über die Folgen, erfundene Genozid-Vorwürfe, die perfide Medienstrategie der Hamas und kurz über den neuen 20-Punkte-Plan.Björn im Weltnetz:https://x.com/bjoernstritzelPatreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Vor 2,5 Jahren, also noch vor 10/7, befand sich die Protestbewegung gegen die von der Netanyahu-Regierung geplante Justizreform in Israel auf ihrem Höhepunkt. Linke Wortführer dieser Bewegung sind heute an vorderster Front bei den Geiselprotesten aktiv und sie eint mit ihren globalen westlichen Pendants postnationaler Linksliberaler vor allem eins: der Angriff auf die staatliche Souveränität und eine Zementierung des Rechts im ideologisch-aktivistischen Sinne. Dabei obliegt es gerade dem Staate Israel, souverän zu agieren und seine sicherheits- und verteidigungspolitischen Ziele nicht einer abstrakten Herrschaft des "Rechts" zu opfern. Darüber spreche ich mit dem Wiener Bahamas-Autoren Martin Stobbe, der genau zu diesem Thema einen Artikel in der kommenden Bahamas veröffentlicht. Das Interessante ist, dass in Zeiten einer bei Wahlen immer schwächer werdenden Linken der Einfluss über Gerichte weiter aufrechterhalten werden soll, nicht nur in Israel, sondern u.a. auch in Deutschland, wo vor wenigen Wochen die Debatte um die von der SPD nominierte Verfassungsrichterin Frauke Brosius-Gersdorf tobte, eine eindeutig linke Aktivistin.Die Zeitschrift Bahamas:https://redaktion-bahamas.org/Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Wenn eine Deutschpunkband den Titel "Legende" verdient hat, dann ja wohl Slime. Muss ich zu der Band, die unzählige Punker beeinflusst und geprägt hat (mich natürlich inklusive), noch irgendwas schreiben? Ich glaub nicht. Deshalb lasse ich in dieser Folge Slime-Gründungsmitglied und Gitarrist Michael "Elf" Mayer sprechen, und zwar über Punk in Hamburg in den 70ern, das Karoviertel als Szenetreffpunkt, die Hafenstraße, Fußball, die Reeperbahn in den 80ern, Hardcore und Thrash Metal als Weiterentwicklung von Punk, Funpunk, Slimes Reunion Anfang der 90er, Konzerte in der Ex-DDR, seine andere Bands wie Targets, C.I.A. oder Minne und die Minnies, die Zeit als Abwärts-Gitarrist, das Slime-Comeback 2010, den Ausstieg von Dirk Jora und Tex als neuen Sänger, neue Alben, Konzerte und die Professionalisierung in den letzten Jahren und über Songs, die die Band heute nicht mehr spielt. Elf im Weltnetz:https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Mayer_(Gitarrist)https://www.slime.de/Mehr Punkrockgelaber hier:https://www.patreon.com/c/u59264472
Der Song "Und so sterbt alle" der viel zu früh verstorbenen Düsseldorfer Punklegende und Elektronikpioniers Tommi Stumpff ist quasi die Grundlage des Namens des Punkrocklabels "Sterbt alle" (und nicht wie ich fälschlich annahm Hammerhead) von Andreas aus Hamburg, mit dem ich schon zweimal auf Patreon sprach. Diesmal öffentlich, und wir unterhalten uns über Punk im Saarland (da kommt Andreas ursprünglich her), Clubs und Labels in Hamburg, seine Labels "Last Exit" und eben "Sterbt alle", das Reeperbahn Festival, Deutschpunk-Sünden in den 90er und Nullerjahren, über den neuen Nackte Kanone-Film und über deutschen Klamauk der 80er. Andreas` Labels im Weltnetz:https://dreilabel.de/produkt-kategorie/sterbt-alle/Mehr mit Andreas auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Spätsommer ist`s, natürlich die schönste Zeit im Jahr, und die verbringt man am besten auf Kulturfesten im Leipziger Westen, auf denen es allerlei schöne Dinge zu begutachten gibt und über die Thomas Ecke und ich u.a. hier berichten. Ecke berichtet außerdem auch von seinen Reisen in ferne Länder wie Spanien oder Nordrhein-Westfalen, in denen man beispielsweise erfährt, dass das Herrmannsdenkmal eigentlich für bunte Vielfalt steht, wir sprechen über ein paar Konzerte, die wir in letzter Zeit besucht haben und beschweren uns noch mehr über nicht stattfindende gute Konzerte, ein bisschen Politik und Aufarbeitung der Woche kommt auch anfangs drin vor, ansonsten kriegt ihr hier den Eskapismus, den ihr braucht. Bitte alle The Damned und Channel 3 hören.RiP Tarek Ehlail und Alfred HilsbergNoch mehr mit Ecke auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472
Introducing: Matthias Vogt aus Frankfurt am Main. Matthias ist DJ, Producer, Musiker mit den Schwerpunkten House und Jazz. Um Jazz geht es weniger, dafür aber umso mehr um die Explosion elektronischer Tanzmusik Ende der 80er und vor allem in den 90ern. Matthias ist nämlich seit Anfang an dabei, legt seit 1990 auf und hat Gigs überall in der Welt gespielt. Wir sprechen vor allem über die Zeit Ende der 80er in Frankfurt und Rüsselsheim, über den gigantischen Einfluss von Sven Väth, Matthias` Anfänge als DJ und Musiker, seine Jazzleidenschaft, Gigs in Japan, das Leben als Berufsmusiker, aber auch über die "Politisierung" der elektronischen Musikszene bis hin zum offenen Antisemitismus, dem man vor allen in der Berliner Szene ständig begegnet. Dennoch, Politik nimmt nur einen kleinen Teil des Gesprächs ein, im September liegt der Schwerpunkt wieder auf Subkultur.Matthias im Weltnetz:https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Vogt_(Musiker)https://soundcloud.com/matthias-vogtSupport auf Patreon:https://www.patreon.com/c/u59264472






















