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Tschüss Kohle, hallo Zukunft!
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Tschüss Kohle, hallo Zukunft!

Author: Mitteldeutscher Rundfunk

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Description

In einer Langzeit-Betrachtung dokumentiert MDR AKTUELL die Energiewende und den damit einhergehenden Strukturwandel in den mitteldeutschen Braunkohle-Regionen. Die Reporterin Britta Veltzke und der Wirtschaftsjournalist Ralf Geißler reisen dafür regelmäßig mit dem Mikrofon ins Revier. Sie treffen den Planungschef des Kohleunternehmens Mibrag, der künftig auch die Renaturierung der Tagebaue verantwortet. Sie sprechen mit der Pfarrerin des Dörfchens Pödelwitz, das den Kohlebaggern nur knapp entkommen ist. Und sie stellen Ideen für die Energieversorgung der Zukunft vor. Ab März 2022 gibt es pro Jahr eine Staffel. So ergibt sich mit der Zeit ein facettenreiches Bild darüber, wie tiefgreifend der Kohleausstieg die Region verändert, welche Probleme, aber auch Chancen er mit sich bringt.
32 Episodes
Reverse
Das Dorf Pödelwitz bekommt Stück für Stück neues Leben eingehaucht. Es kommen vor allem junge Menschen hinzu. Sie engagieren sich im Verein "Pödelwitz hat Zukunft". Und sie haben erstmals ein Dach über dem Kopf.
Das Kraftwerk Lippendorf bei Leipzig ist eines der größten Kohlekraftwerke im Osten Deutschlands. 2035 soll es abgeschaltet werden. Thomas Brandenburg plant ein neues, wasserstofffähiges Kraftwerk direkt daneben.
Der Tagebau Profen erlebt einen historischen Moment: Er wächst nicht mehr. Die Mibrag fördert immer weniger Kohle. Und wenn, dann werden die Kohlebagger oft mit grünem Strom betrieben.
Im Energiepark Bad Lauchstädt soll grüner Wasserstoff hergestellt werden. 2025 sollte es so weit sein, aber das hat nicht geklappt. Projektleiterin Cornelia Müller-Pagel hat nun einen neuen Zeitplan.
Der Strukturwandel betrifft auch Kinder und Jugendliche. Sie erleben durch den Kohleausstieg Brüche in den Familien. In Hohenmölsen geht die "Initiative Zukunftsbildung" in Kitas und Schulen, um darüber zu sprechen.
Wir gehen in die fünfte Staffel! Das mitteldeutsche Kohlerevier durchlebt weitreichende Veränderungen. Kohleunternehmen versuchen, grün zu werden. An Abbruchkanten entsteht Neues und Kinder lernen, was Wandel bedeutet.
Pödelwitz in Sachsen. Das Dorf, das von den Kohlebaggern verschont wurde und das nun eine sanierte Kirche hat. Dank Fördergeldern. Doch neue Nachbarn lassen auf sich warten: Wie ein Kohledorf seine Zukunft sucht.
Thomas Brandenburg hat einst das erste wasserstofffähige Gaskraftwerk Deutschlands mitgebaut. Nun ist er zur LEAG gewechselt – Ostdeutschlands größtem Kohlekonzern. Er soll die LEAG in eine grüne Zukunft führen. Nur wie?
In Pödelwitz, das eigentlich den Kohlebaggern weichen sollte, gehören fast alle Gebäude der Mibrag. Sie verfallen zusehends. Doch ein Gebäude konnte der Verein Pödelwitz jetzt kaufen. Was hat er damit vor?
Bastian Zimmer ist als Planungschef der Mibrag für die Renaturierung der Tagebaue zuständig. Nicht aus jeder Kohlehalde wird mal ein Badesee. Die Rekultivierung wird Jahre dauern – und viel Geld kosten. Wo kommt das her?
Hohenmölsen schrumpft. Für die Kleinstadt mitten im Braunkohlerevier bedeutet das Leerstand. Es gibt zu viel Wohnraum für zu wenig Bewohner. Trotzdem setzt Bürgermeister Andy Haugk auf den Neubau von Häusern.
Im Energiepark Bad Lauchstädt will ein Konsortium aus mehreren Firmen zeigen, wie die Energiewende funktionieren kann. Im Herbst soll der Elektrolyseur in Betrieb gehen. Dann soll grüner Wasserstoff erzeugt werden.
Wir sind zurück und schauen dem mitteldeutschen Revier dabei zu, wie es sich für eine neue – grünere – Zukunft aufstellt. Ralf Geißler und Britta Veltzke machen den Strukturwandel in fünf Geschichten erlebbar.
Neue Gaskraftwerke sollen künftig nicht nur Erdgas, sondern auch Wasserstoff verbrennen können. Letztes Jahr ging ein solches Kraftwerk in Leipzig ans Netz. Bis es mit Wasserstoff betrieben werden kann, dauert es noch.
Hohenmölsen ist eine Kleinstadt mitten im Revier. Hier fragen sich die Menschen, was nach der Kohle kommen wird. Bürgermeister Andy Haugk hat bereits Antworten. Er ist sicher, einen Mangel an Jobs wird es nicht geben.
Wie kann die Energiewende funktionieren? In Bad Lauchstädt war im vergangenen Sommer Baustart für ein Reallabor. Dort soll erprobt werden, wie grüner Wasserstoff ins Land transportiert werden kann. Wie geht es voran?
Pödelwitz bleibt. Nur wie? Damit befasst sich der Verein "Pödelwitz hat Zunkunft". Er hat einen Plan, wie es weiter gehen könnte. Doch viel ist in den vergangenen Monaten nicht passiert.
Die Zeiten für das Kohleunternehmen Mibrag sind schwieriger geworden. Die Nachfrage nach Kohle schwankt extrem. Das Unternehmen ist im Umbruch und setzt Stück für Stück mehr auf erneuerbare Energien.
Wir sind zurück im mitteldeutschen Braunkohlerevier. Was bedeutet der Kohleausstieg für die Menschen vor Ort? Es geht um ein ehemals totgeweihtes Dorf, Jobs und die Frage, wie die Energiewende gelingen kann.
Bastian Zimmer plant für die Mibrag den Kohlebergbau. Weil Energie derzeit knapp ist, laufen die Bagger im Revier auf Hochtouren. Kohle zu verfeuern, lohnt sich wieder. Der Ausstieg scheint ferner als vor einem Jahr.
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