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EYEFOX Fachgespräche
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Author: EYEFOX UG
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Die Gäste unserer Fachgespräche stehen zu unterschiedlichen Themen der Opthalmologie Rede und Antwort. Im Interview verraten Spezialisten Tips und Tricks, Macher geben Auskunft über den aktuellen Stand der Augenheilkunde, Wissenschaftler erklären kommende technische Entwicklungen aber auch Experten zu aktuellen berufspolitischen Themen kommen zu Wort.
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Katarakt und altersabhängige Makuladegeneration (AMD) gehören im fortgeschrittenen Lebensalter zu den häufigsten Augenerkrankungen überhaupt und treten zunehmend zusammen auf. Millionen Eingriffe erfolgen jedes Jahr. Doch in Bezug auf die Frage, ob eine Katarakt-Operation eine AMD womöglich verschlechtert, herrscht in der Praxis häufig Verunsicherung. Professor Dr. Amelie Pielen gibt auf Basis neuer Studiendaten Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.Prof. Pielen ist als Ärztliche Klinikleitung an der Maximilians-Augenklinik in Nürnberg tätig. Zu ihren Spezialgebieten gehören die Netzhautchirurgie, IVOM und die Optische Kohärenztomographie.Wir danken Celltrion Healthcare Deutschland für die freundliche Unterstützung dieses Videos.
Okuläre Infektionen nehmen weltweit zu. Klimawandel, Migration und globale Mobilität begünstigen die Ausbreitung von hierzulande bislang seltener Erreger – und damit auch das vermehrte Auftreten neuer Infektionskrankheiten mit potenzieller Augenbeteiligung in Mitteleuropa, etwa Dengue- und Chikungunya-Fieber oder West-Nil-Virus-Infektionen. Prof. Dr. Uwe Pleyer erläutert, welche diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen sich daraus für Augenärztinnen und Augenärzte ergeben.
Prof. Claus Cursiefen war Präsident des 40. DGII-Kongress in Köln. Im Interview mit Eyefox zieht er Bilanz und spricht über spannende Entwicklungen in der Hornhautchirurgie wie CAIRS und EndoArt, die zunehmende Verzahnung von Kataraktchirurgie mit Hornhaut-, Netzhaut- und Glaukomchirurgie sowie die Ausbildung des ophthalmochirurgischen Nachwuchses.
Die Ophthalmopathologie schafft in vielen Fällen erst die Grundlage für eine sichere Diagnose und eine optimale Therapieplanung. Prof. Dr. Martina C. Herwig-Carl leitet die Sektion Ophthalmopathologie an der Universitätsaugenklinik Bonn. Sie erläutert, was sie an ihrem Fach fasziniert, welchen spezifischen Beitrag es insbesondere in der Ophthalmoonkologie leistet und warum die Ophthalmopathologie auch im Zeitalter hochauflösender Bildgebung unverzichtbar bleibt.
Für seine wegweisende Studie zu Netzhautstrukturen wurde Dr. Lukas Goerdt 2025 mit dem Heidelberg Engineering Xtreme Research Award ausgezeichnet. Eine zentrale Rolle in seiner Forschung spielte das HighRes-OCT. Im Interview mit Eyefox erläutert er, welche neuen Möglichkeiten dieses Bildgebungsverfahren eröffnet, welche bislang unbekannten Strukturen er identifizieren konnte und welche Bedeutung sie für die Diagnostik degenerativer Netzhauterkrankungen haben könnten.Dr. Lukas Goerdt studierte Medizin an der Universität Bonn und arbeitet seit 2020 als Assistenzarzt an der Bonner Universitäts-Augenklinik. 2023-25 absolvierte einen DFG-geförderten Forschungsaufenthalt an der University of Alabama at Birmingham in den USA.
Seit 2020 leitet Professor Dr. Armin Wolf die Universitätsaugenklinik in Ulm. Zuvor war er am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München als Oberarzt und später als stellvertretender Leiter des Bereichs intraokuläre Chirurgie tätig. Als Co-Autor des Kapitels „Makula-Chirurgie bei diabetischem Makulaödem“ im 2024 erschienenen Fachbuch Macular Surgery bringt er umfassende wissenschaftliche Expertise mit. Im Interview mit Eyefox erklärt der international anerkannte Netzhautchirurg, welche DMÖ-Patienten am ehesten von einer Operation profitieren, welche Bedeutung das ILM-Peeling für anatomische und funktionelle Ergebnisse hat und in welchen Fällen ein chirurgisches Vorgehen bei DMÖ in Betracht gezogen werden sollte.
Seid 2025 müssen sich die Curricula der Medizinischen Fakultäten am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin orientieren – so die neue Approbationsordnung. Die DOG beauftragte daher die Arbeitsgemeinschaft DOG-Lehre, strukturierte Lehrinhalte zu erarbeiten. Das Ergebnis ist die Online-Bibliothek DOG EyeTeacher. Wie das Tool Lehrende unterstützt, erklärt Isabel Stasik, die an der Umsetzung maßgeblich beteiligt war. Stasik arbeitet als Assistenzärztin in der Augenklinik am Universitätsspital Basel. Zuvor war sie in der Universitätsaugenklinik Bonn tätig.
Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Prof. Dr. Nicolas Feltgen besonders in der Lehre und steht der DOG-AG Lehre vor. Im Interview spricht er über die Stärken, aber auch den Optimierungsbedarf des aktuellen Weiterbildungssystems in der Augenheilkunde und erläutert, warum operative Erfahrungen im Ausland aus seiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung sind.Von 2009 bis 2023 war Prof. Feltgen leitender Oberarzt an der Augenklinik der Universitätsmedizin Göttingen. Seit 2023 ist er klinischer Chefarzt an der Augenklinik des Universitätsspitals Basel in der Schweiz.
Nicht jede Kataraktversorgung muss „Premium“ sein. Prof. Dr. Anja Liekfeld, Chefärztin der Augenklinik am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam, erläutert im Interview mit Eyefox, warum klassische Monofokallinsen trotz einer wachsenden Zahl an Sonderlinsen weiterhin eine überzeugende Wahl sind, für welche Patienten sie klare Vorteile bieten, wie Erwartungen realistisch gesteuert werden können und welche Entwicklungen sie in den kommenden Jahren in Sachen Monofokallinsen erwartet.
Welche Rolle spielen MIGS-Verfahren heute in der Glaukomtherapie? Atanas Bogoev, FEBO, MD, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Bochum spricht im Interview mit Eyefox über Indikationen und Patientenselektion, den Stellenwert verschiedener MIGS-Verfahren im klinischen Alltag, realistische Therapieziele sowie Limitationen und zukünftige Entwicklungen der minimalinvasiven Glaukomchirurgie.
Die genaue Ätiologie des primären Offenwinkelglaukoms (POWG) ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird überwiegend als multifaktorielle, chronisch-progressive neurodegenerative Erkrankung des Sehnervs verstanden, bei der unter anderem mitochondriale Dysfunktion und neuroinflammatorische Prozesse eine Rolle spielen. Neben der etablierten Senkung des Augeninnendrucks rücken zunehmend auch potenzielle unterstützende Ansätze wie antioxidative Nährstoffe, Vitamine sowie Lebensstil- und Umweltfaktoren in den wissenschaftlichen Fokus. Prof. Dr. Carl Erb, Ärztlicher Leiter der Augenklinik am Wittenbergplatz in Berlin, erläutert im Interview mit Eyefox, welchen Einfluss diese Faktoren auf Pathogenese und Progression des Glaukoms haben könnten.
Bei vitreomakulären Grenzflächenerkrankungen kommt es zu einer pathologischen Adhäsion oder Traktion zwischen Glaskörper und Makula. Zu diesen Erkrankungen zählen neben der epiretinalen Gliose hauptsächlich das Makulaforamen und das Makulaschichtforamen, die im Fokus dieses Interviews stehen.Privatdozentin Dr. Olga Furashova, stellvertretende Chefärztin und leitende Oberärztin an der Augenklinik des Klinikums Chemnitz, erläutert die Rolle des Glaskörpers bei der Entstehung dieser Krankheitsbilder. Zudem erklärt sie, wann eine Behandlung erforderlich ist, welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen und warum die operativen Erfolgsaussichten beim Makulaforamen in der Regel besser sind als beim Makulaschichtforamen. Das Fachgespräch wurde auf dem DOC-Kongress in Nürnberg aufgezeichnet.
Prof. Dr. Anna-Karina Maier-Wenzel ist Oberärztin an der Klinik für Augenheilkunde der Charité Berlin. Ihr augenchirurgischer Schwerpunkt liegt auf Eingriffen am Vorderabschnitt. Im Eyefox-Interview erläutert sie, welchen Einfluss Donorfaktoren und unterschiedliche Aufbereitungsformen bei der DMEK auf die postoperativen Ergebnisse haben, bei welchen Patientengruppen nach DMEK häufiger Komplikationen auftreten und wie die Nachsorge an der Augenklinik der Charité organisiert ist. Das Interview wurde im Rahmen des DOG-Kongresses in Berlin aufgezeichnet.
Korneale allogene intrastromale Ringsegmente (CAIRS) sind ein innovatives, gewebeschonendes Verfahren zur Behandlung des Keratokonus, bei dem auf synthetische Implantate verzichtet wird. Dr. Maximilian Friedrich von der Universitätsaugenklinik Heidelberg ist Erstautor einer Metaanalyse zu den visuellen und topografischen Ergebnissen von CAIRS bei Keratokonus. Im Interview erläutert er die Vorteile dieser Methode, für welche Patientengruppen CAIRS besonders geeignet sind und in welchen Fällen er eher davon abraten würde. Das Interview wurde im Rahmen des DOG-Kongresses in Berlin aufgezeichnet.
Die präzise Diagnose und das effektive Management von Uveitis stellen große Herausforderungen dar. PD Dr. Maximilian Wintergerst erläutert, welche Rolle moderne bildgebende Verfahren wie die Fundusautofluoreszenz und die optische Kohärenztomographie-Angiographie (OCTA) dabei spielen, wie Entzündungsmarker mit der Krankheitsaktivität korrelieren und wie KI künftig die Prognose des Krankheitsverlaufs unterstützen könnte.PD Dr. Wintergerst arbeitet im Augenzentrum Grischun in Graubünden und leitet eine Forschungsgruppe an der Universitäts-Augenklinik Bonn. Die Gruppe erforscht innovative Ansätze in der telemedizinischen Bildgebung sowie neue Methoden zu Diagnostik und Verlaufsbeobachtung von Uveitis, einschließlich der OCT-Angiographie als Monitoring-Instrument.
Nanotherapien bieten neue Ansätze für die Behandlung schwerer Augenerkrankungen. Prof. Dr. Achim Göpferich, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Technologie an der Universität Regensburg, gibt Einblicke in sein preisgekröntes Forschungsprojekt zur Frühgeborenenretinopathie und erklärt, welche Chancen und Herausforderungen die Nanotechnologie mit sich bringt.
Jedes Jahr führen Feuerwerkskörper in der Silvesternacht zu teils gravierenden Augenverletzungen. Bereits zum Jahreswechsel 2016/17 initiierte Prof. Dr. Ameli Gabel-Pfisterer eine bis heute laufende Studie zu diesem Thema. Im Interview spricht die Leitende Oberärztin der Augenklinik am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam über die Entwicklung der Fallzahlen, die Erstversorgung der Betroffenen und die spezifischen Herausforderungen bei der Behandlung dieser Verletzungen.
PD Dr. Almut Bindewald-Wittich ist seit 2023 Oberärztin an der Universitätsaugenklinik in Ulm. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und Geographische Atrophie (GA) bei AMD sowie Medical Retina und Retinal Imaging. Im Interview berichtet sie, welche Verfahren sie zur Diagnose und Verlaufskontrolle von GA einsetzt, was dabei hilft, GA von anderen chorioretinalen Erkrankungen abzugrenzen und was sie ihren GA-Patienten in Bezug auf Lebensstil und Ernährung rät.



