DiscoverWanted: Fachkräftenachwuchs
Wanted: Fachkräftenachwuchs
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Wanted: Fachkräftenachwuchs

Author: RKW Kompetenzzentrum

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Sie sind auf der Suche nach Auszubildenden, oder möchten Sie sie nach erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung in Ihrem Unternehmen übernehmen? Dann sind Sie hier richtig! Wir nehmen Themen rund um den Bereich Nachwuchskräfte finden, binden und qualifizieren unter die Lupe.

Viel Spaß beim Reinhören und Anregungen für Ihre Arbeit! Und wir freuen uns natürlich immer über Feedback, Anregungen oder Themenwünsche - schreiben Sie uns: podcast@rkw.de

Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Unser Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen. Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und die Digitalisierung im Mittelstand zu steigern und zu fördern. Die Expertinnen und Experten des RKW Kompetenzzentrums stehen Ihnen für einen Austausch gerne zur Verfügung. Auf unserer Website finden Sie zudem viele Tools und Handreichungen, die Sie kostenfrei beziehen können. Schauen Sie vorbei: www.rkw-kompetenzzentrum.de

Menschen. Unternehmen. Zukunft.
24 Episodes
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Wie gelingt der Einstieg in künstliche Intelligenz im Ausbildungsalltag – und welche Rolle können Auszubildende dabei übernehmen? In dieser Podcast-Episode werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines KI-Azubiprojekts bei der PHL Logistik GmbH. Zwei Auszubildende berichten, wie sie im Rahmen des Digiscouts-Projekts eine Telefon-KI eingeführt haben – von der ersten Idee über Tests und Teamarbeit bis hin zu unerwarteten Herausforderungen. Im Gespräch geht es um ganz konkrete Praxisfragen: Wie verändert der Einsatz von KI Arbeitsabläufe im Unternehmen? Welche Erwartungen gab es im Vorfeld und wie realistisch waren sie? Und was bedeutet es für Auszubildende, Verantwortung für ein innovatives Projekt zu übernehmen? Die beiden geben Einblicke in ihre Herangehensweise, schildern typische Hürden bei der Umsetzung und teilen ihre wichtigsten Learnings aus sechs Monaten Projektarbeit. Dabei wird deutlich, welchen Mehrwert KI-Projekte in der Ausbildung bieten können – sowohl für Betriebe als auch für die persönliche Entwicklung der Auszubildenden. Ein praxisnaher Einblick für alle, die Ausbildung zukunftsorientiert gestalten und junge Menschen aktiv in Digitalisierungs- und KI-Projekte einbinden möchten. Unsere Gäste  Angelina & Jenna absolvieren eine Ausbildung als Kauffrauen für Spedition und Logistikdienstleistung bei der PHL Logistik GmbH. Im Digiscouts-Projekt haben sie innerhalb von sechs Monaten ein Azubiprojekt zur Einführung einer Telefon-KI umgesetzt. Weiterführende Links: Praxisbeispiel der PHL Logistik GmbH Digiscouts-Projekt KI in der Ausbildung: Workbook für KI-Nutzung in Azubiprojekten Zukunftszentren.de: Kostenfreie Beratungs- und Qualifizierungsangebote für KMU zu Digitalisierung und KI.
„Zum attraktiven Ausbildungsbetrieb werden: Mit dem Gesundheitsprogramm „Azubifit“ und vielen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten“  Was erwartet Sie? Die Ausbildung bei der Diagramm Halbach Gruppe in Schwerte ist spitze. Das hat das Unternehmen schwarz auf weiß: 2024 erhielt die Firma den „Druck und Median Award“ als bestes Ausbildungsunternehmen. Der Preis kommt nicht von ungefähr. Seit vielen Jahren investiert die Firma in Coachings und Weiterbildungen für alle Führungskräfte mit dem Ziel einer positiven Unternehmenskultur.  Themen wie Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit sowie „gesund führen“ spielen eine wichtige Rolle. Aber nicht nur die Führungskräfte werden gecoacht, auch die jungen Mitarbeitenden erhalten attraktive Angebote.  Neben einer modernen Ausbildung profitiert der Nachwuchs besonders von einem Mentorenprogramm, vielen gemeinsamen Aktivitäten, einem Social Day und der Möglichkeit zum Auslandsaufenthalt in Irland - inklusive Europapass. Der wichtigste Baustein ist allerdings das „Azubifit Programm“, das über die gesamte Ausbildungsdauer läuft. Es besteht aus den drei Säulen: Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit. Die Erfahrungen der Azubis durch das Programm wirken nachhaltig. Es werden nicht nur Mythen abgebaut, sondern richtige Verhaltensänderungen angestoßen. Personalleiterin Alexandra Edelhoff ist sich sicher: Das Azubifit Gesundheitsprogramm ist nicht nur für die jungen Mitarbeitenden sondern für die ganze Firm ein Gewinn. Was die Auszubildenden im Azubifit Programm genau lernen, und ob das der Grund ist, warum sie im Anschluss im Unternehmen bleiben, das hören Sie in diesem Podcast.     Mehr anzeigen ·        Den persönlichen Erfahrungsbericht der Personalleiterin ·        Praxistipps für Unternehmen, die als attraktiver Ausbildungsbetrieb punkten möchten ·        Einblicke in ein Unternehmen mit einer spitzen Ausbildung und dem Fokus auf Gesundheit   Perfekt für alle, die sich fragen, wie man eine attraktive Ausbildung etabliert und damit alle Mitarbeitenden beim Thema Gesundheit unterstützt. Über unsere Gäste: Alexandra Edelhoff ist die Personalleiterin der Diagramm Halbach Gruppe in Schwerte. Seit 2018 ist sie in diese Funktion tätig. Weiterführende Links: Unternehmenskultur: Wie geht das? Diversity Management: mehr Vielfalt im Betrieb Ausbildungsmarketing: attraktiv als Ausbildungsbetrieb werden Europass Mobilität: Auslandslernaufenthalte gut dokumentieren Mit Ausbildungsmarketing erfolglich Azubis finden
Was erwartet Sie? Gute Unternehmenskultur im Inklusionsunternehmen – man könnte meinen, das sei eine  Herausforderung. Für die MarMed Gmbh aus Cölbe und ihre Mitarbeitenden jedoch nicht. Dort fühlen sich alle sehr wohl und sind überaus engagiert. Wie gelingt es der Geschäftsführerin, Christine Heigl, eine solch positive Unternehmenskultur zu schaffen? Eines Ihrer Erfolgsrezepte: Die Teams bringen sich ein und handeln wichtige Entscheidungen gemeinsam aus. Das war nicht immer so. Auf dem Weg dorthin wurde sie von Jana Kohlmetz, einem Business Coach begleitet. Und sie nahm zu Beginn zwei Förderprogramme in Anspruch-  Unternehmenswert Mensch und INQA Coaching.  Denn tatsächlich braucht es zum Treffen guter Entscheidungen einen Prozess, der mit den „Verkehrsregeln“  startet. Heute agieren ihre Teams sehr autark. Was auf dem Weg dorthin noch wichtig war und warum sie Transparenz und die Konzentration auf Stärken im Unternehmen für essentiell hält, hören Sie im Podcast. Perfekt für alle, die sich fragen, wie man eine zukunftsfähige Unternehmenskultur etabliert in der Mitarbeitende eigene Entscheidungen treffen. Über unsere Gäste: Christine Heigl ist die Geschäftsführerin der MarMed GmbH aus Cölbe bei Marburg.  Sie führt das Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitenden, rund 50 Prozent davon haben eine Schwerbehinderung. Seit ihrem Start bei MarMed arbeitet sie mit Jana Kohlmetz an einer zukunftsfähigen und transparenten Unternehmenskultur. Dafür hat sie u.a. zwei Förderprogramme in Anspruch genommen. Jana Kohlmetz ist als Diplom Kauffrau und Diplom Pädagogin sowie Systemischer Coach für die Perspect GmbH tätig.   Weiterführende Links: Europäischer Sozialfonds für Deutschland - Übersicht der ESF-Förderprogramme (2014-2020) - unternehmensWert:Mensch INQA-Coaching – Beratungsprogramm für KMU - INQA.de Unternehmenskultur: Wie geht das? Diversity Management: mehr Vielfalt im Betrieb
Wie lassen sich junge Menschen heute für Ausbildung begeistern – und wie können Betriebe Lernprozesse modern, praxisnah und effizient gestalten? In dieser Episode sprechen wir mit Felix Graf von der Otto Künnecke GmbH über ein spannendes Konzept: Lernsprints nach dem Scrum-Prinzip. Scrum kennt man sonst aus der Softwareentwicklung – doch Felix hat den agilen Ansatz erfolgreich in die Ausbildung übertragen. Die Auszubildenden arbeiten dabei in kurzen, klar strukturierten Etappen, übernehmen Verantwortung und reflektieren regelmäßig ihre Fortschritte. Das Ergebnis: mehr Eigeninitiative, bessere Teamarbeit und eine Ausbildung, die wirklich fit für die Zukunft macht. Im Gespräch erfahren Sie: ·        wie Lernsprints im Ausbildungsalltag konkret funktionieren, ·        welche Rolle Ausbildende dabei einnehmen, ·        welche Vorteile Betriebe und Azubis haben – und ·        worauf man beim Einstieg achten sollte. Ein inspirierender Einblick für alle, die Ausbildung neu denken und junge Fachkräfte gezielt fördern möchten. Weiterführende Links: Scrum-Arbeitsweise als Lernpfad für Ausbildende/Lehrer (Hopp Foundation): https://www.hopp-foundation.de/lernpfade/lehrer/scrum-in-der-schule/ Wissenschaftliche Arbeit über Lernpotenziale Scrum-basierter Projekte als agilitätsorientierte Lernform in der betrieblichen Ausbildung Digiscouts-Projekt: https://www.digiscouts.de/
Was erwartet Sie? Christiane Hütte hat im Jahr 2000 ein kleines Business Hotel in Frankfurt am Main eröffnet. Die Villa Orange. Im Podcast blickt sie zurück auf ihre Biozertifizierung im Jahr 2008, als die meisten ihrer Lieferanten noch keine entsprechenden Produkte liefern konnten. Sie ist stolz, dass die Villa Orange bis heute das einzige Biohotel in Frankfurt ist. Nachhaltigkeit und Werte sind Christiane Hütte wichtig, daher ließ sie das Hotel 2017 zusätzlich „Gemeinwohl“ bilanzieren. Auf Grund ihrer wertebasierten und nachhaltigen Unternehmenskultur hat sie – anders als sonst im Hotelgewerbe -  kaum Fluktuation und keine Probleme, neue Mitarbeitende zu finden. Eine weitere Besonderheit: Sie trifft gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden alle wichtigen Entscheidungen im Team – von der Einstellung neuer Kollegen bis hin zu Anschaffungen fürs Hotel. Und das Beste: Wirtschaftlich zahlen sich ihr Fokus auf Werte und das Bioangebot zu 100 Prozent aus,  die Villa Orange ist fast durchgehend ausgebucht. Mehr anzeigen ·         Den persönlichen Erfahrungsbericht der Villa Orange Gründerin, ·         Praxistipps für Unternehmen, die selbst neue Wege einschlagen möchten, ·         Einblicke in das Hotelgewerbe Perfekt für alle, die sich fragen, wie Nachhaltigkeit und Werte dabei helfen, neue Mitarbeitende finden und zu binden und welche Rolle die Unternehmenskultur dabei spielt. Über unseren Gast: Christiane Hütte hat zunächst Betriebswirtschaft studiert und anschließend in der Marktforschung  gearbeitet. Dann beschloss sie, ihren Traum vom eigenen Hotel wahrzumachen. Im Januar 2000 eröffnete sie die Villa Orange im Frankfurter Nordend. Das Thema Nachhaltigkeit liegt ihr schon lange am Herzen und deshalb war es für sie auch nur konsequent die Villa Orange "bio"-zertifizieren zu lassen. Christiane Hütte führt das Hotel bis heute erfolgreich gemäß ihrem Leitsatz: "Was mir persönlich guttut, das möchte ich auch an meine Gäste weitergeben". Christiane Hütte ist eine begnadete Netzwerkerin und Mitglied bei der Wertegemeinschaft der BIO HOTELS, beim Umweltforum Rhein-Main, beim Netzwerk Achtsame Wirtschaft und der Gemeinwohl-Ökonomie-Gruppe Frankfurt. Jetzt reinhören und inspirieren lassen! Weiterführende Links: Hotel Villa Orange Startseite
Was passiert, wenn ein Fußballverein seine Verantwortung ernster nimmt als nur den nächsten Spieltag? In dieser Folge begrüßen wir einen Gast, der genau das verkörpert: Ralf Bussmann, den engagierten zweiten Vorsitzenden des FC Eintracht Rheine. Für Ralf Bussmann ist der Verein mehr als ein Ort für sportliche Leidenschaft – er ist ein soziales Sprungbrett für junge Menschen. Im Gespräch gibt er uns tiefe Einblicke in sein Herzensprojekt: die aktive Begleitung von Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf. Wir sprechen darüber, wie aus einer Vision konkrete Projekte wie die Plattform "Jobbiplace" entstanden sind, die den Nachwuchs des Vereins direkt mit lokalen Unternehmen vernetzt. Doch sein Engagement reicht weiter: Als Mitglied im Netzwerk der Ausbildungsbotschafter-Initiativen schlägt er eine einzigartige Brücke zwischen der Welt des Sports und der Wirtschaft. Er teilt mit uns, welche neuen und wertvollen Impulse die Perspektive eines Vereins in dieses Netzwerk einbringt und warum diese Synergie so wichtig ist. In dieser Folge erfährst du: Die Vision dahinter: Was treibt Ralf Bussmann an, sich so intensiv für die berufliche Zukunft der Jugend zu engagieren? Praxis im Verein: Wie funktionieren die Projekte zur Berufsorientierung beim FC Eintracht Rheine konkret und welche Erfolge gibt es bereits? Die Kraft des Netzwerks: Warum die Stimme eines Sportvereins im Kreis der Ausbildungsbotschafter so wichtig ist und was die Wirtschaft vom Sport lernen kann. Mehrwert für alle: Wie der Verein selbst von diesem sozialen Engagement profitiert und seine Rolle in der Region stärkt. Freut euch auf ein inspirierendes Gespräch, das zeigt, wie viel Kraft im Ehrenamt steckt und wie moderne Vereinsarbeit die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kann. Über unseren Gast: Ralf Bussmann ist eine treibende Kraft im Vorstand des FC Eintracht Rheine, wo er das Amt des zweiten Vorsitzenden bekleidet. In dieser Funktion engagiert er sich maßgeblich in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Bussmann ist zudem eine Schlüsselfigur bei der Entwicklung und Umsetzung von sozialen Projekten des Vereins. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für die berufliche Orientierung junger Vereinsmitglieder. Er war initiativ an der Schaffung der Online-Plattform "Jobbiplace" beteiligt, die Jugendliche des Vereins mit lokalen Unternehmen für Praktika und Ausbildungsplätze in Kontakt bringt. Darüber hinaus setzt er sich stark für die Integration durch Sport ein und war an Kampagnen zur Gewinnung neuer Schiedsrichter beteiligt. Bussmann vertritt eine zukunftsorientierte Vision für den FC Eintracht Rheine, die neben der sportlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung auch die soziale Verantwortung des Vereins und Nachhaltigkeitsprojekte in den Fokus rückt. Jetzt reinhören!
Was erwartet Sie? Zwei ehemalige, weibliche Auszubildende der Firma Pieron aus Bocholt berichten, warum sie sich für einen technischen Ausbildungsberuf entschieden haben, wie ihr erster Ausbildungstag verlief und warum Pieron jungen Frauen ein tolles Umfeld bietet, dem viele sehr lange treu bleiben- die eine bereits seit 25 Jahren, die andere seit zehn Jahren. ·       Den persönlichen Erfahrungsbericht der beiden Pieron Mitarbeiterinnen, ·       Praxistipps für Unternehmen, die selbst neue Wege einschlagen möchten, ·       Einblicke in die aktuellen Herausforderungen, denen sich KMUS stellen müssen. Perfekt für alle, die sich fragen, wie man mehr junge Frauen für technische Ausbildungsberufe begeistert und welche Rahmenbedingungen im Betrieb vorhanden sein sollten, damit  sie sich dauerhaft wohlfühlen und bleiben.    Über unsere Gäste: Jennifer Steffens, seit mehr als 25 Jahren bei Pieron, hat mit einer Ausbildung zur  Werkzeugmechanikerin begonnen und leitet heute selbst die berufliche Ausbildung bei Pieron.   Christin Joosten, hat ebenfalls eine Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin bei der Firma Pieron absolviert, zwischendurch Erfahrungen in einem anderen Unternehmen gesammelt und ist wieder zurückgekehrt. Heute ist sie Produktionsplanerin.  Jetzt reinhören und inspirieren lassen! Weiterführende Links: Diversity Management: mehr Vielfalt im Betrieb Mit Ausbildungsmarketing erfolgreich Azubis finden Genannte Initiativen und Praxisbeispiele: Mädchen in der technischen Ausbildung
In unserem neuesten Podcast werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines besonderen Azubiprojekts, das im Rahmen des Digiscouts-Projekts realisiert wurde. Unsere Gäste sind die Tischler-Azubis Moritz und Marvin sowie ihr Betreuer Lukas von der Schurig GmbH, einer Möbeltischlerei aus Bönnigheim, nahe Stuttgart. Gemeinsam haben sie die Digitalisierung ihres Lagers erfolgreich umgesetzt. Was erwartet Sie? Hören Sie, wie Azubis in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innovative Digitalisierungsprojekte planen und umsetzen. Unsere Gäste berichten, wie sie ihre Idee entwickelt, Herausforderungen gemeistert und ihre Vision in die Praxis umgesetzt haben. Freuen Sie sich auf: Persönliche Erfahrungsberichte aus einem erfolgreichen Digitalisierungsprojekt, Praktische Tipps für Unternehmen, die eigene Azubi-Projekte starten möchten, Inspirierende Einblicke in die Potenziale von Azubi-Projekten für KMUs. Perfekt für Auszubildende, Ausbildende und alle, die die Digitalisierung in ihrem Betrieb vorantreiben wollen! Über unsere Gäste: Die Tischler-Azubis Moritz und Marvin sowie ihr Betreuer Lukas sind Teil der Schurig GmbH, einer traditionsreichen Möbelschreinerei in Baden-Württemberg. Gemeinsam haben sie nicht nur ihr Lager erfolgreich digitalisiert, sondern auch bewiesen, wie Azubi-Projekte den Arbeitsalltag nachhaltig verändern können. Ihre Geschichte zeigt, wie Digitalisierung nicht nur die Effizienz im Betrieb steigert, sondern auch die persönliche Entwicklung der Azubis fördert.  Weiterführende Links:  Schurig GmbH Digiscouts-Projekt RKW-Leitfaden zur Generationenzusammenarbeit
In unserem neuesten Podcast tauchen wir tief in die Welt der Azubi-Projekte ein – mit einem ganz besonderen Gast: einem erfahrenen Coach, der das Digiscouts-Projekt von Anfang an begleitet hat.   Was erwartet Sie? Hören Sie, wie Auszubildende in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innovative Digitalisierungsprojekte erfolgreich umsetzen. Unser Gast gibt spannende Einblicke, wie diese Projekte nicht nur die Unternehmen voranbringen, sondern auch die Azubis selbst nachhaltig prägen. Sie erhalten: ·         Persönliche Erfahrungsberichte eines langjährigen Coaches, ·         Praxistipps für Unternehmen, die eigene Azubi-Projekte starten möchten, ·         Einblicke in die aktuellen Herausforderungen, denen sich KMUs im Digitalisierungsprozess stellen müssen.   Perfekt für Azubis, Ausbildende und alle, die die Digitalisierung in ihrem Betrieb vorantreiben wollen!   Über unseren Gast: Michael Ulmer ist seit vielen Jahren als Berater und Coach bei der RKW Baden-Württemberg GmbH tätig. Mit umfassender Expertise in Fertigungsorganisation und -controlling sowie unzähligen durchgeführten „Digitalisierungs-Checks“ hat er mehr als 150 Unternehmen und ihre Azubis im Rahmen des Digiscouts-Projekts begleitet.   Jetzt reinhören und inspirieren lassen!   Weiterführende Links: RKW Baden-Württemberg Digiscouts-Projekt   Genannte Initiativen und Praxisbeispiele: Interview mit Ausbilder Raphael Knecht (K. Westermann GmbH + Co. KG) Interview mit Ausbilder Thomas Rumpf (H. Bilz GmbH + Co. KG) RKW-Leitfaden zur Generationenzusammenarbeit
In dieser Episode erfahren Sie, wie der digitale Wandel in einem mittelständischen Ausbildungsbetrieb gestaltet wird und welche Rolle Ausbildende dabei einnehmen können. Was bedeutet eigentlich Digitalisierung in der Ausbildung, und welche Veränderungen bringt sie mit sich? Anlässlich des Digitaltages 2024 wollen wir uns mit diesem spannenden Thema beschäftigen. Zusammen mit Wolfgang Overbeck, dem Ausbildungsleiter der Firma Grunewald, tauchen wir in die Welt eines mittelständischen Ausbildungsbetriebs ein und beleuchten, wie der digitale Wandel erfolgreich gestaltet wird. Wir sprechen mit dem „alten Hasen“ über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Digitalisierung einhergehen, und welche entscheidende Rolle die Ausbildenden dabei spielen. Sie erfahren praxisnahe Tipps und Strategien, wie Sie als Ausbilderin oder Ausbilder den digitalen Transformationsprozess unterstützen können. Bleiben Sie dran und lassen Sie sich inspirieren, wie Sie die Zukunft der Ausbildung aktiv mitgestalten können.   Wolfgang Overbeck leitet seit 20 Jahren die Ausbildung beim metallbearbeitenden Unternehmen Grunewald GmbH & Co. KG und setzt zusammen mit seinen Auszubildenden immer wieder Maßstäbe – zuletzt mit dem Preis des „Internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente 2023“ für ein Digitalisierungsprojekt, das als neues Geschäftsmodell im Betrieb von den Azubis entwickelt wurde.   Weiterführende Links:   Kontakt zu Wolfgang Overbeck Instagramkanal der grunewaldheroes   Genannte Initiativen und Projekte:   Projekt Digiscouts Praxisbeispiel „Organized Fire Protection“ Schüler macht MI(N)T!
Viele Ausbildungsverantwortliche bilden heute im hektischen Betriebsalltag nebenbei aus. Wertschätzung gegenüber ihnen selbst und ihrer verantwortungsvollen und oftmals stressigen Tätigkeit erfahren sie dabei häufig nicht. Angesichts des Fachkräftemangels ist es für Betriebe umso wichtiger, sich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen: Was brauchen Ausbildungsverantwortliche, damit es ihnen gut geht und sie ihren „Job“ gesund ausführen können? Um festgefahrene Verhaltensmuster aufzubrechen und sich einige Schritte aus der Komfortzone herauszuwagen, bedarf es oftmals eine Sichtweise von außen – das kann mittels eines Coachings gut gelingen. Wie so ein Coaching aussieht, welche Rolle dabei Selbstreflexion spielt und wie Ausbildungsverantwortliche eine bessere Beziehung zu sich selbst, aber auch zu den Azubis pflegen, darüber hat Stefanie Sausele mit der Wegbegleiterin und Business Coach Julia Hindersmann gesprochen. Julia Hindersmann – Wegbegleiterin & Business Coach Julia begleitet Ausbildungsverantwortliche auf ihrer Reise zu sich. Als Führungskraft & Ausbildungsleiterin hat sie sechs Jahre die Projektverantwortung für bundesweit bis zu zehn Schülermessen getragen. Dadurch hat sie einen tiefen Einblick in den Markt erhalten und ist mit den aktuellen Herausforderungen im Ausbildungswesen vertraut. Ihre Mission ist es, Coaching im Ausbildungswesen zu standardisieren, um dadurch den Ausbruch von psychische Erkrankungen in den 20ern zu verhindern. Ausbildungsverantwortlichen ereilt ein großer Druck und die Belastung mit den Herausforderungen der nächsten Jahre wird steigen. Mit ihrer Arbeit möchte sie schon heute die persönliche Entwicklung von Führungskräften im Ausbildungsbereich fördern, um nachhaltig Leben zu retten. Nach dem Abitur entschied sie sich bewusst für den Weg der Ausbildung. Als gelernte Veranstaltungskauffrau und Business Coach, ist es heute ihre Gabe, klare Strategien mit der passenden Portion Spaß zum Erfolg zu bringen. Als authentische, liebevolle, kommunikative, humorvolle, mutige, ehrgeizige, lustige & starke Wegbegleiterin widmet sie sich im 1:1 Online Coaching Ausbildungsverantwortlichen Personen, um ihnen und ihren Schützlingen langfristig eine positive Veränderung zu bringen. Weitere Infos unter: www.nachwuchsentwicklung.de Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: • https://www.nachwuchsentwicklung.de/
In Deutschland kann man etwa 200 Handwerksberufe erlernen, doch leider werden die jungen Menschen häufig noch von Geschlechtermustern und -zuweisungen in ihren Köpfen bestimmt. Dabei sollten junge Menschen Berufe finden, die zu ihren Stärken passen und ihnen Spaß machen. An dieser Stelle setzt die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit der craft.ROADSHOW an. Sie besuchen mit ihrer Show Schulen und stellen Schülerinnen und Schülern in der Berufsorientierungsphase das Handwerk vor. Ziel ist es, die jungen Menschen für das Handwerk zu begeistern und ihnen zu zeigen, was hinter den einzelnen Berufsbezeichnungen steht, sodass alle Schülerinnen und Schüler den Beruf finden können, der zu ihren Vorlieben passt. Die Mischung aus Informationen und dem Praktischen ausprobieren begeistert die jungen Menschen. Und nicht nur das, Handwerksberufe sind von zentraler Bedeutung für die Energiewende – das alles erfahren die Schülerinnen und Schüler bei der Show. Andreas Reifsteck ist seit 2016 Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe. Der Betriebswirt (Fachrichtung Marketing) hat u.a. mehrere Jahre als Einkäufer für einen weltweit agierenden Handelskonzern in Deutschland und den USA gearbeitet und war neun Jahre als Geschäftsführer einer Partei tätig. Ehrenamtlich ist Andreas Reifsteck seit 18 Jahren als Büroleiter des Honorarkonsulats der Republik Armenien für den Konsularbezirk Land Baden-Württemberg engagiert. Thomas Lambrix ist Malermeister und Betriebswirt des Handwerks und leitet seit 1996 den JEGLE GmbH Maler- und Lackierbetrieb als geschäftsführender Gesellschafter. Seit acht Jahren engagiert er sich ehrenamtlich als Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Mittelbaden Nord und ist außerdem im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe.   Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: https://www.craft-roadshow.de/
Die Stellenanzeige befindet sich im Wandel. Früher erhielten Ausbildungsinteressierte über eine Stellenanzeige die Information, dass ein Ausbildungsplatz oder eine freie Stelle zu besetzen ist. Knapp beschrieben erhielten Interessierte Informationen über die Tätigkeit und die Fähigkeiten, die sie für die ausgeschriebene Stelle mitbringen müssen. Mittlerweile ist das ganz anders: Heutzutage sind die Stellenanzeigen mit einer ausführlichen Tätigkeitsbeschreibung sowie Adjektiven und einer direkten Ansprache an die Zielgruppe gefüllt. Dies hängt damit zusammen, das junge Menschen einer sinnvollen Arbeit nachgehen wollen, die zu ihren Talenten passt, in der sie ihre Ziele erfüllen können und die Work-Life-Balance passt. Um also künftig Nachwuchsfachkräfte zu gewinnen, müssen Betriebe die Erwartungen in ihren Stellenausschreibungen so platzieren, dass sie ihre Zielgruppe mit ihren Bedürfnissen anspricht. Nadine Strein begleitet seit 13 Jahren Ausbildende. In den IHKs im Rhein-Main-Gebiet gibt sie Trainings sowie Seminare zu dem Thema „Azubi-Recruiting“. Das ist das Nummer 1 Thema bei den Ausbildenden, denn für Betriebe ist das Gewinnen neuer Auszubildenden zu einer echten Herausforderung geworden. Vor vier Jahren hat sie sich selbstständig gemacht und hilft seither ausbildenden Unternehmen mit ihrem Beratungsangebot ein passendes Stellenangebot zu entwickeln, den Betrieb mit der richtigen Strategie sichtbar zu machen und eine nachhaltige Ausbildungsmarke aufzubauen.  Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: Podcast-Folge „Social Media und Karrierewebsite im Ausbildungsmarketing – Tipps für KMU“: https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/podcasts/wanted-fachkraeftenachwuchs/social-media-und-karrierewebsite-im-ausbildungsmarketing-tipps-fuer-kmu/ Ausbildungsmarketing - Wie kleine Unternehmen Azubis finden: https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fachkraeftesicherung/projekte/ausbildungsmarketing-und-digiscoutsr/ausbildungsmarketing/ Ausbilder Mentoring: www.nadinestrein.de
Seit mehreren Jahren werden in Deutschland ca. 25 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst. Anschließend findet in etwa nur die Hälfte der jungen Menschen einen neuen Ausbildungsberuf bzw. -betrieb. Aus diesem Grund ist es essentiell Ausbildungsabbrüche zu verhindern und die jungen Menschen bei ihrer Ausbildung bestmöglich zu unterstützen. Unsere Gäste, Enji Mohamed, Auszubildende zur Pflegefachfrau und Marita Erhardt-Albrecht, ist ehrenamtliche Mitarbeiterin des Senior Experten Service (SES) der Initiative VerA. Mit ihrer Tätigkeit begleitet und unterstützt sie Frau Mohamed aktuell, einen guten Ausbildungsabschluss zu erreichen. Sie berichten unserer Expertin Birte Zeltmann von ihren gemeinsamen Erfahrungen und welche Vorteile es für Auszubildende hat, die über einen Ausbildungsabbruch nachdenken, sich bei der Initiative VerA zu melden. Enji Mohamed ist in Aleppo (Syrien) geboren und lebte da gemeinsam mit ihren Eltern und zwei Geschwistern. Im Jahr 2015 flüchtete die Familie übers Mittelmeer und sind schlussendlich in Mölln angekommen. Hier hat sie zunächst den Hauptschulabschluss und anschließend den Realschulabschluss gemacht. 2020 begann sie ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft. Im darauffolgenden Jahr machte sie ihre Klassenlehrerin auf die Initiative VerA aufmerksam. Sie nahm Kontakt mit dem Senior Experten Service (SES) der Initiative VerA auf. So lernte sie 2021 Marita Erhardt-Albrecht kennen, mit der sie seit dem Sommer 2021 regelmäßig zusammen lernt. Aktuell freut sie sich auf ihre baldige Abschlussprüfung und somit einen Ausbildungsberuf erlernt zu haben. Marita Erhardt-Albrecht ist ehrenamtlich beim Senior Experten Service der Initiative VerA tätig und unterstützt mit ihrer Arbeit (junge) Menschen in der Ausbildung. Sie ist gelernte Physiotherapeutin und staatlich anerkannte Heilpraktikerin. Darüber hinaus hat sie ein Diplomstudium der chinesischen Medizin erfolgreich absolviert und war schon als Schulleiterin und Dozentin in der Vergangenheit tätig. Heute arbeitet sie selbstständig in ihrer eigenen Praxis. Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: VerA Initiative: https://vera.ses-bonn.de/ RKW Magazin: Ressource Bildung - Schwerpunkt: Lebenslanges Lernen https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/rkw-magazin/rkw-magazin-ressource-bildung/ Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören!
Fachkräftemangel durch Inklusion entgegenwirken! Betriebe können passende, gute und loyale Mitarbeitende gewinnen, wenn sie gegenüber Auszubildenden mit Behinderung offen sind. Und sich somit die Spezialistinnen und Spezialisten von morgen sichern. Dafür können beispielsweise schon passende Infrastrukturen, barrierefreie Software und eine ausbildende Person, die unterstützend zur Seite steht, ausreichen.  Interessierte Unternehmen werden u.a. vom Integrationsfachdienst und die Agentur für Arbeit bei ihren Inklusionsbestreben unterstützt. In dieser Folge berichten unsere Gäste von ihren Erfahrungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sie zeigen auf, warum es sich für kleine und mittlere Betriebe lohnt, Menschen mit Behinderung auszubilden und von welchen Stellen sie Unterstützung erhalten können. Andrea Basedow hat einen Master in Klinischer Sozialarbeit und ist Familien- und Systemberaterin sowie Traumapädagogin. Seit 8 Jahren ist sie  pädagogische Leiterin des Ausbildungsbereichs bei der Bürgerservice gGmbH (BÜS) in Trier. Jennifer Pohl ist seit April 2016 Ausbildnerin für Fachlageristinnen bei der Bürgerservice gGmbH (BÜS). Seit 2020 ist sie außerdem Prüferin im Prüfungsausschuss der IHK Trier für Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristinnen und Fachpraktiker*innen für Lagerlogistik. Der BÜS, ist sowohl ein Integrationsunternehmen, als auch ein Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, über die junge Menschen mit einer Beeinträchtigung ausgebildet werden können. Zur Zeit bilden der BÜS 26 Azubis in den Bereichen Holz, Metall, Farbe und Lager aus. Christof Groß ist Fachberater für Inklusion bei den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber, kurz EAA. Er verfügt über langjährige Erfahrungen als Ausbildner von Fachpraktiker*innen in der Gastronomie. Juliane Kummer ist seit 2009 im RKW Kompetenzzentrum beschäftigt. Die diplomierte Volkswirtin  arbeitet als Referentin im Fachbereich Gründung. Sie koordiniert den deutschen Vorentscheid der von der EU-Kommission ausgelobten European Enterprise Promotion Awards (EEPA) , bei denen Unterstützungsleistungen für Unternehmertum und Unternehmergeist ausgezeichnet werden. Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: https://www.bues-trier.de/arbeitsmarktdienstleistungen/ausbildung.html https://www.eaa-hessen.de/ Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören!
In Deutschland sind rund 9 Prozent der Gesamtbevölkerung schwerbehindert. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel eine Gruppe, die nicht außer Acht zu lassen ist. Denn Schwerbehinderung ist nicht gleichzusetzen mit Arbeitsunfähigkeit – ganz im Gegenteil. Menschen mit Behinderung haben auch Bedürfnisse, Fähigkeiten und Talenten, die entdeckt, gefördert und zum Einsatz kommen wollen, wie bei jedem anderen Menschen ohne Behinderung auch. Unsere Gäste, Mathias Schulz, Leiter der Akademie Himmelreich der Hofgut Himmelreich gGmbH, und Nicola Baumgartner, Geschäftsführerin der shuyao teekultur gmbH, leben eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur in ihren Betrieben. Sie berichten unseren Expertinnen Juliane Kummer und Birte Zeltmann von ihren Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt und zeigen auf, warum es sich für kleine und mittlere Betriebe lohnt, Menschen mit Behinderung langfristig zu beschäftigen. Nicola Baumgartner hat 2006 die shuyao teelounge an der Kö in Düsseldorf gegründet. Den Schritt in die Selbstständigkeit kam nach einer einjährigen Auszeit in Asien nach 15 Jahren Konzerntätigkeit u.a. für Bertelsmann, Daimler Chrysler und KarstadtQuelle.  In ihrem Unternehmen shuyao („geniesse das jetzt, um das morgen zu meistern") lebt Nicola Baumgartner Diversität, Inklusion & Nachhaltigkeit seit über 15 Jahren. Für ihr Engagement ist sie mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020 ausgezeichnet worden. Mathias Schulz ist als Heilpädagoge (B.A. ) und Erziehungswissenschaftlicher (M.A.) in der Akademie Himmelreich der Hofgut Himmelreich gGmbH tätig. Seit neun Jahren beschäftigt er sich dort mit Themen, Projekten und Angeboten rund um die Themen Inklusion, Barrierefreiheit sowie berufliche Orientierung und Bildung von Menschen mit Behinderung. Dabei legt er immer besonders viel Wert darauf, die zukünftigen Nutzenden der Angebote als Expertinnen und Experten in eigener Sache frühzeitig in Planung und Entwicklung einzubeziehen und diese möglichst wirkungsorientiert zu gestalten. Aktuell begleitet er ein Unternehmen dabei weitere Menschen mit Behinderung einzustellen.
Einerseits gibt es die Generation Z, die mit modernster Technik arbeiten möchte und sich eigenverantwortliches Arbeiten wünscht. Andererseits gibt es viele kleine und mittlere Betriebe, die noch einen Nachholbedarf bei der Digitalisierung haben sowie Lehrstellen nicht besetzen können. Durch das Projekt Digiscouts® bringen wir die beiden zusammen! Im Projekt Digiscouts® initiieren Azubis in ihren Ausbildungsbetrieben Digitalisierungsprojekte und setzen sie eigenständig um. Dadurch erwerben sie viele unterschiedliche Kompetenzen und lernen auch virtuelle Formen der Zusammenarbeit kennen. Durch die Teilnahme am Projekt treiben die Betriebe ihre Digitalisierung voran und steigern gleichzeitig ihre Attraktivität als Ausbildungsbetrieb. Katrin Schneider (Ausbilderin) und Felix Hofmann (Auszubildender), beide von den Stadtwerken Schwarzenberg, berichten von ihren Erfahrungen mit dem Projekt Digiscouts® und warum es sich für kleine und mittlere Betriebe lohnt, an dem Projekt teilzunehmen. Außerdem sprechen wir mit André Nagler (Digiscouts® Coach) von der RKW Sachsen GmbH. Er lässt uns an seinen Erfahrungen und Erkenntnissen aus vielen Projekten teilhaben und erzählt von seinen Aufgaben als begleitender Coach.  Katrin Schneider ist gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und war viele Jahre im juristischen Bereich tätig. Seit knapp 6 Jahren arbeitet sie bei den Stadtwerken Schwarzenberg und ist unter anderem als Ausbilderin für die angehenden Kaufleute im Büromanagement zuständig. Felix Hofmann ist Auszubildender als Kaufmann für Büromanagement im dritten Ausbildungsjahr bei den Stadtwerken Schwarzenberg.  André Nagler ist gelernter Tischler und Wirtschaftsingenieur und arbeitet seit 2019 als Unternehmensbetreuer und Berater bei der RKW Sachsen GmbH. Davor war er 12 Jahre als Leiter für Qualitätssicherung und Entwicklungsingenieur in der Automobilzulieferindustrie tätig.  Im Podcast werden Sie auf die folgenden Links aufmerksam gemacht: Weitere Informationen zum Azubi-Projekt Digiscouts®: www.digiscouts.de Anmeldung zu Projekt Digiscouts®: https://ds2.digiscouts.de/
Praktika bieten viele Vorteile: Einerseits lernen potenzielle Auszubildende dadurch Unternehmen und verschiedene Ausbildungsberufe kennen. Andererseits haben Betriebe die Chance, künftige Nachwuchsfachkräfte und ihre Potenziale zu entdecken sowie sich als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Die Praktikumswoche bietet den Praktikanten und Betrieben die Möglichkeit innerhalb von fünf Tagen, fünf Betriebe bzw. fünf potenzielle Azubis kennenzulernen. Stefanie Weinacker von der Stadt Lahr berichtet unserer Expertin Birte Zeltmann in dieser Podcast-Folge von ihren Erfahrungen mit der Praktikumswoche, warum es sich lohnt an dieser teilzunehmen und mit welchen weiteren Maßnahmen sie bei der Azubigewinnung schon Erfolg hatte.  Stefanie Weinacker ist Ausbildungsleiterin der Stadt Lahr (Baden-Württemberg) und dort verantwortlich für Themen rund um die berufliche Ausbildung, Bewerbungstraining, „Schnupper-Projekte“ wie z.B. Girls/Boys Day) und SchülerInnenpraktika inkl. der Praktikumswoche. Sie sorgt außerdem für ein lebendiges Netzwerken zwischen Auszubildenden und den Ausbildungsbeauftragten. Stefanie Weinacker bringt als Betriebswirtin einen großen Erfahrungsschatz im kaufmännischen und beratenden Bereich mit und hat als KFZ-Mechatronikerin auch einen Draht ins Handwerk.  Weiterführende Informationen: https://praktikumswoche.de/ https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fachkraeftesicherung/blog/innovative-azubi-gewinnung-die-praktikumswoche-machts-moeglich/
Überall werden Auszubildende gesucht und die jungen Menschen können sich den Betrieb, von dem sie sich ausbilden lassen wollen, aussuchen. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, alle Menschen anzusprechen und die Themen Diversität und Inklusion sollten eine große Rolle im Unternehmen einnehmen. Das geht bei inklusiv formulierten Stellenanzeigen los, über genderneutrale Ansprache im Unternehmen, bis hin zu eine Diversitäts- und Inklusionsbeauftragten Person. Constantin Beindorf, Ausbildungsbetreuender und Diversity-Botschafter der DHL Hub Leipzig GmbH, berichtet im Gespräch davon, wie und warum das Unternehmen in den letzten Jahren immer diverser wurde und wie sie damit junge Menschen für eine Ausbildung gewinnen können. Er erzählt, wie sie die Nachwuchsfachkräfte u.a. zu den Themen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie Diskriminierung aufklären und die betrieblichen Werte vermitteln. Zudem erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie als KMU das Thema Diversität in Ihrem Unternehmen anstoßen und vorantreiben können.
Der gefürchtete demografische Wandel in Deutschland ist mit dem beginnenden Renteneintritt der Babyboomer Realität geworden. Die nachfolgenden geburtenschwächeren Generationen können diese Abgänge nicht kompensieren. Das muss aber auch nicht sein, wenn Betriebe Fachkräftenachwuchs mit Migrationshintergrund als Chance begreifen. Damit betriebliche Diversität gelingt, braucht es spezielle Unterstützung und Weiterbildung. Ulrich Temps, geschäftsführender Gesellschafter der temps GmbH Malereibetriebe, berichtet von der demografischen Entwicklung in seinen Unternehmen und wie er junges, qualifiziertes Fachkräftepersonal für sein Unternehmen gewinnt. Wir sprechen mit ihm darüber, wie er seine Auszubildenden mit Migrationshintergrund zusätzlich unterstützt und welche weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten es im Unternehmen für die Azubis gibt und wie er seine Auszubildenden mit Migrationshintergrund zusätzlich unterstützt. Er erzählt, wie er seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mitgenommen und eine gemeinsame (neue) Unternehmenskultur geschaffen hat.  Ulrich Temps ist geschäftsführender Gesellschafter der temps GmbH Malereibetriebe und führt das Familienunternehmen seit 2002. Der Industriekaufmann und Dip.-Ing. (FH) im Bereich „Farben, Lacke, Kunststoffe“ trat im April 1993 in das elterliche Unternehmen ein und gründete die Niederlassung in Brandenburg. Heute tragen 470 Mitarbeitende aus mehr als 30 Nationen an fünf Standorten täglich zum Erfolg der temps-Gruppe bei. Im Podcast werden Sie auf weiterführende Informationen aufmerksam gemacht: Weitere Informationen zum Azubi-Projekt Digiscouts®: www.digiscouts.de INQA-Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“ - https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fachkraeftesicherung/projekte/diversity/inqa-check-vielfaltsbewusster-betrieb/ 10. Diversity-Tag 2022: Digitaler Roundtable „Diversität in kleinen und mittelständischen Unternehmen - Berichte aus der Praxis“ - https://www.youtube.com/watch?v=yKf4ck48otQ
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