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Sagen und Mythen des Ostens – MDR JUMP
Sagen und Mythen des Ostens – MDR JUMP
Author: Mitteldeutscher Rundfunk
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Werwölfe in der thüringischen Rhön, der Robin Hood aus dem Erzgebirge und ein Schlossgeist in Wernigerode - in manchen Gegenden gibt es gruselige Legenden und spannende Sagen aus alten Zeiten. Wir stellen sie vor.
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Ihr kennt das: Manchmal landet einfach im Kochtopf, was im Kühlschrank so rumliegt. Auf den Gedanken könnte man auch kommen, wenn man an Leipziger Allerlei denkt. Aber es ganz und gar nicht egal, was da reinkommt.
Es ist leider so. Kriege bringen manchen Menschen viel Geld ein. So auch dem Grafen Wiprecht dem Zweiten, aus Groitzsch bei Leipzig. Vor über 900 Jahren hat der vermutlich so viel davon angehäuft, dass viele Schatzgräber danach lange gesucht haben.
Drei Wochen vor Ostern lässt die Stadt Eisenach immer einen alten Brauch lebendig werden: Der Winter als todbringende Kraft wird vertrieben und der lebenspendende Sommer wird herbeigerufen.
Klappern gehört zum Handwerk, das sagt man ja so wenn man über das, was man macht, auch spricht. Die Töpfer im sächsischen Penig haben das Sprichwort um 1.500 sehr gut umgesetzt und etwas geschaffen, das einen Prinzen in große Verlegenheit gebracht hat.
Bei ihm war der Name Programm: August der Starke. Der 1,76 m große, kräftig gebaute König Sachsens war zu seinen Lebzeiten um 1.700 ein attraktiver Mann. Sachsens obersten Monarchen werden viele Liebschaften nachgesagt. Doch wie viele waren es eigentlich?
Jahrhundertelang glaubten die Menschen, ein sogenanntes Bauopfer könnte Schäden und Unheil beim Bau von Häusern und Burgen abhalten. So sollen Menschen und Tiere eingemauert worden sein. Solche Bauopfer gab es tatsächlich – auch in Mitteldeutschland.
So schön sitzt sie da: die kleine Meerjungfrau aus Bronze am Langelinje-Kai in Kopenhagen. Hans Christian Andersen schrieb die traurige Liebesgeschichte der Nixe, die sie weltberühmt machte. Doch auch aus Magdeburg gibt es eine Nixen-Sage!
Auch in den großen Städten werden sich Sagen und Mythen erzählt. Wie etwa die über das Hufeisen an der Leipziger Nikolaikirche. Welche Legende rankt sich um dieses Hufeisen?
Über Jahrhunderte tauchte er in Chroniken und Erzählungen auf. Mal war er ein Einzelgänger, mal tauchten gleich mehrere auf einmal auf. Meistens zum Vollmond. In manchen Orten waren es sogar Frauen. Eines war aber immer gleich: er weckte Furcht in den Menschen. Der Werwolf.
Ein rätselhafter Fund, ein verschwundener Schäfer und Spuren, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Die Sage um das Schäfergrab in Pfaffengrün führt uns zu einem Ort, an dem Geschichte, Sage und stille Natur ineinanderfließen.
Der Dom und die Marienkirche in Stendal haben etwas gemeinsam. Beide Gebäude haben nicht alle Kirchenglocken in ihren Türmen. Die Stendaler wollten vor vielen Jahren herausfinden, warum das so ist und hatten eine Idee, die ganz schön grausam war.
Fast alles kann man heute Online kaufen und sich nach Hause liefern lassen. Und so was in der Art gab es auch schon im Mittelalter. Damals sind sogenannte Buckelapotheker übers Land gezogen, um ihre Waren zu verkaufen.
Er ist der Weihnachtsfilm schlechthin – drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Ein großer Teil des Films wurde an und um Schloss Moritzburg bei Dresden gedreht. Und da hatte die Filmcrew damals mit einigen Problemen zu kämpfen.
Rotkäppchen ist nicht nur bei den Grimm Brüdern eine märchenhafte Geschichte. Auch die gleichnamige Sektkellerei in Freyburg in Sachsen-Anhalt hat es über die Jahre wirtschaftlich ganz gut gemacht.
Lebkuchen oder auch Pfefferkuchen gibt es viele. Das besondere an Pfefferkuchen aus Pulsnitz ist, sie dürfen nur in Handwerksbetrieben der sächsischen Stadt gebacken werden.
Leipzig und Bach sind untrennbar miteinander verbunden. Und neben seiner Arbeit mit den Thomanern schuf Johann Sebastian Bach ein Meisterwerk: das Weihnachtsoratorium, das zu einem ewige Weihnachtshit wurde.
Manche holen sich einen echten, andere den aus Plastik. Die Rede ist vom Weihnachtsbaum und der ist meistens eine Tanne. Vor gut 200 Jahren wurde bei uns in Mitteldeutschland der Soundtrack zum Weihnachtsbaum gedichtet.
Er ist der älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland - der Wenzelsmarkt in Bautzen. Doch wieso heißt der Weihnachtsmarkt eigentlich Wenzelsmarkt?
Sie macht die Stimmung in den Weihnachtstagen erst so richtig schön – die Weihnachtspyramide. Es gibt sie in Miniaturausgabe als auch riesengroß. Aber wo und wann sind Weihnachtspyramiden das erste Mal aufgetaucht und wie könnten die Menschen auf die Idee gekommen sein sie zu bauen?
Ihr Duft gehört für viele Menschen zur Weihnachtszeit einfach dazu – die Räucherkerzen. Doch wie und wo entstanden die die kleinen Glimmkegel?























